Klassische Konditionierung
Pawlow hätte an diesem kleinen Kerl seine wahre Freude gehabt, glaube ich.
Video mit freundlicher Genehmigung von Jens & Melanie G. Das Video gibt es nach dem Klick.
Pawlow hätte an diesem kleinen Kerl seine wahre Freude gehabt, glaube ich.
Video mit freundlicher Genehmigung von Jens & Melanie G. Das Video gibt es nach dem Klick.
Keine Sorge, es soll nicht um dieses unsägliche Video/Liedchen gehen, sondern um eine sehr lustige Fotoreihe von zwei Bekannten von mir: Sontka Romaneessen und Philipp Janowski. Die beiden entwarfen passend zum Fest der Liebe das Klötzchen Kamasutra. Die Rechte an den Texten und Fotos liegen bei den beiden, aber ich darf das Ganze hier mit freundlicher Genehmigung als pdf zur Verfügung stellen, einfach auf das Bild klicken.
Nun bekomme ich schon Fanpost! Ist das nicht schön?
Okay…ich geb es ja zu…nicht so direkt Fanpost…sondern eher so’n Bild…übrigens mit einem iPhone gemacht. Aber wenigstens hat man an mich gedacht, jawollja!
Ich hab sogar auch noch irgendwo entsprechende Werbebilder. Ich glaube am Hbf Hamburg hing mal so ein richtig großes Plakat mit “meinem” Namen!
Dieses Bild wurde mir übrigens vom Sören geschickt mit dem Betreff: “Eben im DM…”
Ich bin halt überall…und zum Sprühen…
Ich schrieb so ungefähr vor einem Jahr:
Als Student freut man sich ja meistens, wenn man mal wieder zu den Eltern fahren kann und natürlich ganz besonders in der Weihnachtszeit. So war es auch bei mir und meine Eltern haben sich auch bemüht sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Zum Beispiel mein Vater. Er war wieder bestens drauf und verglich mich nach ein paar Tagen erstmal mit dem “Wetterfrosch” Kachelmann. “Mein Sohn, du siehst mit deiner Frisur und dem Bart aus wie Kachelmann”, sagte er eines Nachmittags. Gut, zu dem Zeitpunkt hatte ich eigentlich keine Frisur und nur meinen typisch ungestutzten Wildwucherbart.
Meine Mutter, liebenswürdig wie sie ist, setzte gleich ein: “Der hat aber abgenommen!” hinterher. Liegt wahrscheinlich an seinen Kulturen, oder etwas in der Richtung.Ich hab mich dann dazu entschlossen, diese Kommentare einfach zu ignorieren.
Gerade eben schrieb mir eine gute Freundin ungefähr folgendes über ICQ:
weißt du eigentlich das du mit kachelmann ähnlichkeit hast?
Hilfe? Also ich finde ja die einzige Ähnlichkeit besteht bei der nicht vorhandenen Frisur und dem Wildwuchsbart. aber gut, um diese Vergleiche endgültig aus der Welt zu räumen hier der ultimative Fotovergleich!

Kachelmann hat nicht so einen hübschen Helm! Und auch kein so schönes Pflaster! Okay…den Bart räum ich ja noch ein, aber ich finde, ich habe ein viel sympathischeres Lächeln!
Das Bild von Jörg Kachelmann ist entnommen aus Wikipedia. Direktlink
Die Zusammensetzung beim Film gucken gestern Abend sah wie folgt aus.
Batman Begins und The Dark Knight kannten schon: Die Praktikantin, Der Mitbewohner, der andere M. und ich.
Batman Begins kannten noch nicht, dafür aber The Dark Knight: Die Nachbarin C. und ihr Freund.
Dementsprechend doof war das natürlich für C. und ihren Freund, aber nun. Sie hatten ja tatkräftige Unterstützung von “der andere M.”. Dieser bestand nämlich, auf Grund echter oder eingebildeter Taubheit, ständig darauf den Film lauter zu machen, sobald einer der “Wir kennen den Film schon”-Fraktion auch nur einen Pieps gemacht hat. Sehr angenehm für mich, da ich genau neben den Lautsprechern saß. Außerdem wegen der schlecht abgemischten Tonspur, bzw. dem, was der DVD-Player aus der Tonspur gemacht hat, recht sinnlos, da die Nebengeräusche die Dialoge weiterhin meistens überlagerten. Nun ist es bei Batman Begins ja so, dass es durchaus schon Dinge gibt, die im Licht von The Dark Knight eine andere Bedeutung bekommen. Wenn zum Beispiel Rachel Dawes zu Bruce Wanye sagt, dass sie mit ihm zusammen sein wird, wenn Gotham Batman nicht mehr braucht, dann weiß man als The Dark Knight Gucker, dass sie ihre Meinung ändert und sich für Harvey Dent entscheidet.1 Nun meinte aber mein Mitbewohner sinngemäß: “Die will Wayne nicht mehr, weil sie jetzt Dent will!” Naja, stimmt schon, aber dadurch geht die meiner Meinung nach wichtigere Aussage verloren, nämlich: “Vielleicht braucht Gotham Batman irgendwann nicht mehr, aber ich bin mir nicht sicher ob du ohne Batman auskommst.”2 Außerdem kam vom anderen M. auch mal häufiger die Frage: “Welcher Brief eigentlich?” und nach anderen Details, die eigentlich recht offensichtlich sind. Irgendwann hab ich mich dann gefragt: “Gucken die filme auch oder lassen die die einfach nur laufen?” Ich hab mich ja früher schon über Leute gewundert, die Matrix 1 nicht verstanden haben. Erstaunlich ist, dass es meistens diejenigen sind, die sich über Logiklöcher in Filmen auslassen, die auch alle wichtigen Details nicht mitbekommen. Zielsicher suchen diese Personen dann auch die Logiklöcher raus, die man einfach durch das Universum in dem der Film spielt erklären kann. Bei Batman wäre das die ganze Technik, die der auffährt. Ist halt eine Comic Verfilmung, da passt das schon. Ein viel schlimmeres Logikloch, gerade bei Batman Begins, finde ich da doch schon die Sache mit dem Haluzinogen. Das Zeug ist in der Wasserleitung und muss gasförmig werden um zu wirken. Deswegen ja die ganze Sache mit dem Verdampfen. Die Bewohner von Gotham City kochen sich auch keinen Kaffee oder bringen irgendwie anderweitig Wasser zum Kochen, oder? Man stelle sich doch nur mal die Szene in der Küche vor, wenn Mutti gerade Nudeln kocht und plötzlich die Kaffeemaschine anfängt mit ihr zu sprechen. Da hilft selbst Maggie Fix für Bolognese nicht weiter. Und der Spaß in der Sauna erst…
Und so…
________…die Sprache “Hurisch”, zumindest, wenn man dem Sohn von Bekannten Glauben schenken darf. So jung und schon so ein schlechtes Bild von den Ungarn…
Es ist doch eigentlich erstaunlich, wie schwer wir uns das Leben manchmal machen. Ständig richten wir unser Leben nach Zwängen aus, die wir uns selbst geschaffen haben. “Ich habe keine Zeit!” – “Ich muss die Erwartungen erfüllen!” – “Ich muss noch was erledigen!” – “Ich darf nicht, ich kann nicht, ich muss, ich soll…” – usw. Es ist selten, dass man es schafft sich von diesen Zwängen zu lösen1 und wahrscheinlich trifft man genauso selten jemanden, der es geschafft hat sich von diesen Zwängen zu lösen.
Ich kannte mal so jemanden, oder sollte ich lieber sagen, dass ich so jemanden kenne? Der Kontakt ist leider ein bisschen eingeschlafen, deswegen kann ich nur bedingt einschätzen, ob diese Zwanglosigkeit noch gegeben ist. Naja, jedenfalls ist, bzw. war sie ein erstaunlich ungezwungener Mensch. Zwar fester Job/Ausbildung, jedoch blieb die Spontanität nicht auf der Strecke. Man könnte sagen, dass das “Ich will…” das “Ich sollte/muss…” fast immer dominierte, ohne dabei ins Verantwortungslose abzugleiten. Nachdem ich sie kennengelernt habe, verbrachten wir recht viel Zeit bei ihr, tranken Wein, schmiedeten Pläne und unterhielten uns über Musik, Filme, Gesellschaft, Politik und so weiter.2 Auch die Gespräche waren gekennzeichnet von einem ganz besonderen, nun, Zauber. Meistens legte sie eine Art ungezwungener Naivität bei ihren Meinungen an den Tag, die bezaubernd und erfrischend zugleich war. Jedes Problem hatte in ihren Augen eine einfache Lösung. Ich glaube die Welt war für sie einfach ein einziges Wunder, etwas, was es zu entdecken, zu erfahren, zu erleben und zu genießen galt. Auch mein stoisches Wenn und Aber konnte daran irgendwie nichts ändern.3
Ich glaube, ich habe die Zeit stärker genossen, als mir damals wirklich bewusst war. Ich mochte sie. Ich mochte die Zeit mit ihr. Und das aus mehreren, verschiedenen Gründen, wobei ich ihre herzerfrischende Art, ihre Art des Anders-Sein, ohne dabi komplett aus dem Rahmen zu fallen, wohl am meisten geschätzt habe.
Wie gesagt ist mittlerweile der Kontakt etwas eingeschlafen und sie hat sich auch verändert. Sie ist sesshafter geworden und hat, so glaube ich, vieles von ihrer “Naivität” eingebüßt. Ich will keine Aussage darüber treffen, ob dies nun gut oder schlecht ist. Nur manchmal frage ich mich, ob es nicht angebracht wäre, sich mehr nach sich selbst, denn nach anderen zu richten. Leider(?) ist es mir nie geglückt, mir etwas von ihrer Leichtigkeit anzueignen, aber häufig vermisse ich die unbeschwerte Zeit mit ihr.
________Ich war am Wochenende mit meiner Mutter Klamotten einkaufen. Hatte sich recht spontan ergeben und nein, ich brauche keine Modeberatung von meiner Mutter.1 Jedenfalls bin ich beim Anprobieren ausnahmsweise mal von meiner gewohnten Hauptsache-schwarz-Linie abgewichen und habe, mutig und experimentierfreudig wie ich nunmal bin, einen schwarz-grauen Pullover vom Ständer genommen. Und der Pullover war nicht nur so ein bisschen grau, sondern größtenteils grau und dann auch noch hellgrau! Skandalös, wie ich finde, aber eigentlich gefiel er mir ja halbwegs. Doch dann sagte meine Mutter: “Den kaufst du auf jeden Fall, da siehst du viel freundlicher drin aus!” Zu dem Zeitpunkt wollte ich den Pullover eigentlich gleich zurückhängen. Ich und freundlich, wo kommen wir denn da hin? Das wäre ja fast so, als würde Ypsilanti plötzlich zur CSU wechseln.
Im Endeffekt hab ich den Pullover dann doch mitgenommen und heute in der Uni angezogen. Damit habe ich scheinbar das Weltbild von so einigen meiner Kommilitonen zutiefst erschüttert. Manche haben sich sogar erstaunt zu mir umgedreht! Dabei ist der Pullover nur (hell)grau und hat keine Kapuze. Ich glaube ich war in den letzten Jahren zu sehr auf einen Klamottenstil eingeschossen. Anders kann ich mir das nicht so wirklich erklären.
________Manche (ehemaligen) RatCon-Gänger mögen ihn noch kennen, den berühmt berüchtigten Turboprop-Hamster, den es wahlweise auch in der dualen Version gibt. An diesem Wochenende ist auch wieder RatCon, wieder ohne mich, also bekomm ich die schöne Shadowrun-Fragerunde, sofern es sie noch gibt, wieder nicht mit. Aber der Turboprop-Hamster bleibt mir erhalten und gerade habe ich erfahren, dass ein früher Vorfahre des Turboprop-Hamsters vor ein paar Jahren in Aurich gesichtet wurde. die Geschichte hat sich damals ungefähr so zugetragen:
Frauen sind ja tolle Geschöpfe. Keine Frage. Nur manchmal sind Frauen auch ein bisschen merkwürdig und geben allerlei komische Geräusche von sich. So auch eben gerade. Bekannte von mir (Besitzer von 3 Katzen) haben sich heute spontan dazu entschieden einen Hund zu kaufen. Welpe, Jack Russel Terrier, Rüde, wird demnächst auf den Namen “Balu” hören.1
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