
Aufgabe im Seminar war es, eine Definition zu schreiben. Definitionen zeichnen sich dadurch aus, dass sie kurz und prägnant sind. Meine “Ausarbeitung” war wirklich sehr kurz und auf das Wesentliche beschränkt. Sehr untypisch für mich, gebe ich zu.
Wie soll ich den Kommentar des Dozenten jetzt bewerten? “Ich hätte Sie ja nicht für einen Lakoniker gehalten. So kenne ich Sie ja gar nicht.”
Ja, äh…nun…war halt ‘ne Definition, nech?

Beeinflusst durch eben diese
Ein Mann umgeben von zerstörten Ruinen. Rezitierend die längst vergess’nen Weisheiten einer längst vergess’nen Kultur. Szene mit Argonauten.
Die Carmina Burana, lateinisch, deutsch, nicht gesungen doch begleitet von metallischen Schlägen und der Vögel hell Gesang.
Mann und Frau, Frau und Mann lesend und flüsternd von der Liebe und der schönen Frau. Japanisch und mit des Kreuzes König.
Mittelalters Tagelied, Wolfram, Reinmar und Wolkenstein! Was gestern noch geslâgen, steht heute neu in Idoslân. Nacht war es, Wächter!
Lokalpatriotismus mit Teufelsbuch. Marodierende Landsknechtbanden, bettelnd als ländliche Sozialstudie. Gepoched und gemaused zur Magd am Pfarrhof hin.
Was die Fledermäuse wohl gedacht haben?

Diese Frage ist man von Studenten ja gewohnt, wir gucken pro Woche recht häufig nach irgendwelchen Räumen in denen irgendjemand sitzt oder irgendwas stattfindet.
Seltener kommt es allerdings vor, dass hier Dozenten reinkommen um uns zu fragen wo sie denn gerade unterrichten sollten. Sollten Dozenten nicht etwas weniger verpeilt sein, als Studenten? Bei 12 und mehr Kursen den Überblick verlieren ist ja eine Sache, aber bei 3-4 Kursen?