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	<title>Edition Flint &#187; Hilfe!?</title>
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	<description>&#62;Endzwanziger mit Migränehintergrund&#60;</description>
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		<title>Stammtischweisheiten</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 09:52:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aurich oh Aurich]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo wach?]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe!?]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Häufige Treffen mit meist ähnlicher Zusammensetzung bringen die richtigen Wahrheiten ans Licht. Es folgt eine kurze Zusammenfassung der letzten Ergüsse. Wenn ich Lust habe wird es eine regelmäßige Serie.1 EHEC ist DIE Entschuldigung kein Grünzeug mehr zu essen, obwohl man eh kein Grünzeug isst. Völlig egal, dat das Zeug von Kühen kommt. Fleisch ist mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Häufige Treffen mit meist ähnlicher Zusammensetzung bringen die richtigen Wahrheiten ans Licht. Es folgt eine kurze Zusammenfassung der letzten Ergüsse. Wenn ich Lust habe wird es eine regelmäßige Serie.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/26/stammtischweisheiten/#footnote_0_3753" id="identifier_0_3753" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Oder man h&ouml;rt auf mit mir zu reden.">1</a></sup></p>
<p><span id="more-3753"></span></p>
<ol>
<li>EHEC ist DIE Entschuldigung kein Grünzeug mehr zu essen, obwohl man eh kein Grünzeug isst. Völlig egal, dat das Zeug von Kühen kommt. Fleisch ist mein Gemüse, da ist mir jede Ausrede recht.</li>
<li>Bewusste &#8220;unpolitische&#8221; Korrektheit geht immer, schmeckt aber am besten rechtsaußen. Nur immer brav betonen, wie wenig &#8220;pc&#8221; die Äußerung nun wieder war.</li>
<li>Andere, vor allem &#8220;nicht-westliche&#8221; Sprachen zu beherrschen ist ein Frevel. Geht gar nicht. Englisch geht, solange man es nicht kann.</li>
<li>Wenn die Frau gerade nicht da ist, müssen die Prinzipien zum Reiten ausreichen. Sonst kümmert sich ja auch niemand drum.</li>
<li>Alles, was in den Medien negativ ist, ist natürlich voll positiv und wahr. Ähnliches gilt vice versa.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/26/stammtischweisheiten/#footnote_1_3753" id="identifier_1_3753" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es sei denn, sowas wie 1. ist betroffen. Dann schwimme mer mit den Medien.">2</a></sup></li>
<li>Ich bin immer in der gleichen Lokalität, betone dann aber immer, wie scheiße es da eigentlich ist. Und bloß nicht mit so bösen<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/26/stammtischweisheiten/#footnote_2_3753" id="identifier_2_3753" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Siehe 3.">3</a></sup> Fremdworten wie &#8220;konstruktiv&#8221; kommen.</li>
<li>Diskussion hat was mit Schützengräben und so zu tun.</li>
</ol>
<p>Hmpf.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/26/stammtischweisheiten/#footnote_3_3753" id="identifier_3_3753" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="I will not rant about my fellow citizens. I will not rant about my fellow citizens. I will not rant about my fellow citizens. I will not rant about my fellow citizens. I will not rant about my fellow citizens. I will not rant about my fellow citizens. I will not rant about my fellow citizens. I will not rant about my fellow citizens. I will not rant about my fellow citizens.">4</a></sup></p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3753" class="footnote">Oder man hört auf mit mir zu reden.</li><li id="footnote_1_3753" class="footnote">Es sei denn, sowas wie 1. ist betroffen. Dann schwimme mer mit den Medien.</li><li id="footnote_2_3753" class="footnote">Siehe 3.</li><li id="footnote_3_3753" class="footnote">I will not rant about my fellow citizens. I will not rant about my fellow citizens. I will not rant about my fellow citizens. I will not rant about my fellow citizens. I will not rant about my fellow citizens. I will not rant about my fellow citizens. I will not rant about my fellow citizens. I will not rant about my fellow citizens. I will not rant about my fellow citizens.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Migrantisch</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 16:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo wach?]]></category>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Sarrazin und kein Ende. Da hat die SPD jetzt den Salat. Da hat Thilo eine &#8220;weitreichende Erklärung&#8221; (Nahles) abgegeben, alle1 dachten nun sei alles wieder gut und dann das: Sarrazin demütigt die SPD, so titelte heute die taz. Mal ganz davon abgesehen, dass die SPD in Bezug auf Sarrazin kaum noch mehr gedemütigt werden könnte: Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Sarrazin und kein Ende. Da hat die SPD jetzt den Salat. Da hat Thilo eine &#8220;weitreichende Erklärung&#8221; (Nahles) abgegeben, alle<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/05/migrantisch/#footnote_0_3709" id="identifier_0_3709" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ja, wirklich alle.">1</a></sup> dachten nun sei alles wieder gut und dann das: Sarrazin demütigt die SPD, so<a href="http://taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/sarrazin-demuetigt-die-spd/" target="_blank"> titelte heute die taz</a>. Mal ganz davon abgesehen, dass die SPD in Bezug auf Sarrazin kaum noch mehr gedemütigt werden könnte: Die Äußerung von Sarrazin ist in mehrerer Hinsicht merkwürdig. Ausgehend von folgendem Auszug aus dem taz-Artikel, stellen sich mehrere Fragen.</p>
<blockquote><p>Bei einer Lesung aus seinem umstrittenen Buch im nordrhein-westfälischen Waltrop betonte er, dass er in seiner Erklärung vor der SPD-Spitze kein Wort von den Aussagen seines Buches zurückgenommen habe.</p>
<p>Als wäre das nicht Schmach genug, kritisierte er die Migrantenquote, die die SPD-Spitze angekündigt hat: &#8220;Der Verstand kommt und geht ja nicht damit, dass man Migrant ist.&#8221; Und ätzte im Anschluss erneut in diffamierender Weise über Menschen mit Migrationshintergrund: &#8220;Je migrantischer diese Leute eingestellt sind, desto weniger neigen sie dazu, Probleme oder Schwierigkeiten objektiv zu sehen.</p></blockquote>
<p>Wer bisher geglaubt hat, dass Sarrazin irgendwas von seinen Thesen zurückgenommen hätte, der hat <a href="http://www.tagesschau.de/inland/sarrazin270.html" target="_blank">die Erklärung</a> bisher nicht gelesen, oder heißt Nahles/Gabriel mit Nachnamen. Aber darum soll es an dieser Stelle gar nicht gehen, auch nicht darum, was denn jetzt von einer &#8220;Migrantenquote&#8221; in der SPD zu halten ist oder nicht. Interessant ist die Äußerung mit &#8220;migrantisch&#8221; und &#8220;diese Leute&#8221;. Die taz (und andere Redaktionen) beziehen diese Äußerung auf &#8220;Menschen mit Migrationshintergrund&#8221;. Aber ist das eigentlich wirklich so?<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/05/migrantisch/#footnote_1_3709" id="identifier_1_3709" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich kenne den Rest der &Auml;u&szlig;erungen nicht, gehe also nur von diesem einen Zitat aus.">2</a></sup> Sarrazin sagt ja nicht &#8220;je migrantischer diese Leute sind&#8221;, sondern &#8220;je migrantischer diese Leute eingestellt sind&#8221;. Migrantisch ist ein Adjektiv<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/05/migrantisch/#footnote_2_3709" id="identifier_2_3709" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ein ziemlich grausames und irgendwie inhaltsleeres.">3</a></sup> und wird hier adverbiell gebraucht, es beschreibt wie &#8220;diese Leute&#8221;<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/05/migrantisch/#footnote_3_3709" id="identifier_3_3709" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wer das auch immer sein mag.">4</a></sup> eingestellt sind, es beschreibt nicht die Leute an sich genauer. Gehen wir jetzt einfach mal davon aus, dass &#8220;migrantisch&#8221; als Adjektiv ungefähr folgendes bedeuten könnte:</p>
<ol>
<li>mit Migrationshintergrund</li>
<li>Migranten/Migration positiv gegenüber eingestellt</li>
</ol>
<p>Da ein Migrationshintergrund keine Einstellung sein kann, bleibt eigentlich nur die zweite Interpretation. Wenn man &#8220;migrantisch &#8221; entsprechend ersetzt, würde der Satz also ungefähr Folgendes aussagen: Je positiver diese Leute Migranten/der Migration gegenüber eingestellt sind, desto weniger neigen sie dazu, Probleme oder Schwierigkeiten objektiv zu sehen.</p>
<p>Das zielt also, meiner Meinung nach, weniger gegen Menschen mit Migrationshintergrund, sondern eher gegen diejenigen, die nichts gegen eben diese Menschen haben. Ausgehend von dieser Interpretation kann man nun fragen: Was soll man aus dieser Äußerung für Schlüsse ziehen? Was meint Sarrazin? Sind &#8220;diese Leute&#8221; (=Freunde der Migration) weniger objektiv, weil man halt weniger objektiv ist, wenn man von etwas überzeugt ist.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/05/migrantisch/#footnote_4_3709" id="identifier_4_3709" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Was eine gewagte Behauptung w&auml;re, aber noch nachvollziehbar.">5</a></sup> Sind Menschen, die weniger &#8220;migrantisch&#8221; im eben beschriebenen Sinne sind, deswegen zwangsläufig objektiver? Ab wann ist man denn dann zu &#8220;anti-migrantisch&#8221;, um noch objektiv zu sein? Gerade letzter Punkt ist interessant: Sarrazin sagt nämlich &#8220;je migrantischer eingestellt, desto weniger objektiv&#8221; ist man. Der Umkehrschluss wäre also: je weniger migrantisch eingestellt, desto objektiver&#8221;. Und genau an dieser Stelle würde das Pflaster erst richtig gefährlich werden.</p>
<p>Was genau er meinte, das kann wohl nur Sarrazin selbst beantworten oder aber jemand, der die ganze &#8220;Rede&#8221; gehört hat.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/05/05/migrantisch/#footnote_5_3709" id="identifier_5_3709" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Eine eindeutigere Darstellung in den Medien w&uuml;rde nat&uuml;rlich auch helfen.">6</a></sup> Ich weiß nur, wenn Sarrazin nicht &#8220;migrantisch eingestellt&#8221; ist, dann bin ich es gerne.</p>
<p>Ich habe übrigens lange nach einer gewissen &#8220;Pointe&#8221; gesucht, aber so langsam fällt mir zur SPD und zu Sarrazin nichts mehr ein.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3709" class="footnote">Ja, wirklich alle.</li><li id="footnote_1_3709" class="footnote">Ich kenne den Rest der Äußerungen nicht, gehe also nur von diesem einen Zitat aus.</li><li id="footnote_2_3709" class="footnote">Ein ziemlich grausames und irgendwie inhaltsleeres.</li><li id="footnote_3_3709" class="footnote">Wer das auch immer sein mag.</li><li id="footnote_4_3709" class="footnote">Was eine gewagte Behauptung wäre, aber noch nachvollziehbar.</li><li id="footnote_5_3709" class="footnote">Eine eindeutigere Darstellung in den Medien würde natürlich auch helfen.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Along the road</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 19:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Man weiß ja heutzutage gar nicht mehr, wo man anfangen soll. So viel passiert! Ständig! Nachdem sich unser eigener Adel erstmal ins Aus geschossen hat, helfen uns endlich mal wieder die Briten aus und verheiraten sich. Grandios, da strahlen endlich wieder alle freiwillig und wir haben unser Gesellschaftsereignis, welches wir so dringend brauchen. War ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Man weiß ja heutzutage gar nicht mehr, wo man anfangen soll. So viel passiert! Ständig! Nachdem sich unser eigener Adel erstmal ins Aus geschossen hat, helfen uns endlich mal wieder die Briten aus und verheiraten sich. Grandios, da strahlen endlich wieder alle freiwillig und wir haben unser Gesellschaftsereignis, welches wir so dringend brauchen. War ja auch böse und traurig so in den letzten Wochen. Guttenberg ging weg und E10 kam. Übers Osterwochenende war E10 dann doch vereinzelt wieder weg<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/04/27/along-the-road/#footnote_0_3705" id="identifier_0_3705" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="War dann auch nicht okay, wahrscheinlich weil Guttenberg nicht wiedergekommen ist.">1</a></sup></p>
<p>Seit dem Osterwochenende irgendwie wieder da ist Sarrazin, die Alte Tante aber endgültig irgendwie weg.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/04/27/along-the-road/#footnote_1_3705" id="identifier_1_3705" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Kennt ja eh keiner mehr.">2</a></sup></p>
<p>Ich bin nur noch von konservativen Geistern und gelben Bananen umgeben.</p>
<p>Howard Carpendale hat bei &#8220;Markus Lanz&#8221; gesagt, dass wir nicht mehr denken. Vielleicht muss man ihm zustimmen?</p>
<p>In den Charts läuft auch nur noch <a href="http://www.coffeeandtv.de/2011/04/13/taschenspielertricks/" target="_blank">geistiger und sexistisch-diskrimierender</a> Müll, oder?</p>
<p>Vielleicht amüsieren wir uns auch zu Tode.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/04/27/along-the-road/#footnote_2_3705" id="identifier_2_3705" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wahrscheinlich aber haben tats&auml;chlich mehr Leute gestern Abend Markus Lanz gelesen, als Postman gelesen.">3</a></sup></p>
<p>Hab ich schon erwähnt, dass &#8220;die SPD&#8221; gerade allerortens mächtig am Rad dreht? Ich meine, geht mich ja nix an, bin ja nur ich, aber irgendwie. Also, ich weiß ja auch nicht. Ich kann mich aber auch nicht davon befreien. Jedes Mal, wenn ich eine rote Ampel sehe und alle Autos stehen bleiben, denke ich so: Guck mal, SPD.</p>
<p>Außerdem freue ich mich ja über den Warnschuss-Arrest. Ich hoffe damit einher geht eine lückenlose Überwachung aller Plätze, an denen ganz evtl. mal jemand verprügelt werden könnte. Kann ja nicht sein, dass zwar ständig geprügelt wird, aber es nur ein paar davon in die Medien schaffen.  Ich will bitte jede Prügelei, jeden Gewaltausbruch und jede Waffennutzung als Video im Internet haben und als Dauerschleife &#8211; mit Zeitlupe und Hervorhebung/Wiederholung der wichtigsten Stellen &#8211; in den audio-visuellen Medien. Printmedien dürfen Vergrößerungen zeigen. Für die Radios müssen wir endlich dafür sorgen, dass überall auch Ton aufgezeichnet wird.<br />
Der Warnschussarrest hilft dann übrigens auch. Zuerst kann überall in den Medien getitelt werden, dass &#8220;Der U-Bahn-Terror-Faustprügler&#8221; endlich hinter Schloss und Riegel ist, gleichzeitig kann in angemessen kurzer Zeit danach getitelt werden: &#8220;Warum ist DUBTF schon wieder frei????&#8221; So ist uns allen geholfen.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/04/27/along-the-road/#footnote_3_3705" id="identifier_3_3705" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wie viele Redakteure wohl Formulierungsprobleme hatten, weil sich &amp;#8220;Anwaltssohn&amp;#8221; in der Schlagzeile schlechter macht als &amp;#8220;Ausl&auml;nder&amp;#8221;?">4</a></sup> Außerdem hilft Arrest auf jeden Fall als Warnung, sonst bringt es ja nix. Is so ähnlich wie mit den Arbeitslosen. Wenn man die morgens erstmal aus dem Bett bekommen würde und die erstmal gezwungen wären, was zu tun (z.B. zu einem 4km entfernten Automaten gehen und ihren persönlichen Lebensdarfschein abstempeln), dann würden die auch wieder Arbeit finden. Weil sie sind ja schonmal wach.</p>
<p>Achja, SETI wird auch eingestellt. Aber sonst war, glaub ich, nichts weiter.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">In the beginning the Universe was created. This has made a lot of people very angry and has been widely regarded as a bad move.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/04/27/along-the-road/#footnote_4_3705" id="identifier_4_3705" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Douglas Adams">5</a></sup> </p>
</blockquote>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3705" class="footnote">War dann auch nicht okay, wahrscheinlich weil Guttenberg nicht wiedergekommen ist.</li><li id="footnote_1_3705" class="footnote">Kennt ja eh keiner mehr.</li><li id="footnote_2_3705" class="footnote">Wahrscheinlich aber haben tatsächlich mehr Leute gestern Abend Markus Lanz gelesen, als Postman gelesen.</li><li id="footnote_3_3705" class="footnote">Wie viele Redakteure wohl Formulierungsprobleme hatten, weil sich &#8220;Anwaltssohn&#8221; in der Schlagzeile schlechter macht als &#8220;Ausländer&#8221;?</li><li id="footnote_4_3705" class="footnote">Douglas Adams</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Gemessene Zeitarbeit</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 10:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aurich oh Aurich]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute war Zeitarbeitsmesse in Aurich und ich wollte musste dahingehen. Das Amt hat es befohlen, also folgt man. Wenn nicht, dann passiert ja auch allerhand. Natürlich malt man sich, nachdem man schon eine ähnliche Aktion über sich ergehen lassen musste, im Vorfeld aus, was alles passieren könnte. Im schlimmsten Fall hätte das wieder so eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Heute war Zeitarbeitsmesse in Aurich und ich <del>wollte</del> musste dahingehen. Das Amt hat es befohlen, also folgt man. Wenn nicht, dann <a href="http://www.edition-flint.de/2011/03/17/der-hauptmann-dreht-sich-im-grabe-um/" target="_blank">passiert ja auch allerhand</a>. Natürlich malt man sich, nachdem man schon <a href="http://www.edition-flint.de/2010/10/07/ich-mochte-mit-ihnen-uber-einen-vermittlungsvorschlag-sprechen/" target="_blank">eine ähnliche Aktion</a> über sich ergehen lassen musste, im Vorfeld aus, was alles passieren könnte. Im schlimmsten Fall hätte das wieder so eine Kindergarten-Veranstaltung werden können: Hingehen und drauf warten, dass der <del>Klassenlehrer</del> Amtsmensch einen aufruft. So war es aber nicht.</p>
<p><span id="more-3666"></span>Die Zeitarbeitsmesse fand in der Kreisvolkshochschule statt. Dort angekommen, sah ich recht viele andere Menschen. Da die Messe um 9 Uhr angefangen hat, ich aber laut Ladung erst um halb zwölf da sein sollte, dachte ich mir schon: Die scheuchen die Arbeitssuchenden da päckchenweise durch. War auch tatsächlich so. Da gerade Schichtwechsel war: Noch eben eine geraucht und abgewartet, bis sich die Situation am Eingang etwas entspannt hat. Rein und umgeguckt. Mehrere Zeitarbeitsfirmen hatten ihre Stände aufgebaut, darunter z.B. randstad und runtime. Da aber in der Ladung stand, dass ich diese auf jeden Fall mitbringen solle, musste es ja auch irgendwo noch was vom jobcenter geben. Die wollen ja auch meine Anwesenheit kontrollieren. Gab es auch, ganz hinten. Die richtungsweisenden Zettel habe ich erst später gefunden, waren jetzt nicht unbedingt prominent angebracht. Der jobcenter-Stand war von zwei jungen Damen besetzt<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/04/07/gemessene-zeitarbeit/#footnote_0_3666" id="identifier_0_3666" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich tippe mal Auszubildende.">1</a></sup>, die hinter einer Kiste mit der Aufschrift &#8220;Einwurf für Einladungen&#8221; standen. Ich gab einer der jungen Damen meine Einladung, die guckte kurz drauf, warf sie in den Kasten und ihre Kollegin sagte: &#8220;Alles okay!&#8221;</p>
<p>Äh&#8230;ja&#8230;okay. Und nun? Mir ist ja durchaus bewusst, dass das jobcenter einen häufig nur daran erinnert, dass man sich selbst kümmern muss, anstatt einem Netzwerke zur Verfügung zu stellen. Aber das hier war neu. Schon im Vorfeld dachte ich mir, dass man ja wenigstens eine Liste mit den teilnehmenden Zeitarbeitsfirmen hätte verschicken können<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/04/07/gemessene-zeitarbeit/#footnote_1_3666" id="identifier_1_3666" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Oder im Textbausatz-Brief einen Link zu einer entsprechenden Aufstellung h&auml;tte einbauen k&ouml;nnen.">2</a></sup>, aber dass man nicht einmal irgendetwas bekommt, wenn man denn da ist? Ich hatte mich ja sogar auf einen &#8220;Laufzettel&#8221; eingestellt, der sicherstellt, dass ich mich wenigstens mit einer der Zeitarbeitsfirmen unterhalte. Nichts. So stand ich dann da &#8220;allein&#8221; auf weiter Flur und überlegte, was denn jetzt wohl von mir verlangt wird. Selbst &#8216;nen Job suchen! Ein Blick auf die angebotenen Jobs bzw. die Beispiele waren dann aber eher ernüchternd: Industrie, Bau, bisschen anderes Gewerbe. Nichts dabei, was mir &#8211; selbst in Zeitarbeit &#8211; was für meinen Lebenslauf bringen würde.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/04/07/gemessene-zeitarbeit/#footnote_2_3666" id="identifier_2_3666" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und ich meine damit schon einen Lebenslauf als Alternative zum Lehramt.">3</a></sup></p>
<p>Auf dem Weg nach draußen<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2011/04/07/gemessene-zeitarbeit/#footnote_3_3666" id="identifier_3_3666" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich wollte eine rauchen und &uuml;berlegen, was ich denn jetzt so mache.">4</a></sup> sah ich ein Schild mit dem Hinweis auf &#8220;jobspeeddating&#8221;. Naja, probieren kann man es mal, ich bin ja schließlich schonmal da.</p>
<div id="attachment_3667" class="wp-caption aligncenter" style="width: 189px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2011/04/speeddating.jpg" rel="lightbox[3666]"><img class="size-medium wp-image-3667" title="speeddating" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2011/04/speeddating-179x300.jpg" alt="" width="179" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Schild steht jobspeeddating</p></div>
<p>Das habe ich mir fünf Minuten lang angeguckt, dann bin ich wieder gegangen. Zuhause ist ja auch ganz nett. Ich bestelle mir jetzt erstmal die &#8220;<a href="http://www.wila-arbeitsmarkt.de/index.php?article_id=25" target="_blank">arbeitsmarkt bildung kultur sozialwesen</a>&#8220;.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3666" class="footnote">Ich tippe mal Auszubildende.</li><li id="footnote_1_3666" class="footnote">Oder im Textbausatz-Brief einen Link zu einer entsprechenden Aufstellung hätte einbauen können.</li><li id="footnote_2_3666" class="footnote">Und ich meine damit schon einen Lebenslauf als Alternative zum Lehramt.</li><li id="footnote_3_3666" class="footnote">Ich wollte eine rauchen und überlegen, was ich denn jetzt so mache.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Hauptstadtjournalisten</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2011/03/31/hauptstadtjournalisten/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 20:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Spricht für sich selbst. Und sowas fungiert als Gatekeeper für mich&#8230; Das Unbehagen der Hauptstadtjournalisten mit dem twitternden Regierungssprecher &#8211; Das Video from Carta on Vimeo.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Spricht für sich selbst. Und sowas fungiert als Gatekeeper für mich&#8230;</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/21654630?color=ff9933" width="400" height="300" frameborder="0"></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/21654630">Das Unbehagen der Hauptstadtjournalisten mit dem twitternden Regierungssprecher &#8211; Das Video</a> from <a href="http://vimeo.com/user1191984">Carta</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Augen auf!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 20:27:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[ernst]]></category>
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		<description><![CDATA[Unser Innenminister Thomas de Maizière hat uns gewarnt. Deutschland stehen Anschläge bevor. Wann und wie genau, das kann nicht so genau gesagt werden. Panisch sollen wir auch nicht werden, wir sollen nur ein bisschen besser auf unsere Umgebung achten. Wie genau wir das tun sollen und auf was wir achten sollen? Das weiß keiner so genau, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Unser Innenminister Thomas de Maizière hat uns gewarnt. Deutschland stehen Anschläge bevor. Wann und wie genau, das kann nicht so genau gesagt werden. Panisch sollen wir auch nicht werden, wir sollen nur ein bisschen besser auf unsere Umgebung achten. Wie genau wir das tun sollen und auf was wir achten sollen? Das weiß keiner so genau, aber es gibt da verschiedene Ansätze. Berlins Innensenator Körting empfiehlt uns:<br />
<span id="more-3488"></span></p>
<blockquote><p>„Wenn wir in der Nachbarschaft irgendetwas wahrnehmen, dass da plötzlich drei etwas seltsam aussehende Menschen eingezogen sind, die sich nie blicken lassen oder ähnlich, und die nur Arabisch oder eine Fremdsprache sprechen, die wir nicht verstehen, dann sollte man glaube ich schon mal gucken, dass man die Behörden unterrichtet, was da los ist.“</p></blockquote>
<p>Er <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article11050786/Koerting-bedauert-diskriminierende-Terror-Aeusserungen.html" target="_blank">bedauert die Äußerung</a> zwar mittlerweile, aber andere Vertreter der SPD und anderer Parteien haben mit ihren eigenen Interpretationen nachgelegt.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/mSaNMDLrd04?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/mSaNMDLrd04?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&#8220;Nichts gegen Ausländer&#8221;, ja ne, ist klar. Extra3 ist aber so nett und zeigt auch gleich mal, nach welchem Feindbild wir hier eigentlich Ausschau halten.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/XXn11XBPOCE?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/XXn11XBPOCE?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&#8220;Potenzielle Terroristen haben es in Berlin echt nicht leicht, wenn sie das falsche Outfit haben.&#8221; Dann können wir ja wirklich, wirklich nur hoffen, dass die Terroristen immer nur das richtige Outfit tragen.<br />
Passend dazu stümpert Kristina Schröder munter weiter durch ihr Ministerium. Deutschenfeindlichkeit, Machogehabe, böse Religiösität. All das wirft sie zusammen, wenn Deutschlands engagierteste Kämpferin gegen Islamismus und Linksextremismus über eine neue, von ihr in Auftrag gebene Studie redet. <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/familienministerin-zu-jungen-muslimen-muslimisch-macho-gewaltbereit-1.1028613" target="_blank">Dann heißt es u.a.:</a></p>
<blockquote><p>Schröders Ministerium hatte Studien zu den Rollenbildern junger Muslime in Auftrag gegeben. Die Ergenisse werden an diesem Freitag in Berlin vorgestellt. Demnach gebe es &#8220;einen Zusammenhang zwischen Religiosität, Machonormen und Gewaltgeneigtheit&#8221;. Religion sei Teil der Kultur, und Kultur präge Verhalten, so die CDU-Politikerin.</p></blockquote>
<p>Diesen Zusammenhang gibt es tatsächlich, <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/wie-geht-es-uns-herr-kueppersbusch-1290601bf4/" target="_blank">wie schon Küppersbusch bei der taz feststellt</a>:</p>
<blockquote><p>Schröder hat zuvor bereits eine Studie des Kriminologen Pfeiffer gegen dessen expliziten Widerstand so krummgedengelt, dass sie irgendwie zu ihren Thesen passt. Einen Zusammenhang zwischen Machogehabe, Gewaltneigung und Religiosität nennt man in Bayern Oktoberfest oder CSU, je nachdem.</p></blockquote>
<p>Manchmal will man nicht mehr an Zufälle glauben, wenn man sich die Ereignisse in der Rückschau ansieht. Sarrazin, Schröder, de Maizière, Schröder. Wir schaffen uns unsere Feindbilder, aber nicht mehr so offensichtlich wie es früher vielleicht mal der Fall war, sondern nett durchs Hinterstübchen. Wer dabei vor allem ins Fadenkreuz der Aufmerksamkeit gerät, dürfte klar sein: Unschuldige Ausländer und Migranten. Terroristen lieben den Untergrund und machen wir uns nichts vor. Nur weil die Sauerlandgruppe vorher enttarnt wurde, bedeutet dies nicht, dass das Spiel mit allen (mutmaßlichen) Terroristen so einfach ist. Die Mechanik dabei ist verblüffend: Keiner sagt Muslime<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/12/01/augen-auf/#footnote_0_3488" id="identifier_0_3488" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="K&ouml;rting sagt nur arabisch sprechende Menschen.">1</a></sup> , aber sie sind schon gemeint, oder? Wer denn auch sonst? Die Terroristen des 11. September waren Muslime, ständig drohen irgendwelche Islamisten mit irgendwas und sehen dabei immer so schön klischeehaft aus.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/12/01/augen-auf/#footnote_1_3488" id="identifier_1_3488" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Sofern man von ihren Gesichtern &uuml;berhaupt irgendwas sieht.">2</a></sup> Die &#8220;Westler&#8221; haben damit ein schönen Aufhänger für Assoziationen und Ängste. Ungeachtet der Tatsache, dass der Islam eine Glaubensrichtung ist und somit eigentlich überhaupt nicht an Äußerlichkeiten festzumachen ist. Außerdem: Die Chance durch einen Terroranschlag ums Leben zu kommen ist verschwindend gering. Die Gefahr in einen großen Unfall verwickelt zu werden dürfte größer sein und dennoch: Wir kultivieren unsere vagen Ängste bzw. hindern niemanden daran dies für uns zu tun. </p>
<p>Man könnte jetzt natürlich durch die weihnachtlichen Kaufhäuser ziehen und jeden Weihnachtsmann<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/12/01/augen-auf/#footnote_2_3488" id="identifier_2_3488" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Gro&szlig;e Tasche mit unbekanntem Inhalt, eine Art Schlagstock, langer Bart, eindeutig religi&ouml;s motiviert. Je nachdem wie betrunken der Weihnachtsmann ist, versteht man auch nicht, was er so sagt.">3</a></sup> bei der Polizei anzeigen. Wenn ich das auf dem Weihnachtsmarkt tue, mit Verweis auf die Äußerungen der weiter oben dargestellten/zitierten Politiker, wer muss dann wohl die Rechnung für den Polizeieinsatz oder den Notrufmissbrauch zahlen?</p>
<p>Auch aktuell ganz verdächtig: Bei Schneefall laufen draußen mitten in der Nacht vermummte Gestalten durch die Gegend, die irgendein komisches Zeug auf die Wege streuen. Sehr, sehr verdächtig, wenn ihr mich fragt. Zur Sicherheit sofort die Polizei anrufen, aber auf keinen Fall eigenständig festsetzen! Es ist zu erwarten, dass solche Verrückten, die bei dem Wetter nachts auf die Straße gehen auch vor körperlicher Gewalt nicht zurückschrecken.</p>
<p>Weitere verdächtige Personen(kreise) bitte umgehend an die örtlichen Behörden melden.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3488" class="footnote">Körting sagt nur arabisch sprechende Menschen.</li><li id="footnote_1_3488" class="footnote">Sofern man von ihren Gesichtern überhaupt irgendwas sieht.</li><li id="footnote_2_3488" class="footnote">Große Tasche mit unbekanntem Inhalt, eine Art Schlagstock, langer Bart, eindeutig religiös motiviert. Je nachdem wie betrunken der Weihnachtsmann ist, versteht man auch nicht, was er so sagt.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Filmschummeleien oder: Galileo zum Zweiten.</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2010/11/22/filmschummeleien-oder-galileo-zum-zweiten/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 20:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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		<description><![CDATA[Erstmal muss ich mich korrigieren. Es war wohl nicht der &#8220;Fake Check&#8221;, wie hier behauptet, sondern &#8220;Galileo eXtrem&#8220;. Ändert allerdings nicht wirklich etwas an der merkwürdigen Machart. Im neu verlinkten Video geht es ungefähr ab Minute 2 weiter. Für den Waffenexperten ist zunächst die Wirkung von 35 Schuss auf ungefähr ein und die selbe Stelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Erstmal muss ich mich korrigieren. Es war wohl nicht der &#8220;Fake Check&#8221;, <a href="http://www.edition-flint.de/2010/11/16/ist-der-galileo-fake-check-doch-eher-ein-gefalschter-check/" target="_blank">wie hier behauptet</a>, sondern &#8220;<a href="http://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/clip/36387-extrem-geldtransporter-1.2204593/" target="_blank">Galileo eXtrem</a>&#8220;. Ändert allerdings nicht wirklich etwas an der merkwürdigen Machart. Im neu verlinkten Video geht es ungefähr ab Minute 2 weiter.</p>
<p><span id="more-3484"></span> Für den Waffenexperten ist zunächst die Wirkung von 35 Schuss auf ungefähr ein und die selbe Stelle einer Windschutzscheibe erstaunlich. Wäre vielleicht besser gewesen, wenn man dazu sagen würde um welche Art von &#8220;Panzerglas&#8221; es sich handelt. Die Widerstandsklassen sind nämlich durchaus unterschiedlich. Die Scheibe ist nun also kaputt, weiter geht es mit den Türen. Jetzt wird es interessant.</p>
<p>Zuerst wird die Seitentür mit einer MP5 unter Beschuss genommen. Das Schloss der seitlichen Tür lässt sich relativ leicht aufschießen, dafür geht es an der inneren Schleusentür nicht so gut voran. Da der Platz für ein sicheres &#8220;Befeuern&#8221; nicht ausreicht, versucht unser Waffenexperte nun einfach die Seitenwand zu perforieren. &#8220;Um so an das Geld zu gelangen, müsste man mit der Hand durch ein Loch in der Außenwand fassen können.&#8221; Allein dieser Satz. Später wird gezeigt, dass das Geld in recht großen, unhandlichen Koffern gelagert wird und selbst wenn es dies nicht tut, müsste man schon ein wirklich, wirklich großes Loch in die Seitenwand stanzen, damit man an mehr herankommt, als das direkt dahinterliegende Geld. Ist aber eh peng, da die Pistolenmunition der MP nicht genug Durchschlagskraft hat.</p>
<p>Daher flugs ein Sturmgewehr(?) mit fast 20mm dicken Geschossen. Kameramann mal schön in den Lauf gucken lassen, weil man das als Waffenexperte halt wahrscheinlich so lernt. Die Geschosse schlagen durch, aber reicht halt nicht. Nicht so schlimm, da das eh sinnlos ist. Wie sinnlos, das wird uns Galileo sogar bald selbst zeigen.</p>
<p>Als nächstes wird nämlich ausprobiert das Gefährt mit Muskelkraft zu öffnen. Da es nach dem Stoppen des Fahrzeuges gar kein Filmbeispiel gab, wird es nun wieder Zeit für eins. Warum die Aktion mit dem Schloss usw. nicht mit Filmbeispielen unterlegt wurde, ich weiß es nicht. Im Text zum Video heißt es auf jeden Fall: &#8220;Doch für Filmgangster sind sie [Die Geldtransporter] das vermeintlich schwächste Glied in der Kette des Geldflusses.&#8221; Naja, ein bisschen Eigenleistung darf man Galileo schon zubilligen.</p>
<p>Zurück zur Muskelkraft. In &#8220;The Italian Job&#8221; klappt es ja auch ganz vorzuüglich, mit einer simplen Brechstange. Klappt bei Galileo nicht so schnell, trotz eines Mannes, der wahrscheinlich viel stärker ist als Mark Wahlberg. So ab Minute 6,5 wird es interessant, denn da wird die Verriegelung mal von innen gezeigt. Eine Verriegelung, die man mit ordentlich Hebel und ordentlich Kraft durchaus kaputt bekommt. So ab Minute 7:40 gibt die hintere Tür langsam den Geist auf und man erkennt recht gut, wie dick die Tür und wie dick die inneren Riegel sind. Nicht so dick jedenfalls, dass der &#8220;kleine Italiener&#8221; von vorhin die nicht kaputt bekommen hätte. Aber wahrscheinlich wäre der Test dann irgendwie zu kurz gewesen, wenn man das richtige &#8220;Werkzeug&#8221; an der richtigen Stelle angesetzt hätte. Und spätestens an diesem Punkt ist dieser &#8220;Test&#8221; so sinnlos, wie er halt ist. Natürlich dauert es mit der Brechstange &#8220;länger, als die Polizei erlaubt&#8221;. Auch mit dem Sturmgewehr wäre man an der hineren Tür wohl etwas beschäftigt. Dafür hätte man aber ein Sturmgewehr in der Hand, wenn die Polizei kommt. Die Chancen mit Geld und Freiheit davon zu kommen, steigen also enorm.</p>
<p>Als letzter Versuch direkt am Geldtransporter: Sprengstoff. Als Beispiel wird &#8220;Heat&#8221; benutzt. Bei 8:30f. sieht man recht gut, dass die &#8220;Filmgangster&#8221; ein Gestell am Transporter anbringen, wiederum an der hinteren Tür.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/11/22/filmschummeleien-oder-galileo-zum-zweiten/#footnote_0_3484" id="identifier_0_3484" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die haben wahrscheinlich vorher mal geguckt, wo der Schwachpunkt ist.">1</a></sup> Nun ist nicht so wirklich zu erkennen was für ein Sprengstoff da benutzt wird, wo und wie die Ladungen genau angebracht sind usw. Aber dafür haben wir ja unseren Sprengmeister und Waffenexperten. Der verjagt erstmal ein paar Rehe, bastelt dann eine irgendwie sehr, sehr, sehr überdimensioniert wirkende Sprengladung<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/11/22/filmschummeleien-oder-galileo-zum-zweiten/#footnote_1_3484" id="identifier_1_3484" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Aber er will ja auch keine Kompromisse mehr eingehen">2</a></sup> und befestigt diese dann am Wagen. &#8220;Die Wirkung: verheerend. Das überrascht auch den Sprengmeister.&#8221;<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/11/22/filmschummeleien-oder-galileo-zum-zweiten/#footnote_2_3484" id="identifier_2_3484" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="So Minute 10:05.">3</a></sup> Wie oft ist dieser Mensch eigentlich überrascht und wie hat der seine Konzession bekommen? &#8220;Eigentlich wollte er nur ein Loch in die Tür sprengen.&#8221; Also ich würd mich bei Gebäudesprengungen des Herrn in einem anderen Bundesland aufhalten. &#8220;Eigentlich wollte er nur das eine Haus sprengen.&#8221;<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/11/22/filmschummeleien-oder-galileo-zum-zweiten/#footnote_3_3484" id="identifier_3_3484" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich bin mir sicher, dass der Mensch was kann. Dann sollte er sich aber nicht so darstellen lassen, als h&auml;tte er keine Ahnung.">4</a></sup> Warum er eilig zum Autowrack rennt: Keine Ahnung. Warum er beim Transportkoffer nicht gleich die Flex nimmt? Auch das weiß ich nicht. Warum ich mir den Mist überhaupt angeguckt habe? Damit ihr eucht nicht ständig beschwert, dass ich nicht bloggen würde!</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3484" class="footnote">Die haben wahrscheinlich vorher mal geguckt, wo der Schwachpunkt ist.</li><li id="footnote_1_3484" class="footnote">Aber er will ja auch keine Kompromisse mehr eingehen</li><li id="footnote_2_3484" class="footnote">So Minute 10:05.</li><li id="footnote_3_3484" class="footnote">Ich bin mir sicher, dass der Mensch was kann. Dann sollte er sich aber nicht so darstellen lassen, als hätte er keine Ahnung.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ist der &#8220;Galileo Fake Check&#8221; doch eher ein &#8220;gefälschter Check&#8221;?</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2010/11/16/ist-der-galileo-fake-check-doch-eher-ein-gefalschter-check/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 21:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
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		<category><![CDATA[Hilfe!?]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ich weiß. Man soll sich nicht so detailierte Gedanken über gewisse Formate im Angebot der privaten Fernsehsender machen. Über &#8220;Galileo&#8221; wahrscheinlich am allerwenigsten. Meine Praktikantin fasste die Entwicklung der Sendung mal treffend wie folgt zusammen: &#8220;Früher hat dir Galileo erklärt, wie ein Kühlschrank funktioniert. Heute setzt Galileo eine halbnackte Frau in den Kühlschrank, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Ja, ich weiß. Man soll sich nicht so detailierte Gedanken über gewisse Formate im Angebot der privaten Fernsehsender machen. Über &#8220;Galileo&#8221; wahrscheinlich am allerwenigsten. Meine Praktikantin fasste die Entwicklung der Sendung mal treffend wie folgt zusammen: &#8220;Früher hat dir Galileo erklärt, wie ein Kühlschrank funktioniert. Heute setzt Galileo eine halbnackte Frau in den Kühlschrank, um zu zeigen wie kalt so ein Kühlschrank ist.&#8221;</p>
<p>Seit einiger Zeit hat Galileo nun den so genannten &#8220;Fake Check&#8221; im Angebot. In dieser Sendung werden Youtube-Videos und Hollywood-Filme auf ihren &#8220;Wahrheitsgehalt&#8221; hin überprüft. An sich ist der Gedanke ja wirklich kein schlechter, nur mangelt es häufig an der Durchführung. Als Beispiel soll einmal der heutige Fake Check dienen. Gesendet wurde der entsprechente Teil schon am 13. Januar diesen Jahres unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/clip/7752-geldtransporter-mythen-1.1665092/" target="_blank">Geldtransporter Mythen</a>&#8220;. Überprüft werden sollte damals wie heute, ob Geldtransporter so leicht zu knacken sind, wie es uns Hollywood weiß machen möchte.</p>
<p><span id="more-3479"></span>Der &#8220;Test&#8221; beginnt damit, dass überprüft werden soll, ob man einen Geldtransporter mit einer einzigen Revolverkugel stoppen kann. Als Beispiel für diesen &#8220;Mythos&#8221; wird der Film &#8220;<a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=5&amp;ved=0CDIQFjAE&amp;url=http%3A%2F%2Fen.wikipedia.org%2Fwiki%2FDobermann_(film)&amp;ei=M-_iTOjAHcehOr6liNgO&amp;usg=AFQjCNHlmbC4tKJplUMcz0_PD6qyRJs8kw&amp;sig2=vasL8BQjwe-4gQhVIpVoVQ" target="_blank">Dobermann</a>&#8221; herangezogen. Wie man bei 0:40 erkennen kann, handelt es sich im Film zwar nicht um eine &#8220;normale Revolverkugel&#8221;, aber hey. Die ganzen Sachen testen darf übrigens ein Herr Stabe, der bei den <a href="http://www.prosieben.de/tv/galileo/zusatzinfos/galileo-zusatzinfos-13-januar-2010-1.1324390/tab-geldtransporter/http://" target="_blank">Zusatzinfos auf ProSieben.de</a> auch kräftig beworben wird.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/11/16/ist-der-galileo-fake-check-doch-eher-ein-gefalschter-check/#footnote_0_3479" id="identifier_0_3479" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Einfach mal auf &amp;#8220;Alles rund um Pyrotechnik und Waffenkunde&amp;#8221; klicken.">1</a></sup> Kurzfassung: Ne, funktioniert nicht. Der Motor wird es nicht mehr lange machen, nachdem man mit einer Magnum draufgeschossen hat, aber es läuft noch. Explodieren tut auch nichts. Böses Hollywood.</p>
<p>Interessant wird es dann aber bei den nächsten &#8220;Tests&#8221; (ca. 3:05). Herangezogen wird der Film &#8220;36&#8243;. Während der Filmausschnitt läuft, kommentiert die charmante, ehemalige Synchronsprecherin von Gillian Anderson, dass die Gangster den Geldtransporter mit einer Maschinenpistole beharken würden. Zur Maschinenpistole sagt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maschinenpistole" target="_blank">Wikipedia</a>:</p>
<blockquote><p>Maschinenpistolen (MP oder MPi) sind kompakte, vollautomatische Handfeuerwaffen zur beidhändigen Bedienung. Sie haben eine geringe Masse und einen kurzen Lauf. Maschinenpistolen sind Weiterentwicklungen der Selbstladepistole und verschießen im Gegensatz zu Gewehren und Maschinengewehren – mit denen sie die beidhändige Schussabgabe gemeinsam haben – Pistolenmunition.</p></blockquote>
<p>So etwas zu erzählen, während im Hintergrund jemand eine Waffe bedient, die a) auf ein Dreibein montiert ist, welches im Boden eines Vans verankert ist und die b) weder kompakt, noch kurzläufig oder leichtgewichtig ist, ja das ist schon eine besondere Leistung. Die Gangster nutzen eindeutig ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maschinengewehr" target="_blank">Maschinengewehr</a>, auch wenn ich die genaue Marke nicht erkennen kann.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/11/16/ist-der-galileo-fake-check-doch-eher-ein-gefalschter-check/#footnote_1_3479" id="identifier_1_3479" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="K&ouml;nnte ein M60 sein.">2</a></sup> Ein Maschinengewehr konnte der Waffenexperte, der es zulässt, dass die Kamera genau in den Lauf blickt, was eigentlich ein absolutes No-Go ist, wahrscheinlich nicht auftreiben, deswegen bedient er sich einer MP-5. Das ist tatsächlich eine Maschinenpistole und die wird auch im zitierten Film benutzt. Allerdings erst nachdem der Geldtransporter um ein paar Löcher reicher gemacht worden ist. Das Testergebnis erfahrt ihr, wenn Pro7 das entsprechende Video neu online gestellt hat, entgegen der Zeitangabe über dem verlinkten Video ist selbiges nämlich an dieser Stelle zu Ende.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3479" class="footnote">Einfach mal auf &#8220;Alles rund um Pyrotechnik und Waffenkunde&#8221; klicken.</li><li id="footnote_1_3479" class="footnote">Könnte ein M60 sein.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>&#8220;Ich möchte mit Ihnen über einen Vermittlungsvorschlag sprechen.&#8221;</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2010/10/07/ich-mochte-mit-ihnen-uber-einen-vermittlungsvorschlag-sprechen/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 11:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[Aurich]]></category>
		<category><![CDATA[ernst]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo wach?]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe!?]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 29. September bekam ich einen Brief von der ARGE Aurich. Der Betreff, schön fettgedruckt, war: 1. Einladung. Nach der Anrede ging der Brief dann so weiter: bitte kommen Sie am 07.10.2010 um 10:00 Uhr in die Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Soziales Aurich, D 26603 Aurich, Fischteichweg 7-13, Raum 3.062. Ich möchte mit Ihnen über einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Am 29. September bekam ich einen Brief von der ARGE Aurich. Der Betreff, schön fettgedruckt, war: 1. Einladung. Nach der Anrede ging der Brief dann so weiter:</p>
<blockquote><p>bitte kommen Sie am 07.10.2010 um 10:00 Uhr in die Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Soziales Aurich, D 26603 Aurich, Fischteichweg 7-13, Raum 3.062.</p>
<p>Ich möchte mit Ihnen über einen Vermittlungsvorschlag sprechen.</p>
<p>Es werden Ihnen verschiedene Stellenangebote vorgestellt.</p></blockquote>
<p>Danach kamen dann die üblichen Rechtsbelehre, was bei Nichterscheinen passieren könnte usw. Was erwartet man das als Normalbürger, wenn man dahin geht?</p>
<p><span id="more-3417"></span>Wahrscheinlich ein Einzelgespräch mit Stellenangeboten, die zumindest entfernt etwas mit den eigenen Qualifikationen zu tun haben. Hätte ich mir, da ich schon zweimal bei der ARGE war, diesen gesunden Menschenverstand schon abgewöhnen sollen? Mich erwartete im Raum 3.062 jedenfalls kein Einzelgespräch, sondern eine Gruppenveranstaltung. So ungefähr 15 Personen saßen in diesem Raum, teilweise genauso verwirrt wie ich, und harrten der Dinge, die da kommen mögen. Vorne waren drei Personen mit Namensschildchen<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/10/07/ich-mochte-mit-ihnen-uber-einen-vermittlungsvorschlag-sprechen/#footnote_0_3417" id="identifier_0_3417" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Einer davon verschwand irgendwann wieder, ohne sich vorgestellt oder irgendwas gesagt zu haben.">1</a></sup> und erklärten dann, was das für eine Veranstaltung sei. Kurz gefasst: ein bisschen Werbung für die ach so tollen Zeitarbeitsfirmen in der Region (so ungefähr 60, wenn ich das richtig verstanden habe) und die in der Einladung angekündigten &#8220;verschiedene[n] Stellenangebote&#8221;. Dann wurden alle zu diesem Termin eingeladenen Menschen fein säuberlich namentlich aufgerufen und bei Anwesenheit auf der Anwesenheitsliste abgehakt. Ich steh ja darauf neue Namen zu lernen, leider hab ich mir den Namen der niedlichen Blonden hinten links nicht gemerkt. Schande auch, da bekommt man mal Namen und dazugehörende Personen auf dem Silbertablett präsentiert und dann sowas. Nach dieser Anwesenheitskontrolle wurde nochmal im Detail Werbung für die Zeitarbeitsfirmen und ihre tollen Verträge und Erfolgsquoten gemacht, bis uns einer der beiden Mitarbeiter einen Bewerbungsbogen ausgab. Laut PowerPoint sollte das zwar erst nach den Stellenangeboten passieren, aber sorum war es doch irgendwie sinnvoller.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/10/07/ich-mochte-mit-ihnen-uber-einen-vermittlungsvorschlag-sprechen/#footnote_1_3417" id="identifier_1_3417" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wobei &amp;#8220;sinnvoll&amp;#8221; bei dieser Veranstaltung sehr, sehr relativ zu sehen ist.">2</a></sup> Auf diesem Bewerbungsbogen durfte man dann wieder das übliche angeben: Name, Anschrift, Kontaktierungsmöglichkeiten, Abschluss und in welchem Bereich man denn arbeiten möchte. An der Stelle habe ich dann mal ein neues Feld dazugemalt, denn so wirklich was für meinen Bereich war nicht dabei. Dann mal wieder angeben welche Qualifikationen man denn so hat und, ganz wichtig: ganz unten ankreuzen, dass meine Daten doch nicht pauschal an Dritte weitergegeben werden dürfen. Während des Ausfüllens ging dann noch ein Zettel mit 30 Stellenangeboten rum. Diese Liste wurde dann durchgegangen: Kurzbeschreibung was genau es ist, dann die Frage &#8220;Interessiert sich jemand dafür?&#8221;, wenn nicht weiter zum nächsten Angebot. Erstaunlicherweise interessierte sich kaum jemand für die Stellenangebote. Faules, asoziales, arbeitsloses Pack halt. Oder vielleicht lag es auch einfach daran, dass die Stellenangebote nicht auf die Qualifikationen der Eingeladenen abgestimmt waren. Ist halt schlecht, wenn Köche, Fleischer o.ä. gesucht werden, aber kein ausgebildeter Koch oder Fleischer da ist. Die Herren Arbeitsvermittler sind ja aber nicht doof, Produktionshelfer wurden auch ganz, ganz viele gesucht. Wer da noch etwas in seinem angestammten Bereich für den er ausgebildet ist sucht, der weiß es wahrscheinlich nicht besser.</p>
<p>Interessant waren aber so die Informationen, die man zwischendurch so erhalten hat. Die Einladung zu diesem &#8220;Vermittlungsgespräch&#8221; haben wohl so ca. 300 Leute bekommen, die sich an verschiedenen Terminen zur ARGE begeben dürfen, um sich an dieser Veranstaltung zu beteiligen. Die Einladung hat &#8211; bei mir &#8211; zwei Seiten. 600 Seiten wurden also gedruckt, eingetütet und verschickt. In der Veranstaltung selbst gab es nochmal zwei Zettel. So ein Aufwand für ein &#8220;vielleicht ist ja jemand dabei, der sich dafür interessiert&#8221;? Mag ja klappen, aber man fragt sich dennoch unwillkürlich: Warum gebe ich alle naselang meine Qualifikationen an? Damit ich zu sehr allgemein gehaltenen Veranstaltungen gehen darf, nur um erneut meine Qualifikationen anzugeben<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/10/07/ich-mochte-mit-ihnen-uber-einen-vermittlungsvorschlag-sprechen/#footnote_2_3417" id="identifier_2_3417" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Zettel sehen wenigstens jedes Mal anders aus, so ist es ja nun nicht.">3</a></sup> und festzustellen, dass ich nahezu vollkommen aus dem &#8220;Beuteschema&#8221; der ARGE herausfalle? Ich fühle wirklich mit denen, die das schon länger über sich ergehen lassen müssen.</p>
<p>Eine weitere interessante Information war übrigens, dass es eine Firma hier in Aurich gibt, die ihre Einstellungen wohl komplett über die ARGE macht. An sich ja sehr vernünftig, bloß wenn der Herr Mitarbeiter dann sinngemäß Sachen sagt wie: Initiativbewerbungen oder allgemein Bewerbungen, die nicht über die ARGE laufen, haben bei der Firma eigentlich keine Chance und es gäbe sogar einen Mitarbeiter bei der ARGE, der sich fast ausschließlich um genau diese Firma kümmert, dann wandern zumindest bei mir die Augenbrauen nach oben. Die haben also dort eine Personalchefin, die die Vorauswahl von der ARGE erledigen lässt? Für sowas wie &#8220;Produktionshelfer&#8221;? Scheisse, so einen Job hätte ich auch gerne, wirklich. Sowieso ist es ein schöner Schachzug, dass man sich auf die entsprechenden Stellen nicht direkt bewerben konnte, sondern nur auf seinem Bewerbungsbogen die entsprechende Nummer angegeben hat und die ARGE macht dann irgendwie den Rest.</p>
<p>Abschließend mal ein paar kleine Tipps zur Arbeitsoptimierung:</p>
<ul>
<li>Ladet gezielt ein! Jeder, der sich arbeitslos meldet, muss so viele Daten speziell über seine Qualifikationen angeben. Nutzt die Datensätze und erspart einem die ewige Sitzerei. Oder gebt wenigstens Kaffee aus.</li>
<li>Ladet gezielt ein!</li>
<li>Fragt nicht immer das Gleiche ab!</li>
<li>Ladet gezielt ein! Auch meinetwegen zu solchen Massenveranstaltungen.</li>
<li>Fragt mal was anderes!</li>
<li>Nutzt die verdammten Datensätze!</li>
<li>Schreibt in die Einladung, was einen erwartet, dann wage ich wenigstens nicht mehr zu hoffen, dass ihr etwas für jemanden mit einem 1. Staatsexamen Lehramt haben könntet.</li>
<li>Plaudert weiter aus dem Nähkästchen, mich interessiert sowas immer.</li>
<li>Ladet gezielt ein, verdammich!</li>
</ul>
<p>Schönen Tag noch.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3417" class="footnote">Einer davon verschwand irgendwann wieder, ohne sich vorgestellt oder irgendwas gesagt zu haben.</li><li id="footnote_1_3417" class="footnote">Wobei &#8220;sinnvoll&#8221; bei dieser Veranstaltung sehr, sehr relativ zu sehen ist.</li><li id="footnote_2_3417" class="footnote">Die Zettel sehen wenigstens jedes Mal anders aus, so ist es ja nun nicht.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>In Liebe, Guido</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 09:18:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo wach?]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe!?]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Oh ja, groß war der Aufschrei nach Guido Westerwelles &#8220;Das ist Deutschland hier&#8220;-Aussage auf einer Pressekonferenz. Der Ausdruck &#8220;Westerwave&#8221; war in aller Munde oder zumindest in aller Tastaturen. Dann wurde es eine zeitlang ruhig um unseren Vizekannichts1 , bis dann die &#8220;Spätrömische Dekadenz&#8221; über Deutschland hereinbrach. Schon klimperten landauf landab wieder die Tastaturen und alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Oh ja, groß war der Aufschrei nach Guido Westerwelles &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=laUJzGMUEI4" target="_blank">Das ist Deutschland hier</a>&#8220;-Aussage auf einer Pressekonferenz. Der Ausdruck &#8220;Westerwave&#8221; war in aller Munde oder zumindest in aller Tastaturen. Dann wurde es eine zeitlang ruhig um unseren Vizekannichts<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/03/09/in-liebe-guido/#footnote_0_3003" id="identifier_0_3003" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Danke Herr Pispers, f&uuml;r diese wunderbare Wortsch&ouml;pfung.">1</a></sup> , bis dann die &#8220;Spätrömische Dekadenz&#8221; über Deutschland hereinbrach. Schon klimperten landauf landab wieder die Tastaturen und alle möglichen /und unmöglichen) Vertreter der vierten Gewalt wiederholten diensteifrig die Erkenntnisse, die <span style="text-decoration: line-through;">Nero</span> Westerwelle seinem Volk zu verkünden hatte. Änderungsvorschläge hatte Herr Westerwelle allerdings kaum welche vorzutragen, dabei sitzt er doch mittlerweile nicht mehr in der Opposition. Aber egal, es bringt ihn mal wieder in die Schlagzeilen. Die meisten Schlagzeilen störte es dann auch nicht wirklich, dass Guido Westwerwelles These von der spätrömischen Dekadenz <a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/273/503495/text/" target="_blank">durchaus</a> <a href="http://www.bildblog.de/16128/wie-sich-alle-mit-hartz-iv-verrechnen/" target="_blank">widerlegt</a> <a href="http://www.bildblog.de/16744/viel-laerm-um-hartz/" target="_blank">wurde</a>. So ganz sicher scheint sich unser Vizekanzler aber bei der ganzen Sache auch nicht zu sein, wenn man sich folgenden Ausschnitt aus einer Bundespressekonferenz anguckt.<sup><a href="http://www.edition-flint.de/2010/03/09/in-liebe-guido/#footnote_1_3003" id="identifier_1_3003" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ausschnitt aus dem Medienmagazin Zapp. Text der Sendung und das gesamte Video finden sich hier.">2</a></sup></p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Qf57EjFU_lU&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Qf57EjFU_lU&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>Ich habe ja das Gefühl, dass es langsam bei unserer Staatsführung zum &#8220;guten Ton&#8221; gehört, einfach nicht mehr zu antworten, wenn einem eine Frage nicht passt. Aber leider lässt sich kein &#8220;Westerwave&#8221; aus diesem Beitrag basteln, also wird es eh keinen interessieren.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3003" class="footnote">Danke Herr Pispers, für diese wunderbare Wortschöpfung.</li><li id="footnote_1_3003" class="footnote">Ausschnitt aus dem Medienmagazin Zapp. Text der Sendung und das gesamte Video <a href="http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/archiv/boulevard_gesellschaft/durchgezappt264.html" target="_blank">finden sich hier</a>.</li></ol>________]]></content:encoded>
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