Archiv der Kategorie: Neulich an der Unität

Wahlkampfplakat LHG – Gelbe Toleranz

Das dritte Plakat in der Reihe über die Gremienwahlen kommt von der LHG (Liberale Hochschulgruppe). Viel zu erzählen gibt es darüber nicht, aber zumindest machen sie durch die starke Verwendung der Farbe Gelb deutlich, zu welcher politischen Richtung sie gehören.
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Christdemokraten und Frau

Der RCDS (Ring Christlich Demokratischer Studenten) Magdeburg ist ja mittlerweile auch mit Plakaten in den Gremienwahlkampf eingestiegen. Im Gegensatz zu den Plakaten der GHG allerdings eher traditionell. Bisher habe ich ein Kopfplakat gesichtet, auf welchem die Spitzenkandidatin zu sehen ist. Auch der Blick auf die Homepage des RCDS hat kaum zusätzliche Erkenntnisse gebracht. Aber der Reihe nach. Hier erstmal das Plakat, wieder von mir mit dem Handy fotografiert.

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Grüne Mars…äh…Mondmenschen (Update!)

So langsam hängen sie, die Wahlplakate für die Gremienwahl. Wie auch schon im letzten Jahr legt die GHG Magdeburg mit einem Plakat vor, welches wohl nur schwerlich von den anderen Hochschulgruppen zu toppen ist. Rein technisch finde ich das Plakat sehr gelungen, allerdings gibt der genaue Inhalt mal wieder Rätsel auf.

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Test zum Wortschatz – Teil 2

Einer unserer Dozenten “prüft” gerade den Wortschatz seiner Studentinnen und Studenten. Das Ganze ist nicht wirklich empirisch und geschieht eher aus Interesse, da der Dozent der Meinung ist, dass der Wortschatz der angehenden “Germanisten” zurückgeht. Alle Wörter stehen wohl noch so im Duden, nachgeguckt habe ich allerdings nicht. Nachfolgend wiedergegeben mal der zweiteTeil des “Tests”.
Antworten dürfen gerne in den Kommentaren hinterlassen werden. Aber bitte erstmal die Wörter nicht weiter erklären. Wikipedia muss niemand benutzen, so ernst ist die Sache ja nicht.
Fettgedruckt das Wort, um das es geht, vier Antwortmöglichkeiten, eine ist richtig. Zusätzlich kursiv sind die Wörter, die ich selbst nicht wusste. Ich bin ja so ehrlich und gebe das zu.

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Test zum Wortschatz – Teil 1

Einer unserer Dozenten „prüft“ gerade den Wortschatz seiner Studentinnen und Studenten. Das Ganze ist nicht wirklich empirisch und geschieht eher aus Interesse, da der Dozent der Meinung ist, dass der Wortschatz der angehenden „Germanisten“ zurückgeht. Alle Wörter stehen wohl noch so im Duden, nachgeguckt habe ich allerdings nicht. Nachfolgend wiedergegeben mal der erste Teil des „Tests“.
Antworten dürfen gerne in den Kommentaren hinterlassen werden. Aber bitte erstmal die Wörter nicht weiter erklären. Wikipedia muss niemand benutzen, so ernst ist die Sache ja nicht. 😉
Fettgedruckt das Wort, um das es geht, vier Antwortmöglichkeiten, eine ist richtig. Zusätzlich kursiv sind die Wörter, die ich selbst nicht wusste. Ich bin ja so ehrlich und gebe das zu.

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An meine Uni lasse ich nur Wasser und CD

Diese leichte Anlehnung an diesen Werbeslogan wird man mir nachsehen. Auch wenn unsere Uni in vielen Teilen eine Schönheitskur nötig hätte, so ist doch noch niemand auf den Gedanken gekommen mit riesigen Waschlappen und Seife bewaffnet loszuziehen. Man könnte jetzt zwar die Dachsanierung mit einem neuen Haarschnitt gleichsetzen, aber damit wäre die Metapher auch schon etwas ausgereizt. Um Körperpflege geht es also nicht und um Gebäudepflege eigentlich auch nicht.Worum geht es also dann? Bemühen wir mal wieder Wikipedia und gucken wofür „CD“ so alles stehen kann und dies tun wir, in dem wir die Überschrift quasi „ausschreiben“.1

  • An meine Uni lasse ich nur Wasser und Compact Discs.
  • An meine Uni lasse ich nur Wasser und die Damaskusschrift (Cairo Damascus Document).
  • An meine Uni lasse ich nur Wasser und Call Diversion/Deflection.2
  • An meine Uni lasse ich nur Wasser und Christian Dior.3
  • An meine Uni lasse ich nur Wasser und Controlled Delivery.4
  • An meine Uni lasse ich nur Wasser und die Demokratische Republik Kongo.5

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  1. Ja, eigentlich mache ich das nur um Zeilen zu schinden. []
  2. Naja, eigentlich könnte man die Rufnummer der Uni auch gleich zum Arbeitsamt weiterleiten. []
  3. Hm, passt für die BWL. []
  4. Hmmm…“eine kontrollierte Drogendurchfuhr, -einfuhr oder -ausfuhr“. Oh ja, das will ich, das will ich! []
  5. Ich geh euch auf den Keks, oder? []

Das Objekt war sauber und ordentlich gekleidet

Am Dienstagabend durfte ich zum ersten Mal Günter Grass1 live, in Farbe und in einer Lesung mit anschließender Diskussion erleben. Vorher mochte ich Grass nicht unbedingt, jedoch frage ich mich nach dem gestrigen Abend, wie ich zu dieser Einstellung gekommen bin. Im Hörsaal 1 der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bestach der Nobelpreisträger durch viel Witz und Redegewandheit. Gelesen habe ich bis dato, außer Auszügen, auch noch nichts von Herrn Grass, werde das aber demnächst mit „Unterwegs von Deutschland nach Deutschland – Tagebuch 1990“ nachholen. Die gelesenen Auszüge gefielen mir gut bis sehr gut, vor allem diese Mischung aus alltäglichem und politischem aus der Umbuchszeit der Wiedervereinigung. Aber auch in der Diskussion mit Markus Meckel bestach Herr Grass durch Witz, sowie durch harsche und spitze Worte an den richtigen Stellen. Grass‘ Meinung zur Wiedervereinigung ist eine kritische, aber kritisch hauptsächlich in Bezug auf die westdeutschen Politiker und Unternehmer. Allerdings will ich an dieser Stelle nicht so viel über die Inhalte der Lesung reden, sondern um das Drumherum. Interessant und wahrscheinlich unfreiwillig zweideutig war schon die Begrüßung durch den Rektor. Dieser betonte u.a., dass das Profil der Uni Magdeburg eher ein naturwissenschaftlich-technisches sei und erwähnte die Geisteswissenschaften auch erst am Ende der Aufzählung. Trotzdem nannte er die Lesung von G. Grass eine Bereicherung des Lehrplans bzw. des Angebots. In Anbetracht dessen, dass es eine wirklich gute, interessante und vor allem sehr politisch orientierte Veranstaltung war, wundert sich der FGSE-Studenten und die FGSE-Studentin schon irgendwie: Warum ist Günter Grass auf der einen Seite eine Bereicherung, wenn auf der anderen Seite die FGSE zusehends verkommt und immer stärker eine (gefühlt?) untergeordnete Rolle im Gesamtbild der Universität spielt? Man weiß es nicht, man weiß es nicht.

Fortsetzung die Tage…

  1. Die Überschrift ist ein abgewandeltes Zitat aus der Stasi-Akte über Günter Grass. []

Die FGSE wird renoviert

„Die FGSE wird renoviert!“, dieses Gerücht hält sich schon länger und irgendwann zwischendurch wurden auch mal ein paar Flure neu gemacht. Das war’s bisher, aber vielleicht bewegt sich ja doch langsam mal was. Zumindest, wenn man dem Spiegel, der FAZ, der TAZ, der Volksstimme, Radio Sputnik und der entsprechenden Internetseite trauen darf. Dort gibt es nämlichen einen Artikel mit dem charmanten Titel „Uni Magdeburg: Millionen für die Platte„. Der Artikel ist recht kurz, aber wahrscheinlich fühlt sich jeder FGSE-Angehörige an sein „erstes Mal“ erinnert, wenn er folgendes liest:

Als Kristin Kodura an ihrem ersten Tag an der Uni Magdeburg kurz nach der Immatrikulation die Fakultät für Geistes-, Sozialwissenschaften und Pädagogik angucken wollte, war sie geschockt: „Das soll eine Universität sein?“, staunte die angehende Studentin über den herunter gekommenen Plattenbau aus den letzten Jahren der DDR

Gut, bei mir hielt sich der Schock damals in Grenzen. Als Ostfriesenjung war ich von dem reinen Anblick der Stadt Magdeburg und meinem Wohnviertel wohl schon geschockt genug. Da hat mich das Gebäude weniger gestört und auch heute betrachte ich das Gebäude eher mit nordischem Langmut. Schön ist es nicht, passt aber manchmal erstaunlich gut zu dem, was man in dem Gebäude so alles erlebt. Gut, das Welfenschloss ist es nicht und es gibt auf dem Hauptcampus bedeutend schönere modernere Gebäude, aber…na, aber halt.

Dem Dekan selbst sind seine Toiletten so peinlich, dass er Gäste gar nicht mehr in der Fakultät empfängt, sondern gleich zum Italiener einlädt.

Hach ja, unsere Toiletten. Man muss die Toiletten einfach positiv sehen. Zum einen gibt es bei den Herren schon Pissoirs in ungefährer Beckenhöhe und keine „Pissrinnen“ im Boden. Zum anderen verlaufen die Rohre direkt über den Sitzschüsseln und manchmal schaffen es die Herren im Stockwerk über einem im Takt zu…naja, ihr wisst schon. Saftiges *platsch*, sowas bekommt man elektronisch gar nicht hin! Das ist noch gute, deutsche Wertarbeit! *hüstel*
Über die auch im Artikel erwähnten Seminar-Stehplätze sage ich jetzt mal nichts. Auch über das „KKK“ auf dieser „Wandzeitung“ im Keller, werde ich den Mantel des Schweigens hüllen. Wozu ich aber noch was sagen will, ist das hier:

Vor allem die Seminarräume sind zu klein und haben eine schlechte Akustik. Im Sommer sind sie zu warm und im Winter zum Erfrieren kalt.

Ohne diese vermaledeiten Frischluftfanatiker könnte man es im Winter meistens in den Seminarräumen aushalten. Vielerorts haben wir ja schon neue Fenster bekommen. Wenn man aber alle 5 Minuten diese Fenster aufreißt, so ist nicht viel mit Wärme. Da braucht man nicht einmal ein Physik-Diplom, um das zu verstehen.

Man sollte aber auch erwähnen, dass es durchaus renovierte Räume in der FGSE gibt, die sogar richtig gut ausgestattet sind, nur leider habe ich von denen keine Bilder. Irgendwann war ich aber mal kurz mit Kamera in der FGSE unterwegs und das ist jetzt eine wunderbare Gelegenheit ein paar der dabei entstandenen Eindrücke wiederzugeben.
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Studiert im Osten?

Die Universität Magdeburg ist ja dazu übergegangen alle naselang Mails an alle Studierende zu verschicken. Die meisten, meistens diejenigen, die sich sonst immer über mangelnde Informationspolitik beschweren, stört dies, mich persönlich hingegen eher weniger. Allerdings ist der Informationsgehalt dieser Mails häufig wirklich nicht besonders groß. Heute gab es aber wieder so eine Mail mit dem Betreff „Campus Spezialisten“. Irgendwas in mir schrie gleich „studiVZ“, was wahrscheinlich nicht zuletzt an diesem Eintrag beim Chemnitzblogger lag. Ich sollte Recht behalten.

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Da nützt auch Recyclingpapier nichts

Gerade eben kamen zwei Kommilitonen rein. Für einen Kurs in der Germanistik1 mussten sie zu jeder Woche eine Frage beantworten. Die Frage zur heutigen Sitzung konnte man nur mit Ja oder Nein beantworten, deswegen hat sich kaum einer die Mühe gemacht ein Name+Kurs+Frage+Datum+Antwort – also so drei bis vier Zeilen – auf ein Blatt Papier zu drucken. Der Dozent wollte das aber tatsächlich haben. So kann man natürlich auch Papier verschwenden.

  1. wen wundert’s? []