Archiv der Kategorie: Neulich an der Unität

Defekte Getränke

Manchmal scheine ich etwas an mir zu haben, das andere – mir völlig fremde Menschen – dazu bewegt sich mit mir zu unterhalten. So auch heute morgen, als sich eine etwas ältere Dame mit mir über das Gewicht der Eingangstür zur Uni unterhalten wollte. Gut, die ist wirklich alles andere als leichtgängig, aber das merkt doch jeder selbst. Das muss ich doch nicht erst noch jemandem erzählen, oder?

Naja, kurz danach, vor’m Kaffeeautomaten, dann der nächste Versuch ein Gespräch in Gang zu bringen.
Defekte Getränke weiterlesen

„Aber nur unter Vorbehalt“

Am Montag ist bei uns an der Fakultät ja das Projekt „Fakultät ohne Rassismus“ gestartet. Was genau das bedeutet habe ich ja schon hier erklärt.
Vorhin habe ich zusammen mit einigen anderen Unterschriftenlisten durchgesehen und verglichen und neben der nahezu unleserlichen Schrift so mancher Kommilitonen, fiel mir besonders eins ins Auge. Da hatte doch glatt jemand seinem Namen den Vermerk „unter Vorbehalt“ hinzugefügt.

„Aber nur unter Vorbehalt“ weiterlesen

AK DoF

Es wurde ja schon an verschiedenen Stellen über die Studentische Initiative an der FGSE berichtet. Entstanden ist das Ganze ja zwischen Oktober und November mit einem Brief an den Rektor. Sieht man einmal davon ab, dass man über den Inhalt streiten kann, dann ist es wirklich wunderbar, dass sich Studenten um ihre Interessen kümmern. Nachdem das Gespräch mit dem Rektor in einem ziemlichen Eklat endete, hat man scheinbar überlegt, wie es denn nun weiter gehen soll. Geboren war die Idee einer studentischen Initiative für die gesamte FGSE. Immer noch eine lobenswerte Aktion, dieses Mal sogar ein kleines bisschen besser mit den gewählten studentischen Vertretern abgesprochen. Auf der „Vollversammlung“, über die an verschiedenen Stellen schon berichtet wurde, einigte man sich dann endgültig auf die Bildung eines Arbeitskreises. Vorher standen schon grobe Forderungen fest (die nach Meinung einiger ja auch so wischiwaschi bleiben sollten):

AK DoF weiterlesen

Freitag, Kaffee

Ich bin heute schon wieder viel zu früh aufgestanden. 05:20 Uhr ist einfach keine Zeit für einen Studenten. Sitze seit 7 Uhr im Büro und versuche krampfhaft meine Arbeit zu erledigen. Aber erstmal Kaffee trinken. eMails könnte ich auch mal wieder checken, ist erst 5 Minuten her. Aber jetzt fang ich an, wirklich. Hmm…gehe eine rauchen. Muss mich ja für die Arbeit stärken.

>>Was muss ich denn noch erledigen?<<

Freitag, Kaffee weiterlesen

Muss zum Uniball, brauche Kredit!

Ja, ich wurde für den Studentenpreis des Stura Uni Magdeburg vorgeschlagen.
Ja, ich wurde auch nominiert.
Nein, ich weiß nicht ob ich gewinne, muss also auf blauen Dunst dahin.

Ja, das stört mich!

Warum?

Ganz einfach: Ich mag Bälle einfach nicht. Vor allem Bälle, bei denen sich Organisatoren fragen, warum eine bestimmte Zielgruppe fast nie vertreten ist. Die Gründe dafür sind meistens recht vielfältig, aber beim Uniball kann man die, meine ich, recht genau benennen. Liest man sich als Student die Einladung durch, so gibt es verschiedene Stufen der Ablehnungshaltung.

Stufe 1

Der Ball findet […] im Maritim-Hotel Magdeburg statt.

Nichts gegen das Maritim, aber studentenfreundlich ist das sicher nicht, oder? Klar, gehobene und dem Anlaß sicher auch irgendwie zuträgliche Atmosphäre. Aber der Geldbeutel der meisten Studenten bekommt schon bei der reinen Erwähnung des Maritims Bauchschmerzen, als würde schon die Nennung des Namens Geld kosten.

Stufe 2

Der Preis der Eintrittskarte beträgt 50 € und für Studierende 25 €.

*HUST* 25€ sind bei mir mehrere Mahlzeiten! Natürlich gibt es an dem Abend Buffet kostenlos (zumindest soweit ich weiß), aber die Getränke sind da nicht mit inbegriffen! (siehe Stufe 3) Wenn ich dann noch etwas über ein „festliches Büfett“ lese wird mir Angst und Bange um meine, eh kaum vorhandene, Figur. Aber ich hab es nachgeschlagen, die Schreibweise ist tatsächlich gültig.

Stufe 3

In der Galerie erwartet Sie […] [die] Sekt- und Bierbar.

Bars, die spezielle Getränke anbieten waren mir immer suspekt. Wenn etwas eine spezielle Bar rechtfertigt ist dieses Etwas meistens einfach nur teuer. So scheinbar auch dieses Mal, denn die billigste Flasche Wein soll so um 24€ liegen, eine Flasche Wasser 8€ und ein Bier 4€. Somit fällt Buffet irgendwie aus, denn etwas zum Runterspülen sprengt mein Budget. Gut, im Endeffekt wird man natürlich trotzdem was trinken, aber die Magenschmerzen am nächsten Tag werden garantiert nicht nur vom reichhaltigen Essen stammen. Vielleicht kann man ja was zu trinken reinschmuggeln…hmm…ich sollte mir nen vernünftigen Flachmann zulegen. Oder gibt mir hier jemand einen Kredit oder noch besser: schenkt mir jemand Geld für diesen Abend?
Ob ich beim StuRa oder beim Bafög-Amt Beihilfe beantragen kann?

Neben diesen herkömmlichen Horrorstufen gibt es, gerade bei diesem Ball, noch meine ganz persönlichen Zusatzstufen, die ich euch natürlich nicht vorenthalten will.

Stufe 4

Showtanz

Tanzdarbietung des mehrfachen Landesmeisterpaares in Lateinamerikanischen Tänzen

Hab ich schonmal erwähnt, dass ich die Leistungen von Profitänzern durchaus hoch ansiedel, ich das Zugucken aber todlangweilig finde? Die Grinsen immer so mechanisch, als wollten sie sagen: „Hey, was wir hier machen ist verdammt anstrengend! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen _wie_ anstrengend! Und da ihr das eh nicht könnt tun wir so, als wäre alles ganz einfach und grinsen vor uns hin!“ Den Showtanz kann ich wahrscheinlich noch am Ehesten ertragen…

Für die richtige Musik zum Ball sorgen die […]

Nach dieser Ansage folgen meist irgendwelche betont „partymäßigen“ Bandnamen. Keine Frage, dass die ihre Sache gut machen, denn sonst würden sie nicht gebucht werden. Auch hier ist es nicht besser, sondern durch Zufälle sogar noch schlimmer! *schauder*

Stufe 5

Die Musik der Band XY ist ja nicht nur dafür da gehört zu werden. Nein, sie soll auch genutzt werden. Problem dabei: Ich kann nicht tanzen! Nächstes Problem: Meine Freundin schon. Aber zum Glück kann man Toiletten abschließen…

Stufe 6 oder eigentlich Stufe 0

Ich muss einen Anzug tragen. Mir mag der ja stehen, aber ich stand da noch nie drauf. Zu wenige und zu kleine Taschen. Jeder Tascheninhalt trägt sofort auf. Sehr anfällig für Schmutz und so betont…elegant. *schauder* Wer hat eigentlich die Abendgarderobe erfunden? Gibt es dazu keinen Gegenentwurf?

Stufe 7
Wie eingangs erwähnt, weiß ich nicht einmal ob ich mir den ganzen Kram gebe, weil ich den Preis bekomme oder ob ich mir den ganzen Kram gebe, weil jemand anderes den Preis bekommt.

Und zu guter Letzt machen Tippfehler die Sache nicht besser. Bei der

Preisverleihungen des Studetenrates

fühl ich mich irgendwie wie ein Vertriebener.

Kaffee mit Horst

Wecker hat um 05:30 Uhr geklingelt. Meine Freundin ist aufgestanden, ich bin noch eben liegen geblieben. Um 06:00 macht mich meine Freundin nett darauf aufmerksam, dass es Zeit ist aufzustehen. Stehe auf, wache nach dem Duschen beim Abtrocknen auf. Beschließe noch bis zum Auto weiterzudösen. Klappt dank Routine ganz gut. Muss nun aber wach werden um unsere Nachbarin mit aufgesetzter Fröhlichkeit zu nerven. Die hat aber dazu gelernt und hört Musik, verdammter Mist.

Fahre die beiden weg, fahre in die Uni und hol mir erstmal nen Kaffee. Gehe ins Büro, keiner da, Spülmaschine läuft. >>Was zum Teufel?<<, denke ich, zucke mit den Schultern und setze Kaffee auf. Der geholte Kaffee hält ja schließlich nicht ewig. Hab den Müsliriegel vergessen, gehe nochmal zum Automaten. Bleibe auf dem Rückweg auf dem Treppenabsatz stehen. Gucke aus dem Fenster, unterhalte mich mit Horst, trinke Kaffee. Horst ist heute nicht besonders gesprächig, aber ich glaube Horst ist die Aufmerksamkeit einfach nicht gewohnt. Horst ist halt ein einfacher Handwerker unter Akademikern. Er macht sein Ding, wir unseres. Und eigentlich mag ich so jemanden, wie Horst, so überhaupt gar nicht. Aber bei Horst mach ich mal ne Ausnahme, als Anerkennung für seine Leistungen. Das alles sage ich auch Horst, er guckt verständnisvoll und antwortet mit einem beredeten Schweigen.
>>So mag ich dich, lieber Horst. Immer weiter so!<<
Gehe wieder ins Büro. Die Geisterspülmaschine spült immer noch, beschließe ihr noch ein bisschen Zeit zu geben, gehe eine Rauchen. Horst ist immer noch da, nicke ihm freundlich zu und zolle nochmal Respekt für sein beeindruckendes Werk. Beim rauchen stelle ich fest, dass jemand die Kippenreste in einer Linie angeordnet hat. Soviel zum Thema Akademiker. Schmeiße meine Kippe aus Trotz demonstrativ schief daneben, murmel >>Soviel zu deiner verdammten Harmonie und Linearität<< und gehe wieder rein, weil es viel zu kalt draußen ist.

Kaffee ist fertig, die Spülmaschine immer noch von bösen Geistern besessen. Naja, erstmal Kaffee trinken. Ob ich Horst auch einen vorbeibringen soll?

Textverständnis und Aufgabenbearbeitung

„Hilfe, ich komme mit dem Text nicht zurecht!“ Solche Aussagen hört man im Studium recht häufig, besonders gerne wenn es daran geht mittelhochdeutsche Texte zu übersetzen. Auch ich hatte und habe damit häufiger so meine Probleme, aber wenn ich mich dann doch an so einem Text versuche, dann versuche ich mich daran und sitze nicht in einem unruhigen Raum, wechsel alle naselang das Thema und konzentriere mich überhaupt nicht. Wenn mir nach Smalltalk der Sinn steht, dann lasse ich meine Arbeit ruhen und gebe mich dem Smalltalk hin. Und wenn ich der einzige bin, der arbeitet, dann stehe ich vor der Wahl: entweder ich verlasse den unruhigen Raum und ziehe mich in eine ruhige Ecke zurück oder ich sorge, durch mehr oder weniger nette Appelle, dafür, dass die unruhigen Geister Ruhe finden. Ich kann mich natürlich auch der Unruhe hingeben oder es ignorieren, dass jemand Ruhe braucht. Wenn ich diese Variante bevorzuge muss ich mich aber entweder nicht zum Arbeiten hinsetzen oder ich sollte mir mal Gedanken über meine Umgangsformen machen. In meiner Sozialisation wurde es als unhöflich angesehen andere bei der Arbeit zu stören. Aber es ändert sich ja viel in der heutigen Zeit. Studenten wollen lieber Dünnpfiff reden, als zu arbeiten oder andere arbeiten zu lassen und dezente Anspielungen derjenigen, die dann doch mal etwas zu tun haben, werden nicht verstanden und ignoriert. Wie Diamanten kommen einem diejenigen vor, die es verstehen, wenn man seine Ruhe braucht und demenstprechend ihre Gesprächslautstärke auf ein ordentliches Niveau herabsenken. Auch die Raucherpausen der Gesprächsführer lernt man schätzen, wie ein Verdurstender das Wasser. Nur leider dauern diese Pausen nie allzu lange und höfliche Menschen sind auch in der Unterzahl. So bleibt einem meistens nur die Flucht oder die Nachtschicht. So bleibt auch heute Nacht das Bettchen kalt…was will man mehr?

Aller Anfang ist schwer…

Da sind sie nun vorbei, die Einführungstage der Uni. Anstrengend war es es wohl für die Erstsemester und all die, die versucht haben den Erstsemestern in der Anfangszeit beizustehen. All die Studienberater, Mentoren, Fachschaftsräte, Helfer usw. haben sich die letzten Tage den Mund fusselig geredet, ständig umgeben von mehr oder weniger verwirrten neuen Studenten. Und manch ein höheres Semester mag an seine Anfangszeit zurückgedacht haben. An all die neuen Eindrücke und all das Chaos, welches fast unüberwindbar erschien. Irgendwann kam dann die Routine und auch jetzt kommt der Arbeitsalltag wieder und alles geht seinen gewohnten Gang. Auch die Erstsemester werden demnächst eine gewisse Routine entwickeln, selbst wenn sie das vielleicht noch nicht glauben. Also wohlan, voran ihr Studenten! Bis zur nächsten Einführungswoche, wenn alles wieder von vorne beginnt…

Bitte Klogänge mit dem Orgateam abstimmen

Es gibt in Deutschland wirklich grandiose Projekte, die das Leben einzelner Gruppen der Gesellschaft verbessern könnten. Wenn da nicht die deutsche Gründlichkeit wäre. So verlaufen sich manche Projekte in einem Wirrwarr von bürokratischem Unsinn. Selbst Reinhard Meys „Antrag auf Erteilung eines Antragformulars“ wirkt wie der reine Urlaub, im Gegensatz zu den wirklichen Irrungen und Wirrungen denen sich engagierte Menschen gegenüber sehen.

So gibt es Projekte, die an einer Einrichtung ins Leben gerufen wurden und auf diese Einrichtung zugeschnitten wurden. Nun will dieses Projekt aber expandieren. Ist ja nicht weiter das Problem, wenn sich dieses Projekt, bzw. seine Leiter, nicht als herzerfrischend unflexibel herausstellen. So wird versucht die Schablone, welche bei Einrichtung A funktioniert hat, auf Einrichtung B, C usw. anzuwenden. Allerdings wird dafür die Schablone nicht verändert, obwohl jedem klar sein dürfte, dass die unterschiede zwischen den Einrichtungen in den verschiedensten Bereichen liegen. Von Größe, Form des Gebäudes über den Namen bis hin zum Selbstverständnis liegen zwischen den einzelnen Einrichtungen zumeist Welten.

Trotzdem wird lieber ein ominöses Corporate Design angelegt, welches lieber starr, denn flexibel gehandhabt wird, anstatt etwas neues auf Grund der früheren Erfahrungen zu schaffen. Also etwas zu schaffen, was auf die neue Einrichtung passt und auf die neuen Anforderungen. Wäre ja auch zu einfach. Dann müsste man ja auf die Leute in der neuen einrichtung vertrauen. Man müsste darauf vertrauen, dass diese Menschen ihr Fach und ihre Einrichtung verstehen. Ihr Fach und ihre Einrichtung vor allem besser verstehen, als die Projektleiter aus Einrichtung A! Denn A hat nur sehr selten etwas mit B zu tun. Aber nein, aber nein. Alles, was B macht muss vorher mit A abgesprochen werden! So etwas nenne ich Flexibilität! Damit verkürzt man die Wege und die Bearbeitungszeiten! Aber Vertrauen in B zu setzen wäre wirklich zu einfach, ich verstehe das. Also vermiest man den engagierten Menschen aus Einrichtung B lieber das Ganze, hat aber dafür das tolle, und völlig falsche und unberechtigte, Gefühl weiterhin King of the Koppel zu sein. Schöne neue Welt, schöne neue Elite! Zu gut, dass ich mir das nicht geben muss…aber da ich ein netter Mensch bin und gerne dazu bereit bin andere in ihren abgehobenen Verhaltensweisen zu unterstützen:

„Liebe Leiter des Projektes. ich bitte hiermit gnädigst um Erlaubnis diesen Blogeintrag zu beenden und das Klo aufzusuchen!“

Achtung, kann Spuren von Emanzipation enthalten!

Ich dachte ja ich hätte schon alles gesehen, was es so an an gendergerechten SchwachsInnen und von EMMA-Kiffern ausgeheckten EskapadInnen in diesem Land gibt. Nicht dass ich etwas gegen die Gleichbehandlung der Frau hätte. Nie im Leben! Ich finde das haben sich die Frauen verdient, eingekeilt zwischen Alice S. und Eva H. Sollen sie alle machen, wie sie meinen! Aber manchmal…manchmal frage ich mich wohin das noch alles führen soll und ob es nicht besser wäre, wenn die Verwender von der neuen Szene-Gender-Sprache etwas mehr nachdenken würden, bevor sie ihre neusten Schöpfungen auf die Menschheit loslassen.

So fiel mein Blick heute in der Uni auf ein Plakat über Veranstaltungen gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit usw. „Tolle Sache“, dachte ich, „Studenten, die sich gegen die braunen Kakerlaken zur Wehr setzen wollen und was auf die beine stellen! Das werd ich mir sicher angucken!“ Schonfiel mir auch das Logo vom Studentenrat ins Auge und die beiden Buchstaben AG. Das wird ja sicher die AG Take Part vom StuRa sein, schön mal wieder was von denen zu hören…dachte ich zumindest solange, bis meine Augen das wahrnahmen, was hinter dem AG stand.Da folgte nämlich anstatt „Take“ das Wörtchen „emanzipativ“. Okay, ich gebe zu, ich hatte keine Ahnung, was dieses Wort bedeuten sollte! Ich musste erstmal nachgucken und siehe da: das Wort gibt es tatsächlich. Es bedeutet „Emanzipation beinhaltend“ oder „Emanzipation betreffend“. Wieder was gelernt, so schlimm kann die Gruppe ja gar nicht sein!

Aber moment, da kommt ja noch etwas nach der Arbeitgruppe, die Emanzipation beinhaltet. Was stand da? AntifaschistInnen!? Hmm…okay…äh…das hätte nun nicht sein müssen, oder? Ich dachte wenigstens über diesem Innen Kram würden die Antifas drüberstehen, aber die scheinen sich wirklich für nichts zu schade zu sein. Aber gut, an sich hab ich auch nichts gegen Antifaschisten (zumindest nicht so viel wie gegen AntifaschtistInnen) und meistens bekommen sie ja doch ganz gute veranstaltungen hin. Aber dieses emanzipativ davor? Was soll das? „Arbeitsgemeinschaft/Arbeitsgruppe der Emanzipation betreffenden oder der Emanzipation beinhaltenden Antifaschisten und Antifaschistinnen“? AGdEbodEbAuA? das macht ja selbst T.A.F.K.A.P Konkurrenz! Okay, zumindest das AuA am Ende drückt recht treffend aus, was ich gedacht habe, nachdem ich das volle Ausmaß des Namens realisiert habe. Was wäre denn an „Studenten gegen Rechts“ so schlimm gewesen? Meinetwegen auch StudentInnen! Aber doch nicht ein Wortungetüm für welches man sein 1. Staatsexamen haben muss um es zu verstehen! Kinners, nicht der Name macht das Programm, sondern ihr macht es! Euer Engagement in allen, allen Ehren! Ich bewundere euch dafür immer wieder (auch wenn es euch meist nur einen Monat lang gibt), aber bitte….BITTE…lasst ein Kind eure zukünftigen Namen schreiben, okay? Ansonsten sind wir bald bei „Früher-war-alles-besser-und-Raiders-hieß-noch-nicht-Twix-aber-dafür-hießen-die-afroeuropäischen-

Liebesbekundungen-noch-Schaumküsse-und-das-war-wirklich-nicht-okay-so-und-sowieso-waren-wir-

damals-noch-nicht-so-emanzipativ-und-deswegen-ist-eigentlich-doch-heute-alles-besser-als-

früher-Mitglieder-auch-ohne-Glieder-vereint-im-Geiste-aller-AntifaschistInnen- und-GenderInnen“

oder kurz

FwabuRhnnTadhdaLnSudwwnosuswwdnnseudiedhabafMaoGviGaAuGInnen

O.O

okay…wer daraus ein vernünftiges Wort machen kann, der bekommt von mir nen Kaffee spendiert!