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Hey, King George: It’s Too Late to Apologize!

Bei IdEP bin über diesen Eintrag gestolpert. Das Video, welches bei IdEP eingebunden ist, findet ihr auch in diesem Eintrag und ihr bekommt sogar noch ein bisschen Hintergrundinformationen dazu. Zunächst das Video, nach dem Klick.
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Schulliteratur

Der Fontanefan hat sich die Lokalzeitung angeguckt und gibt freundlicherweise die darin abgedruckten Lieblings- und Hasslektüren der Schüler wieder. Der Herr Rau hat in den Kommentaren auch gleich seinen Senf dazu gegeben, ich mach das ganze jetzt einfach mal hier. Zunächst erstmal ein kurzer Abgleich der Literatur mit dem, was ich davon in der Schule gelesen habe.
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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

Wie eigentlich jedes Jahr, gibt es auch dieses mal wieder zahllose Lichtspielereien zur Weihnachtszeit bei Youtube zu bewundern. Angefangen hat alles wahrscheinlich mit der „Haus-Lichterketten-Choreographie“ zum Lied „Wizards in Winter“ des Trans-Siberian Orchestras. Der Kommentar zum Video, dem ich jetzt einfach mal glaube, sagt über die Lichtinstallation u.a. folgendes:

This display was the work of Carson Williams, a Mason, Ohio, electrical engineer who spent about three hours sequencing the 88 Light-O-Rama channels that controlled the 16,000 Christmas lights in his annual holiday lighting spectacular (from Christmas 2004). His 2005 display includes over 25,000 lights that he spent nearly two months and $10,000 to hook up. So that the Williams‘ neighbors aren’t disturbed by constant noise, viewers driving by the house are informed by signs to tune in to a signal broadcast over a low-power FM radio station to hear the musical accompaniment.

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Last Chance to See

Dank Stefan Niggemeier bin ich auf eine BBC-Serie aufmerksam geworden, die sich um bedrohte Tierarten dreht. Von diesen Serien gibt es garantiert mehrere, aber das besondere an dieser Serie ist, dass sie sich an Douglas Adams Buch „Die letzten ihrer Art“ anlehnt, bzw. die damaligen Wege Adams nachgeht. Wer das Buch, welches Adams zusammen mit Mark Carwardine geschrieben hat, noch nicht kennt, der bestelle es sich am Besten jetzt sofort!
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Wie sieht’s heut in Hamburg aus?

Die ersten Beziehungen, vor allem die erste längerfristige Beziehung, hinterlassen ja immer gewisse Spuren im Leben eines Menschen. Mit einem gewissen Abstand ist es dann auch ab und an egal, wie die Beziehungen in die Brüche gegangen sind oder was man sich alles an den Kopf geworfen hat und es bleiben fast nur noch ausgewählte Erinnerungssplitter übrig, in die man ab und an reintritt.1 Einen dieser Erinnerungssplitter hat mir gerade Lukas Heinser von Coffee and TV in den Weg gelegt. Im dritten Teil seiner sehr lesenswerten Serie „A Decade Under The Influence“ spricht er dieses Mal vom Jahr 2002 und unter anderem von einer Band, die ich selbst sehr schätze: kettcar. Ich zitiere einfach mal2 :

Dann sagte mir jemand, ich solle mir doch mal kettcar anhören. Weil meine Deutschpunk-Sozialisation allenfalls halbherzig verlaufen war, kannte ich Marcus Wiebusch vorher gar nicht von …But Alive und Rantanplan. Ich zog mir einfach ein paar Songs aus dem Internet und stieg entweder mit “Ich danke der Academy” oder “Im Taxi weinen” ein. Es wäre etwas übertrieben, von einem Erweckungsmoment zu sprechen, aber gepackt war ich sofort. Ich hatte in den Jahren zuvor recht wenig deutschsprachige Musik gehört und war sofort beeindruckt, wie wunderbar jemand auf Deutsch über Beziehungsenden und Selbstmitleid singen konnte und dabei weder nach Pur, noch nach den Toten Hosen klang. Ich suchte weiter nach MP3s und stieß auf “Genauer betrachtet” (bis heute mein Lieblings-kettcar-Song) und “Landungsbrücken raus”, das anderthalb Jahre später ganz klischeemäßig meinen ersten Besuch in Hamburg untermalen sollte. Am Ende des Abends hatte ich die komplette “Du und wieviel von Deinen Freunden” heruntergeladen, drei Tage später hab ich mir das Album dann brav im Plattenladen gekauft und es anschließend bei den Jahrespolls deutscher Musikmagazine überall zum Album des Jahres gewählt.

Nun erinnere ich mich nicht mehr genau daran, wann ich zum ersten Mal mit kettcar Kontakt hatte und gevotet habe ich auch nie. Trotzdem mag ich die Band und sehe sie hoffentlich auch irgendwann mal live. Obwohl ich nicht sagen kann, wann ich kettcar zum ersten mal hörte, was jedoch definitiv nach Rantanplan war, verbinde ich ein Lied von kettcar mit meiner ersten längerfristigen Beziehung. Der Grund dafür? Meine damalige Freundin und ich waren häufiger und immer wieder gerne in Hamburg und fast jedes Mal hieß es in der U-Bahn für uns: Landungsbrücken raus.
Irgendwann gegen Ende 2002 war dann Schluss mit der Beziehung, das Abitur war schon ein paar Monate her, die Weichen für’s weitere Leben waren gestellt3 und trotzdem oder vielleicht gerade deswegen dachte ich mir häufiger:

Löschen und spul zurück, Löschen und spul zurück.
2002, the Year Schwachsinn broke,
Jenseits von cool und raus aus Selbstmitleid,
Will Sätze, die sagen, „Das war´s“.

Zum Glück hat sich der Fallschirm aber auch bei mir geöffnet und Hamburg liebe ich bis heute. Irgendwann werde ich auch wieder hinfahren, ich verspreche es dir. Bis dahin helfe ich mir mit Tomte, dessen folgendes Lied ich auch durch Coffee and TV kennengelernt habe. Wie sieht’s aus in Hamburg? Ist das Wetter noch intensiv, sind die Bars noch laut wie Kriege?

TOMTE – Wie siehts aus in Hamburg from Kay Otto on Vimeo.

  1. Wer eine Liedanspielung entdeckt, der hat Recht. []
  2. Lieber Lukas, du benutzt doch nicht TextGuard, oder? 😉 []
  3. Abbruch der angefangenen Ausbildung, Entschluss zum Studium []

Von durchzechten Nächten

Da der Flaschenzugeintrag ansonsten zu lange geworden wäre, an dieser Stelle noch ein Lied, welches viele Nachahmer gefunden hat. „Seven Drunken Nights“ heißt dieses schöne, mitunter nicht ganz jugendfreie, Stück. Es Geht um Alkohol und wie es ist betrunken nach Hause zu seiner Frau zu kommen. Internationales Thema, weswegen es wohl weniger verwunderlich ist, dass es auch von diesem Lied mehrere Versionen gibt. Sogar der deutschsprachige Wikipedia Artikel zu diesem Lied ist recht ausführlich. Auch hier verdanke ich meine erste Begegnung mit diesem Lied den Dubliners.
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Von Flaschenzügen

Flaschenzüge sind uns allen spätestens aus dem Physikunterricht ein Begriff. Richtig eingesetzt können einem Flaschenzüge dabei helfen, schwere Lasten mit nur geringer Kraftanstrengung zu bewegen. Je mehr Umlenkrollen, desto mehr Weg muss zwar zurückgelegt werden, aber dafür verringert sich die aufzubringende Kraft. Praktisch eingesetzt habe ich einen Flaschenzug, soweit ich mich erinnere, nur zweimal. Einmal mit meinem Vater im Wald, als es darum ging gefällte Bäume zu bewegen und einmal, um die Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr zum Staunen zu bringen. Damals haben ein Bekannter und ich aus „Langeweile“ einen Flaschenzug gebaut und mit den jüngeren Kindern aus der JF gewettet, dass wir es schaffen dieses Fahrzeug mit bloßer Muskelkraft aus der Halle zu ziehen. Geglaubt haben sie uns natürlich nicht, dementsprechend groß waren die Augen. Als Fixpunkt diente damals ein anderes Fahrzeug, nur leider weiß ich nicht mehr wie viele Rollen wir benutzt haben. Lustig war es allemal.

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„You’re Link…“ – „Neil!“

Nachträglich zu den im letzten Eintrag vorgestellten Internet-Serien, soll an dieser Stelle noch eine andere Serie vorgestellt werden. „The Legend of Neil„.

Folge 1 (lässt sich leider irgendwie nicht einbinden)

Nicht ganz so „jugendfrei“ wie Dr. Horrible oder The Guild (achtet auf die Warnung vor der Folge!), dafür eindeutiger auf ein einzelnes Original bezogen. Neil spielt Legend of Zelda auf dem NES, macht dabei Sachen, die ihm seine Mama garantiert verboten hat, und landet irgendwie im Spiel. Alle halten ihn für Link, nur er selbst hält die ganze Sache für ausgemachten Blödsinn. Aber Felicia Day spielt wieder mit. Wer mag, kann sich die bisher erschienenen Folgen ja mal angucken.

Wenn ich aber schonmal dabei bin, dann sei an dieser Stelle noch auf zwei andere Filme hingewiesen. Beides sehr liebevoll gemachte Rollenspielerfilme und beide aus dem gleichen Haus. Die Rede ist von „The Gamers“ und „The Gamers: Dorkness Rising“ von „Dead Gentleman Productions„. Einen Trailer zu „Dorkness Rising“ gibt es hier. Ansonsten finden sich beide Filme auf Youtube oder auf DVD via Dead Gentleman Productions.

The Gamers

Dorkness Rising

Für beide Filme braucht man sicherlich ein gewisses Verständnis des typischen D&D-Rollenspiels, allerdings sind bei Dorkness Rising auch schöne Munchkin-Anspielungen vorhanden.1

  1. Achtet auf die Kettensäge am Ende! Apropos Kettensäge: Erinnert sich noch jemand an dieses frühe DSA-Abenteuer? Kettensäge, Atomreaktor, Aliens? []

He has a PhD in horribleness!

Da sich leider gewisse Dinge in Deutschland erst recht langsam verbreiten, sei an dieser Stelle einmal auf „Dr. Horrible’s Sing-Along Blog“ hingewiesen. Produziert wurde das ganze von Joss Whedon und entstanden ist das Ganze während des WGA-Streiks. Es ist etwas schwierig die insgesamt drei Folgen von Deutschland aus zu sehen, aber Eindrücke gibt es bei YouTube und die DVD gibt es bei Amazon.com.

Zum Inhalt sagt Wikipedia:

Dr. Horrible’s Sing-Along Blog ist ein dreiteiliger, insgesamt 43-minütiger Musical-Film, der exklusiv für das Internet produziert wurde. Er erzählt die Geschichte von Dr. Horrible, einem aufstrebenden Superschurken und Alter Ego von Billy, Captain Hammer, seinem Erzfeind und Penny, in die beide verliebt sind. Die Serie wurde vom Drehbuchautor und Regisseur Joss Whedon, seinen Brüdern Zack Whedon (ein Fernseh-Drehbuchautor) und Jed Whedon (ein Komponist) und Jeds Verlobter Maurissa Tancharoen während des WGA-Streiks geschrieben. Die Grundidee war, etwas kleines und billiges aber trotzdem professionelles herzustellen und dabei die Probleme, gegen die sich der Streik richtete, zu umgehen.

Die Besetzung des Films kann sich dabei durchaus sehen lassen. Hauptdarsteller ist Neil Patrick Harris in der Rolle von Billy/Dr. Horrible. Sein Gegenpart Captain Hammer wird gespielt von Nathan Fillion, der vielen wahrscheinlich aus der Serie Firefly bekannt ist.1 Felicia Day, die Penny spielt, dürfte Joss Whedon Fans ebenfalls ein Begriff sein. Ihre neuste Serie ist „The Guild„, einer preisgekrönten Online-Serie, deren Folgen man u.a. bei YouTube kostenlos angucken kann. Zu empfehlen sei an dieser Stelle ein Lied zur Serie: Do You Wanna Date My Avatar. Das Lied zeigt auch schön, worum es u.a. in The Guild geht.

Abschließen noch einmal zu Dr. Horrible. Bei den Emmys war er nämlich auch und wie immer verfolgte er nur ein Ziel: Die Menschheit zu beherrschen! AHAHAHAHAHAHA!

  1. Firefly ist übrigens auch durchweg zu empfehlen, ebenso wie der Film zur Serie „Serenity“. []

Pressefreiheit & CDU

Bei diesem kurzem Video vergeht einem irgendwie alles. Vor allem diese süffisante Art von Gitta Connemann zwischen 0:36 und 0:45 ist eigentlich unbeschreiblich. Ich frage mich ja, ob darüber was in der Lokalpresse zu lesen war.

[via netzpolitik.org] [via Twitter: #madcynic #LeSpocky]