Nachrichten getagged: Videos

No dark sarcasm in the classroom

Von Flint, 3. September 2010 12:54
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Ja, ich weiß, ich schreibe gerade wenig. Dafür jetzt ein Update des Themes – eindeutschen muss ich noch erledigen – und eine Anpassung des Headers an den Bloguntertitel. In diesem Sinne:

Von Punk und Techno (Musikalischer Bildungsweg II)

Von Flint, 12. März 2010 01:01
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Torfrock, Irish Folk und Klassik, das hatten wir bisher. Nun wird es Zeit für Punk. Ich denke meine ersten Berührungen mit Punk hatte ich durch meinen damaligen Freund und Klassenkameraden Bernd.1 Bernd hatte schon damals, also so Höhe 5. Klasse, eine beeindruckende Ärzte-Sammlung. Diese, quasi miterlebte Obession, weitete sich dann auf andere Punkbands, vornehmlich Bad Religion, aus. Allerdings auch Bands wie Satanic Surfers oder irgendwelche anderen, die ich auf irgendwelchen zum Teil sehr merkwürdigen Samplern hatte. Von den merkwürdigen Punkauswüchsen ist mir noch am ehesten die “Terrorgruppe” geläufig. Die haben damals gegen die Kelly Family gesungen und allein das machte sie schon irgendwie lustig. Kennengelernt hab ich die Band übrigens durch Heiko, den ich heute noch manchmal auf dem Stadtfest oder auf irgendwelchen Konzerten treffe.
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  1. Möge er in Freiden ruhen… :( []
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Klassische Konditionierung

Von Flint, 6. März 2010 15:05
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Pawlow hätte an diesem kleinen Kerl seine wahre Freude gehabt, glaube ich.

Video mit freundlicher Genehmigung von Jens & Melanie G. Das Video gibt es nach dem Klick.

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Morgendliches Wecken

Von Flint, 25. Februar 2010 11:14
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Es ist morgens, ich muss aufstehen. Plötzlich marschiert Dantes persönliches Orchester direkt aus dem Inferno in mein Zimmer und spielt, immer noch leicht dampfend, zum höllischen Orchesterspektakel auf. Ich versuche sie zu ignorieren und irgendwann verlieren sie die Lust. Es macht puff und sie sind wieder weg. “Ich kann weiterschlafen”, denke ich, als plötzlich die Musik weitergeht. Doch dieses Mal vom Band. Ich sehe George W. Bush, wie er in einer öffentlichen Ehrung in meinem Zimmer Der Praktikantin für besondere Verdienste bei der Gefangenenfolter in Guantanamo Bay dankt. In der Schlange der Gratulanten stehen sowohl Uwe Böll, als auch Michael Bay; sie wollen Die Praktikantin die Musik für ihre nächsten Filme auswählen lassen. Ich will weiterschlafen. Man lässt mich nicht. Ich gehe ins Badezimmer, dusche, aus dem Duschkopf kommt anstatt Wasser erneut die Musik aus dem Inferno. Ich grummel vor mich hin und bitte Die Praktikantin einen anderen Weckton zu benutzen. Der aktuelle versaut mir den Tag schon ganz zu Anfang. Sie grummelt. Ich schlage Death Metal oder Gabber vor, was leichtes, was einen sanft aus dem Schlaf holt. Sie guckt mich schief an. Auf ihren Schultern steht das Orchester und kichert. Sieht lustig aus, so ein ganzes Orchester auf zwei Schultern. Ich kichere. Die Musiker heben drohend ihre Instrumente. Ich verstumme. Die Praktikantin ändert ihren Weckton, ich bin dankbar, das Orchester schmollt.
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Hey, King George: It’s Too Late to Apologize!

Von Flint, 19. Februar 2010 14:09
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Bei IdEP bin über diesen Eintrag gestolpert. Das Video, welches bei IdEP eingebunden ist, findet ihr auch in diesem Eintrag und ihr bekommt sogar noch ein bisschen Hintergrundinformationen dazu. Zunächst das Video, nach dem Klick.
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Schulliteratur

Von Flint, 13. Januar 2010 00:21
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Der Fontanefan hat sich die Lokalzeitung angeguckt und gibt freundlicherweise die darin abgedruckten Lieblings- und Hasslektüren der Schüler wieder. Der Herr Rau hat in den Kommentaren auch gleich seinen Senf dazu gegeben, ich mach das ganze jetzt einfach mal hier. Zunächst erstmal ein kurzer Abgleich der Literatur mit dem, was ich davon in der Schule gelesen habe.
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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

Von Flint, 15. Dezember 2009 13:38
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Wie eigentlich jedes Jahr, gibt es auch dieses mal wieder zahllose Lichtspielereien zur Weihnachtszeit bei Youtube zu bewundern. Angefangen hat alles wahrscheinlich mit der “Haus-Lichterketten-Choreographie” zum Lied “Wizards in Winter” des Trans-Siberian Orchestras. Der Kommentar zum Video, dem ich jetzt einfach mal glaube, sagt über die Lichtinstallation u.a. folgendes:

This display was the work of Carson Williams, a Mason, Ohio, electrical engineer who spent about three hours sequencing the 88 Light-O-Rama channels that controlled the 16,000 Christmas lights in his annual holiday lighting spectacular (from Christmas 2004). His 2005 display includes over 25,000 lights that he spent nearly two months and $10,000 to hook up. So that the Williams’ neighbors aren’t disturbed by constant noise, viewers driving by the house are informed by signs to tune in to a signal broadcast over a low-power FM radio station to hear the musical accompaniment.

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Last Chance to See

Von Flint, 16. November 2009 11:55
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Dank Stefan Niggemeier bin ich auf eine BBC-Serie aufmerksam geworden, die sich um bedrohte Tierarten dreht. Von diesen Serien gibt es garantiert mehrere, aber das besondere an dieser Serie ist, dass sie sich an Douglas Adams Buch “Die letzten ihrer Art” anlehnt, bzw. die damaligen Wege Adams nachgeht. Wer das Buch, welches Adams zusammen mit Mark Carwardine geschrieben hat, noch nicht kennt, der bestelle es sich am Besten jetzt sofort!
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Wie sieht’s heut in Hamburg aus?

Von Flint, 9. November 2009 12:37
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Die ersten Beziehungen, vor allem die erste längerfristige Beziehung, hinterlassen ja immer gewisse Spuren im Leben eines Menschen. Mit einem gewissen Abstand ist es dann auch ab und an egal, wie die Beziehungen in die Brüche gegangen sind oder was man sich alles an den Kopf geworfen hat und es bleiben fast nur noch ausgewählte Erinnerungssplitter übrig, in die man ab und an reintritt.1 Einen dieser Erinnerungssplitter hat mir gerade Lukas Heinser von Coffee and TV in den Weg gelegt. Im dritten Teil seiner sehr lesenswerten Serie “A Decade Under The Influence” spricht er dieses Mal vom Jahr 2002 und unter anderem von einer Band, die ich selbst sehr schätze: kettcar. Ich zitiere einfach mal2 :

Dann sagte mir jemand, ich solle mir doch mal kettcar anhören. Weil meine Deutschpunk-Sozialisation allenfalls halbherzig verlaufen war, kannte ich Marcus Wiebusch vorher gar nicht von …But Alive und Rantanplan. Ich zog mir einfach ein paar Songs aus dem Internet und stieg entweder mit “Ich danke der Academy” oder “Im Taxi weinen” ein. Es wäre etwas übertrieben, von einem Erweckungsmoment zu sprechen, aber gepackt war ich sofort. Ich hatte in den Jahren zuvor recht wenig deutschsprachige Musik gehört und war sofort beeindruckt, wie wunderbar jemand auf Deutsch über Beziehungsenden und Selbstmitleid singen konnte und dabei weder nach Pur, noch nach den Toten Hosen klang. Ich suchte weiter nach MP3s und stieß auf “Genauer betrachtet” (bis heute mein Lieblings-kettcar-Song) und “Landungsbrücken raus”, das anderthalb Jahre später ganz klischeemäßig meinen ersten Besuch in Hamburg untermalen sollte. Am Ende des Abends hatte ich die komplette “Du und wieviel von Deinen Freunden” heruntergeladen, drei Tage später hab ich mir das Album dann brav im Plattenladen gekauft und es anschließend bei den Jahrespolls deutscher Musikmagazine überall zum Album des Jahres gewählt.

Nun erinnere ich mich nicht mehr genau daran, wann ich zum ersten Mal mit kettcar Kontakt hatte und gevotet habe ich auch nie. Trotzdem mag ich die Band und sehe sie hoffentlich auch irgendwann mal live. Obwohl ich nicht sagen kann, wann ich kettcar zum ersten mal hörte, was jedoch definitiv nach Rantanplan war, verbinde ich ein Lied von kettcar mit meiner ersten längerfristigen Beziehung. Der Grund dafür? Meine damalige Freundin und ich waren häufiger und immer wieder gerne in Hamburg und fast jedes Mal hieß es in der U-Bahn für uns: Landungsbrücken raus.
Irgendwann gegen Ende 2002 war dann Schluss mit der Beziehung, das Abitur war schon ein paar Monate her, die Weichen für’s weitere Leben waren gestellt3 und trotzdem oder vielleicht gerade deswegen dachte ich mir häufiger:

Löschen und spul zurück, Löschen und spul zurück.
2002, the Year Schwachsinn broke,
Jenseits von cool und raus aus Selbstmitleid,
Will Sätze, die sagen, “Das war´s”.

Zum Glück hat sich der Fallschirm aber auch bei mir geöffnet und Hamburg liebe ich bis heute. Irgendwann werde ich auch wieder hinfahren, ich verspreche es dir. Bis dahin helfe ich mir mit Tomte, dessen folgendes Lied ich auch durch Coffee and TV kennengelernt habe. Wie sieht’s aus in Hamburg? Ist das Wetter noch intensiv, sind die Bars noch laut wie Kriege?

TOMTE – Wie siehts aus in Hamburg from Kay Otto on Vimeo.

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  1. Wer eine Liedanspielung entdeckt, der hat Recht. []
  2. Lieber Lukas, du benutzt doch nicht TextGuard, oder? ;) []
  3. Abbruch der angefangenen Ausbildung, Entschluss zum Studium []
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Von durchzechten Nächten

Von Flint, 8. Oktober 2009 19:39
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Da der Flaschenzugeintrag ansonsten zu lange geworden wäre, an dieser Stelle noch ein Lied, welches viele Nachahmer gefunden hat. “Seven Drunken Nights” heißt dieses schöne, mitunter nicht ganz jugendfreie, Stück. Es Geht um Alkohol und wie es ist betrunken nach Hause zu seiner Frau zu kommen. Internationales Thema, weswegen es wohl weniger verwunderlich ist, dass es auch von diesem Lied mehrere Versionen gibt. Sogar der deutschsprachige Wikipedia Artikel zu diesem Lied ist recht ausführlich. Auch hier verdanke ich meine erste Begegnung mit diesem Lied den Dubliners.
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