Grüne Zukunftskonferenz: Eröffnung

Von Claus Hock. 10:15 Uhr. Cem Özdemir hält die Eröffnungsrede, klassisch mit anfänglichen Dankesworten. Cem Özdemir will immer Zukunftskongress sagen und sagt es auch manchmal. Leichte Seitenhiebe in Richtung der aktuellen Bundesregierung.

Ziel der Konferenz soll es sein, die Ergebnisse der Zukunftsforen kritisch zu hinterfragen und weiter zu entwickeln.1

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Claudia Roth übernimmt den zweiten Teil der Einführungsrede und teilt das Publikum in Grüne, Noch-Nicht-Grüne und Freunde. Letztere gibt es wahrscheinlich in den Schon und den Noch-Nicht.

Das konsequente Gendern wird mit Humor genommen, wenn die Rede dadurch etwas holprig wirkt. Claudia Roth gibt einen kurzen Überblick über die verschiedenen Foren/Workshops, teilweise mit den entsprechenden „Schlagworten“ zum Schwerpunkt.

Angekündigt wird die erste Keynote-Sprecherin  Prof Dr. Saskia Sassen. Die Keynote wird auf englisch gehalten, zum Glück so deutlich, dass ich es nicht bereue, mir keinen Kopfhörer zur Simultanübersetzung besorgt zu haben.

Dr. Sassen spricht über Veränderungen und „The scope of Action in an age of Globalization“. Ich wünsche mir ein Transkript der Rede, da die Wiedergabe so einfacher sein würde. Da ich kein Transkript habe, muss ich mich hier mit einzelnen Schlagworten begnügen.

Sassen: You don’t want to waste a good crisis. It presents great opportunity.

Dr. Sassen stellt fest, dass die aktuelle Krise in Griechenland eine Krise ist, die ganz Europa angeht, aber keine „Landeskrise“, sondern eine „Bankenkriese“ ist.

Sassen: Empowerment is very adorable, but it is very rare.

Ein paar Thesen der Keynote finden sich in diesem Interview in der Jungle World.

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Auf der Twitterwall finden sich übrigens viele Zitate und individuelle Kommentare zur Rede von Dr. Sassen.

[Eintrag wird fortlaufend aktualisiert]

  1. Vor mir sitzt übrigens der Grüne Nomade. []

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