Schlagwort-Archive: nur mal so

Sammelsurium

Veröffentlichung meiner Abschlussarbeit ist wieder ein Stück näher gerückt

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Ulrike Meinhof hat echt ’ne Menge geschrieben.

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Neuen Blog für Handy-Fotos gibt es hier.

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Lese gerade Tellkammps „Der Turm“.

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Sonst is‘ gerade nich‘ viel.

Machen wir uns nichts draus

Deutschland. Irgendwann.

Nach erneuten Funden verschiedener Medikamente in unterschiedlichen Lebensmitteln hat die Berliner Regierung endlich den lang ersehnten Schritt gewagt und hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und das Bundesministerium für Gesundheit miteinander fusioniert. Neue Verträge zwischen der Lebens- und der Arzneimittelindustrie ermöglichen nun endlich gesundheitsbewusstes Einkaufen. Ab jetzt sind Lebensmittel nicht mehr nach ihrer Art, sondern nach ihrer medizinischen Wirkung sortiert. Die Supermärkte haben mit den Apotheken fusioniert, so dass man an der Fleischtheke nicht mehr nur danach gefragt wird, welches Fleisch man haben will, sondern auch gleich eine medizinische Beratung erhält. Der neueste Schrei sind Koteletts, die in ihrer Ursprungsform1 mit einer Mischung aus Kopfschmerztabletten und Viagra behandelt worden sind. Damit sowohl Mami, als auch Papi was davon haben. Erste Versuche komplett im Labor gezüchtete Lebensmittel zu vertrieben laufen an. „Nehmen Sie bitte dreimal täglich eine Bratwurst ein, dann sind Ihre Beschwerden in spätestens einer Woche verschwunden.“

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  1. Also als es noch ganze, lebende Tiere waren. []

Eine Frage des Copyrights

Kennt hier jemand die Sendung „Was liest du?„? Ich frage mich seit ein paar Tagen, ob man sowas wohl mobil und kommerziell aufziehen dürfte, zum Beispiel in Zusammenarbeit mit einer Buchhandlung oder Bibliothek. Also quasi eine mobile Lesebühne, auf der sowohl eigene Texte der Leser vorgelesen werden, als auch Auszüge aus geliebten Büchern. Eine Lesebühne als Mischung aus Unterhaltung und „Bildungsauftrag“. Ich kann mir denken, dass es da garantiert Unterschiede zwischen aktuellen und gemeinfreien Werken gibt, aber vielleicht hat hier ja jemand Erfahrung mit solchen Aktionen.1

Und kennt hier zufällig jemand eine Stadt, die einen mobilen öffentlichen Bücherschrank betreibt?

  1. Ja, ich überlege gerade, wie ich meine Kreativität so halbwegs in ein bisschen Geld umsetzen kann. []

Ohne Worte

Frisch aus dem Backend:

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Restebloggen

Lang, lang ist’s her, dass ich was geschrieben habe. Schuld daran ist der Umzug, der böse. Meine Wohnung in Magdeburg ist aufgegeben und es zieht mich erstmal wieder zurück in die Heimat. Die Praktikantin wird leider erstmal die Außenstelle Magdeburg weiterhin aufrechterhalten, aber so ist das halt nunmal. Mittlerweile ist das Impressum geändert und nun heißt es: Aufschreiben, was in den letzten Wochen/Monaten so liegengeblieben ist.

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Remember, remember the fifth of november

Auch wenn das historische „Vorbild“ Guy Fawkes nun nicht das ist, was man sich zum Vorbild nehmen sollte und auch der fiktive Charakter V aus V for Vendetta an sich keine Vorbildfunktion hat, so ist doch heute der perfekte Zeitpunkt sich mal wieder den Comic oder den Film zu schnappen und sich zu überlegen, ob in beiden nicht doch eine Botschaft gibt, die man zumindest im Hinterkopf behalten könnte.

Good evening, London. Allow me first to apologize for this interruption. I do, like many of you, appreciate the comforts of every day routine- the security of the familiar, the tranquility of repetition. I enjoy them as much as any bloke. But in the spirit of commemoration, thereby those important events of the past usually associated with someone’s death or the end of some awful bloody struggle, a celebration of a nice holiday, I thought we could mark this November the 5th, a day that is sadly no longer remembered, by taking some time out of our daily lives to sit down and have a little chat. There are of course those who do not want us to speak. I suspect even now, orders are being shouted into telephones, and men with guns will soon be on their way. Why? Because while the truncheon may be used in lieu of conversation, words will always retain their power. Words offer the means to meaning, and for those who will listen, the enunciation of truth. And the truth is, there is something terribly wrong with this country, isn’t there? Cruelty and injustice, intolerance and oppression. And where once you had the freedom to object, to think and speak as you saw fit, you now have censors and systems of surveillance coercing your conformity and soliciting your submission. How did this happen? Who’s to blame? Well certainly there are those more responsible than others, and they will be held accountable, but again truth be told, if you’re looking for the guilty, you need only look into a mirror. I know why you did it. I know you were afraid. Who wouldn’t be? War, terror, disease. There were a myriad of problems which conspired to corrupt your reason and rob you of your common sense. Fear got the best of you, and in your panic you turned to the now high chancellor, Adam Sutler. He promised you order, he promised you peace, and all he demanded in return was your silent, obedient consent. Last night I sought to end that silence. Last night I destroyed the Old Bailey, to remind this country of what it has forgotten. More than four hundred years ago a great citizen wished to embed the fifth of November forever in our memory. His hope was to remind the world that fairness, justice, and freedom are more than words, they are perspectives. So if you’ve seen nothing, if the crimes of this government remain unknown to you then I would suggest you allow the fifth of November to pass unmarked. But if you see what I see, if you feel as I feel, and if you would seek as I seek, then I ask you to stand beside me one year from tonight, outside the gates of Parliament, and together we shall give them a fifth of November that shall never, ever be forgot.

Remember, remember, the Fifth of November, the Gunpowder Treason and Plot. I know of no reason why the Gunpowder Treason should ever be forgot… But what of the man? I know his name was Guy Fawkes and I know, in 1605, he attempted to blow up the Houses of Parliament. But who was he really? What was he like? We are told to remember the idea, not the man, because a man can fail. He can be caught, he can be killed and forgotten, but 400 years later, an idea can still change the world. I’ve witnessed first hand the power of ideas, I’ve seen people kill in the name of them, and die defending them… but you cannot kiss an idea, cannot touch it, or hold it… ideas do not bleed, they do not feel pain, they do not love… And it is not an idea that I miss, it is a man… A man that made me remember the Fifth of November. A man that I will never forget.

Wer sich übrigens vor Augen halten will, wie viel die Verkürzung des Verses „Remember, remember the Fifth of November“ im Film die Aussage verändert hat, der mag sich mal angucken, warum manche Engländer usw. die „Bonfire Night“ gefeiert haben und wie der Reim weitergeht:

Remember, remember the fifth of November,
gunpowder, treason and plot,
I see no reason why gunpowder treason
should ever be forgot.
Guy Fawkes, Guy Fawkes,
’twas his intent
to blow up the King and the Parliament.
Three score barrels of powder below,
Poor old England to overthrow:
By God’s providence he was catch’d
With a dark lantern and burning match.
Holloa boys, holloa boys, make the bells ring.
Holloa boys, holloa boys, God save the King!
Hip hip hoorah!

Der Einfluss von Guy Fawkes auf die Engländer und auf die populäre Kultur lässt sich allerdings nicht leugnen. Bis heute werden die Kellerräume des Parlaments vor der Eröffnung durch den Monarchen gesucht, der Phönix von Dumbledore heißt Fawkes…

Work in progress

Aktuell passiert hier relativ wenig, ich gebe es zu. Dafür läuft im Hintergrund eine Menge ab. Aktuell arbeite ich zusammen mit dem Zyniker an einem neuen Projekt, dessen Ergebnisse hier hoffentlich in naher Zukunft bewundern dürft. Nebenher arbeiten und Staatsexamen schreiben.1 ein paar Themen liegen aktuell im Blog auf Halde, mal gucken wann ich dazu komme sie zu beenden oder wenigstens soweit voranzutreuben, dass ich sie veröffentlichen kann. Bleibt mir treu, auch wenn ich euch aktuell etwas schmoren lasse. Vielleicht erzählt ihr mir ja auch mal wieder was lustiges, worüber ich bloggen kann oder Die Praktikantin scannt mal wieder ein.

  1. Okay, „nebenher“ ist wohl ziemlich untertrieben. []

Jaja, ich lebe noch. Sommerloch…geht demnächst weiter…

Die Sache mit den Parteibezeichnungen

Beim Lesen eines Artikels in der Online-Ausgabe des örtlichen Blattes, ist mir folgende Formulierung aufgefallen (Hervorhebung von mir):

Der Grüne Sören Herbst ließ zur jüngsten Ratssitzung Fotos zum Beleg und zur Dokumentation an die Wand werfen : “ Wir müssen konsequent dagegen vorgehen, dass unser Club und unser Stadion mit solchen Bildern in die öffentliche Wahrnehmung rücken. „

Ich persönlich finde das relativ merkwürdig, was wahrscheinlich nicht zuletzt daran liegt, dass Farbzuweisungen in der Politik meistens einen eher „herablassenden“ Charakter haben. Wenn jemand sagt „Die Roten“ oder „die Braunen“, dann meint er das seltenst „nett“. Natürlich ist die Situation bei Bündnis 90/Die Grünen etwas anders. Die haben schließlich die Farbe mit im Parteinamen. In Verbindung mit einem Eigennamen klingt es trotzdem merkwürdig, da ändert auch die Großschreibung der Farbe recht wenig. Wenn sich die Verwendung der „Parteifarbe“ allerdings durchsetzen würde, dann würde es in deutschen Presseartikeln auch ohne „Die Violetten“ interessant zugehen. Man denke nur einmal über folgendes nach (Farben absichtlich klein geschrieben):

  • Die schwarze Angela
  • Der blau-weiße Edmund
  • Der gelbe Guido
  • Der rote Frank-Walter
  • Der braune Udo

Aber auch die etwas freiere Verwendung von einzelnen Bestandteilen der Parteinamen könnte ein völlig neues Bild auf die Politik werfen. Man denke nur an „Freibeuter Tauss“. Manchmal wäre auch eine Rückbesinnung auf „besondere“ politische Leistungen ganz nett, auch wenn dann viele Politiker keinen guten Stand hätten. Oder noch schöner: eine Einbindung des ehemaligen Berufes unserer Politiker! Da kämen sicher einige interessante Kombinationen heraus.

  • Der Müller und ehemaliger Wirtschaftsminister Michael Glos
  • Die Elektrotechnikerin und Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner
  • Die Master of Public Health und Familienministerin Ursula von der Leyen
  • Die Grundschullehrerin und Gesundheitsministerin Ulla Schmidt
  • Die Haupt- und Realschullehrein für Englisch und Geschichte und Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Heidemarie Wieczorek-Zeul
  • usw.

Ja, wäre schon irgendwie lustig…

Staatsexamen?

Braucht noch jemand ein Thema für seine Staatsexamensarbeit? Der Herr Rau hat da gerade was erfunden.