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	<title>Kommentare zu: Die Jugend von heute</title>
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	<description>&#62;Endzwanziger mit Migränehintergrund&#60;</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Jan 2012 13:52:40 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: LeSpocky</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/12/11/die-jugend-von-heute/comment-page-1/#comment-1862</link>
		<dc:creator>LeSpocky</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 22:48:20 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
Aber die Einstellung “Guck doch bei Wikipedia” setzt sich auch bei einigen meiner Kollegen bzw. Kolleginnen durch. Anstatt bei Literatur eine Oldenbourg-Interpretation o.ä. zu empfehlen, wird auf Wikipedia verwiesen. Dabei ist Wikipedia für Interpretationen von Literatur nur sehr, sehr bedingt zu gebrauchen.
&lt;/blockquote&gt;
So hab ich mir »Medienkompetenz« nicht vorgestellt. &lt;strong&gt;*augenroll*&lt;/strong&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Aber die Einstellung “Guck doch bei Wikipedia” setzt sich auch bei einigen meiner Kollegen bzw. Kolleginnen durch. Anstatt bei Literatur eine Oldenbourg-Interpretation o.ä. zu empfehlen, wird auf Wikipedia verwiesen. Dabei ist Wikipedia für Interpretationen von Literatur nur sehr, sehr bedingt zu gebrauchen.
</p></blockquote>
<p>So hab ich mir »Medienkompetenz« nicht vorgestellt. <strong>*augenroll*</strong></p>
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		<title>Von: Flint</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/12/11/die-jugend-von-heute/comment-page-1/#comment-1861</link>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 20:26:03 +0000</pubDate>
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		<description>Also, ich gehe jetzt mal von meiner ältesten Schülerin aus (6. Klasse), wobei ich auch hier betone: repräsentativ ist das sicher nicht!

Nachgucken im Buch, Geo ist da das beste Beispiel: Es wird erstmal spontan behauptet, dass das nicht im Buch stehe und der Hefter wird sowieso nicht bemüht. Im Hefter finden sich zumeist nur irgendwelche kryptischen Mitschriften und Tafelbilder. Einen Zusammenhang zwischen den &quot;aktuellsten&quot; Einträgen und der HA kann selbst ich nicht immer herstellen.
In Büchern suchen (Inhaltsverzeichnis, Index) muss ich jedes Mal anregen, von alleine kommt das nicht. Zeigt aber auch schön auf, wie sehr ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Unterrichtsstunden und den Hausaufgaben in dem Alter hergestellt wird.

Französisch (hatte ich selbst nie): Fast nie können mir die Kinder erklären, was sie eigentlich gerade machen sollen. &quot;Die Lehrer&quot; erklären ja eh grundsätzlich nichts, sagen eigtl alle meine Schüler unisono... ;)

Wikipedia: Man wird nicht glauben, wie oft mir die Schüler/innen sagen, dass sie &quot;dafür das Internet brauchen&quot; bzw. wie oft im Hausaufgabenheft selbst steht: Im Internet recherchieren/nachgucken. Ich hab ja nichts gegen das Internet oder Wikipedia, aber wenn eine Sechstklässlerin eher in der Lage ist bei Wiki, als im Schlagwortverzeichnis des eigenen Buches nachzugucken...

Aber die Einstellung &quot;Guck doch bei Wikipedia&quot; setzt sich auch bei einigen meiner Kollegen bzw. Kolleginnen durch. Anstatt bei Literatur eine Oldenbourg-Interpretation o.ä. zu empfehlen, wird auf Wikipedia verwiesen. Dabei ist Wikipedia für Interpretationen von Literatur nur sehr, sehr bedingt zu gebrauchen. Aber so setzt sich &quot;Wikipedia!&quot; als Antwort durch. Wahrscheinlich löst Wiki in ein paar Jahren &quot;42!&quot; ab...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also, ich gehe jetzt mal von meiner ältesten Schülerin aus (6. Klasse), wobei ich auch hier betone: repräsentativ ist das sicher nicht!</p>
<p>Nachgucken im Buch, Geo ist da das beste Beispiel: Es wird erstmal spontan behauptet, dass das nicht im Buch stehe und der Hefter wird sowieso nicht bemüht. Im Hefter finden sich zumeist nur irgendwelche kryptischen Mitschriften und Tafelbilder. Einen Zusammenhang zwischen den &#8220;aktuellsten&#8221; Einträgen und der HA kann selbst ich nicht immer herstellen.<br />
In Büchern suchen (Inhaltsverzeichnis, Index) muss ich jedes Mal anregen, von alleine kommt das nicht. Zeigt aber auch schön auf, wie sehr ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Unterrichtsstunden und den Hausaufgaben in dem Alter hergestellt wird.</p>
<p>Französisch (hatte ich selbst nie): Fast nie können mir die Kinder erklären, was sie eigentlich gerade machen sollen. &#8220;Die Lehrer&#8221; erklären ja eh grundsätzlich nichts, sagen eigtl alle meine Schüler unisono&#8230; <img src='http://www.edition-flint.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wikipedia: Man wird nicht glauben, wie oft mir die Schüler/innen sagen, dass sie &#8220;dafür das Internet brauchen&#8221; bzw. wie oft im Hausaufgabenheft selbst steht: Im Internet recherchieren/nachgucken. Ich hab ja nichts gegen das Internet oder Wikipedia, aber wenn eine Sechstklässlerin eher in der Lage ist bei Wiki, als im Schlagwortverzeichnis des eigenen Buches nachzugucken&#8230;</p>
<p>Aber die Einstellung &#8220;Guck doch bei Wikipedia&#8221; setzt sich auch bei einigen meiner Kollegen bzw. Kolleginnen durch. Anstatt bei Literatur eine Oldenbourg-Interpretation o.ä. zu empfehlen, wird auf Wikipedia verwiesen. Dabei ist Wikipedia für Interpretationen von Literatur nur sehr, sehr bedingt zu gebrauchen. Aber so setzt sich &#8220;Wikipedia!&#8221; als Antwort durch. Wahrscheinlich löst Wiki in ein paar Jahren &#8220;42!&#8221; ab&#8230;</p>
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		<title>Von: LeSpocky</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/12/11/die-jugend-von-heute/comment-page-1/#comment-1860</link>
		<dc:creator>LeSpocky</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 19:48:18 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
Und zu guter letzt: Wikipedia. Wie konnten wir früher Hausaufgaben machen? Also vor Wikipedia? Erinnert sich daran noch jemand?
&lt;/blockquote&gt;
Gehen wir doch mal die Fächer durch:

&lt;strong&gt;Mathe:&lt;/strong&gt; Alles, was man zur Lösung der Aufgaben brauchte, hatte man zuvor in der Stunde gelernt, der Rest stand im Tafelwerk, zur Not hat man ins Buch geschaut.

&lt;strong&gt;Physik:&lt;/strong&gt; Siehe Mathe, mit ein paar Blicken mehr ins Buch.

&lt;strong&gt;Chemie:&lt;/strong&gt; Wer da im Unterricht nicht aufgepasst hatte, hatte sowieso verloren. Wer aufgepasst hatte, konnte die Aufgaben in 5 Minuten vor dem Unterricht machen.

&lt;strong&gt;Latein:&lt;/strong&gt; Vokabeln und der zu übersetzende Text standen im Buch. Die Grammatik im eigenen Heft. Reicht.

&lt;strong&gt;Englisch:&lt;/strong&gt; Vokabeln siehe Latein. Grammatik ist ja kaum nötig. Arbeitsblattlückentexte erforderten kein Lexikon und mehr Aufgaben gab&#039;s vom Herrn Lehrer nicht.

&lt;strong&gt;Biologie:&lt;/strong&gt; abgewählt :P

&lt;strong&gt;Sozialkunde:&lt;/strong&gt; null Interesse an Hausaufgaben.

&lt;strong&gt;Geschichte:&lt;/strong&gt; Buch und auf Kopien ausgegebenes Quellenmaterial. Mehr gab&#039;s halt nicht und damit hat man die Aufgaben bearbeitet.

&lt;strong&gt;Deutsch:&lt;/strong&gt; Entscheidend auch hier: das aktuell behandelte Buch. Bei Themen wie Referat zu freiem Thema ist man halt mal in die Stadt gefahren zur Bibliothek.

Das alles jetzt nur für die Abiturstufe, davor war es aber auch nicht anders. Was man im Unterricht mitgeschrieben hatte und was im Buch stand, reichte durchweg zur Lösung aus. Tafelwerk war noch unverzichtbar, aber sonst? Was machen denn die Schüler heute mit den Büchern, wenn sie nicht darin lesen sondern in der Wikipedia? Und was schlagen sie in der Wikipedia nach, was nicht in den Büchern steht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Und zu guter letzt: Wikipedia. Wie konnten wir früher Hausaufgaben machen? Also vor Wikipedia? Erinnert sich daran noch jemand?
</p></blockquote>
<p>Gehen wir doch mal die Fächer durch:</p>
<p><strong>Mathe:</strong> Alles, was man zur Lösung der Aufgaben brauchte, hatte man zuvor in der Stunde gelernt, der Rest stand im Tafelwerk, zur Not hat man ins Buch geschaut.</p>
<p><strong>Physik:</strong> Siehe Mathe, mit ein paar Blicken mehr ins Buch.</p>
<p><strong>Chemie:</strong> Wer da im Unterricht nicht aufgepasst hatte, hatte sowieso verloren. Wer aufgepasst hatte, konnte die Aufgaben in 5 Minuten vor dem Unterricht machen.</p>
<p><strong>Latein:</strong> Vokabeln und der zu übersetzende Text standen im Buch. Die Grammatik im eigenen Heft. Reicht.</p>
<p><strong>Englisch:</strong> Vokabeln siehe Latein. Grammatik ist ja kaum nötig. Arbeitsblattlückentexte erforderten kein Lexikon und mehr Aufgaben gab&#8217;s vom Herrn Lehrer nicht.</p>
<p><strong>Biologie:</strong> abgewählt <img src='http://www.edition-flint.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Sozialkunde:</strong> null Interesse an Hausaufgaben.</p>
<p><strong>Geschichte:</strong> Buch und auf Kopien ausgegebenes Quellenmaterial. Mehr gab&#8217;s halt nicht und damit hat man die Aufgaben bearbeitet.</p>
<p><strong>Deutsch:</strong> Entscheidend auch hier: das aktuell behandelte Buch. Bei Themen wie Referat zu freiem Thema ist man halt mal in die Stadt gefahren zur Bibliothek.</p>
<p>Das alles jetzt nur für die Abiturstufe, davor war es aber auch nicht anders. Was man im Unterricht mitgeschrieben hatte und was im Buch stand, reichte durchweg zur Lösung aus. Tafelwerk war noch unverzichtbar, aber sonst? Was machen denn die Schüler heute mit den Büchern, wenn sie nicht darin lesen sondern in der Wikipedia? Und was schlagen sie in der Wikipedia nach, was nicht in den Büchern steht?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Frau H. aus A.</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/12/11/die-jugend-von-heute/comment-page-1/#comment-1857</link>
		<dc:creator>Frau H. aus A.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 13:55:29 +0000</pubDate>
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		<description>Mein Sohn gehörte (und gehört heute noch) zu den Sammlern. Wie sein Portemonai heute aussieht, so sah sein Schulranzen früher aus ^^.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Sohn gehörte (und gehört heute noch) zu den Sammlern. Wie sein Portemonai heute aussieht, so sah sein Schulranzen früher aus ^^.</p>
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	<item>
		<title>Von: madcynic</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/12/11/die-jugend-von-heute/comment-page-1/#comment-1856</link>
		<dc:creator>madcynic</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 13:23:22 +0000</pubDate>
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		<description>Nö, aber statisch wirds. ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nö, aber statisch wirds. <img src='http://www.edition-flint.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: Flint</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/12/11/die-jugend-von-heute/comment-page-1/#comment-1855</link>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 13:07:06 +0000</pubDate>
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		<description>Du meinst also Wikipedia stirbt aus, wenn wir aussterben?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du meinst also Wikipedia stirbt aus, wenn wir aussterben?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: madcynic</title>
		<link>http://www.edition-flint.de/2009/12/11/die-jugend-von-heute/comment-page-1/#comment-1854</link>
		<dc:creator>madcynic</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 13:01:02 +0000</pubDate>
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		<description>Also, die letzte Frage kann ich dir beantworten. Wir waren halt verdammte Genies, so siehts ma aus. Was meinste denn, wer die Wikipedia geschrieben hat, hm? Das waren doch wir und unsere Vorgänger, die wir sie nicht in der Schule nutzen konnten.
Kein Wunder, dass die Inhalte da immer schlechter werden...ich glaub, ich hab da ne Ursache gefunden...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also, die letzte Frage kann ich dir beantworten. Wir waren halt verdammte Genies, so siehts ma aus. Was meinste denn, wer die Wikipedia geschrieben hat, hm? Das waren doch wir und unsere Vorgänger, die wir sie nicht in der Schule nutzen konnten.<br />
Kein Wunder, dass die Inhalte da immer schlechter werden&#8230;ich glaub, ich hab da ne Ursache gefunden&#8230;</p>
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