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Logistische Meisterleistungen

Heute war es im Praktikum etwas angenehmer, so langsam bekomme ich einen Plan und hoffe, dass ich es schaffe meine Stunden abzuleisten. Allerdings wird das ganze eine ziemliche logistische Meisterleistung, denn ich muss in den kommenden vier Wochen mindestens 5 Stunden pro Woche ableisten, damit ich meinen Soll erfülle. Um die Hospitationen mache ich mir da etwas weniger Sorgen.

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Neulich im Praktikum

So, heute war der erste Tag im Praktikum und nun steh ich hier und muss alles selbst organisieren. Aber der Reihe nach. Um 8.30 Uhr hatte ich Termin an der Schule. Ich war pünktlich, mein Ansprechpartner nicht. Dafür habe ich viele meiner alten Lehrer getroffen, die irgendwie Besorgnis erregend froh waren, mich zu sehen. Gut, liegt wahrscheinlich daran, dass die alle nicht meine Fächer unterrichten. Nach kurzer Sucherei und der Erkenntnis (40 Minuten nach Termin), dass mein Ansprechpartner mich vergessen hatte, ging es dann auch mal an die organisatorischen Angelegenheiten. Das Ende vom Lied: Einen Lehrer für ein Fach hab ich, den Rest muss ich mir selbst zusammensuchen. Das bedeutet: Pläne wälzen, Lehrkräfte suchen und lieb „bitte, bitte“ sagen, damit ich meine Stunden vollbekomme. Erstes Thema für einen eigenen Unterrichtsversuch hab ich auch schon, muss mich also demnächst schlau machen und planen. Ich hoffe ich bekomme morgen einen vernünftigen Plan zusammen, damit ich mein Praktikum schnell und ohne Probleme durchbekomme. Bisher lief es ja sehr chaotisch an…

Was soll ich mitnehmen?

Morgen soll es losgehen Richtung Heimat und Richtung Praktikum. Ich habe mich ja schon dazu entschieden meinen PC mit zu schleppen, damit ich unabhängig vom Familien-PC und mit gewohnten Programmen arbeiten kann. Und auch sonst bin ich mir recht sicher, was ich mitnehmen soll, außer bei einer kleinen Sache. Welche Bücher soll ich mitnehmen? Mittlerweile ist meine Sammlung an brauchbarer Literatur ja ziemlich angewachsen und so groß, dass ich einen kleinen LKW bräuchte, um alles mitzunehmen.

Soll ich nur die Sammlung an Schulbüchern mitnehmen? Oder noch ergänzende Literatur? Interpretationsbände? Textsammlungen? Publikationen der BPB? Immer diese Entscheidungen. Wenn ich wenigstens wüsste, welche Themen ich unterrichten muss. Aber so muss ich mich Pi mal Daumen entscheiden und bei Bedarf die ostfriesischen Bibliotheken auf Herz und Nieren prüfen…

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Haben die Seminare an der Uni etwas mit dem Lehrerberuf zu tun?

Dieser Frage darf ich ab Anfang Februar nachgehen. Praktikumszusage heute bekommen. Erstaunlich unkompliziert, wären die Schulen in MD mal auch so kollegial. Trotz der Rennerei und dem mal wieder sehr kurzfristigen Termins: Ich freu mich.

Je humorloser die Studenten…

…desto lustiger die Dozenten? Kommt mir zumindest im Moment so vor. Die meisten Studenten gehen wegen Prüfungen, Praktikumsvorbereitung oder ähnlichem gerade auf dem Zahnfleisch. Den Dozenten stehen eigentlich auch keine angenehmen Dinge bevor. Studenten wollen ihre Scheine, Klausuren wollen korrigiert werden und der Stapel Hausarbeiten wird auch immer höher. Aber dennoch, irgendwie begegnen mir diese Tage mehr gutgelaunte Dozenten als im Rest des Semesters. Da geht man, wie in meinem Falle, mit einer etwas vagen Anfrage zum Dozenten und wird erstmal freundlich veralbert. Da guckt man als Student erstmal nicht schlecht, vor allem weil man selbst irgendwie nicht so zum Scherzen aufgelegt ist.

Ob mein Dozent mir nur signalisieren wollte:
– „Nehmen Sie es nicht so schwer, es wird sich schon alles finden!“
– „Nehmen Sie das Leben nicht zu ernst, sie kommen da eh nicht lebend raus!“
– „Sie kommen hier wenigstens mal raus!“

???

Wahrscheinlich etwas in der Richtung und irgendwie kann man den Dozenten für so ein Verhalten ja auch nur dankbar sein. Wenn ich jetzt auch noch die Dozentin aus dem anderen Fach erwische, die ebenso freundlich ist und ich außerdem noch den stellv. Schulleiter meiner potenziellen Praktikumsschule erwische, dann…ja, dann darf ich mich auf einen Praktikums“marathon“ freuen. 28 Stunden Hospitation und 20 Stunden eigene Unterrichtsversuche in 5 Wochen. Alles so vor- und nachbereitet, wie die Dozenten es gerne haben. Aber dafür endlich mal wieder Kontakt zu Schülern. Vielleicht hab ich ja Glück und erwische Leistungskurse in beiden Fächern, dann geht das einfacher von der Bühne, als wenn die Stunden auf mehrere Klassen aufgeteilt werden.

Morgen hoffentlich mehr…