Einträge mit dem Schlagwort: Musik
Verhörer
Peinliche oder lustige Verhörer geben ja immer wieder Anlass zur Vermarktung. Sei es nun in Form von Radiosendungen wie den Agathe-Bauer-Songs bei SAW oder den Oma-fiel-ins-Klo-Songs bei FFN, oder halt in Form von Büchern, wie “Der weiße Neger Wumbaba”. Vermarktung hin oder her, ich finde es immer wieder lustig und meistens auch sehr erheiternd, wenn ich Gelegenheit habe an den Verhörern anderer Leute teilzuhaben. Wahrscheinlich vor allem dann, wenn ich meine eigenen Verhörer wiedererkenne, die ich mir so in meinem Leben geleistet habe. Allen voran wohl meine eigene Version von Juliane Werdings1 “Geister über Afrika”. Hat mich nicht im mindesten gestört, dass meine Version überhaupt keinen Sinn ergab, wenn ich voller Inbrunst von “Kleister über Afrika” gesungen habe.
Einen anderen Verhörer hat erst “Der weiße Neger Wumbaba” aufgelöst, wobei ich aber sagen muss, dass ich “meine” Version viel stimmiger finde! Nena singt in ihrem Lied “99 Luftballons” ja von “Streichholz und Benzinkanister”, nech? “Streichelten Benzinkanister” finde ich da viel bedrohlicher und aussagekräftiger.
Wer hat noch solche Verhörer auf Lager? Immer raus damit!
________- Nicht meine Schuld! Stand halt im Plattenschrank!! [↩]
Die Sache mit den Liedtexten
Musik gehört ja für mich ungefähr so sehr zum Leben wie das Atmen. Dabei muss ich zugeben, dass ich zwar Lieder auch nach den Melodien und der “Kunstfertigkeit” beurteile, aber ansonsten ein ziemlicher “Textfetischist” bin. Rein instrumentale Stücke mag ich, bis auf einige Ausnahmen, fast gar nicht. Früher gab es nichts schöneres für mich, als die Texte der Lieder auswendig zu lernen, die ich am Liebsten mochte. Irgendwann ging es dann los, dass ich auch anfing über die Texte, die ich da (meistens recht schief) vor mich hin sang, nachzudenken. Dies lohnt sich bei Leibe nicht bei allen Liedtexten und manche sind auch einfach deswegen schön, weil kein tieferer Sinn von ihnen ausgeht.
Der Metzger ruft. Die Augen fest geschlossen
Lieder mit politischem Inhalt, die man getrost als Propaganda bezeichnen kann, findet sich in der heutigen Zeit sicherlich leicht, vor allem wenn man Propaganda einfach als Öffentlichkeitsarbeit bezeichnet. Auch Werbung ist eigentlich nichts anderes, als Propaganda, nur hat sich die negative Konnotation von Propaganda hier in Deutschland durchgesetzt. Propaganda ist immer das, was die Bösen oder Schlechten machen um ihre Macht oder Herrschaft weiter zu festigen. Der nachfolgende Eintrag ist wieder eher Gedächtnisstütze für mich. Weitere Ausarbeitung erfolgt vielleicht bei Gelegenheit mal.
Nachtrag zu “Starke Stimmen gegen Rechts”
Die Antwort auf meine Anfrage lässt sich ungefähr wie folgt zusammenfassen: Wir bemühen uns, aber es gibt viele beteiligte Parteien und zu berücksichtigende Sachlagen. Schade eigentlich.
Starke Stimmen gegen Rechts
Ich hatte die Bestellung eigentlich schon lange vergessen, aber mittlerweile ist im Fachschaftsrat ein Kontingent des Samplers “Starke Stimmen gegen Rechts” angekommen. Ich bin gerade dabei die Lieder durchzuhören. Gegen die Zusammenstellung ist an sich nichts zu sagen, auch wenn sich die CD eher an eine jüngere Generation richtet. Due Titelliste sieht wie folgt aus:
1 SILBERMOND IN ZEITEN WIE DIESEN
2 SEEED RESPECTNESS
3 JAN DELAY WWW.HITLER.DE
4 SÖHNE MANNHEIMS TRAURIGE LIEDER
5 JENNIFER ROSTOCK ICH WILL HIER RAUS
6 SPORTFREUNDE STILLER ANTINAZIBUND
7 BEATSTEAKS E-G-O
8 LAFEE MITTERNACHT
9 TEMPEAU MÄDCHEN AUS GREIFSWALD
10 DYNAMITE DELUXE SO LAUT ES GEHT
11 SUPER700 SELFCONTROL
12 KEIMZEIT PAUL
13 KING FAMILY CARRY ME HOME
14 POLARKREIS 18 CRYSTAL LAKE
15 JOY DENALANE feat. LUPO FIASCO CHANGE
16 EMPTY TRASH RING THE ALARM
17 KLEE 2 FRAGEN
18 DIE TOTEN HOSEN MADELAINE (AUS LÜDENSCHEID)
Die ganze Aktion finde ich, gerade unter dem Aspekt “Schulhof-CD” recht gut. Ein bisschen Kritik muss aber auch sein, denn:
Insgesamt wurden weit mehr als 200.000 CD’s nachgefragt. So konnten trotz der hohen Gesamtauflage von 50.000 CD’s nicht alle Anfragen mit der gewünschten Menge an CD’s bedient werden.
Das kann ich, um ehrlich zu sein, nur bedingt nachvollziehen. Die Schulhof CD der NPD sollte ursprünglich, vor Verbotsverfahren usw. auch in einer Auflage von 50.000 Stück erscheinen. Und die NPD krankt permanent an Geldmangel, warum kann also die Gegen-CD nicht mit mehr aufwarten, obwohl wahrscheinlich viel mehr Geld dahintersteckt und die Künstler ihren Teil wahrscheinlich/hoffentlich auch für lau beigetragen haben? Dazu kommt noch, dass die NPD ihre CDs zum Download anbietet, dies aber bisher bei “Starke Stimmen gegen Rechts” nicht möglich zu sein scheint. Eine entsprechende Anfrage habe ich mal an den BnR geschickt, mal gucken wie die Antwort ausfällt.
Tolle Musik
Bin mal wieder beim Surfen auf Bodo Wartke getroffen. Dieser Mensch ist aber mal sowas von genial. Er reimt grandios und hat einfach mal “Rythmus im Blut”. Um euch davon zu überzeugen, geht doch mal auf seine Hompage oder sucht einfach bei Youtube nach Videos. Weiter im Text »
Ich bin ein Ina Müller Fan
Wat is dat schoin, die fru beim showmoken tou to kieken. Wat für ne seute Deern. Dat grien´… Un wat ok vör ne plietsche Fru. Ick bün platt. Ina, mok dat ümmer und ümmer wedder. So, un nu geh ich dat mine fru vertellen…
Konnte man beim Werbeblogger lesen. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, außer vielleicht: Ina Müller ist für mich bisher der erste richtige Grund endlich plattdeutsch zu lernen.
Schönen Sonntag wünsche ich
And you got the fucking nerve to call me coloured…
Endlich mal wiedergefunden. Den Videoclip zu einem Text, den ich sehr genial finde. 1990-Dance-Gedöns, aber sehr geniales Video!
Textvariante:
When I was born, I was black.
When I grew up, I was black.
When I’m sick, I’m black.
When I go in the sun, I’m black.
When I’m cold, I’m black.
When I die, I’ll be black.
But YOU:
When you’re born, you’re pink,
When you grow up, you’re white,
When you’re sick, you’re green.
When you go in the sun, you turn red.
When you’re cold, you turn blue.
When you die, you turn purple
AND YOU HAVE THE NERVE TO CALL ME COLORED!
Zum Video:
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Der Tag, die Tage oder doch der Tag, die Tags?
Meine Blogsoftware – ich hab erst Blogware geschrieben, gibt es sowas? – meint die ganze Zeit ich solle doch Tags vergeben. Wenn man mal davon absieht, dass ich mich an das Wort Tag (im Sinne von “Etikett”) eh bisher nicht so richtig gewöhnen konnte, so finde ich es schon etwas dreist gleich mehrere von den Dingern zu fordern. Wenn man einen Tag verschenkt, so ist das gleich recht viel. Einen Tag zu verschenken (oder zu vergeben) ist aber scheinbar zu wenig. Aber ich bin heute nett, der Blog soll auch mal was für sich bekommen. Er bekommt seine Tage Tags und auch noch die, die er haben will.
Salat, Haus und Musik.
Gut, das “und” bekommt er nicht, weil das will er auch gar nicht. Stattdessen bekommt er noch ein Komma.
Fragt mich jetzt nicht, wer sich gerade diese bescheuerten Etiketten ausgedacht hat!1 2
1Aber wenigstens finde ich dadurch heraus wo und wie die Dinger angezeigt werden.
2PS: Okay, scheinbar nirgends. Wer den Ort findet möge doch bitte einmal Laut geben! Vielleicht finde ich da dann auch meinen Schrank wieder.
