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„Ich hab mir Sorgen gemacht!“

Ich hab einer Bekannten eine SMS geschrieben. Inhalt: „Kommst du heute noch online?“ Ich schreibe sowas ab und an mal, wenn mir langweilig ist, aber die üblichen Verdächtigen nicht online sind. Sie kam dann auch online. Das Messenger-Gespräch will ich hier einmal kurz wiedergeben.

Sie: was gibt es denn?
Ich: öh…mir is langweilig^^
Sie: deswegen sollte ich jetzt so schnell online gehen??? ich hab gedacht es ist irgendwas!
Ich: ich hab dich nur gefragt OB du heute noch online kommst. das war ne Frage. von schnell stand da nix
Sie: nein! ich hab nur gedacht, dass du was auf dem herzen hast weil du gefragt hast!
Ich: Frauen…
Sie: wieso das denn nun! hab mir sorgen um dich gemacht!


….
…..

Wenn irgendwas passiert ist, dann ruf ich an und schreibe keine SMS, auf die auch ein „Nein!“ als Antwort kommen könnte…

*Kopfschüttel*

An meine Bekannte, die hier auch ab und an liest: Ich mag dich trotzdem 😉

Werbung

Werbung gibt es ja an allen Ecken und mittlerweile eigentlich auch für alle Ecken. Aber manchmal, vor allem wenn man länger kein TV mehr geguckt hat, trifft einen die ganze Wucht der Werbekreativität wie ein Bohrhammer von Bosch. So ging es zumindest mir.

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Der kleine Unterschied und: Die Welt ist klein

Nach gut einer Woche Praktikum fallen einem doch so mit der Zeit die Unterschiede zwischen Lehrerinnen und Lehrern auf. Ich habe ja eine Betreuungslehrerin (Frau A.) und einen Betreuungslehrer (Herr B.), bzw. eine Mentorin und einen Mentor. Frau A. kenne ich schon aus einem früheren Praktikum, Herrn B. habe ich erst in diesem Praktikum kennengelernt. Beide waren noch nicht an der Schule, als ich dort noch Schüler war.

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Wie man mit seinen Kindern redet…

Als ich vorhin duch die Stadt lief, war da eine Frau mit sechs Kindern. Keine Ahnung ob die alle von ihr waren oder sie nur drauf aufgepasst hat. Jedenfalls lief das eine Kind weg Richtung Straße, ein anderes hinterher und dann noch ein drittes, um Kind Nummer eins davon abzuhalten auf die Straße zu laufen. Sie schafften es auch recht locker und schleppten das Kind zurück zur „Mutter“. Dort angekommen polterte sie schon los:

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ô.Ô

Wie man am Beitragstitel sieht, bin auch ich nicht frei von Auswüchsen der „Internetsprache“. Manches erweist sich einfach als sehr praktisch um die eingeschränkte Kommunikationsform Internet besser zu nutzen. Was ich allerdings nie verstehen werde iSt dIEsE ÄuSseRst NervIge anGeWohnHEit sTändiG zwischEn GROß- und kleinbuchstaben zu WeChSeLn und die eher „lautmalerische Schriftform“, die wahrscheinlich irgendeinen coolen Slang imitieren soll, dabei aber nur noch lächerlich wirkt. Warum ich darüber schreibe? Weil ich eben über ein besonders schönes Beispiel gestolpert bin.

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Flint, der Kater oder: Der Nachtrauler

Habe heute in einem Gespräch gesagt „und? da raul ich doch um diese Zeit nicht mehr hinterher!“ und bekam sofort die Frage an den Kopf geworfen: „Du tust was nicht?“ – „Na, raulen. So wie in Nachtrauler!“ – „Hä?“ „Aäh…also…ein Nachtrauler ist jemand, der Nachts um die Häuser zieht, obwohl er eigentlich zu Hause bleiben sollte, also sowas in der Richtung, verstehste?“ -„Ahja…“ Mein Gesprächspartner ersparte sich mal jeden weiteren Kommentar und ich fing an zu grübeln. Was genau bedeutet eigentlich Nachtrauler? Es ist sowas wie ein Synonym für Nachtschwärmer, soweit kam ich ja alleine. Aber weiter?

Ich warf also ICQ an und befragte jeden Ostfriesen in meiner Liste, der gerade online war. Und siehe da: Keiner kannte das Wort. Na toll, sowas lässt einen an den eigenen Sinnen zweifeln. Ich höre den Begriff in meiner Heimat ständig!

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Defekte Getränke

Manchmal scheine ich etwas an mir zu haben, das andere – mir völlig fremde Menschen – dazu bewegt sich mit mir zu unterhalten. So auch heute morgen, als sich eine etwas ältere Dame mit mir über das Gewicht der Eingangstür zur Uni unterhalten wollte. Gut, die ist wirklich alles andere als leichtgängig, aber das merkt doch jeder selbst. Das muss ich doch nicht erst noch jemandem erzählen, oder?

Naja, kurz danach, vor’m Kaffeeautomaten, dann der nächste Versuch ein Gespräch in Gang zu bringen.
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Bluetooth und die Frage: Waren wir auch so schlimm?

Ich war am Wochenende mit der Praktikantin und einem Bekannten mitsamt seiner Frau auf Tour. Nichts großartiges, nur gemütlich in der Kneipe sitzen. Im Laufe des Abends wollte mir mein Bekannter ein Foto über Bluetooth schicken. Dementsprechend haben wir beide Bluetooth am Handy eingeschaltet und er ist auf die Suche nach meinem Handy gegangen. Aus alter Tradition heißt mein Handy Flint und er fand mich dann auch, allerdings nebst einer Menge anderer Leute. Es ist erstaunlich wie viele Leute Bluetooth scheinbar ständig aktiviert haben. Und was für Namen da, neben Flint, nicht alle zu sehen waren. Da hatten wir die Silke, Angiii, Da real gangsta, Darkthroned und vor allem „Bumse Biene XP“. Sie wurde sofort unser aller Liebling, denn mittlerweile suchten drei aus unserem Vierergrüppchen nach aktivem Bluetooth in näherer Umgebung.

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Klosprüche und amoklaufendes Hack

Über die Sprüche, die man allerortens auf Toiletten findet, wurde ja schon immer viel gesagt und geschrieben. Nach vielen Semestern an der Uni hab ich es mittlerweile eigentlich aufgegeben mal etwas originelles auf den Toiletten der Universität zu erspähen. Aber es gibt Tage, da findet man doch noch Inschriften, die irgendwie lustig sind. So auch heute auf der Herrentoilette der Bibliothek. An einem völlig bekritzelten Klopapierspender fand sich doch noch ein Spruch, den man noch entziffern konnte.

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Schreibst du da ’nen Roman?

Viele meiner Einträge schreibe ich mittlerweile per Hand vor, vor allem, wenn ich gerade irgendwo bin und nichts zu tun habe. Also gerne in der Uni während einer Freistunde oder während langweiliger Seminarvorträge. So war es auch just in dem Moment, in dem mir diese Frage gestellt wurde. Die Seminarvorträge waren langweilig und zu allem Übel war ich auch noch absolut gar nicht vorbereitet. Mag ja alles mal vorkommen, aber die Kombination aus Unwissenheit und Langeweile ist bei Texten von Kafka absolut tödlich.

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