
An der Uni Magdeburg ist es so, dass es zwar eine feierliche, zentrale Immatrikulation gibt, die Exmatrikulationsfeiern aber durch die jeweiligen Fakultäten oder Fachschaftsräte organisiert werden. Nehmen wir nur einmal den Fachschaftsrat der Naturwissenschaften als Beispiel. An Hand der Sitzungsprotokolle kann man recht gut nachvollziehen, dass die letzte Diplomübergabe (was ja gleichbedeutend ist mit Exmatrikulation) mit gut 1260 Euro zu Buche geschlagen hat. Das ist sicherlich im Rahmen, ist aber für die Größe des Fachschaftsrates ziemlich happig. Dementsprechend müssen sich die Mitglieder des Gremiums um Sponsoren usw. kümmern. Dafür bekommen die Absolventen, wenn sie denn wollen, halt etwas mehr geboten als nur ihr Diplom per Post. Bisschen Anerkennung, einen kurzen Auftritt, bisschen winken, Rahmenprogramm, Sekt und Schnittchen. Alles in allem: Einen halbwegs würdigen Abschluss für eine bedeutende Lebensphase. Verabschiedet wurden die frisch gebackenen Diplomer dabei von Dozenten und Mitgliedern des Fachschaftsrates.
Weiter im Text »
________________

Viel hat sich im Bild der Magdeburger Politik bewegt in den letzten Wochen. Sowohl in Bezug auf die Politik auf lokaler Ebene, als auch in Bezug auf die Politik in der Universität. Zuerst ein Blick auf den Stadtrat. Nach den Wahlen hat sich ergeben, dass die NPD mit einem Sitz in den Magdeburger Stadtrat zieht. Nach der mittlerweile scheinbar üblichen Praxis, dass die eigentlich gewählten Vertreter solange zurücktreten bis jemand an der Reihe ist, der wirklich in das Gremium will, stand der NPD-Vertreter für den Stadtrat fest: Matthias Gärtner, seines Zeichens Student und schon relativ bekannt. Der Einzug sollte aber nun nicht unkommentiert stehenbleiben und so rief das Bündnis gegen Rechts Magdeburg zur Kundgebung. Diese Kundgebung fand auch statt. Sören Herbst, seines Zeichens Stadtratsmitglied für Die Grünen, schrieb in der Rückschau u.a. folgendes:
Weiter im Text »
________________

Die Gremienwahlen haben schon angefangen und es fehlt noch ein Plakat in der bisherigen Reihe.Ich denke nicht, dass noch andere Plakate an der FGSE aufhängen, deswegen geht der wahrscheinlich letzte Eintrag an die Hochschulgruppe “sur l’eau“. Das Plakat ist ähnlich “unifremd” wie das im letzten Jahr, gefällt mir aber irgendwie.
Weiter im Text »

Lange habe ich überlegt, ob ich mich zu dem Wahlaufruf des Studierendenrates, der per Verteiler verschickt wurde, äußern soll, oder nicht. Letztendlich habe ich mich jetzt dazu entschieden, es zu tun. In dem Wahlaufruf geht es, kurz gesagt, um folgendes: Wählt nicht die NPD/JN-Liste. Löbliches unterfangen, jedoch lässt die Durchführung meiner Meinung nach zu Wünschen übrig. Werfen wir einen Blick auf diesen “Wahlaufruf” und vergleichen ihn mit anderen Informationen.
Weiter im Text »

Und weiter geht es in der Reihe der Wahlkampfplakate zur Gremienwahl 2009 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seit gestern Abend hängen die Plakate der Juso-HSG, welche dieses Jahr ihren Wahlkampf gleich mit zwei Plakaten eröffnet. Die Überschrift gibt schon einen ungefähren Eindruck, in welche Richtung die Plakate gehen. Ähnlich wie bei der GHG und dem RCDS handelt es sich um “personalisierte” Plakate, d.h. zumindest einige der Kandidaten sind auf den Plakaten zu erkennen. Gemeinsam ist den beiden Juso-Plakaten, dass das Bild oben und unten durch einen roten Balken begrenzt ist. Auf dem oberen Balken steht der jeweilige Slogan, auf dem unteren stehen 3-4 Programmpunkte und in der rechten Ecke findet sich das Logo der Juso-HSG. Nun ein etwas genauerer Blick, zuerst auf das “Obama-Plakat”:
Weiter im Text »

Das dritte Plakat in der Reihe über die Gremienwahlen kommt von der LHG (Liberale Hochschulgruppe). Viel zu erzählen gibt es darüber nicht, aber zumindest machen sie durch die starke Verwendung der Farbe Gelb deutlich, zu welcher politischen Richtung sie gehören.
Weiter im Text »

Der RCDS (Ring Christlich Demokratischer Studenten) Magdeburg ist ja mittlerweile auch mit Plakaten in den Gremienwahlkampf eingestiegen. Im Gegensatz zu den Plakaten der GHG allerdings eher traditionell. Bisher habe ich ein Kopfplakat gesichtet, auf welchem die Spitzenkandidatin zu sehen ist. Auch der Blick auf die Homepage des RCDS hat kaum zusätzliche Erkenntnisse gebracht. Aber der Reihe nach. Hier erstmal das Plakat, wieder von mir mit dem Handy fotografiert.
Weiter im Text »

So langsam hängen sie, die Wahlplakate für die Gremienwahl. Wie auch schon im letzten Jahr legt die GHG Magdeburg mit einem Plakat vor, welches wohl nur schwerlich von den anderen Hochschulgruppen zu toppen ist. Rein technisch finde ich das Plakat sehr gelungen, allerdings gibt der genaue Inhalt mal wieder Rätsel auf.
Weiter im Text »

Ich war am Wochenende mit meiner Mutter Klamotten einkaufen. Hatte sich recht spontan ergeben und nein, ich brauche keine Modeberatung von meiner Mutter. Jedenfalls bin ich beim Anprobieren ausnahmsweise mal von meiner gewohnten Hauptsache-schwarz-Linie abgewichen und habe, mutig und experimentierfreudig wie ich nunmal bin, einen schwarz-grauen Pullover vom Ständer genommen. Und der Pullover war nicht nur so ein bisschen grau, sondern größtenteils grau und dann auch noch hellgrau! Skandalös, wie ich finde, aber eigentlich gefiel er mir ja halbwegs. Doch dann sagte meine Mutter: “Den kaufst du auf jeden Fall, da siehst du viel freundlicher drin aus!” Zu dem Zeitpunkt wollte ich den Pullover eigentlich gleich zurückhängen. Ich und freundlich, wo kommen wir denn da hin? Das wäre ja fast so, als würde Ypsilanti plötzlich zur CSU wechseln.
Im Endeffekt hab ich den Pullover dann doch mitgenommen und heute in der Uni angezogen. Damit habe ich scheinbar das Weltbild von so einigen meiner Kommilitonen zutiefst erschüttert. Manche haben sich sogar erstaunt zu mir umgedreht! Dabei ist der Pullover nur (hell)grau und hat keine Kapuze. Ich glaube ich war in den letzten Jahren zu sehr auf einen Klamottenstil eingeschossen. Anders kann ich mir das nicht so wirklich erklären.
________________

Es ist geschafft! Zumindest fast. 2/3 der Einführungswoche sind vorbei und obwohl ich mich viel aufgeregt habe ging es meistens doch recht gut, zumindest soweit ich das mitbekommen habe. Mag auch daran liegen, dass es dieses mal relativ wenig neue Studenten bei uns zu begrüßen gab. So wirkliche Kalauer gab es bei den Fragen auch irgendwie nicht, dafür waren die Antworten, die ich so mitbekommen habe zum Teil etwas…nun…naja. Ist schon schade, wenn Sachen einfach mal falsch erklärt werden, gerade von Leuten, die es besser wissen müssten. Wenn ich nicht alles über die Bachelorstudiengänge weiß, dann ist das eine Sache. Wenn aber selbst die beratenden Bachelor einfachste Dinge nicht richtig wiedergeben, dann ist das nicht so optimal. Ich habe mir aber festgenommen ganz unbedingt nur die positiven und lustigen Sachen zu erwähnen. Also los und hoch die Tassen!
*nachdenk*
*Zigarette.rauch*
*Kaffee.hol*
Ja, also, hm, war schon nett mal ein paar Kommilitonen wiederzusehen und über die Uni zu lästern.