Die FGSE wird renoviert

„Die FGSE wird renoviert!“, dieses Gerücht hält sich schon länger und irgendwann zwischendurch wurden auch mal ein paar Flure neu gemacht. Das war’s bisher, aber vielleicht bewegt sich ja doch langsam mal was. Zumindest, wenn man dem Spiegel, der FAZ, der TAZ, der Volksstimme, Radio Sputnik und der entsprechenden Internetseite trauen darf. Dort gibt es nämlichen einen Artikel mit dem charmanten Titel „Uni Magdeburg: Millionen für die Platte„. Der Artikel ist recht kurz, aber wahrscheinlich fühlt sich jeder FGSE-Angehörige an sein „erstes Mal“ erinnert, wenn er folgendes liest:

Als Kristin Kodura an ihrem ersten Tag an der Uni Magdeburg kurz nach der Immatrikulation die Fakultät für Geistes-, Sozialwissenschaften und Pädagogik angucken wollte, war sie geschockt: „Das soll eine Universität sein?“, staunte die angehende Studentin über den herunter gekommenen Plattenbau aus den letzten Jahren der DDR

Gut, bei mir hielt sich der Schock damals in Grenzen. Als Ostfriesenjung war ich von dem reinen Anblick der Stadt Magdeburg und meinem Wohnviertel wohl schon geschockt genug. Da hat mich das Gebäude weniger gestört und auch heute betrachte ich das Gebäude eher mit nordischem Langmut. Schön ist es nicht, passt aber manchmal erstaunlich gut zu dem, was man in dem Gebäude so alles erlebt. Gut, das Welfenschloss ist es nicht und es gibt auf dem Hauptcampus bedeutend schönere modernere Gebäude, aber…na, aber halt.

Dem Dekan selbst sind seine Toiletten so peinlich, dass er Gäste gar nicht mehr in der Fakultät empfängt, sondern gleich zum Italiener einlädt.

Hach ja, unsere Toiletten. Man muss die Toiletten einfach positiv sehen. Zum einen gibt es bei den Herren schon Pissoirs in ungefährer Beckenhöhe und keine „Pissrinnen“ im Boden. Zum anderen verlaufen die Rohre direkt über den Sitzschüsseln und manchmal schaffen es die Herren im Stockwerk über einem im Takt zu…naja, ihr wisst schon. Saftiges *platsch*, sowas bekommt man elektronisch gar nicht hin! Das ist noch gute, deutsche Wertarbeit! *hüstel*
Über die auch im Artikel erwähnten Seminar-Stehplätze sage ich jetzt mal nichts. Auch über das „KKK“ auf dieser „Wandzeitung“ im Keller, werde ich den Mantel des Schweigens hüllen. Wozu ich aber noch was sagen will, ist das hier:

Vor allem die Seminarräume sind zu klein und haben eine schlechte Akustik. Im Sommer sind sie zu warm und im Winter zum Erfrieren kalt.

Ohne diese vermaledeiten Frischluftfanatiker könnte man es im Winter meistens in den Seminarräumen aushalten. Vielerorts haben wir ja schon neue Fenster bekommen. Wenn man aber alle 5 Minuten diese Fenster aufreißt, so ist nicht viel mit Wärme. Da braucht man nicht einmal ein Physik-Diplom, um das zu verstehen.

Man sollte aber auch erwähnen, dass es durchaus renovierte Räume in der FGSE gibt, die sogar richtig gut ausgestattet sind, nur leider habe ich von denen keine Bilder. Irgendwann war ich aber mal kurz mit Kamera in der FGSE unterwegs und das ist jetzt eine wunderbare Gelegenheit ein paar der dabei entstandenen Eindrücke wiederzugeben.

„Wir sind bereit, sofort loszulegen“, sagt Niemann. Na, mal gucken was daraus wird.

2 Gedanken zu „Die FGSE wird renoviert“

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