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Gegen Diskriminierung, aber nicht auf Kosten der Sprache!

Es passiert immer wieder, dass irgendein Artikel aus irgendeinem eher konservativen Blatt in meiner Timeline auftaucht, in dem sich wieder irgendjemand über „Gender Mainstreaming“ oder verwandte Themen aufregt. Ich schrieb ja auch schon etwas darüber.

Jüngst tauchte der „Genderwahn“ auf. Der Studiblog hatte sich, basierend auf einem Artikel der Welt, dem Thema angenommen. Könne ja nicht sein sowas! So bzw. ähnlich wurde der „Genderwahn“ von Nutzern bei Facebook kommentiert. Was mal wieder zeigt, dass der Deutsche1 beim Thema „Gender“ seinen Verstand ausschaltet. Eine Analyse des Artikels beim Studiblog, bei Welt und was das Ganze mit Journalismus zu tun hat.2

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  1. Manchmal auch die Deutsche. []
  2. Spoiler: Gar nichts. []
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Bier und Steckerleisten – Shalalalala

Zum Abschluss der diesjährigen Reihe zur Magdeburger Gremienwahl1 mal zwei Hochschulgruppen in einem Rutsch. Den Anfang bilden die Piraten, weil ich mich gestern schon mit ihnen auseinandergesetzt habe.2

In Plakatform haben die Piraten dieses Jahr zwei Themen, die sie unbedingt ansprechen wollen: Die Studiensituation, speziell die Scheinbelastung, und die elektrische Versorgung in den Hörsälen. Letzteres ist irgendwie klischeehaft, aber tatsächlich ein gewisses Problem. Aber zunächst zur Scheinbelastung:

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  1. Es kommt vielleicht noch ein Abstecher nach Bremen. []
  2. Dank an M. für die Plakate der Piraten HSG []
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Wahlkampf und keiner merkt es

Gremienarbeit und Gremienwahlen sind immer wieder eine gute Gelegenheit, um eine ganz besondere Art von Artikel zu finden. Oft genug beschweren sich Menschen über die Arbeit einer bestimmten Gruppe, den Wahlkampf (von allen Gruppen) oder über das fehlende Engagement in Bezug auf die Strukturierung des Toilettenpapiers. Im letzten Jahr war der RCDS Watchblog ein guter Fundort für mehr oder weniger typische Meckerei. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat es der Watchblog aber geschafft, dass die Argumentation halbwegs nachvollziehbar war.1

Dieses Jahr kommt ein interessanter Artikel aus einem anderen Lager, nämlich von FixIT.

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  1. Trotzdem(?) wurde der Blog nicht weitergeführt. []
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Wahlen, Wale und keine Currywurst

Es ist wieder soweit: In deutschen Landen stehen an Universitäten un Fachhochschulen die Gremienwahlen an. Bei manchen werden verfasste Studierendenvertretungen gewählt, andere Gremien haben es noch nicht so wirklich in die Satzungen geschafft, existieren aber trotzdem.

Auch dieses Jahr gibt es wieder die altbekannte Plakatanalyse und den Anfang machen dieses Mal die Jungs und Mädels von der Juso HSG Magdeburg. Dank unermüdlicher, konspirativer Quellen wurden mir die Dateien für Flyer und Plakate exklusiv zur Verfügung gestellt (hier teuflisches Lachen einfügen).1

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  1. Ich interpretiere das mal als freundliche Genehmigung. Die Rechte liegen natürlich rein bei den Urhebern. []
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Gremienwahlen 2011: LHG

Ja, ich weiß. Die Gremienwahlen sind vorbei. Da ich aber nicht vor Ablauf der Wahlen Bilder von allen Plakaten bekommen habe, aber trotzdem möglichst viele besprochen  haben will, nun so die letzten Nachzügler. Letztes Jahr jonglierte die LHG mit großen Zahlen und beging damit, in meinen Augen, einen eindeutigen Versuch die Wähler in die irre zu führen. Ich schrieb damals am Ende des Eintrages:

Noch ein Wort in eigener Sache: Ich bin immer bemüht die Wahlplakate möglichst objektiv zu betrachten. Wenn keine Inhalte mitgeliefert werden, ist das eine Sache. Das ist, mit Verlaub, dämlich und respektlos dem Wähler gegenüber, aber es ist offensichtlich. Wenn aber Stimmung mit falschen/verkürzten Zusammenhängen gemacht wird, dann ist das eine bewusste und schädigende Irreführung des Wählers und, setzt man einen mündigen Wähler voraus, eine Beleidigung des Wählers. Sowas kann ich nicht leiden und deswegen ist dieser Eintrag vielleicht etwas “angepisster”, als es der Fall sein sollte.

Man mag es kaum glauben, meine Worte scheinen Gehör gefunden zu haben. Dieses Jahr hat sich die LHG nämlich etwas ganz besonderes für die Wähler ausgedacht.

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Gremienwahlen 2011: GHG

Es ist wieder soweit: An meiner Alma Mater stehen die Gremienwahlen an und ich finde, dass ein Abschluss und 360km Entfernung keine Gründe sind, nicht darüber zu berichten. Fast traditionell macht auch in diesem Jahr die GHG hier den Anfang. Nach Iwo Jima, Mondlandung und Beatles begeben sich die Grünen dieses Jahr in einen Bereich, der mir besonders am Herzen liegt: Comics.

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Gewählte Gremien

Eigentlich, ja eigentlich sollte ich endlich mal den Eintrag zum Bildungsstreik fertig schreiben, aber ich habe momentan einfach keine Lust ständig zu wiederholen was für eine Trauerveranstaltung das war. Deswegen jetzt erstmal ein Kommentar zu den gerade veröffentlichten, vorläufigen Gremienwahlergebnissen.

Die Zusammensetzung der einzelnen Gremien ist dieses Jahr interessant. Nachfolgend werde ich die Themen festlegen, die in der kommenden Legislatur die Arbeit im Studierendenrat bestimmen müssten. Dabei gehe ich wie folgt vor: Aufgelistet werden immer die formulierten Programmpunkte der jeweiligen Hochschulgruppe. Zuerst die auf den Plakaten mitgeteilten Punkte, danach gegebenenfalls die Punkte aus dem Wahlprogramm. Die Gewichtung ergibt sich aus der Position auf dem Wahlplakat/im Wahlprogramm und der Sitzverteilung im Gremium. Das heißt: an erster Stelle stehen die Programmpunkte der Hochschulgruppe mit den meisten Sitzen, danach die Punkte der Zweitplatzierten usw. Damit aber nicht einfach alle Programmpunkte hier wiederholt werden, werden pro Hochschulgruppe nur so viele Programmpunkte aufgelistet, wie Sitze im Gremium vorhanden sind.

Für den Studierendenrat sieht das dann so aus:
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