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	<title>Edition Flint</title>
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	<description>&#62;Geschichten eines Steines&#60;</description>
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		<title>In Liebe, Guido</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 09:18:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo wach?]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe!?]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Oh ja, groß war der Aufschrei nach Guido Westerwelles &#8220;Das ist Deutschland hier&#8220;-Aussage auf einer Pressekonferenz. Der Ausdruck &#8220;Westerwave&#8221; war in aller Munde oder zumindest in aller Tastaturen. Dann wurde es eine zeitlang ruhig um unseren Vizekannichts1 , bis dann die &#8220;Spätrömische Dekadenz&#8221; über Deutschland hereinbrach. Schon klimperten landauf landab wieder die Tastaturen und alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Oh ja, groß war der Aufschrei nach Guido Westerwelles &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=laUJzGMUEI4" target="_blank">Das ist Deutschland hier</a>&#8220;-Aussage auf einer Pressekonferenz. Der Ausdruck &#8220;Westerwave&#8221; war in aller Munde oder zumindest in aller Tastaturen. Dann wurde es eine zeitlang ruhig um unseren Vizekannichts<sup>1</sup> , bis dann die &#8220;Spätrömische Dekadenz&#8221; über Deutschland hereinbrach. Schon klimperten landauf landab wieder die Tastaturen und alle möglichen /und unmöglichen) Vertreter der vierten Gewalt wiederholten diensteifrig die Erkenntnisse, die <span style="text-decoration: line-through;">Nero</span> Westerwelle seinem Volk zu verkünden hatte. Änderungsvorschläge hatte Herr Westerwelle allerdings kaum welche vorzutragen, dabei sitzt er doch mittlerweile nicht mehr in der Opposition. Aber egal, es bringt ihn mal wieder in die Schlagzeilen. Die meisten Schlagzeilen störte es dann auch nicht wirklich, dass Guido Westwerwelles These von der spätrömischen Dekadenz <a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/273/503495/text/" target="_blank">durchaus</a> <a href="http://www.bildblog.de/16128/wie-sich-alle-mit-hartz-iv-verrechnen/" target="_blank">widerlegt</a> <a href="http://www.bildblog.de/16744/viel-laerm-um-hartz/" target="_blank">wurde</a>. So ganz sicher scheint sich unser Vizekanzler aber bei der ganzen Sache auch nicht zu sein, wenn man sich folgenden Ausschnitt aus einer Bundespressekonferenz anguckt.<sup>2</sup></p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Qf57EjFU_lU&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Qf57EjFU_lU&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>Ich habe ja das Gefühl, dass es langsam bei unserer Staatsführung zum &#8220;guten Ton&#8221; gehört, einfach nicht mehr zu antworten, wenn einem eine Frage nicht passt. Aber leider lässt sich kein &#8220;Westerwave&#8221; aus diesem Beitrag basteln, also wird es eh keinen interessieren.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3003" class="footnote">Danke Herr Pispers, für diese wunderbare Wortschöpfung.</li><li id="footnote_1_3003" class="footnote">Ausschnitt aus dem Medienmagazin Zapp. Text der Sendung und das gesamte Video <a href="http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/archiv/boulevard_gesellschaft/durchgezappt264.html" target="_blank">finden sich hier</a>.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Klassische Konditionierung</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2010/03/06/klassische-konditionierung/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 13:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde/Bekannte]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>

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		<description><![CDATA[Pawlow hätte an diesem kleinen Kerl seine wahre Freude gehabt, glaube ich.
Video mit freundlicher Genehmigung von Jens &#38; Melanie G. Das Video gibt es nach dem Klick.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Pawlow hätte an diesem kleinen Kerl seine wahre Freude gehabt, glaube ich.</p>
<p>Video mit freundlicher Genehmigung von Jens &amp; Melanie G. Das Video gibt es nach dem Klick.</p>
<p><span id="more-2996"></span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/PUUrHlA1dC4&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/PUUrHlA1dC4&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Grauenhafter Einfluss</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 10:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Insgesamt gibt es in meinem Leben drei kulturelle Einflüsse, denen ich mich immer wieder gerne und bereitwilligt aussetze: Bücher, Musik und Filme. Sonderlich festgelegt bin ich bei keinem dieser Medien, dementsprechend groß ist mitunter die Bandbreite dessen, was ich konsumiere. Nachdem ich gestern mal wieder &#8220;Going to Pieces: The Rise and Fall of the Slasher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Insgesamt gibt es in meinem Leben drei kulturelle Einflüsse, denen ich mich immer wieder gerne und bereitwilligt aussetze: Bücher, Musik und Filme. Sonderlich festgelegt bin ich bei keinem dieser Medien, dementsprechend groß ist mitunter die Bandbreite dessen, was ich konsumiere. Nachdem ich gestern mal wieder &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Going-Pieces-Tom-Savini/dp/B000OVL9VO" target="_blank">Going to Pieces: The Rise and Fall of the Slasher Film</a>&#8221; geguckt habe, habe ich mal überlegt, was so die &#8220;einflussreichsten&#8221; Horror-/Splatterfilme in meinem bisherigen Leben waren. Chronologisch ist die Aufzählung nicht, allerdings habe ich die meisten dieser Filme in relativ &#8220;jungen&#8221; Jahren gesehen, wodurch natürlich schon eine gewisse Bedeutung geschaffen wird.<sup>1</sup> Dann mal los&#8230;</p>
<p><span id="more-2993"></span></p>
<p><img title="More..." src="http://www.edition-flint.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><strong> Chucky die Mörderpuppe: </strong>Chucky gehörte zu den &#8220;erlaubten&#8221; Filmen, d.h. meine Eltern<sup>2</sup> haben sich mit mir hingesetzt und den Film geguckt, weil ich sonst nicht mit nerven aufgehört hätte. Geschah, glaube ich, relativ häufig, war aber trotzdem nie das gleiche wie &#8220;im Geheimen gucken&#8221;. Ist ja auch logisch. Chucky jedenfalls war eine prägende Erfahrung. Ich bin auf diese dämliche Puppe nicht klargekommen und habe bis heute ziemlich wenig Chucky geguckt.<sup>3</sup> Bei Chucky hat sich als erstes (?) abgezeichnet, dass ich mit Horror, der sich &#8220;alltäglichen&#8221; Bösewichtern bedient, die größten Probleme habe.</p>
<p><strong>ES:</strong> ES&#8230;noch so&#8217;n Film mit etwas &#8220;alltäglichem&#8221; als Objekt des Horrors.<sup>4</sup> Keine Ahnung wie alt ich war, als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe, aber prägend war er allemal. Mittlerweile gucke ich den Film fast nur noch auf englisch, denn Tim Curry als Pennywise ist einfach nur göttlich.</p>
<p><strong>Alien:</strong> Ich glaub, für den Film hab ich mich mal nachts zum Fernseher geschlichen. Wirklich schade, dass die Fortsetzungen und Crossover zu dem Merchandise sehr&#8230;durchwachsen sind.<sup>5</sup></p>
<p><strong>Arachnophobia:</strong> Ich habe eine tierische Abneigung gegen Spinnen. Ich liebe diesen Film. Meine Füße verlassen nach ein paar Minuten den Boden<sup>6</sup> und ich bin den Rest des Abends völlig paranoid, was dunkle Ecken, Lichtschalter, Toiletten usw. angeht, aber ich liebe diesen Film. Er ruft so schön die Erfahrung wieder wach, die mich zum Spinnen&#8221;phobiker&#8221; gemacht hat. Herrlich.</p>
<p><strong> Nightmare on Elm Street: </strong>Zu Freddy hatte ich in meiner Jugend ein gespaltenes Verhältnis. Plötzlich gab es da einen Bösewicht, der einen in seinen Träumen umbringen konnte? Dem Schlaf nicht wirklich zuträglich, ehrlich nicht. Was aber noch prägender war, war ein Abend bei meinem damaligen besten Freund.<sup>7</sup> Ich war bei ihm zu Gast, ich glaube auch über Nacht. Jedenfalls waren tagsüber/abends auch noch andere zu Gast. Einer von diesen Gästen hatte einen älteren Bruder und diesem &#8220;stibitzte&#8221; er immer das, was er eigentlich nicht hätte haben dürfen. An diesem Tag hatte er eine Audio-Kasette dabei. Ich weiß nicht, um welchen Teil der <a href="http://www.hoerspielland.de/hl-3.2.7-1.2.7.html" target="_blank">Hörspiel-Reihe zu Freddy</a> es sich dabei handelte, ich meine aber mich zu erinnern, dass einer der Protagonisten plötzlich Freddys Handschuh hatte und damit dieses wirklich wiederwärtige Quietschgeräusch gemacht hat. Ich wusste natürlich, wer Freddy Krueger ist<sup>8</sup> , hatte aber, wenn ich mich richtig erinnere, bis zu diesem Zeitpunkt höchsten sehr sporadischen und sehr kurzen Kontakt zu den Machwerken rund um die Elm Street. Ich glaube ich habe damals extrem schlecht geschlafen&#8230;dieses Geräusch *schauder*.<sup>9</sup></p>
<p>Die bisherigen Filme waren ja eher &#8220;Mainstream&#8221; und sind sicher auch nicht ganz vollständig.<sup>10</sup> Neben diesen &#8220;TV tauglichen&#8221; Filmen gab es aber auch welche, die man eher selten im TV sieht.</p>
<p><strong>Braindead:</strong> Oh mein Gott, was für ein dämlicher Film. Peter Jackson hin oder her. Bad Taste war zwar noch schlimmer<sup>11</sup> , aber Braindead bezog und bezieht seine &#8220;Beliebtheit&#8221; bei mir schlicht und ergreifend aus dem Hype, den vor allem Jugendliche um diesen Film herum gesponnen haben und vielleicht noch bis heute spinnen. Die Idee mit dem Rasenmäher ist aber wirklich, wirklich lustig.</p>
<p><strong>Evil Dead:</strong> Hey, es ist Bruce Campbell. Da wird eine Frau von einem Baum vergewaltigt&#8230;von einem Baum! Diese Filme muss man einfach gesehen haben. Sie halten die perfekte Balance zwischen &#8220;schlecht&#8221; und &#8220;herausragend&#8221;. Einer der Filme, die Kettensägen salonfähig gemacht haben.</p>
<p><strong>Texas Chainsaw Massacre:</strong> Interessanterweise haben wir irgendwann mal Ausschnitte aus diesem Film in der Schule geguckt. Ich habe keine Ahnung warum und wieseo, ich weiß nur noch, dass es im Englischunterricht war. Noch so&#8217;n Kettensägenfilm. Klassiker.<sup>12</sup></p>
<p><strong>Nekromantik:</strong> Oha. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nekromantik" target="_blank">Nekromantik</a> ist so eine Mischung aus Horror/Splatter und Kunstfilm. Dezent eklig an verschiedenen Stellen, aber ich habe damals ewig gebraucht, bis ich eine VHS mit dem Film bekommen habe. Raubkopie natürlich<sup>13</sup> und nahezu unabspielbar, weil ich der geschätzte 1000. Besitzer dieser Kasette war. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jörg_Buttgereit" target="_blank">Jörg Buttgereit</a> reichte später noch &#8220;Nekromantik 2&#8243; und &#8220;Corpse Fucking Art&#8221; nach. Vielleicht landet die DVD, die es wohl mittlerweile gibt, mal in meinem Regal, aber eigentlich war der Film nie so meins.</p>
<p><strong>Haus der 1000 Leichen / The Devil&#8217;s Rejects:</strong> Ich weiß nicht, aber irgendwie haben diese beiden Filme von Rob Zombie es mir angetan.<sup>14</sup> Ich fand die Filme einfach irgendwie erfrischend, was mir leider in den letzten Jahren bei Horrorfilmen eher seltener passiert.</p>
<p><strong>Freddy vs. Jason:</strong> Musste einfach sein.</p>
<p>So, was bliebe noch zu sagen? Die Halloween-Reihe fehlt, genausowenig wie &#8220;Freitag der 13.&#8221;, nicht, weil mich der Konsum dieser Filme nicht beeinflusst hätte, sondern einfach, weil ich sie nicht konsumiert habe. Irgendwann werde ich diesen Schandfleck mal entfernen<sup>15</sup> , aber bis dahin vergeht wahrscheinlich noch einiges an Zeit. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber ich bin halt nie dazu &#8220;gekommen&#8221; die Filme, bzw. due Ursprünge, zu gucken. Dafür habe ich meine Zeit zum Teil mit anderen Filmen verschwendet<sup>16</sup> oder aber die herrlichen Kleinode des Genres gesehen.<sup>17</sup></p>
<p>Wenigstens habe ich dadurch immer noch ein paar &#8220;Klassiker&#8221;, die ich noch gucken muss. Irgendwann schaff ich es auch mal, mir eine Ausgabe von &#8220;Ein Zombie hing am Glockenseil&#8221; zu besorgen. Ich habe keine Ahnung, worum es geht, aber ich will diesen Film sehen!</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2993" class="footnote">Man ist jung, man darf das eigentlich nicht gucken usw.</li><li id="footnote_1_2993" class="footnote">In der Regel meine Mutter.</li><li id="footnote_2_2993" class="footnote">Was wohl auch an &#8220;Seed of Chucky&#8221; liegt.</li><li id="footnote_3_2993" class="footnote">Obwohl ich nie solche Angst vor Clowns hatte, wie Xander bei Buffy oder der Kerl bei Zombieland.</li><li id="footnote_4_2993" class="footnote">Wer &#8220;Predator&#8221; in dieser Reihung erwartet, den muss ich enttäuschen. Läuft bei mir unter Action, nicht unter Horror.</li><li id="footnote_5_2993" class="footnote">Es könnte ja was unter der Couch hervorkommen.</li><li id="footnote_6_2993" class="footnote">Jetzt werden meine Eltern garantiert hellhörig, denn soweit ich weiß kennen sie die Story nicht.</li><li id="footnote_7_2993" class="footnote">Es ist erstaunlich, welch Wissen Kinder/Jugendliche über das haben, was sie eigentlich nicht ansehen dürfen o.ä.</li><li id="footnote_8_2993" class="footnote">Da irgendein Jugendlicher Freddys Handschuh hatte, handelte es sich wahrscheinlich um <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nightmare_II_–_Die_Rache" target="_blank">Teil 2</a> der Filme und <a href="http://www.hoerspielland.de/hl-3.2.9-1.2.9.html" target="_blank">Teil 3</a> der Hörspiele.</li><li id="footnote_9_2993" class="footnote">Ich habe so viele Filme in meinem Leben gesehen, auch so viele Horrorfilme, da können selbst &#8220;einflussreiche&#8221; mal kurz in Vergessenheit geraten.</li><li id="footnote_10_2993" class="footnote">Ich hab ausgeschaltet, als die Szene mit dem Löffel und dem Gehirn kam.</li><li id="footnote_11_2993" class="footnote">Ich hab auch die Version von Michael Bay. Der Film ist aber, ähnliche wie Blade 2, höchstens wegen Jessica Biel interessant.</li><li id="footnote_12_2993" class="footnote">Irgendwie hatte damals niemand die Originalfilme, solange man sie nicht offiziell kaufen durfte.</li><li id="footnote_13_2993" class="footnote">Und nein, das liegt nicht an <a href="http://www.sherimoonzombie.org/" target="_blank">Sheri Moon Zombie</a>&#8230;obwohl&#8230;vielleicht teilweise.</li><li id="footnote_14_2993" class="footnote">Irgendwann werde ich garantiert auch &#8220;Lethal Weapon&#8221; gucken.</li><li id="footnote_15_2993" class="footnote">Zombie 4, Jason X, Bordello of Blood, Embrace of the Vampire (okay, den hab ich damals wirklich nur wegen den Nacktszenen von Alyssa Milano geguckt), Land of the Dead uswusf.</li><li id="footnote_16_2993" class="footnote">From Dusk Till Dawn, Dawn of the Dead, Botched, Re-Animator, DellaMorte DellAmore uswusf.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Morgendliches Wecken</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 09:14:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich-Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist morgens, ich muss aufstehen. Plötzlich marschiert Dantes persönliches Orchester direkt aus dem Inferno in mein Zimmer und spielt, immer noch leicht dampfend, zum höllischen Orchesterspektakel auf. Ich versuche sie zu ignorieren und irgendwann verlieren sie die Lust. Es macht puff und sie sind wieder weg. &#8220;Ich kann weiterschlafen&#8221;, denke ich, als plötzlich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Es ist morgens, ich muss aufstehen. Plötzlich marschiert Dantes persönliches Orchester direkt aus dem Inferno in mein Zimmer und spielt, immer noch leicht dampfend, zum höllischen Orchesterspektakel auf. Ich versuche sie zu ignorieren und irgendwann verlieren sie die Lust. Es macht puff und sie sind wieder weg. &#8220;Ich kann weiterschlafen&#8221;, denke ich, als plötzlich die Musik weitergeht. Doch dieses Mal vom Band. Ich sehe George W. Bush, wie er in einer öffentlichen Ehrung in meinem Zimmer Der Praktikantin für besondere Verdienste bei der Gefangenenfolter in Guantanamo Bay dankt. In der Schlange der Gratulanten stehen sowohl Uwe Böll, als auch Michael Bay; sie wollen Die Praktikantin die Musik für ihre nächsten Filme auswählen lassen. Ich will weiterschlafen. Man lässt mich nicht. Ich gehe ins Badezimmer, dusche, aus dem Duschkopf kommt anstatt Wasser erneut die Musik aus dem Inferno. Ich grummel vor mich hin und bitte Die Praktikantin einen anderen Weckton zu benutzen. Der aktuelle versaut mir den Tag schon ganz zu Anfang. Sie grummelt. Ich schlage Death Metal oder Gabber vor, was leichtes, was einen sanft aus dem Schlaf holt. Sie guckt mich schief an. Auf ihren Schultern steht das Orchester und kichert. Sieht lustig aus, so ein ganzes Orchester auf zwei Schultern. Ich kichere. Die Musiker heben drohend ihre Instrumente. Ich verstumme. Die Praktikantin ändert ihren Weckton, ich bin dankbar, das Orchester schmollt.<br />
<span id="more-2988"></span><br />
Weckton vorher:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2UlEJXkxnSc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/2UlEJXkxnSc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Weckton jetzt:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8md51JnCNFQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/8md51JnCNFQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Ich zeige dem Orchester eine lange Nase und führe den Snoopytanz auf.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Meine arme Praktikantin musste auch diesen Weckton schon aufgeben.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/WEi2XxA6Xj4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/WEi2XxA6Xj4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hey, King George: It’s Too Late to Apologize!</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 12:09:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei IdEP bin über diesen Eintrag gestolpert. Das Video, welches bei IdEP eingebunden ist, findet ihr auch in diesem Eintrag und ihr bekommt sogar noch ein bisschen Hintergrundinformationen dazu. Zunächst das Video, nach dem Klick.


Basierend auf dem Lied von OneRepublic/Timbaland, haben die Leute von Somoo Publishing diese Parodie herausgebracht. Die fiktive Band &#8220;T.J. and the [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Bei IdEP bin über <a href="http://idep.blogsport.de/2010/02/17/too-late-to-apologize/" target="_blank">diesen Eintrag</a> gestolpert. Das Video, welches bei IdEP eingebunden ist, findet ihr auch in diesem Eintrag und ihr bekommt sogar noch ein bisschen Hintergrundinformationen dazu. Zunächst das Video, nach dem Klick.<br />
<span id="more-2982"></span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/uZfRaWAtBVg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/uZfRaWAtBVg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Basierend auf dem Lied von <a href="www.youtube.com/watch?v=ePyRrb2-fzs" target="_blank">OneRepublic/Timbaland</a>, haben die Leute von <a href="http://soomopublishing.com/" target="_blank">Somoo Publishing</a> diese Parodie herausgebracht. Die fiktive Band &#8220;T.J. and the Revo&#8221; adressieren in ihrem Lied King George III. Ich habe zwar etwas gebraucht, um die &#8220;Geschichtsstunde&#8221; als solche zu erkennen<sup>1</sup> , aber eigentlich ist es doch ziemlich deutlich. Somoo Publishing hat auch eine <a href="http://soomopublishing.com/declaration/index.html" target="_blank">extra Seite</a> rund um das Video aufgebaut<sup>2</sup> und fordert <a href="http://polisilo.com/?p=790" target="_blank">hier</a>:</p>
<blockquote><p>Share it with friends and your classes. And let us know what you think!</p></blockquote>
<p>Gerne doch! Das Video ist zwar recht kurz, bietet aber meiner Meinung nach einen guten Ansatzpunkt um verschiedene Dinge mit Schülern zu üben. Das Video bietet eine, zugegebenermaßen sehr grobe, Kurzfassung der Unabhängigkeit Amerikas von der Krone, hat viele nette Details, die interpretiert werden können<sup>3</sup> und natürlich arbeitet das Video vor allen Dingen mit einem aktuellen lied, welches Schülern bekannt sein dürfte. Dazu untertitelt, um evtl. Verständnisschwierigkeiten zu minimieren. Vielleicht kann es ja einer der mitlesenden Lehrer verwenden und mal berichten, was die Schüler dazu sagen.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2982" class="footnote">vor allem, weil ich durch die Beschreibung als &#8220;satirisches Video irritiert war</li><li id="footnote_1_2982" class="footnote">dort gibt es das Lied auch als MP3</li><li id="footnote_2_2982" class="footnote">das brennende Bild von King George III., die wegfliegende Perücke, die &#8220;1776&#8243; auf dem Schlagzeug am Ende des Videos usw.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Mal gucken, was wir heute sehen</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2010/02/13/mal-gucken-was-wir-heute-sehen/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 14:32:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aurich oh Aurich]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe!?]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Jahr ist es her, dass ich mir die Informationen zur damals noch im Bau befindlichen Sparkassen Arena zu Aurich genauer angesehen habe. Mittlerweile ist die Sparkassen Arena fertig, ragt schön rot vor/hinter dem Friedhof auf und soll sich wohl auch relativer Beliebtheit erfreuen. Also mal gucken, was die Internetseite heute so hergibt. Zunächst einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Ein Jahr ist es her, dass ich mir die Informationen zur damals noch im Bau befindlichen Sparkassen Arena zu Aurich <a href="http://www.edition-flint.de/2009/02/13/wie-sie-sehen-sehen-sie-nichts/" target="_blank">genauer angesehen habe</a>. Mittlerweile ist die Sparkassen Arena fertig, ragt schön rot vor/hinter dem Friedhof auf und soll sich wohl auch relativer Beliebtheit erfreuen. Also mal gucken, was die <a href="http://www.sparkassen-arena-aurich.de/index.php/Startseite/27/0/" target="_blank">Internetseite</a> heute so hergibt. Zunächst einmal ist sie schön rot. Aktuell fehlt das Bild zur aktuellsten Nachricht/Veranstaltung, aber das mag auch an mir/meinem Browser liegen. Was eher nicht an mir liegt, ist dieser schöne &#8220;Aktuelles&#8221;-Ticker rechts. Man kann das garantiert auch ausschalten, dass der &#8220;tickert&#8221;, obwohl es nur eine Nachricht gibt. Erspart einem die irgendwie hypnotisierende Dauerwiederholung.</p>
<p><span id="more-2974"></span></p>
<div id="attachment_2975" class="wp-caption aligncenter" style="width: 250px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/02/ArenaAktuelles.jpg" rel="lightbox[2974]"><img class="size-full wp-image-2975" title="ArenaAktuelles" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/02/ArenaAktuelles.jpg" alt="" width="240" height="254" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot von http://www.sparkassen-arena-aurich.de</p></div>
<p>Achja, da fehlt ein &#8220;es&#8221;. Wird übrigens nicht besser, wenn man auf &#8220;Aktuelles&#8221; klickt, dort steht auch nur die eine Nachricht, aber mit einem &#8220;Mehr erfahren&#8221;-Link. Man vergleiche die vorher/nachher Aufnahme.</p>
<div id="attachment_2976" class="wp-caption aligncenter" style="width: 568px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/02/ArenaVorher.jpg" rel="lightbox[2974]"><img class="size-full wp-image-2976" title="ArenaVorher" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/02/ArenaVorher.jpg" alt="" width="558" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Erfahren Sie mehr nach dem Klick? Screenshot von http://www.sparkassen-arena-aurich.de</p></div>
<div id="attachment_2977" class="wp-caption aligncenter" style="width: 566px"><a href="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/02/AreneNachher.jpg" rel="lightbox[2974]"><img class="size-full wp-image-2977" title="AreneNachher" src="http://www.edition-flint.de/wp-content/uploads/2010/02/AreneNachher.jpg" alt="" width="556" height="277" /></a><p class="wp-caption-text">Nicht wirklich. Screenshot von http://www.sparkassen-arena-aurich.de</p></div>
<p>Tatsächlich mehr erfährt man übrigens, wenn man dem Link auf der Startseite <a href="http://www.aurich.de/fileadmin/kalender/detail_arena.php?id=5292" target="_blank">folgt</a>. Die tollen Hallenansichten sind übrigens <a href="http://www.sparkassen-arena-aurich.de/index.php/Hallenansichten/32/0/" target="_blank">immer noch da</a>. Bilder, wie es im Inneren der Halle aussieht, sucht man allerdings vergebens, leider.</p>
<p>Lustig ist aber auch der Verweis auf die Parkmöglichkeiten in Aurich, sollten alle Parkplätze vor der Arena einmal besetzt sein. Beschäftigt euch ruhig mal mit <a href="http://www.aurich.de/index.php/270/0/" target="_blank">dieser Seite</a>, mal gucken, ob ihr danach schlauer seid.<sup>1</sup> Besonders lustig ist, dass sogar der Besucherparkplatz des Friedhofes als Parkplatz ausgeschildert ist.<sup>2</sup></p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2974" class="footnote">Man kann die Karte auch vergrößern, aber ich verrate mal nicht wie. Versucht erstmal so die &#8220;klickbaren&#8221; Elemente zu finden und dann vor allem die dazugehörigen Parkgebühren zu finden.</li><li id="footnote_1_2974" class="footnote">Oder steht da neuerdings ein Parkscheinautomat?</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Endlich hat er es zugegeben</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2010/02/12/endlich-hat-er-es-zugegeben/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 19:46:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo wach?]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Guido Westerwelle wird bei SPON mit den Worten zitiert: &#8220;Ich spreche die Sprache, die verstanden wird.&#8221; Damit ist dann wohl gemeint, dass er, ganz in der Tradition von Menschen wie Wolfgang Schäuble oder Ursula von der Leyen, die Dinge so darstellt, wie es ihm in den Kram passt. In einem Beitrag auf welt.de sagt er:
Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Guido Westerwelle wird bei <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,677531,00.html" target="_blank">SPON</a> mit den Worten zitiert: &#8220;Ich spreche die Sprache, die verstanden wird.&#8221; Damit ist dann wohl gemeint, dass er, ganz in der Tradition von Menschen wie Wolfgang Schäuble oder Ursula von der Leyen, die Dinge so darstellt, wie es ihm in den Kram passt. In einem Beitrag auf <a href="http://www.welt.de/debatte/article6347490/An-die-deutsche-Mittelschicht-denkt-niemand.html" target="_blank">welt.de sagt er</a>:</p>
<blockquote><p>Was sagt eigentlich die Kellnerin mit zwei Kindern zu Forderungen, jetzt rasch mehr für Hartz IV auszugeben? Wer kellnert, verheiratet ist und zwei Kinder hat, bekommt im Schnitt 109 Euro weniger im Monat, als wenn er oder sie Hartz IV bezöge. Diese Leichtfertigkeit im Umgang mit dem Leistungsgedanken besorgt mich zutiefst. Die Missachtung der Mitte hat System, und sie ist brandgefährlich. Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein.</p></blockquote>
<p>Herr Westerwelle, Sie sprechen also die Sprache, die man hier versteht? <a href="http://www.bildblog.de/16128/wie-sich-alle-mit-hartz-iv-verrechnen/" target="_blank">Indem sie Falsches weiterverbreiten?</a> Die &#8220;Sozialismuskeule&#8221; rausholen? Herr Westerwelle, Sie werden sogar von der CSU dafür kritisiert. Von_der_CSU_! Wenn Sie von falschen Informationen schon besorgt sind, dann sollte Sie diese Kritik wirklich zum Nachdenken bringen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Wortwahlproblem</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 12:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aurich oh Aurich]]></category>
		<category><![CDATA[Aurich]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Kein Ausländerproblem: Nur 2,7 Prozent der Bewohner im Landkreis ohne deutschen Pass&#8221;, so titeln die &#8220;Ostfriesischen Nachrichten&#8221; in ihrer Ausgabe vom 5. Februar 2010 auf Seite 1, unten. Ich habe zuerst die Kurzform des Artikel in der &#8220;Online Ausgabe&#8221; der ON gelesen, habe mir dann den ganzen Artikel schicken lassen. Die böse Vorahnung, die sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>&#8220;Kein Ausländerproblem: Nur 2,7 Prozent der Bewohner im Landkreis ohne deutschen Pass&#8221;, so titeln die &#8220;Ostfriesischen Nachrichten&#8221; in ihrer Ausgabe vom 5. Februar 2010 auf Seite 1, unten. Ich habe zuerst die Kurzform des Artikel in der &#8220;<a href="http://www.ostfriesische-nachrichten.de/neu/index_volltext.asp?ID=26689" target="_blank">Online Ausgabe</a>&#8221; der ON gelesen, habe mir dann den ganzen Artikel schicken lassen. Die böse Vorahnung, die sich bei mir in der Online-Variante einstellte wurde leider durch den eigentlichen Artikel bestätigt. Die Argumentation, die Wolfgang Witte in seinem Artikel aufmacht, ist ungefähr folgende: Im Landkreis Aurich gibt es wenig Ausländer, deswegen gibt es auch kein &#8220;Ausländerproblem&#8221;. Interessant ist an dieser Stelle aber die &#8220;Definition&#8221; oder was auch immer es sein soll, von &#8220;Ausländern&#8221;: Wolfang Witte redet in der ersten Hälfte seines Artikels rein von Asylbewerbern und stellt fest, dass der Anteil an Asylbewerbern in den letzten Jahren zurückgegangen ist. Der Autor stellt treffend fest, dass die Änderungen des Asylrechts in den letzten Jahren, allen voran die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drittstaatenregelung#Bundesrepublik_Deutschland" target="_blank">Drittstaatenregelung</a> für diesen Umstand verantwortlich sein dürfte. Die Tatsache, dass diese Drittstaatenregelung <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/797/352629/text/" target="_blank">durchaus umstritten ist</a>, wird allerdings verschwiegen.<sup>1</sup> Sicher war &#8220;in der zweiten Hälfte der 90er Jahre [...] die Zahl [der Asylbewerber] 40 bis 80 Mal höher, sodass jede alte, längst stillgelegte Landgaststätte sich als Asylantenheim zur Geldquelle entwickelte.&#8221;, allerdings wollen wir mal nicht nach den Bedingungen fragen, unter denen die Asylbewerber damals in diesen Räumlichkeiten untergebracht waren. Wolfgang Witte fragt jedenfalls nicht danach, aber das ist sicherlich auch nicht weiter wichtig für den Artikel. In der zweiten Hälfte des Artikels kommen dann zu den 8 Asylbewerbern im Landkreis Aurich noch einmal 5118 &#8220;andere&#8221; Ausländer hinzu, darunter 266 Geduldete und der Rest halt Menschen mit einer befristeten oder unbefristeten Aufenthaltsgenehmigung. Diese und andere Zahlendreschereien belegen, dass im Landkreis Aurich 2,7% Ausländer leben. In diesem Zusammenhang wird der Landrat Walter Theuerkauf (SPD) mit den Worten &#8220;Ein Ausländerproblem gibt es bei uns nicht&#8221; zitiert. Bei der ganzen Feststellerei, dass es im LK Aurich kein Ausländerproblem gibt, stellt sich die Frage: Ab wann hat man denn ein Ausländerproblem und was ist eigentlich ein Ausländerproblem?</p>
<p><span id="more-2961"></span></p>
<p>Die Antwort auf diese Frage bleiben in diesem Zusammenhang sowohl Wolfgang Witte, als auch Walter Theuerkauf schuldig. Man kann anhand der Argumentation im Artikel nur mutmaßen, dass es kein Problem gibt, solange die Anzahl der Ausländer nicht zu hoch ist, vielleicht auch nur die Anzahl der Asylbewerber. Vielleicht verhält es sich dabei ähnlich wie bei der 5% Hürde bei den Bundestagswahlen, ich weiß es nicht. Was ich allerdings auch nicht weiß, ist folgendes: Was hat dieser Artikel a) in der Zeitung und b) auf der Titelseite verloren? Der Nachrichtenwert geht gegen Null und durch eben solche Artikel wird in der Regel genau das Gegenteil bewirkt: Durch die Feststellung, dass es kein Problem mit etwas gibt, wird implizit ausgesagt, dass es aber ein Problem damit geben könnte. Angewandt auf diesen Fall bedeutet das: Wenn Aurich aktuell kein Ausländerproblem hat, da die Zahlen niedrig sind, wird Aurich ein Ausländerproblem haben, sobald die Zahlen größer werden. Und genau diese Implikation ist gefährlich, denn sie gibt Wasser auf die Mühlen von unreflektierten Vorurteilen. Wie solle denn dieses &#8220;Ausländerproblem&#8221; auch aussehen? Welche Probleme kann ein Landkreis haben, weil sich dort Menschen aufhalten, die nicht aus Deutschland kommen? Landkreise und die Gesellschaft haben ein Problem, wenn die Anzahl von Idioten und Menschen, die die gesellschaftliche Grundordnung eklatant verletzen/missachten, zunimmt, sonst aber auch nicht.<sup>2</sup> Was und welcher Zusammenhang Walter Theuerkauf geritten hat, eine solche Äußerung zu tätigen und was Wolfgang Witte geritten hat, eine solche Interpretation seines Artikels zuzulassen, weiß ich nicht. Aber ich hoffe, dass in Zukunft etwas genauer darüber nachgedacht wird, was man wie ausdrückt. Auch sollte weder die ON ihren Auftrag als Teil der 4. Gewalt in Bezug auf die politische Bildung ihrer Leser vergessen, noch sollte Walter Theuerkauf seinen politischen Auftrag vergessen.<sup>3</sup></p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2961" class="footnote">Günter Grass trat damals u.a. wegen dieser Regelung aus der SPD aus, wie auch auf den <a href="http://auricher-wissenschaftstage.de/grassint.htm" target="_blank">Auricher Wissenschaftstagen festgestellt wurde</a>.</li><li id="footnote_1_2961" class="footnote">Achja, so ganz ohne Menschen hätten Landkreise auch so ihre Probleme.</li><li id="footnote_2_2961" class="footnote">Wie bereits betont: Ich kann nicht beurteilen, in welchem Zusammenhang Herr Theuerkauf seine Worte getätigt hat. Es sind durchaus Szenarien denkbar, in denen er das Wort &#8220;Ausländerproblem&#8221; und die damit verbundenen Assoziationen durch die zitierte Äußerung von sich gewiesen hat.</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<title>Fast unglaublich und leicht bizarr</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 14:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und nun zu etwas völlig Anderem]]></category>
		<category><![CDATA[ernst]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SPON-Autoren Matthias Gebauer und Marcel Rosenbach versuchen in ihrem Artikel &#8220;Liebes-Mails aus der deutschen Botschaft&#8221; die Hintergründe zu den Meldungen über zwei verhaftete deutsche Diplomaten aufzuarbeiten.
Die Schlagzeile sorgte für Aufregung: &#8220;Deutsche Diplomaten in Teheran festgenommen&#8221;. Die Festnahme gab es zwar nicht. Hinter der Meldung steckt aber nach SPIEGEL-Informationen die fast unglaubliche Story eines verliebten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Die SPON-Autoren Matthias Gebauer und Marcel Rosenbach versuchen in ihrem Artikel &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,674935,00.html" target="_blank">Liebes-Mails aus der deutschen Botschaft</a>&#8221; die Hintergründe zu den Meldungen über zwei verhaftete deutsche Diplomaten aufzuarbeiten.</p>
<blockquote><p>Die Schlagzeile sorgte für Aufregung: &#8220;Deutsche Diplomaten in Teheran festgenommen&#8221;. Die Festnahme gab es zwar nicht. Hinter der Meldung steckt aber nach SPIEGEL-Informationen die fast unglaubliche Story eines verliebten Bundespolizisten, des iranischen Geheimdiensts und der ganz großen Politik.</p></blockquote>
<p>Oha&#8230;keine Festnahmen, dafür eine &#8220;fast unglaubliche Story&#8221; und die ganz große Politik. Liebe ist auch noch dabei und sogar Geheimdienste! Und mittendrin ein deutscher, verliebter Bundespolizist. Ist es tatsächlich endlich so weit? Steigen deutsche Polizisten aus der Riege eines &#8220;Bayern auf Rügen&#8221; endlich auf in den Rang eines James Bond oder John McCLane? Sortieren wir den Artikel mal entsprechend und gucken, was dahintersteckt.</p>
<p><strong>Der verliebte Bundespolizist</strong>: Zwei Bundespolizisten wurden aus dem Iran ausgeflogen. Beide seien, so Gebauer/Rosenbach, im Dezember festgenommen worden. <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,674357,00.html" target="_blank">Im entsprechenden Artikel und im Artikel</a> von Gebauer/Rosenbach ist zwar ansonsten von Diplomaten die Rede, aber vielleicht sind Bundespolizisten ja auch Diplomaten, ich weiß es nicht. Jedenfalls wurden zwei ausgeflogen, aber nur einer hat nachweisbar irgendwas &#8220;angestellt&#8221;. Er war verliebt und das scheinbar in eine Iranerin. Eine oppositionelle Iranerin. Der verliebte Polizist heißt &#8220;Jörg B.&#8221;.</p>
<p><strong>Die Iranerin</strong>: Da wir uns beim Spiegel und nicht bei der BILD aufhalten, gibt es kaum Informationen über die &#8220;femme fatale&#8221; der Geschichte. Die Iranerin soll Kontakte zu Oppositionsführer Hossein Mussawi haben<sup>1</sup> und soll verschiedene Dinge für die Opposition erledigt haben, darunter Anstiftung zum Aufruhr usw. Aber vor allen Dingen ist wichtig, dass sie scheinbar &#8220;Liebes-Mails&#8221; von Jörg B. bekommen habe. Die Liebes-Mails wurden abgefangen und gelesen. Halt Dinge, die Geheimdienste so tun, wenn sie unliebsame Menschen beobachten. Jörg B. war dabei auch noch so &#8220;schlau&#8221; und hat die Mails von seinem Dienstaccount aus geschrieben. Wahrscheinlich damit der deutsche Geheimdienst auch was davon hat.</p>
<p><strong>Die Liebesbeziehung</strong>: Bei der Liebesbeziehung wird es dann erst richtig interessant, denn scheinbar wissen die Autoren des SPON-Artikels etwas, was sie nicht mitteilen wollen oder dürfen. Es handelt sich nämlich keinesfalls um eine &#8220;normale&#8221; Liebesbeziehung zwischen einem Mann und einer Frau, zumindest wenn man der Wortwahl der Autoren glaubt. Zunächst handelt es sich um eine Liebesbeziehung, also wahrscheinlich ganz große Gefühle, nicht nur Spaß oder eine reine &#8220;Beziehung&#8221;. Um etwas Abwechslung reinzubringen, wird die Liebesbeziehung auch mal als Affäre bezeichnet.<sup>2</sup> Nun ist eine Affäre nicht unbedingt das gleiche, wie eine Liebesbeziehung, zumindest wenn man so nach den landläufigen Konnotationen geht. Gegen eine normale Beziehung spricht auch die weitere Wortwahl der Autoren. Zur Beschreibung der Beziehung zwischen Jörg B. und der namenlosen Iranerin werden folgende Wendungen benutzt:</p>
<ul>
<li>eine heikle Liebesbeziehung</li>
<li>die leicht bizarre Affäre eines Bundespolizisten mit einer Iranerin</li>
<li>seine private Beziehung</li>
</ul>
<p>Heikle kann man ja noch bedingt nachvollziehen, privat steht außer Frage, aber: warum &#8220;bizarr&#8221;? Was ist an der Affäre/Beziehung/whatever eines Mannes zu einer Frau (leicht) bizarr? Im Zusammenhang mit &#8220;fast unglaublich&#8221; und anderen Wendungen, die sich zwar eher auf die politische Affäre beziehen dürften, wirkt es, als wüssten die Autoren mehr, als sie zugeben wollen würden. Oder sie finden irgendeinen Aspekt an der Sache sehr merkwürdig. Welcher Aspekt genau das sein soll, wird allerdings nicht deutlich.<sup>3</sup></p>
<p><strong>Die große Politik</strong>: Damit scheint vor allem gemeint zu sein, dass die Beziehung zweier Menschen zu einem Politikum gemacht wird, bei dem sich sogar Guido Westerwelle &#8220;genötigt sah&#8221; vor die Kameras zu treten<sup>4</sup> und das Auswärtige Amt seine Mitarbeiter seinsibilisieren muss/soll.</p>
<p>Ich weiß ja nicht, wie genau man es bei der Wortwahl in der SPON-Redaktion nimmt, aber wenn man schon ohne genaue Angabe der Quelle<sup>5</sup> arbeitet, dann sollte man Wertungen außenvor lassen oder zumindest seine Wertungen begründen. Ist nicht geschehen, ergo bleibt ein merkwürdiger Beigeschmack.</p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2956" class="footnote">Behauptet der iranische Geheimdienst.</li><li id="footnote_1_2956" class="footnote"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Affäre" target="_blank">Wikipedia sagt zu Affäre</a>: &#8221;Eine Affäre ist eine unangenehme, dunkle, peinliche oder skandalöse Angelegenheit. Der Begriff kann ironisch beziehungsweise hämisch ein Liebesverhältnis ansprechen [...]&#8220;</li><li id="footnote_2_2956" class="footnote">Man könnte jetzt Vermutungen äußern, aber das lassen wir mal.</li><li id="footnote_3_2956" class="footnote">Dies tat er, als es noch um angeblich verhaftete Diplomaten ging.</li><li id="footnote_4_2956" class="footnote">&#8220;nach SPIEGEL-Informationen&#8221;</li></ol>________]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Das Hehlerspiel</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2010/01/23/das-hehlerspiel/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 12:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Rollen)Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenspiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Damals, im alten Jahrtausend, besuchte ich wie viele andere in meiner Heimatstadt den Konfirmandenunterricht.1 Wie fast alles, was meine Ausbildung betrifft, lief auch der Konfirmandenunterricht bei mir irgendwie anders, als bei allen anderen. Ich war zuerst beim Pastor D. Er war eine angenehme Mischung zwischen streng und locker und außerdem seit Jahren der zuständige Pastor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="/wp-uploads/icons/topic_default.jpg" style="float:left;" width="84" height="90" alt="Default Icon" /><p>Damals, im alten Jahrtausend, besuchte ich wie viele andere in meiner Heimatstadt den Konfirmandenunterricht.<sup>1</sup> Wie fast alles, was meine Ausbildung betrifft, lief auch der Konfirmandenunterricht bei mir irgendwie anders, als bei allen anderen. Ich war zuerst beim Pastor D. Er war eine angenehme Mischung zwischen streng und locker und außerdem seit Jahren der zuständige Pastor für meine Familie. Dann wurden mitten im Kufi-Unterricht die Bezirke oder so neu eingeteilt und ich sollte zu Pastor K. Ich selbst kannte Pastor K. nun nicht so genau, aber Pastor D. war der Meinung, dass Pastor K. so für mich nichts sei bzw. der Unterricht bei K nicht so gut für mich bzw. meine Persönlichkeit geeignet sei. Deswegen kam ich zu Pastor S.<sup>2</sup> S. war der jüngste Pastor, den wir hatten und dies schlug sich auch in seinem Unterricht wieder. Gewisse Regularien mussten immer eingehalten werden, aber vieles war freier und dementsprechend für Jugendliche auch irgendwie angenehmer.</p>
<p><span id="more-2948"></span>Im Zuge des Konfirmandenunterrichts sind wir dann auch mal ein Wochenende nach Asel gefahren. Die &#8220;<a href="http://www.jubi-asel.de/" target="_blank">Evangelische Jugendbildungsstätte Asel</a>&#8221; befindet sich im Kreis Wittmund und besteht aus einem nett eingerichteten Gebäudekomplex, ohne den typischen Jugendherbergscharme. Auf dieser Konfirmandenfahrt spielten wir eines Abends/Nachts das so genannte Hehlerspiel. Bei diesem Spiel, welches wirklich immens viel Spaß macht, wird die Gruppe in vier kleinere Gruppen unterteilt:</p>
<ul>
<li>Polizisten</li>
<li>Dealer</li>
<li>Abhängige</li>
<li>Bank</li>
</ul>
<p>Die Polizisten werden mit einem P als solche gekennzeichnet, entweder in die Innenhandfläche geschrieben, oder aber auf einem eingeschweißten, versteckbaren Zettel. Die Polizisten sollen schließlich nicht sofort als solche erkannt werden. Die Dealer erhalten zu Spielbeginn einen Grundstock an Drogen (Kronkorken sind gut geeignet) und 500€. Die Abhängigen starten mit einem größeren Kapital von 3000€.<sup>3</sup> Die Bank beherbergt weiteres Geld, die Drogen und legt den &#8220;Wechselkurs&#8221; fest, also was die Drogen im Endeffekt kosten. Wer zu welcher Gruppe gehört wird ausgelost und zwar so, dass niemand weiß, wer zu den anderen Gruppen gehört.</p>
<p>Die Aufgaben der einzelnen Gruppen sind klar: Die Dealer müssen ihre Drogen loswerden und neue von der Bank organisieren, die Abhängigen müssen Drogen kaufen, die Polizisten müssen versuchen Dealer und Abhängige ausfindig zu machen und Drogen/Geld konfiszieren. Die Bank ist zunächst nur den Dealern bekannt, spätestens wenn die Polizisten die Bank finden, ist das Spiel beendet. Ab hier bin ich mir etwas unklar über die Details, bin aber dran sie rauszufinden. Soweit ich mich erinnere, dürfen sowohl Dealer, als auch Abhängige Geld und Ware in Verstecken bunkern. Dies empfiehlt sich in sofern, da ansonsten ein erwischter Dealer/Abhängiger sofort aus dem Spiel ist. Wenn ich mich richtig erinnere, durfte aber jeder ein gefundenes Versteck &#8220;ausrauben&#8221; bzw. konfiszieren.</p>
<p>Gespielt werden kann das Spiel sowohl draußen, als auch drinnen, genügend Platz vorausgesetzt. Die Begehung des Spielfeldes erfolgt zunächst in der gesamten Gruppe mit Ausnahme des Ortes der Bank, die wird später nur den Dealern bekannt gegeben. Ab hier lassen sich schon Spielvarianten einbauen: Fasst man, zum Beispiel für die Besprechung von Strategietipps, die einzelnen Gruppen in einem Raum zusammen, so wissen Polizisten/Dealer/Anhängige jeweils, wer zu ihrer Gruppe gehört. Verzichtet man darauf, müssen die Spieler während des Spieles auch die Angehörigen ihrer eigenen Gruppe herausfinden.</p>
<p>Die genauen Spielziele usw. muss ich nochmal herausfinden. Für all diejenigen, die Dealer/Abhängige nun nicht als besonders geeignet ansehen und dem Ganzen einen anderen Touch geben wollen, können die Regeln beispielsweise wie folgt variiert werden:</p>
<p><strong>Piracy</strong> : Aus den Polizisten werden Abmahnanwälte oder Mitglieder einer Anti-Piracy-Behörde.<sup>4</sup> Aus den Drogen werden Filme oder Musik.<sup>5</sup> Aus den Dealern werden entsprechend Seeder, aus den Abhängigen Leecher. Das Geld kann man zur etwas abstrakteren Downloadgeschwindigkeit oder so machen.<sup>6</sup> Die Bank wird einfach Pirate Bay oder so genannt und stellt dementsprechend die Dateien und die abstrakte Währung zur Verfügung.</p>
<p><strong>Killerspiele:</strong> Polizisten werden zu Politikern oder besorgten Eltern, die Dealer bleiben Dealer, verticken aber böse Killerspiele, die Bank wird zum Computerladen und die Abhängigen werden zu potentiellen Amokläufern.</p>
<p>Politisch völlig korrekte Varianten lassen sich dann mit Briefmarkensammlern oder TC-Gamern bewerkstelligen.<sup>7</sup></p>
________<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2948" class="footnote">Die ausgesprochene Abkürzung war merkwürdigerweise Kufi-Unterricht, vielleicht um Ähnlichkeiten zu Kofi Annan zu vermeiden.</li><li id="footnote_1_2948" class="footnote">Die Entscheidung war, glaube ich, ziemlich gut.</li><li id="footnote_2_2948" class="footnote">Man nehme Spielgeld oder Chips mit einem bestimmten Wert.</li><li id="footnote_3_2948" class="footnote">Oder sie bleiben einfach Polizisten.</li><li id="footnote_4_2948" class="footnote">Hier kann man dann auch verschiedene Größen der &#8220;Ware&#8221; einführen.</li><li id="footnote_5_2948" class="footnote">Vorschläge von jemandem, der sich damit auskennt? <img src='http://www.edition-flint.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </li><li id="footnote_6_2948" class="footnote">Dies ist übrigens der 600. Eintrag.</li></ol>________]]></content:encoded>
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