I met with Nyarlathotep, He took me by the hand.

Hab gerade mal wieder die Tags vom Herrn Rau durchsucht und bin dabei über einen Artikel über Filk Songs gestolpert. Die Beschreibung im Artikel trifft es ziemlich gut, also zitiere ich diese dreisterweise einfach mal1 :

“Filk music” hat wohl irgend etwas mit “folk music” zu tun. Entstanden ist das, sagen wir mal, auf Fantasy- und Science-Fiction-Conventions: Es handelt sich dabei um Lieder, deren Text sich mit dem Fantasy- oder Science-Fiction-Thema des Cons beschäftigt.

Erinnert hat mich das Ganze sehr an meine wirklich aktive Zeit als DSA-, bzw. Shadowrunspieler/-spielleiter und Fantasyleser. Zur Science-Fiction komme ich ja eh momentan erst so langsam.

Damals spielten wir regelmäßig und Musik spielte ab und an auch mal eine Rolle, allerdings eher als Hintergrundgedudel. Dennoch kam es immer mal wieder zu laienhaften und wenig ernst gemeinten Umdichtungen bekannter Lieder. Erinnern kann ich mich nur noch an: „Wie ein Muni-Sturm an einem Sommertag, wie ein plötzlicher Misston im schönsten Lebenslied“.((Nach: Die Ärzte – Super Drei)) Und da sag nochmal jemand Shadowrun mache nicht kreativ! Gut, sonderlich kreativ war das auch nicht, aber Runner werden ja nun auch nur bedingt fürs Denken bezahlt.2
Die Überschrift stammt übrigens aus einem Filk-Songbook, welches auch beim Herrn Rau verlinkt ist und gehört zum Lied „Oh, Cthulu Dear“. Das Universum von H.P. Lovecraft wird ja gerne für alle möglichen Projekte herangezogen. So schrieb Wolfgang Hohlbein unzählige Geschichten um den Hexer von Salem (und seinen Vater und seinen Sohn usw.), der Unspeakable Vault of Doom liefert regelmäßig Comicstrips zwischen Hommage und Satire zum Thema Great Ol‘ Ones und „The H.P. Lovecraft Historical Society“ liefert seit 1984 alternative Universen und alles was so dazugehört. Darunter eine Cthulu-Weihnachtsgeschichte, das Musical „A Shoggoth on the Roof“ und einen Stummfilm zur Geschichte „The Call of Cthulu„. Ich persönlich kenne nur einzelne Lieder aus „A Scary Solstice“, der Weihnachtsgeschichte“ und Ausschnitte aus dem Stummfilm. Wer den Cthulhu-Mythos kennt und mag wird an beidem sicherlich seine Freude haben, ebenso an den ganzen Gimmicks und Downloads, welche die Historical Society anbietet.

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Soviel erstmal zu einem weitern, vom Herrn Rau angeregten, eher nerdigen Eintrag. Ich hoffe ich habe mal häufiger Lust dazu und vielleicht schreibe ich auch mal ein paar der alten Rollenspiel-InTime-Geschichten auf, die uns so in Aventurien, den UCAS und den ADL passiert sind. Wahrscheinlich spätestens dann, wenn ich mal wieder in fremden Blogarchiven wühle.

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  1. den Artikel solltet ihr trotzdem lesen, wenn euch das Thema interessiert. Lohnt sich! []
  2. Was sich besonders gut an meiner aktuellen Gruppe zeigt. Da könnte ich euch Sachen erzählen. []
  3. Copyright HPLHS []
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2 Gedanken zu „I met with Nyarlathotep, He took me by the hand.“

  1. Ah, Cthulhu. Schöne Sache, auch als Rollenspiel. „Shoggoth on the Roof“ kannte ich schon. Danke für die anderen Links. Habe Lust gekriegt, mal wieder Lovecraft zu lesen.

  2. „[…] vielleicht schreibe ich auch mal ein paar der alten Rollenspiel-InTime-Geschichten auf.“ – Also wenn es nach mir geht kannst du auch neue InTime-Geschichten zum besten geben; die sind nicht unbedingt Ruhmreich aber … nun ja … lustig …! „Gut, sonderlich kreativ war das auch nicht, aber Runner werden ja nun auch nur bedingt fürs Denken bezahlt.“ – Öhm ja … keine weiteren Kommentare … 😛
    LG Dope

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