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	<title>Edition Flint &#187; Für später</title>
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	<description>&#62;Geschichten eines Steines&#60;</description>
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		<title>Wenn meine Hände&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 13:23:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Für später]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;sich meinen Gedanken anschließen könnten, dann wäre ich vielleicht ein wirklich guter Künstler. Oft genug sehe ich irgendwas und denke mir: Hey, daraus könnte man doch das und das machen. Da aber selbst meine Strichmännchen aussehen wie ein verunglücktes Mikado-Spiel, bleibt es meistens bei dieser Vorstellung oder ich helfe mir mit Hilfsmitteln aus, bei denen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>&#8230;sich meinen Gedanken anschließen könnten, dann wäre ich vielleicht ein wirklich guter Künstler. Oft genug sehe ich irgendwas und denke mir: Hey, daraus könnte man doch das und das machen. Da aber selbst meine Strichmännchen aussehen wie ein verunglücktes Mikado-Spiel, bleibt es meistens bei dieser Vorstellung oder ich helfe mir mit Hilfsmitteln aus, bei denen die Technik einen guten Teil der Arbeit übernimmt. Diese Technik muss leider meistens relativ teuer bezahlt werden. Deswegen existieren in meinem Kopf, und vereinzelt auf irgendwelchen Zetteln, Listen mit technischem Kram, den ich gerne mal besitzen würde, um damit rumzuexperimentieren. <a href="http://www.edition-flint.de/2009/11/30/fruhere-fotographie/" target="_blank">Alte Kameras</a> besitze ich ja zum Teil schon und irgendwann komme ich sicher auch dazu mir mal ein paar Filme zu besorgen.<sup>1</sup> Aber auch meine Canon EOS 400D leistet mir stets treue Dienste, wie man ja ab und an in meiner <a href="http://galerie.edition-flint.de" target="_blank">Galerie</a> sehen und vielleicht auch manchmal bewundern kann. Trotzdem gibt es gerade im Bereich der Fotografie noch ein paar technische Dinge, die mich durchaus reizen würden, deshalb schreibe ich hier mal eine kleine und sicher unvollständige Liste an Dingen auf.</p>
<p><span id="more-2841"></span> Bewegen wir uns zunächst im Bereich der analogen Fotografie. Alle naselang &#8220;hypen&#8221; ja Zeitungsartikel die so genannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lomografie" target="_blank">Lomographie</a>. Lomographie, abgeleitet von der Kameramarke LOMO, beschäftigt sich mit &#8220;lässigen&#8221; Schnappschüssen, die, bedingt durch die &#8220;schlechte&#8221; Verarbeitung der Ursprungs-LOMO, eine an sich nicht sonderlich gute Qualität haben. Verfälschungen der Farbe, zerfaserte Ränder usw., gepaart mit ungewöhnlichen Perspektiven und langen Belichtungszeiten (bis 2 Minuten). Besonders reizen mich persönlich dabei Kameras mit Mehrfachlinsen, mit denen man zum Beispiel <a href="http://assets.lomography.com/576/382/6f/078695a92ad73398e3f949036123ad4b3eaa20.jpg?auth=5f32e23855443bc2054103881964d7d57b086ac6" target="_blank">solche Fotos</a> schießen kann.<sup>2</sup> Die &#8220;10 goldenen Regeln&#8221; von Lomography.com stellen sehr schön dar, worum es bei Lomo geht:</p>
<ol>
<li>Take your camera everywhere you go</li>
<li>Use it any time – day and night</li>
<li>Lomography is not an interference in your life, but part of it</li>
<li>Try the shot from the hip</li>
<li>Approach the objects of your lomographic desire as close as possible</li>
<li>Don’t think (william firebrace)</li>
<li>Be fast</li>
<li>You don’t have to know beforehand what you captured on film</li>
<li>Afterwards either</li>
<li>Don’t worry about any rules</li>
</ol>
<p>Um ähnlich &#8220;ungewohnte&#8221; Blickwinkel, aber auch um ein schnelleres Ergebnis und einer &#8220;anderen&#8221; Art der Fotografie, geht es mir persönlich bei Polaroids. Sofortbildkameras<sup>3</sup> waren eine zeitlang ziemlich in Mode. Polaroid ist eigentlich eine Firma, aber der Firmenname wurde zum Synonym für Sofortbildkameras und deren Bilder. Mittlerweile hat Polaroid die Herstellung der Kameras und Filme eingestellt, so dass neue Anbieter versuchen die Lücke zu schließen und die Menschen erneut für Sofortbildkameras zu begeistern.<sup>4</sup> Momentan scheint Fuji mit seiner <a href="http://www.fujifilm.com/products/instant_photo/films/instax/" target="_blank">&#8220;Instax&#8221;-Reihe</a> am Verbreitesten in diesem Segment zu sein. Die Kameras liegen meist so um die 80€ aufwärts, aber die Filme schlagen mit knapp 20€ für 20 Aufnahmen schon ordentlich ein, sind aber immer noch billiger als viele LOMO&amp;Co. Produkte.<sup>5</sup></p>
<p>Einhergehend mit der Analogfotografie würde mich auch die Filmentwicklung in der eigenen Dunkelkammer reizen<sup>6</sup> , aber da ich keine Dunkelkammer, geschweige denn Platz für eine habe ist das auch erstmal egal.</p>
<p>Zwischen analoger und digitaler Fotographie angesiedelt, da bei beidem nutzbar, ist die Frage nach den Objektiven. Fisheyes finde ich an sich ziemlich nutzlos, aber man kann neues damit ausprobieren und dementsprechend sind sie interessant. Im Gegensatz zu Tilt/Shift-Objektiven, die aus der <a href="http://www.photoguides.net/30-amazing-tilt-shift-photographs" target="_blank">Welt eine Miniatur machen können</a>, sind Fisheyes aber noch extrem günstig.</p>
<p>So, das war&#8217;s erstmal bis hierin, hab ja nie behauptet, dass die Liste lang ist&#8230;</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2841" class="footnote">Bei der Exakta muss ich unbedingt mal rausfinden, ob ich damit IR-Bilder machen kann.</li><li id="footnote_1_2841" class="footnote">Mehr Fotos und auch weiterführende Informationen finden sich auf <a href="http://www.lomography.com/" target="_blank">Lomography.com</a> bzw. <a href="http://www.lomography.de/" target="_blank">Lomography.de</a></li><li id="footnote_2_2841" class="footnote">Ihr wisst schon, die mit dem Bilderschütteln.</li><li id="footnote_3_2841" class="footnote">Die Polaroid I-Zone mit &#8220;Sticker&#8221;-Film verschwand relativ schnell wieder vom Markt.</li><li id="footnote_4_2841" class="footnote">Vielleicht leiht mir der Zyniker ja mal seine LOMO&#8230;</li><li id="footnote_5_2841" class="footnote">Durfte ich in der Schule mal machen, ist das spannend.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Adolf Hitler im Comic</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/10/02/adolf-hitler-im-comic/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 12:56:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Für später]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn es nicht mehr mein Thema ist, so soll der bereits begonnene Überblick über geschichtliche Verarbeitungen im Comic nicht einfach im Sande verlaufen. Über die Darstellung des Zweiten Weltkrieges im Comic bzw. Cartoon gab es ja schon zwei Einträge. Dieser Artikel soll sich jetzt etwas gezielter mit der Darstellung Adolf Hitlers im Comic beschäftigen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Auch wenn es nicht mehr mein Thema ist, so soll der bereits begonnene Überblick über geschichtliche Verarbeitungen im Comic nicht einfach im Sande verlaufen. Über die Darstellung des Zweiten Weltkrieges im <a href="http://www.edition-flint.de/2008/08/15/cartoons-at-war-i/" target="_blank">Comic</a> bzw. <a href="http://www.edition-flint.de/2008/08/17/cartoons-at-war-ii/" target="_blank">Cartoon</a> gab es ja schon zwei Einträge. Dieser Artikel soll sich jetzt etwas gezielter mit der Darstellung Adolf Hitlers im Comic beschäftigen. &#8220;Aktueller&#8221; Anlass hierfür ist ein <a href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,650632,00.html" target="_blank">Artikel </a>auf Spiegel Online, in dem über die Manga-Adaption von Hitlers &#8220;Mein Kampf&#8221; berichtet wird. Erschienen ist das Werk im Oktober 2008, wie man in der englischen Wikipedia <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Manga_de_Dokuha" target="_blank">nachlesen kann</a>. Irgendwo habe ich auch schon in den letzten Monaten etwas über die Manga-Adaption gelesen und die Frage nach dem &#8220;Darf man das?&#8221; stand dort auch schon im Raum. Um diese Frage soll es aber an dieser Stelle nicht gehen, sondern eher um eine Auflistung der mir bekannten Comics, die Hitler als Hauptgegenstand/-akteur haben. In Deutschland ist wohl Walter Moers &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Adolf-Äch-bin-wieder-da/dp/3821829591" target="_blank">alte Nazisau</a>&#8221; am bekanntesten. Doch bereits 1941 erschien in England der &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Struwwelhitler-Schrecklichkeit-Deutsch-Englischer-Anti-Nazi-Klassikers/dp/3932909305" target="_blank">Struwwelhitler</a>&#8221; von &#8220;Doktor Schrecklichkeit&#8221;<sup>1</sup> , mehr Bilderbuch als Comic und an den bekannten Struwwelpeter angelehnt. Andreas Platthaus erwähnt in seinem <a href="http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD1B68/Doc~E685B125FB3CC487A82999CAB7260C04B~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">FAZ-Artikel</a>, dass diese Pardodien in England wohl sehr beliebt waren. Während Moers und &#8220;Schrecklichkeit&#8221; Parodien/Satiren auf Hitler verfasst haben, beschreitet der Manga &#8220;Mein Kampf&#8221; den eher unreflektierten Weg, in dem es einfach das Original in eine graphische Form bringt.<span id="more-2556"></span> Einen anderen Zugang wählte der deutsche Comic &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Hitler-Die-Machtergreifung-Friedemann-Bedürftig/dp/3551028265/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1254486774&amp;sr=8-1" target="_blank">Hitler</a>&#8221; von Bedürftig/Kahlenbach, welcher Ende der 1980er Jahre herauskam und scheinbar mittlerweile nicht mehr verlegt wird. Ein Bericht aus dem Spiegel von 1989 findet sich <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13498444&amp;top=SPIEGEL" target="_blank">hier</a>. Interessant ist dabei übrigens auch die Begründung für die Veröffentlichung eines solchen Comics.</p>
<blockquote><p>Mit den farbigen Bilderbögen will der Verlag den lesefaulen, TV-süchtigen Jugendlichen entgegen- und beikommen, deren zeitgeschichtliches &#8220;Unwissen erschreckend&#8221; sei. Dabei ist über Hitler und das Hitler-Regime, die deutschen Angriffskriege und Kriegsverbrechen in einer Unmenge, teils hervorragender Bücher nachzulesen. Doch wer kann sie lesen? Lesefaulheit erklärt nicht alles. Es ist ein Manko deutscher Geschichtsschreibung, sich einem breiteren Publikum nicht verständlich machen zu können (oder zu wollen). Und da ist die Idee mit den Comics gar nicht so schlecht.</p></blockquote>
<p>Der Comic hat zwei Bände und ist scheinbar eine halbwegs genaue Biographie Hitlers. Die obligatorische &#8220;Darf das?&#8221;-Frage hat 1993 übrigens u.a. der Focus <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/schule-darf-comic-hitler-geschichte-lehren_aid_142470.html">gestellt</a>.</p>
<p>Wiederum aus Japan stammt &#8220;<a href="http://www.carlsen.de/web/presse/serie?id=30543" target="_blank">Adolf</a>&#8221; von Tezuka. Trotz des Titels handelt es sich bei der mehrbändigen Serie nicht um einen Comic, der sich nur mit Hitler beschäftigt. Carlsen schreibt dazu:</p>
<blockquote><p>Das Schicksal dreier Personen mit dem Namen Adolf &#8211; zwei Kinder, die sich gegenseitig ewige Treue schwören, und Adolf Hitler selbst &#8211; verflechten sich zur Zeit des Dritten Reichs auf dramatische Weise.</p></blockquote>
<p>und zitiert die NEUE ZÜRCHER ZEITUNG mit folgenden Worten:</p>
<blockquote><p>»Ein Thriller von verwirrender Komplexität, in welchem es letztlich weniger um Hitler geht als um Freundschaft, Liebe, Verrat, Verblendung, Fanatismus, Rassismus, die Schrecken des Krieges &#8211; und um Ehre und Tod und andere Grundwerte der japanischen Kultur.«<br />
(Christian Gasser, NEUE ZÜRCHER ZEITUNG)</p></blockquote>
<p>Mehr in den Bereich &#8220;Zweiter Weltkrieg&#8221; gehören die als Unterrichtsmaterial gedachten Publikationen des Anne-Frank-Haus &#8220;<a href="http://www.annefrank.org/content.asp?PID=60&amp;LID=3" target="_blank">Die Entdeckung</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.annefrank.org/content.asp?PID=825&amp;LID=3" target="_blank">Die Suche</a>&#8220;.</p>
<p>In der englischen Wikipedia findet sich ein Übersichtsartikel &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Adolf_Hitler_in_popular_culture#Comics_and_cartoons" target="_blank">Adolf Hitler in popular culture</a>&#8220;, in welchem u.a. noch auf &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_New_Adventures_of_Hitler" target="_blank">The New Adventures of Hitler</a>&#8221; hingewiesen wird, wobei dieser Comic wohl einiges an Kritik erntete.</p>
<p>Ergänzungen? Immer her damit!</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2556" class="footnote">Robert und Philip Spence</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Comics (Notizen 1)</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 07:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für später]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitshilfen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man sich für eine ausstehende, wissenschaftliche Arbeit mit Comics auseinandersetzen will, dann bekommt man einen völlig neuen Blick auf eben diese. Das fängt schon bei der Definition an (was ist eigentlich ein Comic) und geht weiter über die genauere Eingrenzung dessen, was man eigentlich betrachten will. Denn Comic ist nicht gleich Comic, sondern staffelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Wenn man sich für eine ausstehende, wissenschaftliche Arbeit mit Comics auseinandersetzen will, dann bekommt man einen völlig neuen Blick auf eben diese. Das fängt schon bei der Definition an (was ist eigentlich ein Comic) und geht weiter über die genauere Eingrenzung dessen, was man eigentlich betrachten will. Denn Comic ist nicht gleich Comic, sondern staffelt sich vom &#8220;comic strip&#8221; (Zeitungscomic) bis hin zum Webcomic, der wieder andere Eigenschaften ins Rennen bringt. Auch der zu betrachtende Zeitraum muss je nach Thema recht genau bestimmt werden. Nach Sex und Gewalt in &#8220;Mainstream-Comics&#8221; zu Zeiten des Comic Code zu suchen wird wahrscheinlich wenig von Erfolg gekrönt sein. Comic als Propaganda oder Comic als Aufarbeitung/Verarbeitung von Geschichte habe ich ja <a href="http://www.edition-flint.de/2008/08/15/cartoons-at-war-i/" target="_blank">hier</a> schon einmal kurz angeschnitten.</p>
<p>Bei der zur Verfügung stehenden Literatur fällt auf, dass diese Comics entweder verdammt oder über alle Maße in den Himmel lobt. Monographien, die etwas differenzierter an die Sache herangehen sind irgendwie selten, noch seltener als wissenschaftliche Literatur über Comics überhaupt. Bei Artikeln sieht die ganze Sache etwas anders aus, dafür hat man die üblichen Schwierigkeiten diese Artikel aufzutreiben.</p>
<p>Die genaue Fragestellung ist, wie immer, auch nicht so schnell gefunden. Trotzdem macht es seit langem endlich mal wieder Spaß Literatur zu suchen und zu lesen.</p>
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		<title>Schnell notiert III</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 15:51:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schnell notiert]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitshilfen]]></category>
		<category><![CDATA[Für später]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bundesarchiv kooperiert mit Wikipedia und lädt fröhlich Bilder hoch. Starting on Thursday Dec 4, 2008, Wikimedia Commons will witness a massive upload of new images. We are anticipating about 100,000 files from a donation from the German Federal Archive. These images are mostly related to the history of Germany (including the German Democratic Republic) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Das <a href="http://www.bundesarchiv.de/" target="_blank">Bundesarchiv</a> kooperiert mit Wikipedia und lädt fröhlich Bilder <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:Bundesarchiv" target="_blank">hoch</a>.</p>
<blockquote><p>Starting on Thursday Dec 4, 2008, Wikimedia Commons will witness a massive upload of new images. We are anticipating about 100,000 files from a donation from the German Federal Archive. These images are mostly related to the history of Germany (including the German Democratic Republic) and are part of a cooperation between Wikimedia Germany and the Federal Archive.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Schnell notiert 1</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2008/11/04/schnell-notiert-1/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 17:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schnell notiert]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitshilfen]]></category>
		<category><![CDATA[Für später]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal ausprobieren: Dropbox für die ortsunabhängige Festplatte PortableApps für das leichtere Arbeiten unterwegs und in der Heimat]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Mal ausprobieren:<br />
<a href="http://www.getdropbox.com/" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://www.getdropbox.com/" target="_blank">Dropbox</a> für die ortsunabhängige Festplatte</p>
<p><a href="http://portableapps.com/de" target="_blank">PortableApps</a> für das leichtere Arbeiten unterwegs und in der Heimat</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Der Metzger ruft. Die Augen fest geschlossen</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2008/08/24/der-metzger-ruft-die-augen-fest-geschlossen/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 12:03:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für später]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Lieder mit politischem Inhalt, die man getrost als Propaganda bezeichnen kann, findet sich in der heutigen Zeit sicherlich leicht, vor allem wenn man Propaganda einfach als Öffentlichkeitsarbeit bezeichnet. Auch Werbung ist eigentlich nichts anderes, als Propaganda, nur hat sich die negative Konnotation von Propaganda hier in Deutschland durchgesetzt. Propaganda ist immer das, was die Bösen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Lieder mit politischem Inhalt, die man getrost als Propaganda bezeichnen kann, findet sich in der heutigen Zeit sicherlich leicht, vor allem wenn man Propaganda einfach als Öffentlichkeitsarbeit bezeichnet. Auch Werbung ist eigentlich nichts anderes, als Propaganda, nur hat sich die negative Konnotation von Propaganda hier in Deutschland durchgesetzt. Propaganda ist immer das, was die Bösen oder Schlechten machen um ihre Macht oder Herrschaft weiter zu festigen. Der nachfolgende Eintrag ist wieder eher Gedächtnisstütze für mich. Weitere Ausarbeitung erfolgt vielleicht bei Gelegenheit mal.</p>
<p><span id="more-738"></span></p>
<p>Am Stärksten haben den Begriff der Propaganda wohl die Zeiten geprägt, in denen es in Deutschland totalitäre Regime gab. Namentlich natürlich die NS-Zeit und die DDR.<sup>1</sup> Über die &#8220;sozialistischen Arbeiterlieder&#8221; ist in unserer Zeit noch relativ viel bekannt, die Lieder der Nationalsozialisten hingegen verschwinden langsam im Dunst der Vergangenheit oder sind auf Grund ihres Inhaltes so oder so verboten. Aus dem Geschichtsunterricht während meiner Schulzeit erinnere ich mich eigentlich nur noch an die Nennung eines Liedes. Das Horst-Wessel-Lied muss angesprochen werden, sonst versteht man den Kälbermarsch von Brecht nicht im ganzen Umfang. Ich bin ja immer noch der Meinung, dass man den Kälbermarsch bei jeder NPD-Veranstaltung anstimmen sollte, aber das nur am Rande.<sup>2</sup></p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/kaelberm.jpg" rel="lightbox[738]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-739" title="kaelberm" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/kaelberm.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Durch einen Kommentar von <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/" target="_blank">Herr Rau</a> zum Artikel <a href="http://www.edition-flint.de/2008/08/17/cartoons-at-war-ii/" target="_blank">Cartoons at War (II)</a> wurde ich dann auf verschiedene Interpreten aufmerksam. Ich zitiere den Kommentar vollständig:</p>
<blockquote><p>Nur als Fußnote: “The Fuehrer’s Face” ist übrigens von Spike Jones &amp; His City Slickers. Der hat nur solche schräge Musik gemacht. Sehr witzig.<br />
Bei den Deutschen gab’s Charlie and His Orchestra, eine Swing-Band, die Propagandaversionen von amerikanischen Swing-Klassikern gemacht hat. (Neue englische Texte voll Spott und Hohn.) Die Propagandasendungen von “Lord Haw-Haw” waren für die Briten gedacht. Der Fall “Tokyo Rose” in Japan ist komplizierter.</p></blockquote>
<p>Von den Amerikanern war mir bewusst, dass sie auch die Komik für ihre Zwecke und gegen Nazideutschland verwendeten. Was mir aber ehrlich neu war ist die Tatsache, dass auch die Deutschen sowas wie Swing-Bands zu ihren Zwecken einsetzten. Deutsche &#8220;Lied-Propaganda&#8221; war für mich immer irgendwie &#8220;Volksmusik&#8221; mit Akkordeon oder halt Marschmusik. Der Grund hierfür ist, neben der mangelnden Thematisierung im Unterricht, wahrscheinlich die Kenntnis der &#8220;sozialistischen Arbeiterlieder&#8221;, von denen ich auch nur die &#8220;Volksmusik Variante&#8221; kenne. So kann man sich täuschen. An dieser Stelle will ich mich mal etwas eingehender mit &#8220;Charlie and His Orchestra&#8221; beschäftigen. Neben einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charlie_and_His_Orchestra" target="_blank">Wikipedia-Artikel</a>, findet sich bei Radio Bremen eine <a href="http://www.radiobremen.de/magazin/kultur/musik/charlie_orchestra/index.html" target="_blank">Übersicht</a> über diese Band. Unter Recherche Aspekten ist sicherlich noch der WFMU Blog interssant, hier gibt es die beiden <a href="http://blog.wfmu.org/freeform/2005/03/charlie_and_his.html" target="_blank">Alben</a> von Charlie and His Orchestra. Was das Propagandaministerium nutzen konnte, konnten allerdings auch die Gegner des Regimes nutzen. Siehe dazu zum Beispiel diese Übersicht über die &#8220;<a href="http://www.return2style.de/amiswhei.htm" target="_blank">German Swing-Kids</a>&#8220;. Die deutsche Version der Seite findet ihr <a href="http://www.return2style.de/homepage.htm" target="_blank">hier</a> und der Artikel dann <a href="http://www.return2style.de/swheinis.htm" target="_blank">hier</a>.<sup>3</sup></p>
<p>Ich dachte ja bisher immer, dass ich in der Schule einen recht guten Überblick über die Propaganda Maßnahmen im Dritten Reich bekommen hätte, aber da muss ich wohl mal nacharbeiten. Vielen Dank nochmal an Herr Rau. Den Rest aus dem Kommentar werde ich mir bei nächster Gelegenheit raussuchen.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_738" class="footnote">Bevor jemand schreit: Dies ist KEIN Vergleich</li><li id="footnote_1_738" class="footnote">Nachfolgend eine Illustration zum Kälbermarsch. Über Quellenangaben bin ich dankbar. ich weiß nur, dass es fast immer im Schulbuch neben dem Kälbermarsch stand.</li><li id="footnote_2_738" class="footnote">Danke an den Zyniker für den Hinweis.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Cartoons at War (II)</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 18:18:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Eintragserie soll einen groben Überblick über die Thematik liefern und mir als Gedächtnisstütze für das Thema dienen. Im ersten Teil werden Comics betrachtet, im zweiten Cartoons, also Trickfilme. Cartoons Die Tradition der Cartoons ist gerade in Amerika sehr ausgeprägt. Aber auch in Deutschland begeistern Cartoons täglich viele Zuschauer. Bevor der Trend zum Anime ging, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Diese Eintragserie soll einen groben Überblick über die Thematik liefern und mir als Gedächtnisstütze für das Thema dienen. Im <a href="http://www.edition-flint.de/2008/08/15/cartoons-at-war-i/" target="_blank">ersten Teil</a> werden Comics betrachtet, im zweiten Cartoons, also Trickfilme.  <span id="more-677"></span> <strong>Cartoons</strong> Die Tradition der Cartoons ist gerade in Amerika sehr ausgeprägt. Aber auch in Deutschland begeistern Cartoons täglich viele Zuschauer. Bevor der Trend zum Anime ging, waren es gerade amerikanische Zeichentrickserien, die hier ausgestrahlt wurden. Walt Disney und Warner Bros., aber auch Marvel und DC sind vielen Deutschen ein Begriff. Vielen unbekannt sind allerdings die Anfänge und frühen Episoden der beliebten Zeichentrickhelden. Viele von ihnen, die sich bis heute gehalten haben, gab es auch schon in der Zeit des Zweiten Weltkrieges in Amerika und dort wurden sie während des Krieges auch gezielt als Propaganda eingesetzt. Langsam werden diese Episoden auch in Deutschland bekannt und sollen nun exemplarisch betrachtet werden.  <strong>Disney</strong> Von Walt Disney wurden verschiedene Cartoons über Hitler, bzw. das Naziregime, veröffentlicht. Einer der eingängigsten ist dabei wohl &#8220;<a href="http://de.youtube.com/watch?v=eU1LHeim_hA" target="_blank">Education for Death</a>&#8220;, ein Cartoon darüber, wie Kinder im Dritten Reich erzogen, bzw. indoktriniert wurden. Im Gegensatz zu vielen anderen Cartoons ergeben die meisten deutschen Dialoge durchaus einen Sinn. Nur das Gebabbel von &#8220;Hitler&#8221; ist, wie so häufig, ziemlich sinnlos. Warum, dürfte auf der Hand liegen. Soweit ich weiß, wurden die deutschen Dialoge nie untertitelt.  Aber auch die traditionellen Disney-Charaktere durften ihren Teil gegen Nazideutschland und Hitler unternehmen, so zum Beispiel in:  <a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/fuehrer.jpg" rel="lightbox[677]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-678" title="fuehrer" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/fuehrer-230x300.jpg" alt="" width="230" height="300" /></a> Der Untertitel von &#8220;Der Fuehrers Face&#8221;, &#8220;Donald Duck in Nutzi Land&#8221;, ist dabei wohl so zu verstehen, wie Wikipedia es <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Fuehrer%E2%80%99s_Face" target="_blank">definiert</a></p>
<p>:</p>
<blockquote><p>Ursprünglich war der Cartoon unter dem Titel „Donald Duck in Nutzi Land“ (engl. „nuts“: „verrückt“, außerdem klingt das engl. ausgesprochene „Nutzi“ wie „Nazi“) geplant, der Titel wurde jedoch geändert, nachdem das vorab veröffentlichte Titellied ein großer Erfolg wurde. Der Ausdruck Der Führer war mit dieser Groß-/Kleinschreibung seit spätestens 1934 ein fester Begriff in den USA, ähnlich einem Namen.</p></blockquote>
<p>Das Titellied gibt es mit Text bei <a href="http://de.youtube.com/watch?v=MReV9dkAVhY" target="_blank">Youtube</a>. Eine Betrachtung des Liedtextes bietet sich an. Der Chorus hat schon folgendes zu bieten:</p>
<blockquote><p>When der fuehrer says we is de master race We heil heil right in der fueher&#8217;s face Not to love der fuehrer is a great disgrace So we heil heil right in der fuehrer&#8217;s face</p></blockquote>
<p>Den genauen Inhalt entnimmt man am Besten o.g. Wikipedia-Artikel. Die eigentliche Episode gibt es ebenfalls bei <a href="http://de.youtube.com/watch?v=P9Il_Ur5UEA" target="_blank">Youtube</a>, ebenso &#8220;<a href="http://de.youtube.com/watch?v=xoO2iAKQGo0" target="_blank">Commando Duck</a>&#8220;. Einen weiteren Propagandafilm stellt &#8220;<a href="http://de.youtube.com/watch?v=nvp3zAPraF4" target="_blank">Reason and Emotion</a>&#8221; dar, auch wenn der Krieg und die Nazis hier nicht als einziges Beispiel angeführt werden. Weitere Einzelheiten zu den Beispielen, mitunter auch Bildmaterial, findet sich bei &#8220;<a href="http://disneyshorts.org/years/1943/index.html" target="_blank">The Encyclopedia of Disney Animated Shorts</a>&#8220;.  <strong>Warner Bros.</strong> Warner hat wohl einen der bekanntesten Cartoons zum Thema veröffentlicht: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Ducktators" target="_blank">The Ducktators</a>. Hier versucht eine kleine Hitler-Ente zusammen mit der Mussolini-Ente und der Japan-Ente<sup>1</sup> ein faschistisches Regime aufzubauen, bis die Friedenstaube auf den Plan tritt. Wie von den meisten Propaganda-Cartoons gibt es mehrere Varianten, das Original findet man, soweit ich weiß, bei <a href="http://video.google.com/videoplay?docid=1390519574176708696&amp;q=ducktators" target="_blank">Google Video</a>. Entgegen der Werke von Disney gestaltet es sich relativ schwierig, alle Cartoons von Warner aufzutreiben, in denen es um den Zweiten Weltkrieg und verwandte Themen geht. Deshalb nur eine sehr exemplarische Liste, geordnet nach den Charakteren.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Bugs Bunny, Daffy Duck usw.</strong></p>
<p>&#8220;<a href="http://de.youtube.com/watch?v=mnZkTUNBzW0" target="_blank">Herr meets Hare</a>&#8221; führt Bugs ins ferne Nazideutschland, wo er u.a. Hitler imitiert.  Eine Aufführung der Filme, sind wohl insgesamt 11, rund um Bugs und Duffy &#8220;at war&#8221; war lange Zeit verboten. Nun findet man sie aber auf der VHS &#8220;<strong class="asinTitle"><span id="btAsinTitle"><a href="http://www.amazon.com/Bugs-Daffy-Cartoons-Bea-Benaderet/dp/6301967305" target="_blank">Bugs &amp; Daffy: Wartime Cartoons (1943)</a>&#8220;</span></strong> oder bei Youtube unter dem Suchbegriff &#8220;<a href="http://de.youtube.com/results?search_query=Wartime+Cartoons&amp;search_type=" target="_blank">Wartime Cartoons</a></p>
<p>&#8220;.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Snafu</strong></p>
<p>Ein weiteres Beispiel sind die Cartoons rund um Private Snafu, dessen Name ja mittlerweile (oder schon immer) ein geflügeltes Wort ist. Private Snafu spielt in den &#8220;War Cartoons&#8221; eine Sonderrolle, da Snafu speziell für die Zeit geschrieben und entwickelt wurde, in denen die U.S.A. aktiv am Zweiten Weltkrieg teilnahmen. Die Cartoons hatten reine Propagandafunktion, gepaart mit Verhaltenshinweisen für amerikanische Soldaten. So wird zum Beispiel sehr explizit vor Spionage durch die Nazis gewarnt:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8220;Excuse me, but could you speak a little more clearly into my nipples?&#8221;</strong><sup>2</sup></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/oc-snafu-nazi-boobs.jpg" rel="lightbox[677]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-679" title="oc-snafu-nazi-boobs" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/oc-snafu-nazi-boobs-300x229.jpg" alt="" width="300" height="229" /></a></p>
<p>Bei Archive.org finden sich <a href="http://www.archive.org/search.php?query=private%20snafu%20AND%20mediatype%3Amovies" target="_blank">alle Episoden</a>.  Eine entsprechende Liste verschiedener Warner Cartoons findet sich auch <a href="http://www.wisconsinhistory.org/libraryarchives/ww2guide/frames/cartoons.html" target="_blank">hier</a>.  Aber auch andere Cartoonhersteller haben sich mit dem Thema auseinandergesetzt, wie zum Beispiel Metro-Goldwyn-Mayer bei der Tex Avery Folge &#8220;<a href="http://de.youtube.com/watch?v=tEcJF0EVT54" target="_blank">Blitzwolf</a>&#8221; oder Popeye.  An dieser Stelle sollen die Einträge zum Thema aber erstmal enden. Einen anderen Artikel zum Thema findet man in englischer Sprache <a href="http://www.headinjurytheater.com/article27.htm" target="_blank">hier</a>, wobei sich dieser Artikel zum Teil auch mit fremdenfeindlichen Inhalten in Cartoons beschäftigt.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_677" class="footnote">wahrscheinlich Hideki Tojo</li><li id="footnote_1_677" class="footnote">Aus der Episode &#8220;Spies&#8221;</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Cartoons at War (I)</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2008/08/15/cartoons-at-war-i/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 21:18:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für später]]></category>
		<category><![CDATA[ernst]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Angeregt durch die Diskussion bei &#8220;Kreide fressen&#8221; hier mal ein Eintrag über die &#8220;Darstellung&#8221; des Zweiten Weltkrieges im Comic und in Cartoons. Diese Eintragserie soll einen groben Überblick über die Thematik liefern und mir als Gedächtnisstütze für das Thema dienen. Im ersten Teil werden Comics betrachtet, im zweiten dann Cartoons, also Trickfilme. Comics Betrachtet man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Angeregt durch die Diskussion bei &#8220;<a href="http://wordpress.blokey.de/2008/08/12/comics-im-geschichtsunterricht/" target="_blank">Kreide fressen</a>&#8221; hier mal ein Eintrag über die &#8220;Darstellung&#8221; des Zweiten Weltkrieges im Comic und in Cartoons. Diese Eintragserie soll einen groben Überblick über die Thematik liefern und mir als Gedächtnisstütze für das Thema dienen. Im ersten Teil werden Comics betrachtet, <a href="http://www.edition-flint.de/2008/08/17/cartoons-at-war-ii/" target="_blank">im zweiten</a> dann Cartoons, also Trickfilme.</p>
<p><span id="more-660"></span></p>
<p><strong>Comics</strong></p>
<p>Betrachtet man Comics, die den zweiten Weltkrieg zum Thema haben, so bietet es sich an chronologisch vorzugehen, da der Zweite Weltkrieg schon während des Krieges vor allem in amerikanischen Comics thematisiert wurde. Dies geschah meistens in Form von Propaganda. Durch das Medium Comic sollten u.a. Kriegsanleihen verkauft werden, aber auch der Kriegsgegner diskreditiert und lächerlich gemacht werden. So kämpften während der Kriegsjahre in denen Amerika in den Krieg involviert war, zahlreiche Comicfiguren von Walt Disney über Marvel zu DC gegen Hitler und seine Anhänger. Eine gute Auswahl verschiedener Cover zu diesem Thema bietet <a href="http://members.tripod.com/~propacomics/index-2.html" target="_blank">The Propagander</a>. Beispiele von eben dieser Seite:</p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/master029.jpg" rel="lightbox[660]"><img class="alignnone size-medium wp-image-664" title="master029" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/master029.jpg" alt="" width="402" height="553" /></a></p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/batman18.jpg" rel="lightbox[660]"><img class="alignnone size-full wp-image-662" title="batman18" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/batman18.jpg" alt="" width="300" height="415" /></a></p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/captainamerica001.jpg" rel="lightbox[660]"><img class="alignnone size-full wp-image-663" title="captainamerica001" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/captainamerica001.jpg" alt="" width="300" height="398" /></a></p>
<p>Nazis als Gegner erhalten sich in den Nachkriegsjahren auch weiterhin als Gegner für einzelne Superhelden. Der ewige Gegenspieler von Cap America, Red Skull, ist hierfür wohl das beste Beispiel.<sup>1</sup></p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/redskull0-793094gif.png" rel="lightbox[660]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-665" title="redskull0-793094gif" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/redskull0-793094gif-195x300.png" alt="" width="195" height="300" /></a></p>
<p>Eine weitere Entwicklung der Nachkriegszeit sind Comics, die sich mit der Aufarbeitung der Nazizeit und des Holocausts beschäftigen. Prominentestes Beispiel hierfür ist wahrscheinlich der Comic &#8220;Maus &#8211; A Survivors Tale&#8221; (Maus &#8211; Die Geschichte eines Überlebenden) von Art Spiegelman. Maus besteht aus zwei Teilen: &#8220;<em>My Father Bleeds History</em>&#8221; (Mein Vater kotzt Geschichte aus) 1986 und &#8220;<em>And Here My Troubles Began&#8221;</em> (Und hier begann mein Unglück) 1991. Für Details siehe bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maus_%E2%80%93_Die_Geschichte_eines_%C3%9Cberlebenden" target="_blank">Wikipedia</a>. Rezensionen finden sich zum Beispiel <a href="http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id_book=4148" target="_blank">hier</a>, eine Rezension zu einer wissenschaftlichen Arbeit über Maus <a href="http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2007-1-077.pdf" target="_blank">hier</a> (PDF). Erwähnenswert ist noch, dass es eine CD-ROM zum Gebrauch im Unterricht zum Thema Maus/Holocaust gibt. Eine ausführliche Rezension zur CD-ROM findet sich <a href="http://computerphilologie.uni-muenchen.de/jg98/lauer/maus-gdv.html" target="_blank">hier</a>. Ausführliche Materialien und weiterführende Links kann man <a href="http://www.history.ucsb.edu/faculty/marcuse/classes/33d/33dTexts/maus/MausResources.htm" target="_blank">hier</a> einsehen (engl.).</p>
<p>Maus ist wohl der ausführlichste Comic zum Thema Holocaust/Naziregime, aber es ist nicht der einzige. Im Jahr 2005 erschienen gleich zwei Comics, bzw. Graphic Novels<sup>2</sup> , die sich dem Thema annehmen. Zum einen &#8220;Auschwitz&#8221; von Pascal Croci und zum anderen &#8220;Yossel 19. April 1943. eine Geschichte des Aufstands im Warschauer Ghetto&#8221; von Joe Kubert. Ein kurzer Artikel zu beiden findet sich <a href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=8519&amp;ausgabe=200509" target="_blank">hier</a>, Rezensionen gibt es u.a. bei Perlentaucher.</p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/auschwitz.jpg" rel="lightbox[660]"><img class="alignnone size-full wp-image-668" title="auschwitz" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/auschwitz.jpg" alt="" width="301" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/yossel.jpg" rel="lightbox[660]"><img class="alignnone size-full wp-image-669" title="yossel" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/yossel.jpg" alt="" width="295" height="454" /></a></p>
<p>Die Herangehensweise in beiden Comics ist eine völlig andere, als bei Maus. Beide sind in ihrem Handlungsrahmen eingeschränkter, da einzelne Orte (Auschwitz) oder eine besondere Begebenheit (Yossel) im Mittelpunkt stehen. Auch die Zeichen- und Erzählstile unterscheiden sich grundsätzlich voneinander. Zum Vergleich Maus, Auschwitz und Yossel (einzelne Auszüge):</p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/maus.jpg" rel="lightbox[660]"><img class="alignnone size-full wp-image-670" title="maus" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/maus.jpg" alt="" width="270" height="401" /></a></p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/komiks1.jpg" rel="lightbox[660]"><img class="alignnone size-full wp-image-671" title="komiks1" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/komiks1.jpg" alt="" /></a></p>
<p><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/3678_joe_kubert_yossel.jpg" rel="lightbox[660]"><img class="alignnone size-full wp-image-673" title="3678_joe_kubert_yossel" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2008/08/3678_joe_kubert_yossel.jpg" alt="" width="348" height="484" /></a></p>
<p>Die Unterschiede sind augenfällig, bieten aber einen guten Ansatzpunkt um zu untersuchen wie die Zeichenart in den einzelnen Werke ihre Botschaft transportieren oder vielleicht sogar verändern. Wie alle drei Werke inhaltlich zu bewerten sind möge jeder für sich entscheiden.<sup>3</sup></p>
<p>Als letzter Comic soll &#8220;Master Race&#8221; von <a href="http://www.bkrigstein.com/" target="_blank">Bernie Kriegstein</a> erwähnt werden. Kriegstein wählt die Herangehensweise einer Zufallsbegegnung Jahre nach dem Krieg und das Ende der kurzen Geschichte mag zu überraschen. Online findet man eine Variante des Comics <a href="http://es.geocities.com/thegweb/berniekrigstein1.html" target="_blank">hier</a>.<sup>4</sup></p>
<p>Demnächst dann der Eintrag über die Cartoons. Ich werde mich bemühen diese und nachfolgende Einträge stets auf dem aktuellen Stand zu halten und weiter auszubauen. Aus diesem Grund bin ich über Hinweise und Anregungen immer dankbar.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_660" class="footnote">Allerdings taucht Red Skull in verschiedenen Comic Serien bei Marvel auf. Man kann grundsätzlich drei verschiedene Red Skulls unterscheiden, wobei die ersten beiden Nazis sind und der Dritte ein Kommunist. Feindbilder ändern sich halt mit der Zeit. Vergleiche hierzu auch den <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Red_Skull" target="_blank">engl. Wikipedia Eintrag</a>.</li><li id="footnote_1_660" class="footnote">Der Begriff Graphic Novel soll hauptsächlich eine Abgenrzung zum &#8220;kindischen&#8221; Comic schaffen.</li><li id="footnote_2_660" class="footnote">Meiner Meinung nach bleiben die Werke von Croci und Kubert weit hinter Spiegelmans Maus zurück. Allerdings sind die Werke auch nur bedingt vergleichbar.</li><li id="footnote_3_660" class="footnote">Sollte mit der Seite ein Copyright verletzt werden, informiert mich bitte darüber, dann nehm ich den Link raus.</li></ol>________]]></content:encoded>
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