Schlagwort-Archive: Studenten

Kommunikationshilfen

Viele halten mich ja für einen sehr chaotischen und unordentlichen Menschen. Und sie haben damit nicht ganz unrecht. Bloß entsteht bei mir das Chaos und die Unordnung nicht nur durch reine Faulheit. Ehrlich nicht! Manches ist reine Absicht. Das Chaos dient der Kommunikation. Wer kennt es nicht:

Kommunikationshilfen weiterlesen

AK DoF

Es wurde ja schon an verschiedenen Stellen über die Studentische Initiative an der FGSE berichtet. Entstanden ist das Ganze ja zwischen Oktober und November mit einem Brief an den Rektor. Sieht man einmal davon ab, dass man über den Inhalt streiten kann, dann ist es wirklich wunderbar, dass sich Studenten um ihre Interessen kümmern. Nachdem das Gespräch mit dem Rektor in einem ziemlichen Eklat endete, hat man scheinbar überlegt, wie es denn nun weiter gehen soll. Geboren war die Idee einer studentischen Initiative für die gesamte FGSE. Immer noch eine lobenswerte Aktion, dieses Mal sogar ein kleines bisschen besser mit den gewählten studentischen Vertretern abgesprochen. Auf der „Vollversammlung“, über die an verschiedenen Stellen schon berichtet wurde, einigte man sich dann endgültig auf die Bildung eines Arbeitskreises. Vorher standen schon grobe Forderungen fest (die nach Meinung einiger ja auch so wischiwaschi bleiben sollten):

AK DoF weiterlesen

Voll die Versammlung

Als Vollversammlung will ich das, was es heute an der Fakultät für Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften gab nun bei aller Liebe nicht bezeichnen. Allerdings habe ich, wie hier schon angeklungen, doch etwas mehr Beteiligung erwartet. Der Raum war zwar so gut gefüllt, dass irgendwann die Luft etwas knapp wurde, aber es waren dann doch unter 91 Personen versammelt.
Auf diesem, eher kleinen, Kaffeekränzchen ging es aber trotzdem relativ hoch her. Der gesunde Zyniker war übrigens auch da und hat mir dieses Mal schon so einiges vorweg genommen. Aber schön, dann ist wenigstens etwas gescheites bei den zwei Stunden rumgekommen. Die Versammlung an sich war nämlich irgendwie für den Eimer.
Nach einem kurzen Abriß über die Situation und einer Zusammenfassung der jüngsten Ereignisse wurde das Wort ans Plenum übergeben, um eine Diskussion zu starten. Die erste Person, die sich zu Wort meldete, machte dann auch irgendwie den Eindruck, dass sie sich gleich übergeben müsse. Den vor ihr sitzenden zu Liebe, hat sie es dann aber doch gelassen und nur mal dargestellt, wie schön zwar der Aktionismus ist, aber wie sehr die Herren und Damen Aktionisten damit doch auf die gewählten studentischen Vertreter einprügeln. Da die Initiatoren der gesamten Sache mitunter nicht viel von der Meinung oder gar der Arbeit der Gremienvertreter hielten, oder nach diesem Abend wahrscheinlich halten, war diese Ansprache durchaus gerechtfertigt. Zumindest empfindet man so, wenn man schon etwas länger versucht, bei der Entwicklung der Fakultät mitzuwirken. Für alle anderen war es wohl einfach nur Kritik und Kritik ist böse. Vor allem, wenn man blond und vom eigenen guten Aussehen überzeugt ist. Vielleicht dann noch gepaart mit angeborener oder angeeigneter Arroganz. Dann hört man nicht die Worte, sondern den Tonfall.

Voll die Versammlung weiterlesen

Dämliche Studenten

Wer reserviert eigentlich einen Raum mit einem Fassungsvermögen von 91 Personen, wenn man über 3000 einlädt?

Selbst wenn nur 10% oder weniger kommen (was wahrscheinlich ist) ist der Raum immer noch zu klein!

Helden der Landstraße, echt…

Uniball: Eindrücke

So, erstmal einen „Disclaimer“ vorweg:

Nein, ich habe nicht gewonnen.
Nein, ich bin deswegen nicht pissig, denn mein Vorschlag hat gewonnen. Und da ich nur Leute vorschlage, die es auch verdient haben gibt es keinen Grund sauer zu sein.
An dieser Stelle nochmal herzlichen Glückwunsch, du hast es verdient!

Der nachfolgende Eintrag wäre nahezu genau so erschienen, auch wenn ich gewonnen hätte, also stellt eure Unkenrufe wieder ein.

Uniball: Eindrücke weiterlesen

Schreibst du da ’nen Roman?

Viele meiner Einträge schreibe ich mittlerweile per Hand vor, vor allem, wenn ich gerade irgendwo bin und nichts zu tun habe. Also gerne in der Uni während einer Freistunde oder während langweiliger Seminarvorträge. So war es auch just in dem Moment, in dem mir diese Frage gestellt wurde. Die Seminarvorträge waren langweilig und zu allem Übel war ich auch noch absolut gar nicht vorbereitet. Mag ja alles mal vorkommen, aber die Kombination aus Unwissenheit und Langeweile ist bei Texten von Kafka absolut tödlich.

Schreibst du da ’nen Roman? weiterlesen

Geklaute Spendenbüchse

Man stelle sich vor, es steht eine Spendenbüchse auf dem Flur. Eine Spendenbüchse der Aidshilfe. Sie steht über Nacht draußen. Und am nächsten Tag nicht mehr. Gut, die Büchse stand über Nacht draußen auf dem Flur in einem Unigebäude, man hätte sie eigentlich reinstellen sollen. Aber davon mal abgesehen ist es doch erschreckend, dass in einem Unigebäude so etwas nicht draußen stehen kann, oder?

In der Zeit in der die Büchse verschwunden ist bewegen sich hier eigentlich nur Dozenten und Studenten im Gebäude. Man kann also recht sicher sagen, welches Klientel in Frage kommt. Es ist erschreckend, dass „Deutschlands geistige Elite“ klaut. Natürlich sind Studenten auch nur ein Bestandteil der Gesellschaft und da gibt es solche und solche. Aber mal ehrlich: Was geht in jemandem vor, der Spendenbüchsen klaut?

Bevor ich mich jetzt weiter aufrege nur noch ein Wort an den Dieb:

Geklaute Spendenbüchse weiterlesen

Freitag, Kaffee

Ich bin heute schon wieder viel zu früh aufgestanden. 05:20 Uhr ist einfach keine Zeit für einen Studenten. Sitze seit 7 Uhr im Büro und versuche krampfhaft meine Arbeit zu erledigen. Aber erstmal Kaffee trinken. eMails könnte ich auch mal wieder checken, ist erst 5 Minuten her. Aber jetzt fang ich an, wirklich. Hmm…gehe eine rauchen. Muss mich ja für die Arbeit stärken.

>>Was muss ich denn noch erledigen?<<

Freitag, Kaffee weiterlesen

Muss zum Uniball, brauche Kredit!

Ja, ich wurde für den Studentenpreis des Stura Uni Magdeburg vorgeschlagen.
Ja, ich wurde auch nominiert.
Nein, ich weiß nicht ob ich gewinne, muss also auf blauen Dunst dahin.

Ja, das stört mich!

Warum?

Ganz einfach: Ich mag Bälle einfach nicht. Vor allem Bälle, bei denen sich Organisatoren fragen, warum eine bestimmte Zielgruppe fast nie vertreten ist. Die Gründe dafür sind meistens recht vielfältig, aber beim Uniball kann man die, meine ich, recht genau benennen. Liest man sich als Student die Einladung durch, so gibt es verschiedene Stufen der Ablehnungshaltung.

Stufe 1

Der Ball findet […] im Maritim-Hotel Magdeburg statt.

Nichts gegen das Maritim, aber studentenfreundlich ist das sicher nicht, oder? Klar, gehobene und dem Anlaß sicher auch irgendwie zuträgliche Atmosphäre. Aber der Geldbeutel der meisten Studenten bekommt schon bei der reinen Erwähnung des Maritims Bauchschmerzen, als würde schon die Nennung des Namens Geld kosten.

Stufe 2

Der Preis der Eintrittskarte beträgt 50 € und für Studierende 25 €.

*HUST* 25€ sind bei mir mehrere Mahlzeiten! Natürlich gibt es an dem Abend Buffet kostenlos (zumindest soweit ich weiß), aber die Getränke sind da nicht mit inbegriffen! (siehe Stufe 3) Wenn ich dann noch etwas über ein „festliches Büfett“ lese wird mir Angst und Bange um meine, eh kaum vorhandene, Figur. Aber ich hab es nachgeschlagen, die Schreibweise ist tatsächlich gültig.

Stufe 3

In der Galerie erwartet Sie […] [die] Sekt- und Bierbar.

Bars, die spezielle Getränke anbieten waren mir immer suspekt. Wenn etwas eine spezielle Bar rechtfertigt ist dieses Etwas meistens einfach nur teuer. So scheinbar auch dieses Mal, denn die billigste Flasche Wein soll so um 24€ liegen, eine Flasche Wasser 8€ und ein Bier 4€. Somit fällt Buffet irgendwie aus, denn etwas zum Runterspülen sprengt mein Budget. Gut, im Endeffekt wird man natürlich trotzdem was trinken, aber die Magenschmerzen am nächsten Tag werden garantiert nicht nur vom reichhaltigen Essen stammen. Vielleicht kann man ja was zu trinken reinschmuggeln…hmm…ich sollte mir nen vernünftigen Flachmann zulegen. Oder gibt mir hier jemand einen Kredit oder noch besser: schenkt mir jemand Geld für diesen Abend?
Ob ich beim StuRa oder beim Bafög-Amt Beihilfe beantragen kann?

Neben diesen herkömmlichen Horrorstufen gibt es, gerade bei diesem Ball, noch meine ganz persönlichen Zusatzstufen, die ich euch natürlich nicht vorenthalten will.

Stufe 4

Showtanz

Tanzdarbietung des mehrfachen Landesmeisterpaares in Lateinamerikanischen Tänzen

Hab ich schonmal erwähnt, dass ich die Leistungen von Profitänzern durchaus hoch ansiedel, ich das Zugucken aber todlangweilig finde? Die Grinsen immer so mechanisch, als wollten sie sagen: „Hey, was wir hier machen ist verdammt anstrengend! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen _wie_ anstrengend! Und da ihr das eh nicht könnt tun wir so, als wäre alles ganz einfach und grinsen vor uns hin!“ Den Showtanz kann ich wahrscheinlich noch am Ehesten ertragen…

Für die richtige Musik zum Ball sorgen die […]

Nach dieser Ansage folgen meist irgendwelche betont „partymäßigen“ Bandnamen. Keine Frage, dass die ihre Sache gut machen, denn sonst würden sie nicht gebucht werden. Auch hier ist es nicht besser, sondern durch Zufälle sogar noch schlimmer! *schauder*

Stufe 5

Die Musik der Band XY ist ja nicht nur dafür da gehört zu werden. Nein, sie soll auch genutzt werden. Problem dabei: Ich kann nicht tanzen! Nächstes Problem: Meine Freundin schon. Aber zum Glück kann man Toiletten abschließen…

Stufe 6 oder eigentlich Stufe 0

Ich muss einen Anzug tragen. Mir mag der ja stehen, aber ich stand da noch nie drauf. Zu wenige und zu kleine Taschen. Jeder Tascheninhalt trägt sofort auf. Sehr anfällig für Schmutz und so betont…elegant. *schauder* Wer hat eigentlich die Abendgarderobe erfunden? Gibt es dazu keinen Gegenentwurf?

Stufe 7
Wie eingangs erwähnt, weiß ich nicht einmal ob ich mir den ganzen Kram gebe, weil ich den Preis bekomme oder ob ich mir den ganzen Kram gebe, weil jemand anderes den Preis bekommt.

Und zu guter Letzt machen Tippfehler die Sache nicht besser. Bei der

Preisverleihungen des Studetenrates

fühl ich mich irgendwie wie ein Vertriebener.

Ich wollte mich heute eigentlich nicht aufregen

Aber ich tu es doch. Ich bin nach 9 Semestern ja mittlerweile ziemlich geübt darin, den meisten Seminaren und seien sie noch so schlecht, etwas positives abzugewinnen. Aber manchmal kapituliere selbst ich. Nicht nur, dass in dem gemeinten Seminar ein paar absolute Hohlbratzen sitzen. Nein, die gedanklichen Schritte, die während des Seminars gemacht werden, werden nach meinem Empfinden auch noch immer kleiner, bis sie heute dann fast zum Stillstand gekommen sind. 90min immer suggestivere Fragen und immer wieder die gleichen Antworten, nur in der Wortfolge etwas abgeändert. Meine ganz spezielle Freundin wird ja mittlerweile das eine Mädel. Sieht richtig gut aus, hat aber irgendwie so rein gar nichts inner Birne. Widerspricht sich in ihren Ausführungen ständig selbst, sieht es aber nicht ein. Herr im Himmel, ich kann mein Leben auch besser verschwenden. Selbst in der Nase bohren ist da ergibieger, als dieses Seminar zu besuchen und den Hohlbratzen zuzuhören.