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	<title>Edition Flint &#187; Organisationen</title>
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	<description>&#62;Geschichten eines Steines&#60;</description>
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		<title>Ich hasse Magenta</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 09:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[Aurich]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo wach?]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Verdammter Mist!]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich mich im Mai schon einmal über die Praktiken einer gewissen Firma ausgelassen habe und gestern Abend einen spontanen Ausbruch von Gottesgläubigkeit hatte, will ich auch über die Gründe für den Ausbruch berichten. Den Mai-Artikel schloss ich u.a. mit den Worten: Die wollen mich allen Ernstes verschaukeln, oder? Gamesload gehört zur Telekom/zu T-Online und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Nachdem ich mich im Mai schon einmal über die Praktiken einer <a href="http://www.edition-flint.de/2009/05/27/magentafarbener-buchstabe-und-die-frage-der-stornierung/" target="_blank">gewissen Firma</a> ausgelassen habe und gestern Abend einen <a href="http://www.edition-flint.de/2009/07/07/liebes-t-offline/" target="_blank">spontanen Ausbruch von Gottesgläubigkeit</a> hatte, will ich auch über die Gründe für den Ausbruch berichten. Den Mai-Artikel schloss ich u.a. mit den Worten:</p>
<blockquote><p>Die wollen mich allen Ernstes verschaukeln, oder? Gamesload gehört zur Telekom/zu T-Online und die bekommen es noch nicht einmal gebacken eine Stornierung innerhalb ihres Gebäudes weiterzuleiten? War da schonmal jemand in dem Gebäude und kann mir sagen wie viele Meter zwischen beiden Rechnungsabteilungen liegen?</p></blockquote>
<p>Ich weiß immer noch nicht, wie viele Meter zwischen den Abteilungen liegen, aber dafür bin ich mir mittlerweile sehr sicher, dass die mich/meine Eltern verschaukeln wollen. Und zwar so richtig. Letzte Woche erreichte nämlich endlich mal ein Antwortschreiben der Telekom meine Eltern.<sup>1</sup> Gestern erfuhr ich nun vom Inhalt dieses Schreibens. Die liebe Telekom schrieb sinngemäß folgendes: Danke, dass Sie zur Polizei gegangen sind, wie wir es Ihnen gesagt haben. Das ist wichtig. Ihr Geld bekommen Sie trotzdem erstmal nicht wieder. Ihr Geld bekommen Sie frühestens dann wieder, wenn die Polizei Ergebnisse vorzuweisen hat. Die Polizei wird sie dann auf dem Laufenden halten.</p>
<p>Äh&#8230;</p>
<p>&#8230;öh&#8230;</p>
<p>&#8230;</p>
<p>WAS ZUR HÖLLE?</p>
<p>Ich sehe das richtig, dass sich die Telekom jetzt schön zurücklehnt und sämtliche Zuständigkeiten von sich weist, oder? Und das obwohl die ganze Sache innerhalb der AGB widerrufen wurde und mir zugesichert wurde, dass das Geld nach Anzeige erstattet werden würde. Mein Antwortbrief wird nette Wörtchen wie &#8220;anwaltliche Beratung&#8221;, &#8220;weitere Schritte vorbehalten&#8221; und &#8220;strafrechtlich&#8221; beinhalten&#8230;</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2332" class="footnote">Telekom beinhaltet alle Tochterfirmen usw. Ich mach mir jetzt nicht den Streß das alles zu unterscheiden.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Liebes T-Offline</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/07/07/liebes-t-offline/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 20:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurz und bündig]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo wach?]]></category>
		<category><![CDATA[Idioten]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Verdammter Mist!]]></category>

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		<description><![CDATA[Was könnt ihr froh sein, dass meine Gebete bisher nicht erhört wurden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Was könnt ihr froh sein, dass meine Gebete bisher nicht erhört wurden.</p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/tcp.jpg" rel="lightbox[2327]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2328" title="tcp" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/tcp.jpg" alt="tcp" width="224" height="411" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gang&amp;Dong? Rigga Ding Dong?</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/06/05/gangdong-rigga-ding-dong/</link>
		<comments>http://www.edition-flint.de/2009/06/05/gangdong-rigga-ding-dong/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 16:24:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo wach?]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang des Jahres schrieb ich einmal kurz etwas zu der geplanten Imagekampagne für die ostdeutschen Hochschulen &#8220;Studieren in Fernost&#8220;. Diese Woche hat diese Kampagne auch meine Uni erreicht, denn es gibt jetzt das Video zur Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg online. Unter dem vielsagenden Titel &#8220;Der Erfinder des Vakuums und die Hosen von Bruce Lee&#8221; findet sich dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Anfang des Jahres <a href="http://www.edition-flint.de/2009/02/13/studiert-im-osten/" target="_blank">schrieb ich</a> einmal kurz etwas zu der geplanten Imagekampagne für die ostdeutschen Hochschulen &#8220;<a href="http://www.studieren-in-fernost.de/" target="_blank">Studieren in Fernost</a>&#8220;. Diese Woche hat diese Kampagne auch meine Uni erreicht, denn es gibt jetzt das Video zur Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg online. Unter dem vielsagenden Titel &#8220;<a href="http://www.studieren-in-fernost.de/der-erfinder-des-vakuums-und-die-hosen-von-bruce-lee/" target="_blank">Der Erfinder des Vakuums und die Hosen von Bruce Lee</a>&#8221; findet sich dieses hübsche Kleinod, welches Schüler im entsprechenden VZ für ein Studium an der Uni Magdeburg begeistern soll. Ich beurteile dieses Video jetzt losgelöst von den anderen Werbevideos. Warum? Ich gehöre augenscheinlich nicht zur Zielgruppe und kann &#8220;Gang &amp; Dong&#8221;, die Protagonisten dieser Werbevideos, nur in sehr, sehr begrenzten Dosen ertragen. Wer meint es besser zu ertragen, der kann sich das Video natürlich auch komplett angucken.</p>
<p><span id="more-2206"></span></p>
<p><object width="560" height="340" data="http://www.youtube.com/v/Tzj9p0n3y0A&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Tzj9p0n3y0A&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Die ersten 75 Sekunden werden dem obligatorischen Intro gewidmet, gefolgt von Informationen zu unserer Unibibliothek und Otto von Guericke. Dieser himmelarschundzwirnt ein bisschen und erwähnt u.a., dass er das Vakuum <strong>entdeckt</strong> hätte. Dazu kommen wir später noch. Informationsstand bisher (nicht unbedingt in Reihenfolge):</p>
<ul>
<li>Es gibt in Magdeburg eine Universität</li>
<li>Benannt ist diese nach Otto von Guericke</li>
<li>Unsere Bibliothek hat eine Auszeichnung bekommen<sup>1</sup></li>
<li>von Guericke war: Diplomat, Tierarzt, Physiker, Entdecker des Vakuums</li>
<li>Steffi Lange arbeitet in der Bibliothek</li>
<li>Die Bibliothek hat Sachen über/von Otto von Guericke</li>
</ul>
<p>Danach geht es irgendwie mit Campus TV, merkwürdigen Magdeburger Halbkugeln, saugenden Köchinnen und dem Vakuum weiter. Dazu gibt es noch die Hosen von Bruce Lee und riesige Schneebesen. Dazu ein &#8220;Lied&#8221;, in dem es u.a. heißt: &#8220;He was the inventor of the vacuum.&#8221; Inventor heißt bekanntlich &#8220;Erfinder&#8221;. Auch die Überschrift zum Video betitelt von Guericke als &#8220;Erfinder&#8221; des Vakuums. Ich persönlich finde das merkwürdig. Kann man so etwas wie ein Vakuum erfinden? Oder kann man es eher entdecken? Haarspalterei? Ich weiß es nicht.</p>
<p>Ab 2:40 geht es dann um den &#8220;Super Student&#8221;. Was auch immer. Ausgewählt wird eine junge Dame, die danach auf&#8217;m Sofa rumsitzen darf, während ein anderes Mädel aussieht wie Otto. Alternativ ein bisschen wie Guy Fawkes, für die Briten unter uns. Dann noch sinnlose Musik, etwas Rumgehopse und Ende vom Film. Erkenntnisse:</p>
<ul>
<li>Es gibt in Magdeburg eine Universität</li>
<li>Benannt ist diese nach Otto von Guericke</li>
<li>Unsere Bibliothek hat eine Auszeichnung bekommen<sup>2</sup></li>
<li>von Guericke war: Diplomat, Tierarzt, Physiker, Entdecker des Vakuums</li>
<li>Steffi Lange arbeitet in der Bibliothek</li>
<li>Die Bibliothek hat Sachen über/von Otto von Guericke</li>
<li>Die Uni hat eine Mensa</li>
<li>Wir haben Campus TV</li>
<li>Wir haben einen Hörsaal</li>
<li>Wir haben Köchinnen</li>
<li>Irgendjemand hat riesige Schneebesen</li>
<li>Irgendwas mit Vakuum</li>
</ul>
<p>Befriedigend, oder? Der Begleittext zum Video gibt auch nicht viel her.</p>
<blockquote><p>Otto von Guericke, Erfinder des Vakuums und Namensgeber der Magdeburger Universität, meldet sich mit Kraftausdrücken aus dem Jenseits, Gang &amp; Dong beschwören den Geist von Bruce Lee und kassieren eine Kelle vom Vakuum. In gewohnt rasanter Art führen uns die beiden Protagonisten durch die Universität Magdeburg und lassen sich auch von gefesselten Köchinnen in der Mensa nicht irritieren.</p></blockquote>
<p>Soso, das war also eine Führung durch die Uni. Naja, wenigstens wurden alle Studiengänge gleich wenig erwähnt. Insgesamt hat der Bericht von Campus TV mehr Informationswert:</p>
<p><object width="560" height="340" data="http://www.youtube.com/v/r2UYaZDGxwo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/r2UYaZDGxwo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Da sieht man übrigens auch, dass scheinbar jemand interviewt wurde. Sieht man im fertigen/bisher veröffentlichten Video nicht, aber gut. Und der &#8220;Super Student&#8221; heißt Constanze und kommt ursprünglich aus Bayern. Juhu!</p>
<p>Das alles wäre ja noch zu verschmerzen, wenn die Infoseite zur <a href="http://www.studieren-in-fernost.de/hochschulen/sachsen-anhalt/uni-magdeburg/" target="_blank">Uni Magdeburg</a> bei &#8220;Fernost&#8221; etwas mehr wäre, als ein Spiegel der Unterpunkte auf der offiziellen Uniseite.<sup>3</sup> Ich wünsche mir wirklich auf dem Immatrikulationsantrag den Punkt: Hast du dich auf Grund der &#8220;Studieren in Fernost&#8221; Kampagne für uns entschieden?&#8221; Oder alternativ machen die studentischen Vertreter in den Einführungstagen eine entsprechende Umfrage. Ich lasse mich ja gerne noch vom Gegenteil überzeugen, bisher riecht das alles aber nach rausgeworfenem Geld, welches an den Unis besser aufgehoben wäre.</p>
<p>Und als krönender Abschluss noch das Lied, an das ich bei &#8220;Gang &amp; Dong&#8221; immer denken muss:</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/uVJLFfRYOj0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/uVJLFfRYOj0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Der Chemnitzblogger hat übrigens auch noch neue Erfahrungen mit der <a href="http://chemnitzblog.wordpress.com/2009/04/02/einmal-lobhudelei-bitte/" target="_blank">Kampagne gemacht</a>. Der hat aber wenigstens irgendwie Kontakt mit denen. Die Bekanntheit bei schon Studierenden hier in MD dürfte nahezu null sein.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2206" class="footnote">Im Punkt &#8220;Effizienz&#8221;. Fragt mal nicht nach der Lautstärke in unserem Hühnerstall!</li><li id="footnote_1_2206" class="footnote">Im Punkt &#8220;Effizienz&#8221;. Fragt mal nicht nach der Lautstärke in unserem Hühnerstall!</li><li id="footnote_2_2206" class="footnote">Okay, okay. Sie verlinkt auch noch auf magdeburg.de und Urbanite. Ganz großes Tennis.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Gremienwahlen und sur l&#8217;eau</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/06/02/gremienwahlen-und-sur-leau/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 14:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neulich an der Unität]]></category>
		<category><![CDATA[FGSE]]></category>
		<category><![CDATA[Gremienarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gremienwahlen haben schon angefangen und es fehlt noch ein Plakat in der bisherigen Reihe.Ich denke nicht, dass noch andere Plakate an der FGSE aufhängen, deswegen geht der wahrscheinlich letzte Eintrag an die Hochschulgruppe &#8220;sur l&#8217;eau&#8220;. Das Plakat ist ähnlich &#8220;unifremd&#8221; wie das im letzten Jahr, gefällt mir aber irgendwie. Das Bild habe ich dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Die Gremienwahlen haben schon angefangen und es fehlt noch ein Plakat in der bisherigen Reihe.Ich denke nicht, dass noch andere Plakate an der FGSE aufhängen, deswegen geht der wahrscheinlich letzte Eintrag an die Hochschulgruppe &#8220;<a href="http://surleau.blogsport.de/" target="_blank">sur l&#8217;eau</a>&#8220;. Das Plakat ist ähnlich &#8220;unifremd&#8221; wie das im letzten Jahr, gefällt mir aber irgendwie.</p>
<p><span id="more-2202"></span></p>
<div id="attachment_2203" class="wp-caption aligncenter" style="width: 222px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/06/surleaubanner.jpg" rel="lightbox[2202]"><img src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/06/surleaubanner-212x300.jpg" alt="Gremienwahlplakat sur l&#039;eau 2009 (Anklicken für größere Ansicht)" title="surleaubanner" width="212" height="300" class="size-medium wp-image-2203" /></a><p class="wp-caption-text">Gremienwahlplakat sur l'eau 2009 (Anklicken für größere Ansicht)</p></div>
<p>Das Bild habe ich dieses mal direkt der oben genannten Seite entnommen. Leider muss ich gestehen, dass mir nicht gerade wahnsinnig viel zu dem Plakat einfällt, außer: Der Mann da schwebt nicht, sondern treibt auf dem toten Meer rum. Was jetzt genau mit &#8220;Gegen die Gewalttat des Gleichmachens&#8221; gemeint ist, kann ich nicht wirklich erraten. Ansonsten haben sur l&#8217;eau wenigstens 3 Programmpunkte auf dem Plakat genannt.<sup>1</sup> Warb die HSG letztes Jahr noch mit einer springenden Person, so geht sie es dieses Jahr scheinbar entspannter an.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2202" class="footnote">Bei dem P7 handelt es sich um einen &#8220;Club&#8221; auf dem Campus.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Gute und schlechte Wahlaufrufe</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/05/28/gute-und-schlechte-wahlaufrufe/</link>
		<comments>http://www.edition-flint.de/2009/05/28/gute-und-schlechte-wahlaufrufe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 19:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neulich an der Unität]]></category>
		<category><![CDATA[ernst]]></category>
		<category><![CDATA[Gremienarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange habe ich überlegt, ob ich mich zu dem Wahlaufruf des Studierendenrates, der per Verteiler verschickt wurde, äußern soll, oder nicht. Letztendlich habe ich mich jetzt dazu entschieden, es zu tun. In dem Wahlaufruf geht es, kurz gesagt, um folgendes: Wählt nicht die NPD/JN-Liste. Löbliches unterfangen, jedoch lässt die Durchführung meiner Meinung nach zu Wünschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Lange habe ich überlegt, ob ich mich zu dem Wahlaufruf des Studierendenrates, der per Verteiler verschickt wurde, äußern soll, oder nicht. Letztendlich habe ich mich jetzt dazu entschieden, es zu tun. In dem Wahlaufruf geht es, kurz gesagt, um folgendes: Wählt nicht die NPD/JN-Liste. Löbliches unterfangen, jedoch lässt die Durchführung meiner Meinung nach zu Wünschen übrig. Werfen wir einen Blick auf diesen &#8220;Wahlaufruf&#8221; und vergleichen ihn mit anderen Informationen.</p>
<p><span id="more-2170"></span></p>
<p>Der <a href="http://surleau.blogsport.de/images/Wahlaufruf.pdf" target="_blank">Wahlaufruf</a> des Studierendenrates beginnt folgendermaßen:</p>
<blockquote><p>Mal im Ernst: Nazis machen klassischer Weise genau dass, was man von Nazis eben so erwartet! Entweder sie betreiben „Völkerhetze“, verfolgen und bedrohen Andersdenkende, verletzen oder töten im schlimmsten Fall Menschen, die ihnen einfach nicht so recht ins Volksgemeinschaftsbild passen wollen. Oder sie geben ihrem Treiben dann und wann einen biederen Anstrich und treten zu Wahlen an.<br />
Auf letztgenannte Weise versucht nun auch die Nazi-Liste „Studentische Interessen“ wieder auf Dummenfang zu gehen &#8211; mittlerweile schon zum dritten Mal. Dass es sich dabei um die offizielle Liste der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ (JN) handelt, sollte hinlänglich bekannt sein. So weit, so schlecht!</p></blockquote>
<p>So weit, so schlecht. Welch wahres Wort. Zuerst fragt man sich, was denn genau &#8220;Völkerhetze&#8221; sein soll. Heißt das &#8220;klassischer Weise&#8221; nicht &#8220;Volksverhetzung&#8221;? &#8220;Völkerhetze&#8221; findet sich zwar auch über Google, allerdings recht häufig in der Verbindung mit der MLPD. Ich weiß ja nicht&#8230;<br />
Die anderen &#8220;klassischen&#8221; Taten eines Nazis kann man so hinnehmen. Was ich persönlich allerdings bedenklich finde<sup>1</sup> ist die Sache mit dem &#8220;biederen Anstrich&#8221;. Die Formulierung lässt ungefähr folgenden Gedankengang zu (überspitzt): Wenn Nazis nicht gerade Andersdenkende verfolgen oder umbringen, treten sie zu den Wahlen an. Dies tut jetzt auch die NPD-JN-Liste &#8220;Studentische Interessen&#8221;. Wenn die Kandidaten dieser Liste also gerade nicht auf &#8220;Dummenfang&#8221; gehen, dann bringen sie evtl. Menschen um? Ich will dem StuRa diesen Gedankengang nicht unterstellen, aber man <strong>kann</strong> es so lesen und dies sollte man meiner Meinung nach nicht tun können. Pauschalisierungen dienen selten einem guten Zweck. Ähnlich ist es auch mit dem &#8220;Dummenfang&#8221;. In einem Aufruf an alle Mitglieder der Studierendenschaft sollte man evtl. andere, sachlichere Worte wählen.<br />
Der nächste Absatz ist zwar von der Wortwahl her ähnlich unsachlich, gefällt mir allerdings<sup>2</sup> :</p>
<blockquote><p>Zur Demokratie gehört nun mal, dass auch Menschen, die mit der Demokratie so viel am Hut haben wie Schweine mit dem Fliegen, alle demokratischen Rechte in Anspruch nehmen können. Per se will ihnen dies auch niemand verwehren. Schwierig wird es nur, wenn diese Menschen dann allen ernstes auch noch gewählt werden.</p></blockquote>
<p>Kann man so unterschreiben. Schwierig wird es dann wieder im nächsten Absatz.</p>
<blockquote><p>Euch wiederum mitzuteilen, dass Nazis zur Gewalt neigen, fremdenfeindlich, rassistisch, antisemitisch und antidemokratisch sind, wohl nicht so ganz an Auschwitz glauben, dafür aber die alten Nazis toll finden, scheint uns wenig sinnvoll zu sein. Auch das dürfte bekannt sein. Einen höheren Neuigkeitswert hingegen dürfte es wohl haben, dass all dies inzwischen auch zunehmend anschlussfähig bei Studierenden der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zu sein scheint. Nicht anders ist der Stimmenzuwachs für die rechte Liste zu den Wahlen zum Studierendenrat im vergangen Jahr zu erklären.</p></blockquote>
<p>Dafür, dass es wenig sinnvoll ist noch einmal darauf hinzuweisen, was Nazis alles sind, wird es jetzt schon zum zweiten mal betont. Auch hier wieder die Implikation, dass alle Kandidaten der entsprechenden Liste dies auch tun. Der Gedanke mag naheliegen und vieles davon lässt sich auch belegen, wie später gezeigt werden wird. Belegt wird im Wahlaufruf allerdings nichts, obwohl man dies erwarten könnte.<sup>3</sup> Und ob und in wie weit die Meinungen der &#8220;Studentischen Interessen&#8221; jetzt verstärkten Anklang bei den Studierenden findet, sei auch einmal dahingestellt. Beim ersten Wahlantritt vor zwei Jahren traten 2 Personen für die Liste an, letztes Jahr waren es drei. Es konnten also grundsätzlich mehr Stimmen<sup>4</sup> für die Liste vergeben werden, ohne dass die Anzahl der Wähler zugenommen hätte. Man müsste jetzt genau in die Anzahl der Stimmen gucken und ein bisschen hin und her rechnen. Die entsprechenden Daten habe ich gerade nicht, also mache ich es nicht. Zu hinterfragen bleibt diese pauschalisierende Aussage trotzdem.<sup>5</sup></p>
<p>Weiter im Text:</p>
<blockquote><p>Anstatt also in diesem Jahr darauf zu schielen, welche autoritären Charaktere der Nazi-Liste sich anschicken einen Platz im StuRa zu erreichen, wollen wir die Gelegenheit nutzen um noch einmal klar zu machen, wofür der Rest der demokratischen Hochschulgruppen steht und was aus unserer Sicht auch zum Grundverständnis aller Menschen dieser Universität gehören sollte:<br />
- wir setzen uns für die Wahrung der Würde jedes einzelnen Menschen ein<br />
- wir treten für die Wahrung der Meinungsfreiheit und gelebten Pluralismus ein<br />
- wir stehen für ein internationales Hochschulleben<br />
- wir setzen uns für ein gleichberechtigtes und friedliches Zusammenleben aller Menschen ein<br />
- für uns gehören demokratische Prinzipien zum Grundsatz allen Engagements</p></blockquote>
<p>Betonen, wofür man selbst steht: Super!<br />
Nicht aufzeigen, um wen es sich bei den Kandidaten handelt und sei es um die eigenen Aussagen zu belegen: Naja.</p>
<blockquote><p>Sicher, so armselig die Verwirrten und Verblendeten auch sein mögen: man muss diese Typen schon ernst nehmen, weil sie eine reale Gefahr für all das Aufgezählte darstellen. Wählen sollte man sie gerade deshalb nicht!</p>
<p>In diesem Sinne also, keine Stimme den Nazis!</p>
<p>Der Studierendenrat der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg</p></blockquote>
<p>&#8220;Armselig&#8221;&#8230;wie war das noch mit dem sachlichen Ton? Wenn ich oder sonstwer sowas in seinem Blog oder so schreibt, dann ist das eine Sache. Aber in einer offiziellen Mail/Angelegenheit? Ich weiß nicht. Manchmal mag es passen, aber ob das hier der Fall ist?<br />
Dabei geht es durchaus besser, man hätte auch nicht einmal selbst besonders viel schreiben müssen. Ein Blick zum &#8220;<a href="http://bgrmagdeburg.wordpress.com/" target="_blank">Bündnis gegen Rechts Magdeburg (BGRM)</a>&#8221; zeigt, dass einige der Aussagen belegbar sind. Denn zwei der drei Stura-Kandidaten treten auch für die NPD bei den Kommunalwahlen an. Allein, was es zum Herrn G.<sup>6</sup> zu sagen gibt, spricht Bände:</p>
<blockquote><p>Der 25-jährige Politikstudent [G.] gilt als einer der intellektuellen Köpfe der rechtsextremen Szene in Sachsen-Anhalt. Er ist stellvertretender Vorsitzender des NPD-Landesverbandes und stellvertretender Bundesvorsitzender der JN. G. war 2007 Mitbegründer des “Nationalen Bildungskreises” (NBK), der auf die “Manifestierung einer geistigen Gegenelite”[1] im Sinne des Rechtsextremismus abzielt. An der Otto-von-Guericke-Universität gründete er die rechtsextreme Hochschulgruppe “Studentische Interessen”, konnte diese jedoch nicht dauerhaft etablieren. G. ist auch als Autor des JN-Periodikums “Hier &amp; Jetzt” und bei rechtsextremen Aufmärschen in Sachsen-Anhalt präsent. So nutzte er im November 2008 eine neonazistische Demonstration “gegen Kindesmissbrauch”, um gegen den “negriden Präsidenten Kanack …äh … Barack Obama” zu hetzen.[2] Bei der Eröffnung einer Ausstellung zum Thema “Neofaschismus in Deutschland” in Berlin-Marzahn 2008 bezeichnet er die Bundesrepublik Deutschland als “schwach und verkommen”. Nach der Räumung eines rechten Objektes in Magdeburg-Neustadt im August 2008 drohte G. den Verantwortlichen von Polizei und Innenministerium: “Die Gestalten machen es nicht mehr lange und die Knüppelschwinger von einst sind dann nicht Vergessen. Versprochen!”.[3]</p></blockquote>
<p>[<a href="http://bgrmagdeburg.wordpress.com/2009/05/26/die-rechtsextreme-npd-im-kommunalwahlkampf/" target="_blank">Quelle</a>]<br />
[1] http://www.endstation-rechts.de/index.php?view=article&amp;catid=115<br />
[2] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,589218,00.html<br />
[3] Ministerium des Inneren des Landes Sachsen-Anhalt: Verfassungsfeind NPD – Dokumente eines Kampfes gegen die Demokratie, S. 41</p>
<p>Und auch der Wahlaufruf, den man beim BGRM findet, liest sich besser, als der des Studierendenrates.</p>
<blockquote><p>Die NPD bemüht sich um ein “Saubermann-Image“’. Ein genauerer Blick zeigt jedoch, wofür sie wirklich steht: nationalistischen Wahn nach einer Volksgemeinschaft, Antisemitismus, Führerkult, rassistische Ausgrenzungspolitik, Verherrlichung des Nationalsozialismus und Verharmlosung der Verbrechen des Nationalsozialismus.</p>
<p>In Magdeburg wird dies alljährlich durch die Aufmärsche zum Jahrestag der Bombardierung Magdeburgs am 16. Januar 1945 deutlich. Dabei betreibt die NPD aktive Geschichtsverfälschung. Sie ignoriert den industriellen Massenmord an den Juden Europas im Zweiten Weltkrieg und versucht das Gedenken an die Bombenopfer für sich zu vereinnahmen.</p>
<p>Auch kam es in Magdeburg mehrfach zu rechten Übergriffen. Erst im August 2008 erlag ein Student vor einer Magdeburger Diskothek den Folgen rechtsextremer Gewalt. Es gibt viele, die dies nicht hinnehmen, die sich nicht von den Rechtsextremen einschüchtern lassen. Mit ihnen stellen wir uns gegen Neonazismus, Rassismus, Antisemitismus und jede Form extremistischer Gewalt. Wir, die kommunalen Vertreter der demokratischen Parteien, lassen die Betroffenen nicht alleine und stehen für ein solidarisches Zusammenleben aller Menschen. Wir setzen ein Zeichen für eine tolerante und weltoffene Stadt! Wir treten den rechtsextremen Parteien  engagiert entgegen.</p>
<p>Helfen Sie durch Ihre Teilnahme an der Stadtratswahl, der NPD einen Strich durch die Rechnung zu machen!</p>
<p>Keine Stimme den Nazis – weder im Parlament, noch auf der Straße oder im Verein!</p></blockquote>
<p>Dabei hatte der Studierendenrat doch so gute Vorgaben aus den letzten Jahren. Warum wurden diese nicht genutzt?</p>
<p>Aus dem Jahr 2008:</p>
<blockquote><p>Gemeinsame Erklärung der Magdeburger Hochschulgruppen<br />
Studentische Erklärung gegen Rechts</p>
<p>Wegen des erneuten Antretens einer rechten Tarnliste zu den Wahlen zum Studierendenrat, wenden sich die demokratischen Hochschulgruppen mit einem gemeinsamen Aufruf an alle Kommilitoninnen und Kommilitonen.</p>
<p>Studentische Erklärung gegen Rechts &#8211; Für Demokratie, Weltoffenheit und Gleichberechtigung!</p>
<p>Wie bereits im vergangenen Jahr, so tritt auch in diesem Jahr die Gruppierung „Studentische Interessen“ mit drei Kandidaten zu den Wahlen zum Studentenrat vom 2. bis 4. Juni 2008 an. Deren Spitzenkandidat G., gehört zu den aktivsten, bekennenden Neonazis in der Landeshauptstadt Magdeburg und in der Region. Neben G. treten die Studenten S.T. (FMB) und B.S. (FNW) für die Liste an. G. ist Student an der FGSE und aktives Mitglied des Bundesvorstands der „Jungen Nationaldemokraten“ (JN) der NPD-Jugendorganisation. Dort ist er als Bundesschulungsleiter für den so genannten „Nationalen Bildungskreis“ verantwortlich. G. tritt regelmäßig neben gewaltbereiten Neonazis, wie zuletzt bei einem Naziaufmarsch am 1. Mai in Hamburg und als Veranstalter und Organisator rechtsextremer (Schulungs-) Veranstaltungen in der bundesweiten Öffentlichkeit auf. So hält G. Vorträge über seinen Gesellschaftsentwurf des „Nationalen Sozialismus“ und bezeichnet in Veröffentlichungen beispielsweise die „Menschenrechte als Ideologie einer modernen Form des Rassismus“ 1. Wir, die unterzeichnenden demokratischen Hochschulgruppen an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, beobachten mit Sorge das Antreten dieser Gruppierung.</p>
<p>Wir rufen alle Studierenden dazu auf, an den diesjährigen Gremienwahlen teilzunehmen und demokratisch zu wählen!</p>
<p>Organisierte rechte Gruppierungen, rechts motivierte Gewaltausbrüche, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus sind in Magdeburg &#8211; wie allgemein in Sachsen-Anhalt &#8211; nach wie vor Themen, über die man nicht hinwegsehen darf. Ganz im Gegenteil – die letzten Erfolge rechter Parteien bei den Kreistagswahlen, zahlreich gegründete JN-Stützpunkte, ein erneuter Anstieg bekannt gewordener Angriffe mit rechter, rassistischer und antisemitischer Motivation im Jahr 2007, regelmäßige Aufmärsche und Aktionen, wie beispielsweise die regelmäßig im Januar stattfindenden geschichtsrevisionistischen Aufmärsche in Magdeburg anlässlich der Bombardierung der Stadt oder zuletzt eine Kundgebung am 7. Mai, bei der die Zerschlagung des nationalsozialistischen Deutschlands und damit das Ende des Holocausts als „Befreiungslüge“ bezeichnet wurde und die Nationalsozialisten zu „Opfern und Helden“ stilisiert wurden, zeigen klar, dass Engagement gegen rechtes Gedankengut richtig und vor allem wichtig ist. Rechte Weltbilder, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit stellen eine unmittelbare Gefahr für die Demokratie dar. Sie verleugnen die universellen Menschrechte und die Gleichwertigkeit aller Menschen.</p>
<p>Wir, Studierende der Otto-von-Guericke-Universität, sehen es daher als unsere Pflicht gegen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, anti-demokratische Bestrebungen und rechte Weltanschauungen Position zu beziehen. Wir treten ein für ein demokratisches Miteinander, für Weltoffenheit, Toleranz und gegenseitigen Respekt, weil:</p>
<p>• wir uns für ein gleichberechtigtes und friedliches Zusammenleben aller Menschen einsetzen<br />
• die Würde jedes einzelnen Menschen gewahrt werden muss<br />
• wir uns für ein internationales Hochschulklima einsetzen<br />
• wir eine tiefe Verantwortung gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus und der Shoa sehen</p>
<p>Wir erklären hiermit, dass wir rechte, fremdenfeindliche, antisemitische und anti-demokratische Bestrebungen und Einstellungen entschieden ablehnen und gegen diese mit allen demokratischen Mitteln auftreten wollen.</p>
<p>Magdeburg, im Mai 2008</p>
<p>Grüne Hochschulgruppe Magdeburg<br />
Sur l’eau &#8211; Linke Liste<br />
Juso-Hochschulgruppe Magdeburg<br />
SEKT<br />
RCDS Magdeburg<br />
Liberale Hochschulgruppe Magdeburg</p></blockquote>
<p>Oder der Aufruf des Rektors aus dem gleichen Jahr:</p>
<blockquote><p>Erklärung des Rektors der Otto-von-Guericke-Unviersität Magdeburg<br />
zu den Wahlen zum Studentenrat vom 04. bis 06. Juni 2007</p>
<p>Bei den diesjährigen Wahlen zum Studentenrat vom 04.06.2007 – 06.06.2007 treten erstmals 2 Kandidaten auf einer Liste an, die den rechtsextremen Gruppierungen zuzurechnen sind. Das gilt vor allem für den Studierenden, der aktives Mitglied der NPD-Jugendorganisation ist. Ich möchte als Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg meine Betroffenheit darüber zum Ausdruck bringen. Das aktive und passive Wahlrecht gilt für alle Studierenden. Deshalb musste diese Liste zugelassen werden. Acht studentische Hochschulgruppen haben einen gemeinsamen Aufruf &#8220;Studentische Erklärung gegen Rechts &#8211; für Demokratie, Weltoffenheit und Gleichberechtigung<br />
veröffentlicht. Ich möchte meinen Respekt darüber zum Ausdruck bringen. Ich danke diesen Hochschulgruppen, die das ganze hochschulpolitische Spektrum repräsentieren, für diese Initiative und drücke damit meine volle inhaltliche Übereinstimmung aus.</p>
<p>Ich schließe daran die dringende Bitte an alle Studierenden der Otto-von-Guericke-Universität an, sich diese Erklärung zu eigen zu machen und durch ihr Wahlvotum zum Ausdruck zu bringen, dass Rechtsextreme an der Otto-von-Guericke-Universität eine verschwindend kleine Minderheit ohne jeden Rückhalt in der Studentenschaft sind.</p>
<p>Gehen Sie bitte zur Wahl und entscheiden Sie sich für eine Liste, deren Kandidaten sich ohne Einschränkung zu Freiheit, Toleranz, interkulturellem Verständnis und demokratischen Werten bekennen.</p>
<p>Prof. Dr. K. E. Pollmann</p></blockquote>
<p>Bitte, liebe Hochschulgruppen und lieber StuRa. Bleibt bei Veröffentlichungen bei einem sachlichen Tonfall. Betreibt Aufklärung, an Stelle von plumpen Angriffen.</p>
<p>Einen weiteren lesenswerten Artikel über Rechtsextremismus in Sachsen-Anhalt findet man übrigens <a href="http://infothek.wordpress.com/2009/05/26/rechtsextremismus-in-sachsen-anhalt/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Ältere  Einträge zu dem Thema finden sich zum Beispiel <a href="http://www.edition-flint.de/2008/05/28/nicht-jeder-braunbar-ist-ein-suser/" target="_blank">hier</a>.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2170" class="footnote">Bei aller Abneigung gegen neonazistische Umtriebe.</li><li id="footnote_1_2170" class="footnote">Auch wenn es etwas nach Oberlehrer klingt.</li><li id="footnote_2_2170" class="footnote">Oder sogar sollte.</li><li id="footnote_3_2170" class="footnote">Jeder Studierende hat in diesem Fall insgesamt 15 Stimmen zu verteilen, wobei man maximal 2 Stimmen auf einem Kandidaten vereinen kann.</li><li id="footnote_4_2170" class="footnote">Vor allem, da man immer noch davon ausgehen kann, dass nicht alle Studierenden wissen, was sich hinter der Liste verbirgt.</li><li id="footnote_5_2170" class="footnote">Ich verzichte absichtlich auf die volle Nennung des Namens. Wer den vollen Namen haben will, der gucke beim BGRM.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Magentafarbener Buchstabe und die Frage der Stornierung</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/05/27/magentafarbener-buchstabe-und-die-frage-der-stornierung/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 17:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo wach?]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal hat man den Eindruck, dass eine Firma mehr je mehr Murks macht, desto größer sie ist. Wenn dann auch noch andere Firmen involviert sind, ist das Chaos perfekt. Anfang des letzten Monats erhielt ich plötzlich zwei Rechnungen von &#8220;Gamesload&#8221; (GL). Ich, bzw. mein Vater, hätte angeblich Software und Gutschriften via Gamesload bezogen. Alles in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Manchmal hat man den Eindruck, dass eine Firma mehr je mehr Murks macht, desto größer sie ist. Wenn dann auch noch andere Firmen involviert sind, ist das Chaos perfekt. Anfang des letzten Monats erhielt ich plötzlich zwei Rechnungen von &#8220;Gamesload&#8221; (GL). Ich, bzw. mein Vater, hätte angeblich Software und Gutschriften via Gamesload bezogen. Alles in allem kam da ein stattliches Sümmchen zusammen. Wie reagiert man in einer solchen Situation, vor allem, wenn man überhaupt noch nie auf der Seite von GL war?<br />
<span id="more-2154"></span><br />
1. Man guckt, ob es sich bei der Mail um einen Betrugsversuch handelt.<br />
2. Man ruft seine Eltern an und fragt sie, ob sie irgendwo rumgeklickt haben.<br />
3. Man überlegt selbst, ob man irgendwo irgendwas geklickt hat.</p>
<p>Alle drei Punkte fielen negativ aus, also nochmal genau in die Mail geguckt und siehe da: &#8220;Sie koennen Ihre Vertragserklaerung innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gruenden in Textform (z.B. Brief, Fax,E-Mail) widerrufen.&#8221; Also schnell eine Mail geschrieben, allerdings mit Angabe des Grundes. Sinngemäß: Meine Eltern haben nichts runtergeladen und ich auch nicht. Da hat sich wohl jemand unserer Kennung bedient. Bitte alle Posten stornieren, die angeblich über unseren Account bezogen worden sind!<br />
Dazu sollte man wissen: Bei GL funktioniert es ähnlich wie bei Musicload u.a. so, dass man sich mit seiner T-Online eMail dort anmeldet und den Einkauf über die Telefonrechnung abrechnen kann. Deswegen habe ich, bzw. meine Eltern, auch bei GL einen &#8220;Account&#8221;, ohne je auf der Seite gewesen zu sein.<br />
Die Bestätigung der Stornierung kam dann auch ein paar Tage später per eMail, mit dem Zusatz, dass doch bitte Anzeige gegen Unbekannt gestellt werden solle. Da meine Eltern nicht alleine zur Polizei gehen wollten, ich aber für sie keine Anzeige machen kann, haben wir das erstmal gelassen&#8230;wir dachten ja da würde nichts mehr kommen. Wer jetzt die Signalwörter erkannt hat, der kann sich denken: Da kam noch was. Richtig! Als ich die letzten Tage mit der Praktikantin bei meinen Eltern war, kam die Telefonrechnung für Mai. Diese Telefonrechung war merkwürdig hoch. Der Schuldige für diese Höhe war der Punkt &#8220;T-Online Premium&#8221; auf der Rechnung, angeblich in Anspruch genommen Anfang April. Da wurde ich ja schon stutzig und befürchtete, dass nicht nur jemand bei GL eingekäuft hätte, sondern auch noch woanders. Nach wirklich endloser Telefoniererei bekam ich dann beim &#8220;Kundenservice&#8221; jemanden an die Leitung, der mir sagen konnte, was sich hinter dem Posten &#8220;T-Online Premium&#8221; so verbirgt. Na, wer errät es? Genau, die stornierten Posten von GL. Nach viel Rumgerede mit den T-Online-Mitarbeitern war klar: Das jetzt fälschlich abgebuchte Geld bekommen wir nur wieder, wenn wir eine Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei stellen, eine Kopie der ganzen Belege einreichen und dann darauf hoffen, dass die Rechnungsabteilung das gebacken bekommt. Das war der Erkenntnisstand vom letzten Freitag. Da wir die Wochenendbesetzung der Polizeiinspektion Aurich nicht unnötig strapazieren wollten, planten wir erst am Montag zur Polizei zu gehen.</p>
<p>Montag früh dachten meine Mutter und ich uns dann: Komisch ist das aber trotzdem. Da ist eine Sache storniert, wird aber trotzdem abgerechnet. Das ist doch Blödsinn. Also nochmal bei T-Online angerufen, um in Erfahrung zu bringen, warum so ein Blödsinn passiert. Die Aussage des Mitarbeiters war dann ungefähr folgende: Das Geld bekommen wir nur nach Anzeige bei der Polizei zurück und außerdem müssten wir die Stornierung nicht nur an GL, sondern auch an T-Online schreiben.</p>
<p>Äh&#8230;.</p>
<p>Wie jetzt?</p>
<p>T-Online verkauft seinen Netzlogin an Gamesload,<sup>1</sup> aber wenn man bei Gamesload was storniert, dann muss ich als Kunde dafür Sorge tragen, dass T-Online das auch mitbekommt? Na, DAS nenne ich doch mal Kundenservice! Aber egal, war ja jetzt nicht zu ändern. Wir zur Polizei und Anzeige erstattet.</p>
<p>Heute komme ich wieder in Magdeburg an und suche den Mail-Kontakt zu Gamesload raus. Die Polizei wollte den noch haben und die Ablage meiner Eltern braucht die ja auch noch, zwecks Vollständigkeit. Beim Ausdrucken fiel mein Blick dann auf den weiter oben bereits zitierten Passus mit dem Widerruf. Und dabei lese ich die postalische Adresse, für alle, die ihren Widerruf lieber mit der Post schicken.</p>
<blockquote><p>Gamesload<br />
Deutsche Telekom AG<br />
T-Online-Allee 1<br />
64295 Darmstadt</p></blockquote>
<p>Zum Vergleich aus dem Impressum von T-Online:</p>
<blockquote><p>Das Portal www.t-online.de ist ein Produkt der Deutsche Telekom AG.</p>
<p>Anschrift:<br />
Deutsche Telekom AG<br />
T-Online-Allee 1<br />
64295 Darmstadt</p></blockquote>
<p>Die wollen mich allen Ernstes verschaukeln, oder? Gamesload gehört zur Telekom/zu T-Online und die bekommen es noch nicht einmal gebacken eine Stornierung innerhalb ihres Gebäudes weiterzuleiten? War da schonmal jemand in dem Gebäude und kann mir sagen wie viele Meter zwischen beiden Rechnungsabteilungen liegen? Oder ist das mittlerweile so dermaßen &#8220;outgesourced&#8221;, dass die Adressen zwar übereinstimmen, aber die Abteilungen, die miteinander kommunizieren sollten hunderte Kilometer voneinander entfernt sitzen? Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass die Abteilungen recht nahe beieinander sitzen. Ein Vermerk hätte gereicht! Eine eMail, aber nein, das liegt ja scheinbar nicht im Bereich des Möglichen. Dafür kann der Kunde ja eine ansehnliche Zeit in allen möglichen Warteschleifen verbringen<sup>2</sup> und zur Polizei rennen. Letztere freut sich auch über jede Anzeige, egal wie sinnvoll diese ist und wie hoch der evtl. &#8220;Streitwert&#8221; ist. Sollte nochmal sowas sein, dann wird wieder storniert. Reicht die Stornierung nicht aus, wird das Geld einfach zurückgebucht, dann hat das Magenta-Imperium nämlich die Rennerei und nicht ich. Also manchmal&#8230;</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2154" class="footnote">Alle Klugscheisser noch eben kurz zurückhalten.</li><li id="footnote_1_2154" class="footnote">Apropos Warteschleife&#8230;Liebes Team vom T-Online-Kundenservice: Wenn ihr schon eine Warteschleife mit Musik habt, dann bitte nur eine Musik und nicht Standardmusik+Charthit übereinander gelegt.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zwischen Obama und Sheepworld</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/05/20/zwischen-obama-und-sheepworld/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 10:52:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neulich an der Unität]]></category>
		<category><![CDATA[FGSE]]></category>
		<category><![CDATA[Gremienarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Und weiter geht es in der Reihe der Wahlkampfplakate zur Gremienwahl 2009 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seit gestern Abend hängen die Plakate der Juso-HSG, welche dieses Jahr ihren Wahlkampf gleich mit zwei Plakaten eröffnet. Die Überschrift gibt schon einen ungefähren Eindruck, in welche Richtung die Plakate gehen. Ähnlich wie bei der GHG und dem RCDS [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Und weiter geht es in der Reihe der Wahlkampfplakate zur Gremienwahl 2009 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seit gestern Abend hängen die Plakate der Juso-HSG, welche dieses Jahr ihren Wahlkampf gleich mit zwei Plakaten eröffnet. Die Überschrift gibt schon einen ungefähren Eindruck, in welche Richtung die Plakate gehen. Ähnlich wie bei der GHG und dem RCDS handelt es sich um &#8220;personalisierte&#8221; Plakate, d.h. zumindest einige der Kandidaten sind auf den Plakaten zu erkennen. Gemeinsam ist den beiden Juso-Plakaten, dass das Bild oben und unten durch einen roten Balken begrenzt ist. Auf dem oberen Balken steht der jeweilige Slogan, auf dem unteren stehen 3-4 Programmpunkte und in der rechten Ecke findet sich das Logo der Juso-HSG. Nun ein etwas genauerer Blick, zuerst auf das &#8220;Obama-Plakat&#8221;:<br />
<span id="more-2147"></span></p>
<div id="attachment_2149" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/05/dsc00326.jpg" rel="lightbox[2147]"><img class="size-medium wp-image-2149" title="dsc00326" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/05/dsc00326-225x300.jpg" alt="Gremienwahlkamps 2009 Juso HSG (Anklicken für größere Ansicht)" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Gremienwahlkamps 2009 Juso HSG (Anklicken für größere Ansicht)</p></div>
<p>Bei diesem Plakat prangt oben auf dem roten Balken der Slogan &#8220;Yes, we can&#8221;, gefolgt von einer ins Bild hinein reichenden Ergänzung &#8220;NOCH BESSER&#8221;. Auf dem Bild, welches den Großteil des Plakates ein nimmt, befindet sich oben links ein Störer mit dem Zeitpunkt der Gremienwahlen und Angabe der Liste: &#8220;Gremienwahl vom 02. &#8211; 04. Juni Liste 2. Das Bild selbst zeigt 9 Mitglieder der Hochschulgruppe, welche auf eine Treppe stehen.<sup>1</sup> Zu sehen sind 4 weibliche und 5 männliche Jusos.<br />
Auf dem unteren Balken finden sich, neben dem bereits erwähnten Logo, folgende Programmpunkte:</p>
<blockquote>
<ul>
<li>für eine internationale Universität</li>
<li>für ein familienfreundliches Studium</li>
<li>für eine offene und tolerante Hochschule</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Das Ziel dieses Plakates liegt eigentlich auf der Hand. Die Wähler sollen erkennen, wer so zur Hochschulgruppe gehört und das, im Gegensatz zur GHG, relativ einfach. Außerdem werden einzelne, prägnante Programmpunkte angesprochen.<sup>2</sup></p>
<p>Das zweite Plakat geht von der Aussage her wohl in eine ähnliche Richtung, nur ist der gewählte Zugang eher &#8220;lustiger&#8221; Natur und bemüht nicht Anspielungen auf Barack Obama.</p>
<div id="attachment_2150" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/05/dsc00327.jpg" rel="lightbox[2147]"><img class="size-medium wp-image-2150" title="dsc00327" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/05/dsc00327-225x300.jpg" alt="Gremienwahlplakat Juso HSG (Anklicken für größere Ansicht)" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Gremienwahlplakat Juso HSG (Anklicken für größere Ansicht)</p></div>
<p>Auf dem oberen Balken steht der Slogan &#8220;Ohne uns ist alles doof.&#8221; Anstelle des Störers mit dem Zeitpunkt der Gremienwahl finden sich auf dem, ebenfalls veränderten, Bild im unteren Bereich 4 kreisförmige Piktogramme mit zusätzlichen &#8220;Überschriften&#8221;. Von links nach rechts: Das Logo des Studierendenrates der Uni mit dem Zusatz &#8220;Stura doof.&#8221;, Geldscheine mit dem Zusatz &#8220;BaFöG doof.&#8221;, ein Parkschild mit dem Zusatz &#8220;Parken doof.&#8221; und das Logo des Bologna Prozesses mit dem Zusatz &#8220;Bachelor/Master Studium doof.&#8221;.<sup>3</sup><br />
Auf dem unteren Balken finden sich vier Programmpunkte:</p>
<blockquote><ul>
<li>für mehr Mitbestimmung und Demokratie</li>
<li>für eine angemessene Finanzierung des Studiums</li>
<li>für bessere Studierbarkeit von Bachelor/Master</li>
<li>für bessere Parkplatzmöglichkeiten</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Das Bild selbst zeigt 4 der HSG-Mitglieder des anderes Plakates<sup>4</sup> , welche auf einer Treppe sitzen. Alle gucken frustriert/traurig (?) und die beiden vorderen stützen zusätzlich noch ihren Kopf auf die rechte Hand.<br />
Auch hier sollen wieder Gesichter bekannt gemacht werden, bzw. es soll mit bereits bekannten Gesichtern gearbeitet werden. Zusätzlich werden weitere Programmpunkte verbreitet. In Bezug auf &#8220;transportierte Programmpunkte&#8221; führt die Juso-HSG also die Liste bisher an. Von dert Art und Weise her ähneln die Plakate allerdings denen der letzten Jahre, also wenig innovativ.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2147" class="footnote">Die Treppe findet sich im Geschwister-Scholl-Park, für alle, die es wissen wollen.</li><li id="footnote_1_2147" class="footnote">Wobei ich mich frage, ob es einen Unterschied zwischen einem &#8220;familienfreundlichen Studium&#8221; und der sonst geforderten &#8220;familienfreundlichen Uni&#8221; gibt.</li><li id="footnote_2_2147" class="footnote">Die Parkplatzsituation an der Uni, speziell an der FGSE ist recht bescheiden. Es wird viel abgeschleppt. Deswegen wahrscheinlich &#8220;Parken doof.&#8221;</li><li id="footnote_3_2147" class="footnote">vordere Reihe v.l.n.r.: 1 weibliches, 1 männliches Mitglied, dahinter genau gedreht, d. erst das männliche, dann das weibliche Mitglied</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Lokalpolitische Pressemitteilungen</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/05/17/lokalpolitische-pressemitteilungen/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 13:23:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aurich oh Aurich]]></category>
		<category><![CDATA[Aurich]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo wach?]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal frage ich mich, warum ich mich überhaupt noch auf den Seiten der AWG Aurich rumtreibe. Alle paar Monate zieht es mich wieder dahin und jedes Mal beiße ich ein Stück aus meinem Schreibtisch heraus. Vor relativ genau einem Jahr schrieb ich bereits etwas zum Internetauftritt der AWG Aurich. Teilweise ist die Seite mittlerweile besser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Manchmal frage ich mich, warum ich mich überhaupt noch auf den Seiten der <a href="http://www.awg-aurich.de/index.html" target="_blank">AWG Aurich</a> rumtreibe. Alle paar Monate zieht es mich wieder dahin und jedes Mal beiße ich ein Stück aus meinem Schreibtisch heraus. Vor relativ genau einem Jahr schrieb ich <a href="http://www.edition-flint.de/2008/05/15/die-lokalpolitik-und-das-www/" target="_blank">bereits etwas</a> zum Internetauftritt der AWG Aurich. Teilweise ist die Seite mittlerweile besser geworden, denn es finden sich keine eMail-Adresse @mailueberfall.de mehr. Die Bilder und Ausrufezeichen sind allerdings geblieben. Dafür zeigt sich an anderen Stellen, dass die AWG zwar meinetwegen vieles ernst nimmt, aber die Pflege ihrer Internetseite nicht sonderlich.</p>
<p><span id="more-2142"></span></p>
<p>So kann man auf der Startseite lesen:</p>
<blockquote><p>Hier geht es zu den Foren Kinderbetreuung und Badplanung!!!</p></blockquote>
<p>Das war vor einem Jahr auch schon so, was sich aber im verlinkten Forum zeigt, ist heuer etwas anderes. Es finden sich genau zwei Einträge/Themen, die nicht aus Spam bestehen. Moderiert wurde da seit Jahren nicht mehr und Captchas scheinen auch ein Fremdwort zu sein.</p>
<div id="attachment_2143" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/05/awgforum2009.jpg" rel="lightbox[2142]"><img src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/05/awgforum2009-300x114.jpg" alt="Anklicken für größere Ansicht" title="awgforum2009" width="300" height="114" class="size-medium wp-image-2143" /></a><p class="wp-caption-text">Anklicken für größere Ansicht</p></div>
<div id="attachment_2144" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/05/awgforum2009-2.jpg" rel="lightbox[2142]"><img src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/05/awgforum2009-2-300x260.jpg" alt="Für größere Ansicht klicken" title="awgforum2009-2" width="300" height="260" class="size-medium wp-image-2144" /></a><p class="wp-caption-text">Für größere Ansicht klicken</p></div>
<p>Nun sind Foren für solche Seiten eh nur bedingt zu gebrauchen, aber wenn man schonmal eines eingerichtet hat, dann sollte man dies auch pflegen. Ansonsten bekommt man eine recht schauderhafte Außenwirkung, sofern die Besucher das Laden der Bilder überstanden haben.</p>
<p>Schön ist auch der auf der Startseite etwas weiter unten zu findende Punkt &#8220;Badplanung&#8221;.<sup>1</sup> Klickt man auf diesen kommt man auf der Seite &#8220;Aktuelles&#8221; raus. Und dort kann man wenigstens sehen, dass die AWG dieses Jahr schon etwas an ihrer Seite gemacht hat. Das einzige aktuelle ist nämlich eine Pressemitteilung vom 19.02.2009. Was das mit der Badplanung zu tun hat? Nichts. Interessant ist die Pressemitteilung trotzdem, denn sie lehrt uns den Sinn und Zweck von Absätzen. Fließtext, kein Blocksatz, keine Absätze. Das sieht dann ungefähr so aus:</p>
<div id="attachment_2145" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/05/awgpressemitteilung.jpg" rel="lightbox[2142]"><img src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/05/awgpressemitteilung-300x86.jpg" alt="Für größere Ansicht anklicken." title="awgpressemitteilung" width="300" height="86" class="size-medium wp-image-2145" /></a><p class="wp-caption-text">Für größere Ansicht anklicken.</p></div>
<p>Auch schön sind die Übergänge. Ich zitiere mal so, dass klar wird, was ich meine. Zusätzlich noch eine Hervorhebung der Stellen.</p>
<blockquote><p>Auf seiner jüngsten Vorstandssitzung begrüßte der Vorstand der AWG ausdrücklich die Initiative der EWE zur DSL-Versorgung in Aurich, vor allem weil die AWG seit längerer Zeit den Ausbau der DSL-Versorgung fordert. Aus Sicht des Vorstandes der AWG ist es [...] kurzfristig mit DSL – Anschlussmöglichkeiten zu versorgen, <strong>da auch hier der Bedarf nach schnellen Internetverbindungen besteht und immer größer wird. Der Radweg an der L34 von Wiesens nach Brockzetel muss endlich realisiert werden, fordert die AWG.</strong> Der Verkehr auf der Landesstrasse nimmt immer mehr zu [...] <strong>Die Beteiligung der Stadt Aurich an diesem Projekt würde voraussichtlich zu einer wesentlich schnelleren Verwirklichung dieses Radwegeabschnittes führen. Das Konjunkturpaket II sieht den Bereich Bildung als einen Investitionsschwerpunkt. Neben der Förderung von Einrichtungen der frühkindlichen Infrastruktur, soll die bauliche Situation der Schulen verbessert werden.</strong> Dabei ist es möglich, die Ausstattungsqualitäten der Schulen zu steigern  [...].</p></blockquote>
<p>DSL, Radwege, Bildung. Das alles gehört zusammen! Wundert mich ja wirklich, dass da sonst noch nie jemand drauf gekommen ist. Liebe AWG, solche Wörtchen wie &#8220;außerdem&#8221; oder &#8220;ferner&#8221; sind wirklich, wirklich hilfreich, wenn man schon keine Absätze zur Verfügung hat. Schön ist auch folgender, von mir hervorgehobener, Satz in der Pressemitteilung:</p>
<blockquote><p>Moderne Hilfsmittel und digitale Unterrichtsmedien wie z.B. interaktive Whiteboards u.ä. werden ebenso gefördert. <strong>Nach Meinung der AWG ist hier die Verwaltung gefordert, damit der Bildungsstandard an den Schulen der Stadt Aurich verbessert wird und Sie nicht den Anschluss verlieren.</strong> Das Konjunkturpaket sieht hier eine Bezuschussung von 90 % vor, so dass für die Stadt nur eine geringe Eigenleistung verbleibt, die städtischen Schulen aber entsprechend aufwerten kann.</p></blockquote>
<p>Wer ist denn &#8220;Sie&#8221;? Großgeschrieben, Anrede&#8230;vielleicht die Bürger? Oder doch die personalisierten Schulen? Ich weiß es nicht so genau&#8230;</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2142" class="footnote">Ja, was anderes als Familienbetreuung und Badplanung gibt es in Aurich nicht.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Christdemokraten und Frau</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 14:05:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der RCDS (Ring Christlich Demokratischer Studenten) Magdeburg ist ja mittlerweile auch mit Plakaten in den Gremienwahlkampf eingestiegen. Im Gegensatz zu den Plakaten der GHG allerdings eher traditionell. Bisher habe ich ein Kopfplakat gesichtet, auf welchem die Spitzenkandidatin zu sehen ist. Auch der Blick auf die Homepage des RCDS hat kaum zusätzliche Erkenntnisse gebracht. Aber der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Der RCDS (Ring Christlich Demokratischer Studenten) Magdeburg ist ja mittlerweile auch mit Plakaten in den Gremienwahlkampf eingestiegen. Im Gegensatz zu den Plakaten der GHG allerdings eher traditionell. Bisher habe ich ein Kopfplakat gesichtet, auf welchem die Spitzenkandidatin zu sehen ist. Auch der Blick auf die <a href="http://www.rcds-magdeburg.de/cms/" target="_blank">Homepage des RCDS</a> hat kaum zusätzliche Erkenntnisse gebracht. Aber der Reihe nach. Hier erstmal das Plakat, wieder von mir mit dem Handy fotografiert.</p>
<p><span id="more-2107"></span></p>
<div id="attachment_2108" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/05/plakatrcds.jpg" rel="lightbox[2107]"><img class="size-medium wp-image-2108" title="plakatrcds" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/05/plakatrcds-225x300.jpg" alt="plakatrcds" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Plakat des RCDS 2009 (Für größere Ansicht anklicken)</p></div>
<p style="text-align: left;">Der Großteil des Plakates wird vom Bild einer jungen Dame eingenommen, die den Betrachter über ihre linke Schulter hinweg ansieht. Das Bild selbst wird oben und unten durch Banner begrenzt. Ganz oben sieht man das Logo des RCDS, so wie die Internetadresse, darunter gefolgt von einem orangenen Balken, der seine Entsprechung am unteren Rand des Plakates findet. Auf dem unteren Balken findet sich außerdem noch der Schriftzug &#8220;Noch mehr attraktive Politik im Netz.&#8221;, erneut gefolgt von der Internetadresse.<sup>1</sup> Eingebaut in das Bild der jungen Dame findet sich noch links oben der Schriftzug &#8220;<strong>Anna Genske</strong>. Platz 1.&#8221;, links unten der Schriftzug &#8220;02. &#8211; 04. Juni <strong> Liste 1</strong> wählen.&#8221;, und rechts unten im Bild ein orangenes Schild mit dem Schriftzug &#8220;<strong>Attraktive</strong> Hochschulpolitik.&#8221;. Daraus kann man wohl schließen, dass die junge Dame auf dem Plakat eben diese Anna Genske ist und auf Liste 1 den ersten Platz belegt.</p>
<p style="text-align: left;">Das Bild von Anna Genske selbst ist in schwarz/weiß gehalten. Sie selbst sitzt auf dem Boden, zwischen Regalreihen in der örtlichen Uni-Bibliothek, trägt ein weißes, recht eng anliegendes Oberteil und hat schwarze Haare, was für einen entsprechenden Kontrast sorgt.<sup>2</sup> Was man auf dem Foto jetzt nicht so gut erkennen kann: Frau Genske sitzt scheinbar im Bereich der Informatik, denn die Bücher im Regal haben was mit PostSkript, Word usw. zu tun. Ansonsten gibt das Plakat jetzt nicht so viel her, außer. Dem. Umstand. Dass. Der. RCDS. Gerne. Punkte. setzt!. Und dieses &#8220;Ortsschild&#8221; findet sich mit anderer Beschriftung auch auf den Kommunalwahlplakaten der CDU wieder. Laut der Homepage des RCDS gab es bisher &#8220;<a href="http://www.rcds-magdeburg.de/cms/index.php/wahl-09/18-wahl-09/33-wahlkampagne09.html" target="_blank">schon viel positives Feedback</a>&#8220;.<sup>3</sup> Worauf sich das positive Feedback bei einem an sich recht inhaltsleeren Plakat bezieht,<sup>4</sup> kann nur vermutet werden:</p>
<p>&#8220;Tolles Top, wo kann ich das denn kaufen?&#8221;<br />
&#8220;Wo liegt denn der Ort &#8216;Attraktive Hoschulpolitik&#8217;? Da will ich auch hin!&#8221;<br />
&#8220;Ja, wirklich attraktiv, kann ich ihre Nummer haben?&#8221;</p>
<p>Über das Wahlprogramm will ich erstmal nicht zu viel sagen, da ich das bei der GHG auch nicht getan habe. Freunden des &#8220;gendern&#8221; wird allerdings die konsequente Verwendung des Wortes &#8220;Student&#8221; auffallen, ebenso wie die Kandidatur zum Studentenrat, obwohl sich dieser mittlerweile in Studierendenrat umbenannt hat, egal wie sinnvoll man das nun persönlich finden mag.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2107" class="footnote">Ob man da aktuell viel attraktive Politik findet, klären wir später.</li><li id="footnote_1_2107" class="footnote">Und nein, sie trägt nichts komisches an den Ohren, das ist Dreck auf dem Plakat.</li><li id="footnote_2_2107" class="footnote">AUf der verlinkten Seite findet man übrigens auch ein Bild des Plakats, wenn auch nicht sonderlich groß.</li><li id="footnote_3_2107" class="footnote">Die GHG hat ja wenigstens vier Grobziele formuliert.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Grüne Mars&#8230;äh&#8230;Mondmenschen (Update!)</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/04/30/grune-mars-ah-mondmenschen/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 17:02:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neulich an der Unität]]></category>
		<category><![CDATA[FGSE]]></category>
		<category><![CDATA[Gremienarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Magdeburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[So langsam hängen sie, die Wahlplakate für die Gremienwahl. Wie auch schon im letzten Jahr legt die GHG Magdeburg mit einem Plakat vor, welches wohl nur schwerlich von den anderen Hochschulgruppen zu toppen ist. Rein technisch finde ich das Plakat sehr gelungen, allerdings gibt der genaue Inhalt mal wieder Rätsel auf. Letztes Jahr startete die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>So langsam hängen sie, die Wahlplakate für die Gremienwahl. Wie auch schon im <a href="http://www.edition-flint.de/2008/05/05/wahlkampfplakate-i/" target="_blank">letzten Jahr</a> legt die <a href="http://www.ghg-md.de/" target="_blank">GHG Magdeburg</a> mit einem Plakat vor, welches wohl nur schwerlich von den anderen Hochschulgruppen zu toppen ist. Rein technisch finde ich das Plakat sehr gelungen, allerdings gibt der genaue Inhalt mal wieder Rätsel auf.</p>
<p><span id="more-2072"></span></p>
<p>Letztes Jahr startete die GHG mit einem DDR-Iwo Jima Mash-Up in den Wahlkampf. Als Erinnerung hier noch einmal ein Bild vom entsprechenden Plakat.</p>
<div id="attachment_579" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/bild012.jpg" rel="lightbox[2072]"><img class="size-medium wp-image-579" title="Plakat GHG 2008" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/bild012-225x300.jpg" alt="Plakat 2008 (Für größere Ansicht anklicken)" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Plakat 2008 (Für größere Ansicht anklicken)</p></div>
<p>Dieses Jahr bemüht sich die GHG um eine zum Teil ähnliche &#8220;Stoßrichtung&#8221;. Geblieben ist die Orientierung an der ereignisreichen, amerikanischen Geschichte. Allerdings geht es dieses Mal weniger irdisch zu.</p>
<div id="attachment_2075" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a class="thickbox" href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/04/bild0008.jpg" rel="lightbox[2072]"><img class="size-medium wp-image-2075" title="bild0008" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/04/bild0008-225x300.jpg" alt="Wahlkampfplakat der GHG MD zur Gremienwahl 2009" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Plakat 2009 (Anklicken für größere Ansicht)</p></div>
<p>Anstatt einer Anspielung auf Iwo Jima ist nun ein Teil der Magdeburger Universitätsbibliothek zu sehen, die in eine Mondlandschaft<sup>1</sup> versetzt wurde. Auf dieser Mondlandschaft stehen die verschiedenen Kandidaten der GHG in verschiedenen Posen umher. Das Bild selbst ist in Grautönen gehalten, abgesehen von der Fahne und der Erde im Hintergrund. Auf dem Bild selbst ist der großbuchstabige Schriftzug &#8220;Pollmann, wir haben ein Problem&#8230;&#8221; zu lesen. Uni.-Professor Dr. Klaus Erich Pollmann ist der Rektor der Universität Magdeburg. Auf der grünen Umrandung, im unteren Teil, werden noch, wie im letzten Jahr, kurz prägnante &#8220;Programmpunkte&#8221; genannt. &#8220;Mehr Ökologie! Mehr Demokratie! Gegen Studiengebühren! Gegen Nazis!&#8221; Daneben findet sich, auf dem Bild schlecht zu erkennen, das <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Apollo_11_insignia.png" target="_blank" rel="lightbox[2072]">Missionswappen</a> der Apollo 11 Mission. Das Wappen wurde leicht verändert, denn über dem Adler steht nicht mehr &#8220;APOLLO 11&#8243;, sondern &#8220;GHG MD&#8221;. Außerdem findet sich auf dem grünen Grund noch das eigentliche GHG Wappen, der Termin der Gremienwahl und die Nummer der Liste (3).</p>
<p>So weit zur Beschreibung, nun bleibt die Frage was uns die GHG damit sagen will. Zuerst einmal eigene Überlegungen, dann werfen wir einen Blick auf das &#8220;mission  statement&#8221; der GHG.</p>
<p>Was mir, neben den Apollo Anspielungen, als erstes aufgefallen ist, ist der Umstand, dass nur weibliche Personen<sup>2</sup> mit der &#8220;Hand auf dem Herz&#8221; vor der Fahne stehen.<sup>3</sup> Im Hintergund stehen sowohl Männer, als auch Frauen, auf die Fahne einschwörend aber halt nicht. Während im letzten Jahr noch Männlein und Weiblein gemeinsam bemüht waren die Fahne aufzurichten, scheinen nun die Frauen das Zepter in der Hand zu haben. Also zumindest vier der Frauen. Die anderen stehen ja noch relativ unentschlossen, zum Teil mit Händen in den Hosentaschen, im Hintergrund herum.</p>
<p>Außerdem gibt, wenn man genauer drüber nachdenkt<sup>4</sup> der Spruch Rätsel auf. &#8220;POLLMANN, WIR HABEN EIN PROBLEM&#8230;&#8221; spielt in Verbindung mit der Mondlandschaft eindeutig auf das berühmte &#8220;Houston, wir haben ein Problem&#8230;&#8221;<sup>5</sup> der Apollo 13 Mission an. Bei dieser Anspielung sollte man aber die Sprechsituation bedenken, in der &#8220;Houston, wir haben ein Problem&#8230;&#8221;<sup>6</sup> gesagt wurde: Das Problem lag in diesem Fall bei der Apollo Mission und nicht bei der Kommandostelle in Houston. Lovell, Swigert und Haise hatten das Problem, bzw. bei ihnen und ihrer Ausrüstung lag der Fehler. Übertragen auf das Plakat könnte man also sagen, dass die GHG ein Problem hat, bzw. der Fehler bei der GHG liegt und nicht bei der &#8220;Einsatzleitung&#8221; Pollmann. Gab es jetzt schwere, technische Störungen innerhalb der GHG und die Uni-Führung wird darüber informiert? Manche mögen dies sofort bejahen<sup>7</sup> , allerdings ist das wahrscheinlich nicht die Intention gewesen. Wahrscheinlicher ist es, dass die GHG den Rektor zu Gespräch auffordert oder ihn zumindest darauf hinweist, dass es Probleme gibt. Pollmann, wir haben ein Problem und sollten dies lösen.&#8221;, oder etwas in der Richtung. Trotzdem vielleicht ein etwas unglücklich gewähltes Zitat.</p>
<p>Warum das Abzeichen der Apollo 11 Mission genommen wurde und nicht das <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Apollo_13-insignia.png" target="_blank" rel="lightbox[2072]">Insignium der Apollo 13 Mission</a>, von der der Spruch ausgeliehen wurde erschließt sich auch nicht direkt. Wahrscheinlich waren nur die erste Mondlandung und die &#8220;succesfull failure&#8221; Mission im Kopf geblieben. Wobei die erste Mondlandung auch noch zum &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Space_race" target="_blank">Space Race</a>&#8221; gehörte und somit Bestandteil des Kalten Krieges ist. Aber die Interpretationen führen dann wirklich zu weit.</p>
<p>An dieser Stelle empfiehlt sich ein Blick auf die HP der GHG, wo <a href="http://www.ghg-md.de/home/not_cached/inhalt/gremienwahlkampf_2009_ist_eroeffent/einzelansicht/?cHash=bd05486daa" target="_blank">ein bisschen was zum Plakat gesagt wird</a>. Ich zitiere:</p>
<blockquote><p>Seit dem 30. April 2099 sind auf dem Campus der Otto-von-Guericke-Uni viele grüne Plakate zu entdecken. Darauf zu sehen sind Studierende, die sich auf den Listen der GHG für Mandate in den studentischen Gremien bewerben. Sie sind die Crew der Grünen Zukunftspolitik, die auf dem Campus gelandet ist. &#8220;Pollmann, wir haben ein Problem&#8230;&#8221; funken sie an die verstaubte Verwaltung der Universität. Mit ihren Konzepten für eine ökologischere, demokratischere und gerechtere Uni ist die GHG der Uni-Realität oft Lichtjahre voraus.</p></blockquote>
<p>Auch wenn die GHG scheinbar etwas zu zukunftsorientiert ist<sup>8</sup> , so bestätigt &#8221; &#8216;Pollmann, wir haben ein Problem&#8230;&#8217; funken sie an die verstaubte Verwaltung der Universität&#8221; wohl die These von weiter oben. Allerdings wird auch nahegelegt, dass Pollmann oder zumindest seine Verwaltung ein Teil dieses Problems sind. Mit welchen Konzepten die Hochschulgruppe der Uni-Realität nun genau &#8220;oft&#8221; um &#8220;Lichtjahre&#8221; voraus ist, wird nicht so genau gesagt, ist aber nun auch nicht weiter wichtig. Wirkliche Inhalte werden auch im Gremienwahlkampf nur am Rande erwähnt. Weiter geht es im Text folgendermaßen:</p>
<blockquote><p>&#8220;We choose to bring a man on the moon&#8230;&#8221; brachte einst John F. Kennedy den Glauben an die Kraft einer Vision auf den Punkt. Wir glauben an die Kraft unserer Vision [...]. Wir sind gekommen um mitzuerleben, wie unsere Vision Wirklichkeit wird! Deine Stimmen zählen.</p></blockquote>
<p>&#8220;We choose to bring a man on the moon&#8230;&#8221; ist, wie der Zyniker so schön anmerkte, &#8220;nicht das richtige Zitat, verdammt! Sondern einfach die ins englische übersetzte deutsche Grammatik.&#8221; Das mit dem Zitat habe ich auch selbst rausgefunden. &#8220;We choose to bring a man on the moon&#8230;&#8221; scheint eine Mischung aus zwei verschiedenen Teilen der Rede von JFK an den Kongress zu sein. Beide Teile kann man bei Wikipedia nachlesen. Ich vermute das falsche Zitat könnte aus den hervorgehobenen Teilen stammen:</p>
<blockquote><p>First, I believe that this nation should commit itself to achieving the goal, before this decade is out, of <strong>landing a man on the Moon</strong> and returning him safely to the Earth. No single space project in this period will be more impressive to mankind, or more important in the long-range exploration of space; and none will be so difficult or expensive to accomplish.</p></blockquote>
<p>und</p>
<blockquote><p><strong>We choose to go to the moon</strong> in this decade and do the other things, not because they are easy, but because they are hard, because that goal will serve to organize and measure the best of our energies and skills, because that challenge is one that we are willing to accept, one we are unwilling to postpone, and one which we intend to win, and the others, too.</p></blockquote>
<p>Und die letzte in einer ganzen Reihe Fragen: Wieso sind sie &#8220;gekommen um mitzuerleben, wie [ihre] Vision Wirklichkeit wird&#8221;? Die GHG ist doch nicht gerade erst hier gelandet. Oder doch? Wenn ja, wem hab ich dann die Magenkrämpfe auf Grund des miesen Fair Trade Kaffees zu verdanken? Doch kleine grüne Männchen? Hilfe?</p>
<p>Mal gucken mit was uns die anderen Hochschulgruppen so beglücken. Bisher hängt nur der RCDS und das Plakat muss ich erst noch fotografieren.</p>
<p><strong>Nachtrag 1. Mai</strong>: <a href="http://www.ghg-md.de/uploads/media/Plakat_GW2009_120dpi.pdf" target="_blank">Hier</a> findet sich das Plakat mittlerweile in besserer Auflösung als pdf. Ansonsten arbeitet die GHG immer noch im Jahre 2099, unterschreibt den weiter oben zitierten Text aber mittlerweile mit &#8220;GHG Mission Control&#8221;. Außerdem wurde ich von einem Mitglied der GHG darauf hingewiesen, dass ich doch tatsächlich einen &#8220;Suchbild-Gimmick&#8221; übersehen hätte. Dank der so eben verlinkten Plakatversion und ein bisschen Sucherei habe ich das Gimmick dann aber doch gefunden. Durch das Gimmick kommt auch gleich eine neue Interpretations- und Anspielungsebene hinzu. Man muss sich die vier jungen Damen genauer angucken.</p>
<div id="attachment_2103" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/04/ghg-suchbild.jpg" rel="lightbox[2072]"><img class="size-medium wp-image-2103 " title="ghg-suchbild" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/04/ghg-suchbild-300x263.jpg" alt="Plakatausschnitt GHG 2009" width="300" height="263" /></a><p class="wp-caption-text">Plakatausschnitt GHG 2009 </p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Hier genauer die zweite Dame von rechts und ihre linke, an der Seite herunterhängende Hand.</p>
<div id="attachment_2104" class="wp-caption aligncenter" style="width: 205px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/04/ghg-suchbildgimmick.jpg" rel="lightbox[2072]"><img class="size-full wp-image-2104" title="ghg-suchbildgimmick" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/04/ghg-suchbildgimmick.jpg" alt="Star Trek" width="195" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Star Trek</p></div>
<p>Sie hält etwas in der Hand, was man auf den ersten Blick für ein komisches Handy halten könnte, aber tatsächlich handelt es sich um einen Star Trek Communicator aus Kirks Zeiten, wie man ihn <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:23rd_century_communicator.JPG" target="_blank" rel="lightbox[2072]">hier</a> sehen kann. Aus diesem Grund bekommt auch die Geste der 4 möglicherweise eine neue Bedeutung. Ab &#8220;The Next Generation&#8221;, also nach Kirk, waren die Kommunikatoren links, kurz über Herzhöhe an den Uniformen angebracht. Zum Herstellen einer Verbindung musste man diesen mit der Hand kurz berühren. Da der Kommunikator links sitzt, nimmt man dazu üblicherweise die rechte Hand. Ähnliches sieht man auf dem Plakat, was auch zu &#8220;funken sie an die verstaubte Verwaltung der Universität&#8221; passen würde. einziger kleiner Fehler dabei wäre: Bei &#8220;The Next Generation&#8221; funkt auch in einer Gruppe immer nur einer. Müssen mehrere funken, dann tun sie dies nacheinander und nicht gleichzeitig.<sup>9</sup></p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2072" class="footnote">Gut zu erkennen an der Erde im Hintergrund.</li><li id="footnote_1_2072" class="footnote">Also grüne Mondfrauchen&#8230;</li><li id="footnote_2_2072" class="footnote">Die salutieren nicht, aber gibt es ein einzelnes Wort, welches ausdrückt, was sie tun?</li><li id="footnote_3_2072" class="footnote">Was der Zyniker netterweise getan hat.</li><li id="footnote_4_2072" class="footnote">Laut der engl. Wikipedia ist das Zitat allerdings falsch. &#8220;A radio transmission by Lovell, &#8216;Houston, we&#8217;ve had a problem&#8217;, has become widely misquoted in popular culture as, &#8216;Houston, we have a problem&#8217;.&#8221; Wusste ich auch nicht. [<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Apollo_13" target="_blank">Quelle</a>]</li><li id="footnote_5_2072" class="footnote">Oder &#8220;Wir hatten ein Problem&#8230;&#8221;</li><li id="footnote_6_2072" class="footnote">Ein Kommentar zum Plakat war schließlich: &#8220;Ach, haben sich die Grünen endlich selbst auf den Mond geschossen?&#8221;</li><li id="footnote_7_2072" class="footnote">Auf einen Schreibfehler hab ich sie hingewiesen, in der URL ist er aber noch zu finden. Auf das Jahr sollen sie selbst achten.</li><li id="footnote_8_2072" class="footnote">Gut, wahrscheinlich will die GHG damit nur symbolisieren, wie dringend die Angelegenheit ist&#8230;oder so&#8230;</li></ol>________]]></content:encoded>
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