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	<title>Edition Flint &#187; Vergangenheit</title>
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	<description>&#62;Geschichten eines Steines&#60;</description>
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		<title>Das Schreckgespenst der 68er</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 09:33:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[In Wirklichkeit nämlich, das zeigt das seit Mitte Januar 2010 online zugängliche „Medienarchiv68“ der Axel Springer AG, in der auch die WELT erscheint, gab es in den vier Wochen vor dem Attentat des Rechtsextremisten Josef Bachmann gerade sechs durchweg kleine Artikel in den Blättern von Axel Springer über Dutschke, außerdem fünf kurze Erwähnungen in Leserbriefen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><blockquote><p>In Wirklichkeit nämlich, das zeigt das seit Mitte Januar 2010 online zugängliche „Medienarchiv68“ der Axel Springer AG, in der auch die WELT erscheint, gab es in den vier Wochen vor dem Attentat des Rechtsextremisten Josef Bachmann gerade sechs durchweg kleine Artikel in den Blättern von Axel Springer über Dutschke, außerdem fünf kurze Erwähnungen in Leserbriefen – eine „Kampagne“ sieht anders aus. Natürlich hätten Nocke und Krohmer ihren Film vor der Ausstrahlungen an die erst seit drei Monaten verfügbaren Erkenntnisse anpassen können. Doch wichtiger war ihnen offenbar das Festhalten am Vorurteil.</p></blockquote>
<p>So endet der Artikel von Sven Felix Kellerhoff auf <a href="http://www.welt.de/fernsehen/article7340948/Historische-Fakten-im-Dutschke-Drama-gefaelscht.html" target="_blank">Welt.de</a>. Auf diesen Artikel gestoßen bin ich, weil Stefan Niggemeier die Argumentation von Herrn Kellerhoff bezüglich der &#8220;verfälschten&#8221; Verwendung von BILD-Schlagzeilen<a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/welt-entlarvt-dutschke-film-ist-film/" target="_blank"> recht ansehnlich demontiert</a>. Lesenswert, allerdings will ich speziell auf den oben zitierten Absatz hinaus. Mit diesem beantwortet Kellerhoff die von ihm gestellte Frage: &#8220;Darf man fälschen, um den Mythos der „Hetze“ gegen Dutschke aufrecht zu erhalten?&#8221; Diese Frage und die oben zitierte &#8220;Beantwortung&#8221; zielen meiner Meinung nach in eine völlig falsche Richtung, ganz abgesehen davon, dass die Grundlage der Fragestellung zu wünschen übrig lässt, aber dazu siehe Stefan Niggemeier. Sven Felix Kellerhoff beantwortet seine Frage damit, dass in den Zeitungen der Springerpresse vier Wochen vor dem Attentat auf Dutschke kaum die Rede von Rudi Dutschke war. Hieraus zieht Herr Kellerhoff den Schluss, dass es keine Kampagne der Springerpresse gegen Rudi Dutschke gegeben habe. Die angeführten Beispiele stimmen, wie jeder im <a href="http://www.medienarchiv68.de/" target="_blank">Medienarchiv68</a> nachvollziehen kann. Der Suchbegriff &#8220;Dutschke&#8221; ruft im entsprechenden Zeitraum die angegebenen Beispiele hervor, allerdings gibt es hierbei zwei bedeutende Probleme:</p>
<ol>
<li>Warum der Zeitraum von nur vier Wochen?</li>
<li>Warum nur der Suchbegriff &#8220;Dutschke&#8221;?</li>
</ol>
<p><span id="more-3102"></span></p>
<p><strong>Zu 1: </strong> Warum Kellerhoff für seinen &#8220;Beweis&#8221; nur einen verhältnismäßig kurzen Zeitraum anführt kann mehrere Gründe haben. Entweder Kellerhoff weiß um einen Umstand, der diese Frist besonders bedeutend macht, den er aber nicht mitteilt oder aber die Frist ist von ihm willkürlich gesetzt worden. Nun habe ich persönlich zwar den Baader-Meinhof-Komplex gelesen, aber nur den als Grundlage für die Geschehnisse rund um Dutschke zu nehmen ist mehr als nur dürftig. Also mal schnell etwas recherchiert, vielleicht findet sich ja irgendwo ein Hinweis darauf, dass der Monat vor dem Attentat von besonderer Bedeutung ist. Erste Anlaufstelle ist Wikipedia. Dort steht zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rudi_Dutschke#Attentat" target="_blank">Attentat</a> vom 11. April 1968 und zu den Motiven von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Bachmann" target="_blank">Josef Bachmann</a> u.a.:</p>
<blockquote><p>Bachmann hatte Ausschnitte aus der National-Zeitung bei sich, darunter die Titelzeile „Stoppt den roten Rudi jetzt“ und Fotos von Dutschke. [...]</p>
<p>1968 machten viele Studenten die Springerpresse für das Attentat verantwortlich, da diese zuvor monatelang gegen Dutschke und die demonstrierenden Studenten agitiert hatte. Die Boulevardzeitung Bild schrieb z. B. am 7. Februar 1968: „Man darf auch nicht die ganze Dreckarbeit der Polizei und ihren Wasserwerfern überlassen.“ Sie rief Tage vor dem Attentat zum „Ergreifen“ der „Rädelsführer“ auf.</p></blockquote>
<p>Also haben wir einmal die Erwähnung der National-Zeitung und zwei Erwähnungen der BILD. Einmal vom 7. Februar 1968<sup>1</sup> und zwei Wörter aus einem Artikel &#8220;Tage vor dem Attentat&#8221;. Der bei Wikipedia <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46039870.html" target="_blank">hinterlegte Link</a> belegt leider nur das mit den Wasserwerfern und nicht das mit den Rädelsführern. Trotzdem ist vor allem das ebenfalls <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=46039870&amp;aref=image036/2006/02/23/PPM-SP196801900380041.pdf&amp;thumb=false" target="_blank">einsehbare pdf </a>einen Blick wert.</p>
<p>Eine Antwort auf die Frage, warum es denn nun gerade wichtig sei, dass in den vier Wochen vor dem Attentat kaum was über Rudi Dutschke in den Organen des Springerverlages stand, lässt sich durch Wikipedia alleine also nicht beantworten. Auch ansonsten habe ich nichts gefunden, was irgendwie belegen würde, dass der Monat vor dem Attentat eine besondere Bedeutung hätte.</p>
<p>Bei Josef Bachmann wurde die &#8220;Nationale Zeitung&#8221; gefunden und nicht die BILD oder B.Z. und natürlich hetzte der rechte Rand der Gesellschaft gegen Menschen wie Rudi Dutschke, aber lässt sich durch das Fehlen &#8220;aussagekräftiger&#8221; Zeitungsberichte aus dem Hause Springer in den vier Wochen vor dem Attentat rekonstruieren, dass Bild keine Kampagne gegen Rudi Dutschke gefahren hat? Ich bezweifle dies doch sehr stark. Verlängert man den Zeitraum der Suche im Medienarchiv bis zum 11. Februar, so steigt die Zahl der Artikel, die man über das Suchwort &#8220;Dutschke&#8221; findet, <a href="http://www.medienarchiv68.de/suche.html?suchformular=erweiterte_suche&amp;epp=25&amp;s_themen=&amp;s_titel=&amp;s_text=Dutschke&amp;s_objekt%5B%5D=BERLINER+MORGENPOST&amp;s_objekt%5B%5D=BILD+%28Berlin%29&amp;s_objekt%5B%5D=BILD+am+SONNTAG&amp;s_objekt%5B%5D=DIE+WELT+%28Berlin%29&amp;s_objekt%5B%5D=WELT+am+SONNTAG&amp;s_objekt%5B%5D=B.Z.&amp;s_objekt%5B%5D=HAMBURGER+ABENDBLATT&amp;s_textsorte=&amp;s_platzierung=&amp;s_id=&amp;s_datum_von=11.02.1968&amp;s_datum_bis=11.04.1968" target="_blank">auf 44</a>. 15 davon werden im angelegten Thema  Dutschke für diesen Zeitraum aufgelistet. Wenn man den Besuch des Schahs und den Tod von Benno Ohnesorg (2. Juni 1967) als Beginn der radikalisierten Auseinandersetzung zwischen der Studentenbewegung und Teilen der Gesellschaft nimmt, dann finden sich im Medienarchiv 62 Artikel zum Suchwort &#8220;Dutschke&#8221;.<sup>2</sup> Ohne, wie Kellerhoff übrigens auch, auf die Inhalte der Artikel, Leserbriefe usw. einzugehen, wird zumindestens deutlich, dass ein etwas größerer Zeitraum deutlich mehr Artikel ans Tageslicht bringt. Ein Beleg für eine &#8220;Kampagne&#8221; gegen Rudi Dutschke ist dies freilich nicht, aber eigentlich hat Kellerhoff auch keinen Beleg dafür geliefert, dass es diese Kampagne nicht gab. In den 5892 im Medienarchiv hinterlegten Artikeln findet man zum Suchwort &#8220;Dutschke&#8221; für den Zeitraum vom 02.12.1966 bis zum 11. April 1986 übrigens 63 Artikel. Im Thema Dutschke für den gleichen Zeitraum auch. Allein diese Zahl spricht eigentlich dagegen, dass man eine evtl. vorhandene &#8220;Kampagne&#8221; nur an Dutschke festmachen kann, dazu aber später mehr.</p>
<p>In einem Artikel von Jürgen Elsässer<sup>3</sup> findet sich allerdings eine Behauptung, die sich deutlich für eine Beteiligung von Springer an einer Kampagne gegen Dutschke ausspricht:</p>
<blockquote><p>Drei Tage nach diesen Ausführungen auf dem Internationalen Vietnam-Kongress am 17./18. Februar 1968 geschah das in Dutschkes Theorieansatz eigentlich Unmögliche: Die &#8220;Massen&#8221; wurden von Springer-Presse und Berliner Senat gegen den SDS mobilisiert, Hunderttausend kamen zusammen. Auf Transparenten war zu lesen: &#8220;Volksfeind Nr.1 &#8211; Rudi Dutschke, raus mit dieser Bande!&#8221;, &#8220;Politische Feinde ins KZ&#8221;, &#8220;Bei Adolf wäre das nicht passiert!&#8221;. Ein Passant, der Dutschke entfernt ähnlich sah, wurde vom Mob verfolgt, nur knapp verhinderte die Polizei einen Lynchmord.</p></blockquote>
<p>Dies ist der Eindruck von Zeitzeugen, überprüft habe ich jetzt nicht ob und in welcher Form Springer mit für diese Demonstration mobilisiert hat. Die Aufschrift auf den angesprochenen Plakaten wurde im Nachhinein, quasi als &#8220;Urban Legend&#8221;, der BILD zugesprochen, was allerdings nicht stimmt, wie auch der <a href="http://www.bildblog.de/15266/der-staatsfeind-der-kein-staatsfeind-war/" target="_blank">BILDBlog feststellt</a>. BILDBlog verweist allerdings auf einen <a href="http://www.welt.de/print-welt/article595015/Rudi_Dutschke_der_arme_Held_der_vom_Himmel_auf_Erden_traeumte.html" target="_blank">Artikel</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Schmid_(Journalist)" target="_blank">Thomas Schmid</a>, in dem es heißt:</p>
<blockquote><p>Dutschke versuchte, ein Volontariat bei einer Zeitung zu bekommen, und schrieb, als das nicht klappte, über längere Zeit hinweg Sportreportagen für die &#8220;BZ&#8221;, also für das Haus, dem die von ihm so stark geprägte Revolte so massiv zusetzte und das ihn in vielen Veröffentlichungen zum Volksfeind und Monster entstellte.</p></blockquote>
<p>Ist das ein &#8220;Eingeständnis&#8221; in Richtung einer &#8220;Mobilisierung&#8221; gegen Dutschke und die Studentenbewegung? Ich weiß es nicht. Der Artikel ist relativ alt und ist wahrscheinlich noch nicht von der Arbeit am Medienarchiv68 geprägt.<sup>4</sup><br />
Beim Deutschlandfunk finden sich recht viele Hintergrundberichte zu den Studentenprotesten, Rudi Dutschke und die Rolle, die der Springerkonzern bei der Meinungsmache gespielt hat. In <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1108222/">einem Bericht</a> des Deutschlandfunkes heißt es unter anderem:<sup>5</sup></p>
<blockquote><p>Vor allem das Berliner Lokalblatt &#8220;BZ&#8221;, das bis in die achtziger Jahre hinein die schrillsten Schlagzeilen innerhalb des Springer-Verlags produziert, drischt oft mit überzogener Härte auf die Studentenbewegung ein. Das Blatt der sogenannten kleinen Leute, stets zuständig für die Lufthoheit über Berliner Stammtischen, hämt im Juni 1967 nach dem Tod des Studenten Benno Ohnesorg zynisch:</p>
<p><a href="http://www.medienarchiv68.de/dl/193086/496.jpg.pdf" target="_blank">&#8220;Wer Terror produziert, muss Härte in Kauf nehmen!&#8221;</a> <em>[Nicht direkt auf Benno Ohnesorg bezogen, im Hauptartikel ist aber auf den beiden unteren Bildern Benno Ohnesorg zu sehen, zumindest gehe ich davon aus, wenn ich <a href="http://www.sueddeutsche.de/service/625/471168/zoom_0_0/" target="_blank">dieses</a> und <a href="http://www.hdg.de/lemo/objekte/pict/KontinuitaetUndWandel_photoTodBennoOhnesorg/index.html" target="_blank">dieses</a> Bild als Vergleich heranziehe. Man beachte, natürlich in der Rückschau, die Bilduntertitel. Ansonsten wird übrigens nur die <a href="http://www.medienarchiv68.de/dl/202206/575.jpg.pdf" target="_blank">Beerdigung von Benno Ohnesorg</a> kommentiert, ansonsten finden sich scheinbar keine B.Z.-Artikel über Ohnesorg.]</em></p>
<p>In den Jahren 1966 bis Mitte 1968 lauten einige der Schlagzeilen in der &#8220;Bildzeitung&#8221; und der &#8220;BZ&#8221;:</p>
<p><a href="http://www.medienarchiv68.de/dl/204700/1820.jpg.pdf">Stoppt den Terror der Jung-Roten!</a> <em>[Neben der Aufforderung den Terror der Jung-Roten zu stoppen: ein Bild von Rudi Dutschke.]</em></p>
<p><strong>Polit-Gammler Dutschke dreht an einem dollen Ding!</strong> <em>[Stimmt so scheinbar nicht, zumindest kann ich den entsprechenden Artikel nicht finden, nur einen in dem steht, dass Dutschke an einem "<a href="http://www.medienarchiv68.de/dl/192196/53.jpg.pdf" target="_blank">dollen Ding dreht</a>". Die Bezeichnung Polit-Gammler findet sich so nur in <a href="http://www.medienarchiv68.de/dl/192747/327.JPG.pdf" target="_blank">einer Überschrift</a>. In einem Leserbrief in der Berliner Morgenpost findet sich die Bezeichnung "<a href="http://www.medienarchiv68.de/dl/192649/279.jpg.pdf" target="_blank">ideologische Gammler</a>".]</em></p>
<p><a href="http://www.medienarchiv68.de/dl/202110/527.jpg.pdf" target="_blank">Studenten drohen: Wir schießen zurück!</a></p>
<p><strong>Unruhestifter unter Studenten ausmerzen</strong>! <em>[Kann ich so nicht zuordnen.]</em></p>
<p><a href="http://www.medienarchiv68.de/dl/220565/5721.jpg.pdf" target="_blank">Kein Geld für langbehaarte Affen!</a> <em>[Das titelte nicht die BILD, sondern das Plakat mit diesem Spruch ist nur auf einem Bild zu sehen.] </em></p>
<p><strong>Wer es wohlmeint mit Berlin, der jage endlich die Krawall-Radikalen zum Tempel hinaus!</strong> <em>[Kann ich so nicht nachvollziehen.]</em></p></blockquote>
<p>Wie man an der Berichterstattung des Deutschlandfunks sieht, scheinen mehrere dem Springer-Verlag zugesprochene Äußerungen nicht oder nur auf abgebildeten Plakaten stattgefunden zu haben. Trotzdem illustriert dieser kurze Blick ins Medienarchiv, worauf ich in meiner zweiten Frage eingehen möchte: <strong>Warum nur der Suchbegriff &#8220;Dutschke&#8221;?</strong></p>
<p><strong>Zu 2:</strong> Bisher wurde deutlich, dass die Äußerung von Kellerhoff, dass es in den vier Wochen vor dem Attentat auf Rudi Dutschke kaum Berichte über ihn gegeben hat, durchaus stimmt. Es leuchtet allerdings nicht ein, warum die Begrenzung auf den Monat vor dem Attentat überhaupt getroffen wurde. Ferner wurde deutlich, dass einige dem Springer-Verlag zugeordnete Schlagzeilen in anderen Kontexten entstanden sind. Bisher erscheint also der &#8220;Hass&#8221;, den viele Studenten gegenüber Springer empfunden haben, tatsächlich relativ unbegründet. Von einer Kampagne gegen Dutschke kann auch kaum die Rede sein, zumindest nicht, wenn man sich auf den Suchbegriff &#8220;Dutschke&#8221; beschränkt.<sup>6</sup> Wer aber war Rudi Dutschke? Diese Frage beantworte ich mit Zitaten aus Publikationen, die im Medienarchiv zu finden sind. Einige davon habe ich schon vorher verlinkt.</p>
<ul>
<li> &#8220;<a href="http://www.medienarchiv68.de/dl/204700/1820.jpg.pdf" target="_blank">Stoppt den Terror der Jung-Roten jetzt!</a>&#8220;: Stellvertretend für die &#8220;Jung-Roten&#8221;, die einen &#8220;Terror&#8221; auszuüben scheinen, wird nur Rudi Dutschke namentlich und bildlich genannt. Im Zuge des Artikels fallen u.a. Vergleiche der &#8220;Jung-Roten&#8221; mit Jugendlichen, die Hakenkreuze an Kirchen und Gräber sprühen.<sup>7</sup> Allgemein werden die &#8220;roten&#8221; Studenten nicht mit neutralen Begriffen behaftet.</li>
<li>Die linken, randalierenden Studenten<sup>8</sup> wurden, auf Grund des politischen Programmes des SDS usw. natürlich mit dem Feindbild Kommunismus/Sozialismus gleichgesetzt. Auch wenn ab 1963 langsam Entspannungsbemühungen im Kalten Krieg zu erkennen waren, so war doch alles &#8220;rote&#8221; für viele ein Feindbild. Dementsprechend verwundert es kaum, wenn die unliebsame Studentenbewegung mit &#8220;<a href="http://www.medienarchiv68.de/dl/204654/1797.jpg.pdf" target="_blank">vom Osten herübergeschickte[n]</a>&#8221; Agitatoren gespickt zu sein scheint, Rudi Dutschke als <a href="http://www.medienarchiv68.de/dl/206647/2774.jpg.pdf" target="_blank">&#8220;SDS-Ideologe&#8221; und &#8220;SDS-Agitator&#8221;</a>, <a href="http://www.medienarchiv68.de/dl/220565/5721.jpg.pdf" target="_blank">Chefagitator</a> oder <a href="http://www.medienarchiv68.de/dl/192196/53.jpg.pdf" target="_blank">Star-Agitator</a> betitelt wird und die &#8220;linksradikalen Studenten&#8221; allgemein <a href="http://www.medienarchiv68.de/suche.html?suchformular=erweiterte_suche&amp;epp=25&amp;s_themen=192023&amp;s_titel=&amp;s_text=&amp;s_objekt%5B%5D=BERLINER+MORGENPOST&amp;s_objekt%5B%5D=BILD+%28Berlin%29&amp;s_objekt%5B%5D=BILD+am+SONNTAG&amp;s_objekt%5B%5D=DIE+WELT+%28Berlin%29&amp;s_objekt%5B%5D=WELT+am+SONNTAG&amp;s_objekt%5B%5D=B.Z.&amp;s_objekt%5B%5D=HAMBURGER+ABENDBLATT&amp;s_textsorte=&amp;s_platzierung=&amp;s_id=&amp;s_datum_von=02.12.1966&amp;s_datum_bis=11.04.1968" target="_blank">nicht besonders gut wegkommen</a>.</li>
</ul>
<p>Die Berichterstattung über die Studentenunruhen bzw. über die als &#8220;Unruhestifter&#8221; und &#8220;Krawallmacher&#8221; betitelten Studenten ist insofern wichtig, als dass hier ein Feindbild aufgebaut wird und sehr häufig deutlich gemacht wird, wer diesem Feindbild vorsteht. Die, die wir heute als &#8220;68er&#8221; (er)kennen, werden hier den &#8220;normalen&#8221; Bürgern/Studenten entgegengestellt und Rudi Dutschke wird an die Spitze dieser Bewegung gestellt. Nach einer gewissen Zeit bedarf es dann schlicht keiner Erwähnung des Namens Dutschke mehr und es wird auch nebensächlich, ob Dutschke direkt oder indirekt mit irgendwelchen &#8220;verteufelten&#8221; Aktionen/Äußerungen zu tun hatte oder nicht: In den Köpfen der Leser waren Studentenunruhen, &#8220;Rotgardisten&#8221;, &#8220;Linksradikale&#8221; usw. wahrscheinlich irgendwann untrennbar mit dem Namen Rudi Dutschke verbunden.<sup>9</sup> Weiter oben wurde bereits auf die Demonstration hingewiesen, während der es angeblich fast zu einem Lynchmord an einem Dutschke-&#8221;Doppelgänger&#8221; gekommen wäre. Die Stimmung war aufgeheizt und die Lager aufgestellt, daran scheint es kaum Zweifel zu geben.</p>
<p>Kellerhoff macht es sich meiner Meinung nach also schlicht zu einfach. Er prangert einen unkritischen Umgang mit der Schuldzuweisung an Springer an, nähert sich diesem unkritischen Umgang selbst aber von der anderen Seite, in dem er die Existenz einer Kampagne schlicht leugnet und dies sehr halbherzig versucht zu belegen. Dies erinnert sehr an den Automatismus, in den sowohl Springer-Gener, als auch Springer-Verteidiger häufig zu verfallen scheinen, wenn es um die Rolle des Springer-Verlages in den Zeiten der Studentenunruhen geht: Schwarz-Weiß-Malerei. Die Frage nach der Rolle lässt sich weder durch vier Wochen Berichterstattung, noch durch fünf plakativ ausgewählte Überschriften/Wendungen darstellen. Diesen Automatismus kann man anprangern und man muss es sicherlich auch. In Bezug auf den Film &#8220;Dutschke&#8221; bleibt allerdings auch die Frage offen, ob man, wie von Kellerhoff gefordert, einen Blick in das Archiv hätte werfen müssen. Die Macher des Films haben das Leben und die Person Rudi Dutschkes im Fokus und nicht die Rolle des Springer-Verlages. Was sie darstellen ist die Verkettung der Ereignisse, wie sie damals von den &#8220;68ern&#8221; wahrgenommen wurde und sie tun dies, sofern ich mich erinnere, ohne direkt Stellung zu den Ereignissen zu beziehen. Aus ähnlichen Gründen ist auch eine andere, bisher nicht beachtete Feststellung von Kellerhoff hinfällig und fehl am Platze:</p>
<blockquote><p>Mit keinem Wort nämlich wird erwähnt, ja nicht einmal angedeutet, dass Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 nicht von einem vom West-Berliner Senat vermeintlich ferngesteuerten Staatsdiener erschossen wurde, sondern von dem Stasi-Spitzel und SED-Mitglied Karl-Heinz Kurras.</p></blockquote>
<p>Diese Information ist für eine Wiedergabe der damaligen Zeit ziemlich unwichtig. Auch heute ist noch nicht klar, ob Kurras auf Befehl der Stasi gehandelt hat oder nicht. Benno Ohnesorg wurde erschossen, der Täter wurde als Teil des als repressiv empfundenen Staatsapparates identifiziert und nur das ist für eine Darstellung der damaligen Zeit wichtig. Man hätte es erwähnen können, aber es gehörte nicht mit zum Fokus des Films und hätte auch für den Film keinerlei Mehrwert gebracht, da weder Dutschke nocht sonst wer das damals gewusst hat. Wenn also ein Dokudrama &#8220;diese &#8220;zeitgeschichtliche Sensation des Jahres 2009&#8243; einfach vernachlässigt, dann ist das entschuldbar. Eher könnte man sich darüber aufregen, dass nahezu nichts zu den Beweggründen von Dutschke &amp; Co. gesagt wird, ebensowenig wie zu den &#8220;Vorwehen&#8221; dessen, was nach dem Attentat auf Dutschke irgendwann in der RAF endete.</p>
<p style="text-align: center;">*****</p>
<p>Während des Schreibens dieses Eintrages bin ich auf einen Beitrag des Medienmagazines ZAPP gestoßen, welches den Artikel von Kellerhoff in ein etwas anderes Licht rückt. Dies passiert einfach dadurch, dass Kellerhoff sagt, worauf er eigentlich hinaus will.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2ruTIyh0l2g&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/2ruTIyh0l2g&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>In diesem Beitrag macht Kellerhoff deutlich, dass die erste, gravierende &#8220;Fälschung&#8221; im Dokudrama darauf beruht, dass viele der gezeigten Zeitungsausschnitte erst <strong>nach</strong> dem Attentat auf Rudi Dutschke entstanden sind, aber der Eindruck erweckt wird, dass es Zeitungsausschnitte im Vorfeld des Attentates waren. Diese Kritik ist nachvollziehbar, spiegelt sich aber nicht offensichtlich in seinem Artikel wieder. Dort sind zwar die Veröffentlichungsdaten von zwei Artikeln abgedruckt, aber es braucht schon ein gewisses Vorwissen, nämlich den genauen Tag des Attentates auf Dutschke (11. April). Warum allerdings Kellerhoff in seinem Artikel auf eine konkrete Darstellung dieses Kritikpunktes verzichtet, dafür aber die oben angesprochenen Punkte so sehr in den Vordergrund rückt, ist mir ähnlich schleierhaft wie die Beschränkung auf die besagten vier Wochen. Ebenso befremdlich ist der Umstand, dass es dem Springer-Verlag, laut ZAPP-Bericht, angeboten wurde am Film mit Statements mitzuwirken, dies aber nicht realisiert wurde. Im Nachhinein eine &#8220;diskussion anzustoßen&#8221; ist zwar auch in Ordnung, jedoch erinnert dies wieder an den bereits angesprochenen Automatismus des strikten Zurückweisens von sämtlichen Vorwürfen. Im bereits <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1108222/" target="_blank">angesprochenen Bericht</a> beim Deutschlandfunk geht eine Äußerung von Thomas Schmid schon fast in diese Richtung:</p>
<blockquote><p>&#8220;Man kann Unterschiede in den Blättern wahrnehmen, gar keine Frage. Die &#8216;Welt&#8217; hat eher vorsichtig darüber berichtet, die &#8216;BZ&#8217; übrigens teilweise auch. Es gab viele Artikel, die von großem Interesse geprägt waren, herauszubekommen: Was bewegt eigentlich die Studenten, die auf die Straße gehen, die da draußen Demonstrationen machen, Teach-Ins machen. Da gab es schon ein Erkenntnisinteresse. Es gab auf der anderen Seite auch ein paar schlimme Karikaturen, es gab sicher auch Leitartikel, auch Gastbeiträge, die nicht so gut waren. Man muss auf der anderen Seite natürlich auch sagen, und das haben wir festgestellt, dass der Korpus der Texte und Karikaturen, von dem man eindeutig sagen muss: Da ist eine gewisse Linie überschritten, das geht nicht, das ist Hetze. Die gibt es, aber dieser Korpus ist viel, viel kleiner, als selbst ich vor einem Jahr geglaubt hätte. Es ist immer nicht so einfach, wie es viele sich machen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Es ist fast nie so einfach, wie manche Menschen es sich machen. Die Studentenbewegung ist, ähnlich wie die RAF, heute noch bei Weitem nicht aufgearbeitet und es bedarf sicherlich noch eines großen Aufwandes von Seiten der Zeitzeugen und der Historiker diese Zeit und ihre Dynamiken näher zu beleuchten. Springer hat mit dem Medienarchiv68 einen, meiner Meinung nach wichtigen, Schritt in diese Richtung getan. Mit diesem Schritt ist es aber noch nicht getan. Der Automatismus muss aufhören, damit diese Zeit endlich den nachfolgenden Generationen deutlich gemacht werden kann. Ob sich dabei die Rolle von Springer als mitbestimmend oder nicht herausstellt ist zweitrangig.</p>
<h6>Sollten sich noch interessante Artikel oder Berichte auftun, werde ich diesen Artikel ggfs. aktualisieren. Auch meine Schlussfolgerungen stehen noch nicht fest, obwohl ich geneigt bin dem Vorwurf der &#8220;Hetze&#8221; des Springer-Verlages zuzustimmen, einfach auf Grund gelegentlich gelesener Zeitungsberichte und der heutigen Berichterstattung vor allem der BILD. Trotzdem bin ich selbst noch am Anfang meiner eigenen &#8220;Rekonstruktion&#8221; der damaligen Ereignisse und dementsprechend unvollständig ist mein Eindruck in manchen Bereichen noch. Für Anregungen bin ich dankbar.</h6>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3102" class="footnote">Oh, verdammt, zwei Monate vor dem Attentat und nicht nur einen Monat vorher!</li><li id="footnote_1_3102" class="footnote">Im Thema Dutschke ebenfalls 62.</li><li id="footnote_2_3102" class="footnote">Elsässer, Jürgen: Drei Kugeln auf Rudi Dutschke, in: Neues Deutschland, 11.04.2008</li><li id="footnote_3_3102" class="footnote">Siehe Zitat am Ende dieses Eintrages.</li><li id="footnote_4_3102" class="footnote">Verlinkungen auf das Medienarchiv und Ergänzungen von mir.</li><li id="footnote_5_3102" class="footnote">Ich gehe auf Grund der gezeigten Übereinstimmungen mit den Suchergebnissen einfach mal davon aus, dass sich Kellerhoff auf diesen Suchbegriff beschränkt hat.</li><li id="footnote_6_3102" class="footnote">Ich habe jetzt nicht geguckt, ob das von &#8220;Jung-Roten&#8221; begangen wurde oder einfach von anderen &#8220;Rabauken&#8221;.</li><li id="footnote_7_3102" class="footnote">Also nicht die Studenten, gegen die niemand was hatte.</li><li id="footnote_8_3102" class="footnote">Nach dem Attentat wird sich diese Verbindung in Richtung RAF verändert haben.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Spiel&#8217;s noch einmal</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 14:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe diese Geschichte die Tage dem Zyniker und der Praktikantin erzählt, beide haben mich ausgelacht. Da ich es ja mag, wenn ich Leute erheitern kann, kommt ihr jetzt also auch in den Geschmack dieser kleinen Anekdote. Man kann nicht sagen, dass ich als Kind/Jugendlicher technisch schlecht ausgestattet war. Es gab in unserem Haushalt nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Ich habe diese Geschichte die Tage dem Zyniker und der Praktikantin erzählt, beide haben mich ausgelacht. Da ich es ja mag, wenn ich Leute erheitern kann, kommt ihr jetzt also auch in den Geschmack dieser kleinen Anekdote.<br />
<span id="more-3079"></span></p>
<p>Man kann nicht sagen, dass ich als Kind/Jugendlicher technisch schlecht ausgestattet war. Es gab in unserem Haushalt nicht unbedingt immer das Aktuellste, aber früher oder später fanden sich die meisten technischen Geräte bei uns zu Hause. Wir hatten eine Videokamera (die liegt hier immer noch rum), Videorekorder (cih dann irgendwann einen DVD-Player), GAmeboys, verschiedene Konsolen, einen Schneider,. einen 386er und im Laufe der Jahre noch so einiges anderes. In der Regel kam ich mit allen technischen Maschinen früher oder später gut bis sehr gut klar<sup>1</sup> Da ich sehr, sehr gerne Musik höre, hatte ich auch irgendwann meinen eigenen &#8220;Ghettoblaster&#8221;, den man <a href="http://www.edition-flint.de/2009/07/19/walk-the-man-blogparade/" target="_blank">hier schon mal sehen konnte</a>.<sup>2</sup> Nun hielten sich Kasetten und Platten verhältnismäßig lange bei uns zu Hause. Soweit ich mich erinnere, war eben erwähnter Ghettoblaster das erste und lange, lange Zeit das einzige Gerät, welches CDs abspielen konnte. Wenn ich mir so die verschiedenen CD-Player in unserem Haushalt rückblickend in Erinnerung rufe, so fällt auf, dass die zwar CDs abspielen konnte, aber eine Replay-Funktion lange Zeit ein Fremdwort in unserem Haus war. Wollte man ein Lied mehrmals hintereinander hören, so musste man zurückspulen, wollte man die CD noch einmal hören, musste man nochmal auf Play drücken. Irgendwie hat sich das bei mir so festgesetzt, dass sich dieses Verhalten auf den PC übertrug. Nachdem ich so viel Musik auf dem Rechner hatte, dass sich ein Anhören auch lohnte und ich dementsprechend so langsam verschiedene Musikplayer für mich entdeckte, kam auch schnell der Wunsch auf die aktuellen Lieblingssongs mehrmals hintereinander zu hören. War ja einfacher, als auf dem CD-Player. Anstatt immer wieder zurückzuspulen, konnte man das entsprechende Lied ja einfach in die Playlist packen&#8230;und nochmal in die Playlist packen&#8230;und nochmal und nochmal und nochmal&#8230; Ja, ihr lest richtig. Wirklich, ganz ehrlich! In den Anfangszeiten vom Mediaplayer, Winamp usw. fand ich Endlosschleifen einiger Lieder ganz toll. Ich wollte einzelne Lieder immer und immer wieder hören. Ganz merkwürdig, ich weiß.</p>
<p>&#8230;</p>
<p>&#8230; &#8230;</p>
<p>&#8230; &#8230; &#8230;</p>
<p>Wie? Das störte euch gar nicht? Was? Warum ich das Lied immer wieder in die Playlist gepackt habe? Hab ich doch gesagt: Ich war das Fehlen einer Replay-Funktion gewohnt. Ich war es tatsächlich so sehr gewohnt, dass ich überhaupt nicht auf den Gedanken gekommen bin, dass es so etwas geben könnte. Also wurde das gewünschte Lied so zwanzig bis dreißig Mal in die Playlist gepackt und dann wurde auf Play gedrückt. Ja, ihr dürft jetzt lachen.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3079" class="footnote">Waschmaschinen mal ausgenommen.</li><li id="footnote_1_3079" class="footnote">Vor kurzem hab ich 5 Minuten gebraucht, um ihn von der Arbeit zu überzeugen, aber er funktioniert immer noch!</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Von Punk und Techno (Musikalischer Bildungsweg II)</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 23:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Torfrock, Irish Folk und Klassik, das hatten wir bisher. Nun wird es Zeit für Punk. Ich denke meine ersten Berührungen mit Punk hatte ich durch meinen damaligen Freund und Klassenkameraden Bernd.1 Bernd hatte schon damals, also so Höhe 5. Klasse, eine beeindruckende Ärzte-Sammlung. Diese, quasi miterlebte Obession, weitete sich dann auf andere Punkbands, vornehmlich Bad [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Torfrock, Irish Folk und Klassik, das <a href="http://www.edition-flint.de/2010/03/11/musikalischer-bildungsweg/" target="_blank">hatten wir bisher</a>. Nun wird es Zeit für Punk. Ich denke meine ersten Berührungen mit Punk hatte ich durch meinen damaligen Freund und Klassenkameraden Bernd.<sup>1</sup> Bernd hatte schon damals, also so Höhe 5. Klasse, eine beeindruckende Ärzte-Sammlung. Diese, quasi miterlebte Obession, weitete sich dann auf andere Punkbands, vornehmlich Bad Religion, aus. Allerdings auch Bands wie Satanic Surfers oder irgendwelche anderen, die ich auf irgendwelchen zum Teil sehr merkwürdigen Samplern hatte. Von den merkwürdigen Punkauswüchsen ist mir noch am ehesten die &#8220;Terrorgruppe&#8221; geläufig. Die haben damals gegen die Kelly Family gesungen und allein das machte sie schon irgendwie lustig. Kennengelernt hab ich die Band übrigens durch Heiko, den ich heute noch manchmal auf dem Stadtfest oder auf irgendwelchen Konzerten treffe.<br />
<span id="more-3011"></span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/KWT1UPKo2Rs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/KWT1UPKo2Rs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Alles in allem war ich aber eher von den Ärzten und Bad Religion angetan. Mit den Toten Hosen konnte ich mich erst so Höhe &#8220;Paradies&#8221; anfreunden. Mit den Jahren sind dann noch andere Lieder dazugekommen, vornehmlich nach meiner Punkzeit, die ich heute immer noch gerne höre. Darunter Rantanplan mit &#8220;Unbekanntes Pferd&#8221; oder Heiter bis Wolkig mit &#8220;Hey Rote Zora&#8221;, WIZO mit &#8220;Alte Frau&#8221; oder &#8220;Zehn kleine Nazischweine&#8221;.<sup>2</sup> Stellvertretend ein neueres Stück von Bad Religion, hauptsächlich, weil ich genau bei diesem Konzert war.<sup>3</sup></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/56lco_ULons&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/56lco_ULons&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Irgendwann in der Übergangsphase zwischen Punk und Techno gab es die &#8220;Dinis Sonntag Nachmittag Phase&#8221;. Die 16 war schon in denkbarer Nähe und man wollte was erleben, endlich mal etwas &#8220;erwachsener&#8221; sein und ging deswegen am Sonntag Nachmittag von, ich glaube 16 bis 18 Uhr, in die örtliche Disco. Über diese Sonntage könnte ich wahrscheinlich unzählige Blogeinträge schreiben<sup>4</sup> und ihr würdet mich wahrscheinlich endgültig für einen ollen Nostalgiker halten. Deswegen beschränke ich mich auf ein paar wenige Musikstücke, die ihr dafür aber dann halt ertragen müsst. Für die musikalische Beschallung sorgte damals noch der mittlerweile als Radiomoderator bei Antenne MV tätige <a href="http://www.timoclose.blogspot.com/" target="_blank">Timo Close</a>. Gott was müssen wir ihn genervt haben. Zu unseren Favoriten gehörten damals vor allen Dingen zwei Lieder. Einmal war das &#8220;Rescue me&#8221; von Bell, Book &amp; Candle<sup>5</sup> und *hüstel* 666 mit Alarma.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/pas27LssS1U&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/pas27LssS1U&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Der <a href="http://blog.deviltraxxx.de/" target="_blank">Deviltraxx</a><sup>6</sup> und ich waren damals sogar auf &#8220;Konzert&#8221; von 666 im &#8220;Thun&#8221; in Moorhusen. An diesem Abend kam mir jemand in Gummistiefeln entgegen und ich beschloss, nie wieder ins Thun zu gehen. Ich habe mich bis heute daran gehalten. Damals fing dann so meine Technozeit an. Unvergessen aus dieser Phase ist natürlich (?) Underworld &#8211; Born Slippy.</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/JbPkxg69KAs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/JbPkxg69KAs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Dauerbrenner damals waren natürlich auch Lieder wie &#8220;Meet her at the loveparade&#8221;, &#8220;Bora Bora&#8221;, &#8220;Spring&#8221;, &#8220;Tha Horns of Jericho&#8221; und wie sie nicht alle geheißen haben. Auch damals kennengelernt und danach lange Zeit als Testsong für die Bassboxen benutzt: Johnny O &#8211; Fantasy Girl (12&#8221; Club Mix).</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/MyrPu97aIr0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/MyrPu97aIr0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Später haben wir das Lied dann durch D Sigual &#8211; Back Order abgelöst. Aber auch während der Phase, in der Techno ganz oben stand, gab es natürlich noch andere Lieder, die uns immer wieder auf die Tanzfläche gezogen haben.<sup>7</sup> Darunter, leider auch ohne vernünftige Youtube-Variante, DJ Kool mit &#8220;Let me Clear my Throat&#8221;.<br />
Die lustigste Erinnerung aus dieser Zeit ist wohl die &#8220;Underground Techno Party&#8221; im Dinis. Verschiedene DJs, ständige Stromausfälle, weil die Sicherungen überlastet waren, zuviel RedBull und Koffeeintabletten, aber eine richtig lustige Nacht.</p>
<p>Abschließend für die Zeit: Camisra &#8211; Let me show you (so ab 1:20)</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/gt0CMOyWdNU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/gt0CMOyWdNU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Was als nächstes kommt, muss ich noch überlegen. Also, wer sich noch an &#8220;damals&#8221; erinnert: Her mit euren Vorschlägen!</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3011" class="footnote">Möge er in Freiden ruhen&#8230; <img src='http://www.edition-flint.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' />  </li><li id="footnote_1_3011" class="footnote">Die Fischmobversion von Bullenschweine ist übrigens auch lustig.</li><li id="footnote_2_3011" class="footnote">Hard Pop Days 2000 in Hannover. war mit einer Bekannten da, hab eine andere Bekannte vor den Toiletten getroffen und hab seitdem ein Autogramm von &#8220;Magnesium&#8221; von 5 Sterne Deluxe auf meinem Rucksack.</li><li id="footnote_3_3011" class="footnote">Nebelmaschine, sag ich nur. Nebelmaschine.</li><li id="footnote_4_3011" class="footnote">Zu dem ich leider keine vernünftige Version bei Youtube finde</li><li id="footnote_5_3011" class="footnote">Jung, blogg endlich mal!</li><li id="footnote_6_3011" class="footnote">Ich kann mir den Blick Der Praktikantin förmlich vorstellen, während sie das hier liest. &#8220;Chef? Auf der Tanzfläche???&#8221;</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Musikalischer Bildungsweg</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 21:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vergangenes]]></category>
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		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer mal wieder schreibe ich über irgendwelche alten Lieder, die mich in irgendwelchen Lebensabschnitten begleitet haben. Nun versuche ich mich mal an einer etwas stärkeren Systhematisierung des Ganzen. Manch einer, der hier mitliest, kann sicherlich noch irgendwelche Ergänzungen machen, also immer her damit. Ich versuche so früh wie möglich anzufangen und besondere &#8220;Kleinode&#8221; dann immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Immer mal wieder schreibe ich über irgendwelche alten Lieder, die mich in irgendwelchen Lebensabschnitten begleitet haben. Nun versuche ich mich mal an einer etwas stärkeren Systhematisierung des Ganzen. Manch einer, der hier mitliest, kann sicherlich noch irgendwelche Ergänzungen machen, also immer her damit. Ich versuche so früh wie möglich anzufangen und besondere &#8220;Kleinode&#8221; dann immer mal als Video oder so einzubinden. Beginnen wir also mit den ersten, bewussten musikalischen Erfahrungen: Der Plattenschrank meiner Eltern.<br />
<span id="more-3008"></span><br />
Ja, Plattenschrank. Vor allem meine Mutter war früher und ist auch zum Teil heute noch begeisterte Musikhörerin und war in ihrer Jugend immer relativ auf dem neusten Stand, was Musik anging. Dementsprechend breit gefächert war das Musikprogramm, mit dem ich mich auseinandersetzen konnte, als ich erstmal herausgefunden hatte, wie der Plattenspieler funktioniert. Ganz ganz oben auf meiner damaligen Hitliste stand &#8220;Tabaluga&#8221;.<sup>1</sup> Heute höre ich die ganzen Lieder nicht mehr ganz so gerne, aber damals lief das rauf und runter. Irgendwann entdeckte ich dann &#8220;Torfrock&#8221; für mich. Ich fand die Plattencover wahrscheinlich einfach lustig und musste deswegen einfach mal reinhören. Die Lieder waren schnell, lustig und auf deutsch. Was will ein kleines Kind mehr?<sup>2</sup> Im Gegensatz zu Peter Maffay begleitet mich Torfrock noch heute, manchmal sehr zum Leidwesen meiner Freunde. Ebenfalls irgendwann in jungen Jahren wurde ich, durch die Kasette eines Bekannten der Familie, mit einer anderen Band vertraut gemacht. &#8220;The Dubliners&#8221; verstand ich zwar des öfteren nicht wirklich, aber irgendwie haben sie mich begeistert. Diese Begeisterung hält auch noch bis heute an, deswegen an dieser Stelle das erste Video.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/WwM8pCAynbM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/WwM8pCAynbM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oró_Sé_do_Bheatha_'Bhaile" target="_blank">Oró Sé do Bheatha &#8216;Bhaile</a> hatte es mir damals besonders angetan. Ich verstehe natürlich bis heute kein Wort, aber die irische Sprache finde ich bis heute faszinierend, auch wenn ich sie wahrscheinlich nie lernen werde. Neben diesem Lied begeisterte mich natürlich &#8220;Irish Rover&#8221; noch ganz besonders. Irgendwann in jungen Jahren wurde ich dann auch zu meinem ersten Konzert der Dubliners in Aurich mitgenommen und war schon damals erstaunt, was die alten Herren so alles anstellten. Das war Höhe ihres 30-jährigen Jubiläums. In zwei Jahren sind die 50 Jahre voll. Mittlerweile haben die Dubliners viele ihrer prägenden Mitglieder verloren, darunter Luke Kelly und Ronnie Drew, den Sänger im Video. Das Konzert letztes Jahr stand ganz unter dem Gedenken dieser verstorbenen Mitglieder, stellvertretend hier ein Gedicht von John Sheahan an Ronnie Drew.<sup>3</sup></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Nu9cWYPRNWs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/Nu9cWYPRNWs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wie gesagt, die Dubliners begeistern mich bis heute, im Gegensatz zu so manch anderen Künstlern, die ich früher recht regelmäßig gehört habe, wenn auch nur einzelne Lieder. Unter diesen Künstlern waren solche Glanzstücke wie &#8220;Die Flippers&#8221; oder Juliane Werding. Von Frau Werding gefiel mir damals merkwürdigerweise ein Lied ganz besonders. Nein, nicht ihre Version von &#8220;Moonlight Shadow&#8221;, sondern &#8220;Geister über Afrika&#8221;. Dies ist in so fern erstaunlich, weil ich immer &#8220;Kleister über Afrika&#8221; verstanden habe.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fCYURREnuCk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/fCYURREnuCk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Das Video spinnt dezent, aber man bekommt einen guten Eindruck. Man könnte wahrscheinlich ganze Bände über die Wahrnehmung von Fremden in der deutschen Schlager-/Popmusik schreiben. Ich lass das jetzt einfach mal.<br />
Nach dieser Phase war eine ganze zeitlang Klassik bei mir angesagt.<sup>4</sup> Besonders aus dieser Phase hängengeblieben ist ein Stück aus dem Nussknacker.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/TmQjhwsPRDE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/TmQjhwsPRDE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Danach kam Punk. Oha&#8230;dafür brauch ich, genauso wie für den Rest, einen einzelnen Eintrag. &#8220;Stay tuned!&#8221;</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3008" class="footnote">Meine Mutter ist riesiger Peter Maffay Fan.</li><li id="footnote_1_3008" class="footnote">Ein paar Jahre später hab ich dann Formulierungen wie &#8220;Kriegers mit solide Lanzen&#8221; auch verstanden&#8230;</li><li id="footnote_2_3008" class="footnote">Ja, er sagt am Ende tatsächlich &#8220;Fuck&#8221;.</li><li id="footnote_3_3008" class="footnote">Danach Punk, dabei mochte ich Mozart nie sonderlich.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Frühere Fotographie</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/11/30/fruhere-fotographie/</link>
		<comments>http://www.edition-flint.de/2009/11/30/fruhere-fotographie/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 11:33:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem habe ich einen Verwandten besucht und dieser war so nett mir vier etwas ältere Kameras zu schenken, da er sie sonst weggeworfen hätte. Die jüngste Kamera ist eine relativ uninteressante Automatikknipse, aber die drei anderen sind aus verschiedenen Gründen interessant und stammen von den Firmen Agfa, Minox und Ihagee West. Von Ihagee West [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Vor kurzem habe ich einen Verwandten besucht und dieser war so nett mir vier etwas ältere Kameras zu schenken, da er sie sonst weggeworfen hätte. Die jüngste Kamera ist eine relativ uninteressante Automatikknipse, aber die drei anderen sind aus verschiedenen Gründen interessant und stammen von den Firmen Agfa, Minox und Ihagee West.<br />
<span id="more-2795"></span><br />
<a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/11/Exakta-1.JPG" rel="lightbox[2795]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2816" title="Exakta-1" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/11/Exakta-1-150x100.jpg" alt="Exakta-1" width="150" height="100" /></a><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/11/Exakta-2.JPG" rel="lightbox[2795]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2817" title="Exakta-2" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/11/Exakta-2-150x99.jpg" alt="Exakta-2" width="150" height="99" /></a>Von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ihagee" target="_blank">Ihagee West</a> habe ich nun eine Exakta TL 1000. Als Objektiv verwendet meine Exakta ein Primagon 1:4,5/35 von Meyer Optik Görlitz. Die Kamera nimmt Kleinbildfilme (24 x 36 mm) auf und bietet ein Einstellungsrad für die Belichtungszeit und eines für den Iso des Films. Das schöne an der Kamera ist, dass das Gehäuse komplett aus Metall ist, also dürfte sie auch für Spielereien wie Infrarotfilm geeignet sein. Ob das Objektiv dafür geeignet ist, müsste man mal herausfinden. Eine Bedienungsanleitung in englischer Sprache findet sich <a href="http://www.cameramanuals.org/pdf_files/exakta_tl_1000.pdf" target="_blank">hier.</a><span> </span></p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/11/Agfa-1.JPG" rel="lightbox[2795]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2818" title="Agfa-1" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/11/Agfa-1-150x99.jpg" alt="Agfa-1" width="150" height="99" /></a>Als nächstes die Kamera von Agfa. Es handelt sich um eine &#8220;Agfamatic 3008 pocket sensor&#8221;, die mit einem 110 &#8211; Pocketfilm (Negativgrösse 13 x 17 mm) gefüttert wird, und besitzt eine manuelle Belichtungssteuerung mit 4 Wettersymbolen. Ich erinnere mich dunkel daran, dass irgendjemand aus meiner Familie, ich glaube meine Oma, auch so eine hatte und mir diese früher zum Spielen überließ. Das &#8220;ritschratsch&#8221; für den Filmtransport ist aber auch zu lustig, auch heute noch. Auch diese Kamera leider ohne Blitzgerät. Als Blitz diente damals eine so genannte Flipflash-Blitzschiene, die in der Regel für zehn Auslösungen reichte. Auf  <a href="http://www.collection-appareils.fr/agfa/html/agfamatic_3000.php" target="_blank">dieser Seite</a> finden sich noch weitere Informationen über die Agfamatic, allerdings auf französisch und nur zum Teil auf englisch. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Agfamatic#Agfamatic_3000" target="_blank">Wikipedia</a> hat noch folgendes zu sagen:</p>
<blockquote><p>Die 3000 wies entsprechend der Agfamatic 200 vier Wettersymbole auf, die auch hier aus der Kombination von zwei Blenden und zwei Belichtungszeiten zustande kamen. Steckte man einen Blitzwürfel auf, dann konnte man mit dem Schieber für die Belichtungseinstellung drei Blenden wählen, für 1,2m, 2 m und 4 m Entfernung; bei Blitzaufnahmen also näher ans Motiv herangehen, als mit der 2000. Beim Objektiv handelte es sich zunächst um ein Apotar, später um ein (aufwendigeres, aber ebenfalls dreilinsiges) Agnar mit f/6,5 und 27 mm Brennweite.</p>
<p>Die Agfamatic 3000 kostete etwa 130 DM und fand als Zwischenmodell eine geringere Verbreitung als die nennenswert billigere 2000 und die mit ihrer Belichtungssteuerung deutlich überlegenere 4000.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/11/minox-1.JPG" rel="lightbox[2795]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2819" title="minox-1" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/11/minox-1-150x57.jpg" alt="minox-1" width="150" height="57" /></a>Die letzte Kamera im Bunde ist eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Minox_8x11" target="_blank">Minox 8&#215;11</a>, das Modell BL, der Nachfolger des Modells B. Produziert ab 1972 verfügt es über einen Cadmiumsulfid-Belichtungsmesser. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/John_Anthony_Walker" target="_blank">Diese Kamera ist vor allem mal klein und wurde aus diesem Grund gerne als Spionagekamera genutzt.</a></p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/11/Alle-Kameras.JPG" rel="lightbox[2795]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2820" title="Alle-Kameras" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/11/Alle-Kameras-300x199.jpg" alt="Alle-Kameras" width="300" height="199" /></a> Gerade mit dieser letzten Kamera scheint mir etwas besonderes in die Finger geraten zu sein. D. Scott Young von der Seite minox.org <a href="http://www.minox.org/minoxencyclopedia/b/blseries.html" target="_blank">schreibt</a> u.a.:</p>
<blockquote><p>Less than 18,000 of these cameras were produced during a very short production run spanning two years (1972 – 1973), making the Model BL one of the most highly desirable cameras among Minox collectors.</p></blockquote>
<p><strong>Dieser Blogeintrag wurde in Google Wave vorbereitet. An dieser Stelle vielen Dank an Die Praktikantin, den Zyniker und M.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wie sieht&#8217;s heut in Hamburg aus?</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/11/09/wie-siehts-heut-in-hamburg-aus/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 10:37:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vergangenes]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ersten Beziehungen, vor allem die erste längerfristige Beziehung, hinterlassen ja immer gewisse Spuren im Leben eines Menschen. Mit einem gewissen Abstand ist es dann auch ab und an egal, wie die Beziehungen in die Brüche gegangen sind oder was man sich alles an den Kopf geworfen hat und es bleiben fast nur noch ausgewählte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Die ersten Beziehungen, vor allem die erste längerfristige Beziehung, hinterlassen ja immer gewisse Spuren im Leben eines Menschen. Mit einem gewissen Abstand ist es dann auch ab und an egal, wie die Beziehungen in die Brüche gegangen sind oder was man sich alles an den Kopf geworfen hat und es bleiben fast nur noch ausgewählte Erinnerungssplitter übrig, in die man ab und an reintritt.<sup>1</sup> Einen dieser Erinnerungssplitter hat mir gerade Lukas Heinser von Coffee and TV in den Weg gelegt. Im <a href="http://www.coffeeandtv.de/2009/11/09/a-decade-under-the-influence-2002/" target="_blank">dritten Teil</a> seiner sehr lesenswerten Serie &#8220;<a href="http://www.coffeeandtv.de/series/a-decade-under-the-influence/" target="_blank">A Decade Under The Influence</a>&#8221; spricht er dieses Mal vom Jahr 2002 und unter anderem von einer Band, die ich selbst sehr schätze: <a href="http://www.kettcar.net/" target="_blank">kettcar</a>. Ich zitiere einfach mal<sup>2</sup> :</p>
<blockquote><p>Dann sagte mir jemand, ich solle mir doch mal kettcar anhören. Weil meine Deutschpunk-Sozialisation allenfalls halbherzig verlaufen war, kannte ich Marcus Wiebusch vorher gar nicht von …But Alive und Rantanplan. Ich zog mir einfach ein paar Songs aus dem Internet und stieg entweder mit “Ich danke der Academy” oder “Im Taxi weinen” ein. Es wäre etwas übertrieben, von einem Erweckungsmoment zu sprechen, aber gepackt war ich sofort. Ich hatte in den Jahren zuvor recht wenig deutschsprachige Musik gehört und war sofort beeindruckt, wie wunderbar jemand auf Deutsch über Beziehungsenden und Selbstmitleid singen konnte und dabei weder nach Pur, noch nach den Toten Hosen klang. Ich suchte weiter nach MP3s und stieß auf “Genauer betrachtet” (bis heute mein Lieblings-kettcar-Song) und “Landungsbrücken raus”, das anderthalb Jahre später ganz klischeemäßig meinen ersten Besuch in Hamburg untermalen sollte. Am Ende des Abends hatte ich die komplette “Du und wieviel von Deinen Freunden” heruntergeladen, drei Tage später hab ich mir das Album dann brav im Plattenladen gekauft und es anschließend bei den Jahrespolls deutscher Musikmagazine überall zum Album des Jahres gewählt.</p></blockquote>
<p>Nun erinnere ich mich nicht mehr genau daran, wann ich zum ersten Mal mit kettcar Kontakt hatte und gevotet habe ich auch nie. Trotzdem mag ich die Band und sehe sie hoffentlich auch irgendwann mal live. Obwohl ich nicht sagen kann, wann ich kettcar zum ersten mal hörte, was jedoch definitiv nach Rantanplan war, verbinde ich ein Lied von kettcar mit meiner ersten längerfristigen Beziehung. Der Grund dafür? Meine damalige Freundin und ich waren häufiger und immer wieder gerne in Hamburg und fast jedes Mal hieß es in der U-Bahn für uns: Landungsbrücken raus.<br />
Irgendwann gegen Ende 2002 war dann Schluss mit der Beziehung, das Abitur war schon ein paar Monate her, die Weichen für&#8217;s weitere Leben waren gestellt<sup>3</sup> und trotzdem oder vielleicht gerade deswegen dachte ich mir häufiger:</p>
<blockquote><p>Löschen und spul zurück, Löschen und spul zurück.<br />
2002, the Year Schwachsinn broke,<br />
Jenseits von cool und raus aus Selbstmitleid,<br />
Will Sätze, die sagen, &#8220;Das war´s&#8221;.</p></blockquote>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/LMl-yk701Q4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/LMl-yk701Q4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Zum Glück hat sich der Fallschirm aber auch bei mir geöffnet und Hamburg liebe ich bis heute. Irgendwann werde ich auch wieder hinfahren, ich verspreche es dir. Bis dahin helfe ich mir mit Tomte, dessen folgendes Lied ich auch durch Coffee and TV kennengelernt habe. <strong>Wie sieht&#8217;s aus in Hamburg? Ist das Wetter noch intensiv, sind die Bars noch laut wie Kriege?</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="302" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3268149&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="302" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3268149&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/3268149">TOMTE &#8211; Wie siehts aus in Hamburg</a> from <a href="http://vimeo.com/user876834">Kay Otto</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2644" class="footnote">Wer eine Liedanspielung entdeckt, der hat Recht.</li><li id="footnote_1_2644" class="footnote">Lieber Lukas, du benutzt doch nicht TextGuard, oder? <img src='http://www.edition-flint.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </li><li id="footnote_2_2644" class="footnote">Abbruch der angefangenen Ausbildung, Entschluss zum Studium</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Probleme eines Mantelträgers</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/10/26/probleme-eines-manteltragers/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 10:56:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[Aurich]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[In meiner Heimatstadt Aurich, die ja allseits für Fortschrittlichkeit und neue Ideen bekannt ist, war ich einer der ersten Mantelträger im jugendlichen Alter. Dies war noch vor Littleton und der &#8220;Trenchoat Mafia&#8221;, vor Erfurt und vor allem auch noch vor einer nennenswerten Grufti-Gothic-Schwarzkittel-Szene in Aurich. Dementsprechend &#8220;auffällig&#8221; war ich auch, zumindest in den Augen vieler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>In meiner Heimatstadt Aurich, die ja allseits für Fortschrittlichkeit und neue Ideen bekannt ist, war ich einer der ersten Mantelträger im jugendlichen Alter. Dies war noch vor Littleton und der &#8220;Trenchoat Mafia&#8221;, vor Erfurt und vor allem auch noch vor einer nennenswerten Grufti-Gothic-Schwarzkittel-Szene in Aurich. Dementsprechend &#8220;auffällig&#8221; war ich auch, zumindest in den Augen vieler &#8220;Erwachsener&#8221; und meiner Altersgenossen.<sup>1</sup> Angefangen habe ich damals mit einem alten Trenchcoat meiner Eltern, später kam dann ein Wachsmantel, wie man ihn aus Western so kennt, ein schwarzer Ledermantel und nun besitze ich auch noch einen igendwie dunkelgrünen Ledermantel, welcher mindestens eine halbe Tonne wiegt.<br />
<span id="more-2611"></span><br />
Einhergehend mit meinem damals neuen Kleidungsstil, meiner bevorzugten Musik und den Geistern der Pubertät wurde ich entsprechend schnell in Schubladen gesteckt. Interessant ist es allerdings, wie diese Schubladen sich so im Laufe der Zeit veränderten. Anfangs waren es eher Sprüche, die darauf abzielten, dass ich mit meinen 15 oder 16 Jahren noch zu jung für solche Kleidungsstücke sei.<sup>2</sup> Dann kam Littleton und plötzlich sahen einen nicht nur die Lehrer mit anderen Augen. Gesagt wurde wenig, aber &#8220;Trenchoat Mafia&#8221; wurde manchmal fragend gemurmelt und man merkte es in den Blicken der Lehrer und der Erwachsenen, dass ihnen der Trenchcoat/Mantel zum Teil eher unheimlich, denn unpassend erschien. Die Zeit schafft aber Gewöhnung und dementsprechend legte sich das langsam bzw. die ersten Matrixvergleiche fingen an.<sup>3</sup> Mit der Anschaffung des Wachsmantels erledigten sich die Matrixvergleiche aber auch fürs erste. Westernvergleiche gab es wenig bis gar keine, jedoch unterschieden einige nicht so genau zwischen den einzelnen Mantelarten. Mantel ist halt Mantel und deswegen für alle, die nicht aus Hollywood kommen oder im Tatort mitspielen nicht statthaft, völlig egal ob der Träger einen Trenchcoat oder einen Reitermantel trägt.</p>
<p>2003 kam dann der schwarze Ledermantel und mit ihm wieder vermehrt &#8220;blöde&#8221; Sprüche. Und was sich die Leute nicht alles einfallen lassen. Die einen setzen einen visuell mit Nazis gleich, da die SS ja für ihre Mäntel bekannt war, die anderen haben es da eher mit mehr oder weniger hinkenden Vergleichen. Wahrscheinlich lag es an den eher schlechten Matrix-Fortsetzungen, dass sich Vergleiche mit Neo in Grenzen hielten. Man könnte auch davon ausgehen, dass es an meiner Figur lag, aber dagegen spricht, dass jetzt die Blade-Vergleiche ganz groß in Mode waren. Mit der Zeit gewöhnte ich es mir an, auf so etwas wie &#8220;Hey, Blade!&#8221; schlicht zu antworten: &#8220;Blade ist schwarz, du Depp!&#8221;. Die Gesichter waren zum Teil göttlich.</p>
<p>Ein Vergleich ist mir allerdings noch recht deutlich in Erinnerung. Ich stand damals in meiner damaligen Stammdisco am Rand rum, als mich jemand antippte. Dieser jemand war ein geschätzter Mittzwanziger und relativ betrunken. Es entwickelte sich ungefähr folgende Szene:</p>
<p>Betrunkener: &#8220;Hey, du bist doch ein Jedi!&#8221;<br />
Ich: &#8220;Äh&#8230;&#8221;<br />
Betrunkener: &#8220;Doch, du bist eindeutig ein Jedi!&#8221;<br />
Ich :&#8221;Ja, wenn du das sagst&#8230;&#8221;<br />
Betrunkener: &#8220;Bist du mir wohlgesonnen? Bist du ein netter Jedi?&#8221;<sup>4</sup><br />
Ich: &#8220;Jaja&#8230;&#8221;</p>
<p>(Er ging und ich war froh, endlich wieder meine Ruhe zu haben. So ungefähr drei Minuten später dann folgendes. Ich wurde wieder angetippt und der Betrunkene war wieder da.)</p>
<p>Betrunkener: &#8220;Du bist wirklich ein Jedi?&#8221;<br />
Ich: &#8220;Jaaaaaa&#8230;.&#8221;<br />
Betrunkener: &#8220;Das ist für dich, damit du weiter nett bist.&#8221; (drückt mir ein Glas in die Hand)<br />
Ich: &#8220;&#8230;?!&#8221;<br />
Betrunkener: &#8220;Live long and prosper!&#8221;<sup>5</sup><br />
Ich: &#8220;Ja&#8230;äh&#8230;danke.&#8221; (Und weg war er.)</p>
<p>Manche Bekannte von mir graben noch heute diesen &#8220;Bist du ein Jedi?&#8221;-Spruch gerne aus und ich muss sagen: Der Typ war wirklich der symphatischste überhaupt. Daher an dieser Stelle noch ein freundliches &#8220;May the force be with you and may you live long and prosper!&#8221;, an den betrunkenen Auricher.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2611" class="footnote">Und sollte mich jemand mal wieder gerne im Mantel sehen wollen: Ich werd ihn sicherlich mal wieder anziehen.</li><li id="footnote_1_2611" class="footnote">Solche Sprüche prägen wirklich. Wahrscheinlich einer der Gründe, warum ich bis heute nicht regelmäßig einen Hut trage.</li><li id="footnote_2_2611" class="footnote">Blade-Vergleiche hielten sich zu dieser Zeit erstaunlicherweise in Grenzen.</li><li id="footnote_3_2611" class="footnote">Ob er nun wohlgesonnen sagte, weiß ich nicht mehr. Für seinen Zustand drückte er sich auf jeden Fall ziemlich &#8220;geschwollen&#8221; aus.</li><li id="footnote_4_2611" class="footnote">Nein, das hat er definitiv nicht gesagt. Aber es war irgendein Zitat aus irgendeinem Nicht-Star-Wars-Film.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Walk the man (Blogparade)</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/07/19/walk-the-man-blogparade/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 16:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausgehend von diesem Artikel bei der BBC kam mir die Idee einmal nachzugucken, ob sich noch Spuren meiner &#8220;Musik zum Mitnehmen&#8221; Entwicklung finden lassen. Egal ob Ghettoblaster, Walkman oder Discman, Hauptsache es war noch schön &#8220;analog&#8221;. Also wühlte ich mich durch alte Schränke und Kisten und versuchte meine mehr oder weniger treuen Begleiter wieder aufzuspüren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Ausgehend von <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/magazine/8117619.stm" target="_blank">diesem Artikel</a> bei der BBC kam mir die Idee einmal nachzugucken, ob sich noch Spuren meiner &#8220;Musik zum Mitnehmen&#8221; Entwicklung finden lassen. Egal ob Ghettoblaster, Walkman oder Discman, Hauptsache es war noch schön &#8220;analog&#8221;. Also wühlte ich mich durch alte Schränke und Kisten und versuchte meine mehr oder weniger treuen Begleiter wieder aufzuspüren. Tatsächlich habe ich noch ein paar alte Geräte gefunden. Die Reihenfolge muss nicht unbedingt chronologisch sein, aber ich glaube zuerst war der klassische Walkman da. Jedenfalls habe ich tatsächlich mal einen Walkman besessen, hatte aber auch &#8220;tragbare Kasettenspieler&#8221; von anderen Herstellern. Erhalten geblieben bzw. auffindbar ist allerdings dieses Exemplar:</p>
<div id="attachment_2398" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_1037.JPG" rel="lightbox[2288]"><img class="size-medium wp-image-2398" title="IMG_1037" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_1037-300x199.jpg" alt="Sony Walkman (mit Radio)" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Sony Walkman (mit Radio)</p></div>
<p>Einen Ghettoblaster nenne ich immer noch mein Eigen und er funktioniert sogar noch halbwegs. Trotz jahrelanger Benutzung und einer unsanften Landung im Schlamm Sloweniens. CD-Klappe hakt etwas und Lautsärkeregelung geht nur unter Rauschen, aber sonst scheint er immer noch zu funktionieren.</p>
<div id="attachment_2399" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_1046.JPG" rel="lightbox[2288]"><img class="size-medium wp-image-2399" title="IMG_1046" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_1046-300x135.jpg" alt="Alter Ghettoblaster. CD, Radio, Doppelkassettendeck" width="300" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Alter Ghettoblaster. CD, Radio, Doppelkassettendeck</p></div>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_1042.JPG" rel="lightbox[2288]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2400" title="IMG_1042" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_1042-300x199.jpg" alt="IMG_1042" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Irgendwann zwischendurch probierte ich es auch mal mit tragbaren CD-Playern, was allerdings meistens nur zu Frust führte. Springende CDs, rasend schnell leer gesaugte Batterien usw. Aber den soweit ich mich erinnere ersten tragbaren CD-Player meines Lebens habe ich immer noch. Habe jetzt allerdings nicht ausprobiert, ob er noch funktioniert.</p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_1034.JPG" rel="lightbox[2288]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2401" title="IMG_1034" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_1034-300x199.jpg" alt="IMG_1034" width="300" height="199" /></a></p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_1032.JPG" rel="lightbox[2288]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2402" title="IMG_1032" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_1032-300x199.jpg" alt="IMG_1032" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Was nicht dabei ist, obwohl ich es immer haben wollte, ist ein MD-Player. Ist aber wohl auch besser so, denn wirklich durchgesetzt hat sich die MiniDisc ja nicht. So wurde dafür wenigstens nicht unnütz Geld ausgegeben.</p>
<p>Meine Eltern waren in Sachen tragbarer Musik übrigens auch schon recht bewandert und besaßen mehrere tragbare Plattenspieler. Gefunden habe ich noch den älteren von beiden und um den ging es auch beim <a href="http://www.edition-flint.de/2009/07/18/kleines-ratselraten/" target="_blank">Rätselraten</a>:</p>
<div id="attachment_2395" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_1012.JPG" rel="lightbox[2288]"><img class="size-medium wp-image-2395" title="IMG_1012" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_1012-300x199.jpg" alt="Alter Plattenspieler" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Alter Plattenspieler</p></div>
<div id="attachment_2394" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_1008.JPG" rel="lightbox[2288]"><img class="size-medium wp-image-2394" title="IMG_1008" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_1008-300x199.jpg" alt="Alter Plattenspieler" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Alter Plattenspieler</p></div>
<div id="attachment_2390" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_1013.JPG" rel="lightbox[2288]"><img class="size-medium wp-image-2390" title="IMG_1013" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_1013-300x199.jpg" alt="Alter Plattenspieler" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Alter Plattenspieler</p></div>
<p>Plattennadeln gab es übrigens auch noch und zwar von der Marke Herold.</p>
<div id="attachment_2388" class="wp-caption aligncenter" style="width: 206px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/Bild-1.JPG" rel="lightbox[2288]"><img class="size-medium wp-image-2388" title="Bild 1" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/Bild-1-196x300.jpg" alt="Plattennadeln der Firma Herold" width="196" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Plattennadeln der Firma Herold</p></div>
<div id="attachment_2389" class="wp-caption aligncenter" style="width: 221px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/CCI18072009_00002.JPG" rel="lightbox[2288]"><img class="size-medium wp-image-2389" title="CCI18072009_00002" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/CCI18072009_00002-211x300.jpg" alt="Plattennadeln der Firma Herold" width="211" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Plattennadeln der Firma Herold</p></div>
<div id="attachment_2393" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_1017.JPG" rel="lightbox[2288]"><img class="size-medium wp-image-2393" title="IMG_1017" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_1017-300x199.jpg" alt="Plattennadeln der Firma Herold" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Plattennadeln der Firma Herold</p></div>
<div id="attachment_2396" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_1014.JPG" rel="lightbox[2288]"><img class="size-medium wp-image-2396" title="IMG_1014" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_1014-300x199.jpg" alt="Plattennadeln der Firma Herold" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Plattennadeln der Firma Herold</p></div>
<p>Und nun seid ihr gefragt! Macht Fotos &#8211; oder sucht alte &#8211; von euren technischen Errungenschaften aus dem Bereich der Musik. Alles, was &#8220;tragbar&#8221; ist und nicht mit Dateien funktioniert ist erlaubt. Bloggt darüber und schickt einen Trackback an mich und ggfs. an die Person, bei der ihr auf diese kleine &#8220;Blogparade&#8221; aufmerksam geworden seid. Wenn ihr die Geräte nicht mehr findet, oder einfach keine Lust habt Fotos zu machen, dann schreibt über die Geräte oder besondere Erinnerungen, die ihr mit den Geräten verbindet. Ich bin mal gespannt, was dabei herauskommt. Und nutzt die Gelegenheit eure alten Tapes mal wieder zu hören!</p>
<p>Einfach so kommentieren dürft ihr natürlich auch.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Handbuch für Jungen</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/07/01/handbuch-fur-jungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 16:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine &#8220;Oma Idsche&#8221; schenkte mir vor unzähligen Jahren mal ein Buch. Das &#8220;Handbuch für Jungen&#8221; in der überarbeiteten Ausgabe, erschienen beim Verlag &#8220;Die Libelle&#8221;. Original stammt aus Great Britain, das Copyright datiert sich auf 1976. Das Büchlein kostete mal 3,95 DM und sieht so aus: Auf 192 Seiten werden die verschiedensten Themen angesprochen, wobei die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Meine &#8220;Oma Idsche&#8221; schenkte mir vor unzähligen Jahren mal ein Buch. Das &#8220;Handbuch für Jungen&#8221; in der überarbeiteten Ausgabe, erschienen beim Verlag &#8220;Die Libelle&#8221;. Original stammt aus Great Britain, das Copyright datiert sich auf 1976. Das Büchlein kostete mal 3,95 DM und sieht so aus:</p>
<p><span id="more-2292"></span></p>
<div id="attachment_2293" class="wp-caption aligncenter" style="width: 209px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_0871.JPG" rel="lightbox[2292]"><img class="size-medium wp-image-2293 " title="IMG_0871" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_0871-199x300.jpg" alt="Handbuch für Jungen 1976. Anklicken für größere Ansicht." width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Handbuch für Jungen 1976. Anklicken für größere Ansicht. </p></div>
<p>Auf 192 Seiten werden die verschiedensten Themen angesprochen, wobei die Zusammenstellung mitunter extrem merkwürdig wird. Folgende Themenbereiche werden abgehandelt<sup>1</sup> :</p>
<ul>
<li>Das Weltall (9 &#8211; 15)</li>
<li>Der Mensch im Weltraum (16 &#8211; 19)</li>
<li>Die Erde 1 (20 &#8211; 34)</li>
<li>Die Erde 2 (35 &#8211; 64)</li>
<li>Deutschland 1 (65 &#8211; 74)</li>
<li>Deutschland 2<sup>2</sup> (75 &#8211; 83)</li>
<li>Unsere Sprache und Schrift (84 &#8211; 96)</li>
<li>Kunst und Wissenschaft (97 &#8211; 111)</li>
<li>Kalender und Weltzeit (112 &#8211; 117)</li>
<li>Berühmte Männer und Frauen (118 &#8211; 125)</li>
<li>Brauchbares für die Schule (126 &#8211; 138)</li>
<li>Technologie (139 &#8211; 149)</li>
<li>Natur und Freizeit (150 &#8211; 154)</li>
<li>Haltung und Pflege von Haustieren (155 &#8211; 169)</li>
<li>Sport (170 &#8211; 177)</li>
<li>Signale (178 &#8211; 184)</li>
<li>Transport und Verkehr (185 &#8211; 192)</li>
</ul>
<p>Mittlerweile ist das Buch gute 33 Jahre alt und dementsprechen bizarr wirkt die Lektüre vereinzelt. So haben die Vereinten Nationen noch 149 Mitgliedsstaaten, heute sind es 192, und auch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transkei" target="_blank">Transkei</a> gab es noch (neben anderen Staaten). Die &#8220;France&#8221; (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Norway_(Schiff)" target="_blank">SS Norway</a>) war das größte Passagierschiff, Bonn war noch Hauptstadt der BRD mit seinen 62, 1 Millionen Einwohnern und die DDR gab es natürlich auch noch. Anders als von mir erwartet, werden bei Dingen wie &#8220;Größten Städte&#8221; oder &#8220;Universitäten&#8221; die BRD und DDR nicht unterschieden, sondern es wird ein Gesamtdeutscher Ansatz genutzt.</p>
<p>Ferner gehören Abzeichen und Dienstgrade der Bundeswehr zu dem, was ein Junge scheinbar wissen musste. Richtig interessant wird es allerdings in den gesellschaftlichen und technologischen Kapiteln. So zum Beispiel das Kapitel &#8220;Neue Wörter&#8221; (S. 89ff.). Zu diesen neuen Wörtern, die auch erklärt werden, zählen u.a. &#8220;Emanzipation&#8221;, &#8220;Indentität/-skrise&#8221;, &#8220;Rollenverhalten&#8221;, &#8220;Sachzwang&#8221;. &#8220;Soziologie&#8221; oder &#8220;Statussymbol&#8221;. Direkt auf dieses Kapitel folgt übrigens &#8220;Kleinschreibung &#8211; gemäßigt oder radikal?&#8221;. Sehr schön bei der &#8220;gemäßigten kleinschreibung [sic!]&#8220;: &#8220;Eigennamen, einschließlich aller namen [sic!] Gottes, werden groß geschrieben.&#8221;</p>
<p>Später folgt dann direkt auf &#8220;Wernher von Braun &#8211; von der V2 zur Apollo&#8221; das Unterkapitel &#8220;Was ist Parapsychologie?&#8221;</p>
<p>Eine der schönsten Formulierungen, die ich bisher gefunden habe, ist aber folgende unter der Überschrift &#8220;Sind Computer &gt;&gt;Elektronengehirne&lt;&lt;?&#8221;:</p>
<blockquote><p>Computer werden oft Elektronengehirne genannt. Diese Bezeichnung ist falsch, weil sie nahelegt, daß ein Computer denken kann. Eine zutreffendere Umschreibung wäre &gt;&gt;Überschall-Idiot&lt;&lt;, denn Computer können zwar Aufträge in ungeheurer Geschwindigkeit ausführen, jedoch absolut nichts, von dem ihnen vorher nicht genau &gt;&gt;gesagt&lt;&lt; worden ist, wie es gemacht werden muß.</p></blockquote>
<p>Schön, oder?</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2292" class="footnote">Ohne Unterpunkte.</li><li id="footnote_1_2292" class="footnote">Nein, damit ist nicht die DDR gemeint</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Spurensuche</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/04/25/spurensuche/</link>
		<comments>http://www.edition-flint.de/2009/04/25/spurensuche/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 20:23:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vergangenes]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischendurch suche ich für meine Mutter nach Spuren ihres Bruders und meines Namensgebers. Claus-Dieter Dittmer war Matrose und ist irgendwann auf See geblieben. Dank Google Maps konnte meine Mutter wenigstens mal eine Visualisierung der Stelle an der der Sturm das Unglück brachte bekommen. Die Segen der modernen Technik sind schon ganz nett, oder? Bei allen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Zwischendurch suche ich für meine Mutter nach Spuren ihres Bruders und meines Namensgebers. Claus-Dieter Dittmer war Matrose und ist irgendwann auf See geblieben. Dank Google Maps konnte meine Mutter wenigstens mal eine Visualisierung der <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=52%C2%B0+33+N,+21%C2%B0+57+W&amp;sll=37.0625,-95.677068&amp;sspn=50.69072,79.013672&amp;ie=UTF8&amp;t=h&amp;ll=57.844751,-17.666016&amp;spn=35.070017,79.013672&amp;z=4&amp;iwloc=A" target="_blank">Stelle</a> an der der Sturm das Unglück brachte bekommen.<br />
<span id="more-2034"></span><br />
Die Segen der modernen Technik sind schon ganz nett, oder? Bei allen anderen Suchen hatte ich bloß leider bisher weniger Erfolg. Da ich nicht ständig wieder bei 0 anfangen will und natürlich um die Chancen zu steigern etwas zu finden, protokolliere ich hier mal, was ich so gefunden habe.</p>
<p>Claus-Dieter Dittmer selbst sah wie folgt aus:</p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/04/scannen0040.jpg" rel="lightbox[2034]"><img class="size-medium wp-image-2048 alignnone" title="scannen0040" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/04/scannen0040-218x300.jpg" alt="scannen0040" width="218" height="300" /></a> <a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/04/scannen0011.jpg" rel="lightbox[2034]"><img class="size-medium wp-image-2049 alignnone" title="scannen0011" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/04/scannen0011-193x300.jpg" alt="scannen0011" width="193" height="300" /></a></p>
<p>Aus seinem Seefahrtsbuch gehen folgende Schiffe und Zeiten hervor:</p>
<ul>
<li>Hertha Engeline Fritzen: 12.05.53 &#8211; 14.12.53</li>
<li>&#8220;Anna&#8221;: 2812.53 &#8211; 24.08.54</li>
<li>&#8220;Heinrich Lorenz&#8221;: 04.09.54 -13.11.54</li>
<li>&#8220;Stadt Leer&#8221;: 26.11.54 &#8211; 21.05.55</li>
<li>&#8220;Martha Hendr. Fisser&#8221;: 03.06.55 &#8211; 19.3.56</li>
<li>&#8220;Thor&#8221;: 10.04.56 &#8211; 04.02.57</li>
<li>&#8220;Joachim Schulte&#8221;: ?.?.1957 &#8211; 19.8.58</li>
<li>&#8220;Lucie Schulte&#8221;: 19.09.58 &#8211; 30.07.59</li>
<li>&#8220;Ilse Schulte&#8221;: 06.10.59 &#8211; 18.11.60</li>
<li>&#8220;Maria Anna Schulte&#8221;: 04.02.61 &#8211; Unfall 29.09.61 (Kapitän W. Gramberger)</li>
</ul>
<p>Aufgeschlüsselt nach Jahren:</p>
<ul>
<li>1953: Hertha Engeline Fritzen, Anna</li>
<li>1954: Anna, Heinrich Lorenz, Stadt Leer</li>
<li>1955: Stadt Leer, Martha Hendr. Fisser</li>
<li>1956: Martha Hendr. Fisser, Thor</li>
<li>1957: Thor, Joachim Schulte</li>
<li>1958: Joachim Schulte, Lucie Schulte</li>
<li>1959: Lucie Schulte, Ilse Schulte</li>
<li>1960: Ilse Schulte</li>
<li>1961: Maria Anna Schulte</li>
</ul>
<p>Zu den Schiffen findet man ab und an Bilder im Internet. Nachfolgend wiedergegeben, mit Angabe der Quelle. Sollte eine Darstellung auf dieser Seite von den Inhabern der Bilder nicht gewünscht sein, so bitte ich mich darüber zu informieren. Die Bilder werden dann entfernt.</p>
<p><strong>Hertha Engeline Fritzen</strong> (<a href="http://www.seefahrtsfreunde.de/frachtraum/reedereien/schiffefritzen.php" target="_blank">Quelle Freunde der Seefahrt e.V.</a>):</p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/04/hertaengelinefritzen.jpg" rel="lightbox[2034]"><img class="size-medium wp-image-2036 alignnone" title="hertaengelinefritzen" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/04/hertaengelinefritzen-300x157.jpg" alt="hertaengelinefritzen" width="300" height="157" /></a></p>
<p>Weitere Informationen zum Schiff (<a href="http://www.pust-norden.de/fritz-arch.htm" target="_blank">Quelle Hans-Jörg Pust, dort auch ein weiteres Bild des Schiffes</a>):</p>
<blockquote><p>M/S &#8220;Herta Engeline Fritzen&#8221;</p>
<p>Rufz.: DCWE, 10.000 tdw, 4000 PS, 12 KTS, 4.9.51 in Dienst, Juli 1964 als &#8220;Eastern Meteor&#8221; nach Manila, 1977 als &#8220;NEW MAN FU&#8221; nach Panama, 1978 umbenannt in &#8220;Char Cheng&#8221;. April 1981 Abbruch in Kaohsiung.</p></blockquote>
<p><strong>Anna</strong> (<a href="http://suche.seeleute.net/viewtopic.php?p=18454#18454" target="_blank">Quelle &#8220;Seeleute im Internet&#8221;</a>):</p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/04/christa-juls.jpg" rel="lightbox[2034]"><img class="alignnone size-medium wp-image-2054" title="christa-juls" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/04/christa-juls-300x195.jpg" alt="christa-juls" width="300" height="195" /></a></p>
<p>Weitere Informationen, ebenfalls von o.g. Quelle:</p>
<blockquote><p>Hier die &#8220;Christa Juls&#8221;<br />
Gebaut als &#8220;Anna&#8221; 1931 N.V. Werf Vooruit,Enkhuizen als Binnenschiff.<br />
ab 1934 in Seeschiffsregister in Haren eingetragen für Johann Gerdes aus Haren/Ems.<br />
38,43m x 6,03m x 2,60 Tiefgang.<br />
202 BRT/285 tdw.<br />
MaK 110 Kw. 8,0 Knoten.<br />
1965 an H. Juls, Oberndorf/Oste um in &#8220;Christa Juls&#8221;<br />
1984 an Klaus Juls Oberndorf, später Kappeln k.N.<br />
1987 an Eisen und Metall AG, Hamburg um in &#8220;Bos´n&#8221;<br />
1988 an Horst Labuschewski, Hamburg um in &#8220;Bosun&#8221; Belize Flagge.<br />
13.10.1989 in Hamburg aufgelegt.<br />
22.02.1990 lag das Schiff bei der Scheel &amp; Jönk Werft in Harburg auf nun verkauft nach Harlingen,das Schiff wurde ins Niederländische Binnenschiffsregister eingetragen.<br />
1992 nach Amsterdam verkauft an ungenannte Eigner.</p></blockquote>
<p><strong>MS Heinrich Lorenz</strong> (<a href="http://suche.seeleute.net/viewtopic.php?t=2652" target="_blank">Quelle &#8220;Seeleute im Internet&#8221;</a>):</p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/04/scan20128.jpg" rel="lightbox[2034]"><img class="size-medium wp-image-2039 alignnone" title="scan20128" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/04/scan20128-300x221.jpg" alt="scan20128" width="300" height="221" /></a></p>
<p><strong>Stadt Leer</strong> (bisher keine Informationen)</p>
<p><strong>Martha Hendr. Fisser</strong> (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/SS_Hoxie" target="_blank">Wikipedia</a>) (<a href="http://www.seefahrtsfreunde.de/frachtraum/reedereien/schiffefido.php" target="_blank">Quelle Freunde der Seefahrt e.V.</a>)</p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/04/erhenfisser3.jpg" rel="lightbox[2034]"><img class="size-medium wp-image-2040 alignnone" title="erhenfisser3" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/04/erhenfisser3-300x139.jpg" alt="erhenfisser3" width="300" height="139" /></a></p>
<p><strong>Thor</strong> (wahrscheinlich dieses hier, Quelle &#8220;<a href="http://www.seereederei-frigga.de/daten.html#thor18" target="_blank">Seereederei-frigga.de</a>&#8220;):</p>
<blockquote><p>Dreifach-Expansionsmaschine von McColl Pollock Ltd., Sunderland Bauwerft: C. Hill &amp; Sons, Bristol als Bau Nr. 127.<br />
Abgeliefert im Juni 1918 als &#8220;War Musket&#8221; an The Shipping Controller, London, bereedert von Allen, Adams &amp; Co. Ltd., London.<br />
Verkauft 1919 an Societé Transoceanique de Transportation, Anvers und umgetauft in &#8220;Sierra Leone&#8221;.<br />
1920 weiterverkauft an S. de Cabotage Int., Anvers.<br />
1924 an Credit Foncier d&#8217;Algerie et de Tunisie, Paris.<br />
1925 an Union Industrielles et Maritime, Rouen und umbenannt in &#8220;Janine&#8221;.<br />
Im Oktober 1948 geht das Schiff dann an die dänische Rederei AS Trampservice in Kopenhagen.<br />
Die Seereederei &#8220;Frigga&#8221; kauft das Schiff im März 1950 und benennt es in &#8220;Thor&#8221; um.<br />
Am 22.02.1958 wird der alte Dampfer dann von Emden nach Bremerhaven geschleppt zur Abwrackung durch Eisen &amp; Metall AG, Lehr &amp; Co.</p></blockquote>
<p><strong>MS Joachim Schulte</strong> (<a href="http://www.seefahrtsfreunde.de/frachtraum/reedereien/schiffeschultebruns.php" target="_blank">Quelle Freunde der Seefahrt e.V.</a>):</p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/04/msjoachimschulte.jpg" rel="lightbox[2034]"><img class="size-medium wp-image-2035 alignnone" title="msjoachimschulte" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/04/msjoachimschulte-300x168.jpg" alt="msjoachimschulte" width="300" height="168" /></a></p>
<p>Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das richtige Schiff erwischt habe. Denn auf <a href="http://www.e-len.de/seefahrt/h-schulte/schiff.htm" target="_blank">dieser Seite</a> steht:</p>
<blockquote><p>MS &#8220;Heinrich Schulte&#8221;; Ab Juni 1963 MS &#8220;Joachim Schulte&#8221;</p></blockquote>
<p>und das abgebildete Schiff bei &#8220;Opa Eddi&#8221; dürfte das oben abgebildete sein. Nach dem Auszug aus dem Seefahrtsbuch hieß das Schiff aber schon 1957 &#8220;Joachim Schulte&#8221;.</p>
<p><strong>Lucie Schulte</strong> (Bisher keine Informationen)</p>
<p><strong>MS Ilse Schulte</strong> (<a href="http://www.seefahrtsfreunde.de/frachtraum/reedereien/schiffeschultebruns.php" target="_blank">Quelle Freunde der Seefahrt e.V.</a>):</p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/04/msilseschulte2.jpg" rel="lightbox[2034]"><img class="size-medium wp-image-2041 alignnone" title="msilseschulte2" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/04/msilseschulte2-300x184.jpg" alt="msilseschulte2" width="300" height="184" /></a></p>
<p><strong>MS Maria Anna Schulte</strong> (<a href="http://www.suche.seeleute.net/viewtopic.php?p=2327&amp;sid=0e66c159411d72b333db3a30bb03a6d7#2327" target="_blank">Quelle &#8220;Seeleute im Internet</a>&#8220;) (<a href="http://www.photoship.co.uk/JAlbum%20Ships/Old%20Ships%20M/slides/Maria%20Anna%20Schulte-01.html" target="_blank">Bild</a>):</p>
<blockquote><p>Die “Maria Anna Schulte“ war ein Schwesterschiff der “Elise Schulte“, ist zuletzt als “Lucky Virgin“ für Federal Steamship Line Corp. unter Panama Flagge gefahren, wurde 1987 aus dem Register gestrichen, Schicksal unbekannt.</p>
<p>Das Schiff lief auch als:</p>
<p>“Tehonga“<br />
“Byzantine Eagle“<br />
“Eagle“ unter griechischer Flagge.</p></blockquote>
<p>Außerdem finden sich beim Hamburger Abendblatt verschiedene Einträge, die mit einzelnen Schiffen zu tun haben. Nur beispielsweise die Einträge zur &#8220;Maria Anna Schulte&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.abendblatt.de/extra/service/944949.html?xmlurl=http%3a%2f%2f87.230.59.37%2fha%2f1957%2fxml%2f19571223xml%2fhabxml57_31646.xml&amp;pdfurl=http%3a%2f%2f87.230.59.37%2fha%2f1957%2fpdf%2f19571223.pdf%2fASV_HAB_19571223_HA_011.pdf" target="_blank"> Nr. 298 vom 23.12.1957, Seite 11</a>:</p>
<blockquote><p>Die Werft Schulte &amp; Bruns in Emden liefert heute das 1870 BRT große Frachtmotorschiff &#8220;Maria Anna Schulte&#8221; an ihre Muttergesellschaft, die Reederei Schulte &amp; Bruns in Emden, ab. Der Neubau ist 74 m zwischen den Loten lang, 12 m breit und trägt bei 6 m Tiefgang als Volldecker 3000 t. Seine drei Laderäume fassen 140 000 cbf Schüttgut. Ein achtern aufgestellter 1500 PS leistender MAN-Dlesel mit Aufladung ermöglicht 12 Knoten Oeschindigkeit. Unter der Baunummer 192 ist ein Schwesterschiff, ebenfalls für eigene Rechnung, In Bau.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.abendblatt.de/extra/service/944949.html?xmlurl=http%3a%2f%2f87.230.59.37%2fha%2f1960%2fxml%2f19600420xml%2fhabxml60_10438.xml&amp;pdfurl=http%3a%2f%2f87.230.59.37%2fha%2f1960%2fpdf%2f19600420.pdf%2fASV_HAB_19600420_HA_018.jpg" target="_blank" rel="lightbox[2034]">Nr. 92 vom 20.04.1960, Seite 18</a>:</p>
<blockquote><p>Schiffahrt- und Luftfahrtmosaik</p>
<p>Rekordzeit nach Frankfurt</p>
<p>In der Rekordzeit von 6 Stunden und 18 Minuten hat eine Boeing 707 Intercontinental der Deutschen Lufthansa die über 6000 Kilometer lange Strecke von New York nach Frankfurt am Main im Nonstopflug zurückgelegt. Wie die Lufthansa mitteilte, lag die bisherige Rekordzeit für diese Flugstrecke bei knapp sieben Stunden.</p>
<p>6 deutsche Frachter gechartert</p>
<p>Mit vier gecharterten deutschen Frachtern verstärkt die Canadian Pacific Steamships Ltd. in dieser Saison ihren Große Seen-Dienst von Nordeuropa. Von Liverpool aus verkehren die MS &#8220;Hermann Schulte&#8221; und &#8220;Erika Schulte&#8221; mit je 30O0 tdw und von London sowie Antwerpen die MS &#8220;Elise Schulte&#8221; und</p>
<p>&#8220;Maria Anna Schulte&#8221; (je 2700 tdw). Bei genügendem Ladungsangebot sollen deren Abfahrten auch auf Hamburg, Rotterdam und Le Havre ausgedehnt werden. Als Ersatz für zwei verkaufte Frachter hat die Canadian Pacific außerdem für ihren Ostkanada-Kontinentdienst die beiden deutschen 14-kn-Motorfrachter &#8220;Ludolf Oldendorff&#8221; (4550 tdw) und &#8220;Dora Oldendorff&#8221; (4478 tdw) gechartert. Von polnischen Seehäfen aus wurden im Februar 1960 insgesamt 1 371 000 Tonnen Güter umgeschlagen. Das entspricht einer Steigerung von 45 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Die Einzelzahlen lauten für Stettin 601 000 t, Gdingen 432 000 t und Danzig 338 000 t.</p></blockquote>
<p>Zum Unglück:</p>
<ul>
<li>Über Bord gespült am 29.09.1961</li>
<li>Das Seefahrtsbuch wurde am 11. Mai 1962 geschlossen</li>
</ul>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/2009/06/01/als-artenschutz-noch-ein-fremdwort-war/" target="_blank">UPDATE: Aus diesem Eintrag:</a></p>
<p>Im Zuge der Recherche zum <a href="http://www.edition-flint.de/2009/04/25/spurensuche/" target="_blank">Bruder meiner Mutter</a> hat sich mittlerweile so einiges ergeben. Ich hatte eine Anfrage bei den &#8220;<a href="http://www.seefahrtsfreunde.de/index.php" target="_blank">Freunden der Seefahrt</a>&#8221; in Emden gestellt. Ich hatte gefragt, ob es dort evtl. noch Informationen zu Claus-Dieter Dittmer geben würde, bzw. Informationen zu den Schiffen, dem Unglück usw. Der 1. Vorsitzende Helmut Tjardes versprach, sich bei meiner Mutter zu melden und das tat er dann auch tatsächlich. So ergab sich, dass der 2. Vorsitzende Ernst Richter seiner Zeit als Koch mit meinem Onkel gefahren ist. Über seine Zeit als Koch auf See hat er sogar ein <a href="http://www.seefahrtsfreunde.de/images/buch2.jpg" target="_blank" rel="lightbox[2034]">Buch</a> geschrieben und in diesem Buch ist wohl auch mind. eine Fahrt beschrieben, die er zusammen mit Claus-Dieter begangen hat. Dies alles erfuhren meine Mutter, die Praktikantin und ich, als wir den Freunden der Seefahrt in ihrem Museum in Emden einen Besuch abstatteten. Herr Richter hatte Kopien verschiedener Fotos dabei und auf ein oder zwei war wohl auch mein Onkel zu sehen. Wird auf den Originalen nochmal genauer betrachtet. Zwischen vielen Erinnerungen, vor allem über die Mitbringsel von verschiedenen Reisen (über ein besonderes Tablett berichte ich später noch), kamen wir auch dazu alte Bücher mit Unfallmeldungen zu durchsuchen.</p>
<p>Diese Bücher sollten zerstört werden, wurden dann aber von den Seefahrtsfreunden gerettet.</p>
<div id="attachment_2180" class="wp-caption aligncenter" style="width: 209px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/06/img_5119.jpg" rel="lightbox[2034]"><img class="size-medium wp-image-2180" title="img_5119" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/06/img_5119-199x300.jpg" alt="Unfallregister. Freunde der Seefahrt Emden (Anklicken für größere Ansicht)" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Unfallregister. Freunde der Seefahrt Emden (Anklicken für größere Ansicht)</p></div>
<p>Nach ein bisschen Sucherei, bei der übrigens ich den Eintrag gefunden habe, fanden wir den Eintrag zu Claus-Dieter Dittmer.</p>
<div id="attachment_2181" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/06/img_5118small.jpg" rel="lightbox[2034]"><img class="size-medium wp-image-2181" title="img_5118small" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/06/img_5118small-300x199.jpg" alt="Eintrag im Unfallbuch Dittmer (Anklicken für größere Ansicht)" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Eintrag im Unfallbuch Dittmer (Anklicken für größere Ansicht)</p></div>
<p>Zwischen den Erinnerungen und weiterem Gedankenaustausch hörte ich ab und an meine Mutter ungefähr folgendes sagen: &#8220;Das Tablett haben wir sogar noch!&#8221;. Nun, wenn irgendwas noch vorhanden ist, dann will ich das gefälligst auch sehen und als wir wieder in Aurich waren, zeigte mir meine Mutter eben dieses Tablett. Ich erinnerte mich sogar noch daran, denn früher hing das bei uns an der Wand.</p>
<div id="attachment_2182" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/06/img_5123small.jpg" rel="lightbox[2034]"><img class="size-medium wp-image-2182" title="img_5123small" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/06/img_5123small-300x199.jpg" alt="Tablett Südamerika (Klicken für größere Ansicht)" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Tablett Südamerika (Klicken für größere Ansicht)</p></div>
<p>Auf dem Tablett sieht man eine &#8220;Karte&#8221; von Südamerika: Name, Form und Flaggen der Länder, das ganze schön bunt und schillernd. 1960 lief die &#8220;Ilse Schulte&#8221; Rio de Janeiro an und dort kauften sich wahrscheinlich die meisten Besatzungsmitglieder dieses Tablett. Ernst Richter hat wohl auch noch so eins. Neben dem Umstand, dass es sich dabei um ein Zeugnis für das Leben meines Onkels handelt, ist an diesem Ding noch etwas interessant. Die vielen bunten Farben kommen nämlich nicht von ungefähr, sondern stammen von den vielen Schmetterlingsflügeln, die hinter dem Glas und der &#8220;Maske&#8221; angebracht sind. Nach so etwas wie Artenschutz fragt man da lieber erst gar nicht.</p>
<div id="attachment_2184" class="wp-caption alignnone" style="width: 209px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/06/img_5132small1.jpg" rel="lightbox[2034]"><img class="size-medium wp-image-2184" title="img_5132small1" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/06/img_5132small1-199x300.jpg" alt="Tablett mit Schmetterlingsflügeln 1 (Anklicken für größere Ansicht)" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Tablett mit Schmetterlingsflügeln 1 (Anklicken für größere Ansicht)</p></div>
<div id="attachment_2186" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/06/img_5131small2.jpg" rel="lightbox[2034]"><img class="size-medium wp-image-2186" title="img_5131small2" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/06/img_5131small2-300x199.jpg" alt="Tablett mit Schmetterlingsflügeln 2 (Anklicken für größere Ansicht)" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Tablett mit Schmetterlingsflügeln 2 (Anklicken für größere Ansicht)</p></div>
<div id="attachment_2185" class="wp-caption alignnone" style="width: 209px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/06/img_5129small3.jpg" rel="lightbox[2034]"><img class="size-medium wp-image-2185" title="img_5129small3" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/06/img_5129small3-199x300.jpg" alt="Tablett mit Schmetterlingsflügeln 3 (Anklicken für größere Ansicht)" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Tablett mit Schmetterlingsflügeln 3 (Anklicken für größere Ansicht)</p></div>
<div id="attachment_2183" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/06/img_5130small4.jpg" rel="lightbox[2034]"><img class="size-medium wp-image-2183" title="img_5130small4" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/06/img_5130small4-300x199.jpg" alt="Tablett mit Schmetterlingsflügeln 4 (Anklicken für größere Ansicht)" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Tablett mit Schmetterlingsflügeln 4 (Anklicken für größere Ansicht)</p></div>
<p>Meine lepidopterologischen<sup>1</sup> Kenntnisse reichen allerdings nicht aus zu bestimmen, von welchen Schmetterlingen diese Flügel stammen. Das Tablett hängt aber unter anderem wegen dem Massenmord an Schmetterlingen nicht mehr an der Wand<sup>2</sup> , aber zum Wegwerfen ist es dann auch zu schade.</p>
<p>In Sachen Schmuggel war mein Onkel wohl so oder so recht begabt. Sogar einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Spitze" target="_blank">Spitz</a> schmuggelte er dereinst aus Afrika nach Deutschland.</p>
<p>Zum Ende noch ein Foto vom letzten Eintrag im Seefahrtsbuch:</p>
<div id="attachment_2187" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/06/img_5139small.jpg" rel="lightbox[2034]"><img class="size-medium wp-image-2187" title="img_5139small" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/06/img_5139small-300x199.jpg" alt="Seefahrtsbuch (geschlossen) von Claus-Dieter Dittmer (Anklicken für größere Ansicht)" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Seefahrtsbuch (geschlossen) von Claus-Dieter Dittmer (Anklicken für größere Ansicht) </p></div>
<p>Demnächst werde ich, sobald ich sie erhalten habe, mal weitere Fotos hier reinstellen. Die eine oder andere Geschichte gibt es sicher auch noch zu erzählen.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2034" class="footnote">Ja, ich hab das Wort nachgeschlagen.</li><li id="footnote_1_2034" class="footnote">Und weil es einfach schrecklich kitschig ist.</li></ol>________]]></content:encoded>
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