Frauenprobleme

Und was es da nicht alles gibt! Das Beste waren die (Achtung, jetzt kommt’s) „Bikini Rasierer“. Mein erster Gedanke war: Warum sollte ich einen Bikini rasieren? Der zweite: Klappt das dann nur mit Bikinis oder auch mit Badeanzügen?

Da hat Die Praktikantin wieder Probleme. Ich frage mich ja eher: Warum muss jeder Kram bei Frauen besondere Bezeichnungen haben? Wir Männer haben zwar auch verschiedene Namen für unsere Rasierer, aber die bewegen sich eher im Bereich der Firmennamen oder im Bereich „Du verdammtes Mistding!“, wenn der Klingenschutz mal wieder nicht hält, was er verspricht.

Eine Firma, die einen Badehosen-Rasierer rausbringen würde, würde sich zu allererst lächerlich machen, obwohl es ja durchaus Männer geben soll, die sehr knappe Badehosen tragen. Ähnlich verhält es sich irgendwie mit den „Beauty-Accesoires“ bei meiner lieben Praktikantin. Die Titel der Produkte enthalten entweder Namen von irgendwelchen ominösen Pflanzen oder eine Menge Adjektive wie aktiv (active), straff(end) usw. Gut, diesen Trend gibt es auch bei Pflegeprodukten für Männer, aber es ist irgendwie…subtiler. Wahrscheinlich weil Männer bei zuviel Produkttitel einfach überfordert sind…oder so.

Mein persönliches Highlight im Produktvorrat Der Praktikantin ist aber ein „Transparentes Rasiergel“. Transparent?? Das Zeug ist doch nicht dazu da, dass man die Haut darunter sieht! Es geht doch bei Rasiergel eigentlich um folgendes, oder? Man schmiert sich das weiße Zeugs auf die Stelle, die rasiert werden soll (alternativ das komische Gel, welches erst beim Verreiben die typische Farbe annimmt), dann nimmt man den Rasierer zur Hand, „zieht“ ihn über den Rasierschaum und wie durch Zauberei sind dann (fast) alle Haare weg. Warum das ganze transparent gestalten? Macht es das einfacher Muster zu rasieren, da man die ganze Zeit über sieht wo Haare sind und wo nicht? Oder ist das eher für die eiligen Frauen gedacht, die sich kurz vor’m Date noch die Beine rasieren wollen, aber auf Nummer sicher gehen wollen, dass es nicht auffällt, wenn irgendwo noch Rasierschaum zu sehen ist? Ist doch aber auch irgendwie unpraktisch, wenn man(n) dann im späteren Verlauf der Verabredung mit der Hand in die Nähe der rasierten Stellen kommt, nur um dann volle Kanne in einen schleimigen Fleck zu fassen.
Nein, der Sinn und Zweck erschließt sich mir wirklich nicht ganz…

Ein Gedanke zu „Frauenprobleme“

  1. Ich hatte bei dem Rasiergel auch eher auf das gewohnte Gel gehofft, dass dann beim Verreiben schäumt, halt nur in ner praktischeren Verpackung. Das war wohl ein typischer Fall von: Fehlgriff. 😉

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