Der Geisteswissenschaftler

Angeregt durch den Artikel „Die Kopfzerbrecher: Was tun Philosophen bloß den ganzen lieben Tag?“ auf Zeit.de haben sich Die Praktikantin und ich gefragt, warum es eigentlich gerade Geisteswissenschaftlern so schwer fällt genau zu sagen, was sie mit ihrem Abschluß eigentlich machen wollen, bzw. manchmal auch zu sagen, was sie denn so den ganzen Tag über machen. Lehrer sind davon ausgenommen, obwohl die Frage was Lehrer denn den ganzen Tag über so machen auch sehr beliebt ist.

Tja, da steht sie nun im Raum, die Frage (oder eher die beiden Fragen). Und nun? Warum fällt es Geisteswissenschaftlern so schwer genau zu sagen, was sie später mit ihrem Magister/Bachelor/Master machen wollen? Und warum fällt es manchen schwer beschäftigten Geisteswissenschaftlern so schwer zu sagen, was sie denn eigentlich den ganzen Tag über treiben?

Am Abschluß kann es ja nicht liegen, denn unter einem Verfahrenstechniker oder einem Bachelor in „Sicherheit und Gefahrenabwehr“ kann ich mir auch nur sehr bedingt etwas vorstellen.

Ich finde momentan keine Antwort…Kommentare sind freigegeben, jetzt seid ihr gefragt. (Mal gucken, ob das funktioniert^^)

Ein Gedanke zu „Der Geisteswissenschaftler“

  1. 09.05 aufstehen, weil man ja was für die seit über 3 Semestern ausstehende Hausarbeit tun muss.

    09.05 entscheiden, dass man das auch später tun kann und wieder ins Bett gehen

    11.00 Uhr wirklich aufstehen

    12.00 Uhr sich überlegen, was man isst

    12.30 Uhr in die Fakultät fahren um bis zu Vorlesungsbeginn 13.00 noch dümmliches Zeug im FasRa zu reden

    13-15 Uhr Vorlesung

    15.00 – 17.00 nochmal dümmliches Zeug im FasRa

    18.00 irgendeine Abendveranstaltung besuchen, bei der es nach der Diskussion Schnittchen und Wein gibt

    22.00 ausgiebig telefonieren und mit Mitbewohnerin bis Mitternach Wodka trinken oder sich ausgiebigen Chats widmen

    00.07 ins Bett gehen und sich fest vornehmen morgen wirklich was für die Hausarbeit zu tun.

    So und was ich werden will kann man aus meinem Nickname entnehmen – ich finde wir GeisteswissenschaftlerInnen haben ein sehr strukturiertes Leben 😉

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