Gedanken auf dem Heimweg

Nach dem Film stehen mehr Leute vor dem Kino, als vorher. Verwirrend, wenn man gerade dem dämonischen Barbier aus der Fleet Street begegnet ist. Hat das Ende des Films die Opfer des Barbiers wiederauferstehen lassen? Manche sehen fast ein bisschen so aus…

Verabschiede mich von meiner Begleitung und steige in die Bahn

In der Bahn sitzt ein Mann mit einer Bierflasche in der Hand (und wahrscheinlich mit einigen mehr, als einer, intus). Er führt Gespräche mit jemandem, den offensichtlich nur er sehen kann. Dieser Unsichtbare scheint sehr tiefsinnige Gedanken in seinem sichtbaren Gegenüber zu wecken, manchmal klingt er fast poetisch – aber eben nur fast: „Was die da machen für krumme Sachen.“ Manchmal klingt er aber auch, als würde er hinter die Realität gucken: „Er weint, aber hinter dem traurigen Gesicht lacht er.“ Frage mich, wen dieser Mann meint, bis er aussteigt.

Beschließe, diese Gedanken aufzuschreiben und meinen ersten Blogeintrag draus zu machen.

Hier ist er.

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