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Munchkin

Am Freitag war Spieleabend bei der C. angesagt. Eigentlich wollten wir das neue Spiel meines Mitbewohners spielen (Die Sterne stehen richtig), aber daraus wurde nichts, weil irgendwie kurzfristig noch zwei Personen dazugekommen sind. Also waren wir insgesamt 6, zwei zuviel für die meisten Spiele, die hier so rumliegen. Die „dramatis personae“ des Abends waren dann folgende:

  • Die Praktikantin
  • C.1
  • Der Mitbewohner
  • MB
  • die Freundin vom MB, die A.
  • Flint

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  1. neuerdings von mir freundlich Tigger genannt, warum kommt später mal []

Die Schwester der Nachbarin

Die Nachbarin hat mehrere Schwestern, alle jünger, aber alle auch immer wieder für einen Lacher gut. Für das folgende, kleine Anekdötchen hat ihre 10-jährige Schwester gesorgt. So wird hier in Sachsen-Anhalt die Aufklärung nicht nur von der Bravo und den Eltern übernommen, sondern auch von der Landesbühne Sachsen-Anhalt und dem „Theater Rote Grütze“. „Darüber spricht man nicht“ heißt das Stück, Werbetext und Titel beschreiben recht gut, worum es geht und neben der kleinen Nachbarinnenschwester musste wohl auch mein Mitbewohner da schon einmal durch. Alles gut und schön und sicherlich auch notwendig, denn manche kleine Schwestern und Brüder können sich halt nicht auf ihre großen Geschwister verlassen. So auch in diesem Fall, denn Die Nachbarin ist zwar nicht unbedingt ein Kind von Traurigkeit, aber erst recht kein Dr. Sommer. Denn sobald die Sprache auf Themen rund um „Liebe, Sex & Zärtlichkeit“ kommt, wird Die Nachbarin rot und versteckt sich hinter ihren Haaren, Händen, dem Sofa oder in ihrem Pullover. Die Laute, die sie dabei ausstößt sind allerdings ziemlich niedlich und die leichte Schamesröte steht ihr auch recht gut.1 Die Nachbarin ist also nicht unbedingt der geeignete Kandidat bzw. die geeignete Kandidatin um ihrer kleinen Schwester die Sache mit den Bienchen und den Blümchen zu erklären. Soviel zur Vorgeschichte, kommen wir zur eigentlichen Anekdote.

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  1. Wobei sie in letzter Zeit lockerer geworden ist. Manche sagen das liegt an mir und meiner zum Teil recht direkten Art. []

Das sollte ich mir mal erlauben

Wer dieses Semester aufmerksam meinen Blog gelesen hat, dem wird wahrscheinlich folgendes aufgefallen sein: Die Zustände an der FGSE werden immer schlimmer und das Institut für Germanistik schafft es meistens den Vogel restlos abzuschiessen.

Ziemlich weit oben in der Rangliste der sinnlosesten und schlecht organisiertesten Seminare, die ich in meinem ganzen Studium besucht habe, steht das im „Liveblog“ beschriebene Seminar. Der Dozent ist Fußballfan, publiziert ab und an mal etwas über Sportsprache, bekommt es aber nicht hin sein Seminar interessant zu gestalten oder wenigstens dafür zu sorgen, dass die Referate halbwegs was mit dem Thema zu tun haben. War heute auch nicht besser, das Formel 1 Referat beschäftigte sich erstmal ziemlich lange mit Entstehung und Regeln der Formel 1. Linguistische oder sonstwie sprachliche Inhalte und Ansprüche hat man in dem Teil mal wieder völlig umsonst gesucht. Es gibt Dozenten, die hätten gnadenlos unter- oder sogar abgebrochen, vor allem da bei 45 Minuten Restzeit noch 4 oder sogar noch mehr Referate ausstanden. Nicht so dieser Dozent. Der überzieht lieber und sagt zu den wartenden Referenten, dass diese sich doch bitte kurzfassen sollen. Mit Verlaub gesagt: Geht’s noch? Irgendwo muss ich als Dozent doch mal meinem Lehrauftrag gerecht werden und dafür sorgen, dass die Organisation klappt und die Referate auch mal Inhalt liefern. Man stelle sich mal vor ich würde ein Tutorium leiten und würde mir in diesem Tutorium derartige „Inkompetenz“ erlauben: Ich wäre meinen Posten wahrscheinlich sehr schnell wieder los. Mit entsprechendem Posten und entsprechenden Titeln kann man sich sowas aber wohl erlauben. Der Dozent beweist auch eindrucksvoll, dass man keine festen Sprechzeiten anbieten muss. Es könnte ja mal ein Student was wollen. Referate absprechen zum Beispiel, damit man keinen redundanten Kram erzählt. Der internetaffine Leser wird jetzt sicher anmerken: Aber es gibt doch E-Mail! Ja, das weißt du, das weiß ich, nur der Dozent, der weiß das nicht.1

Extreme Erfahrungen mit der Erreichbarkeit dieses Dozenten musste gerade meine Nachbarin, die C. machen. Die sitzt sowohl in „Sportsprache“, als auch in einem Seminar über Umberto Eco. Dort soll sie morgen Referat halten, entweder während der regülären Seminarzeit oder in der direkt anschließenden Nachholsitzung 12. Wer ein bisschen was von Eco gelesen hat, der weiß: Der Mensch kann ziemlich kompliziert schreiben. Vor mehreren Wochen sagte der Dozent nun zu C. und ihrer Referatsgruppe, dass er noch einen Text für sie hätte und ihnen diesen Text geben würde. Da hatte er sich mal wieder viel vorgenommen, aber davon nichts geschafft. Mindestens 4 Wochen lang erinnerte die Gruppe den Dozenten ständig mündlich und per E-Mail an diesen Text. Reaktion war dabei immer quasi null, also hat die Gruppe das Referat halt ohne diesen Text vorbereitet. Heute nahm der Dozent dann C. nach Sportsprache zur Seite und bestellte sie zu 16.45 Uhr in sein Büro, da er den Text für das morgige Referat dabei habe und sie diesen Text auf jeden Fall berücksichtigen müssten. Ich glaube in der Situation hätte ich einen auf Effenberg gemacht und dem Dozenten mal ganz gepflegt die Meinung gesagt, selbst wenn das wahrscheinlich absolut gar nichts bringt. Eigentlich bringen Dozenten mit so einem Verhalten doch nur zum Ausdruck, dass es ihnen ganz gepflegt am Allerwertesten vorbeigeht, was in ihrer Lehre passiert. Fast das ganze Semester lang nicht reagieren und nichts gebacken bekommen und dann auf den letzten Drücker noch verlangen, dass man ihren Auflagen folgt.3 Aber kann man ja machen, denn nicht der Dozent sitzt heute Abend da und schreibt das Referat mühselig um, sondern Studenten und Studentinnen wie C.

Erstaunt es da noch irgendjemanden, dass das Institut für Germanistik sich fast nie an den Evaluationen zur Lehre beteiligt? Interessanter Nebeneffekt der ganzen Sache ist ja auch noch, dass die wenigen Dozenten und Dozentinnen, die sich für die Studenten wirklich den Arsch aufreißen genau aus diesem Grund fast wieder „unbeliebt“ sind, da man bei diesen Lehrenden im Vergleich zu den meisten anderen wirklich was tun muss.4

Warum wir nichts dagegen tun? Wir haben es versucht! Der Zyniker und ich haben schon das Gespräch gesucht, aber die Dozenten, die es müssten, weichen keinen Deut von ihrer Schiene ab. Vergessen kann man das, so schlimm das auch ist.

  1. Lahmer Reim, ich weiß. []
  2. 1 deswegen, weil es zwei Nachholsitzungen sind. Zwei Nachholsitzungen sind es, weil der Dozent am eigentlich angesetzten Nachholtermin diesen Samstag keine Zeit hat, da er mit chinesischen Gästen zum Fußball muss. Studenten haben aber ja eh alle Zeit der Welt, da geht das schon. []
  3. Achja, nur so am Rande. Manche Bachelors schreiben auf Grundlage dieser völlig verkorksten Seminare ihre Modulabschlussprüfung in Pragma- und Soziolinguistik. []
  4. Andere Dozentinnen geben dann Unmengen an Aufgaben auf, die aber nie besprochen werden. Aber der Eindruck von Arbeit ist ja wenigstens da! []

Den Film vergessen und die Original-DVD von Batman Begins reinlegen

Die Zusammensetzung beim Film gucken gestern Abend sah wie folgt aus.

Batman Begins und The Dark Knight kannten schon: Die Praktikantin, Der Mitbewohner, der andere M. und ich.
Batman Begins kannten noch nicht, dafür aber The Dark Knight: Die Nachbarin C. und ihr Freund.

Dementsprechend doof war das natürlich für C. und ihren Freund, aber nun. Sie hatten ja tatkräftige Unterstützung von „der andere M.“. Dieser bestand nämlich, auf Grund echter oder eingebildeter Taubheit, ständig darauf den Film lauter zu machen, sobald einer der „Wir kennen den Film schon“-Fraktion auch nur einen Pieps gemacht hat. Sehr angenehm für mich, da ich genau neben den Lautsprechern saß. Außerdem wegen der schlecht abgemischten Tonspur, bzw. dem, was der DVD-Player aus der Tonspur gemacht hat, recht sinnlos, da die Nebengeräusche die Dialoge weiterhin meistens überlagerten. Nun ist es bei Batman Begins ja so, dass es durchaus schon Dinge gibt, die im Licht von The Dark Knight eine andere Bedeutung bekommen. Wenn zum Beispiel Rachel Dawes zu Bruce Wanye sagt, dass sie mit ihm zusammen sein wird, wenn Gotham Batman nicht mehr braucht, dann weiß man als The Dark Knight Gucker, dass sie ihre Meinung ändert und sich für Harvey Dent entscheidet.1 Nun meinte aber mein Mitbewohner sinngemäß: „Die will Wayne nicht mehr, weil sie jetzt Dent will!“ Naja, stimmt schon, aber dadurch geht die meiner Meinung nach wichtigere Aussage verloren, nämlich: „Vielleicht braucht Gotham Batman irgendwann nicht mehr, aber ich bin mir nicht sicher ob du ohne Batman auskommst.“2 Außerdem kam vom anderen M. auch mal häufiger die Frage: „Welcher Brief eigentlich?“ und nach anderen Details, die eigentlich recht offensichtlich sind. Irgendwann hab ich mich dann gefragt: „Gucken die filme auch oder lassen die die einfach nur laufen?“ Ich hab mich ja früher schon über Leute gewundert, die Matrix 1 nicht verstanden haben. Erstaunlich ist, dass es meistens diejenigen sind, die sich über Logiklöcher in Filmen auslassen, die auch alle wichtigen Details nicht mitbekommen. Zielsicher suchen diese Personen dann auch die Logiklöcher raus, die man einfach durch das Universum in dem der Film spielt erklären kann. Bei Batman wäre das die ganze Technik, die der auffährt. Ist halt eine Comic Verfilmung, da passt das schon. Ein viel schlimmeres Logikloch, gerade bei Batman Begins, finde ich da doch schon die Sache mit dem Haluzinogen. Das Zeug ist in der Wasserleitung und muss gasförmig werden um zu wirken. Deswegen ja die ganze Sache mit dem Verdampfen. Die Bewohner von Gotham City kochen sich auch keinen Kaffee oder bringen irgendwie anderweitig Wasser zum Kochen, oder? Man stelle sich doch nur mal die Szene in der Küche vor, wenn Mutti gerade Nudeln kocht und plötzlich die Kaffeemaschine anfängt mit ihr zu sprechen. Da hilft selbst Maggie Fix für Bolognese nicht weiter. Und der Spaß in der Sauna erst…

Und so…

  1. Ständiger Kommentar des anderen M.: „Wer ist Harvey Dent?“ Ich hoffe das war ein Scherz. []
  2. Wörtlich, englisch, via IMDB: Dear Bruce; I need to explain. I need to be honest and clear. I’m going to marry Harvey Dent. I love him. I want to spend the rest of my life with him. When I told you that if Gotham no longer needed Batman we could be together, I meant it. But I’m not sure the day will come when *you* will no longer need Batman. I hope it does and if it does I will be there, but only as your *friend.* I’m sorry to let you down. If you lose your faith in me, please keep your faith in people. Love, now and always, – Rachel. []

Mein Weg zu ganz viel Geld

Die Nachbarin C. und ich, wir haben gestern beschlossen, dass das so nicht weitergehen kann. Job neben Studium läuft eigentlich nur mit weiteren Studiumsverzögerungen und sowieso und überhaupt. So kann das nicht weitergehen. Also trafen wir uns spontan mitten in der Nacht zu einem Brainstorming, wie wir ultimativ ganz viel Geld verdienen können. Nach einer umfassenden Bestandsaufnahme, was wir denn so alles können ging es dann richtig los. Als fast fertiger Lehrer und als fast fertige Bachelorette der Kulturwissenschaften und Bildungswissenschaften kann man ja auch so einiges, was uns am Markt richtig begehrt macht.

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Gestern

Gestern war ich mit Der Praktikantin bei der Nachbarin C.. Der Freund der Nachbarin hatte Geburtstag und wir haben ein bisschen gefeiert, so mit leckerer Fest- und Flüssignahrung. War gut und irgendwann meinte C. dann, sie hätte auch noch Jim Beam, aber nur den braunen.1

War nicht so gut.

Ich bin ja bei bestimmten Alkoholika der Meinung, Jim Beam gehört eindeutig dazu, dass das Zeug viel zu gefährlich für die Jugend von heute ist. Deswegen muss das Zeug umgehend unter zu Hilfe nahme von Cola vernichtet werden. Diese ehrenhafte Aufgabe übernehme ich natürlich gerne. Und am nächsten Morgen weiß ich dann auch immer, was für einen Dienst ich der Menschheit wieder erwiesen habe. Ich leide halt gerne für meine zukünftigen Rentenzahler.

Aufwühlende und schwerwiegende Themen gab es natürlich auch wieder. Warum bleibt das unter Alkohol eigentlich nie aus? Ich nehm mich da ja gerne zurück, wenn um 0000 und 1,8 die Politik der letzten 300 Jahre auf den Tisch kommt und erstmal eingehend anaylsiert wird.2 Muss ja eigentlich nicht, aber irgendwann macht man halt doch mit, denn man will sich ja nicht isolieren. Irgendwann kamen wir dann über Umwege zu Büchern, Filmen und Musik, das war schon angenehmer. Irgendwann kam dann der erschreckte Ausruf von C.: „Ist das da ne 2 vor der 0 und der 6???“ Ja, war es wohl, obwohl es, als ich das letzte Mal auf die Uhr geschaut habe, gerade mal 0015 war. Ich vermute ja ein geheimes Regierungsprojekt oder eine globale Verschwörung. Es ist immer so, dass man auf die Uhr guckt und sich denkt: Och, ist ja noch früh! und plötzlich ist es wirklich früh. Viel früher, als es eigentlich werden sollte. Irgendjemand manipuliert da an der Zeit rum, ich weiß es genau. Schon Paulchen Panter hat sich verwundert gefragt: Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?

Worauf wollte ich eigentlich hinaus? Irgendwie hab ich den Faden verloren…ach, ich geh dann einfach mal. Hat noch jemand Jimmie?

  1. War eh meiner, den ich bei ihr vergessen hatte. []
  2. Besonders lustig, wenn einer noch halbwegs nüchtern ist, die Weingeister aber nicht einfach reden lassen kann, sondern kräftig und korrigierend mitmischen muss. []

Traditionelle Gründe für die Pressatmung

Ich war gestern mit der Praktikantin bei C., meiner Nachbarin. C. wollte zusammen mit der K. und der M. Fußball gucken. Da wollte die Praktikantin nicht fehlen und ich hatte auch nichts besseres vor. Aber um das noch einmal klarzustellen:
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Wie man eine Couchgarnitur bekommt

Die Segnungen des Internets sind ja vielseitig, nur leider liest kaum jemand die Bedienungsanleitung. Obwohl ich eher sagen müsste: Zum Glück liest meine Nachbarin die Bedienungsanleitung nicht. Den meisten dürfte das größte Aktionshaus des Internets ja ein Begriff sein. Bei diesem Aktionshaus gibt es ja alles mögliche und unmögliche. Weird Al Yankovic hat das ganz gut ausgedrückt. Nun funktioniert eBay nach einem bestimmten System:

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Hey, die haben hier ja ’ne Umkleidekabine!

Kaum geht die Uni wieder los, gibt es auch schon Neues von meiner Nachbarin zu berichten. Die will ja jetzt Sport machen. Badminton um genau zu sein. Naja, typischer Sport, den sich Frauen aussuchen. Liegt wahrscheinlich an der Ähnlichkeit des Schlägers zu einer Bratpfanne. Man muss ja üben, wie man seinen Freund möglichst wirksam eine überbrät. Die Praktikantin hat übrigens Bogenschießen belegt und ich frag mich irgendwie ob ich mir darüber Gedanken machen sollte. Nein, Spaß bei Seite, Badminton kann wirklich Spaß machen und ist auch (beim entsprechenden Gegner) ziemlich anstrengend. Aber eine Frau kann ja nicht einfach so zum Sport gehen, nein dafür braucht man natürlich neue Klamotten. So zog meine Nachbarin also los um sich entsprechend einzudecken.

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Der Olvenstedter Blitzkurier

Mich erreichte heute eine Mitteilung, die ich hier mal nacherzählen will. Die Nachbarin ( C. ) hat sich mal wieder gemeldet (ich dachte schon sie sei ausgewandert) und hatte gleich mal wieder amüsantes zu berichten.

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