Archiv der Kategorie: Vergangenes

Spiel’s noch einmal

Ich habe diese Geschichte die Tage dem Zyniker und der Praktikantin erzählt, beide haben mich ausgelacht. Da ich es ja mag, wenn ich Leute erheitern kann, kommt ihr jetzt also auch in den Geschmack dieser kleinen Anekdote.
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Von Punk und Techno (Musikalischer Bildungsweg II)

Torfrock, Irish Folk und Klassik, das hatten wir bisher. Nun wird es Zeit für Punk. Ich denke meine ersten Berührungen mit Punk hatte ich durch meinen damaligen Freund und Klassenkameraden Bernd.1 Bernd hatte schon damals, also so Höhe 5. Klasse, eine beeindruckende Ärzte-Sammlung. Diese, quasi miterlebte Obession, weitete sich dann auf andere Punkbands, vornehmlich Bad Religion, aus. Allerdings auch Bands wie Satanic Surfers oder irgendwelche anderen, die ich auf irgendwelchen zum Teil sehr merkwürdigen Samplern hatte. Von den merkwürdigen Punkauswüchsen ist mir noch am ehesten die „Terrorgruppe“ geläufig. Die haben damals gegen die Kelly Family gesungen und allein das machte sie schon irgendwie lustig. Kennengelernt hab ich die Band übrigens durch Heiko, den ich heute noch manchmal auf dem Stadtfest oder auf irgendwelchen Konzerten treffe.
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  1. Möge er in Freiden ruhen… 🙁 []

Musikalischer Bildungsweg

Immer mal wieder schreibe ich über irgendwelche alten Lieder, die mich in irgendwelchen Lebensabschnitten begleitet haben. Nun versuche ich mich mal an einer etwas stärkeren Systhematisierung des Ganzen. Manch einer, der hier mitliest, kann sicherlich noch irgendwelche Ergänzungen machen, also immer her damit. Ich versuche so früh wie möglich anzufangen und besondere „Kleinode“ dann immer mal als Video oder so einzubinden. Beginnen wir also mit den ersten, bewussten musikalischen Erfahrungen: Der Plattenschrank meiner Eltern.
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Wie sieht’s heut in Hamburg aus?

Die ersten Beziehungen, vor allem die erste längerfristige Beziehung, hinterlassen ja immer gewisse Spuren im Leben eines Menschen. Mit einem gewissen Abstand ist es dann auch ab und an egal, wie die Beziehungen in die Brüche gegangen sind oder was man sich alles an den Kopf geworfen hat und es bleiben fast nur noch ausgewählte Erinnerungssplitter übrig, in die man ab und an reintritt.1 Einen dieser Erinnerungssplitter hat mir gerade Lukas Heinser von Coffee and TV in den Weg gelegt. Im dritten Teil seiner sehr lesenswerten Serie „A Decade Under The Influence“ spricht er dieses Mal vom Jahr 2002 und unter anderem von einer Band, die ich selbst sehr schätze: kettcar. Ich zitiere einfach mal2 :

Dann sagte mir jemand, ich solle mir doch mal kettcar anhören. Weil meine Deutschpunk-Sozialisation allenfalls halbherzig verlaufen war, kannte ich Marcus Wiebusch vorher gar nicht von …But Alive und Rantanplan. Ich zog mir einfach ein paar Songs aus dem Internet und stieg entweder mit “Ich danke der Academy” oder “Im Taxi weinen” ein. Es wäre etwas übertrieben, von einem Erweckungsmoment zu sprechen, aber gepackt war ich sofort. Ich hatte in den Jahren zuvor recht wenig deutschsprachige Musik gehört und war sofort beeindruckt, wie wunderbar jemand auf Deutsch über Beziehungsenden und Selbstmitleid singen konnte und dabei weder nach Pur, noch nach den Toten Hosen klang. Ich suchte weiter nach MP3s und stieß auf “Genauer betrachtet” (bis heute mein Lieblings-kettcar-Song) und “Landungsbrücken raus”, das anderthalb Jahre später ganz klischeemäßig meinen ersten Besuch in Hamburg untermalen sollte. Am Ende des Abends hatte ich die komplette “Du und wieviel von Deinen Freunden” heruntergeladen, drei Tage später hab ich mir das Album dann brav im Plattenladen gekauft und es anschließend bei den Jahrespolls deutscher Musikmagazine überall zum Album des Jahres gewählt.

Nun erinnere ich mich nicht mehr genau daran, wann ich zum ersten Mal mit kettcar Kontakt hatte und gevotet habe ich auch nie. Trotzdem mag ich die Band und sehe sie hoffentlich auch irgendwann mal live. Obwohl ich nicht sagen kann, wann ich kettcar zum ersten mal hörte, was jedoch definitiv nach Rantanplan war, verbinde ich ein Lied von kettcar mit meiner ersten längerfristigen Beziehung. Der Grund dafür? Meine damalige Freundin und ich waren häufiger und immer wieder gerne in Hamburg und fast jedes Mal hieß es in der U-Bahn für uns: Landungsbrücken raus.
Irgendwann gegen Ende 2002 war dann Schluss mit der Beziehung, das Abitur war schon ein paar Monate her, die Weichen für’s weitere Leben waren gestellt3 und trotzdem oder vielleicht gerade deswegen dachte ich mir häufiger:

Löschen und spul zurück, Löschen und spul zurück.
2002, the Year Schwachsinn broke,
Jenseits von cool und raus aus Selbstmitleid,
Will Sätze, die sagen, „Das war´s“.

Zum Glück hat sich der Fallschirm aber auch bei mir geöffnet und Hamburg liebe ich bis heute. Irgendwann werde ich auch wieder hinfahren, ich verspreche es dir. Bis dahin helfe ich mir mit Tomte, dessen folgendes Lied ich auch durch Coffee and TV kennengelernt habe. Wie sieht’s aus in Hamburg? Ist das Wetter noch intensiv, sind die Bars noch laut wie Kriege?

TOMTE – Wie siehts aus in Hamburg from Kay Otto on Vimeo.

  1. Wer eine Liedanspielung entdeckt, der hat Recht. []
  2. Lieber Lukas, du benutzt doch nicht TextGuard, oder? 😉 []
  3. Abbruch der angefangenen Ausbildung, Entschluss zum Studium []

Als Artenschutz noch ein Fremdwort war

Im Zuge der Recherche zum Bruder meiner Mutter hat sich mittlerweile so einiges ergeben. Ich hatte eine Anfrage bei den „Freunden der Seefahrt“ in Emden gestellt. Ich hatte gefragt, ob es dort evtl. noch Informationen zu Claus-Dieter Dittmer geben würde, bzw. Informationen zu den Schiffen, dem Unglück usw. Der 1. Vorsitzende Helmut Tjardes versprach, sich bei meiner Mutter zu melden und das tat er dann auch tatsächlich. So ergab sich, dass der 2. Vorsitzende Ernst Richter seiner Zeit als Koch mit meinem Onkel gefahren ist. Über seine Zeit als Koch auf See hat er sogar ein Buch geschrieben und in diesem Buch ist wohl auch mind. eine Fahrt beschrieben, die er zusammen mit Claus-Dieter begangen hat. Dies alles erfuhren meine Mutter, die Praktikantin und ich, als wir den Freunden der Seefahrt in ihrem Museum in Emden einen Besuch abstatteten. Herr Richter hatte Kopien verschiedener Fotos dabei und auf ein oder zwei war wohl auch mein Onkel zu sehen. Wird auf den Originalen nochmal genauer betrachtet. Zwischen vielen Erinnerungen, vor allem über die Mitbringsel von verschiedenen Reisen (über ein besonderes Tablett berichte ich später noch), kamen wir auch dazu alte Bücher mit Unfallmeldungen zu durchsuchen.

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Spurensuche

Zwischendurch suche ich für meine Mutter nach Spuren ihres Bruders und meines Namensgebers. Claus-Dieter Dittmer war Matrose und ist irgendwann auf See geblieben. Dank Google Maps konnte meine Mutter wenigstens mal eine Visualisierung der Stelle an der der Sturm das Unglück brachte bekommen.
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Stuff I had as a kid

Anstatt Hausarbeiten zu schreiben, bespaßen wir uns gerade mit den Titelliedern alter (Cartoon-)Serien. Grund genug sich mal an das zurückzuerinnern, was man früher so als Kind an Figuren und ähnlichem Merchandising hatte. Keine Sorge, ich quäle euch jetzt nicht mit meiner He-Man-Figuren Sammlung, sondern eher mit dem Kram, der eher in Vergessenheit gerät. Unter anderem hatte ich als Kind folgendes in meinem Kinderzimmer rumliegen:

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Life is a cabaret, old chum

Wird weiter bearbeitet und nach Bearbeitung wieder aktuell gesetzt!

Im Film „Cabaret“ singt Liza Minelli den Song „Cabaret„. Gesehen habe ich den Film bisher leider nicht, dafür kenne ich den Song von Minelli und das Lied vom Anfang des Films (hier in einer neueren Version) von einem der wenigen, größeren Schulprojekte, an denen ich teilgenommen habe. Mein altes Gymnasium nimmt seit Mitte/ende der Neunziger am Comenius-Projekt teil und im Jahr 2000 durfte mein Jahrgang auch mal ran. Leider findet man im Internet kaum noch Spuren von der „Europa-Revue“ und der „Zeitreise durchs Jahrhundert“. Auf den noch vorhandenen Fragmenten der Internetseite eines der damals betreuenden Lehrer findet sich was, sowie auf der Seite des Gymnasiums. Aus einer nicht näher bestimmbaren Eingebung heraus, habe ich mir gerade gedacht: „Wäre doch schade, wenn der ganze Kram spurlos verschwinden würde. Sammel doch mal!“ Leichter gesagt, als getan. Irgendwo in der Heimat habe ich noch Massen an Fotos und sogar noch das Programmheft (glaube ich). Aber bis ich das mal hier in MD habe, wird wohl noch einiges an Zeit ins Land gehen. Deswegen erstmal der Versuch, Informationen aus den tiefen des Internets herauszuholen. Ehemalige Teilnehmer, die dies hier lesen, sind herzlich eingeladen mir Material zu schicken.

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Erst Nebel, dann isses kalt

Wo wir gerade bei Geschichten aus der Jugend waren…hier noch zwei kleinere Geschichten, die mir gerade wieder eingefallen sind.

Es begab sich irgendwann mal in der Auricher Disco „Dinis“. Ich glaube es war noch zu den glorreichen Zeiten der „Jugenddisco“ am Sonntag Nachmittag. Einer meiner Kollegen, nennen wir ihn Joe, wollte was von einer jungen Dame, nennen wir sie einfach mal „Lara“. Lara und Joe turtelten schon längere Zeit umeinander herum, bloß irgendwie brachten sie den entscheidenden Schritt nicht hinter sich.

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Hamburg

Gab mal ’ne Zeit, da bin ich recht oft nach Hamburg gefahren. Hatte sich halt so ergeben, des öfteren. Is ja nun auch von Ostfriesland nicht so weit weg und schön isses da auch noch. Trotz der häufigen Besuche hab ich mich eigentlich nahezu immer verfahren. Das eine Jahr musste ich nach Hamburg-Horn, nähe Horner Rennbahn, bin dabei aber sonstwo rausgekommen. Also eigentlich wie immer. Bin dann an einer Tankstelle gehalten, Stadtplan geschnappt, reingelatscht und sowas gesagt, wie: „Moin! Wo bin ich hier und wie komm ich nach Horn?“

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