Nachrichten getagged: Literatur

Das Objekt war sauber und ordentlich gekleidet

Von , 19. März 2009 10:40
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Am Dienstagabend durfte ich zum ersten Mal Günter Grass1 live, in Farbe und in einer Lesung mit anschließender Diskussion erleben. Vorher mochte ich Grass nicht unbedingt, jedoch frage ich mich nach dem gestrigen Abend, wie ich zu dieser Einstellung gekommen bin. Im Hörsaal 1 der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bestach der Nobelpreisträger durch viel Witz und Redegewandheit. Gelesen habe ich bis dato, außer Auszügen, auch noch nichts von Herrn Grass, werde das aber demnächst mit “Unterwegs von Deutschland nach Deutschland – Tagebuch 1990″ nachholen. Die gelesenen Auszüge gefielen mir gut bis sehr gut, vor allem diese Mischung aus alltäglichem und politischem aus der Umbuchszeit der Wiedervereinigung. Aber auch in der Diskussion mit Markus Meckel bestach Herr Grass durch Witz, sowie durch harsche und spitze Worte an den richtigen Stellen. Grass’ Meinung zur Wiedervereinigung ist eine kritische, aber kritisch hauptsächlich in Bezug auf die westdeutschen Politiker und Unternehmer. Allerdings will ich an dieser Stelle nicht so viel über die Inhalte der Lesung reden, sondern um das Drumherum. Interessant und wahrscheinlich unfreiwillig zweideutig war schon die Begrüßung durch den Rektor. Dieser betonte u.a., dass das Profil der Uni Magdeburg eher ein naturwissenschaftlich-technisches sei und erwähnte die Geisteswissenschaften auch erst am Ende der Aufzählung. Trotzdem nannte er die Lesung von G. Grass eine Bereicherung des Lehrplans bzw. des Angebots. In Anbetracht dessen, dass es eine wirklich gute, interessante und vor allem sehr politisch orientierte Veranstaltung war, wundert sich der FGSE-Studenten und die FGSE-Studentin schon irgendwie: Warum ist Günter Grass auf der einen Seite eine Bereicherung, wenn auf der anderen Seite die FGSE zusehends verkommt und immer stärker eine (gefühlt?) untergeordnete Rolle im Gesamtbild der Universität spielt? Man weiß es nicht, man weiß es nicht.

Fortsetzung die Tage…

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  1. Die Überschrift ist ein abgewandeltes Zitat aus der Stasi-Akte über Günter Grass. []
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Eine Frage der Gattung

Von , 23. November 2008 20:55
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Freitag Abend traf sich erstmals der “studentische Schreibkreis” der Universität. War eine kleine, gemütliche Schnupperrunde, bei der mir aber etwas auffiel: Die anderen schreiben häufig spezielle Gattungen, ich aber nicht. Zumindest halte ich mich bewusst nicht an irgendwelche Gattungsvorschriften. Bin ich jetzt gattunngslos? Soll das so bleiben? Soll ich mir einfach Gattungstheorien raussuchen und auf meine Texte zurechtbiegen? Muss das überhaupt?

Fragen über Fragen…

Brauche Hilfe, suche dringend Buch!

Von , 11. November 2008 22:12
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Vielleicht kann mir ja einer von euch helfen. Ich bräuchte dringen folgendes Buch:

Hausmanninger, Thomas [Hrsg.] ; Hagen, Markus von: Comics zwischen Zeitgeschehen und Politik. Thomas Hausmanninger ; H. Jürgen Kagelmann (Hrsg.). Mit Beitr. von Markus von Hagen …;

Nehme auch Kopien oder Leihgaben. Sollte es jemand verkaufen wollen: Preis ist verhandelbar!
Vielleicht hab ich ja Glück.

Cartoons at War (I)

Von , 15. August 2008 23:18
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Angeregt durch die Diskussion bei “Kreide fressen” hier mal ein Eintrag über die “Darstellung” des Zweiten Weltkrieges im Comic und in Cartoons. Diese Eintragserie soll einen groben Überblick über die Thematik liefern und mir als Gedächtnisstütze für das Thema dienen. Im ersten Teil werden Comics betrachtet, im zweiten dann Cartoons, also Trickfilme.

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