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Praktikum beendet oder Sieg über das Archiv

Am Freitag habe ich mein Unipraktikum (das im Theater) erfolgreich beendet. Kurz könnte man es folgendermaßen beschreiben: Wir waren erst ganz oben, dann ganz unten und dann war’s angenehm.

Aber fangen wir am Anfang an, das macht sich immer besser. Praktikum beendet oder Sieg über das Archiv weiterlesen

Nachwehen des Praktikums

Okay, ich sollte dieses Wochenende echt die Texte korrigiert bekommen, die „meine“ 9E verfasst hat. Aber eben hat mir einer der Schüler einen spontan geschriebenen Text geschickt. Wie schön, wenn wenigstens bei einem spürbar was hängenbleibt.

Neuer Versuch der Ergebnissicherung

Ich habe das Experiment mal gewagt und mit der 9. Klasse, mit der ich momentan kreatives Schreiben übe, eine neue Variante der Ergebnissicherung ausprobiert. Und wen wundert es, es ist ein Blog. Die ersten Ergebnisse trudeln langsam ein, noch alles etwas durchwachsen, ich werd da wohl doch noch ein paar Takte zu sagen müssen. Trotzdem finde ich, dass es gut anläuft. Dennoch bitte ich meine Leser darum sich den Blog nur anzugucken und nicht zu kommentieren. Anmerkungen nehme ich gerne hier entgegen.

Kreatives Schreiben

Nun sitz ich hier und versuche meinen Unterricht für morgen vorzubereiten. Kreatives Schreiben in der 9. Klasse. Nebenher läuft Musik und ich versuche einen guten Einstieg zu finden.

Scheint die Sonne auch für Nazis?

Die Musik dringt immer wieder in mein Hirn. Die Worte drehen sich, ich skippe weiter…

Muss mal wieder unter Menschen. Ein Menschenleben retten und es verlassen ex und hopp und vor allem so tun, als ob.

Was würde wohl die BzgA dazu sagen? Gibt es Kondome für die Köpfe um sich vor Spermienideen zu schützen? Was kommt raus, wenn die Gedanken erstmal schwanger sind? Sind die Lieder rezessiv oder dominant? Beeinflusst Musik nicht werdendes Leben?

Und ich mag deine Zaubermacht.

Was macht eigentlich Kelly Osbourne? Hat sie ihre Katze mittlerweile abgeholt? Wo ist der Hund geblieben? Hat die Nachbarin ihn gefressen? In China essen sie Hunde, sagt man so. Hab noch nie einen Chinesen gefragt, ob das stimmt.

Du musst es laut anhör’n und deine Nachbarn stör’n.

Gestern Nacht hat es gebrannt. Nicht hier, aber über einem Tanzlokal. War die Sohle zu heiß? Wie kam es dazu? Morgen mal Zeitung lesen oder jemanden fragen, der sich damit auskennt. Können mir die Gelben Seiten da helfen? Oder die 11880? Mal Verona anrufen oder kommt da nur „Blubb?“.

An den Landungsbrücken raus, dieses Bild verdient Applaus.

Die Praktikantin geht nachher Sweeney Todd gucken. Die Lieder sollen in englisch sein, aber an Untertitel haben sie gedacht. Geht da auch jemand mit mir rein? Kaum zu glauben, ist man selbst ausnahmsweise mal Praktikant denkt niemand mehr an einen. Aber irgendwie hat eh niemand Zeit, vielleicht gibt es da einen Zusammenhang? Haben alle keine Lust an mich zu denken und deswegen keine Zeit? Oder denken viele an mich, haben aber wirklich keine Zeit? Beides? Keins von beiden?

Die Wahrheit ist, man hat uns nichts getan

Wenn man Liedtexte einbauen will, dann klappt das mit dem automatisierten Schreiben nur bedingt. Es lenkt schon irgendwie ab. Man wartet doch immer auf eine Textstelle, die man schnell einbauen kann und kommt dann kurz aus dem Takt. Siehe da, Sweeney Todd läuft in Magdeburg nur morgen, Planung ist halt alles.

Bei Aldi brennt noch Licht. Du weißt, Deiche brechen richtig oder eben nicht.

Wie mache ich das jetzt eigentlich mit meiner neunten Klasse? Da quatscht mir ein Kollege rein, der ein Hoch auf die Bahn ausspricht. Was der wohl wieder hat? Nicht einmal in Ruhe arbeiten kann man hier.

Ich trat in die Pedale und mein Fahrrad trat zurück.

Die Praktikantin kann keine Listen lesen. Der Film läuft doch heute und bei der Bahn gab es Personenschaden. Keine nette Vorstellung irgendwie. Nicht weiter drüber nachdenken. Lieber zur Klasse neun, auch wenn das jetzt schon kein automatisiertes Schreiben ist, ich werd ja dauernd unterbrochen und schreibe eh viel zu viel.

Wir sind eins im Namen der Freundschaft. Wir sind vereint im Herzen.

Ist hier nur noch halbautomatisches Schreiben. Das wird so nichts. Zurück ins Studio.

Let there be Rock.

Wird mal wieder Zeit was zu schreiben…

Irgendwie passiert in letzter Zeit eine Menge, aber nichts davon passt so wirklich in diesen Blog. Also mal wieder Zeit für eine kleine Zusammenfassung der letzten Ereignisse.

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Dieses war der erste Streich…

…die nächsten neunzehn folgen allzu bald. Gut, ich bin nicht Wilhelm Busch, ich gebe es zu.

Hatte heute meinen ersten eigenen Unterrichtsversuch in einer fünften Klasse (Deutsch). Da muss ich jetzt noch 4 Stunden absolvieren, zwei davon morgen. Ab nächster Woche kommt dann noch der Leistungskurs 12 (Politik) dazu und übernächste Woche noch die neunte in Deutsch und vielleicht Politik. wenn jetzt alles gut läuft bin ich bis zu den Osterferien mit meinem Praktikum fertig.

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Der Stundenplan ist (fast) fertig!

Juhu (?), nun hab ich endlich sowas wie einen Plan, wie ich denn meine Stunden zusammenbekomme. Nur Politik hängt noch ein bisschen in der Schwebe. Jedenfalls darf ich ab Übermorgen in der 5. Klasse Deutsch unterrichten und dann ab dem 26. auch in der 9. Klasse.

Nun sitze ich hier mit dem Schulbuch der 5. Klasse und frage mich: „Was zum Teufel wollen die von mir?“ Wenn ich das richtig verstanden habe, dann sollen die Schüler zum ersten Mal so etwas wie einen Bericht schreiben und das Schulbuch versucht dies irgendwie über „Tierbeobachtungen“ zu deichseln. Nur wie, das versteh ich noch nicht so ganz. Naja, morgen ist auch noch ein Tag, das wird schon irgendwie…

Der kleine Unterschied und: Die Welt ist klein

Nach gut einer Woche Praktikum fallen einem doch so mit der Zeit die Unterschiede zwischen Lehrerinnen und Lehrern auf. Ich habe ja eine Betreuungslehrerin (Frau A.) und einen Betreuungslehrer (Herr B.), bzw. eine Mentorin und einen Mentor. Frau A. kenne ich schon aus einem früheren Praktikum, Herrn B. habe ich erst in diesem Praktikum kennengelernt. Beide waren noch nicht an der Schule, als ich dort noch Schüler war.

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Na wat is‘ denn nu?

Beim Herrn Rau ist Kommandozeilentag, zumindest heute (ls eintippen ist lustig).
Meine Betreuungslehrerin hat mich heute ganz erstaunt angeguckt, als ich meinte ich würde auch die Klischee-Neunte unterrichten (die sind pubertierend, laut, unkonzentriert und desinteressiert).
Der gesunde Zyniker hat immer noch Scheiße am Fuß (vielleicht sollte er mal Schuhe anziehen).
Bisherige quasi Zusagen für Unterrichtsstunden: Liebeslyrik, Grundrechte, staatliche Interventionen gegen Kindermangel (oder: wie macht man den Leuten Sex ohne Verhütung schmackhaft) und irgendwas in der 5. Klasse.
Nachbarin und die Bekannten scheinen verschollen.
Hab heute mal wieder bemerkt, dass der Ausspruch „Kenne ich wie meine Westentasche“ irgendwie dämlich ist, denn man guckt nie wirklich häufig in seine Westentasche.
Das blonde Überfallkommando hat auch dunkle Klamotten, ist aber ansonsten immer noch merkwürdig (und die neue Sitzordnung auch).
Vielleicht fällt mir später noch mehr ein…

Das blonde Überfallkommando

Da saß ich heute in der Pause im Lehrerzimmer, kritzelte in meinem Plan rum und überließ meine Betreuungslehrerin sich selbst, die hat auch schon ohne mich genug um die Ohren. Plötzlich stürmte eine blonde, junge Dame das Lehrerzimmer und steuerte zielsicher meine Betreuungslehrerin an. Gekleidet in zarte Pastelltöne, ebenso geschminkt und recht schwer mit Ketten behangen kam sie daher. Mir schwante schon, wer das denn wieder sein würde.

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