„…und dem Wahnsinn zugewandt!“ (Der Kommentar)

Exklusiv für meine Leser nun der Kommentar zum Bühnenstück „…dem dem Wahnsinn zugewandt!“. Das Interview führte Flint (F) mit dem Autor (A):

Flint: Guten Tag, verehrter Autor. Meine Leser würden gerne wissen, wie Sie auf die Idee zu ihrem Bühnenstück gekommen sind.

Der Autor: Guten Tag, verehrter Flint. Nun, diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Ich müsste etwas weiter ausholen.

F: Nur zu, tun Sie sich keinen Zwang an!

A: Also gut. Begonnen hat alles damit, dass ich selbst das Plakat der GHG sah. Wie Sie auch, habe ich mir dazu so meine Gedanken gemacht und bin für mich selbst zu dem Schluß gekommen, dass die GHG sicherlich provozieren wollte und ins Gespräch kommen wollte. Allerdings gibt es weit schlimmeres unter der Sonne. Dennoch darf und muss man das Plakat kritisch betrachten. Hierzu sollten auch und gerade Studenten durchaus in der Lage sein…

F: Aber?

A: Tja, manche sind dazu nicht in der Lage. Vergessen Sie nicht, dass das Bühnenstück einer Diskussion nachempfunden wurde, die für jeden online nachzulesen ist. Natürlich spitzt das Bühnenstück zu, deswegen darf und soll sich jeder ein eigenes Bild machen. Nur suchen muss jeder selbst.

F: Wie ich sehe, sind Sie selbst Mitglied auf dem Portal, finden aber im Bühnenstück keine Erwähnung.

A: Außer mir fehlen noch einige andere Diskussionsteilnehmer. Dies hat verschiedene Gründe, aber hauptsächlich folgenden: Ich habe nur die wirklich „wichtigen“, polarisierenden oder erheiternden Teilnehmer in mein Stück übernommen. Halbwegs sachliche Beiträge oder Beiträge, die unter den Auswirkungen eines Lachkrampfes geschrieben wurden, habe ich hingegen ausgelassen.

F: Wer schrieb denn während oder nach einem Lachkrampf?

A: Raten Sie doch mal…

F: Gut, andere Frage: Ging es Ihnen darum einzelne Personen anzugreifen?

A: Nein, eigentlich überhaupt nicht. es ging mir eher darum die Diskussion nachzuzeichnen. Warum dürfte offensichtlich sein. Die Tatsache, dass die Kommentare nun einmal von denen getätigt wurden, die sie halt getätigt haben, mag eher ein Zufall sein, obwohl sie schon recht charakteristisch sind. Jeder wird mal von einem Plakat, einem Thema oder auch nur von einem Satz auf dem falschen Fuß erwischt. Und auch nicht alles von dem, was in der eigentlichen Diskussion gesagt wurde, ist einfach von der Hand zu weisen. Aber wie immer in Leben, kommt es auf die Art und Weise an. Es geht mir also darum, die Art und Weise anzugreifen. Die Personen dahinter sind eher zufällig.

F: Gibt es eine Position, die sie verteidigen würden?

A: Nein.

F: Vielen dank für das Gespräch. Sollten noch weitere Fragen auftauchen: Stehen Sie weiterhin zu unserer Verfügung?

A: Aber natürlich. Für Sie bin ich wahrscheinlich so allgegenwärtig, wie der Glauben für Gremgor oder die Bedrohung der Zivilisation durch die Religion für den Dackel. 😉

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