Dr. Flint Kimble
Es ist ja ab und an schon angeklungen, dass ich manchmal merkwürdige Träume habe. Neulich hatte ich mal wieder so einen. Ich war auf der Flucht, so wie damals Dr. Kimble. Nur aus anderem Grund. Ich hatte keinen Mord begangen, keine Steuern hinterzogen oder sowas. Neee, ich hab hier im Blog was schlechtes über den Bundestag, Schäuble und die anderen Konsorten gesagt. Das haben die herausgefunden und haben mich gesucht. So mit Suchanzeige in der Zeitung und so. Merkwürdigerweise nur im Auricher Lokalblatt, aber ich hab schon immer vermutet, dass die an irgendeiner Verschwörung gegen mich teilnehmen.1 Jedenfalls war ich auf der Flucht, ich musste jeden Tag mein Versteck wechseln, weil irgendwie wollte mich keiner lange bei sich haben. Kann ich gar nicht verstehen, denn spätestens seit dem Lauschangriff, dem Bundestrojaner, der Vorratsdatenspeicherung oder kurz gesagt: Seit Schäuble sind wir doch eh alle auf der Flucht vor der Regierung, oder?
________- Zusammen mit Kaffee usw. [↩]
“… weil irgendwie wollte mich keiner lange bei sich haben” <— denk mal drüber nach
Jo Mehony, zwei Seelen – ein Gedanke