Fakultät ohne Rassismus – Fakultät mit Courage

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Fakultät ohne Rassismus – Fakultät mit Courage

Die Unterschriftensammlung beginnt am 7. Januar!

Mit der Teilnahme der FGSE an dem Projekt beteiligt sich erstmals eine Universitätsfakultät an der bundesweiten Initiative „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ des Trägervereins AktionCourage e.V. – SOS Rassismus. Diesem erfolgreichen Projekt haben sich bisher rund 390 Schulen, Berufsschulen und Fachhochschulen angeschlossen, die sich mit der Zertifizierung als „SOR-SMC“ selbst verpflichten, gegen alle Formen von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, aktiv vorgehen und einen Beitrag zu einer gewaltfreien, demokratischen Gesellschaft zu leisten.

Ab dem 7. Januar ist es soweit: Der Fachschaftsrat der FGSE sammelt, unterstützt von freiwilligen Helfern und Mitarbeitern der Fakultät, die notwendigen Unterschriften für das Projekt „Fakultät ohne Rassismus – Fakultät mit Courage“. Wie bereits bekannt gemacht wurde, müssen 70% aller Angehörigen der FGSE das Selbstverständnis des Projektes unterschreiben. Um dieses Ziel zu erreichen oder sogar zu übertreffen, sind wir natürlich auf Euch angewiesen! Vom 7. Januar bis Ende der Vorlesungszeit werden Mitglieder des Fachschaftsrates und einige Helfer versuchen, möglichst viele Veranstaltungen zu besuchen um Projekt vorzustellen und die Unterschriftenlisten zu verteilen- natürlich unterstützt von den Dozenten an der Fakultät. Da dies ein großer logistischer Aufwand ist, freuen wir uns über jede Unterstützung, die wir in dieser Zeit bekommen. Wenn ihr uns und der Fakultät helfen wollt, meldet Euch im Fachschaftsrat der FGSE

Wie kann ich helfen?

Du kannst dir Unterschriftenlisten, unter Angabe der Veranstaltung in der Du diese gezielt einsetzen möchtest, aus dem Fachschaftsrat holen und anschließend in deinen Veranstaltungen rumgehen lassen!

Du kannst deinen KommilitonInnen, die aus irgendeinem Grund (Urlaubssemester, „scheinfrei“ o.ä.) kaum noch an der Fakultät sind, von der Aktion erzählen, denn auch diese KommilitonInnen zählen!

Du kannst in deinen Freistunden nicht abgedeckte Seminare aufsuchen um auch dort die Listen rumgehen zu lassen!

usw.

Wir würden Dich auch jeden Fall noch kurz inhaltlich „fit“ machen, was das Projekt angeht, damit Du eventuelle Fragen deiner KommilitonInnen beantworten kannst.

Wie war noch gleich das Selbstverständnis?

1. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe meiner Fakultät wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.

2. Wenn an meiner Fakultät Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, einander künftig zu achten.

3.Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Fakultät mindestens ein Mal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.

Die FGSE wird Fakultät ohne Rassismus – Fakultät mit Courage…und dann?

Die von uns erhoffte Zertifizierung als „Fakultät ohne Rassismus – Fakultät mit Courage“ stellt nicht das Ende des Projektes dar. Dann gilt es, den eigenen Anspruch mit Leben zu erfüllen. Dafür sehen wir vielfältige Ansatzpunkte. Als Fakultät, die ihren Daseinszweck in der geistigen, sozialen und erzieherischen Ausbildung junger Menschen sieht, kommt unserer Einrichtung eine besondere Verantwortung zu, die wir in einem gesamtgesellschaftlichen Kontext sehen. Vor dem Hintergrund alltäglicher rechtsextremistischer Gewalt, rassistischer, antisemitischer und deutschnationaler Handlungen- gerade in Sachsen-Anhalt- sehen wir verstärkten Handlungsbedarf, der sich nicht in Worten erschöpfen darf. An unserer Einrichtung bestehen zahlreiche Möglichkeiten, aktiv zu werden. Sei es in Form von Lehrveranstaltungen, wissenschaftlichen Vorträgen und Symposien oder ganz konkret durch Projekte und Aktionen der Studierenden, der Fakultät oder von Dritten. Alle Aktivitäten in diesem Zusammenhang könnten in Zukunft unter dem Titel „Fakultät ohne Rassismus – Fakultät mit Courage“ gebündelt und so wirkungsmächtig werden.

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