Hachja…die Ostfriesen und ihre Weltsicht. Bei Facebook habe ich eben einen Kommentar zu einem der Programmpunkte vom Tag der Niedersachsen gelesen, der mich an eine Kampagne erinnert hat. Der FB-Kommentar war folgender:
Gay… Das mal Ober scheisse gewesen… Nie wieder..
Für alle, die besonderen Wert auf “richtiges Deutsch” legen: Gay bedeutet “schwul”.1
Nun ist es ja nicht so, dass ich behaupten könnte, in meinem Leben auf Beleidigungen wie “Du bist schwul” oder “Das ist ja so schwul” verzichtet zu haben. Allerdings war ich da bedeutend jünger, als ich es jetzt bin.
Die Kampagne stammt jedenfalls von http://thinkb4youspeak.com/ und umfasste, soweit ich weiß, einen Spot mit Hillary Duff und einen mit Wanda Sykes:
Das mal so am Rande. Demnächst gibt es wahrscheinlich noch tiefere Einblicke in gewisse Denkweisen hier vor Ort und evtl. ein besonderes Wörterbuch “Richtiges Deutsch”. Dafür müsste ich mich aber erstmal dazu durchringen, dass ich mir Notizen mache.
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Es bedeutet eigtl. auch fröhlich, aber so wird es heutzutage wohl eher selten benutzt. [↩]
An dieser Stelle einfach mal eine Musikempfehlung. KEYNO ist ein junge Band aus Magdeburg. Ihre Musikrichtung: Redpop. Gerade haben sie ihr erstes Musikvideo “Strawberry Tree” fertiggestellt. Wer es sich anhört/ansieht, der mag sich denken, warum ich die Band an dieser Stelle empfehle. Das Video kommt nach dem Klick:
Bei der taz kann man sich gerade über den neusten Werbespot der JU aus Bayern informieren. Nachfolgend noch einmal kurz der Spot, der meiner Meinung nach eine Aussagedimension hat, die in der taz nicht ausreichend gewürdigt wird.
Ja, ich weiß, ich schreibe gerade wenig. Dafür jetzt ein Update des Themes – eindeutschen muss ich noch erledigen – und eine Anpassung des Headers an den Bloguntertitel. In diesem Sinne:
Torfrock, Irish Folk und Klassik, das hatten wir bisher. Nun wird es Zeit für Punk. Ich denke meine ersten Berührungen mit Punk hatte ich durch meinen damaligen Freund und Klassenkameraden Bernd.1 Bernd hatte schon damals, also so Höhe 5. Klasse, eine beeindruckende Ärzte-Sammlung. Diese, quasi miterlebte Obession, weitete sich dann auf andere Punkbands, vornehmlich Bad Religion, aus. Allerdings auch Bands wie Satanic Surfers oder irgendwelche anderen, die ich auf irgendwelchen zum Teil sehr merkwürdigen Samplern hatte. Von den merkwürdigen Punkauswüchsen ist mir noch am ehesten die “Terrorgruppe” geläufig. Die haben damals gegen die Kelly Family gesungen und allein das machte sie schon irgendwie lustig. Kennengelernt hab ich die Band übrigens durch Heiko, den ich heute noch manchmal auf dem Stadtfest oder auf irgendwelchen Konzerten treffe. Weiter lesen 'Von Punk und Techno (Musikalischer Bildungsweg II)'»
Es ist morgens, ich muss aufstehen. Plötzlich marschiert Dantes persönliches Orchester direkt aus dem Inferno in mein Zimmer und spielt, immer noch leicht dampfend, zum höllischen Orchesterspektakel auf. Ich versuche sie zu ignorieren und irgendwann verlieren sie die Lust. Es macht puff und sie sind wieder weg. “Ich kann weiterschlafen”, denke ich, als plötzlich die Musik weitergeht. Doch dieses Mal vom Band. Ich sehe George W. Bush, wie er in einer öffentlichen Ehrung in meinem Zimmer Der Praktikantin für besondere Verdienste bei der Gefangenenfolter in Guantanamo Bay dankt. In der Schlange der Gratulanten stehen sowohl Uwe Böll, als auch Michael Bay; sie wollen Die Praktikantin die Musik für ihre nächsten Filme auswählen lassen. Ich will weiterschlafen. Man lässt mich nicht. Ich gehe ins Badezimmer, dusche, aus dem Duschkopf kommt anstatt Wasser erneut die Musik aus dem Inferno. Ich grummel vor mich hin und bitte Die Praktikantin einen anderen Weckton zu benutzen. Der aktuelle versaut mir den Tag schon ganz zu Anfang. Sie grummelt. Ich schlage Death Metal oder Gabber vor, was leichtes, was einen sanft aus dem Schlaf holt. Sie guckt mich schief an. Auf ihren Schultern steht das Orchester und kichert. Sieht lustig aus, so ein ganzes Orchester auf zwei Schultern. Ich kichere. Die Musiker heben drohend ihre Instrumente. Ich verstumme. Die Praktikantin ändert ihren Weckton, ich bin dankbar, das Orchester schmollt. Weiter lesen 'Morgendliches Wecken'»
Der Fontanefan hat sich die Lokalzeitung angeguckt und gibt freundlicherweise die darin abgedruckten Lieblings- und Hasslektüren der Schüler wieder. Der Herr Rau hat in den Kommentaren auch gleich seinen Senf dazu gegeben, ich mach das ganze jetzt einfach mal hier. Zunächst erstmal ein kurzer Abgleich der Literatur mit dem, was ich davon in der Schule gelesen habe. Weiter lesen 'Schulliteratur'»