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	<title>Edition Flint &#187; Kommunikation</title>
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	<description>&#62;Geschichten eines Steines&#60;</description>
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		<title>Die Überraschung bewahren</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 13:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurz und bündig]]></category>
		<category><![CDATA[Die Praktikantin]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>

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		<description><![CDATA[Eben kam ein Weihnachtsgeschenk von mir für Die Praktikantin an. Großartig Platz zum Verstecken ist hier nicht, also steht das Geschenk im Zimmer, im Paket verpackt mit unkenntlichem Absender. Die Praktikantin: &#8220;Und was ist, wenn ich da jetzt einfach reingucke?&#8221; Ich: &#8220;Dann mach ich von meinem 14-tägigen Rückgaberecht Gebrauch.&#8221; Die Praktikantin: &#8220;Hmm&#8230;so kann man Schnüstern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Eben kam ein Weihnachtsgeschenk von mir für Die Praktikantin an. Großartig Platz zum Verstecken ist hier nicht, also steht das Geschenk im Zimmer, im Paket verpackt mit unkenntlichem Absender.</p>
<p>Die Praktikantin: &#8220;Und was ist, wenn ich da jetzt einfach reingucke?&#8221;<br />
Ich: &#8220;Dann mach ich von meinem 14-tägigen Rückgaberecht Gebrauch.&#8221;<br />
Die Praktikantin: &#8220;Hmm&#8230;so kann man Schnüstern auch verhindern&#8230;&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Pressefreiheit &amp; CDU</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 11:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[ernst]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo wach?]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei diesem kurzem Video vergeht einem irgendwie alles. Vor allem diese süffisante Art von Gitta Connemann zwischen 0:36 und 0:45 ist eigentlich unbeschreiblich. Ich frage mich ja, ob darüber was in der Lokalpresse zu lesen war. [via netzpolitik.org] [via Twitter: #madcynic #LeSpocky]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2cyy5KTYAnU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/2cyy5KTYAnU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Bei diesem kurzem Video vergeht einem irgendwie alles. Vor allem diese süffisante Art von <a href="http://www.gitta-connemann.de/" target="_blank">Gitta Connemann</a> zwischen 0:36 und 0:45 ist eigentlich unbeschreiblich. Ich frage mich ja, ob darüber was in der Lokalpresse zu lesen war.</p>
<p>[via <a href="http://netzpolitik.org/2009/ursula-von-der-leyen-und-die-pressefreiheit/" target="_blank">netzpolitik.org</a>] [via Twitter: #madcynic #LeSpocky]</p>
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		<title>Interviews auf SPON</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 14:23:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man sich so durch die zahlreichen Interviews bei SPON klickt, dann fragt man sich schon manchmal, wie schlimm es um unsere Gesellschaft bestellt ist. Oder man fragt sich, ob der jeweilige Interviewer krampfhaft versucht ein bestimmtes Bild von seinem Gesprächspartner zu vermitteln, in dem er entweder &#8220;fiese/gemeine&#8221; Fragen stellt oder aber reine Allgemeinplätze in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Wenn man sich so durch die zahlreichen Interviews bei SPON klickt, dann fragt man sich schon manchmal, wie schlimm es um unsere Gesellschaft bestellt ist. Oder man fragt sich, ob der jeweilige Interviewer krampfhaft versucht ein bestimmtes Bild von seinem Gesprächspartner zu vermitteln, in dem er entweder &#8220;fiese/gemeine&#8221; Fragen stellt oder aber reine Allgemeinplätze in den Raum stellt. Besonders deutlich wird die Qualität der Interviews, meiner Meinung nach, bei denen mit <a href="http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,641109,00.html" target="_blank">Kader Loth</a> und mit der Studentin <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,640926,00.html" target="_blank">Verena Haase</a>. Der Schluß, den Frau Loth liefert, spricht eigentlich schon für sich, wobei die Hervorhebung von mir stammt:</p>
<p><span id="more-2417"></span></p>
<blockquote><p>SPIEGEL ONLINE: War es ein Kindheitstraum von Ihnen, einmal Politikerin zu sein?</p>
<p>Loth: Nein, aber bei all den Vorbehalten, die man immer gegen mich hat, wird es Zeit, den Leuten zu zeigen, was ich draufhabe. Gegen diese Vorurteile will ich ankämpfen und mich weiterentwickeln. <strong>Gerade Frauen wie ich, die außergewöhnlich sind</strong> und in der Öffentlichkeit stehen, die oft auch in eine bestimmte Schublade gesteckt werden, sind am Ende viel motivierter, sich für etwas einzusetzen <strong>als eine normale Frau, die hinterm Kochtopf steht.</strong></p></blockquote>
<p>Hm, ja. Entweder bestätigt Frau Loth da gerade ganz geschickt die Vorbehalte, die &#8220;man&#8221; immer gegen sie hat, oder aber die Redakteurin lacht sich klammheimlich ins Fäustchen, weil sie dies ohne Suggestivfrage geschafft hat.</p>
<p>In eine etwas andere Richtung geht hingegen das zweite Interview. Hier habe ich irgendwie den Eindruck, dass die Fragen und die Antworten ab und an nur so ganz ungefähr zusammenpassen und dass eine kritische Auseinandersetzung noch weniger gewollt ist, als bei Frau Loth. Frau Haase ist Studentin und hat eine &#8220;Pro-Bachelor-Kampagne&#8221; entworfen, in der es u.a. heißt: &#8220;Ich bin Bachelor und kein Mensch weiß, was das ist!&#8221; Nun ist ein Vergleich von Studienabschlüssen relativ schwierig, aber folgendes Zitat strebt einen wirklich schwierigen Vergleich an:</p>
<blockquote><p>Erst vor Kurzem hat ein Bekannter einen Job nicht bekommen, weil er Bachelor-Absolvent ist. Ein Diplomstudent wurde vorgezogen. Spätestens da war mir klar, dass endlich etwas geschehen muss, um den Bachelor-Abschluss in ein besseres Licht zu rücken.</p></blockquote>
<p>Bachelor mit Diplom zu Vergleichen ist wirklich schwierig. Master mit Diplom, wäre einfacher und vor allem wäre das Argument dann nachvollziehbarer, finde ich zumindest. Danach kommen schöne Beispiele dafür, dass man nicht auf Fragen antworten muss, die einem gestellt werden. So gefällt Frau Haase am Bachelor, dass man einen straffen Zeitplan hat, da sie &#8220;dieses Trudeln nicht [mag], nach dem Motto: Ich hab jetzt ewig Zeit. Ich bin ein Mensch, der immer Input braucht [...]&#8220;. Strenger Zeitplan ist gut, weil sie &#8220;viel Zeit&#8221; eh nicht mag? Äh&#8230;nun gut.<br />
Schön ist auch folgende Passage:</p>
<blockquote><p>
SPIEGEL ONLINE: Ist es nicht so, dass man in kürzerer Zeit mit der gleichen Menge Informationen zugeschüttet wird und keine Zeit mehr bleibt, sich richtig damit auseinanderzusetzten?</p>
<p>Haase: Das ist natürlich eine Gratwanderung. Viele Absolventen, die ich kenne, meinen im Nachhinein, dass ein bisschen mehr Zeit nicht schlecht gewesen wäre. Aber was hätten die denn mit dem mehr an Zeit angefangen? Die meisten sitzen dann nicht am Schreibtisch, sondern gehen jeden Abend einen trinken. Das gehört auch zum Studium, aber es muss nicht dauernd sein. Wenn man sich einschränkt, kann man das Studium gut in der verkürzten Zeit schaffen.</p></blockquote>
<p>Ich lasse das jetzt einfach mal so im Raum stehen. Ich studier halt nicht zukunftsorientiert, habe mehr Zeit und haue mir deswegen ständig die Hucke voll. Lesen Interviewer und Interviewte manchmal, was da im Endeffekt steht? So mit Kontext und so?</p>
<p>Als Schlusswort, auf die Frage nach der Meinung zum Bildungsstreik:</p>
<blockquote><p>Haase: Also bei uns in Hof gab es das nicht. Da hätte man wohl nach Nürnberg fahren müssen. Aber ich würde bei so was definitiv nicht mitmachen. Ich bin überzeugt, dass man sich hauptsächlich selbst schadet, wenn man auf Bachelor studiert und dann behauptet, dass der eigene Abschluss schlecht sei.</p></blockquote>
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		<title>Ode an die Freude (Liveblogging)</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 14:13:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neulich an der Unität]]></category>
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		<category><![CDATA[Verdammter Mist!]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Was machst du denn hier?&#8221;, schallmait es durch den Seminarraum kurz vor Beginn der Nachholsitzung des Seminars &#8220;Sportsprache&#8221;. Nachholsitzung ist ein gängiger Euphemismus für &#8220;Der Dozent schafft es nicht das Seminar regelmäßig stattfinden zu lassen und lädt deswegen an einem Freitagnachmittag zur schlecht organisierten und wahrscheinlich viel zu knapp kalkulierten Zusatzsitzung&#8221;. Wie man schnell merkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>&#8220;Was machst du denn hier?&#8221;, schallmait es durch den Seminarraum kurz vor Beginn der Nachholsitzung des Seminars &#8220;Sportsprache&#8221;. Nachholsitzung ist ein gängiger Euphemismus für &#8220;Der Dozent schafft es nicht das Seminar regelmäßig stattfinden zu lassen und lädt deswegen an einem Freitagnachmittag zur schlecht organisierten und wahrscheinlich viel zu knapp kalkulierten Zusatzsitzung&#8221;. Wie man schnell merkt ist Nachholsitzung viel, viel kürzer. Jedenfalls haben der Zyniker und ich uns gedacht, dass wir mal ein bisschen Liveblogging veranstalten. Da wären wir jetzt also, es ist <strong>15.05Uhr</strong> und eben hat sich die erste Referatsgruppe, die dran ist, unsere Boxen ausgeliehen. Man erkennt: Vorbereitung ist alles. Wenn man ein Referat hält und irgendwas mit Ton machen will, dann bringt man sich selbst Boxen mit. Naja, an einen Fernseher und einen Laptop haben sie wenigstens gedacht. Der Fernseher hat eine Diagonale von so ca. 55cm und steht so 10-15m weit weg. Das wird sicher was. Der Dozent trägt einen Schal von Eintracht Braunschweig zum braunen Sakko und einer quietschbunten Krawatte.</p>
<p><strong>15:09Uhr</strong>. Reihenfolge der Referate aufgezählt, uns vergessen. Wir haben ihn nicht darauf hingewiesen. Der Typ mit den Boxen, der jetzt doch nicht dran ist, deutet auf uns und sagt irgendwas mit &#8220;von den beiden Herren&#8221;. Ja, wir sind hier, was gibt es? Wollt ihr mit uns reden? Braucht noch jemand unsere Boxen? Hallo? Irgendjemand? Nicht?</p>
<p>Während der Dozent so redet und das Handout so rumgeht wird es&#8230;</p>
<p>&#8230;<strong>15:11Uhr</strong>. Referat beginnt mit der Geschichte des Turnens&#8230;</p>
<p>&#8230;aber darauf wollte ich gar nicht hinaus. Ich wollte was über den bisherigen Tag schreiben oder interessiert sich hier jemand für die Geschichte des Turnens? Wohl kaum, gibt es ja auch bei Wikipedia nachzulesen. Aber zum bisherigen Tag: Gestern Abend hat sich eine &#8220;Verblendung&#8221; an meinem Zahn verabschiedet. Heute morgen zum Zahnarzt, der war von meinen Zähnen restlos begeistert und will mich ab Februar regelmäßig sehen. Ich glaube der mag mich irgendwie. Ich mag Leute, die mir das neue Auto finanzieren auch immer. Das wird noch was. Interessant daran ist, dass sich das alles bei meinem eigentlichen Zahnarzt (ich war jetzt bei einem neuen) nie so schlimm angehört hat. Probleme mit den Zähnen habe ich, aber die aktuelle Dimension ist neu. Mir jedenfalls scheint die Sonne aus dem Allerwertesten und nach mir die Sahara. Sollten meine Einträge in naher Zukunft irgendwie&#8230;nun&#8230;angesäuert sein, so wisst ihr jetzt warum.</p>
<p><strong>15.18Uhr</strong>.  Geschichtlicher Abriß, ohne nennenswerte linguistische Aspekte immer noch nicht beendet.</p>
<p>Der Zyniker,die Praktikantin und die Nachbarin sind übrigens auch da, so leide ich wenigstens nicht ganz alleine. Obwohl, leiden tue ich eigentlich gar nicht so sehr. Der Zyniker meint dazu:&#8221;Tja, ohne meinen Laptop wäre dein Leben ganz schön arm.&#8221; Hm, recht hat er, da ich gerade auf seinem Laptop schreibe.</p>
<p><strong>15.21Uhr</strong>. Geschichtlicher Abriß endet nach 7 Minuten und 53 Sekunden und wird abgelöst mit einer biographischen Abhandlung über den Turnvater Jahn. Referentin kaum zu verstehen, Dozent ergänzt unwichtige Details, zumindest unwichtig in Bezug auf die Linguistik. Nach knapp 2 Minuten Biographie scheinbar erledigt. Ging ja noch gerade.</p>
<p>Die Praktikantin hat &#8220;Sportsprache&#8221; auf ihren Block geschrieben, ein Szaf gemalt und meint zu der ganzen Sache hier: &#8220;Gott, watt&#8217;n Blödsinn!&#8221;.</p>
<p>Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: Wir hören zu! Wir tun es wirklich! Nur ist es halt absolut uninteressant. Wir sind nachher, theoretisch, auch noch dran und unser Thema ist jetzt auch nicht gerade der absolute Bringer, aber&#8230;ja&#8230;äh&#8230;Ich gebe ab an den Zyniker. <strong>15.25Uhr</strong></p>
<p><strong>15.32Uhr</strong>. Bin wieder dahaa. Es gibt fahrende Turngeräte&#8230;oder Turngeräte die pferden. Schlecht zu sagen bei miserabler Akkustik und leise sprechenden Referntinnen (mittlerweile übrigens Nr. 3).</p>
<p>Die Anwesenheitsliste hat es mittlerweile bis zu uns geschafft, nach 30 Minuten eines 3-Stunden Seminars. Mal gucken wie lange es dauert, bis die ersten wieder gehen. Die Referentin scheint einen ausformulierten Text zu lesen, guckt kaum hoch, wenig motivierend. Die Frisur is aber ganz nett, könnte der Praktikantin auch stehen. Die Praktikantin findet die Referentin hübsch&#8230;gut, jetzt hat sie es zuerst gesagt, dann darf ich auch! Hübsch anzusehen, doch. Vorlesen kann sie auch halbwegs, gibt es ja auch nicht alle Tage. Der Zyniker will was&#8230; <strong>15.36Uhr</strong>.</p>
<p><strong>15.42Uhr</strong>. Ich soll was zum Ablauf berichten? Öh&#8230;auf&#8217;m Klo war das Licht aus, Referat beendet, Dozent fragt uns was. UNS! Erst vergessen, dass wir heute dran sind und dann was von uns wollen. Das haben wir gerne, so eine Frechheit. Aber nun fallen dem Dozenten keine Beispiele mehr ein. Der Dozent fragt, wie man &#8220;Frisch, fromm, fröhlich, frei!&#8221; denn in die heutige Zeit übersetzen könnte. Keiner sagt was, aber er selbst hat einen Vorschlag: &#8220;Yes, we can!&#8221; An dieser Stelle einen freundlichen Gruß zu &#8220;<a href="http://www.coffeeandtv.de/tag/obama-vergleiche/" target="_blank">Coffee and TV</a>&#8220;!</p>
<p><strong>15.46Uhr</strong>. Neue Referatsgruppe. Sportmetaphern in Politik und Alltag. Na, mal gucken. Dieses Mal gibt es sogar mehr als genug Handouts. Es geschehen also noch Zeichen und Wunder. Wir können trotzdem besser, die haben nämlich nur drei Seiten, wir haben vier! Jawollja! Draußen Sturm, Schnee und Regen. Ich gebe ab. Bringt jemand Kaffee vorbei? Oder weiches Brot?<sup>1</sup> Nudel-Schinken-Auflauf nehme ich auch. Im Referat fiel der Ausdruck &#8220;männlicher Habitus&#8221;. Ugga!</p>
<p><strong>15.56Uhr</strong>. Der Zyniker bloggt übrigens <a href="http://sanity.madcynic.com/2009/01/23/leifblok/" target="_blank">hier</a>. Das aktuelle Referat ist übrigens, trotz ablesender Referentin, relativ interessant, wenn auch nicht unbedingt erkenntnisbringend. Okay, jetzt legen sie eine Folie auf und verlieren ihren bisherigen Symphatievorsprung. Viel zu klein das Ganze. Schriftgröße 12, würde ich sagen. Gerade eben ist die erste Kommilitonin gegangen. Also so richtig gegangen, nicht nur Kaffee holen, Klo oder rauchen. Das Handout der aktuellen Gruppe ist übrigens toll: &#8220;2schneidig&#8221;, &#8220;1dimensional&#8221;, &#8220;Vollpröfis&#8221;. Zweites Beispiel auf Folie wieder viel zu klein. Schade eigentlich. Die Körperhaltung der Nachbarin sieht gerade, <strong>16.00Uhr</strong>, nicht so sonderlich gesund aus. Viel zu verkrümmt, das Mädel muss mal den Rücken gerade halten. Der Zyniker meint: &#8220;Die liest!&#8221; Ach, sag bloß? Jetzt faselt er was von Buch und roten Dingern oder Katapulten. Keine Ahnung, er nuschelt. Und er spricht leise&#8230;aber er kann ja auch nicht lauter sprechen, als die Referentin und da die jetzt auch nicht sooo laut spricht&#8230;</p>
<p>Sollte jemand den Eindruck haben, ich sei gerade irgendwie schlecht drauf oder zynisch, der hat recht. Trotzdem wünsche ich den Referenten und Referentinnen nichts schlechtes und die hier getroffenen Aussagen beziehen sich natürlich rein auf das handwerkliche Geschick.</p>
<p><strong>16.10Uhr</strong>. Die Referentinnen machen ein Rollenspiel, wir sollen die Sportmetahphern zählen. Das &#8220;Skript&#8221; dazu hab ich vorhin im Büro liegen gesehen. Sie haben es mit der Auswahl und Häufigkeit der Sportmetahphern etwas übertrieben. Die lyrische &#8220;Sie&#8221; hat einen &#8220;Er&#8221; getroffen, der gerne mit ihr &#8220;anbändeln&#8221; würde. Sagt man das heute noch so? Ich bin der Meinung es waren genau 42 Sportmetaphern. War klar, oder? Ich könnte euch jetzt sagen, wie viele es wirklich waren, aber die Folie ist wieder viel zu klein. Zyniker wirft &#8220;15&#8243; in den Pott, Praktikantin weiß nich, was los is. Der Dozent mischt sich wieder ein, schätzungsweise ab Reihe fünf versteht keiner mehr was. Kommilitonin Nummer zwei geht. Ich gehe auch, Kaffee holen.</p>
<p><strong>16.20Uhr</strong>. Neues Referat, Handouts reichen bis hinten, aber ich muss den Zyniker korrigieren. Es geht fast die komplette vorherige Referatsgruppe den Weg aller Studenten, nicht nur Kommilitonin Nummer drei. Mittlerweile sind wir beim Radsport angelangt und erfahren wieder etwas über die Geschichte des Radsports. Ich habe dem Zyniker übrigens nur keinen Kaffee mitgebracht, damit ich meinen nächsten Toiletten- oder Rauchgang tarnen kann. Verratet es aber keinem, ja? Geschichte des Radsports ist vorbei, jetzt kommen wir zur Vorstellung des Teamaufbaus usw. Viele Sportfachbegriffe werden genannt, erklärt eher weniger. Dabei ist es doch eigentlich interessant, dass es auch im Radrennsport Sprinter und Kletterer gibt. Ich dachte immer, die laufen nicht, sondern fahren. Zyniker will was&#8230;1<strong>6.25Uhr</strong>.</p>
<p><strong>16:28Uhr</strong>. Ging ja fix, oder ging eben nicht, so wie das Fahrrad. Verwirrend das alles. Die junge Dame da vorne rappelt Begriffe runter, erklärt was sie bedeuten. Problem dabei ist: Hier geht es nicht um Lexikoneinträge, sondern um linguistische Aspekte. Betrachte doch mal irgendwas, bitte! Nein! Keine Trikots! Warum Trikots? Können die sprechen<sup>2</sup> Während vorne das gelbe Trikot vorgestellt wird, gehen wieder vier Kommilitoninnen. Genau genommen Referatsgruppe Nummer 1. Die Frisur ist nun also auch weg. Auffällig, dass bisher noch irgendwie keine Kerle gegangen sind, sondern nur Mädels. Huch, Kaffee ist schon alle. Den hat mir doch einer geklaut! Die Nachbarin war es, ich weiß es ganz genau. Ich versuche gerade ihren Rücken mit bösen Blicken zu durchbohren, aber irgendwie prallen meine Blicke wirkungslos an der Rückenkrümmung ab. Deswegen sitzt die da also so, damit sie sicher vor meinen bösen Blicken ist!</p>
<p>Langsam wird der Sauerstoff hier im Raum knapp. Man merkt es an meinen Einträgen, oder? Ich gehe frische Luft schnappen und gebe zurück ins Sportstudio.</p>
<p><strong>16.40Uhr</strong>. Frische Luft geschnappt, linguistischen Aspekt zum Teil verpasst. VerdammT! Hey&#8230;das große T passt ja sogar, obwohl es ein Tippfehler ist<sup>3</sup> , da es gerade um T-Mobile geht. HaHa! Welch Witz. Eine Minute hier drin, schon wieder Sauerstoffmangel. Wo sind eigentlich unsere Boxen und warum steht der Fernseher da immer noch rum? Unterschiede zwischen furchtbar und fruchtbar stehen gerade auf der Tagesordnung. &#8220;Wer lesen ist, kann klar im Vorteil.&#8221;, sagte schon der Zyniker. Liest hier eigentlich jemand mit?</p>
<p><strong>16.58Uhr</strong>. Praktikantin mit ihrem Teil durch, Zyniker dran, ich stehe in den Startlöchern. Scheiss Luft.</p>
<p><strong>17:20Uhr</strong>. Fertig, nächste Gruppe hat kein Handout, reicht es Dienstag nach, obwohl sie Dienstag nicht da sind. Wir haben ungefähr eine halbe Stunde gebraucht, bei 20 angesetzten Minuten und ohne geschichtlichen Abriß ist das okay. Zugehört hat wahrscheinlich eh keiner, aber man sagte, ich solle leiser sprechen. Warum? LAUTES SPRECHEN hat doch was für sich, es wachen wenigstens alle auf. Der Dozent fand unser Referat informativ, naja, wenn er meint. Wir leiden langsam alle an Sauerstoffmangel. Der Zyniker meint er tue das nicht, er schnauft also einfach so vor sich hin, der alte Mann. Die Praktikantin sitzt immer noch neben mir, frisst aber die ganze Zeit über Zwiebelringe&#8230;irgendwie sitzen wir mittlerweile recht alleine hier&#8230;hmm&#8230;äh&#8230;dafür holt sie Kaffee! Diese Zweibelringe muchten aber ooch&#8230;nachher noch ein Bild dazu. Das Referat über Fangesänge usw. wäre eigentlich ganz interessant, wäre die PowerPointPräsentation lesbar. Ist sie leider nicht. Habe ich eigentlich erwähnt, dass manche Bachelor in diesem Seminar eine Klausur schreiben? Über was eigentlich? Die Referate kann man wohl kaum als Grundlage nehmen, da sich die wenigen erkennbaren linguistischen Aspekte auf sich stets wiederholende Beispiele beschränken. Vernünftig kategorisiert kommt man da nicht auf viel. Der Fernseher steht da immer noch untätig rum. Armer Fernseher. Unsere Boxen stehen auch noch vorne. Ist der Typ, der sie haben wollte eigentlich noch da? Referat gehalten hat er zumindest noch nicht. Ich trink mal Kaffee&#8230;<strong>17.28Uhr</strong>.</p>
<p><strong>17.36Uhr</strong>. Es gibt irgendein Problem bei den Referenten. Keine Ahnung was für eines. Die Referenten sagten aber etwas in die Richtung. Aber nun, langsam interessiert es wohl wirklich keinen mehr. Der Dozent erzählt mal wieder Fußballgeschichten&#8230;er hat scheiße gesagt, er hat scheiße gesagt! Verfall der Sitten, also wirklich!</p>
<p>Damit kein falscher Eindruck entsteht, das Thema ist wirklich interessant und voll&#8230;äh&#8230;ach, was soll&#8217;s. Ich geb es zu: Ich will nach Hause, was essen! Das Thema ist, unter linguistischen Aspekten, nicht sonderlich interessant. Seminar sollte bis 18.30Uhr gehen, wird jetzt vom Dozenten abgebrochen. Der Zyniker macht das Schlusswort! <strong>17.35Uhr.</strong></p>
<p><strong>Fertig.</strong></p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1505" class="footnote">An hartes trau ich mich wegen dem Zahn nicht ran.</li><li id="footnote_1_1505" class="footnote">Naja, nach einer ganzen Etappe der Tour de France kann das Trikot wahrscheinlich schon sprechen. Zumindest kann es schön in die Ecke gestellt werden. Oder als Fahrradständer benutzt werden.</li><li id="footnote_2_1505" class="footnote">der erste Kerl geht übrigens gerade</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wer stänkerte denn nun?</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2008/12/16/wer-stankerte-denn-nun/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 17:18:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[So, Vorgeschichte verdaut? Nochmal kurz: Nach einigem hin und her hatten wir uns jetzt letzte Woche drauf geeinigt, dass K. ihr Referat beendet, dann der Zyniker und ich mit Formen/Darstellungsmitteln drann sein sollen und den Abschluss der N. macht, mit &#8220;Einsatz im Unterricht&#8221;. Nun saßen wir aber gestern im Seminarraum und irgendwann kam N. rein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>So, Vorgeschichte verdaut? Nochmal kurz: Nach einigem hin und her hatten wir uns jetzt letzte Woche drauf geeinigt, dass K. ihr Referat beendet, dann der Zyniker und ich mit Formen/Darstellungsmitteln drann sein sollen und den Abschluss der N. macht, mit &#8220;Einsatz im Unterricht&#8221;. Nun saßen wir aber gestern im Seminarraum und irgendwann kam N. rein und wollte wissen, wie denn jetzt die Reihenfolge war. &#8220;Wie besprochen?&#8221;, sagte ich. &#8220;Erst K., dann wir beide, dann du.&#8221; Während ich das so vor mich hin sagte, schaute N. auf mein Skript und sagte: &#8220;Darstellungsmittel der Satire? Das ist schlecht, dass ihr das macht. Das mache ich doch!&#8221; Dem Zyniker und meine Stirn legten sich in steile Falten und der Zyniker erwiederte nur: &#8220;Nein, das machen wir?!&#8221; &#8211; &#8220;Aber ich hab das so mit ihr [gemeint ist die Dozentin] abgesprochen!&#8221; Auf diese Äußerung hin saß neben mir plötzlich nicht mehr der Zyniker, sondern das HB-Männchen kurz vor&#8217;m Start. Ich weiß nicht mehr genau, was er sagte, aber N. entgegnete nur ziemlich patzig: &#8220;Willst du jetzt hier rumstänkern?&#8221;</p>
<p><span id="more-1214"></span>Ist das jetzt die viel gerühmte geistige Elite, die dazu ausgebildet wird halbwegs logisch zu denken? Wenn wir uns die Situation mal angucken, dann sehen wir eine relativ verplante Dozentin, die grundlegende Informationen (noch eine Referentin mehr) nicht an die bestehenden Gruppen weiterleitet. Außerdem haben wir noch eine Gruppe, die rechtzeitig vorbereitet war und von Anfang des Semesters an das Referatthema hatte. Und dann kommt jemand, wie N. Nicht vorbereitet, wenn er vorbereitet sein sollte (ich sollte vielleicht dazu erwähnen, dass er unsere Kontaktdaten hatte, wir aber nicht seine) und der dann echt das Glück hat mit seiner mangelnden Vorbereitung nicht voll auf die Schnauze zu fliegen. Genau dieser Typ, der mehr Glück als Verstand hatte, geht dann aber zur Dozentin, anstatt zu uns, um abzusprechen was genau er im Referat macht. Oder wie der Zyniker es so schön im bereits verlinkten Eintrag ausdrückte:</p>
<blockquote><p>Verdammich, sowas spricht man nicht mit der Dozentin ab, sondern mit den anderen Leuten in der Referatsgruppe. Kannjawohlnichwahrsein.</p></blockquote>
<p>Man muss echt nicht sozial und logisch etwas hinterherhinken, um hier zu studieren, aber es scheint echt zu helfen. Von Einsicht oder auch nur der Spur eines schlechten Gewissens war übrigens gar nichts zu merken, sein Referat war schlecht und inhaltslos und das Plenum musste dann mit spitzen Bemerkungen leben, welche allerdings auch nur bedingt wahrgenommen wurden.</p>
<p>Nun mag man annehmen, dass dies ein Einzelfall war und sich ansonsten eigentlich alle an den Grundsatz halten: Gibt es eine große Referatsgruppe, so stimmt man sich untereinander ab; gibt es mehrere Referatsgruppen zu einem Themengebiet, dann stimmt man sich mit denen ab, die das Hauptreferat zum Thema ergattert haben. Ja, so läuft es eigentlich auch, nur bin ich heute erneut aus allen Wolken gefallen: Im Januar halten Die Praktikantin, der Zyniker und ich zusammen ein Referat. Sogar ein Referat, zu dem der Zyniker die Idee geliefert hat. Also nichts mit Idee des Dozenten, oder so. Nein! Alles auf unserem Mist gewachsen! (Ich erwähnte es auch <a href="http://www.edition-flint.de/2008/10/14/fusball-reich-ranicki-und-was-sonst-noch-so-anliegt/" target="_blank">schon</a>.) &#8220;Fußballvereinsnamen im deutsch-niederländischen Vergleich.&#8221; <strong>Nachdem</strong> das Referat an uns drei vergeben wurde, sprach mich eine Kommilitonin an, die P. Ich kenn die nicht genauer, aber sie wollte halt wissen, ob sie noch <strong>zu uns</strong> in die Gruppe könnte. Begeistert war ich nicht, da ich lieber mit Leuten referiere, die ich auch kenne, meinte aber trotzdem, dass es okay sei und wir das dann mal absprechen müssten. Das war Anfang des Semesters, bisher hat sie sich nicht gemeldet, an sich nicht unser Problem, da sie ja in unsere Gruppe wollte. Heute unterhalte ich mich durch Zufall mit einer anderen Kommilitonin, das Thema dieser Referatsabsprachen kam dran und ich erwähnte halt, dass sich die Kommilitonin P. bisher nicht für nötig befunden hat sich mit uns abzusprechen. Meinte da nicht die Kommilitonin, dass P. doch das Thema &#8220;Vereinsnamen in der DDR&#8221; machen würde? Aha? Das Unterthema, welches sich der Zyniker eigentlich von unserem Thema gekrallt hat? Was ist das denn bitte für eine Art und Weise? Ich hätte ja nicht übel Lust die mal ganz gehörig auflaufen zu lassen, aber vielleicht laber ich sie bei Gelegenheit auch mal an und frage ganz scheinheilig, ob sie sich nicht mal mit uns absprechen will.</p>
<p>Was lernt man heute eigentlich noch in der Schule?</p>
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		<title>Willst du rumstänkern?</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 19:46:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neulich an der Unität]]></category>
		<category><![CDATA[Dozenten]]></category>
		<category><![CDATA[FGSE]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo wach?]]></category>
		<category><![CDATA[Idioten]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Tell me why? I don&#8217;t like Mondays. Der Realsatire zweiter Teil folgte heute und ich muss euch sagen, dass es sich mal wieder richtig gelohnt hat. Wir hatten alle wirklich Spaß und der Zyniker hat auch schon was geschrieben, ist das nicht schön? Aber keine Sorge, mir geht es noch nicht so wie dem Mädchen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p><em>Tell me why? I don&#8217;t like Mondays.</em></p>
<p>Der <a href="http://www.edition-flint.de/2008/12/08/begrundungen/" target="_blank">Realsatire</a> zweiter Teil folgte heute und ich muss euch sagen, dass es sich mal wieder richtig gelohnt hat. Wir hatten alle wirklich Spaß und der Zyniker hat auch schon was geschrieben, <a href="http://sanity.madcynic.com/2008/12/15/montage/" target="_blank">ist das nicht schön?</a> Aber keine Sorge, mir geht es noch nicht so wie dem Mädchen, welches die Vorlage für den oben kurz zitierten Hit der Boomtown Rats geliefert hat. Silikonchips in meinem Kopf habe ich noch nicht, aber ich glaube manch andere haben diese schon und sie alle <em>get switched to overload</em>. Anders kann ich mir die Fortsetzung der Realsatire zumindest nicht erklären.<br />
<span id="more-1212"></span><br />
Der Zyniker und ich saßen heute im Seminar, in dem wir (wie passend!) ein Referat über Satire halten sollten. Letzte Woche gipfelte das Ganze ja in dem Spruch der Dozentin: “Das steht aber in meinen Aufzeichnungen, das hätten sie abstimmen müssen.” Manch einer mag sich schon letzte Woche gefragt haben, WAS da eigentlich in ihren Aufzeichnungen stand. Also erstmal die Vorgeschichte: Am Anfang des Semesters kam es im entsprechenden Kurs zur Referatsvergabe, der Zyniker und ich schnappten uns Satire. Als einzige. In der nachfolgenden Woche fragten wir nochmal nach, ob sich noch jemand gefunden hätte, da man das Referat gut teilen konnte. In der Sitzung fand sich jemand, der &#8220;Geschichte der Satire und Abgrenzung zu Parodie usw.&#8221; machen wollte. Super, weniger für uns zu tun und mehr Zeit für &#8220;Formen und Darstellungsmittel der Satire.&#8221; Das war im Oktober. Letzte Woche, also Anfang Dezember, sollten wir dann das Referat halten und da ging es dann los. Einen Abend vorher bekam ich eine SMS von dem, nennen wir ihn N., der die Geschichte und Abgrenzung machen sollte. Ungefährer Inhalt der SMS: Wann wir denn halten würden. Sein Pech war, dass ich schon am Ratzen war, als die SMS ankam, also bekam er seine Antwort erst am nächsten Morgen. Kurz vor der Dozentin strumpelte N. dann auch in den Seminarraum und meinte zu uns, dass er überhaupt nicht vorbereitet sei und was wir jetzt eigentlich genau machen würden. Super, der Bursche, oder? Im Endeffekt sollte es uns aber egal sein, weil wir zumindest ein bisschen was geschichtliches hatten. Während wir N. unser Referat erklärten, stellte sich eine Kommilitonin, nennen wir sie K., in unsere Nähe. Der Zyniker und ich erwähnten u.a., dass wir eine beispielhafte Analyse einer Satire machen wollten. K. fragte plötzlich: &#8220;Welche Satire habt ihr denn genommen?&#8221; &#8211; &#8220;Öh&#8230;Tucholsky &#8216;Die Kunst, falsch zu reisen&#8217; ?!&#8221; &#8211; &#8220;Gut, dann hab ich ja eine andere!&#8221; Ich fragte nur noch, ob sie denn auch Referat halten würde und als sie dies bejahte brach der Zyniker neben mir auch schon fast zusammen. N. war indessen hinausgegangen, um die Dozentin darüber zu informieren, dass das heute so mit dem Referat nicht klappen würde. Diese Dozentin kam dann auch mit den Worten rein, dass es da wohl &#8220;Abstimmungsschwierigkeiten&#8221; gegeben hätte, man das aber schon alles schaffen würde. Man muss dazu sagen, dass es noch ein Referat vor uns gab, welches beendet werden musste. Danach sollte K. mit ihrem Teil, der dem Zyniker und mir völlig unbekannt war, da wir bis zu dem Zeitpunkt ja rein gar nichts von noch einem Satire-Referat wussten, beginnen. Tat sie auch. Nach Ende des Seminars gingen alle &#8220;Satiriker&#8221; zur Dozentin um wenigstens noch den Hauch einer Struktur reinzubringen. Nachdem der Spruch mit den &#8220;Aufzeichnungen&#8221; kam einigten wir uns darauf, dass K. ihr (sehr kurzes) Referat diese Woche beenden sollte, danach der Zyniker und ich mit unseren Formen und Darstellungsmitteln kommen sollten und dann der N. mit einem neuen Thema, nämlich so ungefähr: &#8220;Ab wann kann man Satire im Unterricht einsetzen&#8221;, einhergehend mit etwas Parodie und Abgrenzung. Soweit die Vorgeschichte! Wie es weiterging, erfahrt ihr demnächst. Dann löst sich auch die Überschrift auf. Freut euch also auf Realsatire, Tucholsky, vergessene Handtücher und die Gewaltfantasien des Zynikers und des Flints!</p>
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		<title>Ich blogge nicht</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2008/10/28/ich-blogge-nicht/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 18:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurz und bündig]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich blogge nicht darüber, wie merkwürdig es ist, wenn man neben jemandem sitzt, der sich über Internet unterhält und dabei eine Mischung aus ICQ und Skype benutzt. Ich blogge auch nicht darüber, dass dies merkwürdig ist, weil die Person eine Mischung aus schriftlicher und mündlicher Kommunikation benutzt, also dementsprechend tippt und alle naselang völlig zusammenhanglos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Ich blogge nicht darüber, wie merkwürdig es ist, wenn man neben jemandem sitzt, der sich über Internet unterhält und dabei eine Mischung aus ICQ und Skype benutzt. Ich blogge auch nicht darüber, dass dies merkwürdig ist, weil die Person eine Mischung aus schriftlicher und mündlicher Kommunikation benutzt, also dementsprechend tippt und alle naselang völlig zusammenhanglos einen Ausruf von sich gibt.</p>
<p>Nein, ich blogge nicht darüber, ehrlich nicht!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wie man keine Gewinnchancen loswird</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 17:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr beliebt sind ja Anrufe von irgendwelchen Werbe-, Glücksspiel-, Kaffeefahrten-, Abzockerfirmen, die einem irgendwas verkaufen, schenken oder sonstwie andrehen wollen. Alle naselang bekomme ich ja auch solche Anrufe und meistens lasse ich mich erstmal ein bisschen vollsülzen um rauszubekommen, was ich denn jetzt angeblich wieder gewonnen oder fast gewonnen habe. So einen Anruf bekam ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Sehr beliebt sind ja Anrufe von irgendwelchen Werbe-, Glücksspiel-, Kaffeefahrten-, Abzockerfirmen, die einem irgendwas verkaufen, schenken oder sonstwie andrehen wollen. Alle naselang bekomme ich ja auch solche Anrufe und meistens lasse ich mich erstmal ein bisschen vollsülzen um rauszubekommen, was ich denn jetzt angeblich wieder gewonnen oder fast gewonnen habe. So einen Anruf bekam ich auch letzten Freitag, allerdings saß ich gerade am Steuer, also ist Die Praktikantin rangegangen. Ich bekam von dem Gespräch nur folgendes mit: &#8220;Der hat gerade keine Zeit&#8230;ja, so morgen um die gleiche Zeit wieder&#8230;tschüss.&#8221;</p>
<p><span id="more-446"></span></p>
<p>Auf meine Frage, wer das denn gewesen sei, meinte Die Praktikantin nur: Irgendeine Firma aus Frankfurt, die rufen morgen oder so nochmal an.</p>
<p>Aha.</p>
<p>Sie haben tatsächlich nochmal angerufen und zwar heute. Im Gegensatz zu meiner Praktibiene hatte ich allerdings keinen männlichen, sondern einen weiblichen Gesprächspartner. Lustiger Dialekt, klang an sich auch ganz sympahtisch. Firma hab ich nicht verstanden, nur Frankfurt und dass ich angeblich bei irgendeinem Gewinnspiel im Internet mitgemacht hätte. Gut, hab ich nicht, aber was soll&#8217;s, diese Gewinnaussichten &#8211; dieses Mal Geld oder Auto &#8211; sind eh nur ein Köder um irgendwas anderes an den Mann oder die Frau zu bringen. In diesem Fall gratis Lotto mit von <em>ihr persönlich</em> ausgesuchten Glückszahlen. Ich war ja kurzzeitig versucht ihr zu raten, dass sie ihre Glückszahlen doch selbst tippen sollte, aber die nette Dame hatte es sich schon ganz zu Anfang des Gesprächs verdorben. Ich hatte zwar schon viel unfreundlichere Menschen am Telefon, aber die haben nicht behauptet sie hätten &#8220;gestern die Benachrichtigung bekommen, dass Sie(!), Herr Flint, in die Endverlosung gekommen sind&#8221;, obwohl die, mit hoher Wahrscheinlichkeit, gleiche Firma mir das schon 4 Tage vorher sagen wollte und ich seitdem auch mehrere Anrufe mit unbekannter Nummer hatte. Auch im Callcenter sollte man miteinander reden, dafür haben die in ihren Programmen doch garantiert eine Notizfunktion.</p>
<p>Aber der Dialekt war echt süß&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hark now hear the Handy sings&#8230;</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2008/07/31/hark-now-hear-the-handy-sings/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 19:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aurich oh Aurich]]></category>
		<category><![CDATA[Aurich]]></category>
		<category><![CDATA[Die Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo wach?]]></category>
		<category><![CDATA[Idioten]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuerst: Ja, korrekterweise müsste es mobile phone heißen, weiß ich. Passt aber in diesem Fall nicht so gut. Zum Thema: In den letzten Tagen war ich häufiger in der Auricher Innenstadt unterwegs. Nun hängt Aurich gewissen Trends immer ein bisschen hinterher, wenn der Trend dann aber Aurich erreicht hat wird er sehr exzessiv betrieben, vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Zuerst: Ja, korrekterweise müsste es mobile phone heißen, weiß ich. Passt aber in diesem Fall nicht so gut.</p>
<p>Zum Thema: In den letzten Tagen war ich häufiger in der Auricher Innenstadt unterwegs. Nun hängt Aurich gewissen Trends immer ein bisschen hinterher, wenn der Trend dann aber Aurich erreicht hat wird er sehr exzessiv betrieben, vor allem wenn er Jugendliche betrifft. Baggypants hingen hier noch tiefer als sonst wo in der Republik, unsere Wege haben tiefe Furchen von Rollerskates und Skateboards und PISA wird hier gar nicht durchgeführt, da die Ergebnisse viel zu erschreckend wären. Und in den letzten Tagen ist mir der neuste Trend bei Auricher Jugendlichen, vornehmlich der männlichen Sorte, aufgefallen.</p>
<p><span id="more-406"></span></p>
<p>Gerade die frisch pubertierenden &#8220;Gangstas&#8221; scheines es unendlich cool zu finden Musik über ihr Handy zu hören. Mittlerweile werden ja die meisten Handys mit einer X Gigabyte Speicherkarte, Kopfhörern und der Fähigkeit Musik abzuspielen ausgeliefert. Finde ich ja an sich gar nicht so schlecht, falls man mal Musik hören will packt man einfach den Kopfhörer rein und kann sich schön volldudeln lassen. So würde ich es zumindest machen. Die Kiddies haben aber scheinbar entschieden, dass ein Kopfhörer nicht zum restlichen Outfit passt und stellen dementsprechend einfach die Lautstärke ihres Handys auf höchste Stufe und lassen die Musik laufen. Früher nannten wir die ersten Ghettoblaster usw. immer scherzhaft &#8220;Brüllwürfel&#8221;. wir konnten ja nicht ahnen, dass es Jahre später noch viel kleinere und nervigere Brüllwürfel geben würde, jetzt hergestellt von Nokia, Samsung &amp; Co. Ich bin ja immer dafür, wenn die Menschen miteinander kommunizieren, allerdings geht es schon ein bisschen weit, wenn man dazu genötigt wird sich den Musikgeschmack der Jugend reinzuziehen. Früher hat immer jeder über die Leute geschimpft, die ihre Musik so laut hatten, dass man neben ihnen, trotz Kopfhörer, noch was hören konnte. Mittlerweile dreht &#8220;jeder&#8221; doch durch, oder? Hätte dieser Trend alle jugendlichen Subkulturen erfasst, dann wäre es ja vielleicht noch erträglich. Der Stilmix würde wenigstens für Abwechslung sorgen, wenn zum Beispiel Limp Bizkit auf Tschaikowsky folgen würde um wiederum von den Wildecker Herzbuben abgelöst zu werden. Aber dem ist ja nicht so, denn man hört eigentlich ständig nur BushSido mit Mein Block Flavour oder so. Und dazu noch diese Gestalten, die versuchen mit einem Handy in der Hand noch lässig zu schlendern. Leute, es funktioniert nicht! Entweder man hat ein Handy so in der Hand, dass man selbst und alle um einen herum die Musik hört ODER man versucht möglichst lässig durch die Gegend zu laufen ohne dass die Hose runterfällt. Beides zusammen funktioniert einfach nicht!</p>
<p>Obwohl&#8230;macht einfach weiter. Ich spiel einfach J.B.O. mit &#8220;Ällabätsch&#8221; auf mein Handy und werde das dann ganz genüsslich abspielen, wenn ihr stolpert und euer Handy unter euch begrabt.</p>
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		<title>Smalltalk: Impossible</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 16:44:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[Die Anderen]]></category>
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		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist noch jemandem schon einmal aufgefallen, dass es unmöglich ist mit manchen Menschen einfach nur Smalltalk zu halten? Ich mag ja auch ganz gerne mal Gespräche mit einer gewissen Tiefe, aber manchmal muss man sich auch einfach mal über Belanglosigkeiten unterhalten können, oder? Gut, Personen, die nie etwas gehaltvolles beizutragen haben, die sind mir auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Ist noch jemandem schon einmal aufgefallen, dass es unmöglich ist mit manchen Menschen einfach nur Smalltalk zu halten? Ich mag ja auch ganz gerne mal Gespräche mit einer gewissen Tiefe, aber manchmal muss man sich auch einfach mal über Belanglosigkeiten unterhalten können, oder? Gut, Personen, die nie etwas gehaltvolles beizutragen haben, die sind mir auch etwas suspekt, aber irgendwie kann man die besser ignorieren. Wenn aber jemand immer Bedeutungsschwangere Themen anschneidet (Familie, Zukunft, Gegenwart, Politik, Religion usw.), dann wird das doch auf die Dauer anstrengend.</p>
<p><span id="more-353"></span></p>
<p>Was geht in solchen Menschen eigentlich vor? Sind sie sich zu schade für Triviales? Haben sie Angst, dass sie für weniger &#8220;intelligent&#8221; gehalten werden, wenn sie mal etwas Humor zeigen oder einfach mal über das Wetter reden? Noch lieber ist mir diese &#8220;schwere Kost&#8221; ja, wenn sie noch etwas garniert wird. Das Thema alleine führt schon zu Magenbeschwerden und dann kommen auch noch Geschmacksverstärker wie Alkohol oder Sturköpfigkeit hinzu. Alkohol macht ja bekanntlich gleichgültig, also ist es ja dann auch egal, ob man gerade mit dem Kopf voran gegen die Wand läuft. Ich versuch es mir ja abzugewöhnen schwere Kost zusammen mit Alkohol zu &#8220;genießen&#8221;, da es damals in der Dorfgemeinschaft schon nie gut war, wenn man nach zu vielen Bier eine Diskussion führen wollte. Daran ist schon so die eine oder andere Freundschaft unwiderruflich zerbrochen. Muss ich nicht haben, da die meisten Smalltalklegastheniker ja in Ordnung sind, solange sie auf den Alk verzichten. Sogar dann, wenn sie im nüchternen Zustand ähnliche Sturköppe sind. Ich finde ja, dass man schon Schülern ab 16 Jahren beibringen sollte: Alokohol und ernste Diskussion &#8211; das lass mal lieber bleiben!</p>
<p>Meistens verlege ich mich ja auf ein simples, nachsichtiges Lächeln oder einfaches Schweigen, wenn jemand versucht mir mit 3,8 auf&#8217;m Kessel nahezubringen, wie schlecht doch alles sei. Funktioniert nicht immer, denn manchmal fabriziert der alkoholisierte Diskutant einen solchen Dünnpfiff, dass man einfach widersprechen muss. Widerspricht man aber, endet das oft genug in persönlichen Angriffen.</p>
<p>Muss doch nich sein, oder?</p>
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