Kuppelbörse Universität

Von , 18. Oktober 2008 13:12
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Schon der Dekan der FGSE betont es immer wieder gerne: Die Universität ist ein einziger, großer Heiratsmarkt. Und was soll ich sagen, die Annäherungsversuche sind wirklich überall zu spüren und überall zu finden. Manchmal treibt die Suchenden aber ein sehr interessanter Humor, oder aber es ist nicht wirklich ernst gemeint, wie bei folgendem “Klowandspruch”:

Erstaunlicherweise fand sich der allerdings bei den Naturwissenschaftlern und nicht bei den Informatikern.

An der FGSE hingegen fand ich gestern folgenden Aushang, bei dem ich wirklich nicht sagen kann, wie ernst der gemeint ist. Merkwürdig fand ich ihn aber auf jeden Fall.

Der Text ist leider ein bisschen abgeschnitten, aber die paar fehlenden Buchstaben kann wohl jeder für sich ergänzen. Ich hab mich nur die ganze Zeit über gefragt: Ist ja schön und gut und sollen sie auch gerne machen, aber warum reiten die so auf den “Pflichten als Vater” herum? Erfolgt das aus dem Antrieb, dass “ein Kind einen Vater braucht” und dieser Vater nunmal nicht zu viel Brust haben sollte, dafür an anderer Stelle etwas mehr? Oder wollten sie nicht evtl. Spender durch das Wort Alimente abschrecken? Dem Zyniker hatte ich den Aushang auch gezeigt und er wies darauf hin, dass der Aushang keinen Stempel hat, also an sich nicht genehmigt ist. Die Pinnwand gehört zum Fachschaftsrat und eigentlich müssen alle Aushänge vorher abgestempelt werden. Tja, warum die sich wohl keinen Stempel geholt haben?

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5 Antworten für “Kuppelbörse Universität”

  1. Heten sind manchmal soooo einfallslos *kopfschüttel* Es könnte doch genauso gut sein, dass die beiden Damen einfach ein Schwules Pärchen ansprechen wollen, was sich auch Kinder wünscht. Nun muss man kein abgeschlossenes Biologiestudium haben, um zu wissen, dass es für Männer doch wesentlich schwieriger ist ein Kind zu bekommen, als für Frauen ; )

    Ach übrigens es gibt eine sehr einfache Weise herauszufinden, ob das ernstgemeint ist Flint *grins*

  2. Flint sagt:

    Joa, kann ja alles sein. Aber sie sprechen ja auch heterosexuelle Paare an. Und ich werde das nicht rausfinden, weil ich mir der Verantwortung bewusst bin. ;)

  3. Peter sagt:

    in größeren Städten (*hust*) gibt es einschlägige Veranstaltungsmagazine (aka Dates / Bewegungsmelder / … ), in welchem der Kleinanzeigenteil auch von solch Anfragen durchsetzt ist …
    hab ich gehört

  4. Ach das mit den heterosexuellen Paaren ist doch nur pro forma, man …äh… frau will doch tolerant wirken ;-)

  5. madcynic sagt:

    Ist schon komisch. Heiratsmarkt, Kuppelbörse…merk ich nischt von. Scheiße. (Menno.) Mitleid kann gern behalten werden.

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