Kreidespray

Bin gerade ziemlich müde, deswegen nur ganz kurz:

Der Herr Rau, der sucht Kreidespray. Ich wusste wo es welches gab und sollte durfte das nun für ihn testen. Gut, dass wir gerade wieder ne Aktion für „Fakultät ohne Rassismus“ gestartet haben, bei der ich das Spray mal ausprobieren konnte.

Gekauft hatte ich zwei Dosen Crazy Joke Kreidespray von einer mir noch nicht näher bestimmbaren Firma.

Grundsätzlich gab es davon im Laden die Farben blau, grün, rot und gelb. Mitgenommen hatte ich gelb (1. Bild) und rot (2. Bild) und die heute morgen per Schablone an die Tafel gebracht.

Die Handhabung des Sprays ist eigentlich so wie es bei Spraydosen üblich ist. Schütteln und draufhalten. Allerdings haben diese Spraydosen keine „normale“ Düse, sondern so ein kleines Röhrchen vor der Düse. Sieht also ungefähr so aus:

Dementsprechend „punktgenau“ kommt die Farbe auch auf. Geht man jetzt allerdings zu nah an die zu besprühende Oberfläche ran, dann sieht es fast so aus, als hätte man farbigen Rasierschaum auf die Fläche gesprüht. Sprüht man hingegen aus etwas mehr Entfernung, dann deckt die Farbe kaum noch. Das Spray ist also ziemlich schwer zu dosieren. Erschwerend kommt hinzu, dass die Dosen auch nicht so sonderlich ergiebig sind. Die Schablone für die beiden Bilder oben war A2 und die Dosen haben für einen Einsatz gereicht, ansonsten gäbe es auch noch mehr Bilder. Mit mehr Übung, vor allem in Bezug auf die otimale Sprühdistanz mag sich der Verbrauch verbessern, aber ich glaube da nicht so wirklich dran.

Außerdem saut das Zeug ziemlich rum, vor allem die Flächen, bei denen man zu nahe dran war. Die aus größerer Entfernung besprühten Flächen sehen wirklich so aus, als seien sie mit Kriedestaub bedeckt.

Abzuwischen ist das Zeug am Besten naß, allerdings befüchte ich, dass man dafür auch mehrere Durchgänge braucht. Getestet hab ich es aber nur an Tafelfolie, da blieb nach einmal naß drüberwischen noch ein Farbschleier übrig.

Abschließend muss ich sagen, dass das Spray an sich ja ganz lustig ist und für den kurzzeitigen und vor allem kleinflächigen Einsatz auch ganz brauchbar sein mag, allerdings würde ich mir die Anschaffung ernstlich überlegen, da eine Dose mit über 3€ zu Buche schlägt und für diesen Preis ist das Spray einfach mal nicht ergiebig genug.

Sonst noch Fragen, verehrter Herr Rau?

Ansonsten hier noch zwei andere Bilder vom Tag:

Letzteres ist ein Wortspiel und bedeutet (halb übersetzt): 4/4 Takt gegen 88.

5 Gedanken zu „Kreidespray“

  1. coooool… hat die Praktikantin beim Ausschneiden aber ganze Arbeit geleistet!

  2. Wow, toll, danke. (Nur kurz, weil ich gerade drei Tage auf Fortbildung bin, in einem leeren Gang, den Laptop auf den Knien – wo’s halt WLAN gibt.)
    Will ich auch ausprobieren, auch wenn’s noch nicht ideal ist.

  3. Also ich hab meins aus einem Laden der Xenos-Kette. Die haben das da in regelmäßigen Abständen.

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