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	<title>Edition Flint &#187; Organisationen</title>
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	<description>&#62;Endzwanziger mit Migränehintergrund&#60;</description>
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		<title>Nicht entdeckte Dimensionen der JU</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 09:49:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei der taz kann man sich gerade über den neusten Werbespot der JU aus Bayern informieren. Nachfolgend noch einmal kurz der Spot, der meiner Meinung nach eine Aussagedimension hat, die in der taz nicht ausreichend gewürdigt wird. Die junge Dame un der &#8220;forsche Prinz&#8221; stehen nämlich für die sozialen Dimensionen der christdemokratischen Politik! &#8220;Jetzt blas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Bei der taz kann man sich gerade über den neusten Werbespot der JU aus Bayern <a href="http://taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/warum-spielt-hier-eigentlich-blasmusik/">informieren</a>. Nachfolgend noch einmal kurz der Spot, der meiner Meinung nach eine Aussagedimension hat, die in der taz nicht ausreichend gewürdigt wird.</p>
<p><span id="more-3770"></span></p>
<p><iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/5ID2C4SMt5c" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die junge Dame un der &#8220;forsche Prinz&#8221; stehen nämlich für die sozialen Dimensionen der christdemokratischen Politik!</p>
<p>&#8220;Jetzt blas ich dir mal&#8217;n Marsch&#8221; ist dahingehend so zu deuten, dass bayrische/christdemokratische Frauen endlich offen mit ihrer Sexualität umgehen können und ihr Handwerkszeug verstehen. Dies haben sie natürlich im bayrischen Bildungssystem gelernt. Sexualkunde und so.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/06/04/nicht-entdeckte-dimensionen-der-ju/#footnote_0_3770" id="identifier_0_3770" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Au&szlig;erdem sind sie auch im Bett immer perfekt hergerichtet.">1</a></sup> Die überraschende &#8220;Pointe&#8221; mit der Trompete steht hingegen dafür, dass Menschen in Bayern alte Traditionen hochhalten und neben einer umfassenden und an der Praxis orientierten Bildung auch noch Zeit und Geld haben ein Instrument zu lernen. Die JU wirbt also hier für ein ausgewogenes Bildungssystem, welches sich auch mit ALG 2 bestreiten lässt oder aber für &#8220;Arbeit und Wohlstand für alle&#8221;. Ich finde, das musste mal gesagt werden. Weitermachen!</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3770" class="footnote">Außerdem sind sie auch im Bett immer perfekt hergerichtet.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Migrantisch</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2011/05/05/migrantisch/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 16:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sarrazin und kein Ende. Da hat die SPD jetzt den Salat. Da hat Thilo eine &#8220;weitreichende Erklärung&#8221; (Nahles) abgegeben, alle1 dachten nun sei alles wieder gut und dann das: Sarrazin demütigt die SPD, so titelte heute die taz. Mal ganz davon abgesehen, dass die SPD in Bezug auf Sarrazin kaum noch mehr gedemütigt werden könnte: Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Sarrazin und kein Ende. Da hat die SPD jetzt den Salat. Da hat Thilo eine &#8220;weitreichende Erklärung&#8221; (Nahles) abgegeben, alle<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/05/migrantisch/#footnote_0_3709" id="identifier_0_3709" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ja, wirklich alle.">1</a></sup> dachten nun sei alles wieder gut und dann das: Sarrazin demütigt die SPD, so<a href="http://taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/sarrazin-demuetigt-die-spd/" target="_blank"> titelte heute die taz</a>. Mal ganz davon abgesehen, dass die SPD in Bezug auf Sarrazin kaum noch mehr gedemütigt werden könnte: Die Äußerung von Sarrazin ist in mehrerer Hinsicht merkwürdig. Ausgehend von folgendem Auszug aus dem taz-Artikel, stellen sich mehrere Fragen.</p>
<blockquote><p>Bei einer Lesung aus seinem umstrittenen Buch im nordrhein-westfälischen Waltrop betonte er, dass er in seiner Erklärung vor der SPD-Spitze kein Wort von den Aussagen seines Buches zurückgenommen habe.</p>
<p>Als wäre das nicht Schmach genug, kritisierte er die Migrantenquote, die die SPD-Spitze angekündigt hat: &#8220;Der Verstand kommt und geht ja nicht damit, dass man Migrant ist.&#8221; Und ätzte im Anschluss erneut in diffamierender Weise über Menschen mit Migrationshintergrund: &#8220;Je migrantischer diese Leute eingestellt sind, desto weniger neigen sie dazu, Probleme oder Schwierigkeiten objektiv zu sehen.</p></blockquote>
<p>Wer bisher geglaubt hat, dass Sarrazin irgendwas von seinen Thesen zurückgenommen hätte, der hat <a href="http://www.tagesschau.de/inland/sarrazin270.html" target="_blank">die Erklärung</a> bisher nicht gelesen, oder heißt Nahles/Gabriel mit Nachnamen. Aber darum soll es an dieser Stelle gar nicht gehen, auch nicht darum, was denn jetzt von einer &#8220;Migrantenquote&#8221; in der SPD zu halten ist oder nicht. Interessant ist die Äußerung mit &#8220;migrantisch&#8221; und &#8220;diese Leute&#8221;. Die taz (und andere Redaktionen) beziehen diese Äußerung auf &#8220;Menschen mit Migrationshintergrund&#8221;. Aber ist das eigentlich wirklich so?<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/05/migrantisch/#footnote_1_3709" id="identifier_1_3709" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich kenne den Rest der &Auml;u&szlig;erungen nicht, gehe also nur von diesem einen Zitat aus.">2</a></sup> Sarrazin sagt ja nicht &#8220;je migrantischer diese Leute sind&#8221;, sondern &#8220;je migrantischer diese Leute eingestellt sind&#8221;. Migrantisch ist ein Adjektiv<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/05/migrantisch/#footnote_2_3709" id="identifier_2_3709" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ein ziemlich grausames und irgendwie inhaltsleeres.">3</a></sup> und wird hier adverbiell gebraucht, es beschreibt wie &#8220;diese Leute&#8221;<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/05/migrantisch/#footnote_3_3709" id="identifier_3_3709" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wer das auch immer sein mag.">4</a></sup> eingestellt sind, es beschreibt nicht die Leute an sich genauer. Gehen wir jetzt einfach mal davon aus, dass &#8220;migrantisch&#8221; als Adjektiv ungefähr folgendes bedeuten könnte:</p>
<ol>
<li>mit Migrationshintergrund</li>
<li>Migranten/Migration positiv gegenüber eingestellt</li>
</ol>
<p>Da ein Migrationshintergrund keine Einstellung sein kann, bleibt eigentlich nur die zweite Interpretation. Wenn man &#8220;migrantisch &#8221; entsprechend ersetzt, würde der Satz also ungefähr Folgendes aussagen: Je positiver diese Leute Migranten/der Migration gegenüber eingestellt sind, desto weniger neigen sie dazu, Probleme oder Schwierigkeiten objektiv zu sehen.</p>
<p>Das zielt also, meiner Meinung nach, weniger gegen Menschen mit Migrationshintergrund, sondern eher gegen diejenigen, die nichts gegen eben diese Menschen haben. Ausgehend von dieser Interpretation kann man nun fragen: Was soll man aus dieser Äußerung für Schlüsse ziehen? Was meint Sarrazin? Sind &#8220;diese Leute&#8221; (=Freunde der Migration) weniger objektiv, weil man halt weniger objektiv ist, wenn man von etwas überzeugt ist.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/05/migrantisch/#footnote_4_3709" id="identifier_4_3709" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Was eine gewagte Behauptung w&auml;re, aber noch nachvollziehbar.">5</a></sup> Sind Menschen, die weniger &#8220;migrantisch&#8221; im eben beschriebenen Sinne sind, deswegen zwangsläufig objektiver? Ab wann ist man denn dann zu &#8220;anti-migrantisch&#8221;, um noch objektiv zu sein? Gerade letzter Punkt ist interessant: Sarrazin sagt nämlich &#8220;je migrantischer eingestellt, desto weniger objektiv&#8221; ist man. Der Umkehrschluss wäre also: je weniger migrantisch eingestellt, desto objektiver&#8221;. Und genau an dieser Stelle würde das Pflaster erst richtig gefährlich werden.</p>
<p>Was genau er meinte, das kann wohl nur Sarrazin selbst beantworten oder aber jemand, der die ganze &#8220;Rede&#8221; gehört hat.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/05/migrantisch/#footnote_5_3709" id="identifier_5_3709" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Eine eindeutigere Darstellung in den Medien w&uuml;rde nat&uuml;rlich auch helfen.">6</a></sup> Ich weiß nur, wenn Sarrazin nicht &#8220;migrantisch eingestellt&#8221; ist, dann bin ich es gerne.</p>
<p>Ich habe übrigens lange nach einer gewissen &#8220;Pointe&#8221; gesucht, aber so langsam fällt mir zur SPD und zu Sarrazin nichts mehr ein.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3709" class="footnote">Ja, wirklich alle.</li><li id="footnote_1_3709" class="footnote">Ich kenne den Rest der Äußerungen nicht, gehe also nur von diesem einen Zitat aus.</li><li id="footnote_2_3709" class="footnote">Ein ziemlich grausames und irgendwie inhaltsleeres.</li><li id="footnote_3_3709" class="footnote">Wer das auch immer sein mag.</li><li id="footnote_4_3709" class="footnote">Was eine gewagte Behauptung wäre, aber noch nachvollziehbar.</li><li id="footnote_5_3709" class="footnote">Eine eindeutigere Darstellung in den Medien würde natürlich auch helfen.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Gemessene Zeitarbeit</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2011/04/07/gemessene-zeitarbeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 10:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aurich oh Aurich]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute war Zeitarbeitsmesse in Aurich und ich wollte musste dahingehen. Das Amt hat es befohlen, also folgt man. Wenn nicht, dann passiert ja auch allerhand. Natürlich malt man sich, nachdem man schon eine ähnliche Aktion über sich ergehen lassen musste, im Vorfeld aus, was alles passieren könnte. Im schlimmsten Fall hätte das wieder so eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Heute war Zeitarbeitsmesse in Aurich und ich <del>wollte</del> musste dahingehen. Das Amt hat es befohlen, also folgt man. Wenn nicht, dann <a href="http://www.edition-flint.de/2011/03/17/der-hauptmann-dreht-sich-im-grabe-um/" target="_blank">passiert ja auch allerhand</a>. Natürlich malt man sich, nachdem man schon <a href="http://www.edition-flint.de/2010/10/07/ich-mochte-mit-ihnen-uber-einen-vermittlungsvorschlag-sprechen/" target="_blank">eine ähnliche Aktion</a> über sich ergehen lassen musste, im Vorfeld aus, was alles passieren könnte. Im schlimmsten Fall hätte das wieder so eine Kindergarten-Veranstaltung werden können: Hingehen und drauf warten, dass der <del>Klassenlehrer</del> Amtsmensch einen aufruft. So war es aber nicht.</p>
<p><span id="more-3666"></span>Die Zeitarbeitsmesse fand in der Kreisvolkshochschule statt. Dort angekommen, sah ich recht viele andere Menschen. Da die Messe um 9 Uhr angefangen hat, ich aber laut Ladung erst um halb zwölf da sein sollte, dachte ich mir schon: Die scheuchen die Arbeitssuchenden da päckchenweise durch. War auch tatsächlich so. Da gerade Schichtwechsel war: Noch eben eine geraucht und abgewartet, bis sich die Situation am Eingang etwas entspannt hat. Rein und umgeguckt. Mehrere Zeitarbeitsfirmen hatten ihre Stände aufgebaut, darunter z.B. randstad und runtime. Da aber in der Ladung stand, dass ich diese auf jeden Fall mitbringen solle, musste es ja auch irgendwo noch was vom jobcenter geben. Die wollen ja auch meine Anwesenheit kontrollieren. Gab es auch, ganz hinten. Die richtungsweisenden Zettel habe ich erst später gefunden, waren jetzt nicht unbedingt prominent angebracht. Der jobcenter-Stand war von zwei jungen Damen besetzt<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/04/07/gemessene-zeitarbeit/#footnote_0_3666" id="identifier_0_3666" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich tippe mal Auszubildende.">1</a></sup>, die hinter einer Kiste mit der Aufschrift &#8220;Einwurf für Einladungen&#8221; standen. Ich gab einer der jungen Damen meine Einladung, die guckte kurz drauf, warf sie in den Kasten und ihre Kollegin sagte: &#8220;Alles okay!&#8221;</p>
<p>Äh&#8230;ja&#8230;okay. Und nun? Mir ist ja durchaus bewusst, dass das jobcenter einen häufig nur daran erinnert, dass man sich selbst kümmern muss, anstatt einem Netzwerke zur Verfügung zu stellen. Aber das hier war neu. Schon im Vorfeld dachte ich mir, dass man ja wenigstens eine Liste mit den teilnehmenden Zeitarbeitsfirmen hätte verschicken können<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/04/07/gemessene-zeitarbeit/#footnote_1_3666" id="identifier_1_3666" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Oder im Textbausatz-Brief einen Link zu einer entsprechenden Aufstellung h&auml;tte einbauen k&ouml;nnen.">2</a></sup>, aber dass man nicht einmal irgendetwas bekommt, wenn man denn da ist? Ich hatte mich ja sogar auf einen &#8220;Laufzettel&#8221; eingestellt, der sicherstellt, dass ich mich wenigstens mit einer der Zeitarbeitsfirmen unterhalte. Nichts. So stand ich dann da &#8220;allein&#8221; auf weiter Flur und überlegte, was denn jetzt wohl von mir verlangt wird. Selbst &#8216;nen Job suchen! Ein Blick auf die angebotenen Jobs bzw. die Beispiele waren dann aber eher ernüchternd: Industrie, Bau, bisschen anderes Gewerbe. Nichts dabei, was mir &#8211; selbst in Zeitarbeit &#8211; was für meinen Lebenslauf bringen würde.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/04/07/gemessene-zeitarbeit/#footnote_2_3666" id="identifier_2_3666" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und ich meine damit schon einen Lebenslauf als Alternative zum Lehramt.">3</a></sup></p>
<p>Auf dem Weg nach draußen<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/04/07/gemessene-zeitarbeit/#footnote_3_3666" id="identifier_3_3666" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich wollte eine rauchen und &uuml;berlegen, was ich denn jetzt so mache.">4</a></sup> sah ich ein Schild mit dem Hinweis auf &#8220;jobspeeddating&#8221;. Naja, probieren kann man es mal, ich bin ja schließlich schonmal da.</p>
<div id="attachment_3667" class="wp-caption aligncenter" style="width: 189px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2011/04/speeddating.jpg" rel="lightbox[3666]"><img class="size-medium wp-image-3667" title="speeddating" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2011/04/speeddating-179x300.jpg" alt="" width="179" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Schild steht jobspeeddating</p></div>
<p>Das habe ich mir fünf Minuten lang angeguckt, dann bin ich wieder gegangen. Zuhause ist ja auch ganz nett. Ich bestelle mir jetzt erstmal die &#8220;<a href="http://www.wila-arbeitsmarkt.de/index.php?article_id=25" target="_blank">arbeitsmarkt bildung kultur sozialwesen</a>&#8220;.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3666" class="footnote">Ich tippe mal Auszubildende.</li><li id="footnote_1_3666" class="footnote">Oder im Textbausatz-Brief einen Link zu einer entsprechenden Aufstellung hätte einbauen können.</li><li id="footnote_2_3666" class="footnote">Und ich meine damit schon einen Lebenslauf als Alternative zum Lehramt.</li><li id="footnote_3_3666" class="footnote">Ich wollte eine rauchen und überlegen, was ich denn jetzt so mache.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Frag mich was</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2011/02/26/frag-mich-was/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Feb 2011 16:46:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[ernst]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die NPD in Sachsen-Anhalt hat sich zur anstehenden Landtagswahl was ganz besonderes ausgedacht, nämlich den &#8220;NPD Wahlkompass&#8221;. Mit diesem kann der Besucher der Seite, der vielleicht die &#8220;Orientierung verloren&#8221; hat, seinen politischen Kurs bestimmen. Damit das Land nicht &#8220;ausblutet&#8221;, kann man gucken, ob man &#8220;auf der gleichen Route&#8221; segelt wier die braunen Kameraden mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Die NPD in Sachsen-Anhalt hat sich zur anstehenden Landtagswahl was ganz besonderes ausgedacht, nämlich den &#8220;NPD Wahlkompass&#8221;. Mit diesem kann der Besucher der Seite, der vielleicht die &#8220;Orientierung verloren&#8221; hat, seinen politischen Kurs bestimmen. Damit das Land nicht &#8220;ausblutet&#8221;, kann man gucken, ob man &#8220;auf der gleichen Route&#8221; segelt wier die braunen Kameraden mit den <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/interne-npd-mails-veroeffentlicht/" target="_blank">verlorenen Emails</a>. Na, dann wollen wir mal gucken, mit was für Themen die sich so beschäftigen, und vor allem welche Antworten man so geben kann.</p>
<p><span id="more-3621"></span></p>
<p>Die <strong>erste Frage</strong> beschäftigt sich damit, ob die Polizei in Sachsen-Anhalt die Sicherheit der Bürger gewährleisten kann. Welche Bürger denn nun vor welchen Gefahren geschützt werden sollen: egal. Die Antworten nehmen sich auch noch relativ harmlos aus. Zusammengefasst:</p>
<ul>
<li>Nach der Strukturreform ist alles gut und zukunftsfähig.</li>
<li>Polizei wird von der Politik vernachlässigt und kann ihren Aufgaben nicht nachkommen.</li>
<li>Strukturreform war weder positiv, noch negativ.</li>
</ul>
<p>In <strong>Frage zwei</strong> geht es um die &#8220;Steuermiliarden&#8221;, die für die Wirtschaftsförderung ausgegeben werden. Als Beispiel wird die Solarenergie genannt und gefragt wird, ob man das Geld nicht lieber für mittelständische Unternehmen und die Schaffung dauerhafter Arbeitsplätze ausgeben sollte. Allein diese Frage impliziert, dass es zum Beispiel in der Solarbranche nicht um dauerhafte Arbeitsplätze gehen würde. Aber die Antworten werden noch besser und &#8220;zielführender&#8221;:</p>
<blockquote><p>Es ist in Ordnung, wenn die Gewinne steuerfinanzierter Unternehmen später wieder in andere Bundesländer oder sogar ins Ausland abfließen.</p></blockquote>
<p>Die Wirtschaftsförderung, zum Beispiel im Bereich der Solarenergie, geht also scheinbar einher mit einem Abfluss des Geldes in andere Bundesländer oder sogar ins Ausland. Wusste ich gar nicht. Passiert beides bei mittelständischen Unternehmen natürlich nicht. Mal gucken, was sonst noch so zur Verfügung steht:</p>
<blockquote><p>Nein, die Steuergelder sollen einzig und alleine für den Erhalt künstlich geschaffener „Leuchturm-Unternehmen“ eingesetzt werden.</p></blockquote>
<p>Versteh ich das jetzt richtig? Leuchtturm-Unternehmen, die also mit gutem Beispiel vorangehen, sind böse, wenn sie durch Wirtschaftsförderung entstanden sind? Oder liest man das besser in Reihenfolge, so dass sich ergibt: Solarbranche=Geld woanders hin=Leuchtturm-Unternehmen=schlecht? Auch hier gilt natürlich, dass Leuchtturm-Unternehmen nicht mittselständig sind/sein können und das alles mit dauerhaften Arbeitsplätzen nichts zu tun hat.<br />
In der letzten Antwortmöglichkeit soll man sich dafür aussprechen, dass das Geld &#8211; also wahrscheinlich die Wirtschaftsförderung &#8211; welches größtenteils von den Klein- und Mittelständlern erwirtschaftet wird, auch doch bitte in diese zurückfließen soll. Wie? Keine Ahnung, wahrscheinlich mit einer &#8220;richtigen&#8221; Wirtschaftsförderung.</p>
<p>Allein durch die Formulierung schließt sich Antwort 2 ja schon fast aus, da wohl kaum jemand einer derart negativ formulierten Sichtweise zustimmen würde.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/02/26/frag-mich-was/#footnote_0_3621" id="identifier_0_3621" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Solche Umfragen sind ja immer etwas schwarz/wei&szlig;, aber nun ja nicht so deutlich.">1</a></sup></p>
<p>Bei der <strong>3. Frage</strong> kommen wir dann mal in die Kernbereiche national&#8221;demokratischer&#8221; Politik: Ausländer und so. Die Frage lautet:</p>
<blockquote><p>In Sachsen-Anhalt gibt es derzeit noch deutlich weniger Asylanten als beispielsweise in Nordrhein-Westfalen. Soll Sachsen-Anhalt zum Einwanderungsland werden?</p></blockquote>
<p>2008 gab es in Sachsen-Anhalt so oder so den <a href="http://www.statistik-portal.de/statistik-portal/de_jb01_jahrtab2.asp" target="_blank">geringsten Ausländeranteil in der Bevölkerung</a>. 1,8%, das ist bundesdeutscher Niedrigstand. NRW hat einen der höchsten Stände in Deutschland, aber auch mal schlicht die meisten Einwohner. Was aber noch interessanter ist, ist die Verbindung zwischen &#8220;Asylanten&#8221; und &#8220;Einwanderungsland&#8221;. Nun ist Asyl etwas anderes als Einwanderung. Asyl bekommen, vor allem im allgemeinen Sprachgebrauch, nur die, die irgendwie geartet verfolgt werden. Hinzu kommt, dass das Asylrecht für politisch Verfolgte in Deutschland ein Grundrecht ist, das in Art. 16a Grundgesetz verankert ist. Für Details siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Asylrecht_(Deutschland)" target="_blank">Wikipedia</a>. Einwanderer hingegen sind eine viel, viel größere Gruppe und bedürfen nicht des Status der (politischen) Verfolgung. Mal ganz davon abgesehen, dass Einwanderer noch ganz andere Rechte besitzen. Von Spätaussiedlern, über Studierende bis hin zu Asylanten, all das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Einwanderung#Rechtlicher_Status_in_Deutschland" target="_blank">sind Einwanderer</a>, solange sie dauerhaft oder für eine längere Zeit nach Deutschland kommen. Aber man kann ja ein bisschen Stimmung machen, wenn man die Frage formuliert, Hauptsache der Döner an der Ecke schmeckt noch und man kann mal chinesisch essengehen.<br />
Die Antworten fallen entsprechend aus, nur die 2. Möglichkeit nimmt sich etwas aus.</p>
<blockquote><p>Nein, wir brauchen in Sachsen-Anhalt keine Verhältnisse wie in den „No-Go-Areas für Deutsche“, wie es sie beispielsweise in zahlreichen westdeutschen Städten gibt. Nur Touristen sollen hier bei uns willkommen sein.</p></blockquote>
<blockquote><p>Für Kriegsflüchtlinge und Verfolgte aus Diktaturen muss Platz und Geld da sein. Das zu gewährleisten ist unsere Humanitätspflicht.</p></blockquote>
<blockquote><p>Ja, ich wünsche mir überfremdete Städte, und wenn Ausländer ganze Stadtviertel annektieren, dann freue ich mich auf die damit einhergehende kulturelle Bereicherung meines Lebens.</p></blockquote>
<p>Lassen wir die etwas alibimäßige Formulierung mit der Humanität, die sich als einzige eindeutig nur auf Asylanten beschränkt, mal außen vor, dann merkt man woher der Wind weht. Es wird von &#8220;No-Go-Areas für Deutsche&#8221; gesprochen, was natürlich eine sofortige &#8220;Natürlich will ich das nicht!&#8221;-Haltung hervorruft. No-Go-Areas sind nie schön, egal wer sich da nun nicht hintrauen kann. Ob es diese Gebiete nun wirklich und wahrhaftig gibt, das sei mal dahingestellt. Aber auch die 3. Antwort schürt gewisse Aversionen bzw. zeigt eine recht deutliche Formulierung. &#8220;Überfremdete Städte&#8221;, die auch noch &#8220;annektiert&#8221; wurden, gehen irgendwie nicht mit der &#8220;kulturellen Bereicherung&#8221; einher. Vor allem, wenn man sich die zumindest unterschwellig klare Bedeutung von &#8220;Annexion&#8221; mal <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Annexion" target="_blank">deutlich in Erinnerung ruft</a>:</p>
<blockquote><p>Eine Annexion (von lat. annectere, „anknüpfen“, „anbinden“; auch als Annektierung bezeichnet) ist die einseitige rechtliche Eingliederung eines bis dahin unter fremder Gebietshoheit stehenden Territoriums in eine andere geopolitische Einheit. Die Annexion geht über die Okkupation (Besetzung) hinaus, da auf dem (ehemals) fremden Territorium die eigene Gebietshoheit de facto ausgeübt wird und das Gebiet de jure dem eigenen Staatsgebiet oder Kolonialreich einverleibt wird. Die Okkupation geht der Annexion meistens voraus.</p></blockquote>
<p>Laut der NPD gibt es also keine &#8220;kulturelle Breicherung&#8221; außerhalb einer Annexion. Es gibt nur &#8220;Überfremdung&#8221; und Fremdübernahme, drunter geht in Bezug auf Einwanderer mal gar nichts. Antwort 3 mag durch das Satzende besser klingen, aber aus jedem Buchstaben brüllt dem Leser das braune Gedankengut entgegen.</p>
<p><strong>Frage 4</strong> geht wieder in den etwas &#8220;ruhigeren&#8221;, aktuelleren Bereich: Umweltzonen. Man wird gefragt, ob man der Einführung von Umweltzonen in Sachsen-Anhalt zustimmt oder nicht. Hier sind allerdings wieder die Antworten interessant:</p>
<blockquote><p>Ja, Umweltzonen sind eine gute Sache. die davon ins Abseits gedrängten Unternehmen und Privatpersonen können sich ja neue Autos kaufen.</p></blockquote>
<p>Wer es also gut findet, der klickt gleichzeitig an, dass man doch irgendwie &#8211; Entschuldigung &#8211; ein Arschloch ist, frei nach dem Motto &#8220;Ganz oder gar nicht&#8221;. Während hier die Unternehmen nur kurz benannt werden, kommen diese bei Antwort zwei ganz groß raus.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/02/26/frag-mich-was/#footnote_1_3621" id="identifier_1_3621" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Man erinnere sich an Frage 2.">2</a></sup></p>
<blockquote><p>Nein, hiermit wird insbesondere den kleineren Unternehmen ein weiterer Klotz ans Bein gebunden. Außerdem ist klar bewiesen, dass Umweltzonen nur eine Alibifunktion erfüllen und nicht zum Umweltschutz beitragen.</p></blockquote>
<p>Diese Antwort impliziert, für viele sicherlich nachvollziehbar, dass gerade kleine Unternehmen eh schon genug zu leiden haben &#8211; &#8220;weiterer Klotz am Bein&#8221; &#8211; und außerdem dem Umweltschutz damit gar nicht geholfen wird. Ich hab keine Ahnung, ob es schon entsprechende Erhebungen zur Wirksamkeit gibt, aber wenn endlich mal die alten Dreckschleudern verschwinden, nun, das kann nicht so schlecht sein.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/02/26/frag-mich-was/#footnote_2_3621" id="identifier_2_3621" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bei Wiki ist die &amp;#8220;Kontra&amp;#8221;-Liste allerdings bedeutend l&auml;nger, als die &amp;#8220;Pro&amp;#8221;-Liste.">3</a></sup><br />
Da man aber Umfragen auch etwas weniger drastisch formulieren muss, gibt es noch Antwort 3, in der es schlicht heißt:</p>
<blockquote><p>Es sollte Ausnahmeregelungen geben.</p></blockquote>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umweltzone#Ausnahmen" target="_blank">Gibt es doch sowieso schon</a>. Unter anderem gerade für Unternehmen.</p>
<p><strong>Frage 5:</strong> Viele Einwohner Sachsen-Anhalts pendeln zur Arbeit oder gehen sogar ganz. Ob das nun eine notwendige Folge der Globalisierung sei.</p>
<ul>
<li>Ja, regt euch nicht auf.</li>
<li>Finanzielle Entlastung der Pendler.</li>
<li>Sachsen-Anhalt sollte aufhören Milliarden in &#8220;sinnlose Projekte zu pumpen&#8221; und endlich vernünftig bezahlte Arbeitsplätze in Sachsen-Anhalt schaffen.</li>
</ul>
<p>Ich nehme mal an diese sinnlosen Projekte sind die aus Frage 2.</p>
<p><strong>Frage 6:</strong> Wie stehen Sie zum Euro?</p>
<ul>
<li>Hat viele Fehler, ist aber schon lange genug da. Behalten.</li>
<li>Euro ist toll und hilft Europa.</li>
<li>Ich will die DM zurück, Euro hat nur schlechtes gebracht.</li>
</ul>
<p>Hm, ja, nun. Nicht so interessant, obwohl ich mir die parteiinterne Begründung für die Wiederkehr der DM durchaus vorstellen kann.</p>
<p><strong>Frage 7</strong> fragt nun nach der Bewertung des Wegfalls der Grenzkontrollen nach Osteuropa.</p>
<blockquote><p>Es ist schön, man kann endlich jederzeit nach Polen, um Zigaretten zu kaufen, ohne kontrolliert zu werden.</p></blockquote>
<p>Antwort 1 ist also aus Sicht der &#8220;Deutschen&#8221; gegeben. Mich wundert so ein bisschen, dass sie nicht &#8220;Nutten&#8221; geschrieben haben oder sowas in der Richtung. Aber unabhängig von dem, was man denn nun kaufen kann, impliziert die Antwort schon, dass es keine guten Gründe aus Sicht der &#8220;Deutschen&#8221; zu geben scheint, eine Grenzöffnung zu befürworten. Das geht damit einher, dass die letzten beiden Antworten die Grenzöffnung durchgehend negativ konnotieren.</p>
<blockquote><p>Ich denke, daß der Wegfall der Grenzkontrollen zu mehr Kriminalität in Grenznähe geführt hat und die Bürger daher unsicherer leben. Ich würde die Wiedereinführung der Grenzkontrollen begrüßen.</p></blockquote>
<p>und</p>
<blockquote><p>Eine gewisse Gefährdung unserer inneren Sicherheit ist damit schon verbunden. Wir sollten mehr Polizei ins Grenzgebiet schicken.</p></blockquote>
<p>Es ist also scheinbar so, dass es außer Zigaretten nichts Gutes in Osteuropa gibt. Ich hätte ja wenigstens noch Wodka erwähnt, aber in der NPD wird wahrscheinlich nur Nordhäuser gesoffen.</p>
<p>Kommen wir zur <strong>achten Frage</strong>, wieder ein Leib- und Magenthema der NPD. Sexualstraftäter und ihre Bestrafung. Ob ich das für ausreichend halte? Ja, durchaus, aber diese Antwortmöglichkeit habe ich nur indirekt, nämlich bei Antwort zwei, die da heißt: &#8220;Ich denke, daß man versuchen sollte, sie zu therapieren.&#8221; Therapie kommt in den anderen Antworten gar nicht vor, stattdessen wird sich wieder in Extremen geübt. Antwort 1:</p>
<blockquote><p>Nein, ich denke für diese Art von Verbrechen müssen die Gesetze deutlich verschärft werden. Auch über die Wiedereinführung der Todesstrafe im Wiederholungsfall sollte nachgedacht werden.</p></blockquote>
<p>Antwort 2:</p>
<blockquote><p>Nein, die bestehenden Gesetze sind viel zu hart. Die Täter können oft nichts für ihre Neigungen.</p></blockquote>
<p>Triebtäter können allgemein wenig für ihre Neigungen, deswegen kann man Triebe auch höchstens durch Therapie unter Kontrolle bringen, nicht durch Strafen. Todesstrafe schaltet natürlich auch Triebe ab, aber mal eine andere Frage: Wie hieß nochmal der NPDler, bei dem man Kinderpornos gefunden hat? Ach, <a href="http://npd-blog.info/2010/08/26/neonazi-kinderporno/" target="_blank">der kam ja aus Sachsen</a>, nicht aus Anhalt.</p>
<p><strong>Frage 9</strong>: Ob man für den Anbau genetisch veränderter Lebensmittel ist.</p>
<ul>
<li>Nein.</li>
<li>Mal probieren.</li>
<li>Ja.</li>
</ul>
<p>Wahrscheinlich die ausgeglichenste Fragestellung dieser ganzen &#8220;Umfrage&#8221;.</p>
<p><strong>Frage 10</strong>: Entscheidungsmöglichkeiten des Volkes. Hier gehen die Antwortmöglichkeiten auch noch, wahrscheinlich weil man am Schluss etwas versöhnlicher sein wollte.</p>
<ul>
<li>Die Möglichkeit zur Volksbefragung sollte bestehen.</li>
<li>Ja, weil das Volk schließlich bezahlen muss.</li>
<li>Nein, Politiker wissen es besser als das Volk.</li>
</ul>
<p>Die letzte Antwort geht natürlich schon wieder in Richtung &#8220;böse (System-)Politiker&#8221;, aber nun. Und ab geht es zur Entscheidung. Segel ich auf einem Kurs mit der NPD?</p>
<p>Zu erstaunlichen 15% tue ich das scheinbar und das macht mich für die NPD sogar interessant.</p>
<blockquote><p>Sie befinden sich nicht auf dem rechten Kurs. Aber Ihr Interesse an unserer Seite zeigt, daß Sie bereit sind, sich mit unseren Argumenten und Positionen auseinanderzusetzen. Lesen Sie doch einfach mal unser Wahlprogramm. Vielleicht finden wir gemeinsame Wege, um unser Land durch stürmische See zu steuern.</p></blockquote>
<p>Danke, ich verzichte. Wirklich.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3621" class="footnote">Solche Umfragen sind ja immer etwas schwarz/weiß, aber nun ja nicht so deutlich.</li><li id="footnote_1_3621" class="footnote">Man erinnere sich an Frage 2.</li><li id="footnote_2_3621" class="footnote">Bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umweltzone#Kritik" target="_blank">Wiki</a> ist die &#8220;Kontra&#8221;-Liste allerdings bedeutend länger, als die &#8220;Pro&#8221;-Liste.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>&#8220;Ich möchte mit Ihnen über einen Vermittlungsvorschlag sprechen.&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 11:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[Aurich]]></category>
		<category><![CDATA[ernst]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo wach?]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe!?]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 29. September bekam ich einen Brief von der ARGE Aurich. Der Betreff, schön fettgedruckt, war: 1. Einladung. Nach der Anrede ging der Brief dann so weiter: bitte kommen Sie am 07.10.2010 um 10:00 Uhr in die Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Soziales Aurich, D 26603 Aurich, Fischteichweg 7-13, Raum 3.062. Ich möchte mit Ihnen über einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Am 29. September bekam ich einen Brief von der ARGE Aurich. Der Betreff, schön fettgedruckt, war: 1. Einladung. Nach der Anrede ging der Brief dann so weiter:</p>
<blockquote><p>bitte kommen Sie am 07.10.2010 um 10:00 Uhr in die Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Soziales Aurich, D 26603 Aurich, Fischteichweg 7-13, Raum 3.062.</p>
<p>Ich möchte mit Ihnen über einen Vermittlungsvorschlag sprechen.</p>
<p>Es werden Ihnen verschiedene Stellenangebote vorgestellt.</p></blockquote>
<p>Danach kamen dann die üblichen Rechtsbelehre, was bei Nichterscheinen passieren könnte usw. Was erwartet man das als Normalbürger, wenn man dahin geht?</p>
<p><span id="more-3417"></span>Wahrscheinlich ein Einzelgespräch mit Stellenangeboten, die zumindest entfernt etwas mit den eigenen Qualifikationen zu tun haben. Hätte ich mir, da ich schon zweimal bei der ARGE war, diesen gesunden Menschenverstand schon abgewöhnen sollen? Mich erwartete im Raum 3.062 jedenfalls kein Einzelgespräch, sondern eine Gruppenveranstaltung. So ungefähr 15 Personen saßen in diesem Raum, teilweise genauso verwirrt wie ich, und harrten der Dinge, die da kommen mögen. Vorne waren drei Personen mit Namensschildchen<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/10/07/ich-mochte-mit-ihnen-uber-einen-vermittlungsvorschlag-sprechen/#footnote_0_3417" id="identifier_0_3417" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Einer davon verschwand irgendwann wieder, ohne sich vorgestellt oder irgendwas gesagt zu haben.">1</a></sup> und erklärten dann, was das für eine Veranstaltung sei. Kurz gefasst: ein bisschen Werbung für die ach so tollen Zeitarbeitsfirmen in der Region (so ungefähr 60, wenn ich das richtig verstanden habe) und die in der Einladung angekündigten &#8220;verschiedene[n] Stellenangebote&#8221;. Dann wurden alle zu diesem Termin eingeladenen Menschen fein säuberlich namentlich aufgerufen und bei Anwesenheit auf der Anwesenheitsliste abgehakt. Ich steh ja darauf neue Namen zu lernen, leider hab ich mir den Namen der niedlichen Blonden hinten links nicht gemerkt. Schande auch, da bekommt man mal Namen und dazugehörende Personen auf dem Silbertablett präsentiert und dann sowas. Nach dieser Anwesenheitskontrolle wurde nochmal im Detail Werbung für die Zeitarbeitsfirmen und ihre tollen Verträge und Erfolgsquoten gemacht, bis uns einer der beiden Mitarbeiter einen Bewerbungsbogen ausgab. Laut PowerPoint sollte das zwar erst nach den Stellenangeboten passieren, aber sorum war es doch irgendwie sinnvoller.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/10/07/ich-mochte-mit-ihnen-uber-einen-vermittlungsvorschlag-sprechen/#footnote_1_3417" id="identifier_1_3417" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wobei &amp;#8220;sinnvoll&amp;#8221; bei dieser Veranstaltung sehr, sehr relativ zu sehen ist.">2</a></sup> Auf diesem Bewerbungsbogen durfte man dann wieder das übliche angeben: Name, Anschrift, Kontaktierungsmöglichkeiten, Abschluss und in welchem Bereich man denn arbeiten möchte. An der Stelle habe ich dann mal ein neues Feld dazugemalt, denn so wirklich was für meinen Bereich war nicht dabei. Dann mal wieder angeben welche Qualifikationen man denn so hat und, ganz wichtig: ganz unten ankreuzen, dass meine Daten doch nicht pauschal an Dritte weitergegeben werden dürfen. Während des Ausfüllens ging dann noch ein Zettel mit 30 Stellenangeboten rum. Diese Liste wurde dann durchgegangen: Kurzbeschreibung was genau es ist, dann die Frage &#8220;Interessiert sich jemand dafür?&#8221;, wenn nicht weiter zum nächsten Angebot. Erstaunlicherweise interessierte sich kaum jemand für die Stellenangebote. Faules, asoziales, arbeitsloses Pack halt. Oder vielleicht lag es auch einfach daran, dass die Stellenangebote nicht auf die Qualifikationen der Eingeladenen abgestimmt waren. Ist halt schlecht, wenn Köche, Fleischer o.ä. gesucht werden, aber kein ausgebildeter Koch oder Fleischer da ist. Die Herren Arbeitsvermittler sind ja aber nicht doof, Produktionshelfer wurden auch ganz, ganz viele gesucht. Wer da noch etwas in seinem angestammten Bereich für den er ausgebildet ist sucht, der weiß es wahrscheinlich nicht besser.</p>
<p>Interessant waren aber so die Informationen, die man zwischendurch so erhalten hat. Die Einladung zu diesem &#8220;Vermittlungsgespräch&#8221; haben wohl so ca. 300 Leute bekommen, die sich an verschiedenen Terminen zur ARGE begeben dürfen, um sich an dieser Veranstaltung zu beteiligen. Die Einladung hat &#8211; bei mir &#8211; zwei Seiten. 600 Seiten wurden also gedruckt, eingetütet und verschickt. In der Veranstaltung selbst gab es nochmal zwei Zettel. So ein Aufwand für ein &#8220;vielleicht ist ja jemand dabei, der sich dafür interessiert&#8221;? Mag ja klappen, aber man fragt sich dennoch unwillkürlich: Warum gebe ich alle naselang meine Qualifikationen an? Damit ich zu sehr allgemein gehaltenen Veranstaltungen gehen darf, nur um erneut meine Qualifikationen anzugeben<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/10/07/ich-mochte-mit-ihnen-uber-einen-vermittlungsvorschlag-sprechen/#footnote_2_3417" id="identifier_2_3417" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Zettel sehen wenigstens jedes Mal anders aus, so ist es ja nun nicht.">3</a></sup> und festzustellen, dass ich nahezu vollkommen aus dem &#8220;Beuteschema&#8221; der ARGE herausfalle? Ich fühle wirklich mit denen, die das schon länger über sich ergehen lassen müssen.</p>
<p>Eine weitere interessante Information war übrigens, dass es eine Firma hier in Aurich gibt, die ihre Einstellungen wohl komplett über die ARGE macht. An sich ja sehr vernünftig, bloß wenn der Herr Mitarbeiter dann sinngemäß Sachen sagt wie: Initiativbewerbungen oder allgemein Bewerbungen, die nicht über die ARGE laufen, haben bei der Firma eigentlich keine Chance und es gäbe sogar einen Mitarbeiter bei der ARGE, der sich fast ausschließlich um genau diese Firma kümmert, dann wandern zumindest bei mir die Augenbrauen nach oben. Die haben also dort eine Personalchefin, die die Vorauswahl von der ARGE erledigen lässt? Für sowas wie &#8220;Produktionshelfer&#8221;? Scheisse, so einen Job hätte ich auch gerne, wirklich. Sowieso ist es ein schöner Schachzug, dass man sich auf die entsprechenden Stellen nicht direkt bewerben konnte, sondern nur auf seinem Bewerbungsbogen die entsprechende Nummer angegeben hat und die ARGE macht dann irgendwie den Rest.</p>
<p>Abschließend mal ein paar kleine Tipps zur Arbeitsoptimierung:</p>
<ul>
<li>Ladet gezielt ein! Jeder, der sich arbeitslos meldet, muss so viele Daten speziell über seine Qualifikationen angeben. Nutzt die Datensätze und erspart einem die ewige Sitzerei. Oder gebt wenigstens Kaffee aus.</li>
<li>Ladet gezielt ein!</li>
<li>Fragt nicht immer das Gleiche ab!</li>
<li>Ladet gezielt ein! Auch meinetwegen zu solchen Massenveranstaltungen.</li>
<li>Fragt mal was anderes!</li>
<li>Nutzt die verdammten Datensätze!</li>
<li>Schreibt in die Einladung, was einen erwartet, dann wage ich wenigstens nicht mehr zu hoffen, dass ihr etwas für jemanden mit einem 1. Staatsexamen Lehramt haben könntet.</li>
<li>Plaudert weiter aus dem Nähkästchen, mich interessiert sowas immer.</li>
<li>Ladet gezielt ein, verdammich!</li>
</ul>
<p>Schönen Tag noch.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3417" class="footnote">Einer davon verschwand irgendwann wieder, ohne sich vorgestellt oder irgendwas gesagt zu haben.</li><li id="footnote_1_3417" class="footnote">Wobei &#8220;sinnvoll&#8221; bei dieser Veranstaltung sehr, sehr relativ zu sehen ist.</li><li id="footnote_2_3417" class="footnote">Die Zettel sehen wenigstens jedes Mal anders aus, so ist es ja nun nicht.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Ich hasse Magenta</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 09:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[Aurich]]></category>
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		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich mich im Mai schon einmal über die Praktiken einer gewissen Firma ausgelassen habe und gestern Abend einen spontanen Ausbruch von Gottesgläubigkeit hatte, will ich auch über die Gründe für den Ausbruch berichten. Den Mai-Artikel schloss ich u.a. mit den Worten: Die wollen mich allen Ernstes verschaukeln, oder? Gamesload gehört zur Telekom/zu T-Online und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Nachdem ich mich im Mai schon einmal über die Praktiken einer <a href="http://www.edition-flint.de/2009/05/27/magentafarbener-buchstabe-und-die-frage-der-stornierung/" target="_blank">gewissen Firma</a> ausgelassen habe und gestern Abend einen <a href="http://www.edition-flint.de/2009/07/07/liebes-t-offline/" target="_blank">spontanen Ausbruch von Gottesgläubigkeit</a> hatte, will ich auch über die Gründe für den Ausbruch berichten. Den Mai-Artikel schloss ich u.a. mit den Worten:</p>
<blockquote><p>Die wollen mich allen Ernstes verschaukeln, oder? Gamesload gehört zur Telekom/zu T-Online und die bekommen es noch nicht einmal gebacken eine Stornierung innerhalb ihres Gebäudes weiterzuleiten? War da schonmal jemand in dem Gebäude und kann mir sagen wie viele Meter zwischen beiden Rechnungsabteilungen liegen?</p></blockquote>
<p>Ich weiß immer noch nicht, wie viele Meter zwischen den Abteilungen liegen, aber dafür bin ich mir mittlerweile sehr sicher, dass die mich/meine Eltern verschaukeln wollen. Und zwar so richtig. Letzte Woche erreichte nämlich endlich mal ein Antwortschreiben der Telekom meine Eltern.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2009/07/08/ich-hasse-magenta/#footnote_0_2332" id="identifier_0_2332" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Telekom beinhaltet alle Tochterfirmen usw. Ich mach mir jetzt nicht den Stre&szlig; das alles zu unterscheiden.">1</a></sup> Gestern erfuhr ich nun vom Inhalt dieses Schreibens. Die liebe Telekom schrieb sinngemäß folgendes: Danke, dass Sie zur Polizei gegangen sind, wie wir es Ihnen gesagt haben. Das ist wichtig. Ihr Geld bekommen Sie trotzdem erstmal nicht wieder. Ihr Geld bekommen Sie frühestens dann wieder, wenn die Polizei Ergebnisse vorzuweisen hat. Die Polizei wird sie dann auf dem Laufenden halten.</p>
<p>Äh&#8230;</p>
<p>&#8230;öh&#8230;</p>
<p>&#8230;</p>
<p>WAS ZUR HÖLLE?</p>
<p>Ich sehe das richtig, dass sich die Telekom jetzt schön zurücklehnt und sämtliche Zuständigkeiten von sich weist, oder? Und das obwohl die ganze Sache innerhalb der AGB widerrufen wurde und mir zugesichert wurde, dass das Geld nach Anzeige erstattet werden würde. Mein Antwortbrief wird nette Wörtchen wie &#8220;anwaltliche Beratung&#8221;, &#8220;weitere Schritte vorbehalten&#8221; und &#8220;strafrechtlich&#8221; beinhalten&#8230;</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2332" class="footnote">Telekom beinhaltet alle Tochterfirmen usw. Ich mach mir jetzt nicht den Streß das alles zu unterscheiden.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Liebes T-Offline</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/07/07/liebes-t-offline/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 20:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurz und bündig]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo wach?]]></category>
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		<description><![CDATA[Was könnt ihr froh sein, dass meine Gebete bisher nicht erhört wurden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Was könnt ihr froh sein, dass meine Gebete bisher nicht erhört wurden.</p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/tcp.jpg" rel="lightbox[2327]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2328" title="tcp" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/tcp.jpg" alt="tcp" width="224" height="411" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gang&amp;Dong? Rigga Ding Dong?</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/06/05/gangdong-rigga-ding-dong/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 16:24:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo wach?]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang des Jahres schrieb ich einmal kurz etwas zu der geplanten Imagekampagne für die ostdeutschen Hochschulen &#8220;Studieren in Fernost&#8220;. Diese Woche hat diese Kampagne auch meine Uni erreicht, denn es gibt jetzt das Video zur Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg online. Unter dem vielsagenden Titel &#8220;Der Erfinder des Vakuums und die Hosen von Bruce Lee&#8221; findet sich dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Anfang des Jahres <a href="http://www.edition-flint.de/2009/02/13/studiert-im-osten/" target="_blank">schrieb ich</a> einmal kurz etwas zu der geplanten Imagekampagne für die ostdeutschen Hochschulen &#8220;<a href="http://www.studieren-in-fernost.de/" target="_blank">Studieren in Fernost</a>&#8220;. Diese Woche hat diese Kampagne auch meine Uni erreicht, denn es gibt jetzt das Video zur Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg online. Unter dem vielsagenden Titel &#8220;<a href="http://www.studieren-in-fernost.de/der-erfinder-des-vakuums-und-die-hosen-von-bruce-lee/" target="_blank">Der Erfinder des Vakuums und die Hosen von Bruce Lee</a>&#8221; findet sich dieses hübsche Kleinod, welches Schüler im entsprechenden VZ für ein Studium an der Uni Magdeburg begeistern soll. Ich beurteile dieses Video jetzt losgelöst von den anderen Werbevideos. Warum? Ich gehöre augenscheinlich nicht zur Zielgruppe und kann &#8220;Gang &amp; Dong&#8221;, die Protagonisten dieser Werbevideos, nur in sehr, sehr begrenzten Dosen ertragen. Wer meint es besser zu ertragen, der kann sich das Video natürlich auch komplett angucken.</p>
<p><span id="more-2206"></span></p>
<p><object width="560" height="340" data="http://www.youtube.com/v/Tzj9p0n3y0A&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Tzj9p0n3y0A&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Die ersten 75 Sekunden werden dem obligatorischen Intro gewidmet, gefolgt von Informationen zu unserer Unibibliothek und Otto von Guericke. Dieser himmelarschundzwirnt ein bisschen und erwähnt u.a., dass er das Vakuum <strong>entdeckt</strong> hätte. Dazu kommen wir später noch. Informationsstand bisher (nicht unbedingt in Reihenfolge):</p>
<ul>
<li>Es gibt in Magdeburg eine Universität</li>
<li>Benannt ist diese nach Otto von Guericke</li>
<li>Unsere Bibliothek hat eine Auszeichnung bekommen<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2009/06/05/gangdong-rigga-ding-dong/#footnote_0_2206" id="identifier_0_2206" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Im Punkt &amp;#8220;Effizienz&amp;#8221;. Fragt mal nicht nach der Lautst&auml;rke in unserem H&uuml;hnerstall!">1</a></sup></li>
<li>von Guericke war: Diplomat, Tierarzt, Physiker, Entdecker des Vakuums</li>
<li>Steffi Lange arbeitet in der Bibliothek</li>
<li>Die Bibliothek hat Sachen über/von Otto von Guericke</li>
</ul>
<p>Danach geht es irgendwie mit Campus TV, merkwürdigen Magdeburger Halbkugeln, saugenden Köchinnen und dem Vakuum weiter. Dazu gibt es noch die Hosen von Bruce Lee und riesige Schneebesen. Dazu ein &#8220;Lied&#8221;, in dem es u.a. heißt: &#8220;He was the inventor of the vacuum.&#8221; Inventor heißt bekanntlich &#8220;Erfinder&#8221;. Auch die Überschrift zum Video betitelt von Guericke als &#8220;Erfinder&#8221; des Vakuums. Ich persönlich finde das merkwürdig. Kann man so etwas wie ein Vakuum erfinden? Oder kann man es eher entdecken? Haarspalterei? Ich weiß es nicht.</p>
<p>Ab 2:40 geht es dann um den &#8220;Super Student&#8221;. Was auch immer. Ausgewählt wird eine junge Dame, die danach auf&#8217;m Sofa rumsitzen darf, während ein anderes Mädel aussieht wie Otto. Alternativ ein bisschen wie Guy Fawkes, für die Briten unter uns. Dann noch sinnlose Musik, etwas Rumgehopse und Ende vom Film. Erkenntnisse:</p>
<ul>
<li>Es gibt in Magdeburg eine Universität</li>
<li>Benannt ist diese nach Otto von Guericke</li>
<li>Unsere Bibliothek hat eine Auszeichnung bekommen<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2009/06/05/gangdong-rigga-ding-dong/#footnote_1_2206" id="identifier_1_2206" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Im Punkt &amp;#8220;Effizienz&amp;#8221;. Fragt mal nicht nach der Lautst&auml;rke in unserem H&uuml;hnerstall!">2</a></sup></li>
<li>von Guericke war: Diplomat, Tierarzt, Physiker, Entdecker des Vakuums</li>
<li>Steffi Lange arbeitet in der Bibliothek</li>
<li>Die Bibliothek hat Sachen über/von Otto von Guericke</li>
<li>Die Uni hat eine Mensa</li>
<li>Wir haben Campus TV</li>
<li>Wir haben einen Hörsaal</li>
<li>Wir haben Köchinnen</li>
<li>Irgendjemand hat riesige Schneebesen</li>
<li>Irgendwas mit Vakuum</li>
</ul>
<p>Befriedigend, oder? Der Begleittext zum Video gibt auch nicht viel her.</p>
<blockquote><p>Otto von Guericke, Erfinder des Vakuums und Namensgeber der Magdeburger Universität, meldet sich mit Kraftausdrücken aus dem Jenseits, Gang &amp; Dong beschwören den Geist von Bruce Lee und kassieren eine Kelle vom Vakuum. In gewohnt rasanter Art führen uns die beiden Protagonisten durch die Universität Magdeburg und lassen sich auch von gefesselten Köchinnen in der Mensa nicht irritieren.</p></blockquote>
<p>Soso, das war also eine Führung durch die Uni. Naja, wenigstens wurden alle Studiengänge gleich wenig erwähnt. Insgesamt hat der Bericht von Campus TV mehr Informationswert:</p>
<p><object width="560" height="340" data="http://www.youtube.com/v/r2UYaZDGxwo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/r2UYaZDGxwo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Da sieht man übrigens auch, dass scheinbar jemand interviewt wurde. Sieht man im fertigen/bisher veröffentlichten Video nicht, aber gut. Und der &#8220;Super Student&#8221; heißt Constanze und kommt ursprünglich aus Bayern. Juhu!</p>
<p>Das alles wäre ja noch zu verschmerzen, wenn die Infoseite zur <a href="http://www.studieren-in-fernost.de/hochschulen/sachsen-anhalt/uni-magdeburg/" target="_blank">Uni Magdeburg</a> bei &#8220;Fernost&#8221; etwas mehr wäre, als ein Spiegel der Unterpunkte auf der offiziellen Uniseite.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2009/06/05/gangdong-rigga-ding-dong/#footnote_2_2206" id="identifier_2_2206" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Okay, okay. Sie verlinkt auch noch auf magdeburg.de und Urbanite. Ganz gro&szlig;es Tennis.">3</a></sup> Ich wünsche mir wirklich auf dem Immatrikulationsantrag den Punkt: Hast du dich auf Grund der &#8220;Studieren in Fernost&#8221; Kampagne für uns entschieden?&#8221; Oder alternativ machen die studentischen Vertreter in den Einführungstagen eine entsprechende Umfrage. Ich lasse mich ja gerne noch vom Gegenteil überzeugen, bisher riecht das alles aber nach rausgeworfenem Geld, welches an den Unis besser aufgehoben wäre.</p>
<p>Und als krönender Abschluss noch das Lied, an das ich bei &#8220;Gang &amp; Dong&#8221; immer denken muss:</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/uVJLFfRYOj0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/uVJLFfRYOj0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Der Chemnitzblogger hat übrigens auch noch neue Erfahrungen mit der <a href="http://chemnitzblog.wordpress.com/2009/04/02/einmal-lobhudelei-bitte/" target="_blank">Kampagne gemacht</a>. Der hat aber wenigstens irgendwie Kontakt mit denen. Die Bekanntheit bei schon Studierenden hier in MD dürfte nahezu null sein.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2206" class="footnote">Im Punkt &#8220;Effizienz&#8221;. Fragt mal nicht nach der Lautstärke in unserem Hühnerstall!</li><li id="footnote_1_2206" class="footnote">Im Punkt &#8220;Effizienz&#8221;. Fragt mal nicht nach der Lautstärke in unserem Hühnerstall!</li><li id="footnote_2_2206" class="footnote">Okay, okay. Sie verlinkt auch noch auf magdeburg.de und Urbanite. Ganz großes Tennis.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Gremienwahlen und sur l&#8217;eau</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/06/02/gremienwahlen-und-sur-leau/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 14:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neulich an der Unität]]></category>
		<category><![CDATA[FGSE]]></category>
		<category><![CDATA[Gremienarbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Gremienwahlen haben schon angefangen und es fehlt noch ein Plakat in der bisherigen Reihe.Ich denke nicht, dass noch andere Plakate an der FGSE aufhängen, deswegen geht der wahrscheinlich letzte Eintrag an die Hochschulgruppe &#8220;sur l&#8217;eau&#8220;. Das Plakat ist ähnlich &#8220;unifremd&#8221; wie das im letzten Jahr, gefällt mir aber irgendwie. Das Bild habe ich dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Die Gremienwahlen haben schon angefangen und es fehlt noch ein Plakat in der bisherigen Reihe.Ich denke nicht, dass noch andere Plakate an der FGSE aufhängen, deswegen geht der wahrscheinlich letzte Eintrag an die Hochschulgruppe &#8220;<a href="http://surleau.blogsport.de/" target="_blank">sur l&#8217;eau</a>&#8220;. Das Plakat ist ähnlich &#8220;unifremd&#8221; wie das im letzten Jahr, gefällt mir aber irgendwie.</p>
<p><span id="more-2202"></span></p>
<div id="attachment_2203" class="wp-caption aligncenter" style="width: 222px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/06/surleaubanner.jpg" rel="lightbox[2202]"><img src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/06/surleaubanner-212x300.jpg" alt="Gremienwahlplakat sur l&#039;eau 2009 (Anklicken für größere Ansicht)" title="surleaubanner" width="212" height="300" class="size-medium wp-image-2203" /></a><p class="wp-caption-text">Gremienwahlplakat sur l'eau 2009 (Anklicken für größere Ansicht)</p></div>
<p>Das Bild habe ich dieses mal direkt der oben genannten Seite entnommen. Leider muss ich gestehen, dass mir nicht gerade wahnsinnig viel zu dem Plakat einfällt, außer: Der Mann da schwebt nicht, sondern treibt auf dem toten Meer rum. Was jetzt genau mit &#8220;Gegen die Gewalttat des Gleichmachens&#8221; gemeint ist, kann ich nicht wirklich erraten. Ansonsten haben sur l&#8217;eau wenigstens 3 Programmpunkte auf dem Plakat genannt.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2009/06/02/gremienwahlen-und-sur-leau/#footnote_0_2202" id="identifier_0_2202" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bei dem P7 handelt es sich um einen &amp;#8220;Club&amp;#8221; auf dem Campus.">1</a></sup> Warb die HSG letztes Jahr noch mit einer springenden Person, so geht sie es dieses Jahr scheinbar entspannter an.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2202" class="footnote">Bei dem P7 handelt es sich um einen &#8220;Club&#8221; auf dem Campus.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gute und schlechte Wahlaufrufe</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/05/28/gute-und-schlechte-wahlaufrufe/</link>
		<comments>http://www.edition-flint.de/2009/05/28/gute-und-schlechte-wahlaufrufe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 19:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neulich an der Unität]]></category>
		<category><![CDATA[ernst]]></category>
		<category><![CDATA[Gremienarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange habe ich überlegt, ob ich mich zu dem Wahlaufruf des Studierendenrates, der per Verteiler verschickt wurde, äußern soll, oder nicht. Letztendlich habe ich mich jetzt dazu entschieden, es zu tun. In dem Wahlaufruf geht es, kurz gesagt, um folgendes: Wählt nicht die NPD/JN-Liste. Löbliches unterfangen, jedoch lässt die Durchführung meiner Meinung nach zu Wünschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Lange habe ich überlegt, ob ich mich zu dem Wahlaufruf des Studierendenrates, der per Verteiler verschickt wurde, äußern soll, oder nicht. Letztendlich habe ich mich jetzt dazu entschieden, es zu tun. In dem Wahlaufruf geht es, kurz gesagt, um folgendes: Wählt nicht die NPD/JN-Liste. Löbliches unterfangen, jedoch lässt die Durchführung meiner Meinung nach zu Wünschen übrig. Werfen wir einen Blick auf diesen &#8220;Wahlaufruf&#8221; und vergleichen ihn mit anderen Informationen.</p>
<p><span id="more-2170"></span></p>
<p>Der <a href="http://surleau.blogsport.de/images/Wahlaufruf.pdf" target="_blank">Wahlaufruf</a> des Studierendenrates beginnt folgendermaßen:</p>
<blockquote><p>Mal im Ernst: Nazis machen klassischer Weise genau dass, was man von Nazis eben so erwartet! Entweder sie betreiben „Völkerhetze“, verfolgen und bedrohen Andersdenkende, verletzen oder töten im schlimmsten Fall Menschen, die ihnen einfach nicht so recht ins Volksgemeinschaftsbild passen wollen. Oder sie geben ihrem Treiben dann und wann einen biederen Anstrich und treten zu Wahlen an.<br />
Auf letztgenannte Weise versucht nun auch die Nazi-Liste „Studentische Interessen“ wieder auf Dummenfang zu gehen &#8211; mittlerweile schon zum dritten Mal. Dass es sich dabei um die offizielle Liste der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ (JN) handelt, sollte hinlänglich bekannt sein. So weit, so schlecht!</p></blockquote>
<p>So weit, so schlecht. Welch wahres Wort. Zuerst fragt man sich, was denn genau &#8220;Völkerhetze&#8221; sein soll. Heißt das &#8220;klassischer Weise&#8221; nicht &#8220;Volksverhetzung&#8221;? &#8220;Völkerhetze&#8221; findet sich zwar auch über Google, allerdings recht häufig in der Verbindung mit der MLPD. Ich weiß ja nicht&#8230;<br />
Die anderen &#8220;klassischen&#8221; Taten eines Nazis kann man so hinnehmen. Was ich persönlich allerdings bedenklich finde<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2009/05/28/gute-und-schlechte-wahlaufrufe/#footnote_0_2170" id="identifier_0_2170" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bei aller Abneigung gegen neonazistische Umtriebe.">1</a></sup> ist die Sache mit dem &#8220;biederen Anstrich&#8221;. Die Formulierung lässt ungefähr folgenden Gedankengang zu (überspitzt): Wenn Nazis nicht gerade Andersdenkende verfolgen oder umbringen, treten sie zu den Wahlen an. Dies tut jetzt auch die NPD-JN-Liste &#8220;Studentische Interessen&#8221;. Wenn die Kandidaten dieser Liste also gerade nicht auf &#8220;Dummenfang&#8221; gehen, dann bringen sie evtl. Menschen um? Ich will dem StuRa diesen Gedankengang nicht unterstellen, aber man <strong>kann</strong> es so lesen und dies sollte man meiner Meinung nach nicht tun können. Pauschalisierungen dienen selten einem guten Zweck. Ähnlich ist es auch mit dem &#8220;Dummenfang&#8221;. In einem Aufruf an alle Mitglieder der Studierendenschaft sollte man evtl. andere, sachlichere Worte wählen.<br />
Der nächste Absatz ist zwar von der Wortwahl her ähnlich unsachlich, gefällt mir allerdings<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2009/05/28/gute-und-schlechte-wahlaufrufe/#footnote_1_2170" id="identifier_1_2170" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Auch wenn es etwas nach Oberlehrer klingt.">2</a></sup> :</p>
<blockquote><p>Zur Demokratie gehört nun mal, dass auch Menschen, die mit der Demokratie so viel am Hut haben wie Schweine mit dem Fliegen, alle demokratischen Rechte in Anspruch nehmen können. Per se will ihnen dies auch niemand verwehren. Schwierig wird es nur, wenn diese Menschen dann allen ernstes auch noch gewählt werden.</p></blockquote>
<p>Kann man so unterschreiben. Schwierig wird es dann wieder im nächsten Absatz.</p>
<blockquote><p>Euch wiederum mitzuteilen, dass Nazis zur Gewalt neigen, fremdenfeindlich, rassistisch, antisemitisch und antidemokratisch sind, wohl nicht so ganz an Auschwitz glauben, dafür aber die alten Nazis toll finden, scheint uns wenig sinnvoll zu sein. Auch das dürfte bekannt sein. Einen höheren Neuigkeitswert hingegen dürfte es wohl haben, dass all dies inzwischen auch zunehmend anschlussfähig bei Studierenden der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zu sein scheint. Nicht anders ist der Stimmenzuwachs für die rechte Liste zu den Wahlen zum Studierendenrat im vergangen Jahr zu erklären.</p></blockquote>
<p>Dafür, dass es wenig sinnvoll ist noch einmal darauf hinzuweisen, was Nazis alles sind, wird es jetzt schon zum zweiten mal betont. Auch hier wieder die Implikation, dass alle Kandidaten der entsprechenden Liste dies auch tun. Der Gedanke mag naheliegen und vieles davon lässt sich auch belegen, wie später gezeigt werden wird. Belegt wird im Wahlaufruf allerdings nichts, obwohl man dies erwarten könnte.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2009/05/28/gute-und-schlechte-wahlaufrufe/#footnote_2_2170" id="identifier_2_2170" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Oder sogar sollte.">3</a></sup> Und ob und in wie weit die Meinungen der &#8220;Studentischen Interessen&#8221; jetzt verstärkten Anklang bei den Studierenden findet, sei auch einmal dahingestellt. Beim ersten Wahlantritt vor zwei Jahren traten 2 Personen für die Liste an, letztes Jahr waren es drei. Es konnten also grundsätzlich mehr Stimmen<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2009/05/28/gute-und-schlechte-wahlaufrufe/#footnote_3_2170" id="identifier_3_2170" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Jeder Studierende hat in diesem Fall insgesamt 15 Stimmen zu verteilen, wobei man maximal 2 Stimmen auf einem Kandidaten vereinen kann.">4</a></sup> für die Liste vergeben werden, ohne dass die Anzahl der Wähler zugenommen hätte. Man müsste jetzt genau in die Anzahl der Stimmen gucken und ein bisschen hin und her rechnen. Die entsprechenden Daten habe ich gerade nicht, also mache ich es nicht. Zu hinterfragen bleibt diese pauschalisierende Aussage trotzdem.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2009/05/28/gute-und-schlechte-wahlaufrufe/#footnote_4_2170" id="identifier_4_2170" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vor allem, da man immer noch davon ausgehen kann, dass nicht alle Studierenden wissen, was sich hinter der Liste verbirgt.">5</a></sup></p>
<p>Weiter im Text:</p>
<blockquote><p>Anstatt also in diesem Jahr darauf zu schielen, welche autoritären Charaktere der Nazi-Liste sich anschicken einen Platz im StuRa zu erreichen, wollen wir die Gelegenheit nutzen um noch einmal klar zu machen, wofür der Rest der demokratischen Hochschulgruppen steht und was aus unserer Sicht auch zum Grundverständnis aller Menschen dieser Universität gehören sollte:<br />
- wir setzen uns für die Wahrung der Würde jedes einzelnen Menschen ein<br />
- wir treten für die Wahrung der Meinungsfreiheit und gelebten Pluralismus ein<br />
- wir stehen für ein internationales Hochschulleben<br />
- wir setzen uns für ein gleichberechtigtes und friedliches Zusammenleben aller Menschen ein<br />
- für uns gehören demokratische Prinzipien zum Grundsatz allen Engagements</p></blockquote>
<p>Betonen, wofür man selbst steht: Super!<br />
Nicht aufzeigen, um wen es sich bei den Kandidaten handelt und sei es um die eigenen Aussagen zu belegen: Naja.</p>
<blockquote><p>Sicher, so armselig die Verwirrten und Verblendeten auch sein mögen: man muss diese Typen schon ernst nehmen, weil sie eine reale Gefahr für all das Aufgezählte darstellen. Wählen sollte man sie gerade deshalb nicht!</p>
<p>In diesem Sinne also, keine Stimme den Nazis!</p>
<p>Der Studierendenrat der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg</p></blockquote>
<p>&#8220;Armselig&#8221;&#8230;wie war das noch mit dem sachlichen Ton? Wenn ich oder sonstwer sowas in seinem Blog oder so schreibt, dann ist das eine Sache. Aber in einer offiziellen Mail/Angelegenheit? Ich weiß nicht. Manchmal mag es passen, aber ob das hier der Fall ist?<br />
Dabei geht es durchaus besser, man hätte auch nicht einmal selbst besonders viel schreiben müssen. Ein Blick zum &#8220;<a href="http://bgrmagdeburg.wordpress.com/" target="_blank">Bündnis gegen Rechts Magdeburg (BGRM)</a>&#8221; zeigt, dass einige der Aussagen belegbar sind. Denn zwei der drei Stura-Kandidaten treten auch für die NPD bei den Kommunalwahlen an. Allein, was es zum Herrn G.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2009/05/28/gute-und-schlechte-wahlaufrufe/#footnote_5_2170" id="identifier_5_2170" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich verzichte absichtlich auf die volle Nennung des Namens. Wer den vollen Namen haben will, der gucke beim BGRM.">6</a></sup> zu sagen gibt, spricht Bände:</p>
<blockquote><p>Der 25-jährige Politikstudent [G.] gilt als einer der intellektuellen Köpfe der rechtsextremen Szene in Sachsen-Anhalt. Er ist stellvertretender Vorsitzender des NPD-Landesverbandes und stellvertretender Bundesvorsitzender der JN. G. war 2007 Mitbegründer des “Nationalen Bildungskreises” (NBK), der auf die “Manifestierung einer geistigen Gegenelite”[1] im Sinne des Rechtsextremismus abzielt. An der Otto-von-Guericke-Universität gründete er die rechtsextreme Hochschulgruppe “Studentische Interessen”, konnte diese jedoch nicht dauerhaft etablieren. G. ist auch als Autor des JN-Periodikums “Hier &amp; Jetzt” und bei rechtsextremen Aufmärschen in Sachsen-Anhalt präsent. So nutzte er im November 2008 eine neonazistische Demonstration “gegen Kindesmissbrauch”, um gegen den “negriden Präsidenten Kanack …äh … Barack Obama” zu hetzen.[2] Bei der Eröffnung einer Ausstellung zum Thema “Neofaschismus in Deutschland” in Berlin-Marzahn 2008 bezeichnet er die Bundesrepublik Deutschland als “schwach und verkommen”. Nach der Räumung eines rechten Objektes in Magdeburg-Neustadt im August 2008 drohte G. den Verantwortlichen von Polizei und Innenministerium: “Die Gestalten machen es nicht mehr lange und die Knüppelschwinger von einst sind dann nicht Vergessen. Versprochen!”.[3]</p></blockquote>
<p>[<a href="http://bgrmagdeburg.wordpress.com/2009/05/26/die-rechtsextreme-npd-im-kommunalwahlkampf/" target="_blank">Quelle</a>]<br />
[1] http://www.endstation-rechts.de/index.php?view=article&amp;catid=115<br />
[2] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,589218,00.html<br />
[3] Ministerium des Inneren des Landes Sachsen-Anhalt: Verfassungsfeind NPD – Dokumente eines Kampfes gegen die Demokratie, S. 41</p>
<p>Und auch der Wahlaufruf, den man beim BGRM findet, liest sich besser, als der des Studierendenrates.</p>
<blockquote><p>Die NPD bemüht sich um ein “Saubermann-Image“’. Ein genauerer Blick zeigt jedoch, wofür sie wirklich steht: nationalistischen Wahn nach einer Volksgemeinschaft, Antisemitismus, Führerkult, rassistische Ausgrenzungspolitik, Verherrlichung des Nationalsozialismus und Verharmlosung der Verbrechen des Nationalsozialismus.</p>
<p>In Magdeburg wird dies alljährlich durch die Aufmärsche zum Jahrestag der Bombardierung Magdeburgs am 16. Januar 1945 deutlich. Dabei betreibt die NPD aktive Geschichtsverfälschung. Sie ignoriert den industriellen Massenmord an den Juden Europas im Zweiten Weltkrieg und versucht das Gedenken an die Bombenopfer für sich zu vereinnahmen.</p>
<p>Auch kam es in Magdeburg mehrfach zu rechten Übergriffen. Erst im August 2008 erlag ein Student vor einer Magdeburger Diskothek den Folgen rechtsextremer Gewalt. Es gibt viele, die dies nicht hinnehmen, die sich nicht von den Rechtsextremen einschüchtern lassen. Mit ihnen stellen wir uns gegen Neonazismus, Rassismus, Antisemitismus und jede Form extremistischer Gewalt. Wir, die kommunalen Vertreter der demokratischen Parteien, lassen die Betroffenen nicht alleine und stehen für ein solidarisches Zusammenleben aller Menschen. Wir setzen ein Zeichen für eine tolerante und weltoffene Stadt! Wir treten den rechtsextremen Parteien  engagiert entgegen.</p>
<p>Helfen Sie durch Ihre Teilnahme an der Stadtratswahl, der NPD einen Strich durch die Rechnung zu machen!</p>
<p>Keine Stimme den Nazis – weder im Parlament, noch auf der Straße oder im Verein!</p></blockquote>
<p>Dabei hatte der Studierendenrat doch so gute Vorgaben aus den letzten Jahren. Warum wurden diese nicht genutzt?</p>
<p>Aus dem Jahr 2008:</p>
<blockquote><p>Gemeinsame Erklärung der Magdeburger Hochschulgruppen<br />
Studentische Erklärung gegen Rechts</p>
<p>Wegen des erneuten Antretens einer rechten Tarnliste zu den Wahlen zum Studierendenrat, wenden sich die demokratischen Hochschulgruppen mit einem gemeinsamen Aufruf an alle Kommilitoninnen und Kommilitonen.</p>
<p>Studentische Erklärung gegen Rechts &#8211; Für Demokratie, Weltoffenheit und Gleichberechtigung!</p>
<p>Wie bereits im vergangenen Jahr, so tritt auch in diesem Jahr die Gruppierung „Studentische Interessen“ mit drei Kandidaten zu den Wahlen zum Studentenrat vom 2. bis 4. Juni 2008 an. Deren Spitzenkandidat G., gehört zu den aktivsten, bekennenden Neonazis in der Landeshauptstadt Magdeburg und in der Region. Neben G. treten die Studenten S.T. (FMB) und B.S. (FNW) für die Liste an. G. ist Student an der FGSE und aktives Mitglied des Bundesvorstands der „Jungen Nationaldemokraten“ (JN) der NPD-Jugendorganisation. Dort ist er als Bundesschulungsleiter für den so genannten „Nationalen Bildungskreis“ verantwortlich. G. tritt regelmäßig neben gewaltbereiten Neonazis, wie zuletzt bei einem Naziaufmarsch am 1. Mai in Hamburg und als Veranstalter und Organisator rechtsextremer (Schulungs-) Veranstaltungen in der bundesweiten Öffentlichkeit auf. So hält G. Vorträge über seinen Gesellschaftsentwurf des „Nationalen Sozialismus“ und bezeichnet in Veröffentlichungen beispielsweise die „Menschenrechte als Ideologie einer modernen Form des Rassismus“ 1. Wir, die unterzeichnenden demokratischen Hochschulgruppen an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, beobachten mit Sorge das Antreten dieser Gruppierung.</p>
<p>Wir rufen alle Studierenden dazu auf, an den diesjährigen Gremienwahlen teilzunehmen und demokratisch zu wählen!</p>
<p>Organisierte rechte Gruppierungen, rechts motivierte Gewaltausbrüche, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus sind in Magdeburg &#8211; wie allgemein in Sachsen-Anhalt &#8211; nach wie vor Themen, über die man nicht hinwegsehen darf. Ganz im Gegenteil – die letzten Erfolge rechter Parteien bei den Kreistagswahlen, zahlreich gegründete JN-Stützpunkte, ein erneuter Anstieg bekannt gewordener Angriffe mit rechter, rassistischer und antisemitischer Motivation im Jahr 2007, regelmäßige Aufmärsche und Aktionen, wie beispielsweise die regelmäßig im Januar stattfindenden geschichtsrevisionistischen Aufmärsche in Magdeburg anlässlich der Bombardierung der Stadt oder zuletzt eine Kundgebung am 7. Mai, bei der die Zerschlagung des nationalsozialistischen Deutschlands und damit das Ende des Holocausts als „Befreiungslüge“ bezeichnet wurde und die Nationalsozialisten zu „Opfern und Helden“ stilisiert wurden, zeigen klar, dass Engagement gegen rechtes Gedankengut richtig und vor allem wichtig ist. Rechte Weltbilder, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit stellen eine unmittelbare Gefahr für die Demokratie dar. Sie verleugnen die universellen Menschrechte und die Gleichwertigkeit aller Menschen.</p>
<p>Wir, Studierende der Otto-von-Guericke-Universität, sehen es daher als unsere Pflicht gegen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, anti-demokratische Bestrebungen und rechte Weltanschauungen Position zu beziehen. Wir treten ein für ein demokratisches Miteinander, für Weltoffenheit, Toleranz und gegenseitigen Respekt, weil:</p>
<p>• wir uns für ein gleichberechtigtes und friedliches Zusammenleben aller Menschen einsetzen<br />
• die Würde jedes einzelnen Menschen gewahrt werden muss<br />
• wir uns für ein internationales Hochschulklima einsetzen<br />
• wir eine tiefe Verantwortung gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus und der Shoa sehen</p>
<p>Wir erklären hiermit, dass wir rechte, fremdenfeindliche, antisemitische und anti-demokratische Bestrebungen und Einstellungen entschieden ablehnen und gegen diese mit allen demokratischen Mitteln auftreten wollen.</p>
<p>Magdeburg, im Mai 2008</p>
<p>Grüne Hochschulgruppe Magdeburg<br />
Sur l’eau &#8211; Linke Liste<br />
Juso-Hochschulgruppe Magdeburg<br />
SEKT<br />
RCDS Magdeburg<br />
Liberale Hochschulgruppe Magdeburg</p></blockquote>
<p>Oder der Aufruf des Rektors aus dem gleichen Jahr:</p>
<blockquote><p>Erklärung des Rektors der Otto-von-Guericke-Unviersität Magdeburg<br />
zu den Wahlen zum Studentenrat vom 04. bis 06. Juni 2007</p>
<p>Bei den diesjährigen Wahlen zum Studentenrat vom 04.06.2007 – 06.06.2007 treten erstmals 2 Kandidaten auf einer Liste an, die den rechtsextremen Gruppierungen zuzurechnen sind. Das gilt vor allem für den Studierenden, der aktives Mitglied der NPD-Jugendorganisation ist. Ich möchte als Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg meine Betroffenheit darüber zum Ausdruck bringen. Das aktive und passive Wahlrecht gilt für alle Studierenden. Deshalb musste diese Liste zugelassen werden. Acht studentische Hochschulgruppen haben einen gemeinsamen Aufruf &#8220;Studentische Erklärung gegen Rechts &#8211; für Demokratie, Weltoffenheit und Gleichberechtigung<br />
veröffentlicht. Ich möchte meinen Respekt darüber zum Ausdruck bringen. Ich danke diesen Hochschulgruppen, die das ganze hochschulpolitische Spektrum repräsentieren, für diese Initiative und drücke damit meine volle inhaltliche Übereinstimmung aus.</p>
<p>Ich schließe daran die dringende Bitte an alle Studierenden der Otto-von-Guericke-Universität an, sich diese Erklärung zu eigen zu machen und durch ihr Wahlvotum zum Ausdruck zu bringen, dass Rechtsextreme an der Otto-von-Guericke-Universität eine verschwindend kleine Minderheit ohne jeden Rückhalt in der Studentenschaft sind.</p>
<p>Gehen Sie bitte zur Wahl und entscheiden Sie sich für eine Liste, deren Kandidaten sich ohne Einschränkung zu Freiheit, Toleranz, interkulturellem Verständnis und demokratischen Werten bekennen.</p>
<p>Prof. Dr. K. E. Pollmann</p></blockquote>
<p>Bitte, liebe Hochschulgruppen und lieber StuRa. Bleibt bei Veröffentlichungen bei einem sachlichen Tonfall. Betreibt Aufklärung, an Stelle von plumpen Angriffen.</p>
<p>Einen weiteren lesenswerten Artikel über Rechtsextremismus in Sachsen-Anhalt findet man übrigens <a href="http://infothek.wordpress.com/2009/05/26/rechtsextremismus-in-sachsen-anhalt/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Ältere  Einträge zu dem Thema finden sich zum Beispiel <a href="http://www.edition-flint.de/2008/05/28/nicht-jeder-braunbar-ist-ein-suser/" target="_blank">hier</a>.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2170" class="footnote">Bei aller Abneigung gegen neonazistische Umtriebe.</li><li id="footnote_1_2170" class="footnote">Auch wenn es etwas nach Oberlehrer klingt.</li><li id="footnote_2_2170" class="footnote">Oder sogar sollte.</li><li id="footnote_3_2170" class="footnote">Jeder Studierende hat in diesem Fall insgesamt 15 Stimmen zu verteilen, wobei man maximal 2 Stimmen auf einem Kandidaten vereinen kann.</li><li id="footnote_4_2170" class="footnote">Vor allem, da man immer noch davon ausgehen kann, dass nicht alle Studierenden wissen, was sich hinter der Liste verbirgt.</li><li id="footnote_5_2170" class="footnote">Ich verzichte absichtlich auf die volle Nennung des Namens. Wer den vollen Namen haben will, der gucke beim BGRM.</li></ol>________]]></content:encoded>
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