Lied 9

Schon seit längerem will ich über meinen alten Freundeskreis bloggen. Ihr wisst schon, die Freunde, die man „damals“ hatte und mit denen man so die wildeste Zeit seines Lebens, nämlich die Pubertät, erlebt hat. Vom Freundeskreis ist nicht mehr viel übrig, die mit denen ich noch regelmäßig Kontakt habe kann man fast an einer Hand abzählen. Zum Teil auch sicher mein Verschulden, allerdings entwickelt man sich auch weiter. Jeder geht so seinen Weg im Leben und die gemeinsamen Gesprächsthemen werden weniger, Charaktere verändern sich (oder bleiben gleich, während man sich selbst verändert) und manche Freundschaften bekommen Brüche oder schlafen einfach langsam ein. Bei manchen Freundschaften ist dies schade, bei anderen bemerkt man es kaum. So ist halt der Lauf der Dinge.

Trotzdem denkt man manchmal über die „alte“ Zeit nach. Mir kommen da vor allem verschiedene Orte in den Sinn. Ich nenne mal ein paar, um die Gedanken derer, die diese Zeit mit mir erlebt haben, anzuregen: Dinis, Dorfplatz, Irish Pub, CVJM. An diesen Orten (und noch so einigen anderen) haben wir eine Menge Spaß gehabt und auch eine Menge Mist gebaut. Und dann, dann war es irgendwann vorbei. Zurück bleiben die Erinnerungen, geprägt von Wortfetzen und Situationen. Die folgenden Sätze wird kaum jemand verstehen, aber die, die es tun sagen es bitte weiter. Ich hoffe die kleine Zusammenstellung gefällt. Aufgeschrieben ohne besonderes System…

„Du Rolle, die Tür war abgeschlossen!“

„Party in Tüte auf Katze mit Fanta“

„Kann man im Disco-Bus auch tanzen?“

„Die Spinne hat sich bewegt!“

„Ich hab nichts gehört, ich hab Derrick geguckt und bin eingeschlafen…“

„Lied 9!“

„Wie kann die Hölle schlimm sein, wenn schon das Leben so eine Geldbörse ist?“

„Rescue me!“

„Das ist ein Erzdämon, das ist dir schon klar, oder?“ – „Ja, aber wir sind doch in einer Erzmine…“

„Heute Abend Pub?“

…and true hope lies beyond the coast…

5 Gedanken zu „Lied 9“

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