Schlagwort-Archive: Hallo wach?

Jan…

…ist kaputt (irgendwie hab ich kein Glück mit Telefonen) und wird demnächst zum Saturn geschossen.

Ich könnt mich ja aufregen (Fragment)

Ich bin ja nach viel zu vielen Semestern an der Uni so einiges gewohnt. Aber manchmal, da verschlägt es mir irgendwie die Sprache oder ich bin kurz davor meinem Gegenüber eine zu knallen. Das liegt nicht daran, dass ich mir ständig irgendwelche Seminare antun muss, an dessen Sinn und Zweck ich mehr als nur zweifel. Das ist normal, oft genug denke ich mir: „Ach, warum lässt du den Mist nicht einfach bleiben und machst einen Buchladen auf? Haste zwar nich gelernt, aber in Deutschland ist es ja eh den meisten Menschen egal, ob sie von dem, was sie tun, Ahnung haben oder nicht. Einer mehr fällt da nun wirklich nicht mehr auf. In meinem eigenen Buchladen könnte ich den Leuten was erzählen und wer mich zu sehr nervt wird einfach rausgeworfen. Klingt ja schon irgendwie paradiesisch.“

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Warum soll ich etwas unterstützen, für das ich bin? (Fragment)

Ja, richtig gelesen. Es geht nicht darum warum man etwas unterstützen soll, für das man nicht ist, sondern darum warum man etwas unterstützen soll, für das man ist. Die Antwort mag ja offensichtlich sein, aber ganz so einfach ist sie dann doch nicht.

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„We had a Large Hadron Collider, too!“

Und da sag nochmal jemand „Comics bilden nicht!“. Dank des Zynikers bin ich auf einen Strip auf UserFriendly.org aufmerksam geworden. Der Zyniker hatte es mir vorher erklärt, aber viele werden sich jetzt sicherlich fragen: „Was zur Hölle ist ein Large Hadron Collider (LHC)?“

Wikipedia gibt euch die Antwort!

Der Large Hadron Collider (LHC, deutsch: Großer Hadronen-Beschleuniger) ist ein Teilchenbeschleuniger für Hadronen, der zurzeit am Europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf gebaut wird. Mit der Fertigstellung wird im Mai 2008 gerechnet.

Das interessante an dem Ding ist die Kritik (auch bei Wikipedia zu finden):

Es ist wahrscheinlich möglich, am LHC schwarze Mini-Löcher zu erzeugen[2][3][4] oder seltsame Materie zu produzieren. Dies halten Kritiker für gefährlich[5], da z.B. schwarze Mini-Löcher (entgegen der Standardtheorie) stabil sein könnten[6].
Einige wissenschaftliche Gutachten[7][8] schätzen die Wahrscheinlichkeit für ein „Katastrophenszenario“ als äußerst gering ein. Gleichsam schließt kein seriöses Gutachten aus, dass ein Katastrophenszenario prinzipiell möglich ist. In einem solchen Falle allerdings wäre die vollkommene Zerstörung der Erde die Folge. Prof. Otto E. Rössler bezweifelt die Instabilität der im LHC möglicherweise erzeugten schwarzen Löcher und widerspricht dem Postulat eines Worst Case Scenarios, demzufolge ein die Erde verschlingendes massives schwarzes Loch innerhalb eines Zeitraumes von 50 Millionen Jahren entstehen würde; unter Berücksichtigung von Parametern im Bereich der Nichtlinearität bestimmt Rössler einen Zeitraum von bloß 50 Monaten[9]

Einige Kritiker streben zur Zeit (Frühjahr 2008) die Verhinderung der für Juni 2008 geplanten Inbetriebnahme des LHC mit juristischen Mitteln an[10][11].

Sollte es darüber Medienberichte gegeben haben, dann sind diese irgendwie an mir vorbeigegangen. Natürlich wird gerne „Panik“ gemacht, aber eine potentielle Weltuntergangsmaschine ist ja doch schon irgendwie einen Bericht wert. Aber an sich auch egal, stört ja keinen mehr, wenn es wirklich schief geht.

Lustig finde ich aber den Teil des Wikipedia-Artikels, in dem darauf hingewiesen wird, dass man sich an der Arbeit am LHC beteiligen kann und zwar nach dem Prinzip von SETI@Home:

Es gibt ein Projekt des verteilten Rechnens, bei dem im Prinzip jeder Computerbesitzer bei der Simulation der Experimente und damit bei der Konstruktion des LHC helfen kann, LHC@Home.

Melde ich mich da jetzt an und bestelle mir danach ein T-Shirt mit einer lustigen Aufschrift, wie: „It’s my fault, too!“ ?

Hat jemand Kontakt zu den Zeugen Jehovas? Wissen die davon schon? Wenn die den Weltuntergang vorhersagen für den Zeitpunkt des Anschaltens, dann will ich mir ja keine Sorgen machen, die treffen eh nie.

…aber wenn die den nicht vorhergesagt haben, dann…

PS: Das Ganze erinnert mich ja irgendwie an „Morgen geht die Bombe hoch“ von Der Tobi & Das Bo. (Youtube)

Ich wusste der Tag würde scheiße werden

An manchen Tagen sollte man einfach besser im Bett bleiben! Am schlimmsten ist es, wenn man beim Aufstehen schon irgendwie merkt: „Heute ist einer dieser Tage an denen mir garantiert nichts tolles passieren wird.“, und man dann doch aufsteht. Man hat ja zu tun, muss in die Uni, muss Sachen erledigen usw.

Die ganze Zeit über ist man völlig unmotiviert und wartet eigentlich nur darauf, dass einem der Himmel auf den kopf fällt. Das ist so oder so das einzige, was einem noch richtig Angst macht, denn man kennt ja Asterix&Obelix.

Aber man überlebt es „da draußen“. Man geht zur Uni, es passiert nichts (nichteinmal das, was besser mal passieren sollte) und auch auf der Straße geschieht einem nichts schlimmes. Man ist froh wieder zu Hause zu sein, denn hier ist man ja bekanntlich sicher. Und so sitzt man halt da, wie man da halt so sitzt, wenn man eh auf nichts Lust hat, weil der Tag ja eh gefühlsmäßig völlig im Eimer ist.

Und dann passiert es…

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Gründe gegen das Abitur

Es gibt ja viele Gründe, die dagegen sprechen das Abitur zu machen. Man hat keine Lust mehr auf Schule, hat schon einen tollen Ausbildungsplatz und wird bald Vater, man hat einfach nicht die geistigen Kapazitäten usw.

Sehr interessant ist aber die folgende Begründung, getätigt von einer Dame im zarten und aus Gründen des Anstandes nicht näher bestimmten Alters um die 35. Sie kommt gebürtig aus den neuen Bundesländern, aus einer Gegend die Polen Tschechien deutlich näher ist als Deutschland oder der ehemaligen DDR. Aber das nur am Rande, denn die geografische Lage ihres Geburtsortes tut hier nichts weiter zur Sache.

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In a world without fences and walls…

…we don’t need Windows and Gates.

Der Spruch hat sich gestern mal wieder bewahrheitet. Ich kam nach dem Zahnarztbesuch wieder nach Hause und war geplagt von Zahnschmerzen. „Sie dürften eigentlich keine Schmerzen mehr haben!“, sagte der Zahnarzt zu mir. HAHA!

Naja, jedenfalls war ich am Packen, bzw. fast fertig damit und wollte mich langsam daran machen, Taschen und Praktikantin ins Auto zu verfrachten und meiner Heimat den Rücken zu zukehren. Wir mussten ja wieder nach Magdeburg zurück. Da rief mich plötzlich meine Mutter und meinte es gäbe ein Problem mit dem neu aufgesetzten Rechner. Gab es tatsächlich, denn es konnten keine Works-Textverarbeitungsdateien aufgerufen werden, die nach dem November 2003 erstellt wurden. Eine ziemliche blöde Angelegenheit, da meine Mutter die Firmenrechnungen in Works schreibt.

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Wohnen am Friedhof

Meine Bleibe in Aurich liegt direkt am Friedhof. Und mit direkt meine ich direkt. Nicht irgendwie auf der anderen Straßenseite gelegen oder so. Die Straße führt quasi mitten in den Friedhof rein. Schöne, große Nachbarschaft, sehr ruhig und genügsam. Nur die Anwohner der Straße beschweren sich manchmal über laute Musik oder so. Die Menschen auf dem Friedhof stört das ja nicht mehr wirklich und Scherereien hat man auch nur mit den Anwohnern der Straße, nicht mit der Gottesackerbelegung. Die Zombiequote hält sich auch ziemlich in Grenzen. Wenn man es aber ganz genau nimmt, so hat man mit den Toten doch so seine Quärälen, bzw. mit den Hinterbliebenen.

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Ich will das aber! Maaaaammiiiii!!!

Manchmal hört man solche Ausrufe ja von kleineren Kindern, die ihren Willen durchsetzen wollen. Könnt ihr euch vorstellen, dass man sowas auch von Studenten hört? Okay, wohl seltener in genau dem Wortlaut, aber von der Intention her schon. Und, ähnlich wie viele Kinder, sind manche Studenten, sowohl männliche, als auch weibliche, der Meinung die reine Bekundung ihres Willens reiche aus,um etwas zu erreichen. Es heißt zwar der Glaube könne Berge versetzen, aber der Wille bockiger Studenten? Kann der das auch? Ich wage es zu bezweifeln.

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Neulich bei den „Dorfgemeinschaftswahlen“

Große Aufregung herrschte im kleinen Dorf. Die kleine eingeschworene Gemeinschaft brauchte eine neue Führung. Die alte war nicht unbedingt bei allen beliebt, aber hauptsächlich hatte die kleine Dorfgemeinschaft irgendwann mal etwas davon gehört, dass Demokratie und Wahlen toll seien. Aus diesem Grund werden alle 6 Jahre die Führungskräfte neu gewählt.

Schon bei der letzten Wahl wurde der Frieden im Dorf leicht gestört. Der Demokratie war, mit vier zur Wahl stehenden Personen, Genüge getan worden. Ein Architekt und ein Beamter aus dem Sozialamt hatten die Wahl gewonnen. Aber dies konnten und wollten die Anhänger der Opposition nicht auf sich sitzen lassen! Ihr Kandidat, der Schornsteinfeger, wäre schließlich der einzig Richtige für den Posten. Also setzten sie alle Hebel in Bewegung und erreichten schließlich eine Neuwahl. Dieses Mal traten nur ihr Kandidat und ein Ich-mach-nur-die-Nummer-Zwei-und-das-auch-nur-wenn-kein-anderer-will-Kandidat an. Der Ausgang der Wahl erklärt sich von selbst, vor allem da es den Dorfbewohnern ansonsten zu viel geworden wäre. Ständig dieses Wahlgedöns, geht doch gar nicht.

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