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	<title>Edition Flint &#187; Idioten</title>
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	<description>&#62;Geschichten eines Steines&#60;</description>
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		<title>Und plötzlich interessiert es niemanden mehr</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 17:02:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Piratenpartei Sachsen-Anhalt hat vor einiger Zeit eine Pressemitteilung über die Uni Magdeburg rausgegeben. Inhalt ist eine erneute Datenschutzpanne an der Uni. Wir erinnern uns zurück, sowas gab es schonmal. Damals waren die Forderungen der Studierendenschaft, vertreten durch den damaligen Studentenrat, mittlerweile Studierendenrat, ziemlich lang. Passiert ist&#8230;nun, nicht wirklich viel. Der Datenschutzbeauftragte scheint mittlerweile ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Die Piratenpartei Sachsen-Anhalt hat vor einiger Zeit eine <a href="http://www.piraten-lsa.de/pressemitteilung-erneute-datenschutzpanne-der-quototto-von-guerickequot-universitaet-magdeburg" target="_blank">Pressemitteilung</a> über die Uni Magdeburg rausgegeben. Inhalt ist eine erneute Datenschutzpanne an der Uni. Wir <a href="http://www.edition-flint.de/2008/06/13/feste-arbeitszeiten/" target="_blank">erinnern</a> uns <a href="http://www.edition-flint.de/2008/06/26/ein-traum-in-alp/" target="_blank">zurück</a>, sowas gab es schonmal. Damals waren die Forderungen der Studierendenschaft, vertreten durch den damaligen Studentenrat, mittlerweile Studierendenrat, <a href="http://www.edition-flint.de/2008/11/23/wir-fordern-notfalls-immer-wieder/" target="_blank">ziemlich lang</a>. Passiert ist&#8230;nun, nicht wirklich viel. Der Datenschutzbeauftragte scheint mittlerweile ein neuer zu sein. Aber von den Forderungen des StuRas und dem &#8220;Arbeitskreis Datenschutz&#8221; hat man seitdem nie wieder etwas gehört. Und nun gibt es plötzlich einen neuen Datenskandal, &#8220;ist nun eine weitere Lücke im Datenschutz der Universität entdeckt worden&#8221;, wie die Piraten LSA in ihrer Pressemitteilung vom 23. September 2009 schreiben. Betrachtet man <a href="http://magdeburg.unihelp.de/forum/thread/28798/page/1" target="_blank">diesen</a> Eintrag in einem örtlichen Forum, so wird deutlich, dass es sich zwar um die neuste Panne, aber nicht um die einzige in letzten Zeit handelt. Ausschlaggebend war beim etwas älteren Fall, der auch in der PM der Piraten erwähnt wird,<a href="http://www.vorsprach.com/2009/07/datenschutz-am-ttz/" target="_blank"> dieser</a> Blogeintrag vom <strong>13. Juli 2009</strong>. An den wirklich zahllosen Kommentaren sowohl im Blog, als auch im Forum, kann man entnehmen, wie sehr das Thema noch zu reizen wusste. Dies ist schade, aber wie ich finde auch verständlich. Vorher wurde viel Aufhebens gemacht und die entsprechenden Stellen gelobten Besserung und was weiß ich nicht alles, doch passiert ist im Endeffekt nahezu nichts. Um ehrlich zu sein: Ich bin der Meinung, dass gar nichts passiert ist, kann dies aber nicht belegen. Deswegen ist halt fast/nahezu nichts passiert. Sicher sollte man sich dann trotzdem aufregen, aber warum? Verpufft doch wahrscheinlich eh wieder. Dies ist wahrscheinlich den meisten Lesern durch den Kopf gegangen, zumindest ging es mir so.<br />
<span id="more-2546"></span><br />
Trotzdem wage ich ja immer noch zu hoffen, dass zumindest einige Personen an der Uni anfangen darüber nachzudenken, wie sie mit den Daten der Studierenden umgehen. Leider können der Zyniker und ich <a href="http://sanity.madcynic.com/2009/10/12/was-autorisiert-sie-denn-dazu/" target="_blank">neuerdings jemanden benennen</a>, der sich da offenbar immer noch recht wenig Sorgen macht. Bitte lest den Beitrag beim Zyniker, da ich ihm nicht seine Leser klauen will und aus diesem Grund nur ganz kurz zitiere,  was wir in der FGSE so entdeckten. Das &#8220;lyrische Ich&#8221; im Zitat ist der Zyniker.</p>
<blockquote><p>In einem unverschlossenen Seminarraum hatte man einige Möbel eingelagert, die augenscheinlich aus dem zur Sanierung leer gezogenen Gebäudeteil stammten. Soweit, so unproblematisch. Die Tür stand offen, und so betraten der Flint und ich den Raum. Und fanden folgendes [einen Karton mit Akten].</p>
<p>In dem Karton befanden sich augenscheinlich Akten des Sprachenzentrums, und da an unserer schönen Universität der Datenschutz ja groß geschrieben wird – aber leider nur, weil es sich um ein Substantiv handelt – schrieb ich am selben Tag eine Email an das Sprachenzentrum der Uni, mit der Bitte doch den Raum zu verschließen. Mit dem Gefühl meine Pflicht und Schuldigkeit getan zu haben, ging ich dann nach Haus.</p></blockquote>
<p>Die Reaktion, der Person, an die der Zyniker schrieb, war leider völlig unangebracht, da zunächst einmal auf die eMail einfach nicht geantwortet wurde. Als wir dann jemandem im Sprachenzentrum direkt darauf ansprachen<sup>1</sup>, stellte sich heraus, dass es die Dame war, der geschrieben wurde. Leider war beim Gespräch keine Spur von Einsicht oder auch nur leisem Bedauern zu spüren. Wie wir denn dazu kämen, einfach in den Raum zu gucken, interessierte die Dame viel, viel mehr. Es interessierte sie sogar so sehr, dass sie unsere Erklärungen gar nicht hören wollte bzw. sie einfach mal nicht zu glauben schien. Es ist wirklich erstaunlich, wie oft jemand das Wort &#8220;Autorisation&#8221; kurz hintereinander benutzen kann. Dabei ist es meiner Meinung nach zunächst einmal völlig egal, ob wir die Berechtigung hatten oder gebraucht hätten, um einen offenstehenden Seminarraum zu betreten, selbst wenn dieser scheinbar gerade als Lager dient. Warum das so egal ist? Weil wir darauf hingewiesen haben und uns nicht einfach bedient haben. Ja, diese Logik mag komisch klingen, aber wenn man auf den schludrigen Umgang mit Akten und Dokumenten hingewiesen wird, dann sollte man für diese Hinweise dankbar sein. Nicht nur in Hinblick auf die Datenskandale und Skandälchen, die wir schon hatten, sondern auch im Hinblick auf die Diebstahlsrate an der FGSE. Was da nicht schon alles an Technik und Einrichtungsgegenständen verschwunden ist. In dem Raum hätten auch ganz andere Akten sein können bzw. vielleicht waren in dem Raum sogar ganz andere Akten. Wie wäre es mit Arbeitsverträgen, Gehaltsabrechnungen, Korrespondenz? Wobei sich einem die Frage aufdrängt, ob solche Dinge nicht in anderen, nämlich stets verschlossenen Räumen gelagert werden. Mit Klausuren von Studierenden kann man da wahrscheinlich schludriger umgehen.</p>
<p>Was mich persönlich an der ganzen Sache besonders nervte, ist der Umstand, dass kaum ein &#8220;Danke für den Hinweis&#8221; kam.<sup>2</sup> Man hätte auch einfach gar nichts machen und abwarten können, ob es nicht jemand merkt, der vielleicht Gefallen daran findet die Klausuren einfach mitzunehmen. Oder meinetwegen die anderen Dinge, die da so im Raum rumstanden bzw. wahrscheinlich immer noch rumstehen. Aber anstatt so an die Sache heranzugehen, wird man als Hinweisgeber fast als &#8220;Verbrecher&#8221; hingestellt und rund gemacht. Grandios, wirklich.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2546" class="footnote">warum wir das getan haben, siehe Zyniker</li><li id="footnote_1_2546" class="footnote">Es kam eins, aber das war so dermaßen unfreundlich und unglaubwürdig&#8230;</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Bachelor als Feindbild</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 12:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wissen Sie, also früher, früher war an den Universitäten alles besser. Also mit früher meine ich vor der Einführung des Bachelor als Abschluss. Wer Bachelor studiert, der ist ja automatisch dumm. Wie? Glauben Sie nicht? Ist aber so, ich versichere es ihnen. Dabei ist das egal, in welchem Semester diese Bachelors studieren. Doof bleibt doof, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Wissen Sie, also früher, früher war an den Universitäten alles besser. Also mit früher meine ich vor der Einführung des Bachelor als Abschluss. Wer Bachelor studiert, der ist ja automatisch dumm. Wie? Glauben Sie nicht? Ist aber so, ich versichere es ihnen. Dabei ist das egal, in welchem Semester diese Bachelors studieren. Doof bleibt doof, da hilft keine Erfahrung.<br />
Man muss aber auch sagen, dass die Universitäten da ganz eindeutig Mist gebaut haben. Also nicht in Bezug auf die Studienordnungen oder so, ich meine, kann ja sein, dass die da auch Mist gebaut haben, aber damit kenne ich mich jetzt nicht aus. Nein, wo die Universitäten Mist gebaut haben ist schlicht und ergreifend in der Zusammensetzung der Lehrveranstaltungen. Stellen Sie sich vor: Da muss man als gestandener Student mit zweistelligen Semesterzahlen in einer Veranstaltung mit Zweitsemestern sitzen. Also das hätte es früher nicht gegeben, dass man unterschiedliche Semesterzahlen und unterschiedliche Studiengänge in Veranstaltungen mischt. Was soll sowas auch bringen? Wäre doch besser, wenn man da teilen würde. Ich hätte da auch schon eine Idee, die vertrete ich auch immer in diesen gemischten Veranstaltungen. Die Bachelor gehen einfach alle zu dem einen Dozenten, der hat eh ein recht niedriges Niveau. Was? Mir doch egal, dass der Professor und Institutsleiter ist. Der halt halt ein nicht so hohes Niveau, wie die Dozenten, die ich mag. Deswegen sollten wir jetzt nach Studiengängen teilen. Die doofen Bachelor bekommen die anspruchslosen Dozenten und die durch die Bank schlauen Magister und Lehrämter die anspruchsvollen Dozenten. Wie? Ob ich das wirklich in vollen lehrveranstaltungen sage? Ja, natürlich! Ob sich die Bachelor dabei auf den Schlips getreten fühlen? Nein, ich sag doch immer dazu, dass ich damit niemandem zu nahe treten will. Was denken Sie denn von mir? Also wirklich!</p>
<p>Außerdem müssen die Bachelor mal damit aufhören, sich hinter ihren Studienordnungen zu verstecken. Das bringt doch nichts! Was? Ja, ich hab gesagt, dass ich von den Studienordnungen keine Ahnung habe. Was hat das denn damit zu tun? Ich kann jawohl beurteilen, ob die ihre Studienordnung nur als Entschuldigung benutzen oder ob die Probleme wirklich mit der Studienordnung zu tun haben. Dafür muss ich die doch nicht gelesen haben. Sie müssen beachten, dass ich schon lange studiere und somit Ahnung habe! Aus diesem Grund kann ich solche Argumente einfach nicht gelten lassen! Jedenfalls müssen die mal aufhören mit diesem Versteckspiel. Die müssen einfach mal die Gelegenheit beim Schopfe greifen, diskutieren, die Inhalte verstehen und reflektieren. ICH konnte sowas ab dem zweiten Semester! Was? Wie die das bei den anspruchslosen Dozenten lernen sollen? Also wirklich, ein bisschen Selbststudium wird doch schon noch erlaubt sein, oder? Man kann denen doch nicht alles hinterhertragen! Ob es da nicht sinnvoller wäre, wenn die Veranstaltungen gemischt bleiben würden, so dass die &#8220;jungen&#8221; von den &#8220;alten&#8221; Studierenden lernen können? Also wirklich, Sie kommen auf sehr merkwürdige Ideen&#8230;<sup>1</sup></p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2343" class="footnote">Wer Ironie findet, der darf sie behalten. Sarkasmus darf auch noch eingerahmt werden. Spuren von Zynismus benutze man bitte als Zugabe zum Kaffee und von purer Verzweiflung kaufe man sich ein Eis.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Liebes T-Offline</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 20:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was könnt ihr froh sein, dass meine Gebete bisher nicht erhört wurden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Was könnt ihr froh sein, dass meine Gebete bisher nicht erhört wurden.</p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/tcp.jpg" rel="lightbox[2327]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2328" title="tcp" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/07/tcp.jpg" alt="tcp" width="224" height="411" /></a></p>
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		<title>Gibt so Abstufungen</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 16:49:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn jemand am Tag, an dem er Referat halten soll, krank wird, dann ist das Pech. Dreist ist es, wenn man sich nicht persönlich entschuldigt, sondern sich entschuldigen lässt. Zur Sicherheit mag das gehen, aber als alleinige &#8220;Entschuldigung&#8221;&#8230;naja. Richtig dreist ist es, wenn man sich als krank abmeldet, aber ein paar Stunden später in einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Wenn jemand am Tag, an dem er Referat halten soll, krank wird, dann ist das Pech. Dreist ist es, wenn man sich nicht persönlich entschuldigt, sondern sich entschuldigen lässt. Zur Sicherheit mag das gehen, aber als alleinige &#8220;Entschuldigung&#8221;&#8230;naja.</p>
<p>Richtig dreist ist es, wenn man sich als krank abmeldet, aber ein paar Stunden später in einer anderen Vorlesung anwesend ist. Sag mal, merken solche Leute es noch?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wenn die Bildung streikt</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 19:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 17. Juni 2009 war bundesweiter Bildungsstreik. Erst wollte ich was zum Ablauf dieses Streikes hier in Magdeburg schreiben, habe mich dann aber doch dazu entschlossen mich einem anderen Thema zu widmen. Bei manchem Studierenden hat heute nämlich die Bildung wirklich gestreikt und wenn nicht die Bildung, dann doch zumindest das letzte bisschen Verstand. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Am 17. Juni 2009 war bundesweiter Bildungsstreik. Erst wollte ich was zum Ablauf dieses Streikes hier in Magdeburg schreiben, habe mich dann aber doch dazu entschlossen mich einem anderen Thema zu widmen. Bei manchem Studierenden hat heute nämlich die Bildung wirklich gestreikt und wenn nicht die Bildung, dann doch zumindest das letzte bisschen Verstand. Die Ablehnung, die dem Bildungsstreik heute von Seiten mancher KommilitonInnen entgegengeschlagen ist, ist für mich nur schwerlich nachzuvollziehen. Klar, man kann dagegen sein. Aber wenn man dagegen ist, dann doch bitte mit halbwegs nachvollziehbaren Argumenten. Diese Argumente kamen mitunter, vermochten aber kaum die Platitüden und dummen Sprüche zu überlagern, die einem sonst so um die Ohren wehten.<br />
<span id="more-2239"></span><br />
Ich selbst habe in Gesprächen im Vorfeld und während der Veranstaltung keinen Hehl daraus gemacht, dass ich den Streik an sich befürworte und auch die &#8220;Besetzung&#8221; der Fakultät für Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften als gute Aktion ansehe.<sup>1</sup> In der FGSE sollten während des Bildungsstreikes (also eigentlich bis 13 Uhr, weil da ging die Demo los) keine Lehrveranstaltungen stattfinden. Die Dozenten durften aber ihre Seminare öffentlich vor der Tür halten oder &#8220;spontane&#8221; Seminare zum Thema Bildung/Bachelor ebenfalls vor der Tür anbieten. Kurz gesagt: Die Organisation war gut und wirklich durchdacht. Natürlich gibt es immer Dinge, die man verbessern kann oder die nicht wirklich gut gelaufen sind, aber das Gesamtbild, wie ich es mitbekommen habe, passte.<br />
Die &#8220;Argumente&#8221;, die zum Teil gegen den Bildungsstreik und gegen die &#8220;Besetzung&#8221; der FGSE hervorgebracht wurden, waren hingegen nicht unbedingt immer gut durchdacht. Meine persönlichen Highlights:</p>
<p>So beriefen sich einige auf ihr &#8220;Recht auf Bildung&#8221;. Ja, gut&#8230;wo war dieses Recht bei nicht angebotenen Lehrveranstaltungen oder völlig überfüllten Seminaren? Besonders lustig war es übrigens, dass dieses Argument oft genau von denen kam, die sonst<sup>2</sup> ständig das Maul weit aufreißen wie schlimm und scheisse doch alles an der FGSE wäre. Geht dann mal jemand auf die Straße, dann bleiben sie beim Maul aufreißen. &#8220;Ist doch scheisse&#8230;und diese Forderungen!&#8221; Tja, nur doof, dass an der FGSE selbst andere, &#8220;lokalere&#8221; Forderungen und &#8220;Parolen&#8221; ausgegeben wurden, als bei der Demo. Natürlich wurden die &#8220;offizielle&#8221; Punkte auch verlesen, aber nur als ein kleiner Punkt unter vielen. Von den vehementen Gegnern hat das wahrscheinlich niemand mitbekommen, denn dafür hätte man vor Ort sein/bleiben und vor allen Dingen zuhören müssen.</p>
<p>Ein bisschen anders war es bei den Kollegen, die erst gar keine Argumente vorgebracht haben, sondern einfach so den Streik gebrochen haben. Ganz schön clever eigentlich, denn so wirklich fernhalten kann man aus der Uni ja niemanden. Besonders eindrucksvoll brach den Streik ein Dozent der Politikwissenschaft.<sup>3</sup> Dieser Dozent riss einfach den Tisch bei Seite und stürmte in das Gebäude. Man munkelt er hätte mal telefonieren müssen. Dieser Dozent bietet übrigens Seminare wie &#8220;Argumentation und Verhandlung&#8221; an und &#8220;Politische Kultur&#8221; gehört zu seinen Schwerpunkten.</p>
<p>Ansonsten waren noch die Kleinkaroscheisser interessant. Denen reichte ein kleines Fitzelchen, um das ganze Projekt schlechtzumachen. Frei nach dem Motto &#8211; und frei erfunden: Da fehlt &#8216;n Komma, das kann ich nicht unterstützen!</p>
<p>Natürlich gab es auch Leute, die zwar mit dem Streik bzw. den konkreten Maßnahmen nicht zufrieden waren, aber sich wenigstens mit den Streikenden auseinandergesetzt haben. Wenigstens hoffe ich, dass es diese gab.</p>
<p>Wer mag, kann gerne noch persönliche Erfahrungen ergänzen.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2239" class="footnote">Besetzung heißt hier: Die Türen wurden mit &#8220;Streikposten&#8221; versperrt. Reingelassen wurde nur die Verwaltung und Leute mit guten Begründungen. So z.B. einige Dozenten oder grundsätzlich Leute die Prüfungen o.ä. hatten.</li><li id="footnote_1_2239" class="footnote">Auf dem Flur oder beim Bier</li><li id="footnote_2_2239" class="footnote">Ich muss allerdings zugeben, dass ich nicht genau weiß in wie weit vorher argumentiert wurde.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Call a Joint?</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 13:14:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aurich oh Aurich]]></category>
		<category><![CDATA[Aurich]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn das Telefon klingelt, sollte man sich immer gut überlegen, ob man überhaupt rangeht. Selbst in Zeiten der Rufnummerübermittlung und -erkennung kann man sich nie so ganz sicher sein, wer da gerade anruft und vor allem, was der Anrufer überhaupt will. Wenn dann auch noch auf dem Faxanschluss angerufen wird, obwohl die Nummer immer als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Wenn das Telefon klingelt, sollte man sich immer gut überlegen, ob man überhaupt rangeht. Selbst in Zeiten der Rufnummerübermittlung und -erkennung kann man sich nie so ganz sicher sein, wer da gerade anruft und vor allem, was der Anrufer überhaupt will. Wenn dann auch noch auf dem Faxanschluss angerufen wird, obwohl die Nummer immer als Faxnummer gekennzeichnet ist, dann ist das erstrecht merkwürdig. Aber wenigstens hat man ein Kombi-Gerät am Faxanschluss, so dass man rangehen kann, wenn dort jemand anruft.</p>
<p><span id="more-2023"></span></p>
<p>Folgendes spielte sich ab, als meine Mutter ans heimatliche Faxgerät ging.</p>
<p>Mutter vom Flint (MvF): Ja, hier #Firma.<br />
Anrufer (A): Ja, Moin. Hier Meier. Wir waren verabredet, aber sie sind nicht gekommen.<br />
MvF (in der Annahme es handele sich um einen Kunden von #Firma): Oh, das tut mir aber leid, Herr Meier. Worum ging es denn? Ihr Name sagt mir leider gerade nichts.<br />
A: Aber wir waren doch verabredet. Ich hab hier ja auch ihre Nummer *gibt Nummer des Faxgerätes durch). Und es ging um das Gras.<br />
MvF (In der Annahme ein Kunde wolle Rasenschnitt haben): Achso, hm. Daran kann ich mich gerade nicht erinnern. Das wurde mir vom Chef nicht mitgeteilt. Um was für Gras soll es sich denn handeln?<br />
A: Naja, um Gras halt. Marihuana&#8230;Speed.<br />
MvF: Äh&#8230;Ihnen ist schon klar, dass sie hier mit #Firma reden, oder? So etwas verkaufen wir nicht!<br />
A: Aber ich hab doch hier ihre Nummer und wir waren verabredet.<br />
MvF: &#8230; das muss ein Fehler sein. Hier ist #Firma!<br />
A: Oh&#8230;achso&#8230;na dann, wiederhören *legt auf*<br />
MvF: &#8230;</p>
<p>Ja, nun. Meine Mutter war wohl ziemlich verdutzt über diesen Anruf. Als ob Drogensüchtige nicht ständig irgendwo anrufen würden, ohne darauf zu hören wer rangeht, nur um dann munter über geplante Drogenkäufe zu reden. In Zeiten des Bundestrojaners und der Online-Überwachung ist das viel sicherer, als eine eMail zu schreiben oder so.<sup>1</sup> Ander Alternative: Die Polizei hat nicht genug zu tun und schafft sich ihre Straftaten jetzt selbst. In Ostfriesland liegt diese Möglichkeit jetzt nicht so fern&#8230;</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2023" class="footnote">Könnte natürlich auch ein Scherz-Anruf gewesen sein, aber die Vorstellung ist nicht so lustig.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Kneipengespräche</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/02/27/kneipengesprache/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 20:28:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
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		<category><![CDATA[lustig]]></category>

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		<description><![CDATA[Man stelle sich eine typische Kneipe in der guten alten Zeit vor. Verraucht, zwielichtige Gestalten sitzen in der Kneipe, gemurmelte Gespräche. Richten wir unseren Blick nun an die Theke. Dort sitzen drei Herren. Wollen wir ihnen kurz zuhören. Benedikt: Reich mir mal bitte den Messwein rüber, Richard. Richard: Klar doch, Papa. Walter: Bekomm ich auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Man stelle sich eine typische Kneipe in der guten alten Zeit vor. Verraucht, zwielichtige Gestalten sitzen in der Kneipe, gemurmelte Gespräche. Richten wir unseren Blick nun an die Theke. Dort sitzen drei Herren. Wollen wir ihnen kurz zuhören.</p>
<p><strong>Benedikt</strong>: Reich mir mal bitte den Messwein rüber, Richard.</p>
<p><strong>Richard</strong>: Klar doch, Papa.</p>
<p><strong>Walter</strong>: Bekomm ich auch was?</p>
<p><strong>Benedikt</strong>: Aber nur ausnahmsweise. In letzter Zeit hast du ja nicht gerade für die Verbreitung unseres Glaubens gesorgt. Schau dir unseren Richard an, der ist in aller Munde und musste dafür nicht einmal Bücher lesen. Die liest er erst jetzt.</p>
<p><span id="more-1726"></span><em>Richard kichert.</em></p>
<p><strong>Walter</strong>: Die Ursula hatte in letzter Zeit halt keine Zeit für mich, kann ich doch nix für. Und wisst ihr, was in Augsburg los is? Nichts! Da kann ich auch mit dem Taufbecken reden, das ist interessanter.</p>
<p><strong>Benedikt</strong> <em>(kopfschüttelnd)</em>: Du hast dir doch sonst auch immer was ausgedacht! Nun reiß dich mal am Riemen, sonst schick ich dich mit der Schavan an irgendeine Schule! Ist nicht demnächst mal wieder eine Veranstaltung, bei der du was sagen kannst?</p>
<p><strong>Richard</strong>: Geh doch zur Puppenkiste! <em>(kichert hysterisch)</em></p>
<p><strong>Benedikt</strong>: Nana, mal nicht so frech! Deine Erklärung hast du doch auch auf dem Klo geschrieben.</p>
<p><strong>Richard</strong>: Woher weißt du das?</p>
<p><strong>Benedikt</strong>: Stellvertreter Gottes auf Erden, du erinnerst dich? Was Gott sieht, sehe ich auch&#8230;</p>
<p><strong>Richard</strong> <em>(leise)</em>: Verdammt!</p>
<p><strong>Walter</strong>: Also ich hab demnächst einen Besuch in einem Kindergarten. Aber die Bälger eignen sich nicht gut für einen medienwirksamen Auftritt. Ich soll aber demnächst was bei einer CSU-Veranstaltung sagen.</p>
<p><strong>Benedikt</strong>: CSU? CDU wäre besser, dann könntest du dich mit Koch zusammentun. Aber CSU wird auch gehen.</p>
<p><strong>Walter</strong>: Und was soll ich da sagen? Wieder was zur Abtreibung?</p>
<p><strong>Richard</strong>: Nix zum Holocaust, das ist meine Sache!<sup>1</sup></p>
<p><strong>Benedikt</strong>: Och&#8230;kombinier doch was. Neues wagen, aber alte Traditionen beibehalten&#8230;sowas in die Richtung&#8230;</p>
<p><strong>Walter</strong>: Abtreibung und Holocaust&#8230;Abtreibung&#8230;Holocaust&#8230;ey, wie viele Juden sind nochmal durch die Nazis ermordet worden?</p>
<p><strong>Richard</strong>: So 300.000&#8230;</p>
<p><strong>Benedikt</strong>: Geh nochmal lesen und bis dahin sei mal lieber ruhig! Es waren so um die 6 Millionen, Walter.</p>
<p><strong>Walter</strong>: Ich könnte dann doch einfach die Zahl der Abtreibungen mit der Zahl der Holocaust-Opfer vergleichen.<sup>2</sup> Ja, ich glaube, das mache ich mal. Will noch jemand Messwein haben?</p>
<p>Wir lassen die drei Herren nun alleine. Aber wahrscheinlich werden wir bald wieder von ihnen hören. Für andere offensichtlich beim Genuß alkoholischer Getränke entstandene Vergleiche, empfehle ich die Liste bei <a href="http://www.coffeeandtv.de/2008/02/02/nazi-selber/" target="_blank">Coffee and TV</a>.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1726" class="footnote">Siehe <a href="http://news.google.de/news?pz=1&amp;ned=de&amp;hl=de&amp;q=richard+williamson" target="_blank">hier</a>.</li><li id="footnote_1_1726" class="footnote">Siehe <a href="http://www.br-online.de/studio-franken/aktuelles-aus-franken/mixa-holocaust-2009-kw09-ID1235731962843.xml" target="_blank">hier</a>. Gefunden bei Coffee and TV.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Politisches Spektrum</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/02/27/politisches-spektrum/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 08:03:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurz und bündig]]></category>
		<category><![CDATA[Idioten]]></category>
		<category><![CDATA[Magdeburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Nacht konnte ich mal wieder nicht schlafen und habe deswegen weiter im &#8220;Baader-Meinhof-Komplex&#8221; gelesen. Irgendjemand in den umliegenden Wohnungen konnte auch nicht schlafen und hat deswegen seine Anlage auf volle Lautstärke gedreht. Dabei hörte er eine Band, dessen Namen ich hier nicht näher erwähnen will.1 Es sei nur so viel gesagt: Hatte was mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Letzte Nacht konnte ich mal wieder nicht schlafen und habe deswegen weiter im &#8220;Baader-Meinhof-Komplex&#8221; gelesen.<br />
Irgendjemand in den umliegenden Wohnungen konnte auch nicht schlafen und hat deswegen seine Anlage auf volle Lautstärke gedreht. Dabei hörte er eine Band, dessen Namen ich hier nicht näher erwähnen will.<sup>1</sup> Es sei nur so viel gesagt: Hatte was mit einem metallischen Werkstoff und einer bestimmten Wetterart zu tun.<br />
Es ist irgendwie paradox, wenn man von einem Radikalismus liest und den genau entgegengesetzten Radikalismus hört. Ganz davon abgesehen, dass dieser Rechtsrock nun nicht wirklich einschläfernd ist.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1728" class="footnote">Man muss sich ja nicht vorsätzlich die Suchergebnisse durch die Nennung rechtsradikaler Bands versauen.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Ode an die Freude (Liveblogging)</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/01/23/ode-an-die-freude-liveblogging/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 14:13:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neulich an der Unität]]></category>
		<category><![CDATA[Dozenten]]></category>
		<category><![CDATA[FGSE]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo wach?]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe!?]]></category>
		<category><![CDATA[Idioten]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Langeweile]]></category>
		<category><![CDATA[Magdeburg]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Verdammter Mist!]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Was machst du denn hier?&#8221;, schallmait es durch den Seminarraum kurz vor Beginn der Nachholsitzung des Seminars &#8220;Sportsprache&#8221;. Nachholsitzung ist ein gängiger Euphemismus für &#8220;Der Dozent schafft es nicht das Seminar regelmäßig stattfinden zu lassen und lädt deswegen an einem Freitagnachmittag zur schlecht organisierten und wahrscheinlich viel zu knapp kalkulierten Zusatzsitzung&#8221;. Wie man schnell merkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>&#8220;Was machst du denn hier?&#8221;, schallmait es durch den Seminarraum kurz vor Beginn der Nachholsitzung des Seminars &#8220;Sportsprache&#8221;. Nachholsitzung ist ein gängiger Euphemismus für &#8220;Der Dozent schafft es nicht das Seminar regelmäßig stattfinden zu lassen und lädt deswegen an einem Freitagnachmittag zur schlecht organisierten und wahrscheinlich viel zu knapp kalkulierten Zusatzsitzung&#8221;. Wie man schnell merkt ist Nachholsitzung viel, viel kürzer. Jedenfalls haben der Zyniker und ich uns gedacht, dass wir mal ein bisschen Liveblogging veranstalten. Da wären wir jetzt also, es ist <strong>15.05Uhr</strong> und eben hat sich die erste Referatsgruppe, die dran ist, unsere Boxen ausgeliehen. Man erkennt: Vorbereitung ist alles. Wenn man ein Referat hält und irgendwas mit Ton machen will, dann bringt man sich selbst Boxen mit. Naja, an einen Fernseher und einen Laptop haben sie wenigstens gedacht. Der Fernseher hat eine Diagonale von so ca. 55cm und steht so 10-15m weit weg. Das wird sicher was. Der Dozent trägt einen Schal von Eintracht Braunschweig zum braunen Sakko und einer quietschbunten Krawatte.</p>
<p><strong>15:09Uhr</strong>. Reihenfolge der Referate aufgezählt, uns vergessen. Wir haben ihn nicht darauf hingewiesen. Der Typ mit den Boxen, der jetzt doch nicht dran ist, deutet auf uns und sagt irgendwas mit &#8220;von den beiden Herren&#8221;. Ja, wir sind hier, was gibt es? Wollt ihr mit uns reden? Braucht noch jemand unsere Boxen? Hallo? Irgendjemand? Nicht?</p>
<p>Während der Dozent so redet und das Handout so rumgeht wird es&#8230;</p>
<p>&#8230;<strong>15:11Uhr</strong>. Referat beginnt mit der Geschichte des Turnens&#8230;</p>
<p>&#8230;aber darauf wollte ich gar nicht hinaus. Ich wollte was über den bisherigen Tag schreiben oder interessiert sich hier jemand für die Geschichte des Turnens? Wohl kaum, gibt es ja auch bei Wikipedia nachzulesen. Aber zum bisherigen Tag: Gestern Abend hat sich eine &#8220;Verblendung&#8221; an meinem Zahn verabschiedet. Heute morgen zum Zahnarzt, der war von meinen Zähnen restlos begeistert und will mich ab Februar regelmäßig sehen. Ich glaube der mag mich irgendwie. Ich mag Leute, die mir das neue Auto finanzieren auch immer. Das wird noch was. Interessant daran ist, dass sich das alles bei meinem eigentlichen Zahnarzt (ich war jetzt bei einem neuen) nie so schlimm angehört hat. Probleme mit den Zähnen habe ich, aber die aktuelle Dimension ist neu. Mir jedenfalls scheint die Sonne aus dem Allerwertesten und nach mir die Sahara. Sollten meine Einträge in naher Zukunft irgendwie&#8230;nun&#8230;angesäuert sein, so wisst ihr jetzt warum.</p>
<p><strong>15.18Uhr</strong>.  Geschichtlicher Abriß, ohne nennenswerte linguistische Aspekte immer noch nicht beendet.</p>
<p>Der Zyniker,die Praktikantin und die Nachbarin sind übrigens auch da, so leide ich wenigstens nicht ganz alleine. Obwohl, leiden tue ich eigentlich gar nicht so sehr. Der Zyniker meint dazu:&#8221;Tja, ohne meinen Laptop wäre dein Leben ganz schön arm.&#8221; Hm, recht hat er, da ich gerade auf seinem Laptop schreibe.</p>
<p><strong>15.21Uhr</strong>. Geschichtlicher Abriß endet nach 7 Minuten und 53 Sekunden und wird abgelöst mit einer biographischen Abhandlung über den Turnvater Jahn. Referentin kaum zu verstehen, Dozent ergänzt unwichtige Details, zumindest unwichtig in Bezug auf die Linguistik. Nach knapp 2 Minuten Biographie scheinbar erledigt. Ging ja noch gerade.</p>
<p>Die Praktikantin hat &#8220;Sportsprache&#8221; auf ihren Block geschrieben, ein Szaf gemalt und meint zu der ganzen Sache hier: &#8220;Gott, watt&#8217;n Blödsinn!&#8221;.</p>
<p>Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: Wir hören zu! Wir tun es wirklich! Nur ist es halt absolut uninteressant. Wir sind nachher, theoretisch, auch noch dran und unser Thema ist jetzt auch nicht gerade der absolute Bringer, aber&#8230;ja&#8230;äh&#8230;Ich gebe ab an den Zyniker. <strong>15.25Uhr</strong></p>
<p><strong>15.32Uhr</strong>. Bin wieder dahaa. Es gibt fahrende Turngeräte&#8230;oder Turngeräte die pferden. Schlecht zu sagen bei miserabler Akkustik und leise sprechenden Referntinnen (mittlerweile übrigens Nr. 3).</p>
<p>Die Anwesenheitsliste hat es mittlerweile bis zu uns geschafft, nach 30 Minuten eines 3-Stunden Seminars. Mal gucken wie lange es dauert, bis die ersten wieder gehen. Die Referentin scheint einen ausformulierten Text zu lesen, guckt kaum hoch, wenig motivierend. Die Frisur is aber ganz nett, könnte der Praktikantin auch stehen. Die Praktikantin findet die Referentin hübsch&#8230;gut, jetzt hat sie es zuerst gesagt, dann darf ich auch! Hübsch anzusehen, doch. Vorlesen kann sie auch halbwegs, gibt es ja auch nicht alle Tage. Der Zyniker will was&#8230; <strong>15.36Uhr</strong>.</p>
<p><strong>15.42Uhr</strong>. Ich soll was zum Ablauf berichten? Öh&#8230;auf&#8217;m Klo war das Licht aus, Referat beendet, Dozent fragt uns was. UNS! Erst vergessen, dass wir heute dran sind und dann was von uns wollen. Das haben wir gerne, so eine Frechheit. Aber nun fallen dem Dozenten keine Beispiele mehr ein. Der Dozent fragt, wie man &#8220;Frisch, fromm, fröhlich, frei!&#8221; denn in die heutige Zeit übersetzen könnte. Keiner sagt was, aber er selbst hat einen Vorschlag: &#8220;Yes, we can!&#8221; An dieser Stelle einen freundlichen Gruß zu &#8220;<a href="http://www.coffeeandtv.de/tag/obama-vergleiche/" target="_blank">Coffee and TV</a>&#8220;!</p>
<p><strong>15.46Uhr</strong>. Neue Referatsgruppe. Sportmetaphern in Politik und Alltag. Na, mal gucken. Dieses Mal gibt es sogar mehr als genug Handouts. Es geschehen also noch Zeichen und Wunder. Wir können trotzdem besser, die haben nämlich nur drei Seiten, wir haben vier! Jawollja! Draußen Sturm, Schnee und Regen. Ich gebe ab. Bringt jemand Kaffee vorbei? Oder weiches Brot?<sup>1</sup> Nudel-Schinken-Auflauf nehme ich auch. Im Referat fiel der Ausdruck &#8220;männlicher Habitus&#8221;. Ugga!</p>
<p><strong>15.56Uhr</strong>. Der Zyniker bloggt übrigens <a href="http://sanity.madcynic.com/2009/01/23/leifblok/" target="_blank">hier</a>. Das aktuelle Referat ist übrigens, trotz ablesender Referentin, relativ interessant, wenn auch nicht unbedingt erkenntnisbringend. Okay, jetzt legen sie eine Folie auf und verlieren ihren bisherigen Symphatievorsprung. Viel zu klein das Ganze. Schriftgröße 12, würde ich sagen. Gerade eben ist die erste Kommilitonin gegangen. Also so richtig gegangen, nicht nur Kaffee holen, Klo oder rauchen. Das Handout der aktuellen Gruppe ist übrigens toll: &#8220;2schneidig&#8221;, &#8220;1dimensional&#8221;, &#8220;Vollpröfis&#8221;. Zweites Beispiel auf Folie wieder viel zu klein. Schade eigentlich. Die Körperhaltung der Nachbarin sieht gerade, <strong>16.00Uhr</strong>, nicht so sonderlich gesund aus. Viel zu verkrümmt, das Mädel muss mal den Rücken gerade halten. Der Zyniker meint: &#8220;Die liest!&#8221; Ach, sag bloß? Jetzt faselt er was von Buch und roten Dingern oder Katapulten. Keine Ahnung, er nuschelt. Und er spricht leise&#8230;aber er kann ja auch nicht lauter sprechen, als die Referentin und da die jetzt auch nicht sooo laut spricht&#8230;</p>
<p>Sollte jemand den Eindruck haben, ich sei gerade irgendwie schlecht drauf oder zynisch, der hat recht. Trotzdem wünsche ich den Referenten und Referentinnen nichts schlechtes und die hier getroffenen Aussagen beziehen sich natürlich rein auf das handwerkliche Geschick.</p>
<p><strong>16.10Uhr</strong>. Die Referentinnen machen ein Rollenspiel, wir sollen die Sportmetahphern zählen. Das &#8220;Skript&#8221; dazu hab ich vorhin im Büro liegen gesehen. Sie haben es mit der Auswahl und Häufigkeit der Sportmetahphern etwas übertrieben. Die lyrische &#8220;Sie&#8221; hat einen &#8220;Er&#8221; getroffen, der gerne mit ihr &#8220;anbändeln&#8221; würde. Sagt man das heute noch so? Ich bin der Meinung es waren genau 42 Sportmetaphern. War klar, oder? Ich könnte euch jetzt sagen, wie viele es wirklich waren, aber die Folie ist wieder viel zu klein. Zyniker wirft &#8220;15&#8243; in den Pott, Praktikantin weiß nich, was los is. Der Dozent mischt sich wieder ein, schätzungsweise ab Reihe fünf versteht keiner mehr was. Kommilitonin Nummer zwei geht. Ich gehe auch, Kaffee holen.</p>
<p><strong>16.20Uhr</strong>. Neues Referat, Handouts reichen bis hinten, aber ich muss den Zyniker korrigieren. Es geht fast die komplette vorherige Referatsgruppe den Weg aller Studenten, nicht nur Kommilitonin Nummer drei. Mittlerweile sind wir beim Radsport angelangt und erfahren wieder etwas über die Geschichte des Radsports. Ich habe dem Zyniker übrigens nur keinen Kaffee mitgebracht, damit ich meinen nächsten Toiletten- oder Rauchgang tarnen kann. Verratet es aber keinem, ja? Geschichte des Radsports ist vorbei, jetzt kommen wir zur Vorstellung des Teamaufbaus usw. Viele Sportfachbegriffe werden genannt, erklärt eher weniger. Dabei ist es doch eigentlich interessant, dass es auch im Radrennsport Sprinter und Kletterer gibt. Ich dachte immer, die laufen nicht, sondern fahren. Zyniker will was&#8230;1<strong>6.25Uhr</strong>.</p>
<p><strong>16:28Uhr</strong>. Ging ja fix, oder ging eben nicht, so wie das Fahrrad. Verwirrend das alles. Die junge Dame da vorne rappelt Begriffe runter, erklärt was sie bedeuten. Problem dabei ist: Hier geht es nicht um Lexikoneinträge, sondern um linguistische Aspekte. Betrachte doch mal irgendwas, bitte! Nein! Keine Trikots! Warum Trikots? Können die sprechen<sup>2</sup> Während vorne das gelbe Trikot vorgestellt wird, gehen wieder vier Kommilitoninnen. Genau genommen Referatsgruppe Nummer 1. Die Frisur ist nun also auch weg. Auffällig, dass bisher noch irgendwie keine Kerle gegangen sind, sondern nur Mädels. Huch, Kaffee ist schon alle. Den hat mir doch einer geklaut! Die Nachbarin war es, ich weiß es ganz genau. Ich versuche gerade ihren Rücken mit bösen Blicken zu durchbohren, aber irgendwie prallen meine Blicke wirkungslos an der Rückenkrümmung ab. Deswegen sitzt die da also so, damit sie sicher vor meinen bösen Blicken ist!</p>
<p>Langsam wird der Sauerstoff hier im Raum knapp. Man merkt es an meinen Einträgen, oder? Ich gehe frische Luft schnappen und gebe zurück ins Sportstudio.</p>
<p><strong>16.40Uhr</strong>. Frische Luft geschnappt, linguistischen Aspekt zum Teil verpasst. VerdammT! Hey&#8230;das große T passt ja sogar, obwohl es ein Tippfehler ist<sup>3</sup> , da es gerade um T-Mobile geht. HaHa! Welch Witz. Eine Minute hier drin, schon wieder Sauerstoffmangel. Wo sind eigentlich unsere Boxen und warum steht der Fernseher da immer noch rum? Unterschiede zwischen furchtbar und fruchtbar stehen gerade auf der Tagesordnung. &#8220;Wer lesen ist, kann klar im Vorteil.&#8221;, sagte schon der Zyniker. Liest hier eigentlich jemand mit?</p>
<p><strong>16.58Uhr</strong>. Praktikantin mit ihrem Teil durch, Zyniker dran, ich stehe in den Startlöchern. Scheiss Luft.</p>
<p><strong>17:20Uhr</strong>. Fertig, nächste Gruppe hat kein Handout, reicht es Dienstag nach, obwohl sie Dienstag nicht da sind. Wir haben ungefähr eine halbe Stunde gebraucht, bei 20 angesetzten Minuten und ohne geschichtlichen Abriß ist das okay. Zugehört hat wahrscheinlich eh keiner, aber man sagte, ich solle leiser sprechen. Warum? LAUTES SPRECHEN hat doch was für sich, es wachen wenigstens alle auf. Der Dozent fand unser Referat informativ, naja, wenn er meint. Wir leiden langsam alle an Sauerstoffmangel. Der Zyniker meint er tue das nicht, er schnauft also einfach so vor sich hin, der alte Mann. Die Praktikantin sitzt immer noch neben mir, frisst aber die ganze Zeit über Zwiebelringe&#8230;irgendwie sitzen wir mittlerweile recht alleine hier&#8230;hmm&#8230;äh&#8230;dafür holt sie Kaffee! Diese Zweibelringe muchten aber ooch&#8230;nachher noch ein Bild dazu. Das Referat über Fangesänge usw. wäre eigentlich ganz interessant, wäre die PowerPointPräsentation lesbar. Ist sie leider nicht. Habe ich eigentlich erwähnt, dass manche Bachelor in diesem Seminar eine Klausur schreiben? Über was eigentlich? Die Referate kann man wohl kaum als Grundlage nehmen, da sich die wenigen erkennbaren linguistischen Aspekte auf sich stets wiederholende Beispiele beschränken. Vernünftig kategorisiert kommt man da nicht auf viel. Der Fernseher steht da immer noch untätig rum. Armer Fernseher. Unsere Boxen stehen auch noch vorne. Ist der Typ, der sie haben wollte eigentlich noch da? Referat gehalten hat er zumindest noch nicht. Ich trink mal Kaffee&#8230;<strong>17.28Uhr</strong>.</p>
<p><strong>17.36Uhr</strong>. Es gibt irgendein Problem bei den Referenten. Keine Ahnung was für eines. Die Referenten sagten aber etwas in die Richtung. Aber nun, langsam interessiert es wohl wirklich keinen mehr. Der Dozent erzählt mal wieder Fußballgeschichten&#8230;er hat scheiße gesagt, er hat scheiße gesagt! Verfall der Sitten, also wirklich!</p>
<p>Damit kein falscher Eindruck entsteht, das Thema ist wirklich interessant und voll&#8230;äh&#8230;ach, was soll&#8217;s. Ich geb es zu: Ich will nach Hause, was essen! Das Thema ist, unter linguistischen Aspekten, nicht sonderlich interessant. Seminar sollte bis 18.30Uhr gehen, wird jetzt vom Dozenten abgebrochen. Der Zyniker macht das Schlusswort! <strong>17.35Uhr.</strong></p>
<p><strong>Fertig.</strong></p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1505" class="footnote">An hartes trau ich mich wegen dem Zahn nicht ran.</li><li id="footnote_1_1505" class="footnote">Naja, nach einer ganzen Etappe der Tour de France kann das Trikot wahrscheinlich schon sprechen. Zumindest kann es schön in die Ecke gestellt werden. Oder als Fahrradständer benutzt werden.</li><li id="footnote_2_1505" class="footnote">der erste Kerl geht übrigens gerade</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wenn man schon klugscheißen will</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 17:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[FGSE]]></category>
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		<category><![CDATA[Idioten]]></category>
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		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich halte ja grundsätzlich wenig davon irgendwelche Plakate oder Aushänge zu kommentieren. Aber manchmal kommen dabei ja wenigstens lustige Dinge heraus. Wenn man aber schon kommentiert, dann vernünftig und nicht so wie auf diesem Plakat: Zum Vergrößern auf das Bild klicken. Da der Kommentar trotzdem recht unleserlich ist, hier die gekritzelte Antwort auf die Frage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Ich halte ja grundsätzlich wenig davon irgendwelche Plakate oder Aushänge zu kommentieren. Aber manchmal kommen dabei ja wenigstens lustige Dinge heraus. Wenn man aber schon kommentiert, dann vernünftig und nicht so wie auf diesem Plakat:</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1453" title="bild0111" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2009/01/bild0111-300x225.jpg" alt="bild0111" width="300" height="225" /></p>
<p>Zum Vergrößern auf das Bild klicken. Da der Kommentar trotzdem recht unleserlich ist, hier die gekritzelte Antwort auf die Frage &#8220;Was ist Philosophie?&#8221;:</p>
<blockquote><p>die Biedeutet Garten für wissenschaft.<br />
Alle Wissenschaften da wachsen auf.</p></blockquote>
<p>Ich ziehe ja sogar die Möglichkeit in Betracht, dass ein ausländischer Student da mal seinen Senf ablassen wollte. Wenn dem so ist, würde ich für die Zukunft empfehlen: Schreib es in deiner Heimatsprache auf und setz eine Übersetzung drunter!<br />
Wenn es ein deutscher Student war, fehlen mir einfach die Worte. Ich hoffe inständig, dass es kein Student war oder wenigstens einer mit einem recht bescheidenen Humor. Ich hoffe es wirklich&#8230;</p>
<p>P.S.: Nein, das auf dem Plakat ist nicht George W. Bush! Auch wenn bei dem Ausschnitt eine gewisse Ähnlichkeit vorhanden ist.</p>
]]></content:encoded>
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