Nachrichten getagged: Freunde/Bekannte

Den Film vergessen und die Original-DVD von Batman Begins reinlegen

Von , 4. Januar 2009 13:46
Default Icon

Die Zusammensetzung beim Film gucken gestern Abend sah wie folgt aus.

Batman Begins und The Dark Knight kannten schon: Die Praktikantin, Der Mitbewohner, der andere M. und ich.
Batman Begins kannten noch nicht, dafür aber The Dark Knight: Die Nachbarin C. und ihr Freund.

Dementsprechend doof war das natürlich für C. und ihren Freund, aber nun. Sie hatten ja tatkräftige Unterstützung von “der andere M.”. Dieser bestand nämlich, auf Grund echter oder eingebildeter Taubheit, ständig darauf den Film lauter zu machen, sobald einer der “Wir kennen den Film schon”-Fraktion auch nur einen Pieps gemacht hat. Sehr angenehm für mich, da ich genau neben den Lautsprechern saß. Außerdem wegen der schlecht abgemischten Tonspur, bzw. dem, was der DVD-Player aus der Tonspur gemacht hat, recht sinnlos, da die Nebengeräusche die Dialoge weiterhin meistens überlagerten. Nun ist es bei Batman Begins ja so, dass es durchaus schon Dinge gibt, die im Licht von The Dark Knight eine andere Bedeutung bekommen. Wenn zum Beispiel Rachel Dawes zu Bruce Wanye sagt, dass sie mit ihm zusammen sein wird, wenn Gotham Batman nicht mehr braucht, dann weiß man als The Dark Knight Gucker, dass sie ihre Meinung ändert und sich für Harvey Dent entscheidet.1 Nun meinte aber mein Mitbewohner sinngemäß: “Die will Wayne nicht mehr, weil sie jetzt Dent will!” Naja, stimmt schon, aber dadurch geht die meiner Meinung nach wichtigere Aussage verloren, nämlich: “Vielleicht braucht Gotham Batman irgendwann nicht mehr, aber ich bin mir nicht sicher ob du ohne Batman auskommst.”2 Außerdem kam vom anderen M. auch mal häufiger die Frage: “Welcher Brief eigentlich?” und nach anderen Details, die eigentlich recht offensichtlich sind. Irgendwann hab ich mich dann gefragt: “Gucken die filme auch oder lassen die die einfach nur laufen?” Ich hab mich ja früher schon über Leute gewundert, die Matrix 1 nicht verstanden haben. Erstaunlich ist, dass es meistens diejenigen sind, die sich über Logiklöcher in Filmen auslassen, die auch alle wichtigen Details nicht mitbekommen. Zielsicher suchen diese Personen dann auch die Logiklöcher raus, die man einfach durch das Universum in dem der Film spielt erklären kann. Bei Batman wäre das die ganze Technik, die der auffährt. Ist halt eine Comic Verfilmung, da passt das schon. Ein viel schlimmeres Logikloch, gerade bei Batman Begins, finde ich da doch schon die Sache mit dem Haluzinogen. Das Zeug ist in der Wasserleitung und muss gasförmig werden um zu wirken. Deswegen ja die ganze Sache mit dem Verdampfen. Die Bewohner von Gotham City kochen sich auch keinen Kaffee oder bringen irgendwie anderweitig Wasser zum Kochen, oder? Man stelle sich doch nur mal die Szene in der Küche vor, wenn Mutti gerade Nudeln kocht und plötzlich die Kaffeemaschine anfängt mit ihr zu sprechen. Da hilft selbst Maggie Fix für Bolognese nicht weiter. Und der Spaß in der Sauna erst…

Und so…

________
  1. Ständiger Kommentar des anderen M.: “Wer ist Harvey Dent?” Ich hoffe das war ein Scherz. []
  2. Wörtlich, englisch, via IMDB: Dear Bruce; I need to explain. I need to be honest and clear. I’m going to marry Harvey Dent. I love him. I want to spend the rest of my life with him. When I told you that if Gotham no longer needed Batman we could be together, I meant it. But I’m not sure the day will come when *you* will no longer need Batman. I hope it does and if it does I will be there, but only as your *friend.* I’m sorry to let you down. If you lose your faith in me, please keep your faith in people. Love, now and always, – Rachel. []
________

HU steht für…

Von , 22. Dezember 2008 23:01
Default Icon

…die Sprache “Hurisch”, zumindest, wenn man dem Sohn von Bekannten Glauben schenken darf. So jung und schon so ein schlechtes Bild von den Ungarn…

Die Leichtigkeit des Seins

Von , 12. November 2008 10:13
Default Icon

Es ist doch eigentlich erstaunlich, wie schwer wir uns das Leben manchmal machen. Ständig richten wir unser Leben nach Zwängen aus, die wir uns selbst geschaffen haben. “Ich habe keine Zeit!” – “Ich muss die Erwartungen erfüllen!” – “Ich muss noch was erledigen!” – “Ich darf nicht, ich kann nicht, ich muss, ich soll…” – usw. Es ist selten, dass man es schafft sich von diesen Zwängen zu lösen1 und wahrscheinlich trifft man genauso selten jemanden, der es geschafft hat sich von diesen Zwängen zu lösen.

Ich kannte mal so jemanden, oder sollte ich lieber sagen, dass ich so jemanden kenne? Der Kontakt ist leider ein bisschen eingeschlafen, deswegen kann ich nur bedingt einschätzen, ob diese Zwanglosigkeit noch gegeben ist. Naja, jedenfalls ist, bzw. war sie ein erstaunlich ungezwungener Mensch. Zwar fester Job/Ausbildung, jedoch blieb die Spontanität nicht auf der Strecke. Man könnte sagen, dass das “Ich will…” das “Ich sollte/muss…” fast immer dominierte, ohne dabei ins Verantwortungslose abzugleiten. Nachdem ich sie kennengelernt habe, verbrachten wir recht viel Zeit bei ihr, tranken Wein, schmiedeten Pläne und unterhielten uns über Musik, Filme, Gesellschaft, Politik und so weiter.2 Auch die Gespräche waren gekennzeichnet von einem ganz besonderen, nun, Zauber. Meistens legte sie eine Art ungezwungener Naivität bei ihren Meinungen an den Tag, die bezaubernd und erfrischend zugleich war. Jedes Problem hatte in ihren Augen eine einfache Lösung. Ich glaube die Welt war für sie einfach ein einziges Wunder, etwas, was es zu entdecken, zu erfahren, zu erleben und zu genießen galt. Auch mein stoisches Wenn und Aber konnte daran irgendwie nichts ändern.3

Ich glaube, ich habe die Zeit stärker genossen, als mir damals wirklich bewusst war. Ich mochte sie. Ich mochte die Zeit mit ihr. Und das aus mehreren, verschiedenen Gründen, wobei ich ihre herzerfrischende Art, ihre Art des Anders-Sein, ohne dabi komplett aus dem Rahmen zu fallen, wohl am meisten geschätzt habe.

Wie gesagt ist mittlerweile der Kontakt etwas eingeschlafen und sie hat sich auch verändert. Sie ist sesshafter geworden und hat, so glaube ich, vieles von ihrer “Naivität” eingebüßt. Ich will keine Aussage darüber treffen, ob dies nun gut oder schlecht ist. Nur manchmal frage ich mich, ob es nicht angebracht wäre, sich mehr nach sich selbst, denn nach anderen zu richten. Leider(?) ist es mir nie geglückt, mir etwas von ihrer Leichtigkeit anzueignen, aber häufig vermisse ich die unbeschwerte Zeit mit ihr.

________
  1. Ich schreibe extra nicht “weitestgehend zu lösen” oder “so gut es geht zu lösen”, weil das eine Einschränkung wäre, die ich an dieser Stelle nicht machen will. []
  2. Ich glaube, dass ich in meinem ganzen Leben nicht so viel Wein getrunken habe, wie zu der Zeit. []
  3. Und ich glaube, dass eh meistens sie Recht hatte. Trotz oder gerade wegen der Einfachheit ihrer Lösungen. []
________

Ich wollte ihn ja gleich wieder weghängen

Von , 4. November 2008 15:51
Default Icon

Ich war am Wochenende mit meiner Mutter Klamotten einkaufen. Hatte sich recht spontan ergeben und nein, ich brauche keine Modeberatung von meiner Mutter.1 Jedenfalls bin ich beim Anprobieren ausnahmsweise mal von meiner gewohnten Hauptsache-schwarz-Linie abgewichen und habe, mutig und experimentierfreudig wie ich nunmal bin, einen schwarz-grauen Pullover vom Ständer genommen. Und der Pullover war nicht nur so ein bisschen grau, sondern größtenteils grau und dann auch noch hellgrau! Skandalös, wie ich finde, aber eigentlich gefiel er mir ja halbwegs. Doch dann sagte meine Mutter: “Den kaufst du auf jeden Fall, da siehst du viel freundlicher drin aus!” Zu dem Zeitpunkt wollte ich den Pullover eigentlich gleich zurückhängen. Ich und freundlich, wo kommen wir denn da hin? Das wäre ja fast so, als würde Ypsilanti plötzlich zur CSU wechseln.

Im Endeffekt hab ich den Pullover dann doch mitgenommen und heute in der Uni angezogen. Damit habe ich scheinbar das Weltbild von so einigen meiner Kommilitonen zutiefst erschüttert. Manche haben sich sogar erstaunt zu mir umgedreht! Dabei ist der Pullover nur (hell)grau und hat keine Kapuze. Ich glaube ich war in den letzten Jahren zu sehr auf einen Klamottenstil eingeschossen. Anders kann ich mir das nicht so wirklich erklären.

________
  1. Auch wenn meine Mutter das manchmal anders sieht []
________

Der Turboprop-Hamster

Von , 22. August 2008 23:21
Default Icon

Manche (ehemaligen) RatCon-Gänger mögen ihn noch kennen, den berühmt berüchtigten Turboprop-Hamster, den es wahlweise auch in der dualen Version gibt. An diesem Wochenende ist auch wieder RatCon, wieder ohne mich, also bekomm ich die schöne Shadowrun-Fragerunde, sofern es sie noch gibt, wieder nicht mit. Aber der Turboprop-Hamster bleibt mir erhalten und gerade habe ich erfahren, dass ein früher Vorfahre des Turboprop-Hamsters vor ein paar Jahren in Aurich gesichtet wurde. die Geschichte hat sich damals ungefähr so zugetragen:

Weiter lesen 'Der Turboprop-Hamster'»

*Quietsch*

Von , 22. August 2008 22:31
Default Icon

Frauen sind ja tolle Geschöpfe. Keine Frage. Nur manchmal sind Frauen auch ein bisschen merkwürdig und geben allerlei komische Geräusche von sich. So auch eben gerade. Bekannte von mir (Besitzer von 3 Katzen) haben sich heute spontan dazu entschieden einen Hund zu kaufen. Welpe, Jack Russel Terrier, Rüde, wird demnächst auf den Namen “Balu” hören.1

Weiter lesen '*Quietsch*'»

________
  1. Erst demnächst, weil Welpen eher nicht dazu tendieren sofort auf Herrchen oder Frauchen zu hören. Und Terrier sowieso nicht, denn sie könnten ja was verpassen. []
________

Panorama Theme by Themocracy