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	<title>Edition Flint &#187; Medien</title>
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	<description>&#62;Endzwanziger mit Migränehintergrund&#60;</description>
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		<title>Nicht entdeckte Dimensionen der JU</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 09:49:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei der taz kann man sich gerade über den neusten Werbespot der JU aus Bayern informieren. Nachfolgend noch einmal kurz der Spot, der meiner Meinung nach eine Aussagedimension hat, die in der taz nicht ausreichend gewürdigt wird. Die junge Dame un der &#8220;forsche Prinz&#8221; stehen nämlich für die sozialen Dimensionen der christdemokratischen Politik! &#8220;Jetzt blas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Bei der taz kann man sich gerade über den neusten Werbespot der JU aus Bayern <a href="http://taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/warum-spielt-hier-eigentlich-blasmusik/">informieren</a>. Nachfolgend noch einmal kurz der Spot, der meiner Meinung nach eine Aussagedimension hat, die in der taz nicht ausreichend gewürdigt wird.</p>
<p><span id="more-3770"></span></p>
<p><iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/5ID2C4SMt5c" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die junge Dame un der &#8220;forsche Prinz&#8221; stehen nämlich für die sozialen Dimensionen der christdemokratischen Politik!</p>
<p>&#8220;Jetzt blas ich dir mal&#8217;n Marsch&#8221; ist dahingehend so zu deuten, dass bayrische/christdemokratische Frauen endlich offen mit ihrer Sexualität umgehen können und ihr Handwerkszeug verstehen. Dies haben sie natürlich im bayrischen Bildungssystem gelernt. Sexualkunde und so.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/06/04/nicht-entdeckte-dimensionen-der-ju/#footnote_0_3770" id="identifier_0_3770" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Au&szlig;erdem sind sie auch im Bett immer perfekt hergerichtet.">1</a></sup> Die überraschende &#8220;Pointe&#8221; mit der Trompete steht hingegen dafür, dass Menschen in Bayern alte Traditionen hochhalten und neben einer umfassenden und an der Praxis orientierten Bildung auch noch Zeit und Geld haben ein Instrument zu lernen. Die JU wirbt also hier für ein ausgewogenes Bildungssystem, welches sich auch mit ALG 2 bestreiten lässt oder aber für &#8220;Arbeit und Wohlstand für alle&#8221;. Ich finde, das musste mal gesagt werden. Weitermachen!</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3770" class="footnote">Außerdem sind sie auch im Bett immer perfekt hergerichtet.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Fehlende Ikonographie</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2011/05/24/fehlende-ikonographie/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 16:06:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
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		<description><![CDATA[Bestimmte Ereignisse sind in unserer medialisierten Welt in der Regel mit bestimmten Bildern verbunden. Je dramatischer oder einschneidender die Ereignisse, desto besser prägen sich die Bilder ein. Natürlich relativiert sich dies mit der Zeit: War man &#8220;live&#8221; dabei1, so haben auch jetzt noch entsprechende Bilder eine andere Wirkung auf einen selbst, als auf &#8220;nachfolgende&#8221; Generationen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Bestimmte Ereignisse sind in unserer medialisierten Welt in der Regel mit bestimmten Bildern verbunden. Je dramatischer oder einschneidender die Ereignisse, desto besser prägen sich die Bilder ein. Natürlich relativiert sich dies mit der Zeit: War man &#8220;live&#8221; dabei<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/24/fehlende-ikonographie/#footnote_0_3730" id="identifier_0_3730" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Also in einem entsprechenden Alter oder gerade vor dem TV.">1</a></sup>, so haben auch jetzt noch entsprechende Bilder eine andere Wirkung auf einen selbst, als auf &#8220;nachfolgende&#8221; Generationen. 9/11 ist hier wohl das beste Beispiel. Wer 2001 alt genug war, um zu verstehen was da gerade vor sich geht, der verbindet andere Gefühle und Erinnerungen mit den Bildern, wie jemand, der diese Bilder &#8220;jetzt schon&#8221; als Geschichte ansieht. Die Ereignisse am 11. September 2001 stellen allerdings eh einen besonderen Fall dar, da bei kaum einem anderen, vergleichbaren Ereignis die mediale Abdeckung so schnell und so andauernd war.<br />
Im Zuge der Berichterstattung kommt es meist früher oder später zur Bildung von Ikonen. Bestimmte Bilder sind entweder so &#8220;passend&#8221; oder werden so oft wiederholt, dass sie plötzlich mehr sind, als ein &#8220;Begleitmaterial&#8221; für die Berichterstattung. Sie entwickeln eine Bedeutungsebene, die über das eigentliche Ereignis hinausgehen. Sei es nun der <a href="http://www.bundestag.de/blickpunkt/bilderInhalte/0902_spezial/500px/ullstein_high_00005559.jpg" target="_blank" rel="lightbox[3730]">flüchtende NVA-Soldat</a>, die<a href="http://www.google.de/search?um=1&amp;hl=de&amp;safe=off&amp;client=opera&amp;rls=de&amp;channel=suggest&amp;biw=1276&amp;bih=910&amp;tbm=isch&amp;sa=1&amp;q=9%2F11&amp;aq=f&amp;aqi=g10&amp;aql=&amp;oq=" target="_blank"> brennenden oder einstürzenden Zwillingstürme</a> oder das berühmte Bild &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:WW2_Iwo_Jima_flag_raising.jpg" target="_blank" rel="lightbox[3730]">Raising the Flag on Iwo Jima</a>&#8220;. Auch Flutbilder nach Tsunami-Katastrophen oder anderen Überflutungen haben teilweise einen ähnlichen Prozess durchlaufen, allerdings scheinen Ereignisse an denen Menschen als &#8220;Täter&#8221; beteiligt waren eher zu einer Ikonbildung zu neigen, als Naturkatastrophen.</p>
<p>Interessant wird es, wenn man einmal betrachtet, welche, von Menschen irgendwie gemachte Katastrophen keine Ikonbildung nach sich ziehen, obwohl sie ebenfalls schwere Folgen haben. Gemeint sind an dieser Stelle atomare Katastrophen. Während man bei Atombomben, nicht zuletzt durch die markante &#8220;Pilzwolke&#8221;, noch von einer gewissen Ikonographie sprechen kann, so scheinen diese Ikons bei Reaktorunfällen zu fehlen. Harrisburg oder <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Three_Mile_Island_accident" target="_blank">Three Mile Island</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tchernobyl" target="_blank">Tchernobyl</a> oder eben auch <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fukushima_I_nuclear_accidents" target="_blank">Fukushima</a> rufen, zumindest soweit es mich betrifft, keine bestimmten Bilder auf, höchstens ein gewisses Gefühl der Bedrohung. Woran könnte dies liegen? Im Gegensatz zu den bisher aufgezählten Beispielen sind atomare Katastrophen schleichende und vor allem nicht oder kaum visuell erfassbare Katastrophen. Atombomben explodieren und produzieren den typischen Pilz, dadurch werden sie für die visuell-dominierte Medienlandschaft fassbarer. Kaputte Kernkraftwerke bieten zwar auch ein gewisses Bild der Zerstörung, welches sich z.B. allerdings kaum von Bildern von Großbränden unterscheidet. Auch Bilder der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Strahlenkrankheit" target="_blank">Strahlenkrankheit</a> sind, so schlimm sie auch sein mögen, scheinbar nicht zur Ikonbildung geeignet.</p>
<p>Was daraus zu folgen scheint, ist eine, für sonstige Verhältnisse, merkwürdig bilderlose bzw. bildlich distanziert wirkende Berichterstattung. Geht damit auch eine Marginalisierung der Ereignisse einher? Die Anti-Atom-Bewegung scheint zwar seit Fukushima wieder an Bewegungsmomnent gewonnen zu haben und auch die Wahlergebnisse der Grünen werden oft mit dem letzten GAU in Verbindung gebracht. Ebenfalls damit einherzugehen scheint ein schnelleres Verschwinden der Ereignisse aus dem Gedächtnis bzw. dem Interesse der Menschen, die weit genug von den Ereignissen entfernt wohnen, so dass sie auf die Medienberichterstattung angewiesen sind. Später liest man dann vielleicht nochmal von der &#8220;vergessenen Katastrophe&#8221; oder ähnlichem.</p>
<p>[Endet hier, da ich irgendwie wieder nicht zu nem vernünftigen Schluss komme, aber den Draft nicht noch länger liegenlassen will.]</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3730" class="footnote">Also in einem entsprechenden Alter oder gerade vor dem TV.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>ESC 2011 LiveBlog</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2011/05/14/esc-2011-liveblog/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 May 2011 08:46:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[LiveBlog]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute ab 20.30 Uhr ist es soweit: Unser LiveBlog zum Eurovision Song Contest 2011. Mit dabei in diesem Jahr: Die Praktikantin, Der Zyniker, Die Nachbarin und der hat-bisher-keinen-blog-spitznamen-Dobi. Für alle, die keinen Fernseher in der Nähe haben, aber trotzdem mitgucken wollen, die finden hier den Live Stream. Leserkommentare sind, wie im letzten Jahr, erlaubt, müssen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Heute ab 20.30 Uhr ist es soweit: Unser LiveBlog zum Eurovision Song Contest 2011. Mit dabei in diesem Jahr: Die Praktikantin, Der Zyniker, Die Nachbarin und der hat-bisher-keinen-blog-spitznamen-Dobi. Für alle, die keinen Fernseher in der Nähe haben, aber trotzdem mitgucken wollen, die finden<a href="http://www.eurovision.tv/esctv/future?program=24953" target="_blank"> hier den Live Stream</a>. Leserkommentare sind, <a href="http://www.edition-flint.de/2010/05/29/der-esc-liveblog/" target="_blank">wie im letzten Jahr</a>, erlaubt, müssen aber extra freigeschaltet werden. Kann also etwas dauern, bis sie auftauchen. Unter diesem Eintrag darf natürlich auch kommentiert werden.</p>
<p>Im Probelauf hatten wir leichte technische Probleme, drückt uns die Daumen, dass im richtigen Liveblog alles<br />
klappt.<br />
<span id="more-3717"></span></p>
<p><iframe src="http://www.coveritlive.com/index2.php/option=com_altcaster/task=viewaltcast/altcast_code=114eb73229/height=550/width=470" scrolling="no" height="550px" width="470px" frameBorder="0" allowTransparency="true" ><a href="http://www.coveritlive.com/mobile.php/option=com_mobile/task=viewaltcast/altcast_code=114eb73229" >Edition Flint ESC 2011</a></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Migrantisch</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 16:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo wach?]]></category>
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		<description><![CDATA[Sarrazin und kein Ende. Da hat die SPD jetzt den Salat. Da hat Thilo eine &#8220;weitreichende Erklärung&#8221; (Nahles) abgegeben, alle1 dachten nun sei alles wieder gut und dann das: Sarrazin demütigt die SPD, so titelte heute die taz. Mal ganz davon abgesehen, dass die SPD in Bezug auf Sarrazin kaum noch mehr gedemütigt werden könnte: Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Sarrazin und kein Ende. Da hat die SPD jetzt den Salat. Da hat Thilo eine &#8220;weitreichende Erklärung&#8221; (Nahles) abgegeben, alle<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/05/migrantisch/#footnote_0_3709" id="identifier_0_3709" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ja, wirklich alle.">1</a></sup> dachten nun sei alles wieder gut und dann das: Sarrazin demütigt die SPD, so<a href="http://taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/sarrazin-demuetigt-die-spd/" target="_blank"> titelte heute die taz</a>. Mal ganz davon abgesehen, dass die SPD in Bezug auf Sarrazin kaum noch mehr gedemütigt werden könnte: Die Äußerung von Sarrazin ist in mehrerer Hinsicht merkwürdig. Ausgehend von folgendem Auszug aus dem taz-Artikel, stellen sich mehrere Fragen.</p>
<blockquote><p>Bei einer Lesung aus seinem umstrittenen Buch im nordrhein-westfälischen Waltrop betonte er, dass er in seiner Erklärung vor der SPD-Spitze kein Wort von den Aussagen seines Buches zurückgenommen habe.</p>
<p>Als wäre das nicht Schmach genug, kritisierte er die Migrantenquote, die die SPD-Spitze angekündigt hat: &#8220;Der Verstand kommt und geht ja nicht damit, dass man Migrant ist.&#8221; Und ätzte im Anschluss erneut in diffamierender Weise über Menschen mit Migrationshintergrund: &#8220;Je migrantischer diese Leute eingestellt sind, desto weniger neigen sie dazu, Probleme oder Schwierigkeiten objektiv zu sehen.</p></blockquote>
<p>Wer bisher geglaubt hat, dass Sarrazin irgendwas von seinen Thesen zurückgenommen hätte, der hat <a href="http://www.tagesschau.de/inland/sarrazin270.html" target="_blank">die Erklärung</a> bisher nicht gelesen, oder heißt Nahles/Gabriel mit Nachnamen. Aber darum soll es an dieser Stelle gar nicht gehen, auch nicht darum, was denn jetzt von einer &#8220;Migrantenquote&#8221; in der SPD zu halten ist oder nicht. Interessant ist die Äußerung mit &#8220;migrantisch&#8221; und &#8220;diese Leute&#8221;. Die taz (und andere Redaktionen) beziehen diese Äußerung auf &#8220;Menschen mit Migrationshintergrund&#8221;. Aber ist das eigentlich wirklich so?<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/05/migrantisch/#footnote_1_3709" id="identifier_1_3709" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich kenne den Rest der &Auml;u&szlig;erungen nicht, gehe also nur von diesem einen Zitat aus.">2</a></sup> Sarrazin sagt ja nicht &#8220;je migrantischer diese Leute sind&#8221;, sondern &#8220;je migrantischer diese Leute eingestellt sind&#8221;. Migrantisch ist ein Adjektiv<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/05/migrantisch/#footnote_2_3709" id="identifier_2_3709" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ein ziemlich grausames und irgendwie inhaltsleeres.">3</a></sup> und wird hier adverbiell gebraucht, es beschreibt wie &#8220;diese Leute&#8221;<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/05/migrantisch/#footnote_3_3709" id="identifier_3_3709" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wer das auch immer sein mag.">4</a></sup> eingestellt sind, es beschreibt nicht die Leute an sich genauer. Gehen wir jetzt einfach mal davon aus, dass &#8220;migrantisch&#8221; als Adjektiv ungefähr folgendes bedeuten könnte:</p>
<ol>
<li>mit Migrationshintergrund</li>
<li>Migranten/Migration positiv gegenüber eingestellt</li>
</ol>
<p>Da ein Migrationshintergrund keine Einstellung sein kann, bleibt eigentlich nur die zweite Interpretation. Wenn man &#8220;migrantisch &#8221; entsprechend ersetzt, würde der Satz also ungefähr Folgendes aussagen: Je positiver diese Leute Migranten/der Migration gegenüber eingestellt sind, desto weniger neigen sie dazu, Probleme oder Schwierigkeiten objektiv zu sehen.</p>
<p>Das zielt also, meiner Meinung nach, weniger gegen Menschen mit Migrationshintergrund, sondern eher gegen diejenigen, die nichts gegen eben diese Menschen haben. Ausgehend von dieser Interpretation kann man nun fragen: Was soll man aus dieser Äußerung für Schlüsse ziehen? Was meint Sarrazin? Sind &#8220;diese Leute&#8221; (=Freunde der Migration) weniger objektiv, weil man halt weniger objektiv ist, wenn man von etwas überzeugt ist.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/05/migrantisch/#footnote_4_3709" id="identifier_4_3709" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Was eine gewagte Behauptung w&auml;re, aber noch nachvollziehbar.">5</a></sup> Sind Menschen, die weniger &#8220;migrantisch&#8221; im eben beschriebenen Sinne sind, deswegen zwangsläufig objektiver? Ab wann ist man denn dann zu &#8220;anti-migrantisch&#8221;, um noch objektiv zu sein? Gerade letzter Punkt ist interessant: Sarrazin sagt nämlich &#8220;je migrantischer eingestellt, desto weniger objektiv&#8221; ist man. Der Umkehrschluss wäre also: je weniger migrantisch eingestellt, desto objektiver&#8221;. Und genau an dieser Stelle würde das Pflaster erst richtig gefährlich werden.</p>
<p>Was genau er meinte, das kann wohl nur Sarrazin selbst beantworten oder aber jemand, der die ganze &#8220;Rede&#8221; gehört hat.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/05/migrantisch/#footnote_5_3709" id="identifier_5_3709" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Eine eindeutigere Darstellung in den Medien w&uuml;rde nat&uuml;rlich auch helfen.">6</a></sup> Ich weiß nur, wenn Sarrazin nicht &#8220;migrantisch eingestellt&#8221; ist, dann bin ich es gerne.</p>
<p>Ich habe übrigens lange nach einer gewissen &#8220;Pointe&#8221; gesucht, aber so langsam fällt mir zur SPD und zu Sarrazin nichts mehr ein.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3709" class="footnote">Ja, wirklich alle.</li><li id="footnote_1_3709" class="footnote">Ich kenne den Rest der Äußerungen nicht, gehe also nur von diesem einen Zitat aus.</li><li id="footnote_2_3709" class="footnote">Ein ziemlich grausames und irgendwie inhaltsleeres.</li><li id="footnote_3_3709" class="footnote">Wer das auch immer sein mag.</li><li id="footnote_4_3709" class="footnote">Was eine gewagte Behauptung wäre, aber noch nachvollziehbar.</li><li id="footnote_5_3709" class="footnote">Eine eindeutigere Darstellung in den Medien würde natürlich auch helfen.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Along the road</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 19:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe!?]]></category>
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		<description><![CDATA[Man weiß ja heutzutage gar nicht mehr, wo man anfangen soll. So viel passiert! Ständig! Nachdem sich unser eigener Adel erstmal ins Aus geschossen hat, helfen uns endlich mal wieder die Briten aus und verheiraten sich. Grandios, da strahlen endlich wieder alle freiwillig und wir haben unser Gesellschaftsereignis, welches wir so dringend brauchen. War ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Man weiß ja heutzutage gar nicht mehr, wo man anfangen soll. So viel passiert! Ständig! Nachdem sich unser eigener Adel erstmal ins Aus geschossen hat, helfen uns endlich mal wieder die Briten aus und verheiraten sich. Grandios, da strahlen endlich wieder alle freiwillig und wir haben unser Gesellschaftsereignis, welches wir so dringend brauchen. War ja auch böse und traurig so in den letzten Wochen. Guttenberg ging weg und E10 kam. Übers Osterwochenende war E10 dann doch vereinzelt wieder weg<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/04/27/along-the-road/#footnote_0_3705" id="identifier_0_3705" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="War dann auch nicht okay, wahrscheinlich weil Guttenberg nicht wiedergekommen ist.">1</a></sup></p>
<p>Seit dem Osterwochenende irgendwie wieder da ist Sarrazin, die Alte Tante aber endgültig irgendwie weg.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/04/27/along-the-road/#footnote_1_3705" id="identifier_1_3705" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Kennt ja eh keiner mehr.">2</a></sup></p>
<p>Ich bin nur noch von konservativen Geistern und gelben Bananen umgeben.</p>
<p>Howard Carpendale hat bei &#8220;Markus Lanz&#8221; gesagt, dass wir nicht mehr denken. Vielleicht muss man ihm zustimmen?</p>
<p>In den Charts läuft auch nur noch <a href="http://www.coffeeandtv.de/2011/04/13/taschenspielertricks/" target="_blank">geistiger und sexistisch-diskrimierender</a> Müll, oder?</p>
<p>Vielleicht amüsieren wir uns auch zu Tode.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/04/27/along-the-road/#footnote_2_3705" id="identifier_2_3705" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wahrscheinlich aber haben tats&auml;chlich mehr Leute gestern Abend Markus Lanz gelesen, als Postman gelesen.">3</a></sup></p>
<p>Hab ich schon erwähnt, dass &#8220;die SPD&#8221; gerade allerortens mächtig am Rad dreht? Ich meine, geht mich ja nix an, bin ja nur ich, aber irgendwie. Also, ich weiß ja auch nicht. Ich kann mich aber auch nicht davon befreien. Jedes Mal, wenn ich eine rote Ampel sehe und alle Autos stehen bleiben, denke ich so: Guck mal, SPD.</p>
<p>Außerdem freue ich mich ja über den Warnschuss-Arrest. Ich hoffe damit einher geht eine lückenlose Überwachung aller Plätze, an denen ganz evtl. mal jemand verprügelt werden könnte. Kann ja nicht sein, dass zwar ständig geprügelt wird, aber es nur ein paar davon in die Medien schaffen.  Ich will bitte jede Prügelei, jeden Gewaltausbruch und jede Waffennutzung als Video im Internet haben und als Dauerschleife &#8211; mit Zeitlupe und Hervorhebung/Wiederholung der wichtigsten Stellen &#8211; in den audio-visuellen Medien. Printmedien dürfen Vergrößerungen zeigen. Für die Radios müssen wir endlich dafür sorgen, dass überall auch Ton aufgezeichnet wird.<br />
Der Warnschussarrest hilft dann übrigens auch. Zuerst kann überall in den Medien getitelt werden, dass &#8220;Der U-Bahn-Terror-Faustprügler&#8221; endlich hinter Schloss und Riegel ist, gleichzeitig kann in angemessen kurzer Zeit danach getitelt werden: &#8220;Warum ist DUBTF schon wieder frei????&#8221; So ist uns allen geholfen.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/04/27/along-the-road/#footnote_3_3705" id="identifier_3_3705" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wie viele Redakteure wohl Formulierungsprobleme hatten, weil sich &amp;#8220;Anwaltssohn&amp;#8221; in der Schlagzeile schlechter macht als &amp;#8220;Ausl&auml;nder&amp;#8221;?">4</a></sup> Außerdem hilft Arrest auf jeden Fall als Warnung, sonst bringt es ja nix. Is so ähnlich wie mit den Arbeitslosen. Wenn man die morgens erstmal aus dem Bett bekommen würde und die erstmal gezwungen wären, was zu tun (z.B. zu einem 4km entfernten Automaten gehen und ihren persönlichen Lebensdarfschein abstempeln), dann würden die auch wieder Arbeit finden. Weil sie sind ja schonmal wach.</p>
<p>Achja, SETI wird auch eingestellt. Aber sonst war, glaub ich, nichts weiter.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">In the beginning the Universe was created. This has made a lot of people very angry and has been widely regarded as a bad move.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/04/27/along-the-road/#footnote_4_3705" id="identifier_4_3705" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Douglas Adams">5</a></sup> </p>
</blockquote>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3705" class="footnote">War dann auch nicht okay, wahrscheinlich weil Guttenberg nicht wiedergekommen ist.</li><li id="footnote_1_3705" class="footnote">Kennt ja eh keiner mehr.</li><li id="footnote_2_3705" class="footnote">Wahrscheinlich aber haben tatsächlich mehr Leute gestern Abend Markus Lanz gelesen, als Postman gelesen.</li><li id="footnote_3_3705" class="footnote">Wie viele Redakteure wohl Formulierungsprobleme hatten, weil sich &#8220;Anwaltssohn&#8221; in der Schlagzeile schlechter macht als &#8220;Ausländer&#8221;?</li><li id="footnote_4_3705" class="footnote">Douglas Adams</li></ol>________]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>&#8220;Ich glaub, es hackt.&#8221;</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2011/02/25/ich-glaub-es-hackt/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 09:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurz und bündig]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Oder einfach hier klicken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p><img src="http://qrcode.kaywa.com/img.php?s=8&amp;d=http%3A%2F%2Fwww.bildblog.de%2F28264%2Fwir-sind-helden-wollen-nicht-fuer-bild-werben%2F" alt="qrcode" /></p>
<p>Oder <a href="http://www.bildblog.de/28264/wir-sind-helden-wollen-nicht-fuer-bild-werben/" target="_blank">einfach hier</a> klicken.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bilder und ihre Kontexte</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 23:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[ernst]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo wach?]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Bildern ist das immer so eine Sache. Bilder zeigen nur einen Augenblick, lassen nicht immer einen Rückschluss auf den Kontext zu und werden außerdem durch die Zeigesituation beeinflusst. Das Internet hat es nun möglich gemacht, dass eigentlich jeder auf eine nahezu unendliche Anzahl von Bildern zugreifen kann. Dadurch werden mitunter die selben Bilder in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Mit Bildern ist das immer so eine Sache. Bilder zeigen nur einen Augenblick, lassen nicht immer einen Rückschluss auf den Kontext zu und werden außerdem durch die Zeigesituation beeinflusst. Das Internet hat es nun möglich gemacht, dass eigentlich jeder auf eine nahezu unendliche Anzahl von Bildern zugreifen kann. Dadurch werden mitunter die selben Bilder in völlig unterschiedlichen Artikeln benutzt oder aber Bilder werden einfach &#8220;geklaut&#8221;, d.h. von irgendeiner Internetseite runtergeladen und dann für die eigenen Inhalte genutzt. Bei manchen Bildern darf man das unter Umständen sogar, mit verschiedenen Einschränkungen/Optionen zum Beispiel bei allen Bildern, die unter Creative Commons veröffentlicht werden.  <span id="more-3586"></span>Andere Bilder hingegen werden von den Presseagenturen oder Journalisten/Fotografen verkauft. Diese Bilder einfach von den Käufern runterzuladen und selbst wieder zu veröffentlichen wird nun gar nicht gerne gesehen. Die etwas dreistere Version ist das so genannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hotlinking" target="_blank">Hotlinking</a>. Derjenige, der den Hotlink setzt hat den Inhalt, der eigentliche Seitenbetreiber dafür den Traffic und ggfs. die Kosten für den Einkauf der Medien.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/01/22/bilder-und-ihre-kontexte/#footnote_0_3586" id="identifier_0_3586" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Was man mit Youtube Videos macht ist auch Hotlinking, aber die wollen das.">1</a></sup> Durch einen Retweet bin ich beim <a href="http://blog.pantoffelpunk.de/" target="_blank">Pantoffelpunk</a> gelandet, der festgestellt hat, dass ein eher zweifelhafter<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/01/22/bilder-und-ihre-kontexte/#footnote_1_3586" id="identifier_1_3586" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das Wort &amp;#8220;National&amp;#8221; kommt recht h&auml;ufig vor, know what I mean?">2</a></sup> Blog eins der Bilder vom pantoffelpunk in einem seiner Artikel benutzt und zwar als Hotlink. <a href="http://blog.pantoffelpunk.de/zermatschtes/was-mir-heute-meinen-tag-versuesste" target="_blank">Daraufhin ersetzte er das entsprechende Bild, wodurch dann ja auch das Bild beim Hotlinker verändert wurde.</a> Bis jetzt (00:11 Uhr) ist es dem Blogbetreiber wohl auch noch nicht aufgefallen.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/01/22/bilder-und-ihre-kontexte/#footnote_2_3586" id="identifier_2_3586" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich verlink &amp;#8220;DE&amp;#8221; hier nun aber nicht, des muss ich mir nicht antun.">3</a></sup>  Neugierig geworden, hab ich mir den Blog mal angeguckt und dabei festgestellt, dass Hotlinking die Regel zu sein scheint. Nur sehr, sehr wenige Artikelbilder sind direkt auf den Blog-Webspace geladen<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/01/22/bilder-und-ihre-kontexte/#footnote_3_3586" id="identifier_3_3586" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und auch die sind wohl eher einfach von irgendwo gespeichert, da keinerlei Quellenangaben gemacht werden.">4</a></sup> , die meisten werden direkt von anderen Seiten geladen. Bei ein paar Seiten<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/01/22/bilder-und-ihre-kontexte/#footnote_4_3586" id="identifier_4_3586" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Zum Beispiel bei den&nbsp;? Typen.">5</a></sup> denkt man sich: Gleich und Gleich gesellt sich gern, die wird das wohl eher weniger stören. Andere Seiten dürften oder sollten sich zumindest an dieser Art der Contenbeschaffung stören, zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Der Länderspiegel von ZDF.de</li>
<li>Spiegel.de</li>
<li>Welt.de</li>
<li>Abendblatt.de<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/01/22/bilder-und-ihre-kontexte/#footnote_5_3586" id="identifier_5_3586" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das Abendblatt hat z.B. viele seiner Online-Inhalte kostenpflichtig gemacht. Aber es wird nicht verhindert, dass (wahrscheinliche) Agenturbilder einfach so f&uuml;r fremde Inhalte genutzt werden?">6</a></sup></li>
<li>N-TV.de</li>
<li>Schulministerium NRW</li>
<li>nachrichten.t-online.de</li>
<li>Bild.de<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/01/22/bilder-und-ihre-kontexte/#footnote_6_3586" id="identifier_6_3586" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vor allem weil Springer ja ganz weit vorne ist, bei allen Diskussionen zur b&ouml;sen Kostenloskultur im Internet.">7</a></sup></li>
<li>Tagesspiegel.de</li>
<li>FAZ.net</li>
<li>Tagesschau.de</li>
<li>op-online.de<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/01/22/bilder-und-ihre-kontexte/#footnote_7_3586" id="identifier_7_3586" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Oder S&ouml;ren Stache, dpa, der sogar noch in den EXIF-Daten angegeben ist.">8</a></sup></li>
<li>bundesregierung.de</li>
<li>badische-zeitung.de</li>
<li>merkur-online.de</li>
<li>Zeit.de</li>
<li>tz-online.de<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/01/22/bilder-und-ihre-kontexte/#footnote_8_3586" id="identifier_8_3586" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Oder in diesem Fall Tobias Hase, dpa">9</a></sup></li>
<li>MI Brandenburg</li>
<li>Gewerkschaft der Polizei<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/01/22/bilder-und-ihre-kontexte/#footnote_9_3586" id="identifier_9_3586" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Mein pers&ouml;nlicher Favorit! Oder es interessiert den Inhaber des Copyrights &amp;#8211; laut EXIF &amp;#8211; Foto Hagen Immel, Potsdam">10</a></sup></li>
<li>Academics.de<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/01/22/bilder-und-ihre-kontexte/#footnote_10_3586" id="identifier_10_3586" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Eine Initiative von DIE ZEIT und Forschung &amp;amp; Lehre">11</a></sup></li>
<li>Bremerhaven.de<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/01/22/bilder-und-ihre-kontexte/#footnote_11_3586" id="identifier_11_3586" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die bedienen sich aber auch echt &uuml;berall.">12</a></sup></li>
<li>Autonome Antifa Radeberg<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/01/22/bilder-und-ihre-kontexte/#footnote_12_3586" id="identifier_12_3586" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wie die das wohl finden zwischen Links zur NPD &amp;amp; Co. aufzutauchen?">13</a></sup></li>
<li>Die Grünen (Bundespartei)</li>
</ul>
<p>Gibt sicherlich noch mehr, aber mehr als 6 Seiten will ich jetzt gerade nicht durchsuchen. Bei sporadischen Stichproben habe ich keinerlei Quellenangaben zu den Bildern gefunden. Ein Impressum gibt es auch nicht so wirklich.</p>
<p>Was jetzt richtig lustig wäre: Wenn alle Bilder, also zumindest die, deren &#8220;Besitzer&#8221; nicht mit der Fremdverwertung einverstanden sind, durch das Bild vom pantoffelpunk ersetzt werden würden. Na, liebe Welt, Zeit, Tagesschau, wie wär&#8217;s?</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3586" class="footnote">Was man mit Youtube Videos macht ist auch Hotlinking, aber die wollen das.</li><li id="footnote_1_3586" class="footnote">Das Wort &#8220;National&#8221; kommt recht häufig vor, know what I mean?</li><li id="footnote_2_3586" class="footnote">Ich verlink &#8220;DE&#8221; hier nun aber nicht, des muss ich mir nicht antun.</li><li id="footnote_3_3586" class="footnote">Und auch die sind wohl eher einfach von irgendwo gespeichert, da keinerlei Quellenangaben gemacht werden.</li><li id="footnote_4_3586" class="footnote">Zum Beispiel bei den ? Typen.</li><li id="footnote_5_3586" class="footnote">Das Abendblatt hat z.B. viele seiner Online-Inhalte kostenpflichtig gemacht. Aber es wird nicht verhindert, dass (wahrscheinliche) Agenturbilder einfach so für fremde Inhalte genutzt werden?</li><li id="footnote_6_3586" class="footnote">Vor allem weil Springer ja ganz weit vorne ist, bei allen Diskussionen zur bösen Kostenloskultur im Internet.</li><li id="footnote_7_3586" class="footnote">Oder Sören Stache, dpa, der sogar noch in den EXIF-Daten angegeben ist.</li><li id="footnote_8_3586" class="footnote">Oder in diesem Fall Tobias Hase, dpa</li><li id="footnote_9_3586" class="footnote">Mein persönlicher Favorit! Oder es interessiert den Inhaber des Copyrights &#8211; laut EXIF &#8211; Foto Hagen Immel, Potsdam</li><li id="footnote_10_3586" class="footnote">Eine Initiative von DIE ZEIT und Forschung &amp; Lehre</li><li id="footnote_11_3586" class="footnote">Die bedienen sich aber auch echt überall.</li><li id="footnote_12_3586" class="footnote">Wie die das wohl finden zwischen Links zur NPD &amp; Co. aufzutauchen?</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Multidimensionale Kallwass</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 10:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man sich an die Anfänge der ganzen Gerichtssendungen zurückerinnert, dann stellt man fest, dass diese zunächst noch versucht haben einen Hauch von Realität zu verbreiten. Mittlerweile tauchen wohl in nahezu jeder Folge Überraschungszeugen auf, die &#8220;so schnell wie möglich gekommen&#8221; sind, als sie vom Verfahren gehört haben; Bomben im Bahnhofs Gerichtsklo werden entschärft und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Wenn man sich an die Anfänge der ganzen Gerichtssendungen zurückerinnert, dann stellt man fest, dass diese zunächst noch versucht haben einen Hauch von Realität zu verbreiten. Mittlerweile tauchen wohl in nahezu jeder Folge Überraschungszeugen auf, die &#8220;so schnell wie möglich gekommen&#8221; sind, als sie vom Verfahren gehört haben; Bomben im <span style="text-decoration: line-through;">Bahnhofs</span> Gerichtsklo werden entschärft und was weiß ich nicht alles.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/12/10/multidimensionale-kallwass/#footnote_0_3491" id="identifier_0_3491" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich schalte nur manchmal dr&uuml;ber, bin also wahrlich kein Experte.">1</a></sup> &#8220;<a href="http://www.sat1.de/ratgeber_magazine/kallwass/themen/" target="_blank">Zwei bei Kallwass</a>&#8221; fing einmal ähnlich an. Nur die beteiligten Parteien, nicht sonderlich viel drumherum. Da eine Person in diesem Haushalt den Kram immer beim (nach-) mittäglichen Schläfchen laufen hat, bekommt man aber das eine oder andere mit, was sich fast wie ein roter Faden durch die einzelnen &#8220;Fälle&#8221; zu ziehen scheint: Es wird jemand angerufen.</p>
<p><span id="more-3491"></span> Ja, das Handy hat Einzug in die fiktionale Praxis der Angelika Kallwass gehalten und wird oft und gerne benutzt. Bei den Telefonaten geht es dann meistens darum, dass irgendjemand in die &#8220;Praxis&#8221; geholt werden soll, um eine erneute Wendung in den Fall oder zumindest sowas wie einen roten Faden zu bringen. Erstaunlich dabei sind vor allem zwei Dinge:</p>
<ol>
<li>Die Angerufenen wissen eigentlich immer, wo die &#8220;Praxis&#8221; ist.</li>
<li>Die Angerufenen sind eigentlich immer sehr, sehr schnell da.</li>
</ol>
<p>Ja, natürlich handelt es sich um &#8220;Scripted Reality&#8221;. Dieses Prinzip eines solchen &#8220;überall und nirgends&#8221;-Raumes kommt mir allerdings bekannt vor. Herr Rau hat dazu mal eine bzw. drei Listen erstellt: <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2004/05/geheimnisvolle-laeden.htm" target="_blank">Geheimnisvolle Läden</a>. Als begeisterter Scheibenwelt-Leser kenne ich solche Läden natürlich auch, vor allem aus &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Soul_Music_(novel)" target="_blank">Soul Music</a>&#8220;.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/12/10/multidimensionale-kallwass/#footnote_1_3491" id="identifier_1_3491" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Light Fantastic mag ich halt nicht so gerne.">2</a></sup> Das Prinzip eines solchen Ladens wird im Cartoon zu Soul Music ganz gut dargestellt, so ab Minute 4:00.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/IB85j6EfotA?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/IB85j6EfotA?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Pratchett überspielt die Tatsache, dass der Laden vorher nicht da war, mit der Meinung der beiden Stadtwachen, dass der Laden schon immer da war.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/12/10/multidimensionale-kallwass/#footnote_2_3491" id="identifier_2_3491" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der Mensch ignoriert, was nicht sein kann. Sehr gerne von Pratchett genutzt, w&uuml;rde hier aber zu weit f&uuml;hren. Das &amp;#8220;problem anderer Leute Feld&amp;#8221; bei Adams funktioniert imo aber &auml;hnlich.">3</a></sup></p>
<p>Ber der Praxis von Kallwass muss es sich also um so einen Laden handeln, es sei denn Frau Kallwass &#8220;praktiziert&#8221; in einer wirklich, wirklich, wirklich kaputten Stadt. Bleibt also, rein literaturwissenschaftlich und nicht so ernst betrachtet, die Frage: um was für einen Laden es sich handelt. Zieht man die Listen aus dem Lehrerzimmer heran, dann kommen ja nur zwei der drei Möglichkeiten in Frage:</p>
<ol>
<li>Yes, the shop was one of those.” (Harlan Ellison)</li>
<li>Now You See Them – Now You Don’t</li>
</ol>
<p>Sich die &#8220;Praxis&#8221; als &#8220;one of those&#8221; vorzustellen ist natürlich ganz lustig, aber ich bin der Meinung, dass Kategorie zwei eher zutrifft, vor allem wenn man die Interpretation von Pratchett heranzieht. Zwischen den Fällen zieht Frau Kallwass wahrscheinlich an einem Hebel und schwupps ist der Laden an einem anderen Ort, aber die Anwohner könnten schwören, dass er schon immer da war. Alternativ wird dieser Ortswechsel auch mal innerhalb eines Falles durchgezogen, aber das dürfte eher die Ausnahme sein. Die Zuschauer müssen ja auch wieder nach Hause finden.</p>
<p>Natürlich könnte die &#8220;Praxis&#8221; auch gleichzeitig an mehreren Orten existieren, aber das wäre ja langweilig.</p>
<p>Wenn einer von euch also einen Laden findet, der definitiv gestern noch nicht seit einer Ewigkeit genau an der Stelle gestanden hat, dann geht rein. Frau Kallwass gibt euch sicher einen Tee und außerdem kommt ihr dann ins Fernsehen.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3491" class="footnote">Ich schalte nur manchmal drüber, bin also wahrlich kein Experte.</li><li id="footnote_1_3491" class="footnote">Light Fantastic mag ich halt nicht so gerne.</li><li id="footnote_2_3491" class="footnote">Der Mensch ignoriert, was nicht sein kann. Sehr gerne von Pratchett genutzt, würde hier aber zu weit führen. Das &#8220;problem anderer Leute Feld&#8221; bei Adams funktioniert imo aber ähnlich.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Augen auf!</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2010/12/01/augen-auf/</link>
		<comments>http://www.edition-flint.de/2010/12/01/augen-auf/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 20:27:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[ernst]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo wach?]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe!?]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Innenminister Thomas de Maizière hat uns gewarnt. Deutschland stehen Anschläge bevor. Wann und wie genau, das kann nicht so genau gesagt werden. Panisch sollen wir auch nicht werden, wir sollen nur ein bisschen besser auf unsere Umgebung achten. Wie genau wir das tun sollen und auf was wir achten sollen? Das weiß keiner so genau, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Unser Innenminister Thomas de Maizière hat uns gewarnt. Deutschland stehen Anschläge bevor. Wann und wie genau, das kann nicht so genau gesagt werden. Panisch sollen wir auch nicht werden, wir sollen nur ein bisschen besser auf unsere Umgebung achten. Wie genau wir das tun sollen und auf was wir achten sollen? Das weiß keiner so genau, aber es gibt da verschiedene Ansätze. Berlins Innensenator Körting empfiehlt uns:<br />
<span id="more-3488"></span></p>
<blockquote><p>„Wenn wir in der Nachbarschaft irgendetwas wahrnehmen, dass da plötzlich drei etwas seltsam aussehende Menschen eingezogen sind, die sich nie blicken lassen oder ähnlich, und die nur Arabisch oder eine Fremdsprache sprechen, die wir nicht verstehen, dann sollte man glaube ich schon mal gucken, dass man die Behörden unterrichtet, was da los ist.“</p></blockquote>
<p>Er <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article11050786/Koerting-bedauert-diskriminierende-Terror-Aeusserungen.html" target="_blank">bedauert die Äußerung</a> zwar mittlerweile, aber andere Vertreter der SPD und anderer Parteien haben mit ihren eigenen Interpretationen nachgelegt.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/mSaNMDLrd04?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/mSaNMDLrd04?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&#8220;Nichts gegen Ausländer&#8221;, ja ne, ist klar. Extra3 ist aber so nett und zeigt auch gleich mal, nach welchem Feindbild wir hier eigentlich Ausschau halten.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/XXn11XBPOCE?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/XXn11XBPOCE?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&#8220;Potenzielle Terroristen haben es in Berlin echt nicht leicht, wenn sie das falsche Outfit haben.&#8221; Dann können wir ja wirklich, wirklich nur hoffen, dass die Terroristen immer nur das richtige Outfit tragen.<br />
Passend dazu stümpert Kristina Schröder munter weiter durch ihr Ministerium. Deutschenfeindlichkeit, Machogehabe, böse Religiösität. All das wirft sie zusammen, wenn Deutschlands engagierteste Kämpferin gegen Islamismus und Linksextremismus über eine neue, von ihr in Auftrag gebene Studie redet. <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/familienministerin-zu-jungen-muslimen-muslimisch-macho-gewaltbereit-1.1028613" target="_blank">Dann heißt es u.a.:</a></p>
<blockquote><p>Schröders Ministerium hatte Studien zu den Rollenbildern junger Muslime in Auftrag gegeben. Die Ergenisse werden an diesem Freitag in Berlin vorgestellt. Demnach gebe es &#8220;einen Zusammenhang zwischen Religiosität, Machonormen und Gewaltgeneigtheit&#8221;. Religion sei Teil der Kultur, und Kultur präge Verhalten, so die CDU-Politikerin.</p></blockquote>
<p>Diesen Zusammenhang gibt es tatsächlich, <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/wie-geht-es-uns-herr-kueppersbusch-1290601bf4/" target="_blank">wie schon Küppersbusch bei der taz feststellt</a>:</p>
<blockquote><p>Schröder hat zuvor bereits eine Studie des Kriminologen Pfeiffer gegen dessen expliziten Widerstand so krummgedengelt, dass sie irgendwie zu ihren Thesen passt. Einen Zusammenhang zwischen Machogehabe, Gewaltneigung und Religiosität nennt man in Bayern Oktoberfest oder CSU, je nachdem.</p></blockquote>
<p>Manchmal will man nicht mehr an Zufälle glauben, wenn man sich die Ereignisse in der Rückschau ansieht. Sarrazin, Schröder, de Maizière, Schröder. Wir schaffen uns unsere Feindbilder, aber nicht mehr so offensichtlich wie es früher vielleicht mal der Fall war, sondern nett durchs Hinterstübchen. Wer dabei vor allem ins Fadenkreuz der Aufmerksamkeit gerät, dürfte klar sein: Unschuldige Ausländer und Migranten. Terroristen lieben den Untergrund und machen wir uns nichts vor. Nur weil die Sauerlandgruppe vorher enttarnt wurde, bedeutet dies nicht, dass das Spiel mit allen (mutmaßlichen) Terroristen so einfach ist. Die Mechanik dabei ist verblüffend: Keiner sagt Muslime<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/12/01/augen-auf/#footnote_0_3488" id="identifier_0_3488" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="K&ouml;rting sagt nur arabisch sprechende Menschen.">1</a></sup> , aber sie sind schon gemeint, oder? Wer denn auch sonst? Die Terroristen des 11. September waren Muslime, ständig drohen irgendwelche Islamisten mit irgendwas und sehen dabei immer so schön klischeehaft aus.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/12/01/augen-auf/#footnote_1_3488" id="identifier_1_3488" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Sofern man von ihren Gesichtern &uuml;berhaupt irgendwas sieht.">2</a></sup> Die &#8220;Westler&#8221; haben damit ein schönen Aufhänger für Assoziationen und Ängste. Ungeachtet der Tatsache, dass der Islam eine Glaubensrichtung ist und somit eigentlich überhaupt nicht an Äußerlichkeiten festzumachen ist. Außerdem: Die Chance durch einen Terroranschlag ums Leben zu kommen ist verschwindend gering. Die Gefahr in einen großen Unfall verwickelt zu werden dürfte größer sein und dennoch: Wir kultivieren unsere vagen Ängste bzw. hindern niemanden daran dies für uns zu tun. </p>
<p>Man könnte jetzt natürlich durch die weihnachtlichen Kaufhäuser ziehen und jeden Weihnachtsmann<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/12/01/augen-auf/#footnote_2_3488" id="identifier_2_3488" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Gro&szlig;e Tasche mit unbekanntem Inhalt, eine Art Schlagstock, langer Bart, eindeutig religi&ouml;s motiviert. Je nachdem wie betrunken der Weihnachtsmann ist, versteht man auch nicht, was er so sagt.">3</a></sup> bei der Polizei anzeigen. Wenn ich das auf dem Weihnachtsmarkt tue, mit Verweis auf die Äußerungen der weiter oben dargestellten/zitierten Politiker, wer muss dann wohl die Rechnung für den Polizeieinsatz oder den Notrufmissbrauch zahlen?</p>
<p>Auch aktuell ganz verdächtig: Bei Schneefall laufen draußen mitten in der Nacht vermummte Gestalten durch die Gegend, die irgendein komisches Zeug auf die Wege streuen. Sehr, sehr verdächtig, wenn ihr mich fragt. Zur Sicherheit sofort die Polizei anrufen, aber auf keinen Fall eigenständig festsetzen! Es ist zu erwarten, dass solche Verrückten, die bei dem Wetter nachts auf die Straße gehen auch vor körperlicher Gewalt nicht zurückschrecken.</p>
<p>Weitere verdächtige Personen(kreise) bitte umgehend an die örtlichen Behörden melden.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3488" class="footnote">Körting sagt nur arabisch sprechende Menschen.</li><li id="footnote_1_3488" class="footnote">Sofern man von ihren Gesichtern überhaupt irgendwas sieht.</li><li id="footnote_2_3488" class="footnote">Große Tasche mit unbekanntem Inhalt, eine Art Schlagstock, langer Bart, eindeutig religiös motiviert. Je nachdem wie betrunken der Weihnachtsmann ist, versteht man auch nicht, was er so sagt.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Filmschummeleien oder: Galileo zum Zweiten.</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 20:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo wach?]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe!?]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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		<description><![CDATA[Erstmal muss ich mich korrigieren. Es war wohl nicht der &#8220;Fake Check&#8221;, wie hier behauptet, sondern &#8220;Galileo eXtrem&#8220;. Ändert allerdings nicht wirklich etwas an der merkwürdigen Machart. Im neu verlinkten Video geht es ungefähr ab Minute 2 weiter. Für den Waffenexperten ist zunächst die Wirkung von 35 Schuss auf ungefähr ein und die selbe Stelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Erstmal muss ich mich korrigieren. Es war wohl nicht der &#8220;Fake Check&#8221;, <a href="http://www.edition-flint.de/2010/11/16/ist-der-galileo-fake-check-doch-eher-ein-gefalschter-check/" target="_blank">wie hier behauptet</a>, sondern &#8220;<a href="http://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/clip/36387-extrem-geldtransporter-1.2204593/" target="_blank">Galileo eXtrem</a>&#8220;. Ändert allerdings nicht wirklich etwas an der merkwürdigen Machart. Im neu verlinkten Video geht es ungefähr ab Minute 2 weiter.</p>
<p><span id="more-3484"></span> Für den Waffenexperten ist zunächst die Wirkung von 35 Schuss auf ungefähr ein und die selbe Stelle einer Windschutzscheibe erstaunlich. Wäre vielleicht besser gewesen, wenn man dazu sagen würde um welche Art von &#8220;Panzerglas&#8221; es sich handelt. Die Widerstandsklassen sind nämlich durchaus unterschiedlich. Die Scheibe ist nun also kaputt, weiter geht es mit den Türen. Jetzt wird es interessant.</p>
<p>Zuerst wird die Seitentür mit einer MP5 unter Beschuss genommen. Das Schloss der seitlichen Tür lässt sich relativ leicht aufschießen, dafür geht es an der inneren Schleusentür nicht so gut voran. Da der Platz für ein sicheres &#8220;Befeuern&#8221; nicht ausreicht, versucht unser Waffenexperte nun einfach die Seitenwand zu perforieren. &#8220;Um so an das Geld zu gelangen, müsste man mit der Hand durch ein Loch in der Außenwand fassen können.&#8221; Allein dieser Satz. Später wird gezeigt, dass das Geld in recht großen, unhandlichen Koffern gelagert wird und selbst wenn es dies nicht tut, müsste man schon ein wirklich, wirklich großes Loch in die Seitenwand stanzen, damit man an mehr herankommt, als das direkt dahinterliegende Geld. Ist aber eh peng, da die Pistolenmunition der MP nicht genug Durchschlagskraft hat.</p>
<p>Daher flugs ein Sturmgewehr(?) mit fast 20mm dicken Geschossen. Kameramann mal schön in den Lauf gucken lassen, weil man das als Waffenexperte halt wahrscheinlich so lernt. Die Geschosse schlagen durch, aber reicht halt nicht. Nicht so schlimm, da das eh sinnlos ist. Wie sinnlos, das wird uns Galileo sogar bald selbst zeigen.</p>
<p>Als nächstes wird nämlich ausprobiert das Gefährt mit Muskelkraft zu öffnen. Da es nach dem Stoppen des Fahrzeuges gar kein Filmbeispiel gab, wird es nun wieder Zeit für eins. Warum die Aktion mit dem Schloss usw. nicht mit Filmbeispielen unterlegt wurde, ich weiß es nicht. Im Text zum Video heißt es auf jeden Fall: &#8220;Doch für Filmgangster sind sie [Die Geldtransporter] das vermeintlich schwächste Glied in der Kette des Geldflusses.&#8221; Naja, ein bisschen Eigenleistung darf man Galileo schon zubilligen.</p>
<p>Zurück zur Muskelkraft. In &#8220;The Italian Job&#8221; klappt es ja auch ganz vorzuüglich, mit einer simplen Brechstange. Klappt bei Galileo nicht so schnell, trotz eines Mannes, der wahrscheinlich viel stärker ist als Mark Wahlberg. So ab Minute 6,5 wird es interessant, denn da wird die Verriegelung mal von innen gezeigt. Eine Verriegelung, die man mit ordentlich Hebel und ordentlich Kraft durchaus kaputt bekommt. So ab Minute 7:40 gibt die hintere Tür langsam den Geist auf und man erkennt recht gut, wie dick die Tür und wie dick die inneren Riegel sind. Nicht so dick jedenfalls, dass der &#8220;kleine Italiener&#8221; von vorhin die nicht kaputt bekommen hätte. Aber wahrscheinlich wäre der Test dann irgendwie zu kurz gewesen, wenn man das richtige &#8220;Werkzeug&#8221; an der richtigen Stelle angesetzt hätte. Und spätestens an diesem Punkt ist dieser &#8220;Test&#8221; so sinnlos, wie er halt ist. Natürlich dauert es mit der Brechstange &#8220;länger, als die Polizei erlaubt&#8221;. Auch mit dem Sturmgewehr wäre man an der hineren Tür wohl etwas beschäftigt. Dafür hätte man aber ein Sturmgewehr in der Hand, wenn die Polizei kommt. Die Chancen mit Geld und Freiheit davon zu kommen, steigen also enorm.</p>
<p>Als letzter Versuch direkt am Geldtransporter: Sprengstoff. Als Beispiel wird &#8220;Heat&#8221; benutzt. Bei 8:30f. sieht man recht gut, dass die &#8220;Filmgangster&#8221; ein Gestell am Transporter anbringen, wiederum an der hinteren Tür.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/11/22/filmschummeleien-oder-galileo-zum-zweiten/#footnote_0_3484" id="identifier_0_3484" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die haben wahrscheinlich vorher mal geguckt, wo der Schwachpunkt ist.">1</a></sup> Nun ist nicht so wirklich zu erkennen was für ein Sprengstoff da benutzt wird, wo und wie die Ladungen genau angebracht sind usw. Aber dafür haben wir ja unseren Sprengmeister und Waffenexperten. Der verjagt erstmal ein paar Rehe, bastelt dann eine irgendwie sehr, sehr, sehr überdimensioniert wirkende Sprengladung<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/11/22/filmschummeleien-oder-galileo-zum-zweiten/#footnote_1_3484" id="identifier_1_3484" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Aber er will ja auch keine Kompromisse mehr eingehen">2</a></sup> und befestigt diese dann am Wagen. &#8220;Die Wirkung: verheerend. Das überrascht auch den Sprengmeister.&#8221;<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/11/22/filmschummeleien-oder-galileo-zum-zweiten/#footnote_2_3484" id="identifier_2_3484" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="So Minute 10:05.">3</a></sup> Wie oft ist dieser Mensch eigentlich überrascht und wie hat der seine Konzession bekommen? &#8220;Eigentlich wollte er nur ein Loch in die Tür sprengen.&#8221; Also ich würd mich bei Gebäudesprengungen des Herrn in einem anderen Bundesland aufhalten. &#8220;Eigentlich wollte er nur das eine Haus sprengen.&#8221;<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/11/22/filmschummeleien-oder-galileo-zum-zweiten/#footnote_3_3484" id="identifier_3_3484" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich bin mir sicher, dass der Mensch was kann. Dann sollte er sich aber nicht so darstellen lassen, als h&auml;tte er keine Ahnung.">4</a></sup> Warum er eilig zum Autowrack rennt: Keine Ahnung. Warum er beim Transportkoffer nicht gleich die Flex nimmt? Auch das weiß ich nicht. Warum ich mir den Mist überhaupt angeguckt habe? Damit ihr eucht nicht ständig beschwert, dass ich nicht bloggen würde!</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3484" class="footnote">Die haben wahrscheinlich vorher mal geguckt, wo der Schwachpunkt ist.</li><li id="footnote_1_3484" class="footnote">Aber er will ja auch keine Kompromisse mehr eingehen</li><li id="footnote_2_3484" class="footnote">So Minute 10:05.</li><li id="footnote_3_3484" class="footnote">Ich bin mir sicher, dass der Mensch was kann. Dann sollte er sich aber nicht so darstellen lassen, als hätte er keine Ahnung.</li></ol>________]]></content:encoded>
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