
Oft genug beschweren sich ja Sprachkritiker, Hobbysprachforscher und “normale” Leute darüber, dass mit dem heutigen Sprachgebrauch irgendwas nicht ganz richtig sein kann. Beliebt ist das Fluchen über Anglizismen, Euphemismen und (häufig leeren) Phrasen. Von diesen Phrasen hört man aber auch im studentischen Umfeld eine Menge, ebenso von Anglizismen, die oft genug relativ sinnlos sind, weil es vernünftige und bekannte Entsprechungen in unserer Sprache gibt. Nur bei den Euphemismen, wie Null-Wachstum sind die Politiker und die Medienvertreter scheinbar recht weit vorne. Hier und jetzt soll es aber um das studentische Umfeld gehen.
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Gestern Abend waren bei Maischberger Kardinal Meisner und “Fürstin Gloria” zu Gast. Die Themen drehten sich alle irgendwie um den katholischen Glauben. Auf Grund der beiden Gäste wirkte das ganze eher stockkonservativ oder eher skurril. Aber ein paar schöne Stellen gab es doch:
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Wortwolken kann man auf der Internetseite von Wordle erstellen. Entweder für einen Text oder für eine Internetadresse. Die Wortwolke für meine momentane Startseite (ohne diesen Artikel) sieht dann so aus:
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Die Segnungen der Technik sind ja nahezu unendlich, gerade im Bereich der Handys. Angefangen haben die meisten von uns noch mit halben Telefonzellen oder sogar noch mit den alten D-Netzen, in denen es noch verschiedene Vorwahlen gab und das Gespräch auch einfach mal weg war, wenn man in einen anderen Vorwahlbereich gelaufen, bzw. gefahren ist. Mittlerweile sind die Handys kleiner und vielseitiger geworden. Kleiner führt dazu, dass man sie ständig verliert und vielseitiger führt dazu, dass man doch mal die Bedienungsanleitungen zu Rate ziehen muss. Die werden aber komischerweise immer dünner, je vielseitiger die Handys werden.
Eine der Neuerungen, die ich nicht mehr missen möchte, ist die T9 Funktion. Geht einfach schneller, zumindest manchmal. Das Handy meiner Praktikantin geht allerdings noch einen Schritt weiter. Hat man ein Wort geschrieben, dann macht das Handy einem einen Vorschlag für das nächste Wort. Ziemlich sinnlos, aber für experimentelles Blogging durchaus brauchbar. Nachfolgend nun die Ergüsse des Spatzenhirns von Handy. Fettgedruckte Worte stammen jeweils von mir. Weiß das Handy nicht weiter, dann wird der Satz beendet. Groß- und Kleinschreibung habe ich nachträglich eingefügt.
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Musik gehört ja für mich ungefähr so sehr zum Leben wie das Atmen. Dabei muss ich zugeben, dass ich zwar Lieder auch nach den Melodien und der “Kunstfertigkeit” beurteile, aber ansonsten ein ziemlicher “Textfetischist” bin. Rein instrumentale Stücke mag ich, bis auf einige Ausnahmen, fast gar nicht. Früher gab es nichts schöneres für mich, als die Texte der Lieder auswendig zu lernen, die ich am Liebsten mochte. Irgendwann ging es dann los, dass ich auch anfing über die Texte, die ich da (meistens recht schief) vor mich hin sang, nachzudenken. Dies lohnt sich bei Leibe nicht bei allen Liedtexten und manche sind auch einfach deswegen schön, weil kein tieferer Sinn von ihnen ausgeht.
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Inspired by Bodo Wartke
Habe gestern zusammen mit Der Praktikantin die DVD “Achillesverse” von Bodo Wartke geguckt. Die ungeschnittene Version, wo auch die “Puderpausen” mit drin sind. Der Dialog währenddessen spielte sich ungefähr so ab:
Die Praktikantin: Die Puderquaste möchte ich nach so nem Auftritt auch nicht sehen. Die kannste ja nur noch wegschmeißen.
Ich: Stimmt. Besser wären Puderquäste…die wäschste.

Auch angehende KulturwissenschaftlerInnen machen ab und an ein Praktikum. So auch gerade eine Bekannte meiner Praktikantin. Diese macht gerade ein Praktikum bei, regionalen Ableger der Zeitung, die leider damals die Dinosaurier nicht warnen konnte. Da ich eh gerade nichts zu tun hatte, hab ich mal nach dem Internetauftritt des Printmediums geguckt und bin über eine Verteilseite des Großkonzerns tatsächlich fündig geworden und musste ganz plötzlich doch sehr an mich halten um nur zu schmunzeln. Der Magdeburger Ableger wird nämlich wie folgt beschrieben:
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Der HDL-Song von Jasper. Interessante, gut gelungene Art und Weise mit Chatsprache&Co. umzugehen.
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Unsere Sprache treibt die schönsten Blüten, wenn man sie nur lässt. Das ist hinlänglich bekannt, selbst wenn viele Anglizismen und Neologismen selbst dann nicht erkennen würden, wenn man sie damit schlägt. Es ist halt alles eine Frage der Gewöhnung. Meistens habe ich recht wenig gegen die Anreicherung der deutschen Sprache mit Fremd- oder Lehnwörtern oder meinetwegen auch Neologismen. Übertreiben tun es zwar viele, aber im Endeffekt ist es gehupft wie gesprungen, ob der Hausmeister nun Hausmeister oder Facility Manager heißt. Ein bisschen anders sehe ich das bei Füllwörtern und Redewendungen.
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Die neu besetzten Gremien an der Universität haben ihre Arbeit aufgenommen und schon gibt es “Schlagzeilen”, wie sie selbst die Bildzeitung nicht schöner hinbekommen würde. Die GHG titelte jüngst mit “Kein Argument ist auch kein Argument” in den beiden Online-Communities der Magdeburger Studierendenschaft. Die eigentliche Pressemitteilung hatte noch den Titel “Kein Argument ist auch ein Argument”, wie man auf dem Internetauftritt der GHG nachlesen kann (Stand 19. Juli 2008, 21:21 Uhr) und eigentlich wurde diese Pressemitteilung auch von sur l’eau unterschireben, da es aber im Nachfolgenden nur um die GHG geht, werde ich auch nur die GHG erwähnen. Über den genauen Inhalt will ich an dieser Stelle nichts sagen. Ich weiß, dass es gewisse “Blockmentalitäten” innerhalb (studentischer) Gremien gibt, bzw. eine Tendenz zu Blockverhalten stets auszumachen ist. Mal sind es feste Gruppierungen, mal sind es nur ganz normale Sympathien und Antipathien zwischen einzelnen Leuten. Auffällig bleibt bei der GHG aber, dass sie scheinbar gerne kurz nach den Neuwahlen Pressemitteilungen veröffentlicht, sich danach aber eher in Schweigen bezüglich genannter Probleme hüllt. Ist wahrscheinlich auch besser so, die studentischen Gremien leiden nämlich eh zumeist unter einem schlechten Ruf, auch ohne dass ständig irgendjemand irgendwelche Pressemitteilungen veröffentlicht.
Aber wenn mich schon der Inhalt an dieser Stelle nicht weiter interessiert und ich mich auch nicht über den tieferen Sinn oder Unsinn von Pressemitteilungen auslassen möchte, was interessiert mich dann?
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Gremienarbeit
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