Nachrichten getagged: Aurich

Ostfriesische Nachrichten und die Feuerwehr

Von Flint, 9. August 2010 11:41
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So wirklich hat es die in Aurich ansässige ON mit der Feuerwehr wohl nicht. Heute konnte man in der Zeitung Berichte zur “Rettungsmeile” am Samstag und zum Tag der offenen Tür der FF Aurich lesen. Online gibt es dazu auch einen Teaser. Die Bildunterschrift

Auricher Feuerwehrmänner bergen „verletzte“ Kinder aus einem Unfallwagen

findet sich auch in der Printausgabe. Nur leider sind es Feuerwehrleute aus den Niederlanden, genauer von der Brandweer Appingedam. Deutschland, Niederlande…das kann man schonmal verwechseln.1

Die “OZ” bekommt das Ganze etwas besser hin.

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  1. Zur anderen Merkwürdigkeit im Artikel sag ich nun nichts. []
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Eine Runde Schwimmen

Von Flint, 3. Juli 2010 00:06
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Ich kann mir die Gesichter bei den ON irgendwie vorstellen. Da muss eine Zeitung zusammengestellt werden und es passiert einfach nicht so viel von dem, was sich wirklich verkaufen würde. Da fallen die Augen zeitgleich auf einen vermeintlichen Fall von Seenot und auf die Uhr, die nur noch 3 Minuten bis zum Druck anzeigt. Also schnell noch was gesetzt, aus Seenot lässt sich was machen. Die Ergebnisse kann man schon im Newsletter der ON bewundern und man hofft als Leser nur noch, dass es sich wirklich um ein schnell für den Newsletter zusammengeschriebenes Stück handelt und nich in dieser Form in der Druckausgabe erscheint. Die Veröffentlichung dieses Textes in der “Online-Ausgabe” ist schon schlimm genug. Auf ein komplettes Zitat verzichte ich an dieser Stelle natürlich, aber ein paar Highlights möchte ich doch jetzt und hier betrachten.

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Ein Wortwahlproblem

Von Flint, 6. Februar 2010 14:06
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“Kein Ausländerproblem: Nur 2,7 Prozent der Bewohner im Landkreis ohne deutschen Pass”, so titeln die “Ostfriesischen Nachrichten” in ihrer Ausgabe vom 5. Februar 2010 auf Seite 1, unten. Ich habe zuerst die Kurzform des Artikel in der “Online Ausgabe” der ON gelesen, habe mir dann den ganzen Artikel schicken lassen. Die böse Vorahnung, die sich bei mir in der Online-Variante einstellte wurde leider durch den eigentlichen Artikel bestätigt. Die Argumentation, die Wolfgang Witte in seinem Artikel aufmacht, ist ungefähr folgende: Im Landkreis Aurich gibt es wenig Ausländer, deswegen gibt es auch kein “Ausländerproblem”. Interessant ist an dieser Stelle aber die “Definition” oder was auch immer es sein soll, von “Ausländern”: Wolfang Witte redet in der ersten Hälfte seines Artikels rein von Asylbewerbern und stellt fest, dass der Anteil an Asylbewerbern in den letzten Jahren zurückgegangen ist. Der Autor stellt treffend fest, dass die Änderungen des Asylrechts in den letzten Jahren, allen voran die Drittstaatenregelung für diesen Umstand verantwortlich sein dürfte. Die Tatsache, dass diese Drittstaatenregelung durchaus umstritten ist, wird allerdings verschwiegen.1 Sicher war “in der zweiten Hälfte der 90er Jahre [...] die Zahl [der Asylbewerber] 40 bis 80 Mal höher, sodass jede alte, längst stillgelegte Landgaststätte sich als Asylantenheim zur Geldquelle entwickelte.”, allerdings wollen wir mal nicht nach den Bedingungen fragen, unter denen die Asylbewerber damals in diesen Räumlichkeiten untergebracht waren. Wolfgang Witte fragt jedenfalls nicht danach, aber das ist sicherlich auch nicht weiter wichtig für den Artikel. In der zweiten Hälfte des Artikels kommen dann zu den 8 Asylbewerbern im Landkreis Aurich noch einmal 5118 “andere” Ausländer hinzu, darunter 266 Geduldete und der Rest halt Menschen mit einer befristeten oder unbefristeten Aufenthaltsgenehmigung. Diese und andere Zahlendreschereien belegen, dass im Landkreis Aurich 2,7% Ausländer leben. In diesem Zusammenhang wird der Landrat Walter Theuerkauf (SPD) mit den Worten “Ein Ausländerproblem gibt es bei uns nicht” zitiert. Bei der ganzen Feststellerei, dass es im LK Aurich kein Ausländerproblem gibt, stellt sich die Frage: Ab wann hat man denn ein Ausländerproblem und was ist eigentlich ein Ausländerproblem?

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  1. Günter Grass trat damals u.a. wegen dieser Regelung aus der SPD aus, wie auch auf den Auricher Wissenschaftstagen festgestellt wurde. []
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Probleme eines Mantelträgers

Von Flint, 26. Oktober 2009 12:56
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In meiner Heimatstadt Aurich, die ja allseits für Fortschrittlichkeit und neue Ideen bekannt ist, war ich einer der ersten Mantelträger im jugendlichen Alter. Dies war noch vor Littleton und der “Trenchoat Mafia”, vor Erfurt und vor allem auch noch vor einer nennenswerten Grufti-Gothic-Schwarzkittel-Szene in Aurich. Dementsprechend “auffällig” war ich auch, zumindest in den Augen vieler “Erwachsener” und meiner Altersgenossen.1 Angefangen habe ich damals mit einem alten Trenchcoat meiner Eltern, später kam dann ein Wachsmantel, wie man ihn aus Western so kennt, ein schwarzer Ledermantel und nun besitze ich auch noch einen igendwie dunkelgrünen Ledermantel, welcher mindestens eine halbe Tonne wiegt.
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  1. Und sollte mich jemand mal wieder gerne im Mantel sehen wollen: Ich werd ihn sicherlich mal wieder anziehen. []
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Ich hasse Magenta

Von Flint, 8. Juli 2009 11:49
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Nachdem ich mich im Mai schon einmal über die Praktiken einer gewissen Firma ausgelassen habe und gestern Abend einen spontanen Ausbruch von Gottesgläubigkeit hatte, will ich auch über die Gründe für den Ausbruch berichten. Den Mai-Artikel schloss ich u.a. mit den Worten:

Die wollen mich allen Ernstes verschaukeln, oder? Gamesload gehört zur Telekom/zu T-Online und die bekommen es noch nicht einmal gebacken eine Stornierung innerhalb ihres Gebäudes weiterzuleiten? War da schonmal jemand in dem Gebäude und kann mir sagen wie viele Meter zwischen beiden Rechnungsabteilungen liegen?

Ich weiß immer noch nicht, wie viele Meter zwischen den Abteilungen liegen, aber dafür bin ich mir mittlerweile sehr sicher, dass die mich/meine Eltern verschaukeln wollen. Und zwar so richtig. Letzte Woche erreichte nämlich endlich mal ein Antwortschreiben der Telekom meine Eltern.1 Gestern erfuhr ich nun vom Inhalt dieses Schreibens. Die liebe Telekom schrieb sinngemäß folgendes: Danke, dass Sie zur Polizei gegangen sind, wie wir es Ihnen gesagt haben. Das ist wichtig. Ihr Geld bekommen Sie trotzdem erstmal nicht wieder. Ihr Geld bekommen Sie frühestens dann wieder, wenn die Polizei Ergebnisse vorzuweisen hat. Die Polizei wird sie dann auf dem Laufenden halten.

Äh…

…öh…

WAS ZUR HÖLLE?

Ich sehe das richtig, dass sich die Telekom jetzt schön zurücklehnt und sämtliche Zuständigkeiten von sich weist, oder? Und das obwohl die ganze Sache innerhalb der AGB widerrufen wurde und mir zugesichert wurde, dass das Geld nach Anzeige erstattet werden würde. Mein Antwortbrief wird nette Wörtchen wie “anwaltliche Beratung”, “weitere Schritte vorbehalten” und “strafrechtlich” beinhalten…

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  1. Telekom beinhaltet alle Tochterfirmen usw. Ich mach mir jetzt nicht den Streß das alles zu unterscheiden. []
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Als Artenschutz noch ein Fremdwort war

Von Flint, 1. Juni 2009 11:50
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Im Zuge der Recherche zum Bruder meiner Mutter hat sich mittlerweile so einiges ergeben. Ich hatte eine Anfrage bei den “Freunden der Seefahrt” in Emden gestellt. Ich hatte gefragt, ob es dort evtl. noch Informationen zu Claus-Dieter Dittmer geben würde, bzw. Informationen zu den Schiffen, dem Unglück usw. Der 1. Vorsitzende Helmut Tjardes versprach, sich bei meiner Mutter zu melden und das tat er dann auch tatsächlich. So ergab sich, dass der 2. Vorsitzende Ernst Richter seiner Zeit als Koch mit meinem Onkel gefahren ist. Über seine Zeit als Koch auf See hat er sogar ein Buch geschrieben und in diesem Buch ist wohl auch mind. eine Fahrt beschrieben, die er zusammen mit Claus-Dieter begangen hat. Dies alles erfuhren meine Mutter, die Praktikantin und ich, als wir den Freunden der Seefahrt in ihrem Museum in Emden einen Besuch abstatteten. Herr Richter hatte Kopien verschiedener Fotos dabei und auf ein oder zwei war wohl auch mein Onkel zu sehen. Wird auf den Originalen nochmal genauer betrachtet. Zwischen vielen Erinnerungen, vor allem über die Mitbringsel von verschiedenen Reisen (über ein besonderes Tablett berichte ich später noch), kamen wir auch dazu alte Bücher mit Unfallmeldungen zu durchsuchen.

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Möbel im Rathaus

Von Flint, 27. Mai 2009 21:19
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Mit eigenen Augen wollte ich mich vom Standort der “umstrittenen Möbelstücke” im Auricher Rathaus überzeugen. Allerdings war ich dann doch nicht so dreist und hab mich ins Vorzimmer des Bürgermeisters Windhorst gestellt. Desewegen gibt es nur ein paar Bilder durch die Scheibe und die halb geöffnete Tür.

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Lokalpolitische Pressemitteilungen

Von Flint, 17. Mai 2009 15:23
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Manchmal frage ich mich, warum ich mich überhaupt noch auf den Seiten der AWG Aurich rumtreibe. Alle paar Monate zieht es mich wieder dahin und jedes Mal beiße ich ein Stück aus meinem Schreibtisch heraus. Vor relativ genau einem Jahr schrieb ich bereits etwas zum Internetauftritt der AWG Aurich. Teilweise ist die Seite mittlerweile besser geworden, denn es finden sich keine eMail-Adresse @mailueberfall.de mehr. Die Bilder und Ausrufezeichen sind allerdings geblieben. Dafür zeigt sich an anderen Stellen, dass die AWG zwar meinetwegen vieles ernst nimmt, aber die Pflege ihrer Internetseite nicht sonderlich.

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Een Auerker för Auerk

Von Flint, 14. Mai 2009 20:17
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Oh haua haua ha. Wenn man die örtliche Auricher Presse in den letzten Wochen und Monaten so verfolgt hat, weiß man gar nicht womit man zuerst anfangen soll. Mit dem OHV Aurich geht es im Profi-Sport schnurstracks in die Insolvenz und manch Auricher wird sich deswegen fragen, warum man jetzt so’ne große Halle im Dorf stehen hat.1 Außerhalb der Kassen des OHV geht es allerdings fideler und gesünder zu. Dies demonstrierte vor allen Dingen Heinz-Werner Windhorst in jüngster Zeit recht eindrucksvoll. Die “Ostfriesischen Nachrichten“, nicht zuletzt dank Herrn Dunkmann das investigativste Blatt der Region, wenn es um die Lokalpolitik geht, überschrieben die Artikel zum Thema so:

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  1. Die wurde u.a. für die Spiele des OHV gebaut. []
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Call a Joint?

Von Flint, 24. April 2009 15:14
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Wenn das Telefon klingelt, sollte man sich immer gut überlegen, ob man überhaupt rangeht. Selbst in Zeiten der Rufnummerübermittlung und -erkennung kann man sich nie so ganz sicher sein, wer da gerade anruft und vor allem, was der Anrufer überhaupt will. Wenn dann auch noch auf dem Faxanschluss angerufen wird, obwohl die Nummer immer als Faxnummer gekennzeichnet ist, dann ist das erstrecht merkwürdig. Aber wenigstens hat man ein Kombi-Gerät am Faxanschluss, so dass man rangehen kann, wenn dort jemand anruft.

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